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	<title>Art Pop Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
	<lastBuildDate>Sun, 23 Aug 2026 09:14:24 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Art Pop Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>Propaganda &#8211; A Secret Wish</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 09:14:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1985 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Synth-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>1985 befand sich Synth-Pop auf seinem Höhepunkt. Bands wie Depeche Mode, Frankie Goes To Hollywood oder die Pet Shop Boys dominierten die Charts, während die Möglichkeiten digitaler Studiotechnik von Jahr zu Jahr größer wurden. Genau in dieser Zeit erschien mit A SECRET WISH das Debütalbum der Düsseldorfer Band Propaganda, eine Produktion, die den aufwendig produzierten Sound der 80er in nahezu perfekter Form einfing.</p>
<p>Die Kernbesetzung bestand aus Claudia Brücken, Susanne Freytag, Michael Mertens und Ralf Dörper. Während Dörper vor allem für Texte und Konzept verantwortlich war, schufen Mertens und Produzent Stephen Lipson gemeinsam mit Trevor Horn einen Klangkosmos, der stark auf Synthesizer, Sampling und digitale Studiotechnik setzte. Fairlight-Sampler, Sequencer und aufwendig geschichtete Keyboardflächen verleihen dem Album seinen bis heute unverwechselbaren Charakter. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/propaganda-a-secret-wish/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/propaganda-a-secret-wish/">Propaganda &#8211; A Secret Wish</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1985 | Blu-ray / Streaming | Synth-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>1985 befand sich Synth-Pop auf seinem Höhepunkt. Bands wie Depeche Mode, Frankie Goes To Hollywood oder die Pet Shop Boys dominierten die Charts, während die Möglichkeiten digitaler Studiotechnik von Jahr zu Jahr größer wurden. Genau in dieser Zeit erschien mit A SECRET WISH das Debütalbum der Düsseldorfer Band Propaganda, eine Produktion, die den aufwendig produzierten Sound der 80er in nahezu perfekter Form einfing.</p>
<p>Die Kernbesetzung bestand aus Claudia Brücken, Susanne Freytag, Michael Mertens und Ralf Dörper. Während Dörper vor allem für Texte und Konzept verantwortlich war, schufen Mertens und Produzent Stephen Lipson gemeinsam mit Trevor Horn einen Klangkosmos, der stark auf Synthesizer, Sampling und digitale Studiotechnik setzte. Fairlight-Sampler, Sequencer und aufwendig geschichtete Keyboardflächen verleihen dem Album seinen bis heute unverwechselbaren Charakter.</p>
<p>Musikalisch bewegt sich A SECRET WISH zwischen Synth-Pop, New Wave und Art-Pop. Kühle elektronische Klanglandschaften treffen auf dramatische Arrangements und den markanten Gesang von Claudia Brücken. Stücke wie Duel, p:Machinery oder Dr. Mabuse verbinden eingängige Melodien mit einer Detailverliebtheit und einer fast orchestralen Dichte. Obwohl das Album seinerzeit kein großer kommerzieller Erfolg war, gilt es heute als eines der wichtigsten europäischen Synth-Pop-Alben der 80er Jahre.</p>
<p>Ende 2025 erschien A SECRET WISH zudem in der SDE Surround Series von SuperDeluxeEdition als Nummer 51 auf Blu-ray, die einen neuen Dolby-Atmos-Mix von David Kosten enthält und somit nicht nur über Streaming-Dienste gehört werden kann. Es ist übrigens nicht die erste Surroundfassung des Albums. 2004 erschien bereits eine SACD.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7058 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/458-Screenshot-Propaganda-a-Secret-Wish.jpg" alt="Propaganda A Secret Wish Dolby Atmos" width="2224" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/458-Screenshot-Propaganda-a-Secret-Wish.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/458-Screenshot-Propaganda-a-Secret-Wish-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/458-Screenshot-Propaganda-a-Secret-Wish-1024x307.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/458-Screenshot-Propaganda-a-Secret-Wish-768x230.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/458-Screenshot-Propaganda-a-Secret-Wish-1536x461.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/458-Screenshot-Propaganda-a-Secret-Wish-2048x614.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></p>
