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	<title>Progressive Rock Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
	<lastBuildDate>Thu, 07 May 2026 17:06:07 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Progressive Rock Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>The Alan Parsons Project &#8211; I Robot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 17:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[The Alan Parsons Project]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 &#124; Blu-ray &#124; Pop Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>I ROBOT erschien 1977 als zweites Album des The Alan Parsons Project und wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Ursprünglich sollte das Album deutlich enger an die Robotergeschichten von Isaac Asimov angelehnt sein. Da die Rechte an der konkreten Vorlage jedoch bereits vergeben waren, wurde das Konzept thematisch offener gestaltet. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 | Blu-ray | Pop Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>I ROBOT erschien 1977 als zweites Album des The Alan Parsons Project und wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Ursprünglich sollte das Album deutlich enger an die Robotergeschichten von Isaac Asimov angelehnt sein. Da die Rechte an der konkreten Vorlage jedoch bereits vergeben waren, wurde das Konzept thematisch offener gestaltet.</p>
<p>Im Zentrum steht nun allgemeiner das Verhältnis von Mensch und Maschine, verbunden mit Fragen nach Kontrolle, Technologie und Identität. In den 70er-Jahren war dies eines der großen Themen und Science Fiction sehr angesagt. Einige Monate zuvor kam Star Wars in die Kinos. Diese inhaltliche Ausrichtung prägt das Album über die gesamte Laufzeit hinweg und gibt den einzelnen Stücken einen gemeinsamen Rahmen.</p>
<p>Wie bei diesem Projekt üblich, arbeiteten Parsons und Woolfson mit einer Vielzahl von Gastmusikern und Sängern. Es gab kein festes Bandgefüge, sondern eine gezielte Auswahl an Stimmen und Instrumentalisten für die jeweiligen Songs. Unter anderem wirkte Steve Harley bei einem Song mit. Ergänzt wurde das durch orchestrale Arrangements von Andrew Powell. Die Kombination aus Studiotechnik, wechselnden Stimmen und klarer Produktion trägt wesentlich zum charakteristischen Gesamtbild bei.</p>
<p>I ROBOT erreichte seinerzeit Platz 9 in den US-Charts. In Deutschland kletterte das Album im September 1977 bis auf Platz 2. Das klappte auch noch ein zweites Mal im Jahr 2025, als es in seiner Deluxe Edition veröffentlicht wurde. Diese enthält das Album auch in Dolby Atmos. Den Mix erstellte Alan Parsons persönlich. Einige Monate später wurde der Mix aber auch auf Einzel-Blu-ray veröffentlicht. Auf den Streaming Portalen habe ich den Dolby Atmos Mix nicht gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6833 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot.jpg" alt="The Alan Parsons Project I Robot Dolby Atmos" width="1200" height="854" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-300x214.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-1024x729.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-768x547.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 I Robot – 6:02<br />
2 I Wouldn’t Want to Be Like You – 3:19<br />
3 Some Other Time – 4:05<br />
4 Breakdown – 3:50<br />
5 Don’t Let It Show – 4:21<br />
6 The Voice – 5:21<br />
7 Nucleus – 3:35<br />
8 Day After Day (The Show Must Go On) – 3:43<br />
9 Total Eclipse – 3:05<br />
10 Genesis Ch. 1 V. 32 – 3:37</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 41:05<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch bewegt sich I ROBOT zwischen Pop, Progressive Rock und orchestraler Studioproduktion. Viele Stücke basieren auf eingängigen Songstrukturen, werden aber durch aufwendige Arrangements erweitert. Synthesizer spielen eine zentrale Rolle und erzeugen zusammen mit Chören und orchestralen Elementen eine (für die damalige Zeit) futuristische Klangästhetik, die gut zum inhaltlichen Konzept passt.</p>
<p>Auffällig ist die sehr präzise, fast schon klinische Produktion. Jedes Instrument ist klar definiert im Mix platziert, nichts wirkt zufällig oder roh. Gleichzeitig bleibt die Musik zugänglich, da Melodien und Refrains bewusst im Vordergrund stehen. Diese Verbindung aus technischer Perfektion, konzeptionellem Ansatz und eingängigen Strukturen macht den besonderen Reiz des Albums aus. Mir persönlich ist es an einigen Stellen aber doch etwas zu glatt produziert.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 79 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Eric Woolfson – clavinet, Fender Rhodes, Wurlitzer, piano, organ, keyboards, backing vocals<br />
Alan Parsons – Projectron, Synthi-A Sequencer Programming, acoustic guitar, vocoder, tape loops and effects, backing vocals<br />
David Paton – bass, acoustic guitar, backing vocals<br />
Stuart Tosh – drums, percussion, water gongs<br />
Ian Bairnson – electric and acoustic guitars, backing vocals<br />
Duncan Mackay – keyboards<br />
John Wallace – piccolo trumpet<br />
B.J. Cole – steel guitar<br />
Andrew Powell – Hammond B-3 organ<br />
John Leach – cimbalom, kantele<br />
Lenny Zakatek – vocals<br />
Allan Clarke – vocals<br />
Steve Harley – vocals<br />
Jack Harris – vocals<br />
Peter Straker – vocals<br />
Jaki Whitren – vocals<br />
Dave Townsend – vocals<br />
Hilary Western – soprano vocals<br />
Tony Rivers – backing vocals<br />
John Perry – backing vocals<br />
Stu Calver – backing vocals<br />
The English Chorale – choir<br />
The New Philharmonia Chorus – choir</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bereits im Opener <em>I Robot</em> wird deutlich, dass man es hier mit einem äußerst immersiven Mix zu tun hat. Synthetische Sounds bewegen sich frei im Raum und ziehen den Hörer sofort ins Geschehen. Nach und nach kommen aus dem hinteren Bereich weitere Keyboards und Gitarren hinzu, während sich später in den Höhen ein sehr präsenter, teils leicht harsch wirkender Glockensound entfaltet. Insgesamt fällt auf, dass der Mix stellenweise recht höhenbetont ist. Das wurde bereits von Mike in einer <a href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-the-turn-of-a-friendly-card/">früheren Abmischung von Alan Parsons</a> kritisiert und zeigt sich auch hier immer wieder, hält sich jedoch insgesamt noch im Rahmen.</p>
<p>Was die Verteilung im Dolby-Atmos-Raum betrifft, werden sowohl die Höhenkanäle als auch die hinteren Lautsprecher intensiv genutzt. Vor allem Gitarren und Keyboards tauchen regelmäßig im Rear-Bereich auf, während solierende Passagen häufig nach oben verlagert werden, um sich klar vom restlichen Geschehen abzuheben. Auch Chöre spielen eine wichtige Rolle und profitieren stark von der räumlichen Platzierung. Besonders auffällig ist das bei <em>Total Eclipse</em>, das nahezu vollständig aus vielschichtigen Chorarrangements besteht, die sich über den gesamten Raum erstrecken. Dabei entsteht eine fast schon cineastische Wirkung, die unweigerlich Assoziationen zum Film 2001 und seinem schwarzen Monolithen hervorruft.</p>
<p>Vor allem die instrumentalen Stücke profitieren von dieser Herangehensweise, da Alan Parsons hier deutlich freier mit der räumlichen Verteilung umgeht. Die Gesangstitel sind zwar ebenfalls über weite Strecken sehr sauber umgesetzt, wirken im Vergleich jedoch etwas konservativer. Schlagzeug, Bass und Leadgesang bleiben meist klassisch in der Front verankert, wodurch nicht immer das volle Potenzial der Raumabbildung ausgeschöpft wird.</p>
<p>Der 5.1-Mix unterscheidet sich dabei leicht vom Downmix des Atmos-Mixes. Letzterer wirkt insgesamt etwas weiter, halliger und tendenziell auch höhenlastiger, im Vergleich dazu erschien mir der 5.1-Mix dann etwas zu dumpf und ja auch irgendwie etwas leblos.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM 96/24 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>I ROBOT startet auf der Blu-ray per Entertaste aus dem Menü heraus direkt in Dolby Atmos, ohne dass man sich vorher durchs Menü quälen muss. Ebenfalls enthalten ist der Original-Stereomix</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray gibt es als Bonus ein Musikvideo (nicht in HD) und ein Interview mit Eric Woolfson (19 Min).</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Voice, Total Eclipse</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt ein größtenteils sehr guter Atmos Mix.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix<br />
+ Bonus (+ 1 %)<br />
+ High Res (+1%)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Ausgabe:</em> </span>Die Deluxe Ausgabe ist 2025 erschienen, enthält 4 CDs, 2LPs und eine Blu-ray und kostet knapp 200 Euro. EAN: 0711297534108</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray-Einzelausgabe:</em> </span>Wer es günstig mag, kommt mit der Blu-ray klar. 26 Euro! EAN: 0711297534160</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Ältere SACD-Ausgabe:</em> </span>Kleiner Hinweis: Es gibt auch eine SACD von I ROBOT. Diese ist aber nur in Stereo. Kein Surroundmix drauf!</p>
<p><em>Stand: 07.05.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.the-alan-parsons-project.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von The Alan Parsons Project</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rush &#8211; Grace Under Pressure</title>
		<link>https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rush]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>GRACE UNDER PRESSURE erschien am 12. April 1984 als zehntes Studioalbum von Rush und markiert eine Phase, in der die Band ihren Sound deutlich in Richtung Synthesizer und elektronische Klangflächen erweiterte. Produziert wurde das Album von der Band gemeinsam mit Peter Henderson. Inhaltlich ist es wie immer stark von den Texten von Neil Peart geprägt, der sich hier intensiv mit Themen wie Angst, technologischer Entwicklung und geopolitischen Spannungen auseinandersetzt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | Blu-ray / Streaming | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>GRACE UNDER PRESSURE erschien am 12. April 1984 als zehntes Studioalbum von Rush und markiert eine Phase, in der die Band ihren Sound deutlich in Richtung Synthesizer und elektronische Klangflächen erweiterte. Produziert wurde das Album von der Band gemeinsam mit Peter Henderson. Inhaltlich ist es wie immer stark von den Texten von Neil Peart geprägt, der sich hier intensiv mit Themen wie Angst, technologischer Entwicklung und geopolitischen Spannungen auseinandersetzt.</p>
<p>Die Entstehung des Albums begann nach dem Ende der Signals-Tour im Jahr 1983. Die eigentlichen Aufnahmen fanden zwischen November 1983 und März 1984 im Le Studio in Morin-Heights, Québec, statt und stellten mit langen täglichen Sessions die bis dahin umfangreichste Produktionsphase der Band dar. Es war zugleich das erste Album seit 1974 ohne den langjährigen Produzenten Terry Brown. Stattdessen fiel die Wahl auf Peter Henderson, nachdem andere Kandidaten abgesagt hatten. Musikalisch baut GRACE UNDER PRESSURE auf dem Vorgänger auf, führt dessen Synthesizer-Einsatz jedoch konsequent weiter, ohne die typischen Prog-Rock-Strukturen vollständig aufzugeben.</p>
<p>Die Besetzung blieb unverändert: Geddy Lee übernahm Bass, Synthesizer und Gesang, Alex Lifeson spielte Gitarren, während Neil Peart für Schlagzeug und Texte verantwortlich war. In dieser Konstellation entwickelte die Band einen Sound, der sowohl von komplexen Arrangements als auch von einer zunehmend düsteren Grundstimmung geprägt ist. Stücke wie <em>Distant Early Warning</em> oder <em>Red Sector A</em> spiegeln die politische und gesellschaftliche Unsicherheit der Zeit wider.</p>
<p>Kommerziell war das Album erfolgreich und erreichte unter anderem Platz 10 der US Billboard 200 sowie Top-5-Platzierungen in Kanada und Großbritannien. In der Rückschau gilt GRACE UNDER PRESSURE als ein zentraler Vertreter der Synthesizer-geprägten Phase der Band in den 1980er-Jahren. Kürzlich wurde das Album in einer umfangreichen Box neu aufgelegt, die unter anderem eine Blu-ray mit einem neuen Dolby-Atmos-Mix von Richard Chycki enthält. Dieser Mix ist zudem auch über Streaming-Plattformen verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-6774 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure.jpg" alt="Rush Grace Under Pressure Dolby Atmos" width="2224" height="677" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-1024x312.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-1536x468.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-2048x623.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Distant Early Warning – 4:59<br />
2 Afterimage – 5:04<br />
3 Red Sector A – 5:10<br />
4 The Enemy Within (Part I of Fear) – 4:34<br />
5 The Body Electric – 5:00<br />
6 Kid Gloves – 4:18<br />
7 Red Lenses – 4:42<br />
