<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Progressive Rock Archive | surroundmixe.de</title>
	<atom:link href="https://surroundmixe.de/tag/progressive-rock/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://surroundmixe.de/tag/progressive-rock/</link>
	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
	<lastBuildDate>Sun, 09 Aug 2026 09:48:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/favicon-surroundmixe.jpg</url>
	<title>Progressive Rock Archive | surroundmixe.de</title>
	<link>https://surroundmixe.de/tag/progressive-rock/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Magenta &#8211; Tarot</title>
		<link>https://surroundmixe.de/magenta-tarot/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/magenta-tarot/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 09:48:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Magenta]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Reed]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=7027</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 &#124; DVD &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit TAROT meldeten sich Magenta im April 2026 nach sechs Jahren Pause mit ihrem zehnten Studioalbum zurück. Die walisische Progressive-Rock-Band um Robert Reed bleibt dabei ihrem bewährten Stil treu und präsentiert erneut ein Konzeptalbum, das symphonischen Prog Rock mit eingängigen Melodien und aufwendigen Arrangements verbindet. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/magenta-tarot/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/magenta-tarot/">Magenta &#8211; Tarot</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 | DVD | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit TAROT meldeten sich Magenta im April 2026 nach sechs Jahren Pause mit ihrem zehnten Studioalbum zurück. Die walisische Progressive-Rock-Band um Robert Reed bleibt dabei ihrem bewährten Stil treu und präsentiert erneut ein Konzeptalbum, das symphonischen Prog Rock mit eingängigen Melodien und aufwendigen Arrangements verbindet.</p>
<p>Inhaltlich orientiert sich TAROT an fünf der bekanntesten Tarotkarten. <em>The Lovers</em>, <em>The Magician</em>, <em>The World</em>, <em>Strength</em> und <em>The Empress</em> bilden die zentralen Kompositionen des Albums und erzählen jeweils ihre eigenen Geschichten, die lose durch kurze instrumentale <em>Etude</em>-Zwischenspiele miteinander verbunden werden. Inspiration fanden Robert Reed und sein Bruder Steve, der die Texte beisteuerte, unter anderem im Horror-Episodenfilm <em>Dr. Terror&#8217;s House of Horrors</em>, in dem Tarotkarten die Schicksale der Figuren vorhersagen.</p>
<p>Musikalisch bietet TAROT genau das, was man von Magenta erwartet. Ausgedehnte Kompositionen zwischen acht und zehn Minuten treffen auf opulente Keyboardflächen, melodische Gitarrensoli von Chris Fry und den markanten Gesang von Christina Booth. Stilistisch bewegt sich das Album klar im symphonischen Progressive Rock und erinnert mit seinen weitläufigen Arrangements immer wieder an Genregrößen wie Yes, Genesis oder Renaissance.</p>
<p>Neben der Stammbesetzung mit Christina Booth, Robert Reed und Chris Fry wirken auf TAROT mehrere namhafte Gastmusiker mit. Nick D&#8217;Virgilio übernimmt das Schlagzeug, während Katie Axelson (Flöte) und Sam Baxter (Oboe) zusätzliche Farbtupfer ins Klangbild bringen. Für die Backing Vocals im abschließenden Titelstück <em>Tarot</em> konnten außerdem Peter Jones und Steve Balsamo gewonnen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7045 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot.jpg" alt="Magenta Tarot Surround Sound 5.1-Mix" width="1200" height="696" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot-300x174.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot-1024x594.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot-768x445.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 The Lovers &#8211; 9:02<br />
2 Etude 1 &#8211; 0:24<br />
3 The Magician &#8211; 8:21<br />
4 Etude 2 &#8211; 0:21<br />
5 The World &#8211; 9:28<br />
6 Etude 3 &#8211; 0:25<br />
7 Strength &#8211; 10:03<br />
8 Etude 4 &#8211; 0:22<br />
9 The Empress &#8211; 10:08<br />
10 Tarot &#8211; 4:40</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 53:19</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch weiß man bei Magenta inzwischen ziemlich genau, was einen erwartet. Die Band liefert seit vielen Jahren konstant melodischen, symphonischen Retro-Prog auf hohem Niveau, und genau das bekommt man auch auf TAROT geboten. Wer den typischen Magenta-Sound mag, wird deshalb auch mit diesem Album seine Freude haben. Mir persönlich sagen Magenta mittlerweile sogar mehr zu als Robert Reeds zweites Progressive-Rock-Projekt Cyan. Zwischen <a href="https://surroundmixe.de/magenta-masters-of-illusion/"><em>MASTERS OF ILLUSION</em></a> von 2020 und TAROT veröffentlichte Reed zwei <a href="https://surroundmixe.de/cyan-for-king-and-country/">Cyan-Alben</a>, die größtenteils Neuaufnahmen von Material seiner gleichnamigen Jugendband waren. Musikalisch liegen beide Projekte gar nicht so weit auseinander. Vermutlich spricht mich Magenta vor allem deshalb mehr an, weil Christina Booth mit ihrer markanten Stimme den Songs eine ganz eigene Note verleiht. Weiblicher Gesang ist im Progressive Rock nach wie vor eher die Ausnahme und sorgt hier für einen angenehmen Wiedererkennungswert.</p>
<p>Die Kehrseite dieser stilistischen Konstanz ist allerdings eine gewisse Vorhersehbarkeit. Tatsächlich hatte ich beim ersten Hördurchgang immer wieder starke Déjà-vu-Momente. Bei vielen Passagen war ich überzeugt, ähnliche Ideen bereits auf früheren Magenta-Alben gehört zu haben. Kurzzeitig fragte ich mich sogar, ob versehentlich ein Silberling mit einem älteren Album in der Hülle gelandet war. Natürlich gibt es Unterschiede. Die kurzen <em>Etude</em>-Zwischenspiele auf der Akustikgitarre lockern den Albumfluss angenehm auf, hätten für meinen Geschmack aber ruhig etwas länger ausfallen dürfen als die jeweils rund 20 bis 30 Sekunden. Hinzu kommen orchestrale Streicher- und Bläsersätze, die zwar hörbar aus der Sample-Library stammen, aber erfreulich dezent eingesetzt werden und deutlich zurückhaltender wirken als etwa die opulenten Orchesterarrangements auf den Steve-Hackett-Alben der letzten Jahre.</p>
<p>So hinterlässt TAROT trotz vieler schöner Melodien und gelungener Momente am Ende einen zwiespältigen Eindruck. Das Album erfüllt praktisch alle Erwartungen, die man an klassischen symphonischen Progressive Rock stellen kann. Jede typische Zutat ist vorhanden und handwerklich hervorragend umgesetzt. Gleichzeitig wirkt vieles so vertraut, dass der Überraschungseffekt weitgehend ausbleibt. Man könnte fast meinen, eine speziell auf Progressive Rock trainierte KI hätte sämtliche Genremerkmale gewissenhaft zusammengeführt. Bezeichnend ist für mich, dass ausgerechnet das abschließende Titelstück der stärkste Song des Albums ist. Es verzichtet weitgehend auf progtypische Komplexität und funktioniert stattdessen einfach als schöne Rockballade – ein Stück, das im Grunde von nahezu jeder guten Rockband hätte stammen können.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 79 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Christina Booth &#8211; Lead Vocals<br />
Robert Reed &#8211; Keyboards, Piano, Bass, Rhythm Guitars, Recorder<br />
Chris Fry &#8211; Lead Guitar, Nylon-String Guitar</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Nick D&#8217;Virgilio &#8211; Drums<br />
Katie Axelson &#8211; Flute<br />
Sam Baxter &#8211; Oboe<br />
Peter Jones &#8211; Backing Vocals<br />
Steve Balsamo &#8211; Backing Vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bei den Surround-Mixen, die Robert Reed selbst erstellt, feiere ich vor allem seine Ausflüge in die Mike-Oldfield-Gefilde regelmäßig ab. Alben wie die der <a href="https://surroundmixe.de/robert-reed-sanctuary-iv/">SANCTUARY</a>-Reihe oder <a href="https://surroundmixe.de/robert-reed-the-ringmaster-part-one/">RINGMASTER</a> sind sehr diskret abgemischt, klingen hervorragend und nutzen das komplette Surround-Panorama bis weit hinter die schlackernden Ohren aus. Bei den eher bandorientierten Produktionen von Magenta und Cyan bin ich dagegen etwas zurückhaltender. Auch diese Mischungen sind durchweg gelungen, wirken am Ende aber meist etwas weniger räumlich als Reeds Soloprojekte.</p>
<p>Genau das trifft auch auf TAROT zu – vielleicht sogar noch etwas stärker als bei den vorherigen Magenta-Alben. Hauptgrund dafür sind die zahlreichen Streicherarrangements. Diese befinden sich überwiegend in den Rear-Kanälen, was grundsätzlich eine sinnvolle Entscheidung ist und auch bei vielen anderen Surround-Mixen ähnlich gehandhabt wird. Das Problem ist nur, dass es häufig eben hauptsächlich die Streicher und die immer wieder auftauchenden Chorstimmen sind, die von hinten erklingen. Der eigentliche Bandsound bleibt dagegen größtenteils vor dem Hörer, teilweise etwas weiter zur Raummitte geöffnet, insgesamt aber doch recht frontlastig. Da die Streicher zudem eher dezent eingesetzt werden und die Musik nicht dominieren, sondern lediglich bereichern sollen, entsteht stellenweise ein etwas unausgewogenes Verhältnis zwischen Front- und Rückbereich.</p>
<p>Das soll allerdings nicht heißen, dass in den Rear-Lautsprechern gar nichts passiert. Immer wieder tauchen dort Gitarren und Keyboards auf, hinzu kommen gelegentliche Bläser, Flöten, Glockenspiel oder Percussion. Wer Robert Reeds frühere Surround-Mixe kennt, wird aber feststellen, dass hier insgesamt etwas weniger los ist als gewohnt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7044" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot.jpg" alt="Magenta Tarot Surround Sound 5.1-Mix" width="1200" height="387" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot-300x97.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot-1024x330.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot-768x248.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Etwas schade finde ich auch die Umsetzung des Schlagzeugs. Wie schon bei den vorherigen Magenta- und Cyan-Alben bleibt es nahezu vollständig im Frontbereich und nimmt dort nur eine vergleichsweise schmale Bühne ein. Dadurch wirkt es im Mix etwas unscheinbar und geht stellenweise fast unter. Das überrascht umso mehr, als mit Nick D&#8217;Virgilio einer der renommiertesten Prog-Schlagzeuger hinter dem Drumkit sitzt.</p>
<p>Das interessanteste Stück des Albums ist aus Surround-Sicht deshalb ausgerechnet der abschließende Titeltrack <em>Tarot</em>. Hier verteilt Reed verschiedene Instrumente deutlich großzügiger im gesamten Raum, wodurch der Mix wesentlich luftiger und offener wirkt. Überraschend ist das allerdings nicht, denn <em>Tarot</em> verzichtet komplett auf die Streicher. Dadurch musste Reed sein zuvor konsequent verfolgtes Mixkonzept zwangsläufig aufbrechen – und genau das sorgt dafür, dass dieser Song für mich auch klanglich zum Höhepunkt des Albums wird.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>83 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Menü der DVD ist besser ausgefallen, als beim Vorgänger, bei dem im Blindflug ohne eingeschaltetem TV die Bonusvideos abgespielt wurden. Bei TAROT ist das anders. Hier erklingt das Album per Druck auf Enter-Taste direkt in Surround. Allerdings im minderwertigen Dolby Digital. Um auf das bessere DTS zu schalten, muss man die Audiotaste drücken, oder dies vorher im Menü umstellen:</p>
<p>RECHTS &gt; RUNTER &gt; ENTER &gt; LINKS &gt; ENTER</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>-1 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt auf der DVD einige Bonus-Videos, bestehend aus drei Promo-Vidoes, zwei akustischen Darbietungen sowie Interviews mit Robert und Steven Reed.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Tarot</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Krankt etwas an den üblichen Problemen heutiger Prog-Bands, ist aber ansonsten ein schönes Album, was auch in Surround Spaß macht, wenn auch der Mix nicht &#8222;herausragend&#8220; ist.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Diskreter Surround Mix, aber es geht auch noch besser<br />
+ Bonusmaterial (+1%)<br />
&#8211; Schade, dass Dolby Digital vorausgewählt ist. (-1%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 82 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>CD / DVD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ich habs bei Bandcamp direkt bei Robert Reed bestellt (ca 25-27 Euro mit Versand), was die beste Methode sein dürfte. Es war auch bei JPC gelistet, dort hatte ich ursprünglich bestellt und es wurde nie versendet und irgendwann storniert, da nicht verfügbar.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 09.08.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://robreedofficial.co.uk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Robert Reed</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/magenta-tarot/">Magenta &#8211; Tarot</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/magenta-tarot/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jethro Tull &#8211; Under Wraps</title>