<p><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Dream Within a Dream – 4:30<br data-start="1935" data-end="1938" />2 The Murder of Love – 4:00<br data-start="1965" data-end="1968" />3 Jewel – 3:50<br data-start="1982" data-end="1985" />4 Duel – 4:00<br data-start="1998" data-end="2001" />5 Frozen Faces – 3:20<br data-start="2022" data-end="2025" />6 p:Machinery – 4:10<br data-start="2045" data-end="2048" />7 Sorry for Laughing – 3:25<br data-start="2075" data-end="2078" />8 Dr. Mabuse (First Life) – 5:00<br data-start="2110" data-end="2113" />9 The Chase – 4:03<br data-start="2131" data-end="2134" />10 The Last Word / Strength to Dream – 3:01</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:28</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>David Kosten hat hier einen Dolby-Atmos-Mix abgeliefert, der sehr gut zum Charakter des Albums passt. A SECRET WISH lebt von seinen aufwendig geschichteten Synthesizern, den zahlreichen Fairlight-Samples und den vielen kleinen Klangdetails, die im Stereomix oft eher zu einer großen Klangwand verschmelzen. Im Atmos-Mix werden diese Elemente nun deutlich besser voneinander getrennt und geschickt im Raum verteilt. Dabei geht Kosten nicht nach einem starren Schema vor, sondern baut jeden Song etwas anders auf. Mal stehen die Synthesizer stärker im Mittelpunkt, mal die Percussion oder einzelne Samples. Dadurch bleibt der Mix über die gesamte Albumlänge abwechslungsreich.</p>
<p>Der Leadgesang von Claudia Brücken bleibt fast durchgehend klassisch im Frontbereich verankert, wird aber immer wieder von Hallfahnen oder kurzen Gesangseinwürfen ergänzt, die nach hinten oder in die Höhen auslaufen. Viel spannender sind ohnehin die unzähligen elektronischen Klangspielereien. Fairlight-Samples schwirren durch den Raum, tauchen plötzlich über dem Hörplatz auf oder wandern dezent von vorne nach hinten. Gerade diese kleinen Details sorgen dafür, dass man bei jedem Durchgang wieder etwas Neues entdeckt. Auch die vielen Synthesizerflächen werden abwechslungsreich eingesetzt und sind mal vorne, mal hinten oder über den Hörplatz verteilt zu hören.</p>
<p>Auffällig ist außerdem, wie räumlich Kosten das Schlagzeug präsentiert. Die eigentlichen Beats bleiben zwar überwiegend vorne, einzelne Schläge oder Percussion-Elemente reichen aber immer wieder bis in die hinteren Kanäle oder nach oben. Dazu kommen Bongos, metallische Percussion, synthetische Chöre oder fanfarenartige Synthesizer, die immer wieder für schöne räumliche Akzente sorgen. Besonders <em>Duel</em>, <em>Dr. Mabuse</em> und das abschließende <em>The Chase</em> gehören hier zu den Highlights, weil dort im Hintergrund permanent etwas passiert, ohne dass der Mix jemals überladen oder effekthascherisch wirkt.</p>
<p>Interessant ist auch, dass Kosten von Stück zu Stück variiert. Während manche Songs zunächst recht frontlastig beginnen und sich erst nach und nach öffnen, geht es bei anderen sofort deutlich immersiver zur Sache. Dadurch wirkt das Album trotz seines sehr einheitlichen Klangbildes nie eintönig. Vor allem die vielen Fairlight-Samples nutzt Kosten immer wieder, um Bewegung in den Raum zu bringen. Mal schweben sie über dem Hörplatz, mal huschen sie unauffällig durch die hinteren Lautsprecher oder tauchen nur für einen kurzen Moment aus einer völlig anderen Richtung auf.</p>
<p>Klanglich gibt es ebenfalls wenig zu beanstanden, auch wenn ich mir stellenweise noch etwas mehr Klarheit gewünscht hätte. Gerade einige Synthesizer und Percussion-Elemente wirken minimal weicher, als sie es könnten. Insgesamt ist David Kosten hier ein ausgesprochen gelungener Atmos-Mix gelungen, der die Stärken dieses elektronisch geprägten Albums hervorragend ausspielt.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Duel, The Chase</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>David Kosten hatte sichtlich Spaß beim Erstellen des Atmos-Mixes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SDE-Shop Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray scheint es zur Zeit noch immer im Shop zu geben. Kostenpunkt: 25 Pfund plus Versand. Gebraucht deutlich mehr.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von A SECRET WISH gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple und Tidal zu hören. Ob es bei Amzon Music zu finden ist, kann ich nicht sagen.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 23.08.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://propband.tilda.ws/">Offizielle Webseite von Propaganda</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bryan Ferry &#8211; Bête Noire</title>
		<link>https://surroundmixe.de/bryan-ferry-bete-noire/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/bryan-ferry-bete-noire/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 09:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Bryan Ferry]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1987 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit BÊTE NOIRE veröffentlichte Bryan Ferry am 2. November 1987 sein siebtes Soloalbum und knüpfte damit an den Erfolg von BOYS AND GIRLS aus dem Jahr 1985 an. Nachdem Ferry in den Jahren zuvor sowohl mit Soloprojekten als auch mit Roxy Music beschäftigt war, präsentierte er ein Album, das den Zeitgeist der späten 80er Jahre aufgriff, ohne dabei seine musikalische Identität aufzugeben. Das Ergebnis ist eine stilvolle Mischung aus Pop, Rock, Soul und Funk, verpackt in einer makellos produzierten Klangästhetik. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bryan-ferry-bete-noire/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1987 | Blu-ray / Streaming | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit BÊTE NOIRE veröffentlichte Bryan Ferry am 2. November 1987 sein siebtes Soloalbum und knüpfte damit an den Erfolg von BOYS AND GIRLS aus dem Jahr 1985 an. Nachdem Ferry in den Jahren zuvor sowohl mit Soloprojekten als auch mit Roxy Music beschäftigt war, präsentierte er ein Album, das den Zeitgeist der späten 80er Jahre aufgriff, ohne dabei seine musikalische Identität aufzugeben. Das Ergebnis ist eine stilvolle Mischung aus Pop, Rock, Soul und Funk, verpackt in einer makellos produzierten Klangästhetik.</p>