8 Between the Wheels – 5:44</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 39:32</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix von GRACE UNDER PRESSURE wirkt über weite Strecken so, als wolle er Neil Peart ein kleines Denkmal setzen. Denn es ist vor allem sein Schlagzeug, das im Mix die größte Aufmerksamkeit erhält. Gitarren, Bass und Keyboards halten sich dagegen weitgehend zurück. Sie sind meist im vorderen Bereich des Raumes verteilt, häufig aber etwas höher und breiter positioniert. Hin und wieder sind Keyboards und Gitarren auch seitlich oder über dem Hörplatz zu hören. Effektsounds, etwa direkt zu Beginn von <em>Distant Early Warning</em>, bewegen sich zudem hinter dem Hörplatz durch den Raum.</p>
<p>Dem Schlagzeug wird hingegen nahezu der gesamte Raum zur Verfügung gestellt. Zwar bleibt es grundsätzlich im Frontbereich verortet, doch zahlreiche Fills und Percussion-Elemente tauchen immer wieder an verschiedenen Positionen im Raum auf. Besonders auffällig sind etwa die Cymbals über dem Hörplatz in <em>Red Sector A</em>. Den deutlichsten Eindruck hinterlässt allerdings das siebte Stück <em>Red Lenses</em>. Hier wird der Song stark vom Schlagzeug getragen, und Peart trommelt sich regelrecht durch eine ganze Schlagzeugfabrik. Möglicherweise wollte er damit das insgesamt eher durchschnittliche Songwriting von Alex Lifeson und Geddy Lee in diesem Stück ausgleichen. In jedem Fall wird <em>Red Lenses</em> dadurch zu einem referenzwürdigen Atmos-Track.</p>
<p>Gelegentlich hatte ich zudem den Eindruck, dass einzelne Details im Mix etwas anders gewichtet sind als in der bekannten Stereoversion. So fiel mir bei <em>The Enemy Within (Part I of Fear)</em> beispielsweise das balalaikaartige Gitarrenspiel von Lifeson während der kurzen Synthesizer-Passagen von Geddy Lee stärker auf. Gleichzeitig wirkt die prägnante Synthesizer-Melodie hier etwas weniger dominant. An anderer Stelle wiederum treten Nuancen aus Lees Synthesizer-Spuren klarer hervor als zuvor.</p>
<p>Zwar gibt es, wie erwähnt, immer wieder Gitarren- und Keyboard-Parts, die auch seitlich oder hinter dem Hörplatz erscheinen. Da jedoch vieles eher vorne beziehungsweise in den Höhenkanälen positioniert ist, wirkt das Album stellenweise etwas frontlastig. Dies dürfte in einem 5.1-Downmix noch stärker auffallen. Insgesamt ist der Dolby-Atmos-Mix von GRACE UNDER PRESSURE dennoch sehr interessant umgesetzt und erinnert in seiner Herangehensweise teilweise an den Mix des Vorgängeralbums SIGNALS, der insgesamt allerdings noch etwas überzeugender ausgefallen ist.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Red Lenses, Red Sector A</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Es hätte etwas diskreter sein können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 89 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von GRACE UDNER PRESSURE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Deluxe-Box mit Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Box ist frisch auf dem Markt und kosten zwischen 250 (CDs) und 350 (LPs) Euro.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 13.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.rush.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Rush</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/">Rush &#8211; Grace Under Pressure</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<title>Scorpions &#8211; Lonesome Crow</title>
		<link>https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:14:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Scorpions]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1972 &#124; STREAMING &#124; Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Eigentlich wollte ich hier das letzte Scorpions-Album ROCK BELIEVER besprechen, das 2022 erschienen ist und auf den Streaming-Portalen in Dolby Atmos gehört werden kann. Allerdings hat sich zuletzt etwas im Scorpions-Lager getan. Unter anderem tauchte plötzlich das Debütalbum LONESOME CROW in Dolby Atmos auf. Wie auch schon ROCK BELIEVER zuvor wurde das Erstlingswerk von Hans-Martin Buff abgemischt. Hans-Martin Buff gewann mit dem Atmos-Mix von Peter Gabriels I/O einen Grammy und arbeitet schon seit längerem mit den Hardrockern aus Hannover zusammen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/">Scorpions &#8211; Lonesome Crow</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1972 | STREAMING | Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Eigentlich wollte ich hier das letzte Scorpions-Album ROCK BELIEVER besprechen, das 2022 erschienen ist und auf den Streaming-Portalen in Dolby Atmos gehört werden kann. Allerdings hat sich zuletzt etwas im Scorpions-Lager getan. Unter anderem tauchte plötzlich das Debütalbum LONESOME CROW in Dolby Atmos auf. Wie auch schon ROCK BELIEVER zuvor wurde das Erstlingswerk von Hans-Martin Buff abgemischt. Hans-Martin Buff gewann mit dem Atmos-Mix von Peter Gabriels <a href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-i-o-in-side-mix/">I/O</a> einen Grammy und arbeitet schon seit längerem mit den Hardrockern aus Hannover zusammen.</p>
<p>Aktuell gibt es die Scorpions auch im Supermarkt. Schokoladenfabrikant Ritter Sport ist mit Apple Music eine Kooperation eingegangen, die deutsche Meilenstein-Alben mit ihrem jeweiligen Cover als Schokoladenverpackung präsentiert. Damit soll Dolby Atmos bei Apple bekannter gemacht werden. Auf der Rückseite der Verpackung befindet sich ein QR-Code zum Album sowie die Möglichkeit, Apple Music einen Monat kostenlos zu nutzen. Über die Auswahl der Alben kann man allerdings streiten, denn diese sind fast alle noch recht jung und alles andere als ikonische Werke. Unter anderem sind Helene Fischer und Cro vertreten. Als echte Meilensteine würde ich eher <a href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-autobahn/">AUTOBAHN</a> oder auch <a href="https://surroundmixe.de/herbert-groenemeyer-4630-bochum/">BOCHUM</a> sehen. Das Album der Scorpions, das Teil dieser PR-Aktion ist, ist mit CRAZY WORLD zumindest schon 35 Jahre alt. Als ich von dieser Aktion gelesen habe, wollte ich dann auch CRAZY WORLD rezensieren. Aber Pustekuchen: Von diesem Album liegen lediglich vier Stücke in Atmos vor. So kann man Werbemaßnahmen auch gegen die Wand fahren.</p>
<p>Kommen wir also zurück zu LONESOME CROW. Die Produktion übernahm Conny Plank, wobei das Album in nur wenigen Tagen eingespielt wurde. Stilistisch unterscheidet sich das Album deutlich vom späteren Sound der Band: Statt eingängiger Hard-Rock-Strukturen dominieren hier längere, teilweise jamartige Kompositionen mit psychedelischen und progressiven Einflüssen.</p>
<p>Auch innerhalb der Bandgeschichte nimmt LONESOME CROW eine Sonderstellung ein. Es ist das einzige Studioalbum mit Michael Schenker als festem Mitglied und (Mit-)Komponisten sowie das einzige mit Bassist Lothar Heimberg und Schlagzeuger Wolfgang Dziony.</p>
<p>In dieser frühen Phase klingt die Band insgesamt dunkler und weniger songorientiert als auf späteren Veröffentlichungen. Erst in den folgenden Jahren entwickelte sich schrittweise der melodischere Hard-Rock-Stil, für den die Scorpions später bekannt wurden. Von den Songs des Albums blieb langfristig vor allem <em>In Search of the Peace of Mind</em> im Live-Repertoire erhalten, während der Rest kaum noch berücksichtigt wurde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6777 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow.jpg" alt="Scorpions Lonesome Crow" width="2224" height="669" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-1024x308.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-768x231.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-1536x462.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/435-Screenshot-Scorpions-Lonesome-Crow-2048x616.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 I’m Goin’ Mad – 4:53<br />
2 It All Depends – 3:26<br />
3 Leave Me – 5:04<br />
4 In Search of the Peace of Mind – 4:59<br />
5 Inheritance – 4:40<br />
6 Action – 3:53<br />
7 Lonesome Crow – 13:30</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:08</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Ich habe einmal in einem Interview mit Hans-Martin Buff gelesen, dass er nicht allzu viel von älteren Alben in Dolby Atmos hält. Seiner Meinung nach seien diese Produktionen ursprünglich nicht für ein solches Format konzipiert worden und könnten daher das Potenzial moderner Aufnahmen nicht vollständig ausschöpfen. Offenbar hat er diese Einschätzung inzwischen revidiert, und das ist auch gut so! Sein Mix des Scorpions-Debüts scheint ihm gezeigt zu haben, dass auch hier mehr möglich ist, als man zunächst vermuten würde.</p>
<p>Über weite Strecken ist der Atmos-Mix von LONESOME CROW sehr gelungen, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass das Album vergleichsweise wenige Overdubs enthält und vieles live eingespielt wurde. Der grundsätzliche Aufbau bleibt dabei relativ konstant: Links und rechts im Raum sind jeweils Gitarren platziert, die meist etwas erhöht wirken. Häufig sind sie kreuzweise angeordnet – eine eher im vorderen Bereich, die andere weiter hinten. In der Regel sind die Soli links zu hören, sodass dort meist Michael Schenker präsent ist, während rechts sein Bruder Rudolf zu hören ist. Teilweise geht Buff in Extreme: In <em>Leave Me</em> ist das Solo beispielsweise sehr weit außen positioniert, sodass es beinahe außerhalb des Zimmers zu erklingen scheint, ein durchaus interessanter Effekt.</p>
<p>Das Schlagzeug bleibt durchgehend im Frontbereich, ist jedoch etwas weiter im Raum platziert und bezieht auch die Höhenkanäle mit ein. Gelegentlich treten zusätzliche Percussion-Elemente auf, die deutlich höher oder auch im hinteren Bereich angesiedelt sind, etwa in <em>I’m Goin’ Mad</em>.</p>
<p>Auffällig ist zudem der häufig eingesetzte Chorgesang, der wesentlich zur psychedelischen Note des Albums beiträgt. Dieser wird ebenfalls oft in den Höhenkanälen positioniert und bewegt sich teilweise auch durch den Raum.</p>
<p>Typisch für Produktionen aus dem Umfeld des Krautrock – zu dem man LONESOME CROW durchaus zählen kann – sind verschiedene Soundeffekte, teils von Synthesizern erzeugt. Hier dürfte Conny Plank seine Finger im Spiel gehabt haben. Solche Klänge eignen sich naturgemäß besonders für eine Umsetzung in Atmos, und Buff nutzt diese Möglichkeiten konsequent. Windeffekte schweben über dem Hörplatz, während etwa Gitarrengeräusche oder Saitenkratzer gezielt durch den Raum bewegt werden. In diesen Momenten liegen klare Stärken des Mixes.</p>
<p>Das längste Stück des Albums ist der Titelsong <em>Lonesome Crow</em> mit rund 13 Minuten Spielzeit, der einen deutlich psychedelischen Charakter aufweist. Zu Beginn erinnert das Stück kaum an eine klassische Hard-Rock-Band, sondern eher an frühe Arbeiten von Tangerine Dream vor der <a href="https://surroundmixe.de/tangerine-dream-phaedra/">PHAEDRA</a>-Phase. Entsprechend gibt es hier zahlreiche Klänge im Raum zu entdecken, was zunächst die Erwartung weckt, dass dieser Track auch im Mix zu den Höhepunkten zählen könnte. Interessanterweise bleibt er jedoch über weite Strecken hinter diesen Erwartungen zurück. Sobald die Band einsetzt und sich der typische Bandsound etabliert, konzentriert sich vieles stärker auf den vorderen Bereich, wodurch die Immersion etwas an Wirkung verliert.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>I&#8217;m Goin&#8216; Mad, Leave Me</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt ein sehr guter Atmos Mix von Hans-Martin Buff.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von LONESOME CROW gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 31.03.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.the-scorpions.com/">Offizielle Webseite von den Scorpions</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pink Floyd &#8211; Wish You Were Here (Dolby Atmos)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 16:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6625</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Streaming / Blu-ray &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Review</strong></p>
<p>Im letzten Jahr wurde WISH YOU WERE HERE von Pink Floyd 50 Jahre alt. Den runden Geburtstag hat man dementsprechend gebührend gefeiert und das Album in einer Deluxe-Box neu veröffentlicht. Diese enthält neben zahlreichem Bonusmaterial auch eine Blu-ray, auf der ein neuer Dolby-Atmos-Mix von James Guthrie enthalten ist. Wer nicht den ganzen Bonus-Kram auf verschiedenen Datenträgern braucht, konnte aber auch auf eine deutlich günstigere Einzel-Blu-ray zugreifen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Streaming / Blu-ray | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Review</strong></p>
<p>Im letzten Jahr wurde WISH YOU WERE HERE von Pink Floyd 50 Jahre alt. Den runden Geburtstag hat man dementsprechend gebührend gefeiert und das Album in einer Deluxe-Box neu veröffentlicht. Diese enthält neben zahlreichem Bonusmaterial auch eine Blu-ray, auf der ein neuer Dolby-Atmos-Mix von James Guthrie enthalten ist. Wer nicht den ganzen Bonus-Kram auf verschiedenen Datenträgern braucht, konnte aber auch auf eine deutlich günstigere Einzel-Blu-ray zugreifen.</p>