		<link>https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 10:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Jethro Tull]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6981</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; Blu-ray &#124; Art Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit UNDER WRAPS schlugen Jethro Tull 1984 einen der ungewöhnlichsten Wege ihrer langen Karriere ein. Nachdem die Band über viele Jahre vor allem für die Verbindung aus Progressive Rock, Folk und Hard Rock bekannt war, orientierte sie sich nun deutlich stärker am Zeitgeist der 1980er-Jahre. Synthesizer, Drum-Machines und elektronische Klänge prägen das Album so stark wie auf keiner anderen Veröffentlichung der Band und machten UNDER WRAPS bei Erscheinen zu einem der umstrittensten Werke im Katalog von Jethro Tull. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/">Jethro Tull &#8211; Under Wraps</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | Blu-ray | Art Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit UNDER WRAPS schlugen Jethro Tull 1984 einen der ungewöhnlichsten Wege ihrer langen Karriere ein. Nachdem die Band über viele Jahre vor allem für die Verbindung aus Progressive Rock, Folk und Hard Rock bekannt war, orientierte sie sich nun deutlich stärker am Zeitgeist der 1980er-Jahre. Synthesizer, Drum-Machines und elektronische Klänge prägen das Album so stark wie auf keiner anderen Veröffentlichung der Band und machten UNDER WRAPS bei Erscheinen zu einem der umstrittensten Werke im Katalog von Jethro Tull.</p>
<p>Die Aufnahmen fanden größtenteils im Heimstudio von Ian Anderson statt. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass auf dem Album erstmals vollständig auf einen Schlagzeuger verzichtet wurde. Sämtliche Rhythmusparts entstanden mit programmierten Drum-Machines, wodurch sich der Sound deutlich von den organischeren Produktionen der 1970er-Jahre unterscheidet. Gemeinsam mit Martin Barre, Dave Pegg und Keyboarder Peter-John Vettese entstand so ein Album, das stilistisch zwischen Synthpop und New Wave statt zwischen Progressive Rock und Art Rock pendelt.</p>
<p>Die Neuausrichtung kommt nicht von ungefähr. Im Jahr zuvor veröffentlichte Ian Anderson sein erstes Soloalbum WALK INTO LIGHT, ebenfalls mit synthetischen Drums, welches wie ein Vorläufer von UNDER WRAPS wirkt. Gerade diese konsequente Hinwendung zu elektronischen Arrangements sorgte damals für geteilte Reaktionen. Während viele langjährige Fans den vertrauten Folk- und Prog-Sound vermissten, sehen andere in UNDER WRAPS heute einen mutigen Stilwechsel und eines der unterschätztesten Alben der Band. In Nuancen war diese Neuausrichtung auf dem letzten Tull-Album <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-the-broadsword-and-the-beast/">THE BROADSWORD AND THE BEAST</a> in einigen Stücken bereits erahnbar.</p>
<p>Mit der aktuellen Mediabook-Ausgabe erhält UNDER WRAPS nun die nächste hochwertige Neuauflage im Rahmen der umfangreichen Reissue-Serie des Jethro-Tull-Backkatalogs. Erstmals stammt der neue Remix jedoch nicht von Steven Wilson, der die bisherigen Archivveröffentlichungen betreut hatte, sondern von Bruce Soord, Frontmann von The Pineapple Thief. Gleichzeitig wurde das Format überarbeitet: Anstelle der bislang beiliegenden DVDs enthält das Set nun eine Blu-ray, wodurch erstmals auch ein Dolby-Atmos-Mix eines klassischen Jethro-Tull-Albums möglich wurde.</p>
<p>Für Soord ist dies bereits die vierte Atmos-Produktion für Jethro Tull, nachdem er zuvor bereits die beiden jüngsten Studioalben sowie <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-the-jethro-tull-christmas-album/">THE JETHRO TULL CHRISTMAS ALBUM</a> in das immersive Klangformat überführt hatte. Auch Ian Andersons Soloalbum ist Bestandteil des Sets. Im Vorfeld gab es Gerüchte, dass der Drumcomputer für den Remix durch echtes Schlagzeug ersetzt wird. Das hat man in der Tat versucht, das Ergebnis wirkte aber nicht zufriedenstellend. Stattdessen ersetzte Bruce Soord die Drumparts mit besser klingenden Samples. So wirkt der neue Drumsound immer noch künstlich, ändert dafür die Grundstimmung der Songs nicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6994 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Dolby Atmos" width="1200" height="632" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x158.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x539.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x404.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Lap of Luxury &#8211; 3:35<br />
2 Under Wraps No. 1 &#8211; 3:59<br />
3 European Legacy &#8211; 3:23<br />
4 Later, That Same Evening &#8211; 3:51<br />
5 Saboteur &#8211; 3:31<br />
6 Radio Free Moscow &#8211; 3:40<br />
7 Nobody&#8217;s Car &#8211; 4:08<br />
8 Heat &#8211; 5:37<br />
9 Under Wraps No. 2 &#8211; 2:14<br />
10 Paparazzi &#8211; 3:47<br />
11 Apogee &#8211; 5:28</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 43:38</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Die erste Hälfte der 1980er-Jahre war musikalisch eine ausgesprochen spannende Zeit. Drum-Computer hielten Einzug in die Studios, die ersten digitalen Synthesizer und Sampler eröffneten völlig neue Möglichkeiten und sorgten für einen enormen kreativen Schub. Plötzlich klangen selbst Bands, die bereits seit einem Jahrzehnt oder länger erfolgreich waren, völlig anders als zuvor. Eine derart tiefgreifende Entwicklung kann man sich heute kaum noch vorstellen, wo viele Genres seit Jahren eher auf der Stelle zu treten scheinen und sich Bands oft nur noch in kleinen Nuancen weiterentwickeln.</p>
<p>Aus heutiger Sicht wirkt allerdings vieles aus dieser Zeit mittlerweile ziemlich altmodisch. Zahlreiche Produktionen klingen inzwischen deutlich nach ihrer Entstehungszeit und werden nur selten zu den großen Meisterwerken ihrer jeweiligen Künstler gezählt. Auch bei Jethro Tull sind es natürlich vor allem die Klassiker der 1970er-Jahre, die den Ruf der Band begründet haben.</p>
<p>Trotzdem kann ich UNDER WRAPS einiges abgewinnen. Gerade weil das Album so konsequent seinen eigenen Weg geht, besitzt es einen ganz besonderen Reiz. Die vielen synthetischen Klangfarben, der vergleichsweise sparsame Einsatz von Gitarre und Flöte und selbst die programmierten Schlagzeugrhythmen verleihen dem Album einen ganz eigenen Charakter. Erfreulicherweise hat Bruce Soord diesen Aspekt beim Remix respektiert. Trotz der Bearbeitung der Drum-Tracks bleibt der programmierte Charakter der Rhythmusspuren erhalten. Ein komplett neu eingespieltes Schlagzeug hätte aus meiner Sicht überhaupt nicht zu diesem Album gepasst.</p>
<p>So ist UNDER WRAPS für mich eines jener Alben, zu denen ich vermutlich häufiger greifen werde als zu manchem objektiv stärkeren Werk von Jethro Tull. Gerade weil es so ungewöhnlich, schräg und stellenweise überraschend klingt, übt es eine besondere Faszination aus. Ähnlich geht es mir mit Steve Hacketts CURED von 1981 oder Mike Rutherfords ACTING VERY STRANGE von 1982. Auch das sind Alben, die sicherlich nicht zu den unumstrittenen Höhepunkten ihrer Schöpfer zählen, deren eigenwilliger Charakter sie für mich aber umso interessanter macht.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 75 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Ian Anderson – vocals, flute, acoustic guitar, programming, Fairlight CMI<br />
Martin Barre – electric guitar<br />
Dave Pegg – bass guitar, double bass<br />
Peter-John Vettese – keyboards, programming </span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bruce Soord sagte in einem Interview, dass UNDER WRAPS das Album sei, bei dem er bislang am meisten im Raum verteilen konnte. Das überrascht nicht wirklich, denn kaum eine andere Produktion, an der er bisher gearbeitet hat, bietet eine derart große Fülle an synthetischen Klängen und elektronischen Details. Seine bisherigen Atmos-Mixe waren überwiegend von Gitarrenmusik geprägt, während hier Synthesizer und elektronische Klangfarben das Geschehen dominieren.</p>
<p>Entsprechend immersiv fällt auch der Atmos-Mix aus. Die zahlreichen Synthesizer-Sounds werden gekonnt im gesamten Raum verteilt und tauchen je nach Arrangement vorne, hinten, seitlich oder in den Höhenkanälen auf. Gerade elektronische Musik profitiert von einer offensiven Nutzung des Atmos-Formats, und Bruce Soord nutzt diese Möglichkeiten hier konsequent aus. Hinzu kommen zahlreiche Background-Vocals, die überwiegend in den hinteren Kanälen platziert wurden. Vereinzelt tauchen auch mit Effekten versehene Sprachfetzen aus dem Fairlight über den Hörplatz auf. Auffällig ist allerdings, dass Soord weitgehend auf spektakuläre Bewegungen einzelner Sounds verzichtet. Das dürfte auch daran liegen, dass bereits der ursprüngliche Stereomix kaum mit ausgeprägten Panoramaeffekten arbeitete.</p>
<p>Die Gitarren von Martin Barre treten auf UNDER WRAPS deutlich hinter den Synthesizern zurück und spielen entsprechend auch im Atmos-Mix eine eher untergeordnete Rolle. Meist bleiben sie im Frontbereich verankert, werden bei einigen Songs aber auch in die hinteren oder oberen Kanäle eingebunden – insbesondere dort, wo sie musikalisch etwas stärker in den Vordergrund rücken. Ähnliches gilt für Ian Andersons charakteristische Querflöte. Obwohl sie auf vielen Titeln zu hören ist, übernimmt sie auf diesem Album keine tragende Rolle. Anders als Steven Wilson, der die Flöten bei seinen Jethro-Tull-Abmischungen häufig sehr präsent im hinteren Raum positionierte, belässt Bruce Soord sie überwiegend im Frontbereich. Das wirkt stimmig, denn auf UNDER WRAPS gehören die große Bühne eindeutig den Synthesizern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6992" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Dolby Atmos" width="1200" height="640" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x160.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x546.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x410.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Für den neuen Mix wurden die programmierten Drumcomputer-Sounds zudem durch neue Samples ersetzt. Der Unterschied fällt allerdings kleiner aus, als man zunächst vermuten könnte. Die Rhythmen klingen weiterhin bewusst nach Drumcomputer und eben nicht nach einem echten Schlagzeug – genau so, wie es auch beabsichtigt war. Ein vollständig natürlich klingendes Drumset hätte den Charakter des Albums grundlegend verändert. Im Atmos-Mix werden die Sounds ähnlich wie ein akustisches Schlagzeug behandelt und überwiegend im Frontbereich mit einer leichten Anhebung in die Höhenebene positioniert.</p>
<p>Eine kleine Besonderheit stellt <em>Under Wraps No. 2</em> dar. Der Titel kommt nahezu ohne Synthesizer aus, dennoch gönnt sich der Atmos-Mix hier keine Verschnaufpause. Stattdessen sorgen vor allem die Akustikgitarren, die hinter und oberhalb des Hörplatzes platziert wurden, weiterhin für ein angenehm räumliches Klangbild.</p>
<p>Wie bei den bisherigen Veröffentlichungen der Reihe liegt auch diesmal ein separater 5.1-Mix für klassisches Surround-Equipment bei. Dieser ist ebenfalls sehr diskret aufgebaut und weiß durchaus zu überzeugen. Persönlich gefällt mir der Atmos-Mix jedoch besser. Im 5.1-Mix tauchen in den Rear-Kanälen immer wieder einzelne Synthesizerklänge auf, die mir etwas zu stark vom übrigen Klangbild losgelöst erscheinen. Im Atmos-Mix wirken diese Elemente deutlich homogener in das Gesamtgeschehen eingebunden, wodurch das Klangbild insgesamt stimmiger und natürlicher wirkt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD MASTER AUDIO  5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das ist wieder ein Mediabook, bei dem man sich auf der Blu-ray mühsam durchs Menü quälen muss, da UNDER WRAPS mit Drücken der Enter Taste nur in Stereo startet. Es lässt sich über die Audiotaste zumindest umstellen, wobei man diese für Dolby Atmos zweimal betätigen muss, da die zweite Spur die DTS-Spur ist.</span></p>
<p>Der Aufwand über das Menü ist groß:</p>
<div id="attachment_6995" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6995" class="wp-image-6995 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6995" class="wp-caption-text">ENTER</p></div>
<div id="attachment_6996" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6996" class="size-medium wp-image-6996" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6996" class="wp-caption-text">DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_6997" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6997" class="size-medium wp-image-6997" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6997" class="wp-caption-text">2x DOWN &gt; 2x ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>UNDER WRAPS in Atmos: ENTER &gt; 2x DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; 2x ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p>