<p>Für die Entstehung von BÊTE NOIRE arbeitete Ferry mit einer Reihe namhafter Musiker und Songwriter zusammen. So steuerte unter anderem Johnny Marr von The Smiths Gitarrenparts bei, Patrick Leonard war als Keyboarder und Co-Songwriter beteiligt und Guy Pratt übernahm auf einem Stück den Bass. Trotz dieser prominenten Unterstützung bleibt das Album unverkennbar ein Bryan-Ferry-Werk, dessen markante Stimme und elegante Ausstrahlung sämtliche Songs prägen.</p>
<p>Musikalisch zeigt sich BÊTE NOIRE rhythmischer und direkter als BOYS AND GIRLS. Klare Drum-Sounds, zahlreiche Synthesizer und ein insgesamt moderneres Klangbild bestimmen das Album, während Ferrys charakteristisch zurückhaltender Gesang für die gewohnt melancholische Note sorgt. Mit Songs wie <em>Kiss and Tell</em>, <em>The Right Stuff</em> oder dem Titelstück verbindet das Album eingängige Pop-Hooks mit einer für Ferry typischen Mischung aus Eleganz und kühler Distanz.</p>
<p>In UK erreichte das Album Platz 9 der Charts, während <em>Kiss and Tell</em> zu einem internationalen Hit avancierte. Für Surround-Fans ist BÊTE NOIRE inzwischen ebenfalls interessant geworden. Neben der Streaming-Veröffentlichung des Dolby-Atmos-Mixes erschien dieser auch physisch auf Blu-ray in der SDE Surround Series von SuperDeluxeEdition. Dort bildet BÊTE NOIRE die Ausgabe Nummer 63 und wurde gemeinsam mit Ferrys Nachfolgealbum TAXI (Nummer 64) veröffentlicht.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-7039 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir.jpg" alt="" width="2224" height="680" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-1024x313.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-768x235.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-1536x470.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-2048x626.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></p>
<p><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Limbo – 5:00<br />
2 Kiss and Tell – 4:57<br />
3 New Town – 4:50<br />
4 Day for Night – 5:35<br />
5 Zamba – 3:00<br />
6 The Right Stuff – 4:25<br />
7 Seven Deadly Sins – 5:10<br />
8 The Name of the Game – 5:28<br />
9 Bête Noire – 4:53</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 43:44</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Den Atmos Mix erstellte Bob Clearmountain, der neben Steven Wilson und Bruce Soord zu den bekannteren Namen gehört. Von ihm sind beispielsweise Mixe von <a href="https://surroundmixe.de/huey-lewis-and-the-news-sports/">Huey Lewis &amp; The News</a> oder <a href="https://surroundmixe.de/the-band-cahoots/">The Band</a>. Insgesamt lieferte er mit BÊTE NOIRE einen Dolby-Atmos-Mix ab, der zeigt, dass 80er-Jahre Alben sich für dieses Format hervorragend eignen.</p>
<p>Das Album lebt von seinen detailreichen Arrangements mit zahlreichen Keyboards, Gitarren, programmierten Rhythmen und viel zusätzlichem Gesang, Das sind ideale Voraussetzungen, um den Raum intensiv auszunutzen. Clearmountain macht davon reichlich Gebrauch.</p>
<p>Besonders auffällig ist die Vielzahl an Keyboardsounds, die praktisch während des gesamten Albums im Raum verteilt werden. Mal erklingen sie hinter dem Hörplatz, mal seitlich oder oberhalb der Hörposition und wechseln sich dabei immer wieder mit Gitarren und elektronischen Percussion-Elementen ab. Auch die programmierten Beats beschränken sich nicht ausschließlich auf den Frontbereich. Immer wieder werden Hallfahnen oder einzelne rhythmische Elemente bis in die hinteren oder oberen Lautsprecher gezogen, wodurch ein sehr luftiges und räumliches Klangbild entsteht. Bewegungen sind ebenfalls keine Seltenheit. Bereits im Intro des ersten Stückes wandern einzelne Sounds durch den Raum, später schweben immer wieder Effekte oder Stimmen über den Hörplatz oder ziehen von vorne nach hinten.</p>
<p>Bryan Ferrys Leadgesang bleibt erwartungsgemäß überwiegend im Frontbereich verankert, wirkt dabei aber immer wieder leicht angehoben. Backing Vocals dagegen nutzt Clearmountain sehr offensiv. Sie tauchen regelmäßig hinter dem Hörplatz oder oberhalb des Hörers auf und sorgen gerade in den Refrains für zusätzliche Räumlichkeit. Vereinzelt werden auch weibliche Gesangsstimmen oder verfremdete Vocal-Effekte als eigenständige Klangereignisse im Raum platziert, was den Mix zusätzlich belebt.</p>