<p>Das letzte Jahr wurde somit von zwei Veröffentlichungen von Pink Floyd flankiert, denn neben WISH YOU WERE HERE wurde auch LIVE AT POMPEII neu herausgebracht, mit einem Atmos-Mix von Steven Wilson. Dass sich bei Pink Floyd gerade einiges tut, kommt nicht von ungefähr. In einem kürzlichen Interview verriet Steven Wilson, dass man pro Jahr zwei Veröffentlichungen plant. Das liegt aber weniger an der Band als an dem Umstand, dass der Bandkatalog für 400 Mio. Dollar an Sony Music verkauft wurde. Und die sind natürlich daran interessiert, dass dieses Geld wieder irgendwie erwirtschaftet wird.</p>
<p>WISH YOU WERE HERE ist ein Konzeptalbum und handelt von den Tücken des Musikbusiness. Zu großen Teilen ist es dem ehemaligen Gitarristen Syd Barrett gewidmet, dem genau das zum Verhängnis wurde. Berühmt ist die Geschichte, dass bei der Albumaufnahme eines Tages ein Kerl im Studio auftauchte, den niemand erkannte. Es war Syd. Ursprünglich hatte man vor, ein Album zu machen, bei dem Haushaltsgegenstände in musikalischer Form aufgenommen werden. Von dieser Idee ist nur der Anfang von <em data-start="1679" data-end="1707">Shine On You Crazy Diamond</em> erhalten geblieben, der klingende Weingläser enthält.</p>
<p>Die Blu-ray enthält nicht nur den Dolby-Atmos-Mix, sondern ist vollgepackt mit zusätzlichem Content. Surround-Freunde freuen sich zusätzlich über den alten 5.1-Mix von 2009 und den Quad-Mix von 1976. Es gibt eine Menge an Raritäten und Outtakes sowie einen Livemitschnitt eines Konzerts in Los Angeles von 1975. Zudem sind als Video die Screen Films enthalten, die schon damals während der Konzerte gezeigt wurden, damals natürlich noch nicht auf großen Video-Screens.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6682 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg" alt="Pink Floyd Wish You Were Here Dolby Atmos" width="1200" height="713" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-300x178.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-1024x608.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-768x456.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Shine On You Crazy Diamond (Parts I–V) &#8211; 13:32<br />
2 Welcome to the Machine &#8211; 7:28<br />
3 Have a Cigar &#8211; 5:08<br />
4 Wish You Were Here &#8211; 5:35<br />
3 Shine On You Crazy Diamond (Parts VI–IX) &#8211; 12:28</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 44:19</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p align="justify">Ich hatte bereits vor einigen Jahren den 5.1-Mix von <a href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here/">WISH YOU WERE HERE</a> rezensiert. Mein Fazit lautete damals, dass der Mix zwar durchgehend räumlich angelegt ist, man jedoch immer wieder das Gefühl hat, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Genau dieser Eindruck stellt sich auch beim neuen Dolby-Atmos-Mix ein. Er wirkt weniger wie ein echtes Upgrade gegenüber der 5.1-Version, sondern eher wie ein behutsames Update.</p>
<p>Unbestritten ist jedoch, dass der Atmos-Mix durchgehend sehr hochwertig und immersiv ausgefallen ist. Die neu hinzugekommenen Höhenkanäle wurden sauber integriert. Bei nahezu allen Instrumenten entsteht der Eindruck, dass sie etwas höher im Raum positioniert sind oder zumindest klanglich in die Vertikale erweitert wurden. James Guthrie setzt vor allem solierende Instrumente gezielt nach oben: Gitarrensoli erscheinen teilweise höher positioniert als im 5.1-Mix, Keyboard-Soli wirken im Vergleich sogar noch etwas weiter über dem Hörplatz angesiedelt. Auch das Saxophonsolo im ersten Teil von <em>Shine On You Crazy Diamond</em> erklingt deutlich vorne über dem Kopf und gewinnt dadurch an Präsenz.</p>
<p>Gleichzeitig gibt es auf dem Album immer wieder Passagen, in denen hinter dem Hörplatz vergleichsweise wenig passiert. Das betrifft insbesondere <em>Have a Cigar</em>, das über weite Strecken recht frontlastig bleibt. Erst ganz am Ende, beim Übergang zum Titelstück, wenn sich der elektronische Sound von links nach rechts bewegt und der folgende Abschnitt in Radioakustik erklingt, wird der hintere Raum deutlicher einbezogen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6681" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg" alt="Pink Floyd Wish You Were Here Dolby Atmos" width="1200" height="903" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-300x226.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-1024x771.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-768x578.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Referenzwürdig ist dagegen – wenig überraschend – <em>Welcome To The Machine</em>. Die Vielzahl an Effekten wird konsequent im gesamten Raum verteilt, und insbesondere durch die Einbindung der Höhenkanäle wirkt der Song deutlich eindrucksvoller als noch im 5.1-Mix. Noch stärker überzeugt allerdings der zweite Teil von <em>Shine On You Crazy Diamond</em>. Die Windgeräusche zu Beginn wandern allmählich von vorne nach hinten, hinten ist David Gilmour mit seiner Gitarre zu hören, während vorne oben Rick Wright sein markantes Synthesizer-Solo spielt. Später kommt ein E-Piano aus den Höhen hinzu, und auch das Schlagzeug scheint insgesamt weiter im Raum aufgefächert zu sein als in früheren Fassungen.</p>
<p>Unterm Strich ist der Dolby-Atmos-Mix von WISH YOU WERE HERE sehr gelungen und in vielen Momenten klanglich beeindruckend. Dennoch bleibt – ähnlich wie schon beim 5.1-Mix – stellenweise das Gefühl, dass der Raum hinter dem Hörplatz noch konsequenter hätte genutzt werden können.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Welcome To The Machine, Shine On You Crazy Diamond (Parts VI–IX)</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Etwas räumlicher als der alte 5.1 Mix, aber kein Upgrade, was man unbedingt haben müsste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray gibt es für unter 25 Euro zu kaufen. EAN: 0198028767392</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Natürlich gibt es auch eine teure Deluxe Box. 4 LPs, eine Single, 2 CDs, die Blu-ray und ein Buch gibt es für über 200 Euro. EAN: 0198028767415</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von WISH YOU WERE HERE gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 05.03.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.pinkfloyd.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Pink Floyd</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mike Oldfield &#8211; Hergest Ridge (Dolby Atmos)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mike W.K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 16:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Oldfield]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6627</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 &#124; Blu-ray (SDE-Serie) / Streaming &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>HERGEST RIDGE ist das zweite Album, das von Mike Oldfield im Frühjahr 1974 im „The Manor“-Studio aufgenommen und am 28. August 1974 veröffentlicht wurde. Die 50th Anniversary Version liegt nun mit einem Jahr Verspätung als SDE Blu-ray (Limited Edition) mit neuen Mixen vor. David Kosten hat sich erneut der Sache angenommen, wie schon bei TUBULAR BELLS, das im letzten Jahr wiederveröffentlicht wurde, und das ist auch gut so. Im Verlauf dazu mehr.</p>
<p>Das Album wurde nach einem Hügel von ca. 426 m Höhe an der Grenze zwischen England und Wales, am Rande der Welsh Marches, benannt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 | Blu-ray (SDE-Serie) / Streaming | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>HERGEST RIDGE ist das zweite Album, das von Mike Oldfield im Frühjahr 1974 im „The Manor“-Studio aufgenommen und am 28. August 1974 veröffentlicht wurde. Die 50th Anniversary Version liegt nun mit einem Jahr Verspätung als SDE Blu-ray (Limited Edition) mit neuen Mixen vor. David Kosten hat sich erneut der Sache angenommen, wie schon bei TUBULAR BELLS, das im letzten Jahr wiederveröffentlicht wurde, und das ist auch gut so. Im Verlauf dazu mehr.</p>
<p>Das Album wurde nach einem Hügel von ca. 426 m Höhe an der Grenze zwischen England und Wales, am Rande der Welsh Marches, benannt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6633" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge " width="2000" height="1130" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-300x170.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-1024x579.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-768x434.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-1536x868.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0007-400x225.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Aus den Liner Notes der Blu-ray, Mike Oldfield, 2025, frei übersetzt:<br />
<em>„Nach dem großen Erfolg von TUBULAR BELLS war ich überhaupt nicht gefasst auf die Aufmerksamkeit und die Bedeutung, die mir plötzlich zuteil wurde. Leute schrieben über mich, als hätte ich die Antwort auf alles. Ich war 21 und versuchte, mich selbst zu finden, alleine gelassen, um das zu beantworten. So zog ich mich zurück, physisch und mental, raus nach Kington an die englisch-walisische Grenze und schrieb Musik, welche die Einfachheit und Schönheit der Landschaft reflektiert. Während TUBULAR BELLS in Wohnungen und zwischen Konzerten geschrieben wurde, wurde HERGEST RIDGE in arbeitsfreier Zeit komponiert, die atemberaubende Umgebung und der Wechsel der Jahreszeiten dienten dabei als Inspiration.“<br />
</em><br />
Besser kann ich das überhaupt nicht beschreiben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6636" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge Dolby Atmos" width="1634" height="2000" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002.jpg 1634w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002-245x300.jpg 245w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002-837x1024.jpg 837w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002-768x940.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0002-1255x1536.jpg 1255w" sizes="auto, (max-width: 1634px) 100vw, 1634px" /></p>
<p>David Kosten schrieb außerdem:<br />
<em>„Nach dem technisch herausfordernden TUBULAR BELLS mit dutzenden Edits, die freizulegen und zu rekonstruieren waren, hoffte ich, dass die Wiederherstellung von HERGEST RIDGE für sein 50er Jubiläum hoffentlich weniger nervenaufreibend sein wird.</em><br />
<em>Und so stellte es sich heraus – eine totale Freude. Ziemlich alles, was ich brauchte, war auf dem Satz Mehrspurbänder, die der ‚immer aufmerksame‘ Jason Repantis aus den Archiven zutage gefördert hat. (&#8230;)“</em></p>
<p>Das Album selbst kenne ich schon sehr lange, denn in meiner Jugend – ich war noch Schüler – bekam ich die 4x-LP-Box BOXED ausgeliehen und habe mir die vier Schallplatten auf zwei Kassetten überspielt. Erst viele Jahrzehnte später las ich, dass diese Box SQ-Quadrophonie-encodierte Quad-Mixe enthält. Ich habe später dann BOXED als 3x-CD gekauft, welche genau den Inhalt der 4x-LP-Box auf drei CDs verteilte. Und wie das halt so ist, die 2010er Deluxe Edition habe ich mit dem leider nur in Dolby Digital vorhandenen 5.1-Mix von Mike Oldfield auch gekauft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6631" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge " width="2000" height="1706" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004-300x256.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004-1024x873.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004-768x655.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/1976_Hergest_Ridge_Rezis_0004-1536x1310.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Zu den ursprünglichen Mixen aus den 70ern wird geschrieben:<br />
<em>„Dieses Album hat vier verschiedene Mixe, geschuldet den unüblichen Umständen seiner Entstehung. 1976 hat Mike Oldfield HERGEST RIDGE in SQ-Quadrophonie remixt, und zwar für die 1976 erschienene Box BOXED. Anders als die Remixe von TUBULAR BELLS und OMMADAWN unterscheidet sich der Remix von HERGEST RIDGE wesentlich von der originalen Ausgabe von 1974, weil Oldfield durch den Mischprozess der originalen VÖ durchrauschen musste und fühlte, dass das finale Ergebnis unterdurchschnittlich war. Deswegen hat das Label Virgin den 1976-Remix für alle späteren Wiederveröffentlichungen über alle Formate benutzt, zumal SQ-Quadrophonie eine Kompatibilität sowohl mit Zweikanal- als auch mit Vierkanal-Sound zulässt. Daher können diese Wiederveröffentlichungen in Surround-Klang gehört werden, wenn sie durch einen SQ-Quadrophonic-Decoder geleitet werden.“</em></p>
<p>Genug von der alten Quadrotechnik, nun zum Album und neuen Atmos-Mix.</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1. Hergest Ridge Part 1 &#8211; 21:35<br />
2. Hergest Ridge Part 2 &#8211; 18:43</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:18</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p><em>Hergest Ridge Part 1+2</em></p>