<p>WALK INTO LIGHT in Atmos: DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; 2x ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 3 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Traditionell sind die Reissues von Jethro Tull vollbepackt mit Bonuscontent. So ist dies auch bei dieser Ausgabe. Es gibt wie oben erwähnt nicht nur das Jethro Tull Album zu hören, sondern auch das Soloalbum WALK INTO LIGHT von Ian Anderson, welches im Jahr zuvor veröffentlicht wurde. Dazu gibt es noch etliche Bonustracks. Alles ist insgesamt in drei Mixen enthalten: Stereomixe beider Alben mit und ohne Drum-Bearbeitung und dazu der Atmos-Mix mit neuen Drumspuren. Schade, ein Atmos-Mix mit dem original Drum Computer wäre jeweils schön gewesen. Auf einer weiteren CD ist der obligatorische Live Mitschnitt enthalten. Auf der Blu-ray sind neben den Atmos, 5.1 und diversen Stereomixen auch noch zwei Promovideos zu finden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 4 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Saboteur, Nobody&#8217;s Car</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Wer die anderen Sets alle hat, wird hier natürlich auch zugreifen müssen.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ Bonus-Material (+4 %)<br />
+ High-Res (+1 %)<br />
&#8211; Menü (-3%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 93 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>MEDIABOOK: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Obwohl UNDER WRAPS nicht gerade beliebt bei Fans ist, scheint das Mediabook gut zu laufen. Es ist mittlerweile nicht mehr überall erhältlich. Kostenpunkt: Um die 50 Euro.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Bisher konnte ich weder UNDER WRAPS noch WALK INTO LIGHT bei Apple und Co. in Atmos finden.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 25.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://jethrotull.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Jethro Tull</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/">Jethro Tull &#8211; Under Wraps</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rush &#8211; Caress of Steel</title>
		<link>https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6956</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Streaming &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Von Rush erscheinen ja in aller Regelmäßigkeit teure Deluxe-Boxen, die das jeweilige Album auch in Dolby Atmos enthalten. Gleichzeitig tauchen auf den Streamingportalen aber auch immer wieder weitere Alben der Band in Dolby Atmos auf. Neu hinzugekommen sind vor einiger Zeit die Frühwerke FLY BY NIGHT und CARESS OF STEEL sowie der Klassiker PERMANENT WAVES von 1980.</p>
<p>Mit CARESS OF STEEL schlugen Rush 1975 einen mutigen neuen Weg ein. Nach zwei noch überwiegend vom Hard Rock geprägten Alben begann das kanadische Trio, seinen musikalischen Horizont deutlich zu erweitern. Komplexere Songstrukturen, längere Instrumentalpassagen und progressive Einflüsse rückten stärker in den Mittelpunkt und legten den Grundstein für den Stil, der die Band in den folgenden Jahren zum Durchbruch verhelfen sollte. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/">Rush &#8211; Caress of Steel</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Streaming | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Von Rush erscheinen ja in aller Regelmäßigkeit teure Deluxe-Boxen, die das jeweilige Album auch in Dolby Atmos enthalten. Gleichzeitig tauchen auf den Streamingportalen aber auch immer wieder weitere Alben der Band in Dolby Atmos auf. Neu hinzugekommen sind vor einiger Zeit die Frühwerke FLY BY NIGHT und CARESS OF STEEL sowie der Klassiker PERMANENT WAVES von 1980.</p>
<p>Mit CARESS OF STEEL schlugen Rush 1975 einen mutigen neuen Weg ein. Nach zwei noch überwiegend vom Hard Rock geprägten Alben begann das kanadische Trio, seinen musikalischen Horizont deutlich zu erweitern. Komplexere Songstrukturen, längere Instrumentalpassagen und progressive Einflüsse rückten stärker in den Mittelpunkt und legten den Grundstein für den Stil, der die Band in den folgenden Jahren zum Durchbruch verhelfen sollte.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt bestand Rush bereits aus der klassischen Besetzung mit Geddy Lee, Alex Lifeson und Neil Peart. Gemeinsam mit Produzent Terry Brown nahm die Band das Album in den Toronto Sound Studios auf. Besonders die beiden langen Kompositionen <em>The Necromancer</em> und <em>The Fountain of Lamneth</em> verdeutlichen den wachsenden Anspruch der Band, musikalische Geschichten über ausgedehnte Songzyklen zu erzählen.</p>
<p>Vor allem <em>The Fountain of Lamneth</em>, das die komplette zweite LP-Seite einnimmt, kann als erster großer Vorläufer jener epischen Werke angesehen werden, für die Rush später bekannt werden sollten. Die Suite verbindet mehrere musikalische Abschnitte zu einer zusammenhängenden Komposition und zeigt bereits viele Stilmittel, die auf späteren Klassikern wie 2112 oder HEMISPHERES weiterentwickelt wurden.</p>
<p>Bei seiner Veröffentlichung erwies sich CARESS OF STEEL allerdings als kommerzielles Risiko. Das Album blieb hinter den Erwartungen der Plattenfirma zurück und galt zunächst als Enttäuschung, da es deutlich weniger eingängig war als seine Vorgänger. Rückblickend genießt es jedoch einen besonderen Stellenwert im Katalog der Band. Viele Fans schätzen gerade die Mischung aus Hard Rock und Progressive Rock sowie den ungestümen Ideenreichtum, mit dem Rush hier den Grundstein für ihre weitere Entwicklung legten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6957 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel.jpg" alt="Rush Caress of Steele Dolby Atmos" width="2224" height="665" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-1024x306.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-768x230.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-1536x459.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-2048x612.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Bastille Day &#8211; 4:37<br />
2 I Think I&#8217;m Going Bald &#8211; 3:37<br />
3 Lakeside Park &#8211; 4:08<br />
4 The Necromancer &#8211; 12:30<br />
5 The Fountain of Lamneth &#8211; 19:57</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:23</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix von CARESS OF STEEL setzt weniger auf eine spektakuläre Verteilung einzelner Instrumente im Raum, ist deshalb aber keineswegs unspektakulär. Das liegt nicht zuletzt am musikalischen Material selbst. Rush sind ein klassisches Power-Trio mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang. Keyboards, die auf späteren Alben eine immer größere Rolle spielen sollten, sucht man hier noch vergeblich. Entsprechend gibt es naturgemäß weniger Klangquellen, die sich auf die verschiedenen Lautsprecherebenen verteilen lassen. Bass und Leadgesang bleiben überwiegend im Frontbereich verankert, ebenso die Gitarren. Letztere werden jedoch immer wieder dezent in die Seiten- oder Höhenkanäle eingebunden, insbesondere bei den cleanen Picking-Passagen. Vereinzelt tauchen auch kurze Gesangseinwürfe in den oberen Ebenen auf.</p>
<p>Dass der Atmos-Mix dennoch interessant ist, liegt vor allem an zwei Aspekten. Zum einen profitiert Neil Pearts Schlagzeug enorm von der räumlichen Abmischung. Die einzelnen Bestandteile des Drumkits wirken plastisch im Raum verteilt, wodurch besonders seine zahlreichen Fills und Trommelwirbel eindrucksvoll zur Geltung kommen. Immer wieder scheinen diese von hinten oder aus den Höhenkanälen auf den Hörer herabzufallen und verleihen dem Mix zusätzliche Dynamik.</p>
<p>Zum anderen nutzt der Mix die zahlreichen atmosphärischen Gitarreneffekte geschickt aus. Gitarrenfeedbacks, schwebende Klangflächen und schnelle Gitarrenläufe werden immer wieder im Raum bewegt und sorgen für gelungene räumliche Akzente. Vor allem <em>The Necromancer</em> profitiert davon. Die ohnehin dichte und stellenweise düstere Atmosphäre dieses über zwölf Minuten langen Stücks gewinnt durch den Atmos-Mix zusätzlich an Tiefe und Räumlichkeit und zählt damit zu den klanglichen Höhepunkten des Albums.</p>
<p>Rückblickend stehen bei CARESS OF STEEL meist die beiden langen Kompositionen <em>The Necromancer</em> und <em>The Fountain of Lamneth</em> im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, während die drei kürzeren Songs häufig etwas im Schatten stehen. Ähnlich verhält es sich auch beim Atmos-Mix. Zwar profitieren sämtliche Stücke von der neuen Abmischung, die größte Immersion entfalten jedoch eindeutig die beiden ausgedehnten Prog-Suiten, in denen Rush und der Atmos-Mix gleichermaßen ihre größten Stärken ausspielen.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Necromancer, The Fountain of Lamneth</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt eine gute Abmischung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 84 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von CARESS OF STEEL gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 15.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.rush.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Rush</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/">Rush &#8211; Caress of Steel</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bruce Soord &#8211; Ghosts in The Park</title>
		<link>https://surroundmixe.de/bruce-soord-ghosts-in-the-park/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/bruce-soord-ghosts-in-the-park/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 16:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Soord]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Pineapple Thief]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6928</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 &#124; Blu-ray / DOWNLOAD &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit GHOSTS IN THE PARK veröffentlichte Bruce Soord im Mai 2026 sein bislang persönlichstes Soloalbum. Im Gegensatz zu seiner Hauptband The Pineapple Thief nutzt er seine Soloarbeiten regelmäßig für intimere und unmittelbarere musikalische Statements. Das neue Album führt diesen Ansatz konsequent fort und rückt persönliche Erfahrungen, Erinnerungen und Verluste in den Mittelpunkt.</p>
<p>Die Entstehung von GHOSTS IN THE PARK erstreckte sich über einen Zeitraum von rund zwei Jahren und fiel in eine Phase intensiver Touraktivitäten mit The Pineapple Thief. Viele der Songs entstanden unterwegs in Hotelzimmern, fremden Städten und in den stillen Stunden zwischen Konzerten und Reisen. Diese ungewöhnlichen Schreib- und Aufnahmebedingungen verleihen dem Album einen beinahe tagebuchartigen Charakter. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bruce-soord-ghosts-in-the-park/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bruce-soord-ghosts-in-the-park/">Bruce Soord &#8211; Ghosts in The Park</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 | Blu-ray / DOWNLOAD | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit GHOSTS IN THE PARK veröffentlichte Bruce Soord im Mai 2026 sein bislang persönlichstes Soloalbum. Im Gegensatz zu seiner Hauptband The Pineapple Thief nutzt er seine Soloarbeiten regelmäßig für intimere und unmittelbarere musikalische Statements. Das neue Album führt diesen Ansatz konsequent fort und rückt persönliche Erfahrungen, Erinnerungen und Verluste in den Mittelpunkt.</p>
<p>Die Entstehung von GHOSTS IN THE PARK erstreckte sich über einen Zeitraum von rund zwei Jahren und fiel in eine Phase intensiver Touraktivitäten mit The Pineapple Thief. Viele der Songs entstanden unterwegs in Hotelzimmern, fremden Städten und in den stillen Stunden zwischen Konzerten und Reisen. Diese ungewöhnlichen Schreib- und Aufnahmebedingungen verleihen dem Album einen beinahe tagebuchartigen Charakter.</p>
<p>Den emotionalen Kern des Albums bilden jedoch persönliche Schicksalsschläge. Während der Arbeiten an GHOSTS IN THE PARK verarbeitete Soord den langen gesundheitlichen Verfall und schließlich den Tod seines Vaters sowie das Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung seiner Mutter. Die Songs beschäftigen sich mit Erinnerung, Vergänglichkeit und den oft unscheinbaren Momenten, in denen Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen. Dabei setzt Soord auf eine ruhige, nachdenkliche Erzählweise, die den Themen zusätzliche Glaubwürdigkeit verleiht.</p>
<p>Musikalisch präsentiert sich GHOSTS IN THE PARK deutlich zurückhaltender als viele Veröffentlichungen von The Pineapple Thief. Akustische Gitarren und dezente Arrangements prägen das Klangbild, während die progressive Seite von Soords Songwriting eher in den Details als in ausufernden Instrumentalpassagen zum Vorschein kommt. Die meisten Instrumente spielte Soord selbst ein. Das Ergebnis ist ein bewusst reduziertes Album, das seine Wirkung weniger aus technischer Virtuosität als aus Atmosphäre, Melodie und emotionaler Direktheit bezieht.</p>
<p>Ergänzt wird das Album durch zwei alternative Interpretationen der Songs, die der Deluxe Edition hinzugefügt wurden. Unter dem Titel SHIPWRECKS IN THE HARBOUR präsentiert Gleb Kolyadin Piano-Versionen der Stücke, während ACOUSTIC GHOSTS die Songs in noch stärker reduzierten Akustikfassungen zeigt. Beide Bonusalben eröffnen zusätzliche Perspektiven auf das Material und unterstreichen den introspektiven Charakter der Kompositionen. Darüber hinaus liegen sowohl das Hauptalbum als auch die beiden Alternativfassungen in Dolby Atmos vor.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6930 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg" alt="Bruce Soord Ghosts in The Park Deluxe Edition" width="1200" height="703" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-300x176.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-1024x600.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-768x450.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Concepcion &#8211; 1:25<br />