<p>Auch instrumental gibt es einiges zu entdecken. Gitarren wechseln je nach Song zwischen Front-, Seiten- und Rückbereich, während Synthesizer und Pads praktisch überall auftauchen können. Besonders gelungen sind die vielen kleinen Details, die man im Stereomix kaum wahrnimmt. Mal erklingen elektronische Percussion-Instrumente oberhalb des Hörplatzes, mal tauchen Klavier, Akkordeon oder sogar Streicher an unerwarteten Positionen im Raum auf.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Limbo, Zamba</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiterer sehr guter Atmos-Mix von Bob.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 96 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SDE-Shop Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray wurde im Juli veröffentlicht und ist überraschenderweise noch immer im Shop erhältlich, TAXI übrigens auch. Kostenpunkt: 30 Pfund plus Versand, dürfte so um die 45-50 Euro sein.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von BÊTE NOIRE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple zu hören. Bei Tidal konnte ich das Album nicht finden. Ob es bei Amzon Music zu finden ist, kann ich nicht sagen.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 16.08.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.bryanferry.com/">Offizielle Webseite von Bryan Ferry</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bryan-ferry-bete-noire/">Bryan Ferry &#8211; Bête Noire</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jethro Tull &#8211; Under Wraps</title>
		<link>https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 10:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Jethro Tull]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6981</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; Blu-ray &#124; Art Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit UNDER WRAPS schlugen Jethro Tull 1984 einen der ungewöhnlichsten Wege ihrer langen Karriere ein. Nachdem die Band über viele Jahre vor allem für die Verbindung aus Progressive Rock, Folk und Hard Rock bekannt war, orientierte sie sich nun deutlich stärker am Zeitgeist der 1980er-Jahre. Synthesizer, Drum-Machines und elektronische Klänge prägen das Album so stark wie auf keiner anderen Veröffentlichung der Band und machten UNDER WRAPS bei Erscheinen zu einem der umstrittensten Werke im Katalog von Jethro Tull. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/">Jethro Tull &#8211; Under Wraps</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | Blu-ray | Art Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit UNDER WRAPS schlugen Jethro Tull 1984 einen der ungewöhnlichsten Wege ihrer langen Karriere ein. Nachdem die Band über viele Jahre vor allem für die Verbindung aus Progressive Rock, Folk und Hard Rock bekannt war, orientierte sie sich nun deutlich stärker am Zeitgeist der 1980er-Jahre. Synthesizer, Drum-Machines und elektronische Klänge prägen das Album so stark wie auf keiner anderen Veröffentlichung der Band und machten UNDER WRAPS bei Erscheinen zu einem der umstrittensten Werke im Katalog von Jethro Tull.</p>
<p>Die Aufnahmen fanden größtenteils im Heimstudio von Ian Anderson statt. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass auf dem Album erstmals vollständig auf einen Schlagzeuger verzichtet wurde. Sämtliche Rhythmusparts entstanden mit programmierten Drum-Machines, wodurch sich der Sound deutlich von den organischeren Produktionen der 1970er-Jahre unterscheidet. Gemeinsam mit Martin Barre, Dave Pegg und Keyboarder Peter-John Vettese entstand so ein Album, das stilistisch zwischen Synthpop und New Wave statt zwischen Progressive Rock und Art Rock pendelt.</p>
<p>Die Neuausrichtung kommt nicht von ungefähr. Im Jahr zuvor veröffentlichte Ian Anderson sein erstes Soloalbum WALK INTO LIGHT, ebenfalls mit synthetischen Drums, welches wie ein Vorläufer von UNDER WRAPS wirkt. Gerade diese konsequente Hinwendung zu elektronischen Arrangements sorgte damals für geteilte Reaktionen. Während viele langjährige Fans den vertrauten Folk- und Prog-Sound vermissten, sehen andere in UNDER WRAPS heute einen mutigen Stilwechsel und eines der unterschätztesten Alben der Band. In Nuancen war diese Neuausrichtung auf dem letzten Tull-Album <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-the-broadsword-and-the-beast/">THE BROADSWORD AND THE BEAST</a> in einigen Stücken bereits erahnbar.</p>
<p>Mit der aktuellen Mediabook-Ausgabe erhält UNDER WRAPS nun die nächste hochwertige Neuauflage im Rahmen der umfangreichen Reissue-Serie des Jethro-Tull-Backkatalogs. Erstmals stammt der neue Remix jedoch nicht von Steven Wilson, der die bisherigen Archivveröffentlichungen betreut hatte, sondern von Bruce Soord, Frontmann von The Pineapple Thief. Gleichzeitig wurde das Format überarbeitet: Anstelle der bislang beiliegenden DVDs enthält das Set nun eine Blu-ray, wodurch erstmals auch ein Dolby-Atmos-Mix eines klassischen Jethro-Tull-Albums möglich wurde.</p>