<p>Dieses Werk ist eine Fortsetzung dessen, was mit TUBULAR BELLS anfing. Etwas weniger pompös, etwas ruhiger würde ich es beschreiben, was insofern für mich nachvollziehbar ist, hat Oldfield sich doch in ruhige, ländliche Gegenden zurückgezogen, um die Musik zu komponieren. Die Beschreibung aus den Liner Notes dieser neuen VÖ, von Mike Oldfield selbst verfasst, bringt es auf den Punkt.</p>
<p>Teil 1 ist der etwas längere und etwas ruhigere Teil, Teil 2 hat durchaus ein wenig mehr Dynamik und einen Höhepunkt, ähnlich TUBULAR BELLS. Aber nur etwas.</p>
<p>Der Instrumentenmix aus akustischen und elektrischen/elektronischen Instrumenten ist vielschichtig, voller verschiedener Klangfarben, welcher ein spannendes Hörerlebnis bietet.</p>
<p>Es ist ein großartiges Album, welches die gleiche Aufmerksamkeit wie TUBULAR BELLS verdient. Auch hoffe ich, dass David Kosten den Nachfolger OMMADAWN in Atmos mischen darf.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 90 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Mike Oldfield – alle Instrumente<br />
Electric Guitars, Glockenspiel, Sleigh Bells, Mandolin, Nutcracker (ja, so steht es in den Credits), Timpani, Gong, Acoustic Guitar, Spanish Guitar, Farfisa, Lowrey and Gemini Organ<br />
June Whiting – Oboe<br />
Lindsay Cooper – Oboe<br />
Ted Hobart – Trompete<br />
Chili Charles – Snare Drum<br />
Sally Oldfield – Voice<br />
Clodagh Simmonds – Voice<br />
London Sinfonetta – Streicher</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">David Bedford: Digigent von Chor und Streichern<br />
Auf <a href="https://tubular.net/discography/HergestRidge">https://tubular.net/discography/HergestRidge</a> sind noch mehr interessante Informationen zu lesen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Produktion:<br />
Aufgenommen von Mike Oldfield, assistiert von Tom Newman.<br />
David Kosten – 2025 Mixe</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Mix und Sound:</strong></p>
<p>Es gibt eine Menge Surround-Versionen auf dieser VÖ. Im Wesentlichen bespreche ich den Atmos-Mix von David Kosten. Aber auch der dedizierte 5.1-Mix ist gut.</p>
<p>Der Sound …<br />
… ist sehr viel klarer als bei dem originalen Stereo-Mix von 1974. Er klingt aber nach wie vor wie aus den 70ern, und das ist gut so. Und er klingt auch viel besser als der 5.1-Mix in Dolby Digital von 2010. Erstaunlich, wie gut über 50 Jahre alte Tonbandaufnahmen doch klingen können!</p>
<p>Der Mix …<br />
… von David Kosten orientiert sich am originalen Stereo-Mix von 1974. Er geht hier ähnlich vor wie Steven Wilson: Zuerst wird ein Stereo-Mix rekonstruiert, dann ein 5.1-Mix daraus erstellt und zuletzt wird Atmos daraus. M. E. ein gutes Vorgehen, weil so nebenbei auch noch schöne Stereo- und 5.1-Mixe entstehen, die nicht einfach vom Atmos-Mix irgendwie abgeleitet wurden, welche wiederum sozusagen Abfallprodukte sind (diese fallen i. d. R. qualitativ deutlich ab).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6635" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001.jpg" alt="" width="2000" height="1335" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001-1024x684.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001-768x513.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0001-1536x1025.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Mike Oldfield hat in seinem 2010er 5.1-Mix andere Instrumente hervorgehoben als David Kosten 2025.</p>
<p>Warum David Kosten sich nicht am besseren 1976er Mix orientierte, mag eventuell daran liegen, dass er ein Quadmix ist. Jedenfalls gebe ich Mike Oldfield recht: Der SQ-encodierte Quad-Mix, als Stereo abgespielt, ist besser als der originale von 1974. Ich habe diesen extra noch einmal für diese Rezension in Stereo angehört, um dies besser beurteilen zu können.</p>
<p>Part 1 beginnt weit und räumlich, der Bass mit ordentlich Low-End ist vorne, Mandoline rechts, Keys links hinten, Bass im Center. Da hier sehr viel passiert, werde ich zusammenfassen: Alle 10 Lautsprecher (in einem 5.1.4-Setting) werden intensiv genutzt und ziemlich diskret verteilt. So können die vielen Instrumente gut herausgehört werden, die in diesem komplexen Arrangement vorkommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6630" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge Dolby Atmos" width="2000" height="1280" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006-300x192.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006-1024x655.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006-768x492.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0006-1536x983.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Part 2 fängt wieder ruhig an. Im Center sind diesmal neben der Bassgitarre auch die akustische Gitarre mit Nylonsaiten zu hören. Der Mix ist sofort sehr immersiv, Mandolinen rechts und links, die beiden weiblichen Gesangsstimmen vorne. Insbesondere ist im Höhepunkt nach etwa 10 min, wo es sehr dicht wird im Mix, die Transparenz durch die vielen Kanäle sehr hoch.</p>
<p>Auffällig war nur:<br />
Etwa nach 10 min im zweiten Teil fällt irgendwie die Lautstärke unerwartet ab, nein, besser beschrieben, macht keinen so heftigen Sprung nach oben, den ich erwartet hatte. Ich höre mir dazu einmal den originalen Stereo-Mix an. Denn ich erinnere mich, dass es hier heftig laut wurde. Ok, ich habe nachgehört: Der 1976er Mix, den ich bisher am meisten gespielt habe über viele Jahre, hat hier an dieser Stelle echt viel Lautstärke, mit deutlichem Sprung. Das ist zum originalen 1974er Mix verschieden. Da sich Kosten am Original orientierte, ist das nachvollziehbar, warum das dann im Atmos-/5.1-Mix auch so ist. Persönlich fehlt mir das, aber das ist auch nur der einzige Mangel, den ich finde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6637" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge Dolby Atmos" width="1634" height="2000" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003.jpg 1634w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003-245x300.jpg 245w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003-837x1024.jpg 837w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003-768x940.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2025_Hergest_Ridge_Rezis_0003-1255x1536.jpg 1255w" sizes="auto, (max-width: 1634px) 100vw, 1634px" /></p>
<p>Fazit:<br />
Das war sehr intensiv und detailreich, so immersiv habe ich das Album noch nie erlebt.<br />
David Kosten hat sich mit diesem Mix in die obere Liga der Atmos-/Surround-Mixer gespielt. Wie bei Steven Wilson und Bruce Soord habe ich noch keinen schwachen Mix von ihm gehört, sondern im Gegenteil: immer bessere. David ist nunmehr auch ein Garant dafür, dass es Spaß macht, seine räumliche Anordnung der Instrumente zu genießen. Also David: OMMADAWN ist dieses Jahr dann dran – ran an die Arbeit!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">David Kosten 2025:<br />
Dolby Atmos 7.1 TrueHD (48 kHz, 24bit)<br />
DTSHD-MA 5.1 (96 kHz, 24bit)<br />
PCM 2.0 (48 kHz, 24bit)<br />
Binaural (Kopfhörer) PCM 2.0 (96 kHz, 24bit)</span></h6>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6632" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005.jpg" alt="Mike Oldfield Hergest Ridge 5.1-Mix" width="2000" height="1747" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005-300x262.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005-1024x894.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005-768x671.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/2010_Hergest_Ridge_Rezis_0005-1536x1342.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><br />
Mike Oldfield 2010<br />
PCM 2.0 (48 kHz, 24bit)<br />
DTSHD 5.1 (48 kHz, 16bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><br />
Mike Oldfield 1976<br />
DTSHD 4.0 (48 kHz, 24bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><br />
Mike Oldfield 1974<br />
DTSHD 2.0 (48 kHz, 24bit)</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Disc einlegen, kurz warten.<br />
2x Play drücken für 2025 David Kosten Atmos Mix.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Komplettes Demo beider Hergest Ridge Teile in Stereo.<br />
Part 1 20:21<br />
Part 2 18:13<br />
Alle Instrumente wurden von Mike Oldfield gespielt.<br />
Außerdem hat David Kosten einen binauralen Kopfhörer Atmos Mix (Stereo Spur) erstellt, so dass das Album auch für Kopfhörer Nutzer einen Mehrwert bietet. Das sollte Standard werden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+2 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Das Album.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Absolut empfehlenswert!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 96 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: </em></span>Kostete damals ca. 25 britische Pfund + ca. 12 Pfund Versand, aktuell gebraucht von 58…115€ plus eventuelle MwSt. und Versand.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: </em></span>Den Atmos Mix gibt es auch im Streaming. Sinnigerweise findet man ihn bei Apple Music unter der Bezeichnung &#8222;The Stereo 2025 Mix&#8220;. Nun ja&#8230;</p>
<p>Stand: 18.02.2026</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://mikeoldfieldofficial.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Mike Oldfield</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/">Mike Oldfield &#8211; Hergest Ridge (Dolby Atmos)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-hergest-ridge-dolby-atmos/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>The Pineapple Thief &#8211; Retracing Our Steps (Box-Set)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 16:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Box-Set]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Pineapple Thief]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6612</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2025 &#124; Blu-ray Disc &#124; Alternative Rock<br />
</span></h5>
<hr />
<p>Im Sommer 2023 veröffentlichte The Pineapple Thief mit HOW DID WE FIND OUR WAY ein Box-Set, das auf die ersten Jahre der Band zwischen 1999 und 2006 zurückblickte. Bruce Soord hatte sämtliche Alben dafür neu in Dolby Atmos abgemischt. Das Set erschien in Form eines LP-großen Mediabooks und enthielt sieben CDs sowie eine Blu-ray.</p>
<p>Ende letzten Jahres folgte nun Teil 2. Das neue Set RETRACING OUR STEPS umfasst die nächsten Alben der Band aus dem Zeitraum 2007 bis 2014. Auch hier besteht das Box-Set aus sieben CDs und einer Blu-ray, auf der sich alle enthaltenen Stücke erneut in Dolby Atmos sowie in DTS-HD Master Audio 5.1 befinden. Mit dieser Veröffentlichung liegen damit erstmals sämtliche Studioalben der Band in einer Surround-Abmischung vor. Dennoch ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren ein dritter Teil dieser Retrospektive erscheinen wird, da bislang noch nicht alle späteren Alben in Dolby Atmos vorliegen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-retracing-our-steps-box-set/">The Pineapple Thief &#8211; Retracing Our Steps (Box-Set)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2025 | Blu-ray Disc | Alternative Rock<br />
</span></h5>
<hr />
<p>Im Sommer 2023 veröffentlichte The Pineapple Thief mit <a href="https://surroundmixe.de/the-pineapple-thief-how-did-we-find-our-way-box-set/">HOW DID WE FIND OUR WAY</a> ein Box-Set, das auf die ersten Jahre der Band zwischen 1999 und 2006 zurückblickte. Bruce Soord hatte sämtliche Alben dafür neu in Dolby Atmos abgemischt. Das Set erschien in Form eines LP-großen Mediabooks und enthielt sieben CDs sowie eine Blu-ray.</p>
<p>Ende letzten Jahres folgte nun Teil 2. Das neue Set RETRACING OUR STEPS umfasst die nächsten Alben der Band aus dem Zeitraum 2007 bis 2014. Auch hier besteht das Box-Set aus sieben CDs und einer Blu-ray, auf der sich alle enthaltenen Stücke erneut in Dolby Atmos sowie in DTS-HD Master Audio 5.1 befinden. Mit dieser Veröffentlichung liegen damit erstmals sämtliche Studioalben der Band in einer Surround-Abmischung vor. Dennoch ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren ein dritter Teil dieser Retrospektive erscheinen wird, da bislang noch nicht alle späteren Alben in Dolby Atmos vorliegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6614 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps.jpg" alt="The Pineapple Thief Retracing Our Steps" width="1200" height="920" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps-300x230.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps-1024x785.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto1-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Steps-768x589.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Das neue Box-Set enthält fünf Studioalben, die zwischen 2007 und 2014 veröffentlicht wurden. Ergänzt werden sie durch mehrere EPs aus diesem Zeitraum, die ebenfalls Bestandteil der Sammlung sind. Die beiden Teile der THE DAWN RAIDS EP wurden zu einem eigenständigen Album zusammengeführt, weitere EP-Tracks wurden den jeweiligen Alben als Bonustracks hinzugefügt. Abgerundet wird das Set durch ein zusätzliches Album mit Akustikversionen. Mit knapp 100 Euro ist das Set für die Menge an Musik, die man bekommt, recht preiswert (EAN: 0802644859859).</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Die Box beinhaltet folgende Alben in Dolby Atmos und 5.1:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">What We Have Sown (2007)<br />
