New Order – Brotherhood


Erscheinungsjahr: 1986 | Blu-ray Disc / Streaming | Rock

BROTHERHOOD erschien im September 1986 und ist das vierte Studioalbum der englischen Band New Order, die 1980 aus den verbliebenen Mitgliedern von Joy Division hervorging. Mit einer Laufzeit von rund 37 Minuten umfasst die ursprüngliche LP neun Titel. In der Banddiskografie folgt das Album auf MOVEMENT (1981), POWER, CORRUPTION & LIES (1983) und LOW-LIFE (1985).

Die Aufnahmen fanden 1985 und 1986 in mehreren Studios statt, darunter Jam Studios in London und Windmill Lane Studios in Dublin. Produziert wurde das Album von der Band selbst, als Toningenieur fungierte erneut Michael Johnson. Charakteristisch für die Entstehung ist die Mischung aus vorbereiteten Demo-Skizzen – teils auf einem 4-Spur-Gerät aufgenommen – und im Studio entwickelten Arrangements. Dabei kam eine Vielzahl damals moderner Sequencer, Drum Machines und Sampler zum Einsatz, parallel zu klassischen Bandaufnahmen mit Gitarren, Bass und Schlagzeug. Weiterlesen …

New Order – Movement


Erscheinungsjahr: 1981 | STREAMING | Post-Punk

Eine Dolby Atmos Streaming Review

MOVEMENT ist das Debütalbum von New Order und erschien am 13. November 1981 bei Factory Records. Nach dem Tod von Joy Division-Sänger Ian Curtis im Mai 1980 gründeten die verbliebenen Mitglieder Bernard Sumner, Peter Hook und Stephen Morris New Order. Kurz darauf stieß Gillian Gilbert als Keyboarderin und Gitarristin hinzu. Die Aufnahmen fanden zwischen April und Mai 1981 in den Strawberry Studios in Stockport statt und wurden von Martin Hannett produziert, dessen kalter, halliger Sound dem Album eine düstere, distanzierte Atmosphäre verleiht.

Musikalisch knüpft MOVEMENT an die Post-Punk-Wurzeln von Joy Division an, integriert jedoch erste elektronische Elemente wie Drumcomputer und Synthesizer. Thematisch spiegeln die Songs Verlust, Unsicherheit und Identitätsfindung wider, wobei insbesondere Stücke wie I.C.B. und The Him direkte Verweise auf Ian Curtis enthalten. Trotz zurückhaltender Gesangsparts und markanter Basslinien wirkt das Album introspektiv und suchend. Weiterlesen …