<p>Für Soord ist dies bereits die vierte Atmos-Produktion für Jethro Tull, nachdem er zuvor bereits die beiden jüngsten Studioalben sowie <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-the-jethro-tull-christmas-album/">THE JETHRO TULL CHRISTMAS ALBUM</a> in das immersive Klangformat überführt hatte. Auch Ian Andersons Soloalbum ist Bestandteil des Sets. Im Vorfeld gab es Gerüchte, dass der Drumcomputer für den Remix durch echtes Schlagzeug ersetzt wird. Das hat man in der Tat versucht, das Ergebnis wirkte aber nicht zufriedenstellend. Stattdessen ersetzte Bruce Soord die Drumparts mit besser klingenden Samples. So wirkt der neue Drumsound immer noch künstlich, ändert dafür die Grundstimmung der Songs nicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6994 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Dolby Atmos" width="1200" height="632" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x158.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x539.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x404.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Lap of Luxury &#8211; 3:35<br />
2 Under Wraps No. 1 &#8211; 3:59<br />
3 European Legacy &#8211; 3:23<br />
4 Later, That Same Evening &#8211; 3:51<br />
5 Saboteur &#8211; 3:31<br />
6 Radio Free Moscow &#8211; 3:40<br />
7 Nobody&#8217;s Car &#8211; 4:08<br />
8 Heat &#8211; 5:37<br />
9 Under Wraps No. 2 &#8211; 2:14<br />
10 Paparazzi &#8211; 3:47<br />
11 Apogee &#8211; 5:28</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 43:38</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Die erste Hälfte der 1980er-Jahre war musikalisch eine ausgesprochen spannende Zeit. Drum-Computer hielten Einzug in die Studios, die ersten digitalen Synthesizer und Sampler eröffneten völlig neue Möglichkeiten und sorgten für einen enormen kreativen Schub. Plötzlich klangen selbst Bands, die bereits seit einem Jahrzehnt oder länger erfolgreich waren, völlig anders als zuvor. Eine derart tiefgreifende Entwicklung kann man sich heute kaum noch vorstellen, wo viele Genres seit Jahren eher auf der Stelle zu treten scheinen und sich Bands oft nur noch in kleinen Nuancen weiterentwickeln.</p>
<p>Aus heutiger Sicht wirkt allerdings vieles aus dieser Zeit mittlerweile ziemlich altmodisch. Zahlreiche Produktionen klingen inzwischen deutlich nach ihrer Entstehungszeit und werden nur selten zu den großen Meisterwerken ihrer jeweiligen Künstler gezählt. Auch bei Jethro Tull sind es natürlich vor allem die Klassiker der 1970er-Jahre, die den Ruf der Band begründet haben.</p>
<p>Trotzdem kann ich UNDER WRAPS einiges abgewinnen. Gerade weil das Album so konsequent seinen eigenen Weg geht, besitzt es einen ganz besonderen Reiz. Die vielen synthetischen Klangfarben, der vergleichsweise sparsame Einsatz von Gitarre und Flöte und selbst die programmierten Schlagzeugrhythmen verleihen dem Album einen ganz eigenen Charakter. Erfreulicherweise hat Bruce Soord diesen Aspekt beim Remix respektiert. Trotz der Bearbeitung der Drum-Tracks bleibt der programmierte Charakter der Rhythmusspuren erhalten. Ein komplett neu eingespieltes Schlagzeug hätte aus meiner Sicht überhaupt nicht zu diesem Album gepasst.</p>
<p>So ist UNDER WRAPS für mich eines jener Alben, zu denen ich vermutlich häufiger greifen werde als zu manchem objektiv stärkeren Werk von Jethro Tull. Gerade weil es so ungewöhnlich, schräg und stellenweise überraschend klingt, übt es eine besondere Faszination aus. Ähnlich geht es mir mit Steve Hacketts CURED von 1981 oder Mike Rutherfords ACTING VERY STRANGE von 1982. Auch das sind Alben, die sicherlich nicht zu den unumstrittenen Höhepunkten ihrer Schöpfer zählen, deren eigenwilliger Charakter sie für mich aber umso interessanter macht.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 75 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Ian Anderson – vocals, flute, acoustic guitar, programming, Fairlight CMI<br />
Martin Barre – electric guitar<br />
Dave Pegg – bass guitar, double bass<br />
Peter-John Vettese – keyboards, programming </span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bruce Soord sagte in einem Interview, dass UNDER WRAPS das Album sei, bei dem er bislang am meisten im Raum verteilen konnte. Das überrascht nicht wirklich, denn kaum eine andere Produktion, an der er bisher gearbeitet hat, bietet eine derart große Fülle an synthetischen Klängen und elektronischen Details. Seine bisherigen Atmos-Mixe waren überwiegend von Gitarrenmusik geprägt, während hier Synthesizer und elektronische Klangfarben das Geschehen dominieren.</p>