Tightly Unwound (2008)<br />
The Dawn Raids and Rarities (2009)<br />
Someone Here Is Missing and Show A Little Love EP (2010)<br />
All The Wars (2012)<br />
Magnolia (2014)<br />
The Acoustic Versions</span></p>
<hr />
<p>Zwischen 2007 und 2014 durchlief The Pineapple Thief eine Phase der strukturellen und stilistischen Neuformierung. Den Ausgangspunkt bildete WHAT WE HAVE SOWN (2007), das letzte Release auf Cyclops Records. Das Album war kein klassisches neues Studioalbum, sondern größtenteils eine Sammlung von Outtakes und unveröffentlichtem Material aus früheren Sessions und diente zugleich als bewusster Abschluss der Cyclops-Ära.</p>
<p>TIGHTLY UNWOUND war nicht nur das erste Album für Kscope, sondern zugleich Ausdruck einer Übergangsphase: Obwohl eine Live-Band existierte, blieb der Studio-Prozess weiterhin weitgehend ein Solo-Projekt von Soord. Musikalisch verband das Album akustisches Songwriting mit elektronischen Texturen und dichten Arrangements, während der lange Abschlusstrack <em>Too Much to Lose</em> zeigte, dass großformatige Kompositionen weiterhin Teil des Repertoires blieben. Parallel dazu verließ Gitarrist Wayne Higgins die Live-Band, wodurch Soord auch live endgültig zum alleinigen Gitarristen wurde.</p>
<p>Mit SOMEONE HERE IS MISSING (2010) vollzog sich erstmals ein echter Wechsel hin zur Bandarbeit im Studio. Die vierköpfige Besetzung agierte nun als Ensemble, was sich in kompakteren Songstrukturen, stärkerem melodischem Fokus und einer deutlich emotionaleren Gesangspräsenz Soords widerspiegelte. Das Artwork von Storm Thorgerson unterstrich den Anspruch, The Pineapple Thief nicht mehr als reines Projekt, sondern als gewachsene Band zu positionieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6613 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step.jpg" alt="The Pineapple Thief Retracing Our Steps" width="1200" height="634" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step-300x159.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step-1024x541.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/S-33-Foto2-Boxset-Pineapple-Thief-Retracing-Our-Step-768x406.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Diese Entwicklung wurde mit ALL THE WARS (2012) weitergeführt und zugleich ausgeweitet. Das Album integrierte eine 22-köpfige Streichergruppe und Chor als strukturelle Bestandteile der Kompositionen und erweiterte damit die klangliche Dimension erheblich. Trotz der orchestralen Mittel blieb der Kern ein Rock-Album, das zwischen massiven und zurückgenommenen Passagen wechselte. Die Band nutzte hier erstmals konsequent die Möglichkeiten größerer Produktionsbudgets, ohne den emotionalen Fokus des Songwritings aufzugeben.</p>
<p>Mit dem Schlagzeugerwechsel von Keith Harrison zu Dan Osborne und dem Erscheinen von MAGNOLIA (2014) erreichte diese Phase ihren Abschluss. Das Album setzte bewusst auf kompakte Songformen unter 5:30 Minuten und markierte eine stilistische Verdichtung. Die Streicherarrangements von Andrew Skeet (<a href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-andrew-skeet-seventh-heaven/">arbeitete auch mit Anthony Phillips zusammen</a>) waren weniger großflächig als auf ALL THE WARS, dafür stärker in die einzelnen Songs integriert. MAGNOLIA steht damit für eine reife Balance aus Zugänglichkeit und Komplexität.</p>
<p>Wie nicht anders zu erwarten ist die Qualität der Dolby-Atmos-Abmischungen aller Alben in diesem Set auf sehr hohem Niveau. Bruce Soord hat es sich nicht nehmen lassen, viel Zeit in diese Veröffentlichung zu investieren, was auch damit zusammenhing, dass er Betriebssystem und Musiksoftware auf frühere Versionen downgraden musste, um wieder auf sämtliche Aufnahmesessions zugreifen zu können.</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.pineapplethief.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von The Pineapple Thief</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Franco Mussida &#8211; The Planet Of Music</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 09:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Franco Mussida]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2022 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Progressive Rock</span></span></h5>
<hr />
<p>Franco Mussida zählt zu den prägenden Figuren des italienischen Progressive Rock. Als Mitbegründer von Premiata Forneria Marconi (PFM) prägte er in den 1970er-Jahren den europäischen Artrock entscheidend mit. Nach seinem Austritt aus der Band im Jahr 2015 wandte er sich zunehmend kompositorischen und wissenschaftlichen Projekten zu, in denen er sich mit dem sogenannten „musikalischen Code“ und der Wirkung von Klang auf den Menschen beschäftigte.</p>
<p>Mit THE PLANET OF MUSIC AND THE JOURNEY OF IÒTU (so der komplette Titel, bzw in italienisch: Il Pianeta Della Musica e il viaggio di Iòtu) legt Mussida sein viertes Soloalbum vor, das zugleich sein erstes in einem immersiven Audioformat ist. Das Werk erzählt in 13 Kapiteln die fiktive Reise des jungen Iòtu durch eine imaginäre Klangwelt, in der jedes Stück eine bestimmte Instrumenten-Personifikation verkörpert. Klanglich verbindet Mussida akustische Instrumente wie Gitarre, Piano, Streicher und Percussion mit dezent eingesetzter Elektronik und Feldaufnahmen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/franco-mussida-the-planet-of-music/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/franco-mussida-the-planet-of-music/">Franco Mussida &#8211; The Planet Of Music</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2022 | Blu-ray Disc | Progressive Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Franco Mussida zählt zu den prägenden Figuren des italienischen Progressive Rock. Als Mitbegründer von Premiata Forneria Marconi (PFM) prägte er in den 1970er-Jahren den europäischen Artrock entscheidend mit. Nach seinem Austritt aus der Band im Jahr 2015 wandte er sich zunehmend kompositorischen und wissenschaftlichen Projekten zu, in denen er sich mit dem sogenannten „musikalischen Code“ und der Wirkung von Klang auf den Menschen beschäftigte.</p>
<p>Mit THE PLANET OF MUSIC AND THE JOURNEY OF IÒTU (so der komplette Titel, bzw in italienisch: Il Pianeta Della Musica e il viaggio di Iòtu) legt Mussida sein viertes Soloalbum vor, das zugleich sein erstes in einem immersiven Audioformat ist. Das Werk erzählt in 13 Kapiteln die fiktive Reise des jungen Iòtu durch eine imaginäre Klangwelt, in der jedes Stück eine bestimmte Instrumenten-Personifikation verkörpert. Klanglich verbindet Mussida akustische Instrumente wie Gitarre, Piano, Streicher und Percussion mit dezent eingesetzter Elektronik und Feldaufnahmen.</p>
<p>Das Album wurde von Pure Audio Recordings auf Blu-ray veröffentlicht. Hier enthalten sind Immersive Mixe in 5.1, Dolby Atmos und Auro-3D. Die immersive Abmischung wurde von Lorenzo Cazzaniga bei Alari Park Studios gemischt, um den räumlichen Charakter der akustischen Quellen in natürlichen Umgebungen erlebbar zu machen und die „friedliche Dimension“ der Musik zu bewahren. Auf Streaming-Portalen konnte ich das Album gar nicht finden (auch nicht in Stereo).</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6410 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-Foto-1-franco-mussida-planet-of-music.jpg" alt="Franco Mussida - The Planet Of Music Dolby Atmos" width="1200" height="731" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-Foto-1-franco-mussida-planet-of-music.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-Foto-1-franco-mussida-planet-of-music-300x183.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-Foto-1-franco-mussida-planet-of-music-1024x624.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-Foto-1-franco-mussida-planet-of-music-768x468.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Iòtu and the Planetary Plane – 2:38<br data-start="134" data-end="137" />2 The Gold of Sound – 5:45<br data-start="163" data-end="166" />3 The World in a Note – 5:41<br data-start="194" data-end="197" />4 Afromedindian Blues – 3:56<br data-start="225" data-end="228" />5 Solidary Democracy – 5:09<br data-start="255" data-end="258" />6 I’ll Leave You Said – 0:51<br data-start="286" data-end="289" />7 Me We the Music – 4:05<br data-start="313" data-end="316" />8 It’s All True – 5:18<br data-start="338" data-end="341" />9 The Dream and the Road – 3:31<br data-start="372" data-end="375" />10 Nini – 5:15<br data-start="389" data-end="392" />11 Enchantment and Friendship – 2:28<br data-start="428" data-end="431" />12 The Work of Beauty – 6:26<br data-start="459" data-end="462" />13 Trees – 4:43</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 55:59</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Die Musik auf diesem Album ist überwiegend ruhig und friedlich gehalten. Die akustische Gitarre ist das prägende Instrument und wird von dezenten Keyboards, Percussions und Gesang begleitet. Meist beginnen die Stücke mit einem längeren instrumentalen Vorspiel auf der Gitarre, bevor Gesang und weitere Instrumente einsetzen. Außerdem gibt es einige Stücke, die man als Instrumentalstücke mit Sologitarre bezeichnen könnte. Ich nutze hier bewusst den Konjunktiv, denn auch diese instrumentalen Passagen werden gelegentlich von gesprochener Stimme begleitet. Franco Mussida singt hier nicht, sondern rezitiert Texte, die die Geschichte des Konzeptalbums voranbringen. Für mich als jemand, der der italienischen Sprache nicht mächtig ist, wirken diese Stücke auf Dauer etwas langatmig. Dem gegenüber stehen jedoch einige der restlichen Songs, die mit schönen Melodien und gelungenen Arrangements überzeugen.</p>
<p>Insgesamt ist THE PLANET OF MUSIC AND THE JOURNEY OF IÒTU ein ansprechendes Album, das an manchen Stellen vielleicht etwas zu lang geraten ist.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 78 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Franco Mussida – Guitars, Bouzouki, Vocals<br />
Giovanni Boscariol – Keyboards<br />
Paolo Costa – Bass<br />
Tiziano Carfora – Percussions<br />
Giulia Lazzerini – Backing Vocals<br />
Marina Ferrazzo – Backing Vocals<br />
Paola Bertello, Roberta Calia, Silvia Laniado, Cindy Balliu – Chorus<br />
Ensemble „Enchantment and Friendship“ – Mandolins</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Beim Hören fällt sowohl in der Dolby-Atmos- als auch in der Auro-3D-Fassung sofort der außergewöhnlich klare und plastische Klang auf. Die Abmischung wirkt sehr transparent und offen, was der ruhigen, akustisch geprägten Musik zugutekommt.</p>
<p>Musikalisch ist das Album stellenweise eher sparsam instrumentiert. Die akustische Gitarre dominiert eindeutig, während die übrigen Instrumente meist eine begleitende, ergänzende Funktion einnehmen. Gelegentlich steht die Gitarre allein oder wird lediglich von gesprochenen Texten unterstützt. Auch in diesen Passagen zeigt sich eine überzeugende Räumlichkeit: Der Hall breitet sich weit im Raum aus, während die Gitarre selbst klar im vorderen Bereich verortet ist. Teilweise sind zusätzliche Gitarrenspuren als Overdubs zu hören, die sich im hinteren Bereich wiederfinden. Gitarrensoli erscheinen oft leicht erhöht positioniert.</p>
<p>Die Keyboards und Percussions sind dezent, aber geschmackvoll im Raum verteilt. Synthesizerflächen werden meist in den oberen Kanälen wahrgenommen, während Klavier-, E-Piano- und Orgelparts eher von hinten zu hören sind. Die Percussion liegt überwiegend in der vorderen Raumhälfte, unternimmt jedoch vereinzelt Ausflüge nach hinten, etwa in <em>The World in a Note</em> oder in <em>The Work of Beauty</em>, wo rhythmisches Klatschen aus dem hinteren oberen Bereich zu hören ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6411 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-foto-2-franco-mussida-planet-of-music.jpg" alt="Franco Mussida - The Planet Of Music Dolby Atmos" width="1200" height="701" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-foto-2-franco-mussida-planet-of-music.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-foto-2-franco-mussida-planet-of-music-300x175.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-foto-2-franco-mussida-planet-of-music-1024x598.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/414-foto-2-franco-mussida-planet-of-music-768x449.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Besonders gelungen ist der Einsatz des Chorgesangs, der fein austariert über den gesamten Raum verteilt wurde – mal vorne, mal oben, mal hinten. Bewegungen einzelner Klänge durch den Raum sucht man in der Abmischung vergeblich, was bei der ruhigen Grundstimmung der Musik auch etwas deplatziert wäre.</p>