2 Pillars &#8211; 3:10<br />
3 Meet Me On The Downs &#8211; 3:05<br />
4 Kept Me Thinking &#8211; 6:34<br />
5 Day Of Wrath &#8211; 4:21<br />
6 Our Predicament &#8211; 3:43<br />
7 Stared Down &#8211; 4:33<br />
8 You Made A Promise &#8211; 2:56<br />
9 Ghosts In The Park &#8211; 12:52</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 42:26</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Bruce Soord veröffentlicht seit vielen Jahren regelmäßig Soloalben zwischen den Veröffentlichungen von The Pineapple Thief. Dabei muss ich sagen, dass mich seine Soloarbeiten mittlerweile oft sogar mehr ansprechen als die Alben seiner Hauptband. Während The Pineapple Thief in den letzten Jahren immer stärker zu einer vollwertigen Band geworden sind, wirken die Soloveröffentlichungen häufig unmittelbarer und persönlicher. Genau das trifft auch auf GHOSTS IN THE PARK zu.</p>
<p>Wenig überraschend ist das Album von einer durchgehenden Melancholie geprägt. Angesichts der persönlichen Hintergründe wäre alles andere auch kaum vorstellbar. Musikalisch setzt Soord dabei auf einen überwiegend akustischen Ansatz. Akustikgitarren bestimmen das Klangbild, ergänzt durch dezente Keyboardflächen und gelegentliche elektrische Gitarren. Schlagzeug und größere Arrangements treten dagegen meist in den Hintergrund. Das passt hervorragend zur Entstehungsgeschichte der Songs, von denen viele unterwegs in Hotelzimmern entstanden und zunächst nicht viel mehr als Stimme und Akustikgitarre waren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6931" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg" alt="Bruce Soord Ghosts in The Park Deluxe Edition" width="1200" height="605" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-300x151.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-1024x516.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-768x387.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Interessanterweise fühlte ich mich beim Hören immer wieder an die frühen Jahre von The Pineapple Thief erinnert. Die ersten Alben der Band waren im Grunde ein Soloprojekt von Bruce Soord und besaßen stellenweise eine Atmosphäre, die mich damals an frühe Radiohead erinnerte. Obwohl GHOSTS IN THE PARK stilistisch nur wenig mit diesem Frühwerk gemeinsam hat, blitzt dieses Gefühl hier und da wieder auf. Es sind weniger konkrete musikalische Parallelen als vielmehr eine ähnliche Stimmung und Herangehensweise, die gelegentlich Erinnerungen an diese Zeit wecken.</p>
<p>Insgesamt ist GHOSTS IN THE PARK kein Album für den schnellen Effekt. Die Songs erschließen sich nicht unbedingt beim ersten Hören und verlangen etwas Geduld. Mit jedem Durchlauf entfalten sie jedoch mehr Wirkung, sodass einen das Album nach und nach in seinen Bann zieht. Gerade die Kombination aus zurückhaltenden Arrangements und der sehr persönlichen Atmosphäre macht einen großen Teil seines Reizes aus.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>82 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Bruce Soord – vocals, instruments<br />
Jon Sykes &#8211; Additional Bass<br />
Gleb Kolyadin &#8211; Piano SHIPWRECKS IN THE HARBOUR</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Dass Bruce Soords Dolby-Atmos-Mixe auf konstant hohem Niveau liegen, ist inzwischen fast selbstverständlich. Auch GHOSTS IN THE PARK bildet hier keine Ausnahme. Der Mix nutzt den gesamten Raum sehr natürlich aus, ohne dabei aufdringlich oder effekthascherisch zu wirken. Gleichzeitig ist er klanglich ausgesprochen fein ausbalanciert und unterstützt die intime Stimmung des Albums hervorragend.</p>
<p>Besonders die vielen Akustikgitarren profitieren von der räumlichen Aufbereitung. Sie tauchen nicht nur vorne auf, sondern werden über Seiten-, Rear- und Höhenkanäle verteilt, sodass ein sehr umhüllendes Klangbild entsteht. Elektrische Gitarren bleiben meist im Frontbereich verankert, werden aber häufig leicht nach oben versetzt. Ähnlich verfährt der Mix mit Schlagzeug und den wenigen synthetischen Klangflächen. Dadurch entsteht eine klare, luftige Staffelung, die den reduzierten Arrangements zusätzliche Tiefe verleiht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6932" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg" alt="Bruce Soord Ghosts in The Park Deluxe Edition" width="1200" height="632" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-300x158.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-1024x539.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-768x404.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Typisch für Soords Surround-Produktionen ist auch die Platzierung von Background-Vocals und zusätzlichen Stimmen. Diese erscheinen oft aus den Höhenlautsprechern oder hinter dem Hörplatz und verstärken die schwebende, introspektive Atmosphäre der Musik. Vereinzelt setzt der Mix auch auf dezente Bewegungen im Raum: In <i>Stared Down</i> driftet eine E-Gitarre subtil von hinten nach vorne und wieder zurück, und im über zwölf Minuten langen Titelstück lassen sich ähnliche Bewegungen einzelner Gitarrenspuren wahrnehmen. Kurze kreisende Percussion-Effekte in der Höhenebene sorgen zusätzlich für Räumlichkeit, bleiben aber stets songdienlich und niemals spektakulär um ihrer selbst willen.</p>
<p>Es gibt auf dem Album einige Passagen, die naturgemäß etwas weniger immersiv wirken. Das liegt weniger am Mix als an den bewusst sehr sparsamen Arrangements, bei denen schlicht weniger Klangmaterial im Raum verteilt werden kann. Insgesamt gehört GHOSTS IN THE PARK dennoch erneut zu den überzeugenden Atmos-Veröffentlichungen aus Bruce Soords Umfeld. Der Mix funktioniert zudem auch auf einem klassischen 5.1-Setup ausgezeichnet. Wie üblich empfiehlt Soord selbst allerdings, auf herkömmlichen Surround-Anlagen eher den eigens dafür erstellten 5.1-Mix zu nutzen, der dem Album ebenfalls beiliegt.</p>
<p>Auch die beiden Alternativfassungen ACOUSTIC GHOSTS und SHIPWRECKS IN THE HARBOUR liegen in Dolby Atmos vor. Trotz der nochmals reduzierteren Arrangements überzeugen auch diese Mischungen durch ihre Räumlichkeit und Feinzeichnung und zeigen, wie gut Soords intime Songstrukturen mit einem immersiven Klangformat harmonieren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>96 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 96/24 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray liegt das Album und die beiden Alternativfassungen in Dolby Atmos, DTS 5.1 und Stereo vor. Das Menü ist so konzipiert, dass durch Drücken der Entertaste das Hauptalbum in Dolby Atmos erklingt. Will man die beiden anderen Alben hören, muss entsprechend im Menü navigiert werden, was aber recht einfach ist:</p>
<p>SHIPWRECKS IN THE HARBOUR: DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p>
<p>ACOUSTIC GHOSTS: DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6929" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg" alt="Bruce Soord Ghosts in The Park Deluxe Edition" width="1200" height="638" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-300x160.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-1024x544.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-768x408.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Dieses Mal kein Bonusalbum mit komplett anderen Stücken, dafür aber gleich zwei alternative Versionen von GHOSTS IN THE PARK, die sich beträchtlich vom Original unterscheiden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> + 2 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Ghosts In The Park, Kept Me Thinking</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Eine weitere schöne Veröffentlichung aus dem Hause Soord.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Atmos-Mix<br />
+ zusätzliche Bonusalben (auch in Atmos) (+ 2 %)<br />
+ High Res (+1)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe-Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Das LP große Buch mit drei CDs und einer Blu-ray gibt es für ca. 70-80 Euro.<br />
</span></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Download: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby-Atmos-Mix von GHOSTS IN THE PARK gibt es im <a href="https://immersiveaudioalbum.com/product/ghosts-in-the-park-bruce-soord-atmos-mkv-5-1-flac-3d-binaural-wav/">IAA-Shop</a> für 25 Dollar. Für 30 Dollar gibt es noch ACOUSTIC GHOSTS dazu.<br />
</span></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Im Streaming gibt es davon bisher nichts in Dolby Atmos zu hören.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 07.07.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://brucesoord.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Bruce Soord</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bruce-soord-ghosts-in-the-park/">Bruce Soord &#8211; Ghosts in The Park</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/bruce-soord-ghosts-in-the-park/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Alan Parsons Project &#8211; I Robot</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 17:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Alan Parsons Project]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6832</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 &#124; Blu-ray &#124; Pop Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>I ROBOT erschien 1977 als zweites Album des The Alan Parsons Project und wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Ursprünglich sollte das Album deutlich enger an die Robotergeschichten von Isaac Asimov angelehnt sein. Da die Rechte an der konkreten Vorlage jedoch bereits vergeben waren, wurde das Konzept thematisch offener gestaltet. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/">The Alan Parsons Project &#8211; I Robot</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 | Blu-ray | Pop Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>I ROBOT erschien 1977 als zweites Album des The Alan Parsons Project und wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Ursprünglich sollte das Album deutlich enger an die Robotergeschichten von Isaac Asimov angelehnt sein. Da die Rechte an der konkreten Vorlage jedoch bereits vergeben waren, wurde das Konzept thematisch offener gestaltet.</p>
<p>Im Zentrum steht nun allgemeiner das Verhältnis von Mensch und Maschine, verbunden mit Fragen nach Kontrolle, Technologie und Identität. In den 70er-Jahren war dies eines der großen Themen und Science Fiction sehr angesagt. Einige Monate zuvor kam Star Wars in die Kinos. Diese inhaltliche Ausrichtung prägt das Album über die gesamte Laufzeit hinweg und gibt den einzelnen Stücken einen gemeinsamen Rahmen.</p>
<p>Wie bei diesem Projekt üblich, arbeiteten Parsons und Woolfson mit einer Vielzahl von Gastmusikern und Sängern. Es gab kein festes Bandgefüge, sondern eine gezielte Auswahl an Stimmen und Instrumentalisten für die jeweiligen Songs. Unter anderem wirkte Steve Harley bei einem Song mit. Ergänzt wurde das durch orchestrale Arrangements von Andrew Powell. Die Kombination aus Studiotechnik, wechselnden Stimmen und klarer Produktion trägt wesentlich zum charakteristischen Gesamtbild bei.</p>
<p>I ROBOT erreichte seinerzeit Platz 9 in den US-Charts. In Deutschland kletterte das Album im September 1977 bis auf Platz 2. Das klappte auch noch ein zweites Mal im Jahr 2025, als es in seiner Deluxe Edition veröffentlicht wurde. Diese enthält das Album auch in Dolby Atmos. Den Mix erstellte Alan Parsons persönlich. Einige Monate später wurde der Mix aber auch auf Einzel-Blu-ray veröffentlicht. Auf den Streaming Portalen habe ich den Dolby Atmos Mix nicht gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6833 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot.jpg" alt="The Alan Parsons Project I Robot Dolby Atmos" width="1200" height="854" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-300x214.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-1024x729.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-768x547.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 I Robot – 6:02<br />
2 I Wouldn’t Want to Be Like You – 3:19<br />
3 Some Other Time – 4:05<br />
4 Breakdown – 3:50<br />
5 Don’t Let It Show – 4:21<br />
6 The Voice – 5:21<br />
7 Nucleus – 3:35<br />
8 Day After Day (The Show Must Go On) – 3:43<br />
9 Total Eclipse – 3:05<br />
10 Genesis Ch. 1 V. 32 – 3:37</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 41:05<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch bewegt sich I ROBOT zwischen Pop, Progressive Rock und orchestraler Studioproduktion. Viele Stücke basieren auf eingängigen Songstrukturen, werden aber durch aufwendige Arrangements erweitert. Synthesizer spielen eine zentrale Rolle und erzeugen zusammen mit Chören und orchestralen Elementen eine (für die damalige Zeit) futuristische Klangästhetik, die gut zum inhaltlichen Konzept passt.</p>