<p>Entsprechend immersiv fällt auch der Atmos-Mix aus. Die zahlreichen Synthesizer-Sounds werden gekonnt im gesamten Raum verteilt und tauchen je nach Arrangement vorne, hinten, seitlich oder in den Höhenkanälen auf. Gerade elektronische Musik profitiert von einer offensiven Nutzung des Atmos-Formats, und Bruce Soord nutzt diese Möglichkeiten hier konsequent aus. Hinzu kommen zahlreiche Background-Vocals, die überwiegend in den hinteren Kanälen platziert wurden. Vereinzelt tauchen auch mit Effekten versehene Sprachfetzen aus dem Fairlight über den Hörplatz auf. Auffällig ist allerdings, dass Soord weitgehend auf spektakuläre Bewegungen einzelner Sounds verzichtet. Das dürfte auch daran liegen, dass bereits der ursprüngliche Stereomix kaum mit ausgeprägten Panoramaeffekten arbeitete.</p>
<p>Die Gitarren von Martin Barre treten auf UNDER WRAPS deutlich hinter den Synthesizern zurück und spielen entsprechend auch im Atmos-Mix eine eher untergeordnete Rolle. Meist bleiben sie im Frontbereich verankert, werden bei einigen Songs aber auch in die hinteren oder oberen Kanäle eingebunden – insbesondere dort, wo sie musikalisch etwas stärker in den Vordergrund rücken. Ähnliches gilt für Ian Andersons charakteristische Querflöte. Obwohl sie auf vielen Titeln zu hören ist, übernimmt sie auf diesem Album keine tragende Rolle. Anders als Steven Wilson, der die Flöten bei seinen Jethro-Tull-Abmischungen häufig sehr präsent im hinteren Raum positionierte, belässt Bruce Soord sie überwiegend im Frontbereich. Das wirkt stimmig, denn auf UNDER WRAPS gehören die große Bühne eindeutig den Synthesizern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6992" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Dolby Atmos" width="1200" height="640" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x160.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x546.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x410.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Für den neuen Mix wurden die programmierten Drumcomputer-Sounds zudem durch neue Samples ersetzt. Der Unterschied fällt allerdings kleiner aus, als man zunächst vermuten könnte. Die Rhythmen klingen weiterhin bewusst nach Drumcomputer und eben nicht nach einem echten Schlagzeug – genau so, wie es auch beabsichtigt war. Ein vollständig natürlich klingendes Drumset hätte den Charakter des Albums grundlegend verändert. Im Atmos-Mix werden die Sounds ähnlich wie ein akustisches Schlagzeug behandelt und überwiegend im Frontbereich mit einer leichten Anhebung in die Höhenebene positioniert.</p>
<p>Eine kleine Besonderheit stellt <em>Under Wraps No. 2</em> dar. Der Titel kommt nahezu ohne Synthesizer aus, dennoch gönnt sich der Atmos-Mix hier keine Verschnaufpause. Stattdessen sorgen vor allem die Akustikgitarren, die hinter und oberhalb des Hörplatzes platziert wurden, weiterhin für ein angenehm räumliches Klangbild.</p>
<p>Wie bei den bisherigen Veröffentlichungen der Reihe liegt auch diesmal ein separater 5.1-Mix für klassisches Surround-Equipment bei. Dieser ist ebenfalls sehr diskret aufgebaut und weiß durchaus zu überzeugen. Persönlich gefällt mir der Atmos-Mix jedoch besser. Im 5.1-Mix tauchen in den Rear-Kanälen immer wieder einzelne Synthesizerklänge auf, die mir etwas zu stark vom übrigen Klangbild losgelöst erscheinen. Im Atmos-Mix wirken diese Elemente deutlich homogener in das Gesamtgeschehen eingebunden, wodurch das Klangbild insgesamt stimmiger und natürlicher wirkt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD MASTER AUDIO  5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das ist wieder ein Mediabook, bei dem man sich auf der Blu-ray mühsam durchs Menü quälen muss, da UNDER WRAPS mit Drücken der Enter Taste nur in Stereo startet. Es lässt sich über die Audiotaste zumindest umstellen, wobei man diese für Dolby Atmos zweimal betätigen muss, da die zweite Spur die DTS-Spur ist.</span></p>
<p>Der Aufwand über das Menü ist groß:</p>
<div id="attachment_6995" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6995" class="wp-image-6995 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6995" class="wp-caption-text">ENTER</p></div>
<div id="attachment_6996" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6996" class="size-medium wp-image-6996" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6996" class="wp-caption-text">DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_6997" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6997" class="size-medium wp-image-6997" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6997" class="wp-caption-text">2x DOWN &gt; 2x ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>UNDER WRAPS in Atmos: ENTER &gt; 2x DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; 2x ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p>