<p>Ein Highlight des Mixes ist das Stück <em>Enchantment and Friendship</em>, in dem ein Mandolinenensemble zu hören ist. Die verschiedenen Mandolinen sowie Mussidas Gitarre sind sehr schön im Raum angeordnet, und auch der mehrstimmige Gesang wurde seitlich und leicht erhöht positioniert.</p>
<p>Insgesamt ist der immersive Mix des Albums hervorragend gelungen. Zwar fehlt aufgrund der immer wieder aufkommenden solistischen Darbietungen mitunter die Dichte einer vollbesetzten Band, doch die räumliche Darstellung ist stets überzeugend und trägt maßgeblich zur friedlichen Atmosphäre des Albums bei.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>93 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Auro 3D</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"> </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Mittels Farbtasten auf der Fernbedienung kann man direkt das gewünschte Tonformat wählen (grün = Atmos, blau = Auro 3D, rot = DTS, gelb = Stereo). Vergisst man das, wird das Album allerdings nur in DTS abgespielt, da dies voreingestellt ist.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray gibt noch drei kurze Videoinhalte. Das sind zwei Musikvideo, sowie ein kleines Making of zur Erstellung des immersiven Mixes.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong> 0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Enchantment and Friendship, The World in a Note</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein schöner immersiver Mix, welcher dazu einlädt in die von Franco Mussida erschaffene Welt einzutauchen.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+1 %)<br />
&#8211; immersives Klangformat ist nicht vorausgewählt (- 0,5 %)</span></p>
<p><span style="font-size: 12px;"> </span></p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray ist für ca. 35 Euro weiterhin erhältlich, z.B. im Shop von <a href="https://pureaudiorecordings.com/produkt/franco-mussida-the-planet-of-music-and-the-journey-of-iotu/">Pure Audio Recordings</a>.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 29.11.2025</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.francomussida.it/">Offizielle Seite von Franco Mussida</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/franco-mussida-the-planet-of-music/">Franco Mussida &#8211; The Planet Of Music</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<title>Air &#8211; The Virgin Suicide</title>
		<link>https://surroundmixe.de/air-the-virgin-suicide/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/air-the-virgin-suicide/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 11:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Air]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2000 &#124; Blu-ray &#124; Electronic<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>THE VIRGIN SUICIDES ist das zweite Studioalbum des französischen Duos Air und entstand als Original-Filmmusik zu Sofia Coppolas gleichnamigem Regiedebüt. Das 2000 veröffentlichte Werk markierte nach dem internationalen Erfolg von MOON SAFARI eine deutliche stilistische Wende: Statt warmer Lounge-Atmosphäre und verspielter Elektronik dominiert hier eine dunkle, entrückte Klangsprache. Air schufen eine Musik, die eng mit Coppolas Bildwelt verknüpft ist und den fatalistischen Ton des Films in eine schwebende, melancholische Klanglandschaft übersetzt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/air-the-virgin-suicide/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/air-the-virgin-suicide/">Air &#8211; The Virgin Suicide</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2000 | Blu-ray | Electronic<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>THE VIRGIN SUICIDES ist das zweite Studioalbum des französischen Duos Air und entstand als Original-Filmmusik zu Sofia Coppolas gleichnamigem Regiedebüt. Das 2000 veröffentlichte Werk markierte nach dem internationalen Erfolg von <a href="https://surroundmixe.de/air-moon-safari/">MOON SAFARI</a> eine deutliche stilistische Wende: Statt warmer Lounge-Atmosphäre und verspielter Elektronik dominiert hier eine dunkle, entrückte Klangsprache. Air schufen eine Musik, die eng mit Coppolas Bildwelt verknüpft ist und den fatalistischen Ton des Films in eine schwebende, melancholische Klanglandschaft übersetzt.</p>
<p>Die Entstehung des Albums war eng mit dem Filmprozess verwoben. Noch während der Schnittphase erhielten Nicolas Godin und Jean-Benoît Dunckel erste Szenen und komponierten daraufhin eine Reihe von instrumentalen Stücken. Titel wie <em>Cemetery Party, Dead Bodies</em> oder <em>Suicide Underground</em> umkreisen eine einheitliche Stimmung aus Melancholie und Morbidität, während <em>Playground Love</em> als einzige klassische Songform eine fragile Verbindung zum früheren Stil herstellt.</p>
<p>Das Album wurde international stark beachtet und 2001 für den Brit Award als bester Soundtrack nominiert. Zudem fand es Eingang in zahlreiche Best-of-Listen und gilt als stilbildend für die enge Verbindung zwischen moderner Popmusik und dem Independent-Film jener Zeit. Vor kurzem erschien eine Jubiläumsausgabe mit neuem Analog-Mix, Demos und einer Dolby-Atmos-Version, deren Titel THE VIRGIN SUICIDES REDUX ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6400 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1.jpg" alt="Air The Virgin Suicides Blu-ray Dolby Atmos" width="1200" height="810" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1-300x203.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1-1024x691.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1-768x518.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Playground Love – 3:32<br />
2 Clouds Up – 1:30<br />
3 Bathroom Girl – 2:25<br />
4 Cemetary Party – 2:36<br />
5 Dark Messages – 2:28<br />
6 The Word &#8218;Hurricane&#8216; – 2:33<br />
7 Dirty Trip – 6:12<br />
8 Highschool Lover (Theme from The Virgin Suicides) – 2:42<br />
9 Afternoon Sister – 2:24<br />
10 Ghost Song – 2:16<br />
11 Empty House – 2:58<br />
12 Dead Bodies – 2:59<br />
13 Suicide Underground – 5:52</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:08</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Bis auf das erste und letzte Stück ist das Album vollständig instrumental. Man hört ihm deutlich an, dass es als Filmmusik konzipiert wurde. Mehrere Stücke sind kurz gehalten, Themen tauchen in abgewandelter Form erneut auf, und der gesamte Aufbau folgt eher einer filmischen Dramaturgie als einer klassischen Albumstruktur. Auffällig ist, dass die Musik trotz ihres Entstehungsjahres 2000 stark an die 1970er-Jahre erinnert. Klanglich und atmosphärisch wirkt THE VIRGIN SUICIDES wie ein lange verschollener Soundtrack aus jener Ära, etwa wie ein Nachfolgeprojekt von Pink Floyds OBSCURED BY CLOUDS.</p>
<p>Die sanfteren Passagen lassen mitunter an Camels instrumentales THE SNOW GOOSE denken, da Mellotron-Streicher, Chöre und analoge Synthesizer das Album tief im Klangbild des Progressive Rock verankern. Gelegentlich schwingt auch die cineastische Handschrift eines Ennio Morricone mit. Trotz dieser Bezüge bleibt der typische Air-Sound präsent, schwebend, melancholisch und von einer feinen elektronischen Patina überzogen.</p>
<p>Von vielen Kritikern wird THE VIRGIN SUICIDES als das stärkste Werk von Air bezeichnet. Auf Dauer wirkt es für mich jedoch etwas zu gleichförmig; eine Prog-Band hätte in den 70ern wohl doch etwas mehr Abwechslung eingebracht.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 75 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Nicolas Godin – bass, keyboards, guitar, vibraphone<br />
Jean-Benoît Dunckel – Keyboards</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gordon Tracks – vocals, drums<br />
Hugo Ferran – saxophone<br />
Brian Reitzell – drums</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Auch die dritte Atmos-Veröffentlichung von Air liefert ein überzeugendes immersives Ergebnis. Wie schon bei <a href="https://surroundmixe.de/air-10-000-hz-legend/">10.000 HZ LEGEND</a> und MOON SAFARI kommt hier der gesamte Raum zum Einsatz. Der Mix nutzt sowohl die hinteren Kanäle als auch die Höhenebene intensiv. Da THE VIRGIN SUICIDES als Soundtrack entstand, sind die Arrangements naturgemäß oft reduzierter, wodurch es weniger Elemente zum Verteilen gibt. Schließlich soll Filmmusik den Film unterstützen und nicht von der Handlung ablenken.</p>
<p>Nur an einer Stelle hatte ich den Eindruck, dass der Mix etwas zu frontlastig geriet, und zwar in der zweiten Hälfte des letzten Stücks <i>Suicide Underground</i>. Dort sind die tiefgepitchte Stimme, Akustikgitarre, Schlagzeug und Bass fast ausschließlich vorne positioniert. Angesichts der ansonsten sehr räumlichen Gestaltung des Albums dürfte diese Entscheidung jedoch bewusst getroffen worden sein.</p>
<p>Bereits im Eröffnungsstück <i>Playground Love</i> beeindrucken die Mellotron-Streicher, die über dem Hörplatz und im hinteren Raum positioniert sind. Auffällig ist, dass Akkorde und Flächensounds fast durchgängig hinten oder oben platziert werden. Das gilt nicht nur für die Mellotron-Streicher, sondern auch für Chöre, Orgeln und String-Synthesizer.</p>
<p>Passend im Bandkontext und etwas zurückhaltender als bei anderen elektronischen Produktionen bleiben Schlagzeug und Bass in der Front verankert. Das passt gut, denn THE VIRGIN SUICIDES klingt weniger nach einem elektronischen Album der Jahrtausendwende, sondern vielmehr wie eine Produktion aus der ersten Hälfte der siebziger Jahre. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass mich das Album in Teilen an Pink Floyd oder Camel erinnert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6399 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2.jpg" alt="Air The Virgin Suicides Blu-ray Dolby Atmos" width="1200" height="298" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2-300x75.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2-1024x254.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2-768x191.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Gitarren, Klavier oder auch Vibraphone treten häufig höher im Raum in Erscheinung und füllen dabei eine breite, kuppelartige Klangfläche, die dem Mix zusätzliche Tiefe und Fülle verleiht. Vereinzelt sind auch gezielte Bewegungseffekte zu hören, etwa ein über dem Kopf von vorne nach hinten wandernder „Wooosh“-Sound, der den immersiven Charakter noch verstärkt.</p>
<p>Insgesamt überzeugt der Mix vor allem durch die konsequente Einbeziehung der Deckenkanäle. Im 5.1-Downmix fällt die Darstellung naturgemäß etwas weniger spektakulär aus, bleibt aber dennoch klar und stimmig.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>94 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM 96/24 Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet automatisch in Dolby Atmos, nachdem man die Introtafeln der Blu-ray abgewartet hat. Sehr schön!</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der zweiten CD befinden sich Demos und Raritäten, auf der Blu-ray ist noch das Musikvideo zu <em>Playground Love</em> enthalten mit Ausschnitten aus dem Fiilm.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p><span lang="fr-FR">Playground Love, Bathroom Girl</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Eine weitere sehr gute Abmischung in Dolby Atmos aus dem Hause Air.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ Bonus-Material auf zweiter CD und der Blu-ray (+1%)<br />
+ High-Resolution Sound auf Blu-ray (+1%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>2CDs + Blu-ray:</em> </span>THE VIRGIN SUICIDES REDUX mit dem Atmos-Mix gibt es für etwa 25 Euro zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>Streaming:</em> </span>Den Atmos Mix von THE VIRGIN SUICIDES gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, bei Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</p>
<p><em>Stand: 16.11.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.airfrenchband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Air</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/air-the-virgin-suicide/">Air &#8211; The Virgin Suicide</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Brian Eno &#8211; Taking Tiger Mountain (By Strategy)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 15:35:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Brian Eno]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6246</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 &#124; Streaming &#124; Art-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>TAKING TIGER MOUNTAIN (BY STRATEGY) ist das zweite Soloalbum von Brian Eno und erschien im Herbst 1974 bei Island Records. Im Unterschied zum Debüt arbeitete Eno hier mit einer festen Kernbesetzung: Eno selbst (Vocals, Keyboards, Electronics, Guitar), Phil Manzanera (Guitar), Brian Turrington (Bass Guitar, Piano), Freddie Smith (Drums) und Robert Wyatt (Percussion, Backing Vocals).</p>