<p>Auffällig ist die sehr präzise, fast schon klinische Produktion. Jedes Instrument ist klar definiert im Mix platziert, nichts wirkt zufällig oder roh. Gleichzeitig bleibt die Musik zugänglich, da Melodien und Refrains bewusst im Vordergrund stehen. Diese Verbindung aus technischer Perfektion, konzeptionellem Ansatz und eingängigen Strukturen macht den besonderen Reiz des Albums aus. Mir persönlich ist es an einigen Stellen aber doch etwas zu glatt produziert.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 79 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Eric Woolfson – clavinet, Fender Rhodes, Wurlitzer, piano, organ, keyboards, backing vocals<br />
Alan Parsons – Projectron, Synthi-A Sequencer Programming, acoustic guitar, vocoder, tape loops and effects, backing vocals<br />
David Paton – bass, acoustic guitar, backing vocals<br />
Stuart Tosh – drums, percussion, water gongs<br />
Ian Bairnson – electric and acoustic guitars, backing vocals<br />
Duncan Mackay – keyboards<br />
John Wallace – piccolo trumpet<br />
B.J. Cole – steel guitar<br />
Andrew Powell – Hammond B-3 organ<br />
John Leach – cimbalom, kantele<br />
Lenny Zakatek – vocals<br />
Allan Clarke – vocals<br />
Steve Harley – vocals<br />
Jack Harris – vocals<br />
Peter Straker – vocals<br />
Jaki Whitren – vocals<br />
Dave Townsend – vocals<br />
Hilary Western – soprano vocals<br />
Tony Rivers – backing vocals<br />
John Perry – backing vocals<br />
Stu Calver – backing vocals<br />
The English Chorale – choir<br />
The New Philharmonia Chorus – choir</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bereits im Opener <em>I Robot</em> wird deutlich, dass man es hier mit einem äußerst immersiven Mix zu tun hat. Synthetische Sounds bewegen sich frei im Raum und ziehen den Hörer sofort ins Geschehen. Nach und nach kommen aus dem hinteren Bereich weitere Keyboards und Gitarren hinzu, während sich später in den Höhen ein sehr präsenter, teils leicht harsch wirkender Glockensound entfaltet. Insgesamt fällt auf, dass der Mix stellenweise recht höhenbetont ist. Das wurde bereits von Mike in einer <a href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-the-turn-of-a-friendly-card/">früheren Abmischung von Alan Parsons</a> kritisiert und zeigt sich auch hier immer wieder, hält sich jedoch insgesamt noch im Rahmen.</p>
<p>Was die Verteilung im Dolby-Atmos-Raum betrifft, werden sowohl die Höhenkanäle als auch die hinteren Lautsprecher intensiv genutzt. Vor allem Gitarren und Keyboards tauchen regelmäßig im Rear-Bereich auf, während solierende Passagen häufig nach oben verlagert werden, um sich klar vom restlichen Geschehen abzuheben. Auch Chöre spielen eine wichtige Rolle und profitieren stark von der räumlichen Platzierung. Besonders auffällig ist das bei <em>Total Eclipse</em>, das nahezu vollständig aus vielschichtigen Chorarrangements besteht, die sich über den gesamten Raum erstrecken. Dabei entsteht eine fast schon cineastische Wirkung, die unweigerlich Assoziationen zum Film 2001 und seinem schwarzen Monolithen hervorruft.</p>
<p>Vor allem die instrumentalen Stücke profitieren von dieser Herangehensweise, da Alan Parsons hier deutlich freier mit der räumlichen Verteilung umgeht. Die Gesangstitel sind zwar ebenfalls über weite Strecken sehr sauber umgesetzt, wirken im Vergleich jedoch etwas konservativer. Schlagzeug, Bass und Leadgesang bleiben meist klassisch in der Front verankert, wodurch nicht immer das volle Potenzial der Raumabbildung ausgeschöpft wird.</p>
<p>Der 5.1-Mix unterscheidet sich dabei leicht vom Downmix des Atmos-Mixes. Letzterer wirkt insgesamt etwas weiter, halliger und tendenziell auch höhenlastiger, im Vergleich dazu erschien mir der 5.1-Mix dann etwas zu dumpf und ja auch irgendwie etwas leblos.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM 96/24 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>I ROBOT startet auf der Blu-ray per Entertaste aus dem Menü heraus direkt in Dolby Atmos, ohne dass man sich vorher durchs Menü quälen muss. Ebenfalls enthalten ist der Original-Stereomix</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray gibt es als Bonus ein Musikvideo (nicht in HD) und ein Interview mit Eric Woolfson (19 Min).</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Voice, Total Eclipse</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt ein größtenteils sehr guter Atmos Mix.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix<br />
+ Bonus (+ 1 %)<br />
+ High Res (+1%)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Ausgabe:</em> </span>Die Deluxe Ausgabe ist 2025 erschienen, enthält 4 CDs, 2LPs und eine Blu-ray und kostet knapp 200 Euro. EAN: 0711297534108</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray-Einzelausgabe:</em> </span>Wer es günstig mag, kommt mit der Blu-ray klar. 26 Euro! EAN: 0711297534160</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Ältere SACD-Ausgabe:</em> </span>Kleiner Hinweis: Es gibt auch eine SACD von I ROBOT. Diese ist aber nur in Stereo. Kein Surroundmix drauf!</p>
<p><em>Stand: 07.05.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.the-alan-parsons-project.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von The Alan Parsons Project</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/">The Alan Parsons Project &#8211; I Robot</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rush &#8211; Grace Under Pressure</title>
		<link>https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6766</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>GRACE UNDER PRESSURE erschien am 12. April 1984 als zehntes Studioalbum von Rush und markiert eine Phase, in der die Band ihren Sound deutlich in Richtung Synthesizer und elektronische Klangflächen erweiterte. Produziert wurde das Album von der Band gemeinsam mit Peter Henderson. Inhaltlich ist es wie immer stark von den Texten von Neil Peart geprägt, der sich hier intensiv mit Themen wie Angst, technologischer Entwicklung und geopolitischen Spannungen auseinandersetzt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/">Rush &#8211; Grace Under Pressure</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | Blu-ray / Streaming | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>GRACE UNDER PRESSURE erschien am 12. April 1984 als zehntes Studioalbum von Rush und markiert eine Phase, in der die Band ihren Sound deutlich in Richtung Synthesizer und elektronische Klangflächen erweiterte. Produziert wurde das Album von der Band gemeinsam mit Peter Henderson. Inhaltlich ist es wie immer stark von den Texten von Neil Peart geprägt, der sich hier intensiv mit Themen wie Angst, technologischer Entwicklung und geopolitischen Spannungen auseinandersetzt.</p>
<p>Die Entstehung des Albums begann nach dem Ende der Signals-Tour im Jahr 1983. Die eigentlichen Aufnahmen fanden zwischen November 1983 und März 1984 im Le Studio in Morin-Heights, Québec, statt und stellten mit langen täglichen Sessions die bis dahin umfangreichste Produktionsphase der Band dar. Es war zugleich das erste Album seit 1974 ohne den langjährigen Produzenten Terry Brown. Stattdessen fiel die Wahl auf Peter Henderson, nachdem andere Kandidaten abgesagt hatten. Musikalisch baut GRACE UNDER PRESSURE auf dem Vorgänger auf, führt dessen Synthesizer-Einsatz jedoch konsequent weiter, ohne die typischen Prog-Rock-Strukturen vollständig aufzugeben.</p>
<p>Die Besetzung blieb unverändert: Geddy Lee übernahm Bass, Synthesizer und Gesang, Alex Lifeson spielte Gitarren, während Neil Peart für Schlagzeug und Texte verantwortlich war. In dieser Konstellation entwickelte die Band einen Sound, der sowohl von komplexen Arrangements als auch von einer zunehmend düsteren Grundstimmung geprägt ist. Stücke wie <em>Distant Early Warning</em> oder <em>Red Sector A</em> spiegeln die politische und gesellschaftliche Unsicherheit der Zeit wider.</p>
<p>Kommerziell war das Album erfolgreich und erreichte unter anderem Platz 10 der US Billboard 200 sowie Top-5-Platzierungen in Kanada und Großbritannien. In der Rückschau gilt GRACE UNDER PRESSURE als ein zentraler Vertreter der Synthesizer-geprägten Phase der Band in den 1980er-Jahren. Kürzlich wurde das Album in einer umfangreichen Box neu aufgelegt, die unter anderem eine Blu-ray mit einem neuen Dolby-Atmos-Mix von Richard Chycki enthält. Dieser Mix ist zudem auch über Streaming-Plattformen verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6774 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure.jpg" alt="Rush Grace Under Pressure Dolby Atmos" width="2224" height="677" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-1024x312.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-1536x468.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-2048x623.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Distant Early Warning – 4:59<br />
2 Afterimage – 5:04<br />
3 Red Sector A – 5:10<br />
4 The Enemy Within (Part I of Fear) – 4:34<br />
5 The Body Electric – 5:00<br />
6 Kid Gloves – 4:18<br />
7 Red Lenses – 4:42<br />
8 Between the Wheels – 5:44</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 39:32</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix von GRACE UNDER PRESSURE wirkt über weite Strecken so, als wolle er Neil Peart ein kleines Denkmal setzen. Denn es ist vor allem sein Schlagzeug, das im Mix die größte Aufmerksamkeit erhält. Gitarren, Bass und Keyboards halten sich dagegen weitgehend zurück. Sie sind meist im vorderen Bereich des Raumes verteilt, häufig aber etwas höher und breiter positioniert. Hin und wieder sind Keyboards und Gitarren auch seitlich oder über dem Hörplatz zu hören. Effektsounds, etwa direkt zu Beginn von <em>Distant Early Warning</em>, bewegen sich zudem hinter dem Hörplatz durch den Raum.</p>
<p>Dem Schlagzeug wird hingegen nahezu der gesamte Raum zur Verfügung gestellt. Zwar bleibt es grundsätzlich im Frontbereich verortet, doch zahlreiche Fills und Percussion-Elemente tauchen immer wieder an verschiedenen Positionen im Raum auf. Besonders auffällig sind etwa die Cymbals über dem Hörplatz in <em>Red Sector A</em>. Den deutlichsten Eindruck hinterlässt allerdings das siebte Stück <em>Red Lenses</em>. Hier wird der Song stark vom Schlagzeug getragen, und Peart trommelt sich regelrecht durch eine ganze Schlagzeugfabrik. Möglicherweise wollte er damit das insgesamt eher durchschnittliche Songwriting von Alex Lifeson und Geddy Lee in diesem Stück ausgleichen. In jedem Fall wird <em>Red Lenses</em> dadurch zu einem referenzwürdigen Atmos-Track.</p>
<p>Gelegentlich hatte ich zudem den Eindruck, dass einzelne Details im Mix etwas anders gewichtet sind als in der bekannten Stereoversion. So fiel mir bei <em>The Enemy Within (Part I of Fear)</em> beispielsweise das balalaikaartige Gitarrenspiel von Lifeson während der kurzen Synthesizer-Passagen von Geddy Lee stärker auf. Gleichzeitig wirkt die prägnante Synthesizer-Melodie hier etwas weniger dominant. An anderer Stelle wiederum treten Nuancen aus Lees Synthesizer-Spuren klarer hervor als zuvor.</p>
<p>Zwar gibt es, wie erwähnt, immer wieder Gitarren- und Keyboard-Parts, die auch seitlich oder hinter dem Hörplatz erscheinen. Da jedoch vieles eher vorne beziehungsweise in den Höhenkanälen positioniert ist, wirkt das Album stellenweise etwas frontlastig. Dies dürfte in einem 5.1-Downmix noch stärker auffallen. Insgesamt ist der Dolby-Atmos-Mix von GRACE UNDER PRESSURE dennoch sehr interessant umgesetzt und erinnert in seiner Herangehensweise teilweise an den Mix des Vorgängeralbums SIGNALS, der insgesamt allerdings noch etwas überzeugender ausgefallen ist.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Red Lenses, Red Sector A</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Es hätte etwas diskreter sein können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 89 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von GRACE UDNER PRESSURE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Deluxe-Box mit Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Box ist frisch auf dem Markt und kosten zwischen 250 (CDs) und 350 (LPs) Euro.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 13.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.rush.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Rush</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/">Rush &#8211; Grace Under Pressure</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Scorpions &#8211; Lonesome Crow</title>