<p>WALK INTO LIGHT in Atmos: DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; 2x ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 3 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Traditionell sind die Reissues von Jethro Tull vollbepackt mit Bonuscontent. So ist dies auch bei dieser Ausgabe. Es gibt wie oben erwähnt nicht nur das Jethro Tull Album zu hören, sondern auch das Soloalbum WALK INTO LIGHT von Ian Anderson, welches im Jahr zuvor veröffentlicht wurde. Dazu gibt es noch etliche Bonustracks. Alles ist insgesamt in drei Mixen enthalten: Stereomixe beider Alben mit und ohne Drum-Bearbeitung und dazu der Atmos-Mix mit neuen Drumspuren. Schade, ein Atmos-Mix mit dem original Drum Computer wäre jeweils schön gewesen. Auf einer weiteren CD ist der obligatorische Live Mitschnitt enthalten. Auf der Blu-ray sind neben den Atmos, 5.1 und diversen Stereomixen auch noch zwei Promovideos zu finden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 4 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Saboteur, Nobody&#8217;s Car</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Wer die anderen Sets alle hat, wird hier natürlich auch zugreifen müssen.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ Bonus-Material (+4 %)<br />
+ High-Res (+1 %)<br />
&#8211; Menü (-3%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 93 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>MEDIABOOK: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Obwohl UNDER WRAPS nicht gerade beliebt bei Fans ist, scheint das Mediabook gut zu laufen. Es ist mittlerweile nicht mehr überall erhältlich. Kostenpunkt: Um die 50 Euro.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Bisher konnte ich weder UNDER WRAPS noch WALK INTO LIGHT bei Apple und Co. in Atmos finden.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 25.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://jethrotull.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Jethro Tull</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/">Jethro Tull &#8211; Under Wraps</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Frankie Goes to Hollywood &#8211; Welcome to The Pleasuredome</title>
		<link>https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 15:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Frankie Goes To Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1984 &#124; Blu-ray / STREAMING &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Als WELCOME TO THE PLEASUREDOME im Oktober 1984 erschien, hatten Frankie Goes to Hollywood bereits erreicht, wovon die meisten Bands nur träumen konnten. Mit <em>Relax</em> und <em>Two Tribes</em> standen bereits zwei Nummer-1-Hits zu Buche, begleitet von massiver Medienpräsenz, kontroversen Diskussionen und einer Marketingkampagne, die das von Trevor Horn und Paul Morley geführte Label ZTT meisterhaft orchestrierte. Das Debütalbum erschien daher nicht als unbekannter Erstling, sondern als eines der meist erwarteten Pop-Alben des Jahres. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/">Frankie Goes to Hollywood &#8211; Welcome to The Pleasuredome</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1984 | Blu-ray / Streaming | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Als WELCOME TO THE PLEASUREDOME im Oktober 1984 erschien, hatten Frankie Goes to Hollywood bereits erreicht, wovon die meisten Bands nur träumen konnten. Mit <em>Relax</em> und <em>Two Tribes</em> standen bereits zwei Nummer-1-Hits zu Buche, begleitet von massiver Medienpräsenz, kontroversen Diskussionen und einer Marketingkampagne, die das von Trevor Horn und Paul Morley geführte Label ZTT meisterhaft orchestrierte. Das Debütalbum erschien daher nicht als unbekannter Erstling, sondern als eines der meist erwarteten Pop-Alben des Jahres.</p>
<p>Entdeckt worden war die Band um Sänger Holly Johnson ein Jahr zuvor von Trevor Horn, nachdem Frankie Goes to Hollywood ihren späteren Hit <em>Relax</em> in der Fernsehsendung <em>The Tube</em> präsentiert hatten. Horn nahm die Gruppe umgehend unter Vertrag und machte sie zum Aushängeschild seines Labels. Der Erfolg von <em>Relax</em>, das trotz eines BBC-Sendeverbots zum Millionenhit wurde, und der Nachfolgesingle <em>Two Tribes</em> sorgten dafür, dass WELCOME TO THE PLEASUREDOME bereits vor seiner Veröffentlichung mehr als eine Million Vorbestellungen verzeichnete und direkt Platz 1 der britischen Charts erreichte.</p>
<p>Gleichzeitig verkörpert das Album wie kaum ein anderes Werk seiner Zeit den Produktionsmaximalismus der 80er-Jahre. Trevor Horn investierte enorme Mengen an Zeit und Studioressourcen in die Aufnahmen und nutzte die damals modernste Technik, darunter den Fairlight, Sequencer und zahllose Overdubs. Besonders der über 13 Minuten lange Titeltrack entwickelte sich zu einer Mammutproduktion, an der über Monate gearbeitet wurde. Das Ergebnis ist ein opulent ausgestattetes Doppelalbum, das Synth-Pop, Rock, Disco, Soundeffekte, Spoken-Word-Passagen und aufwendige Studioproduktion zu einem ebenso ambitionierten wie kontrovers diskutierten Gesamtwerk verbindet.</p>