<p>Aufgenommen wurde das Album im selben Studio, in dem Genesis zu dieser Zeit THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY fertigstellten. Dadurch kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Eno und Peter Gabriel: Gabriel bat ihn, für das Genesis-Album einige Effekte beizusteuern. Im Gegenzug stellte er Eno Phil Collins für eine Session zur Verfügung, was Collins zunächst wenig gefiel. Er ist auf dem Stück <em>Mother Whale Eyeless</em> zu hören.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/">Brian Eno &#8211; Taking Tiger Mountain (By Strategy)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 | Streaming | Art-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>TAKING TIGER MOUNTAIN (BY STRATEGY) ist das zweite Soloalbum von Brian Eno und erschien im Herbst 1974 bei Island Records. Im Unterschied zum Debüt arbeitete Eno hier mit einer festen Kernbesetzung: Eno selbst (Vocals, Keyboards, Electronics, Guitar), Phil Manzanera (Guitar), Brian Turrington (Bass Guitar, Piano), Freddie Smith (Drums) und Robert Wyatt (Percussion, Backing Vocals).</p>
<p>Aufgenommen wurde das Album im selben Studio, in dem Genesis zu dieser Zeit <a href="https://surroundmixe.de/genesis-the-lamb-lies-down-on-broadway-dolby-atmos/">THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY</a> fertigstellten. Dadurch kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Eno und Peter Gabriel: Gabriel bat ihn, für das Genesis-Album einige Effekte beizusteuern. Im Gegenzug stellte er Eno Phil Collins für eine Session zur Verfügung, was Collins zunächst wenig gefiel. Er ist auf dem Stück <em>Mother Whale Eyeless</em> zu hören.</p>
<p>Musikalisch bewegt sich TAKING TIGER MOUNTAIN (BY STRATEGY) zwischen Avant-Pop, Art-Rock und frühen elektronischen Klangexperimenten. Charakteristisch sind die experimentelle Gitarrenarbeit Manzaneras, verfremdete Keyboard- und Elektroniksounds sowie eine spielerisch-melancholische Grundstimmung.</p>
<p>Das Album hat mich überrascht. Brian Eno ist für mich eng mit ambientartiger Musik verbunden, doch sein Frühwerk klingt völlig anders, als ich es erwartet hatte. TAKING TIGER MOUNTAIN wirkt zudem wie ein Album außerhalb seiner Zeit. Anstatt nach 1974 zu klingen, erinnert es in vielem eher an die späten 70er oder frühen 80er und weist bereits deutlich in Richtung New Wave und Post Punk.</p>
<p>Eine Reihe von Eno-Alben sind mittlerweile in Dolby Atmos abgemischt. Dazu gehört auch dieses Album, welches auf Streaming-Portalen abrufbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6297 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain.jpg" alt="Brian Eno Taking Tiger Mountain Dolby Atmos" width="2224" height="654" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-300x88.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-1024x301.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-768x226.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-1536x452.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-2048x602.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Burning Airlines Give You So Much More – 3:15<br />
2 Back in Judy’s Jungle – 5:14<br />
3 The Fat Lady of Limbourg – 5:05<br />
4 Mother Whale Eyeless – 6:00<br />
5 The Great Pretender – 5:10<br />
6 Third Uncle – 5:01<br />
7 Put a Straw under Baby – 3:28<br />
8 The True Wheel – 5:20<br />
9 China My China – 5:45<br />
10 Taking Tiger Mountain – 6:00</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 48:14</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Das Album ist teils komplex arrangiert, über weite Strecken aber klar melodisch und voller interessanter Klangideen. Damit eignet es sich hervorragend für eine Umsetzung in Dolby Atmos – und der Mix nutzt diese Möglichkeiten konsequent.</p>
<p>Der gesamte Raum wird einbezogen, mit zahlreichen diskret verteilten Klängen. Oft ist kaum zu identifizieren, welches Instrument gerade zu hören ist, da Eno viele Sounds elektronisch verfremdete. Über das ganze Album hinweg entsteht so eine regelrechte Rundumbeschallung, die auch die Höhenkanäle intensiv einbindet. Synthesizer, Gitarren, Chorgesang und Percussion sind häufig nach oben verlagert. Passend zu den experimentellen Klangeffekten treten zudem immer wieder subtile Bewegungen einzelner Elemente im Raum auf.</p>
<p>Interessant ist der Mixverlauf: Das Album beginnt im ersten Stück vergleichsweise frontlastig, doch nach kurzer Zeit öffnen sich die Rears und der gesamte Hörraum entfaltet sich. Dieses immersive Klangbild bleibt bis zum Ende erhalten, selbst im letzten, eher spärlich instrumentierten Stück.</p>
<p>Der Gesamtsound ist dabei bemerkenswert klar und detailreich. Kleinste Nuancen treten deutlich hervor, sodass man kaum glauben mag, ein über 50 Jahre altes Album zu hören. Bei jedem erneuten Hören lassen sich neue Feinheiten entdecken, was den Mix besonders reizvoll macht.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Great Pretender, The True Wheel</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Prädikat: Sehr schön!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 96 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von TAKING TIGER MOUNTAIN (BY STRATEGY) gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span><br />
<em>Stand: 08.10.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.brian-eno.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Brian Eno</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/">Brian Eno &#8211; Taking Tiger Mountain (By Strategy)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Genesis &#8211; The Lamb Lies Down on Broadway (Dolby Atmos)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/genesis-the-lamb-lies-down-on-broadway-dolby-atmos/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/genesis-the-lamb-lies-down-on-broadway-dolby-atmos/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 11:11:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6320</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Am 26. September erschien – fast ein Jahr verspätet – zum 50. Jubiläum die Deluxe Edition von THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY von Genesis. Abgesehen vom von der Band ungeliebten Debütalbum, das vor zehn Jahren in einem Boxset veröffentlicht wurde, ist es das erste Mal überhaupt, dass ein Album von Genesis als Deluxe Edition vorliegt. Umso überraschender ist es, dass die Wahl auf THE LAMB fiel und nicht auf einen der späteren Millionenseller wie INVISIBLE TOUCH oder WE CAN’T DANCE.</p>
<p data-start="677" data-end="1351">Innerhalb der Band gehörte THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY nie zu den Lieblingswerken. Zu langwierig und kompliziert war die Entstehungsgeschichte. Steve Hackett bemerkte sogar, das Album sei nicht mit ihm, sondern trotz ihm entstanden, da er sich zu wenig eingebracht habe. Allenfalls Peter Gabriel dürfte diesem Werk einen besonders hohen Stellenwert beimessen. Er war vermutlich auch der Hauptinitiator, der dafür sorgte, dass nun ein Dolby-Atmos-Mix entstand – erstellt in Gabriels Real World Studios von Bob Mackenzie, unter Beobachtung von Gabriel und Tony Banks, der bereits vor rund 20 Jahren Nick Davis beim Erstellen der 5.1-Mixe über die Schulter geschaut hatte.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 | Blu-ray / Streaming | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p data-start="189" data-end="675">Am 26. September erschien – fast ein Jahr verspätet – zum 50. Jubiläum die Deluxe Edition von THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY von Genesis. Abgesehen vom von der Band ungeliebten Debütalbum, das vor zehn Jahren in einem Boxset veröffentlicht wurde, ist es das erste Mal überhaupt, dass ein Album von Genesis als Deluxe Edition vorliegt. Umso überraschender ist es, dass die Wahl auf THE LAMB fiel und nicht auf einen der späteren Millionenseller wie <a href="https://surroundmixe.de/genesis-invisible-touch/">INVISIBLE TOUCH</a> oder <a href="https://surroundmixe.de/genesis-we-cant-dance/">WE CAN’T DANCE</a>.</p>
<p data-start="677" data-end="1351">Innerhalb der Band gehörte THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY nie zu den Lieblingswerken. Zu langwierig und kompliziert war die Entstehungsgeschichte. Steve Hackett bemerkte sogar, das Album sei nicht mit ihm, sondern trotz ihm entstanden, da er sich zu wenig eingebracht habe. Allenfalls Peter Gabriel dürfte diesem Werk einen besonders hohen Stellenwert beimessen. Er war vermutlich auch der Hauptinitiator, der dafür sorgte, dass nun ein Dolby-Atmos-Mix entstand – erstellt in Gabriels Real World Studios von Bob Mackenzie, unter Beobachtung von Gabriel und Tony Banks, der bereits vor rund 20 Jahren Nick Davis beim Erstellen der 5.1-Mixe über die Schulter geschaut hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6324 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-1-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg" alt="The Lamb Lies Down On Broadway Deluxe Edition" width="1200" height="797" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-1-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-1-Genesis-The-Lamb-Atmos-300x199.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-1-Genesis-The-Lamb-Atmos-1024x680.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-1-Genesis-The-Lamb-Atmos-768x510.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p data-start="1353" data-end="1990">Kommerziell war das Album seinerzeit kein durchschlagender Erfolg: In Großbritannien erreichte es lediglich Platz 10, während der Vorgänger <a href="https://surroundmixe.de/genesis-selling-england-by-the-pound/">SELLING ENGLAND BY THE POUND</a> im Vorjahr überraschend bis auf Platz 3 klettern konnte. Heute jedoch besitzt THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY innerhalb der Bandhistorie einen extrem hohen Stellenwert. Es war das letzte Album mit Peter Gabriel, ein langes Doppelalbum, das sich deutlich von früheren und späteren Arbeiten unterschied – und dazu ein Konzeptalbum mit einer Geschichte, die selbst von Bandmitgliedern kaum verstanden wurde (Phil Collins: „Fragen Sie Peter, ich bin nur der Drummer&#8230;“).</p>
<p data-start="1992" data-end="2374">Mike Rutherford sagte einmal in einem Interview, Genesis hätten eigentlich kein definitives Album, kein Hauptwerk wie Pink Floyd mit <a href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-the-dark-side-of-the-moon-dolby-atmos/">THE DARK SIDE OF THE MOON</a>. Rückblickend muss man feststellen, dass Genesis sehr wohl ein solches Werk haben – eines, das selbst Rockfans, die mit Genesis sonst wenig anfangen können, zumindest dem Namen nach kennen: THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY.</p>
<p data-start="2376" data-end="3044">Die Deluxe Edition erschien in zwei Fassungen: einmal als Set mit 4 CDs und einer Blu-ray, sowie als Vinyl-Ausgabe mit 5 LPs und Blu-ray. Enthalten ist das reguläre Album in Stereo als Remaster des Originalmixes, nicht im Nick-Davis-Remix von 2007. Außerdem liegt die Liveaufnahme aus dem Shrine Auditorium in Los Angeles bei, die am 24. Januar 1975 entstand. Dieses Konzert wurde bereits 1998 im Archive-Boxset veröffentlicht; Teile von Leadgesang und Leadgitarre waren damals neu eingespielt worden und sind auch hier weiterhin enthalten. Neu hinzugekommen sind die beiden Zugaben Watcher of the Skies und The Musical Box, die von Stephen W Tayler gemischt wurden. Außerdem gibt es ein dickes Begleitbuch mit vielen Fotos, die mir noch nicht bekannt waren.</p>
<p data-start="2376" data-end="3044"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6329" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-5-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg" alt="The Lamb Lies Down On Broadway Dolby Atmos" width="1200" height="651" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-5-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-5-Genesis-The-Lamb-Atmos-300x163.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-5-Genesis-The-Lamb-Atmos-1024x556.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-5-Genesis-The-Lamb-Atmos-768x417.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 The Lamb Lies Down on Broadway &#8211; 4:54<br />
2 Fly on a Windshield &#8211; 2:45<br />
3 Broadway Melody of 1974 &#8211; 2:11<br />
4 Cuckoo Cocoon &#8211; 2:13<br />
5 In the Cage &#8211; 8:12<br />
6 The Grand Parade of Lifeless Packaging &#8211; 2:46<br />
7 Back in N.Y.C. &#8211; 5:39<br />
8 Hairless Heart &#8211; 2:10<br />
9 Counting Out Time &#8211; 3:41<br />
10 Carpet Crawlers &#8211; 5:16<br />
11 The Chamber of 32 Doors &#8211; 5:45<br />
12 Lilywhite Lilith &#8211; 2:49<br />
13 The Waiting Room &#8211; 5:17<br />
14 Anyway &#8211; 3:17<br />
15 Here Comes the Supernatural Anaesthetist &#8211; 2:49<br />
16 The Lamia &#8211; 6:58<br />
17 Silent Sorrow in Empty Boats &#8211; 3:01<br />
18 The Colony of Slippermen 8:12<br />
a. The Arrival<br />
b. A Visit to the Doktor<br />
c. The Raven<br />
19 Ravine &#8211; 2:06<br />
20 The Light Dies Down on Broadway &#8211; 3:32<br />
21 Riding the Scree &#8211; 4:07<br />
22 In the Rapids &#8211; 2:22<br />