		<link>https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:14:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Scorpions]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6761</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1972 &#124; STREAMING &#124; Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Eigentlich wollte ich hier das letzte Scorpions-Album ROCK BELIEVER besprechen, das 2022 erschienen ist und auf den Streaming-Portalen in Dolby Atmos gehört werden kann. Allerdings hat sich zuletzt etwas im Scorpions-Lager getan. Unter anderem tauchte plötzlich das Debütalbum LONESOME CROW in Dolby Atmos auf. Wie auch schon ROCK BELIEVER zuvor wurde das Erstlingswerk von Hans-Martin Buff abgemischt. Hans-Martin Buff gewann mit dem Atmos-Mix von Peter Gabriels I/O einen Grammy und arbeitet schon seit längerem mit den Hardrockern aus Hannover zusammen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/">Scorpions &#8211; Lonesome Crow</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1972 | STREAMING | Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Eigentlich wollte ich hier das letzte Scorpions-Album ROCK BELIEVER besprechen, das 2022 erschienen ist und auf den Streaming-Portalen in Dolby Atmos gehört werden kann. Allerdings hat sich zuletzt etwas im Scorpions-Lager getan. Unter anderem tauchte plötzlich das Debütalbum LONESOME CROW in Dolby Atmos auf. Wie auch schon ROCK BELIEVER zuvor wurde das Erstlingswerk von Hans-Martin Buff abgemischt. Hans-Martin Buff gewann mit dem Atmos-Mix von Peter Gabriels <a href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-i-o-in-side-mix/">I/O</a> einen Grammy und arbeitet schon seit längerem mit den Hardrockern aus Hannover zusammen.</p>
<p>Aktuell gibt es die Scorpions auch im Supermarkt. Schokoladenfabrikant Ritter Sport ist mit Apple Music eine Kooperation eingegangen, die deutsche Meilenstein-Alben mit ihrem jeweiligen Cover als Schokoladenverpackung präsentiert. Damit soll Dolby Atmos bei Apple bekannter gemacht werden. Auf der Rückseite der Verpackung befindet sich ein QR-Code zum Album sowie die Möglichkeit, Apple Music einen Monat kostenlos zu nutzen. Über die Auswahl der Alben kann man allerdings streiten, denn diese sind fast alle noch recht jung und alles andere als ikonische Werke. Unter anderem sind Helene Fischer und Cro vertreten. Als echte Meilensteine würde ich eher <a href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-autobahn/">AUTOBAHN</a> oder auch <a href="https://surroundmixe.de/herbert-groenemeyer-4630-bochum/">BOCHUM</a> sehen. Das Album der Scorpions, das Teil dieser PR-Aktion ist, ist mit CRAZY WORLD zumindest schon 35 Jahre alt. Als ich von dieser Aktion gelesen habe, wollte ich dann auch CRAZY WORLD rezensieren. Aber Pustekuchen: Von diesem Album liegen lediglich vier Stücke in Atmos vor. So kann man Werbemaßnahmen auch gegen die Wand fahren.</p>
<p>Kommen wir also zurück zu LONESOME CROW. Die Produktion übernahm Conny Plank, wobei das Album in nur wenigen Tagen eingespielt wurde. Stilistisch unterscheidet sich das Album deutlich vom späteren Sound der Band: Statt eingängiger Hard-Rock-Strukturen dominieren hier längere, teilweise jamartige Kompositionen mit psychedelischen und progressiven Einflüssen.</p>
<p>Auch innerhalb der Bandgeschichte nimmt LONESOME CROW eine Sonderstellung ein. Es ist das einzige Studioalbum mit Michael Schenker als festem Mitglied und (Mit-)Komponisten sowie das einzige mit Bassist Lothar Heimberg und Schlagzeuger Wolfgang Dziony.</p>
<p>In dieser frühen Phase klingt die Band insgesamt dunkler und weniger songorientiert als auf späteren Veröffentlichungen. Erst in den folgenden Jahren entwickelte sich schrittweise der melodischere Hard-Rock-Stil, für den die Scorpions später bekannt wurden. Von den Songs des Albums blieb langfristig vor allem <em>In Search of the Peace of Mind</em> im Live-Repertoire erhalten, während der Rest kaum noch berücksichtigt wurde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6777 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow.jpg" alt="Scorpions Lonesome Crow" width="2224" height="669" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-1024x308.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-768x231.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-1536x462.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-2048x616.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 I’m Goin’ Mad – 4:53<br />
2 It All Depends – 3:26<br />
3 Leave Me – 5:04<br />
4 In Search of the Peace of Mind – 4:59<br />
5 Inheritance – 4:40<br />
6 Action – 3:53<br />
7 Lonesome Crow – 13:30</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:08</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Ich habe einmal in einem Interview mit Hans-Martin Buff gelesen, dass er nicht allzu viel von älteren Alben in Dolby Atmos hält. Seiner Meinung nach seien diese Produktionen ursprünglich nicht für ein solches Format konzipiert worden und könnten daher das Potenzial moderner Aufnahmen nicht vollständig ausschöpfen. Offenbar hat er diese Einschätzung inzwischen revidiert, und das ist auch gut so! Sein Mix des Scorpions-Debüts scheint ihm gezeigt zu haben, dass auch hier mehr möglich ist, als man zunächst vermuten würde.</p>
<p>Über weite Strecken ist der Atmos-Mix von LONESOME CROW sehr gelungen, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass das Album vergleichsweise wenige Overdubs enthält und vieles live eingespielt wurde. Der grundsätzliche Aufbau bleibt dabei relativ konstant: Links und rechts im Raum sind jeweils Gitarren platziert, die meist etwas erhöht wirken. Häufig sind sie kreuzweise angeordnet – eine eher im vorderen Bereich, die andere weiter hinten. In der Regel sind die Soli links zu hören, sodass dort meist Michael Schenker präsent ist, während rechts sein Bruder Rudolf zu hören ist. Teilweise geht Buff in Extreme: In <em>Leave Me</em> ist das Solo beispielsweise sehr weit außen positioniert, sodass es beinahe außerhalb des Zimmers zu erklingen scheint, ein durchaus interessanter Effekt.</p>
<p>Das Schlagzeug bleibt durchgehend im Frontbereich, ist jedoch etwas weiter im Raum platziert und bezieht auch die Höhenkanäle mit ein. Gelegentlich treten zusätzliche Percussion-Elemente auf, die deutlich höher oder auch im hinteren Bereich angesiedelt sind, etwa in <em>I’m Goin’ Mad</em>.</p>
<p>Auffällig ist zudem der häufig eingesetzte Chorgesang, der wesentlich zur psychedelischen Note des Albums beiträgt. Dieser wird ebenfalls oft in den Höhenkanälen positioniert und bewegt sich teilweise auch durch den Raum.</p>
<p>Typisch für Produktionen aus dem Umfeld des Krautrock – zu dem man LONESOME CROW durchaus zählen kann – sind verschiedene Soundeffekte, teils von Synthesizern erzeugt. Hier dürfte Conny Plank seine Finger im Spiel gehabt haben. Solche Klänge eignen sich naturgemäß besonders für eine Umsetzung in Atmos, und Buff nutzt diese Möglichkeiten konsequent. Windeffekte schweben über dem Hörplatz, während etwa Gitarrengeräusche oder Saitenkratzer gezielt durch den Raum bewegt werden. In diesen Momenten liegen klare Stärken des Mixes.</p>
<p>Das längste Stück des Albums ist der Titelsong <em>Lonesome Crow</em> mit rund 13 Minuten Spielzeit, der einen deutlich psychedelischen Charakter aufweist. Zu Beginn erinnert das Stück kaum an eine klassische Hard-Rock-Band, sondern eher an frühe Arbeiten von Tangerine Dream vor der <a href="https://surroundmixe.de/tangerine-dream-phaedra/">PHAEDRA</a>-Phase. Entsprechend gibt es hier zahlreiche Klänge im Raum zu entdecken, was zunächst die Erwartung weckt, dass dieser Track auch im Mix zu den Höhepunkten zählen könnte. Interessanterweise bleibt er jedoch über weite Strecken hinter diesen Erwartungen zurück. Sobald die Band einsetzt und sich der typische Bandsound etabliert, konzentriert sich vieles stärker auf den vorderen Bereich, wodurch die Immersion etwas an Wirkung verliert.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>I&#8217;m Goin&#8216; Mad, Leave Me</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt ein sehr guter Atmos Mix von Hans-Martin Buff.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von LONESOME CROW gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 31.03.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.the-scorpions.com/">Offizielle Webseite von den Scorpions</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/">Scorpions &#8211; Lonesome Crow</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pink Floyd &#8211; Wish You Were Here (Dolby Atmos)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 16:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6625</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Streaming / Blu-ray &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Review</strong></p>
<p>Im letzten Jahr wurde WISH YOU WERE HERE von Pink Floyd 50 Jahre alt. Den runden Geburtstag hat man dementsprechend gebührend gefeiert und das Album in einer Deluxe-Box neu veröffentlicht. Diese enthält neben zahlreichem Bonusmaterial auch eine Blu-ray, auf der ein neuer Dolby-Atmos-Mix von James Guthrie enthalten ist. Wer nicht den ganzen Bonus-Kram auf verschiedenen Datenträgern braucht, konnte aber auch auf eine deutlich günstigere Einzel-Blu-ray zugreifen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/">Pink Floyd &#8211; Wish You Were Here (Dolby Atmos)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Streaming / Blu-ray | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Review</strong></p>
<p>Im letzten Jahr wurde WISH YOU WERE HERE von Pink Floyd 50 Jahre alt. Den runden Geburtstag hat man dementsprechend gebührend gefeiert und das Album in einer Deluxe-Box neu veröffentlicht. Diese enthält neben zahlreichem Bonusmaterial auch eine Blu-ray, auf der ein neuer Dolby-Atmos-Mix von James Guthrie enthalten ist. Wer nicht den ganzen Bonus-Kram auf verschiedenen Datenträgern braucht, konnte aber auch auf eine deutlich günstigere Einzel-Blu-ray zugreifen.</p>
<p>Das letzte Jahr wurde somit von zwei Veröffentlichungen von Pink Floyd flankiert, denn neben WISH YOU WERE HERE wurde auch LIVE AT POMPEII neu herausgebracht, mit einem Atmos-Mix von Steven Wilson. Dass sich bei Pink Floyd gerade einiges tut, kommt nicht von ungefähr. In einem kürzlichen Interview verriet Steven Wilson, dass man pro Jahr zwei Veröffentlichungen plant. Das liegt aber weniger an der Band als an dem Umstand, dass der Bandkatalog für 400 Mio. Dollar an Sony Music verkauft wurde. Und die sind natürlich daran interessiert, dass dieses Geld wieder irgendwie erwirtschaftet wird.</p>
<p>WISH YOU WERE HERE ist ein Konzeptalbum und handelt von den Tücken des Musikbusiness. Zu großen Teilen ist es dem ehemaligen Gitarristen Syd Barrett gewidmet, dem genau das zum Verhängnis wurde. Berühmt ist die Geschichte, dass bei der Albumaufnahme eines Tages ein Kerl im Studio auftauchte, den niemand erkannte. Es war Syd. Ursprünglich hatte man vor, ein Album zu machen, bei dem Haushaltsgegenstände in musikalischer Form aufgenommen werden. Von dieser Idee ist nur der Anfang von <em data-start="1679" data-end="1707">Shine On You Crazy Diamond</em> erhalten geblieben, der klingende Weingläser enthält.</p>
<p>Die Blu-ray enthält nicht nur den Dolby-Atmos-Mix, sondern ist vollgepackt mit zusätzlichem Content. Surround-Freunde freuen sich zusätzlich über den alten 5.1-Mix von 2009 und den Quad-Mix von 1976. Es gibt eine Menge an Raritäten und Outtakes sowie einen Livemitschnitt eines Konzerts in Los Angeles von 1975. Zudem sind als Video die Screen Films enthalten, die schon damals während der Konzerte gezeigt wurden, damals natürlich noch nicht auf großen Video-Screens.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6682 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg" alt="Pink Floyd Wish You Were Here Dolby Atmos" width="1200" height="713" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-300x178.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-1024x608.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-768x456.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Shine On You Crazy Diamond (Parts I–V) &#8211; 13:32<br />
2 Welcome to the Machine &#8211; 7:28<br />
3 Have a Cigar &#8211; 5:08<br />
4 Wish You Were Here &#8211; 5:35<br />
3 Shine On You Crazy Diamond (Parts VI–IX) &#8211; 12:28</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 44:19</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p align="justify">Ich hatte bereits vor einigen Jahren den 5.1-Mix von <a href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here/">WISH YOU WERE HERE</a> rezensiert. Mein Fazit lautete damals, dass der Mix zwar durchgehend räumlich angelegt ist, man jedoch immer wieder das Gefühl hat, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Genau dieser Eindruck stellt sich auch beim neuen Dolby-Atmos-Mix ein. Er wirkt weniger wie ein echtes Upgrade gegenüber der 5.1-Version, sondern eher wie ein behutsames Update.</p>
<p>Unbestritten ist jedoch, dass der Atmos-Mix durchgehend sehr hochwertig und immersiv ausgefallen ist. Die neu hinzugekommenen Höhenkanäle wurden sauber integriert. Bei nahezu allen Instrumenten entsteht der Eindruck, dass sie etwas höher im Raum positioniert sind oder zumindest klanglich in die Vertikale erweitert wurden. James Guthrie setzt vor allem solierende Instrumente gezielt nach oben: Gitarrensoli erscheinen teilweise höher positioniert als im 5.1-Mix, Keyboard-Soli wirken im Vergleich sogar noch etwas weiter über dem Hörplatz angesiedelt. Auch das Saxophonsolo im ersten Teil von <em>Shine On You Crazy Diamond</em> erklingt deutlich vorne über dem Kopf und gewinnt dadurch an Präsenz.</p>