23 it &#8211; 4:19</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 94:15<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY passt musikalisch eigentlich gar nicht so recht in die Diskographie von Genesis. Der Nachfolger A TRICK OF THE TAIL, bei dem Schlagzeuger Phil Collins den Gesang übernahm, steht klanglich deutlich näher am Vorgänger SELLING ENGLAND BY THE POUND. Diese beiden Alben, die THE LAMB wie Klammern umfassen, wirken warm, romantisch und sehr britisch. THE LAMB dagegen klingt kühl, düster, geheimnisvoll und spröde. Anders als bei den übrigen Genesis-Alben dieser Zeit gibt es hier kaum lange Stücke, stattdessen überwiegend Songs von oft unter vier Minuten Länge. Fast alle Titel gehen ineinander über, und wiederkehrende Themen unterstreichen den Konzeptcharakter. Ergänzt wird dies durch fragile instrumentale Zwischenspiele, die den Hörer in die bizarre Welt hineinziehen, die Peter Gabriel textlich entworfen hat.</p>
<p>All das macht THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY nicht unbedingt zu einem leicht konsumierbaren Werk. Bei mir hat es fast zehn Jahre gedauert, bis ich das Album verstanden habe – die Musik, nicht die Geschichte. Heute jedoch gilt THE LAMB als Klassiker des Progressive Rock, ein Werk, das in dieser Form von keiner anderen Band wiederholt werden konnte.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 100 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Peter Gabriel – lead vocals, flute,<br />
Steve Hackett – acoustic and electric guitars<br />
Mike Rutherford – bass guitar, 12-string guitar<br />
Tony Banks – Organ, E-Piano, Harpsichord, Mellotron, ARP Pro Soloist synthesizer, String Synthesizer, Piano<br />
Phil Collins – Drums, Percussion, Vibraphone, backing vocals</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Brian Eno – Enossification (vocal treatments)</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Ich hatte den Dolby-Atmos-Mix noch nicht gehört, als ich im Internet die ersten Eindrücke las. Die Meinungen fielen extrem aus: Entweder man hasste den Mix und bedauerte, dass nicht Steven Wilson diesen neuen Mix erstellt hat, oder man war begeistert und sprach davon, das Album völlig neu zu hören – fast so, als würde man es zum ersten Mal erleben. Gut, dachte ich, so sind die Fans: Den einen kann man es nie recht machen, die anderen feiern alles ab, was ihre Lieblingsband veröffentlicht. Nachdem ich den Mix zum ersten Mal komplett durchgehört hatte, war auch ich zwiegespalten und wusste nicht recht, wie ich ihn einordnen sollte. Inzwischen habe ich das Album mehrfach in Atmos gehört und bin zu einem klareren Urteil gelangt.</p>
<p>Es stimmt: Der Atmos-Mix lässt THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY in einem völlig neuen Licht erscheinen. Man hat sich hier deutlich vom Ansatz gelöst, möglichst nah am Original zu bleiben – so wie es ein Steven Wilson tun würde. Man muss sich darauf einlassen: In Atmos wirkt THE LAMB wie ein alternatives Album.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6325" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-2-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg" alt="The Lamb Lies Down On Broadway Deluxe Edition" width="1200" height="617" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-2-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-2-Genesis-The-Lamb-Atmos-300x154.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-2-Genesis-The-Lamb-Atmos-1024x527.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-2-Genesis-The-Lamb-Atmos-768x395.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Schon der<a href="https://surroundmixe.de/genesis-the-lamb-lies-down-on-broadway/"> Surroundmix von Nick Davis</a> war dem alten Stereomix überlegen, weil er das Lamm von Staub befreite. Doch auch er blieb noch relativ nah am Original, was bedeutete, dass die Musik weiterhin wie eine „Wall of Sound“ wirkte, in der die Instrumente nicht immer klar unterscheidbar waren. Im Atmos-Mix ist das anders: Hier kann man nahezu jeden Ton heraushören. Dadurch wurde das Album allerdings auch ein Stück weit entmystifiziert.</p>
<p>Es gibt viele neue Details zu entdecken, die vorher kaum hörbar waren oder damals bewusst aus dem Mix entfernt wurden – manchmal wohl mit gutem Grund. Bei <i>Carpet Crawlers</i> etwa treten zusätzliche Gitarren hervor, die das Stück zunächst ein wenig unrund wirken lassen. Auch einige neue Vocal-Parts drängen sich stärker in den Vordergrund, was die Musik stellenweise etwas überproduziert erscheinen lässt. Überhaupt fällt erst jetzt auf, wie oft Peter Gabriel seinen Gesang gedoppelt hat.</p>
<p>Bemerkenswert ist auch, dass Phil Collins und Steve Hackett im Mix deutlich mehr Präsenz erhalten. Also genau die beiden Bandmitglieder, die nicht wie die anderen vom Charterhouse-Internat kamen und es in den frühen Jahren schwer hatten, sich durchzusetzen. Im Atmos-Mix wird erst richtig deutlich, was für ein begnadeter Schlagzeuger Collins damals war – man hört jede Nuance seines Spiels. Auch Hackett ist noch einmal präsenter geworden als im 5.1-Mix von Nick Davis: Das Album wirkt nun insgesamt gitarrenlastiger. Seine Aussage, das Album sei „trotz ihm“ entstanden, wirkt angesichts der neuen Abmischung fast überholt, denn einige Gitarrenparts treten nun stärker hervor als bisher.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6326" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-3-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg" alt="The Lamb Lies Down On Broadway Dolby Atmos" width="1200" height="998" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-3-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-3-Genesis-The-Lamb-Atmos-300x250.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-3-Genesis-The-Lamb-Atmos-1024x852.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-3-Genesis-The-Lamb-Atmos-768x639.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Die Verteilung der Klänge im Raum ist überaus immersiv. Sowohl Rears als auch Höhenkanäle werden konsequent eingesetzt. Rhythmusgitarren und Keyboards erklingen häufig von hinten, während Leadgitarren und einige von Tony Banks’ Leadsounds über dem Hörplatz schweben. Percussion und Hintergrundgesang variieren zwischen hinterem und oberem Raum. Vor allem in den instrumentalen Passagen hatte ich den Eindruck, dass die Deckenkanäle bis an ihr Maximum gefordert werden.</p>
<p>Auffällig ist zudem, dass Bob Mackenzie dem Mix einen sehr weiten Raum gegeben hat. Oft hatte ich das Gefühl, Musik auch dort zu hören, wo mein Hörraum physisch schon zu Ende ist. Besonders seitlich öffnet sich ein breites Panorama. Mit geschlossenen Augen war es kaum möglich, die Lautsprecher exakt zu lokalisieren – genau so sollte Atmos klingen.</p>
<p>Absolute Highlights sind für mich <i>Hairless Heart</i>, <i>The Waiting Room</i> und <i>The Colony of Slippermen</i>. Bei <i>Hairless Heart</i> schwebt Hacketts E-Gitarre über der Decke – ein magischer Moment. Später löst sich sogar das Schlagzeug vom Boden und dreht eine Runde durchs Zimmer. Beim ersten Hören mag das effekthascherisch wirken, letztlich ist es aber ein faszinierender Einfall. <i>The Waiting Room</i> wiederum ist ein Erlebnis für sich – was hier im Raum passiert, lässt sich kaum in Worte fassen. Man fühlt sich unmittelbar in diese bizarre Klangwelt versetzt. Gleiches gilt für <i>The Colony of Slippermen</i>, ein Stück, das mir eigentlich nie besonders lag, das hier aber durch seine Verspieltheit und die vielen neuen Details begeistert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6327" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-4-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg" alt="The Lamb Lies Down On Broadway Dolby Atmos" width="1200" height="472" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-4-Genesis-The-Lamb-Atmos.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-4-Genesis-The-Lamb-Atmos-300x118.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-4-Genesis-The-Lamb-Atmos-1024x403.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/403-Foto-4-Genesis-The-Lamb-Atmos-768x302.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>All das klingt nach einem perfekten Mix – und doch gibt es Kritikpunkte. Schon beim Titeltrack empfand ich das Schlagzeug als zu höhenlastig, ein Problem, das im weiteren Verlauf des Albums nicht mehr auftritt. Auch die neuen Vocaleffekte beim Ausruf „I’m Rael“, die quer durch den Raum fliegen, wirken übertrieben. Generell gibt es viele Bewegungen im Raum: Schlagzeug, Gitarren, Keyboards, Bass und Percussion wandern immer wieder umher. Manchmal subtil, manchmal stärker. Gelegentlich lenkt es jedoch etwas von der Musik ab. Solche Spielereien machen in Atmos bei elektronischer Musik mehr Sinn.</p>
<p>Dazu kommen Änderungen, die eher fragwürdig erscheinen. Nicht nur neue Details treten hervor, auch Vertrautes fehlt oder ist deutlich abgeschwächt. Bei <i>Fly on the Windshield</i> etwa ist das Gitarrensolo viel zu leise, bei <i>Back in N.Y.C.</i> kommt der später einsetzende Sägezahnsound kaum zur Geltung. Die größten Abweichungen betreffen <i>Counting Out Time</i> und <i>The Chamber of 32 Doors</i>. Bei ersterem werden die wilden Stimmkaskaden am Ende abrupt ausgeblendet – das wirkt fast dilettantisch. <i>The Chamber</i> hat sich fast zu einer Coverversion gewandelt: Im Refrain ist Phil Collins’ Zweitstimme lauter als Gabriels Leadgesang. Da Collins eine leicht abweichende Linie singt, verändert sich die Melodie erheblich. Zwar verstehe ich, dass man seine schöne Gesangslinie hervorheben wollte, doch wäre ein dezenteres Vorgehen hier wohl besser gewesen. Hier trug Peter Gabriel bei der Endabnahme wohl sein &#8222;Less-Me&#8220;-T-Shirt&#8230;</p>
<p>Insgesamt ist der Atmos-Mix von THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY außergewöhnlich gut gewordem. Wie eingangs erwähnt, muss man sich darauf einlassen, dass das Album nun etwas anders klingt. Wer das akzeptiert, wird an dem neuen Mix seine Freude haben.</p>
<p>Hört man den Atmos-Mix als Downmix auf einem herkömmlichen 5.1-Setup, erhält man ebenfalls eine Rundumbeschallung aus allen Richtungen. Auch hier wird deutlich, dass es sich um einen alternativen Mix handelt. Das Verhältnis der Instrumente unterscheidet sich spürbar vom Originalmix und auch vom 5.1-Mix von Nick Davis. Manche Klänge treten deutlicher hervor, während andere, die im früheren Mix präsenter waren, stärker in den Hintergrund rücken. Im 5.1-Downmix hatte ich zudem den Eindruck, dass die Lautstärken nicht immer ganz ausgewogen sind. Besonders in den Rears gibt es immer wieder Instrumente, die etwas zu laut beigemischt erscheinen. Vermutlich liegt das daran, dass hier auch Anteile der hinteren, im 5.1-Setup nicht vorhandenen Höhenkanäle hinzugefügt werden. Auf einem klassischen 5.1-System würde ich wohl weiterhin den Nick-Davis-Mix bevorzugen, er ja auch alles andere als schlecht ist.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0 (1974er-Mix)</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das ist schlicht Perfekt! Wie altmodische Datenträger startet das Album automatisch in Dolby Atmos. Man muss keine Taste drücken und sich durch kein Menü quälen. Warum können das andere nicht?</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt kein Bonusmaterial. Zumindest die Dia-Show der Konzert-Aufführungen als bildliche Untermalung wäre schön gewesen. Vielleicht sollte man bei solchen Deluxe Boxen überlegen, auf der Blu-ray den Atmos-Mix in einer binauralen Abmischung für Kopfhörer beizufügen. Ich habe schon öfters im Netz gelesen, dass Fans den Atmos Mix vom Lamm über Kopfhörer von der Blu-ray hören, weil Atmos ja so ein Kopfhörerding sein soll und sie sich nicht im Klaren darüber sind, dass sie so das Album nur im Stereo-Downmix hören, ohne jegliche Rauminformation. Atmos über Kopfhörer funktioniert bisher nur im Streaming!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Waiting Room, Hairless Heart</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Nahezu perfekt! Einige Dinge, die man nicht mehr raushört, fehlen einfach, dazu hat der Titel-Track leichte klangliche Probleme.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Atmos-Mix<br />
+ High Resolution (+ 1%)<br />
+ Album startet automatisch in Dolby Atmos</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 99 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die neue Deluxe Edition, entweder mit CD&#8217;s oder LP&#8217;s sollte noch erhältlich sein. Die LP-Box ist natürlich hochpreisiger mit etwa 180 Euro. Die CD-Box bekommt man zumeist für unter 100 Euro, die damit jedoch auch etwas hochpreisig ist. Sie hat keine LP-Größe, sondern ist kleiner und ähnelt den Deluxe-Veröffentlichungen von Al Stewart. Diese haben immer um die 70 Euro gekostet.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 03.10.2025</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="https://genesis-music.com/">Offizielle Webseite von Genesis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/genesis-the-lamb-lies-down-on-broadway-dolby-atmos/">Genesis &#8211; The Lamb Lies Down on Broadway (Dolby Atmos)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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