<p>Gleichzeitig gibt es auf dem Album immer wieder Passagen, in denen hinter dem Hörplatz vergleichsweise wenig passiert. Das betrifft insbesondere <em>Have a Cigar</em>, das über weite Strecken recht frontlastig bleibt. Erst ganz am Ende, beim Übergang zum Titelstück, wenn sich der elektronische Sound von links nach rechts bewegt und der folgende Abschnitt in Radioakustik erklingt, wird der hintere Raum deutlicher einbezogen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6681" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg" alt="Pink Floyd Wish You Were Here Dolby Atmos" width="1200" height="903" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-300x226.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-1024x771.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-768x578.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Referenzwürdig ist dagegen – wenig überraschend – <em>Welcome To The Machine</em>. Die Vielzahl an Effekten wird konsequent im gesamten Raum verteilt, und insbesondere durch die Einbindung der Höhenkanäle wirkt der Song deutlich eindrucksvoller als noch im 5.1-Mix. Noch stärker überzeugt allerdings der zweite Teil von <em>Shine On You Crazy Diamond</em>. Die Windgeräusche zu Beginn wandern allmählich von vorne nach hinten, hinten ist David Gilmour mit seiner Gitarre zu hören, während vorne oben Rick Wright sein markantes Synthesizer-Solo spielt. Später kommt ein E-Piano aus den Höhen hinzu, und auch das Schlagzeug scheint insgesamt weiter im Raum aufgefächert zu sein als in früheren Fassungen.</p>
<p>Unterm Strich ist der Dolby-Atmos-Mix von WISH YOU WERE HERE sehr gelungen und in vielen Momenten klanglich beeindruckend. Dennoch bleibt – ähnlich wie schon beim 5.1-Mix – stellenweise das Gefühl, dass der Raum hinter dem Hörplatz noch konsequenter hätte genutzt werden können.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Welcome To The Machine, Shine On You Crazy Diamond (Parts VI–IX)</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Etwas räumlicher als der alte 5.1 Mix, aber kein Upgrade, was man unbedingt haben müsste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray gibt es für unter 25 Euro zu kaufen. EAN: 0198028767392</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Natürlich gibt es auch eine teure Deluxe Box. 4 LPs, eine Single, 2 CDs, die Blu-ray und ein Buch gibt es für über 200 Euro. EAN: 0198028767415</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von WISH YOU WERE HERE gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 05.03.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.pinkfloyd.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Pink Floyd</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/">Pink Floyd &#8211; Wish You Were Here (Dolby Atmos)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mike Oldfield &#8211; Hergest Ridge (Dolby Atmos)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mike W.K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 16:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Oldfield]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6627</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 &#124; Blu-ray (SDE-Serie) / Streaming &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>HERGEST RIDGE ist das zweite Album, das von Mike Oldfield im Frühjahr 1974 im „The Manor“-Studio aufgenommen und am 28. August 1974 veröffentlicht wurde. Die 50th Anniversary Version liegt nun mit einem Jahr Verspätung als SDE Blu-ray (Limited Edition) mit neuen Mixen vor. David Kosten hat sich erneut der Sache angenommen, wie schon bei TUBULAR BELLS, das im letzten Jahr wiederveröffentlicht wurde, und das ist auch gut so. Im Verlauf dazu mehr.</p>
<p>Das Album wurde nach einem Hügel von ca. 426 m Höhe an der Grenze zwischen England und Wales, am Rande der Welsh Marches, benannt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/">Mike Oldfield &#8211; Hergest Ridge (Dolby Atmos)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 | Blu-ray (SDE-Serie) / Streaming | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>HERGEST RIDGE ist das zweite Album, das von Mike Oldfield im Frühjahr 1974 im „The Manor“-Studio aufgenommen und am 28. August 1974 veröffentlicht wurde. Die 50th Anniversary Version liegt nun mit einem Jahr Verspätung als SDE Blu-ray (Limited Edition) mit neuen Mixen vor. David Kosten hat sich erneut der Sache angenommen, wie schon bei TUBULAR BELLS, das im letzten Jahr wiederveröffentlicht wurde, und das ist auch gut so. Im Verlauf dazu mehr.</p>
<p>Das Album wurde nach einem Hügel von ca. 426 m Höhe an der Grenze zwischen England und Wales, am Rande der Welsh Marches, benannt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6633" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge " width="2000" height="1130" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-300x170.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-1024x579.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-768x434.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-1536x868.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-400x225.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Aus den Liner Notes der Blu-ray, Mike Oldfield, 2025, frei übersetzt:<br />
<em>„Nach dem großen Erfolg von TUBULAR BELLS war ich überhaupt nicht gefasst auf die Aufmerksamkeit und die Bedeutung, die mir plötzlich zuteil wurde. Leute schrieben über mich, als hätte ich die Antwort auf alles. Ich war 21 und versuchte, mich selbst zu finden, alleine gelassen, um das zu beantworten. So zog ich mich zurück, physisch und mental, raus nach Kington an die englisch-walisische Grenze und schrieb Musik, welche die Einfachheit und Schönheit der Landschaft reflektiert. Während TUBULAR BELLS in Wohnungen und zwischen Konzerten geschrieben wurde, wurde HERGEST RIDGE in arbeitsfreier Zeit komponiert, die atemberaubende Umgebung und der Wechsel der Jahreszeiten dienten dabei als Inspiration.“<br />
</em><br />
Besser kann ich das überhaupt nicht beschreiben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6636" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge Dolby Atmos" width="1634" height="2000" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002.jpg 1634w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002-245x300.jpg 245w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002-837x1024.jpg 837w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002-768x940.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002-1255x1536.jpg 1255w" sizes="auto, (max-width: 1634px) 100vw, 1634px" /></p>
<p>David Kosten schrieb außerdem:<br />
<em>„Nach dem technisch herausfordernden TUBULAR BELLS mit dutzenden Edits, die freizulegen und zu rekonstruieren waren, hoffte ich, dass die Wiederherstellung von HERGEST RIDGE für sein 50er Jubiläum hoffentlich weniger nervenaufreibend sein wird.</em><br />
<em>Und so stellte es sich heraus – eine totale Freude. Ziemlich alles, was ich brauchte, war auf dem Satz Mehrspurbänder, die der ‚immer aufmerksame‘ Jason Repantis aus den Archiven zutage gefördert hat. (&#8230;)“</em></p>
<p>Das Album selbst kenne ich schon sehr lange, denn in meiner Jugend – ich war noch Schüler – bekam ich die 4x-LP-Box BOXED ausgeliehen und habe mir die vier Schallplatten auf zwei Kassetten überspielt. Erst viele Jahrzehnte später las ich, dass diese Box SQ-Quadrophonie-encodierte Quad-Mixe enthält. Ich habe später dann BOXED als 3x-CD gekauft, welche genau den Inhalt der 4x-LP-Box auf drei CDs verteilte. Und wie das halt so ist, die 2010er Deluxe Edition habe ich mit dem leider nur in Dolby Digital vorhandenen 5.1-Mix von Mike Oldfield auch gekauft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6631" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge " width="2000" height="1706" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004-300x256.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004-1024x873.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004-768x655.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004-1536x1310.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Zu den ursprünglichen Mixen aus den 70ern wird geschrieben:<br />
<em>„Dieses Album hat vier verschiedene Mixe, geschuldet den unüblichen Umständen seiner Entstehung. 1976 hat Mike Oldfield HERGEST RIDGE in SQ-Quadrophonie remixt, und zwar für die 1976 erschienene Box BOXED. Anders als die Remixe von TUBULAR BELLS und OMMADAWN unterscheidet sich der Remix von HERGEST RIDGE wesentlich von der originalen Ausgabe von 1974, weil Oldfield durch den Mischprozess der originalen VÖ durchrauschen musste und fühlte, dass das finale Ergebnis unterdurchschnittlich war. Deswegen hat das Label Virgin den 1976-Remix für alle späteren Wiederveröffentlichungen über alle Formate benutzt, zumal SQ-Quadrophonie eine Kompatibilität sowohl mit Zweikanal- als auch mit Vierkanal-Sound zulässt. Daher können diese Wiederveröffentlichungen in Surround-Klang gehört werden, wenn sie durch einen SQ-Quadrophonic-Decoder geleitet werden.“</em></p>
<p>Genug von der alten Quadrotechnik, nun zum Album und neuen Atmos-Mix.</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1. Hergest Ridge Part 1 &#8211; 21:35<br />
2. Hergest Ridge Part 2 &#8211; 18:43</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:18</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p><em>Hergest Ridge Part 1+2</em></p>
<p>Dieses Werk ist eine Fortsetzung dessen, was mit TUBULAR BELLS anfing. Etwas weniger pompös, etwas ruhiger würde ich es beschreiben, was insofern für mich nachvollziehbar ist, hat Oldfield sich doch in ruhige, ländliche Gegenden zurückgezogen, um die Musik zu komponieren. Die Beschreibung aus den Liner Notes dieser neuen VÖ, von Mike Oldfield selbst verfasst, bringt es auf den Punkt.</p>
<p>Teil 1 ist der etwas längere und etwas ruhigere Teil, Teil 2 hat durchaus ein wenig mehr Dynamik und einen Höhepunkt, ähnlich TUBULAR BELLS. Aber nur etwas.</p>
<p>Der Instrumentenmix aus akustischen und elektrischen/elektronischen Instrumenten ist vielschichtig, voller verschiedener Klangfarben, welcher ein spannendes Hörerlebnis bietet.</p>
<p>Es ist ein großartiges Album, welches die gleiche Aufmerksamkeit wie TUBULAR BELLS verdient. Auch hoffe ich, dass David Kosten den Nachfolger OMMADAWN in Atmos mischen darf.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 90 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Mike Oldfield – alle Instrumente<br />
Electric Guitars, Glockenspiel, Sleigh Bells, Mandolin, Nutcracker (ja, so steht es in den Credits), Timpani, Gong, Acoustic Guitar, Spanish Guitar, Farfisa, Lowrey and Gemini Organ<br />
June Whiting – Oboe<br />
Lindsay Cooper – Oboe<br />
Ted Hobart – Trompete<br />
Chili Charles – Snare Drum<br />
Sally Oldfield – Voice<br />
Clodagh Simmonds – Voice<br />
London Sinfonetta – Streicher</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">David Bedford: Digigent von Chor und Streichern<br />
Auf <a href="https://tubular.net/discography/HergestRidge">https://tubular.net/discography/HergestRidge</a> sind noch mehr interessante Informationen zu lesen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Produktion:<br />
Aufgenommen von Mike Oldfield, assistiert von Tom Newman.<br />
David Kosten – 2025 Mixe</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Mix und Sound:</strong></p>
<p>Es gibt eine Menge Surround-Versionen auf dieser VÖ. Im Wesentlichen bespreche ich den Atmos-Mix von David Kosten. Aber auch der dedizierte 5.1-Mix ist gut.</p>
<p>Der Sound …<br />
… ist sehr viel klarer als bei dem originalen Stereo-Mix von 1974. Er klingt aber nach wie vor wie aus den 70ern, und das ist gut so. Und er klingt auch viel besser als der 5.1-Mix in Dolby Digital von 2010. Erstaunlich, wie gut über 50 Jahre alte Tonbandaufnahmen doch klingen können!</p>
<p>Der Mix …<br />
… von David Kosten orientiert sich am originalen Stereo-Mix von 1974. Er geht hier ähnlich vor wie Steven Wilson: Zuerst wird ein Stereo-Mix rekonstruiert, dann ein 5.1-Mix daraus erstellt und zuletzt wird Atmos daraus. M. E. ein gutes Vorgehen, weil so nebenbei auch noch schöne Stereo- und 5.1-Mixe entstehen, die nicht einfach vom Atmos-Mix irgendwie abgeleitet wurden, welche wiederum sozusagen Abfallprodukte sind (diese fallen i. d. R. qualitativ deutlich ab).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6635" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001.jpg" alt="" width="2000" height="1335" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001-1024x684.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001-768x513.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001-1536x1025.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Mike Oldfield hat in seinem 2010er 5.1-Mix andere Instrumente hervorgehoben als David Kosten 2025.</p>
<p>Warum David Kosten sich nicht am besseren 1976er Mix orientierte, mag eventuell daran liegen, dass er ein Quadmix ist. Jedenfalls gebe ich Mike Oldfield recht: Der SQ-encodierte Quad-Mix, als Stereo abgespielt, ist besser als der originale von 1974. Ich habe diesen extra noch einmal für diese Rezension in Stereo angehört, um dies besser beurteilen zu können.</p>
<p>Part 1 beginnt weit und räumlich, der Bass mit ordentlich Low-End ist vorne, Mandoline rechts, Keys links hinten, Bass im Center. Da hier sehr viel passiert, werde ich zusammenfassen: Alle 10 Lautsprecher (in einem 5.1.4-Setting) werden intensiv genutzt und ziemlich diskret verteilt. So können die vielen Instrumente gut herausgehört werden, die in diesem komplexen Arrangement vorkommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6630" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge Dolby Atmos" width="2000" height="1280" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006-300x192.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006-1024x655.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006-768x492.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006-1536x983.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Part 2 fängt wieder ruhig an. Im Center sind diesmal neben der Bassgitarre auch die akustische Gitarre mit Nylonsaiten zu hören. Der Mix ist sofort sehr immersiv, Mandolinen rechts und links, die beiden weiblichen Gesangsstimmen vorne. Insbesondere ist im Höhepunkt nach etwa 10 min, wo es sehr dicht wird im Mix, die Transparenz durch die vielen Kanäle sehr hoch.</p>
<p>Auffällig war nur:<br />
Etwa nach 10 min im zweiten Teil fällt irgendwie die Lautstärke unerwartet ab, nein, besser beschrieben, macht keinen so heftigen Sprung nach oben, den ich erwartet hatte. Ich höre mir dazu einmal den originalen Stereo-Mix an. Denn ich erinnere mich, dass es hier heftig laut wurde. Ok, ich habe nachgehört: Der 1976er Mix, den ich bisher am meisten gespielt habe über viele Jahre, hat hier an dieser Stelle echt viel Lautstärke, mit deutlichem Sprung. Das ist zum originalen 1974er Mix verschieden. Da sich Kosten am Original orientierte, ist das nachvollziehbar, warum das dann im Atmos-/5.1-Mix auch so ist. Persönlich fehlt mir das, aber das ist auch nur der einzige Mangel, den ich finde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6637" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge Dolby Atmos" width="1634" height="2000" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003.jpg 1634w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003-245x300.jpg 245w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003-837x1024.jpg 837w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003-768x940.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003-1255x1536.jpg 1255w" sizes="auto, (max-width: 1634px) 100vw, 1634px" /></p>
<p>Fazit:<br />
Das war sehr intensiv und detailreich, so immersiv habe ich das Album noch nie erlebt.<br />
David Kosten hat sich mit diesem Mix in die obere Liga der Atmos-/Surround-Mixer gespielt. Wie bei Steven Wilson und Bruce Soord habe ich noch keinen schwachen Mix von ihm gehört, sondern im Gegenteil: immer bessere. David ist nunmehr auch ein Garant dafür, dass es Spaß macht, seine räumliche Anordnung der Instrumente zu genießen. Also David: OMMADAWN ist dieses Jahr dann dran – ran an die Arbeit!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">David Kosten 2025:<br />
Dolby Atmos 7.1 TrueHD (48 kHz, 24bit)<br />
DTSHD-MA 5.1 (96 kHz, 24bit)<br />
PCM 2.0 (48 kHz, 24bit)<br />
Binaural (Kopfhörer) PCM 2.0 (96 kHz, 24bit)</span></h6>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6632" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge 5.1-Mix" width="2000" height="1747" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005-300x262.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005-1024x894.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005-768x671.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005-1536x1342.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><br />
Mike Oldfield 2010<br />
PCM 2.0 (48 kHz, 24bit)<br />
DTSHD 5.1 (48 kHz, 16bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><br />
Mike Oldfield 1976<br />
DTSHD 4.0 (48 kHz, 24bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><br />
Mike Oldfield 1974<br />
DTSHD 2.0 (48 kHz, 24bit)</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Disc einlegen, kurz warten.<br />
2x Play drücken für 2025 David Kosten Atmos Mix.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Komplettes Demo beider Hergest Ridge Teile in Stereo.<br />
Part 1 20:21<br />
Part 2 18:13<br />
Alle Instrumente wurden von Mike Oldfield gespielt.<br />
Außerdem hat David Kosten einen binauralen Kopfhörer Atmos Mix (Stereo Spur) erstellt, so dass das Album auch für Kopfhörer Nutzer einen Mehrwert bietet. Das sollte Standard werden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+2 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Das Album.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Absolut empfehlenswert!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 96 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: </em></span>Kostete damals ca. 25 britische Pfund + ca. 12 Pfund Versand, aktuell gebraucht von 58…115€ plus eventuelle MwSt. und Versand.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: </em></span>Den Atmos Mix gibt es auch im Streaming. Sinnigerweise findet man ihn bei Apple Music unter der Bezeichnung &#8222;The Stereo 2025 Mix&#8220;. Nun ja&#8230;</p>
<p>Stand: 18.02.2026</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://mikeoldfieldofficial.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Mike Oldfield</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/">Mike Oldfield &#8211; Hergest Ridge (Dolby Atmos)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Pineapple Thief &#8211; Retracing Our Steps (Box-Set)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 16:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Box-Set]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Pineapple Thief]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6612</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2025 &#124; Blu-ray Disc &#124; Alternative Rock<br />
</span></h5>
<hr />
<p>Im Sommer 2023 veröffentlichte The Pineapple Thief mit HOW DID WE FIND OUR WAY ein Box-Set, das auf die ersten Jahre der Band zwischen 1999 und 2006 zurückblickte. Bruce Soord hatte sämtliche Alben dafür neu in Dolby Atmos abgemischt. Das Set erschien in Form eines LP-großen Mediabooks und enthielt sieben CDs sowie eine Blu-ray.</p>
<p>Ende letzten Jahres folgte nun Teil 2. Das neue Set RETRACING OUR STEPS umfasst die nächsten Alben der Band aus dem Zeitraum 2007 bis 2014. Auch hier besteht das Box-Set aus sieben CDs und einer Blu-ray, auf der sich alle enthaltenen Stücke erneut in Dolby Atmos sowie in DTS-HD Master Audio 5.1 befinden. Mit dieser Veröffentlichung liegen damit erstmals sämtliche Studioalben der Band in einer Surround-Abmischung vor. Dennoch ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren ein dritter Teil dieser Retrospektive erscheinen wird, da bislang noch nicht alle späteren Alben in Dolby Atmos vorliegen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/">The Pineapple Thief &#8211; Retracing Our Steps (Box-Set)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2025 | Blu-ray Disc | Alternative Rock<br />
</span></h5>
<hr />
<p>Im Sommer 2023 veröffentlichte The Pineapple Thief mit <a href="https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-how-did-we-find-our-way-box-set/">HOW DID WE FIND OUR WAY</a> ein Box-Set, das auf die ersten Jahre der Band zwischen 1999 und 2006 zurückblickte. Bruce Soord hatte sämtliche Alben dafür neu in Dolby Atmos abgemischt. Das Set erschien in Form eines LP-großen Mediabooks und enthielt sieben CDs sowie eine Blu-ray.</p>
<p>Ende letzten Jahres folgte nun Teil 2. Das neue Set RETRACING OUR STEPS umfasst die nächsten Alben der Band aus dem Zeitraum 2007 bis 2014. Auch hier besteht das Box-Set aus sieben CDs und einer Blu-ray, auf der sich alle enthaltenen Stücke erneut in Dolby Atmos sowie in DTS-HD Master Audio 5.1 befinden. Mit dieser Veröffentlichung liegen damit erstmals sämtliche Studioalben der Band in einer Surround-Abmischung vor. Dennoch ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren ein dritter Teil dieser Retrospektive erscheinen wird, da bislang noch nicht alle späteren Alben in Dolby Atmos vorliegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6614 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps.jpg" alt="The Pineapple Thief Retracing Our Steps" width="1200" height="920" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps-300x230.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps-1024x785.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps-768x589.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Das neue Box-Set enthält fünf Studioalben, die zwischen 2007 und 2014 veröffentlicht wurden. Ergänzt werden sie durch mehrere EPs aus diesem Zeitraum, die ebenfalls Bestandteil der Sammlung sind. Die beiden Teile der THE DAWN RAIDS EP wurden zu einem eigenständigen Album zusammengeführt, weitere EP-Tracks wurden den jeweiligen Alben als Bonustracks hinzugefügt. Abgerundet wird das Set durch ein zusätzliches Album mit Akustikversionen. Mit knapp 100 Euro ist das Set für die Menge an Musik, die man bekommt, recht preiswert (EAN: 0802644859859).</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Die Box beinhaltet folgende Alben in Dolby Atmos und 5.1:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">What We Have Sown (2007)<br />
Tightly Unwound (2008)<br />
The Dawn Raids and Rarities (2009)<br />
Someone Here Is Missing and Show A Little Love EP (2010)<br />
All The Wars (2012)<br />
Magnolia (2014)<br />
The Acoustic Versions</span></p>
<hr />
<p>Zwischen 2007 und 2014 durchlief The Pineapple Thief eine Phase der strukturellen und stilistischen Neuformierung. Den Ausgangspunkt bildete WHAT WE HAVE SOWN (2007), das letzte Release auf Cyclops Records. Das Album war kein klassisches neues Studioalbum, sondern größtenteils eine Sammlung von Outtakes und unveröffentlichtem Material aus früheren Sessions und diente zugleich als bewusster Abschluss der Cyclops-Ära.</p>
<p>TIGHTLY UNWOUND war nicht nur das erste Album für Kscope, sondern zugleich Ausdruck einer Übergangsphase: Obwohl eine Live-Band existierte, blieb der Studio-Prozess weiterhin weitgehend ein Solo-Projekt von Soord. Musikalisch verband das Album akustisches Songwriting mit elektronischen Texturen und dichten Arrangements, während der lange Abschlusstrack <em>Too Much to Lose</em> zeigte, dass großformatige Kompositionen weiterhin Teil des Repertoires blieben. Parallel dazu verließ Gitarrist Wayne Higgins die Live-Band, wodurch Soord auch live endgültig zum alleinigen Gitarristen wurde.</p>
<p>Mit SOMEONE HERE IS MISSING (2010) vollzog sich erstmals ein echter Wechsel hin zur Bandarbeit im Studio. Die vierköpfige Besetzung agierte nun als Ensemble, was sich in kompakteren Songstrukturen, stärkerem melodischem Fokus und einer deutlich emotionaleren Gesangspräsenz Soords widerspiegelte. Das Artwork von Storm Thorgerson unterstrich den Anspruch, The Pineapple Thief nicht mehr als reines Projekt, sondern als gewachsene Band zu positionieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6613 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step.jpg" alt="The Pineapple Thief Retracing Our Steps" width="1200" height="634" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step-300x159.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step-1024x541.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step-768x406.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Diese Entwicklung wurde mit ALL THE WARS (2012) weitergeführt und zugleich ausgeweitet. Das Album integrierte eine 22-köpfige Streichergruppe und Chor als strukturelle Bestandteile der Kompositionen und erweiterte damit die klangliche Dimension erheblich. Trotz der orchestralen Mittel blieb der Kern ein Rock-Album, das zwischen massiven und zurückgenommenen Passagen wechselte. Die Band nutzte hier erstmals konsequent die Möglichkeiten größerer Produktionsbudgets, ohne den emotionalen Fokus des Songwritings aufzugeben.</p>
<p>Mit dem Schlagzeugerwechsel von Keith Harrison zu Dan Osborne und dem Erscheinen von MAGNOLIA (2014) erreichte diese Phase ihren Abschluss. Das Album setzte bewusst auf kompakte Songformen unter 5:30 Minuten und markierte eine stilistische Verdichtung. Die Streicherarrangements von Andrew Skeet (<a href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-andrew-skeet-seventh-heaven/">arbeitete auch mit Anthony Phillips zusammen</a>) waren weniger großflächig als auf ALL THE WARS, dafür stärker in die einzelnen Songs integriert. MAGNOLIA steht damit für eine reife Balance aus Zugänglichkeit und Komplexität.</p>
<p>Wie nicht anders zu erwarten ist die Qualität der Dolby-Atmos-Abmischungen aller Alben in diesem Set auf sehr hohem Niveau. Bruce Soord hat es sich nicht nehmen lassen, viel Zeit in diese Veröffentlichung zu investieren, was auch damit zusammenhing, dass er Betriebssystem und Musiksoftware auf frühere Versionen downgraden musste, um wieder auf sämtliche Aufnahmesessions zugreifen zu können.</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.pineapplethief.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von The Pineapple Thief</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/">The Pineapple Thief &#8211; Retracing Our Steps (Box-Set)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