<p>Fast die Hälfte der Laufzeit besteht aus Übergängen, Soundcollagen, Intros, Outros und teils recht experimentellen Passagen. Dadurch erinnert die Struktur stellenweise fast eher an ein Konzeptalbum von Art-Pop- oder Prog-Bands als an ein typisches Mainstream-Popalbum der 1980er-Jahre. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass kein Geringerer als Steven Wilson beim Erstellen des Atmos-Mixes seine Finger im Spiel hatte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6915 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood.jpg" alt="Franky Goes To Hollywood Welcome to The Pleasuredome Dolby Atmos" width="2224" height="509" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-300x69.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-1024x234.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-768x176.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-1536x352.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-2048x469.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Tidal Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Well… / The World Is My Oyster &#8211; 1:59<br />
2 Snatch of Fury (Stay) / Welcome to the Pleasuredome &#8211; 13:41<br />
3 Relax (Come Fighting) &#8211; 3:57<br />
4 War (…and Hide) &#8211; 6:14<br />
5 Two Tribes &#8211; 3:28<br />
6 For the Victims of Ravishment (Tag) &#8211; 0:35<br />
7 Ferry (Go) &#8211; 1:49<br />
8 Born to Run &#8211; 3:59<br />
9 San José (The Way) &#8211; 3:10<br />
10 Wish (The Lads Were Here) &#8211; 2:49<br />
11 The Ballad of 32 &#8211; 4:49<br />
12 Krisco Kisses &#8211; 2:59<br />
13 Black Night White Light &#8211; 4:09<br />
14 The Only Star in Heaven &#8211; 4:16<br />
15 The Power of Love &#8211; 5:32<br />
16 Bang &#8211; 1:09</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 64:25</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Steven Wilson hat mit WELCOME TO THE PLEASUREDOME einmal mehr einen Dolby-Atmos-Mix abgeliefert, der eindrucksvoll demonstriert, was mit diesem Format möglich ist. Zugegeben: Das Ausgangsmaterial kommt ihm dabei auch entgegen. Bereits das Originalalbum war für seine aufwendigen Arrangements, zahllosen Overdubs und die damals hochmoderne Studioproduktion bekannt. Trevor Horn nutzte Mitte der 80er-Jahre nahezu alle technischen Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung standen, um ein möglichst opulentes Klangbild zu erschaffen. Genau diese Detailfülle überträgt Wilson nun in die dritte Dimension.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll gelingt dies bereits im über 13 Minuten langen Titelstück. Schon die eröffnende Klangkulisse mit Naturgeräuschen, Vogelstimmen und umherschwirrenden Effekten verteilt sich weit über den gesamten Hörraum. Sobald die eigentliche Band einsetzt, gibt es kaum einen Lautsprecher, der nicht beschäftigt wird. Keyboards, Gitarren, Percussion und Hintergrundgesänge erscheinen gleichzeitig aus unterschiedlichen Richtungen. Immer wieder erklingen Instrumente hinter dem Hörplatz oder aus den Höhenkanälen, während zahlreiche Effekte durch den Raum wandern. Das Resultat ist ein außergewöhnlich dichtes und lebendiges Klangbild, das den Hörer förmlich umschließt.</p>
<p>Nahtlos geht diese Klangfülle in <em>Relax</em> über, das ebenfalls zu den spektakulärsten Momenten des Albums zählt. Überhaupt profitiert die Musik enorm davon, dass die Arrangements bereits im Original so reichhaltig angelegt wurden. Die zahlreichen Synthesizer, Percussion-Spuren, Chöre und Gitarren liefern Wilson reichlich Material, um den Raum konsequent auszunutzen. Besonders die Höhenkanäle werden intensiv eingebunden, ohne dabei jemals aufgesetzt zu wirken. Hinzu kommen immer wieder dezente Bewegungen einzelner Klänge, die den Eindruck eines ständig in Bewegung befindlichen Klangfeldes erzeugen.</p>
<p>Allerdings setzt das Album die Messlatte mit seinen ersten Titeln auch außergewöhnlich hoch. Im weiteren Verlauf gibt es immer wieder Stücke, die etwas zurückhaltender gemischt wurden oder deren Arrangements weniger spektakuläre Möglichkeiten bieten. Das Springsteen-Cover <em>Born to Run</em> ist hierfür ein gutes Beispiel. Zwar werden auch hier sämtliche Lautsprecherebenen genutzt, nach den zuvor gehörten Klangfeuerwerken wirkt die Präsentation jedoch beinahe schon zurückgenommen. Tatsächlich dürfte dies aber eher eine bewusste, dem jeweiligen Song dienende Entscheidung sein als ein Mangel an Kreativität.</p>
<p>Insgesamt gehört WELCOME TO THE PLEASUREDOME ohne Frage zu den beeindruckendsten Atmos-Veröffentlichungen der letzten Jahre. Der Mix schöpft die Möglichkeiten des Formats konsequent aus, ohne dabei den musikalischen Zusammenhang aus den Augen zu verlieren. Es gibt zwar vereinzelte Momente, in denen Hörer und Lautsprecher etwas durchatmen dürfen, insgesamt befindet sich jedoch nahezu ständig etwas in Bewegung oder an ungewohnten Positionen im Raum. Interessanterweise schließt sich damit auch ein Kreis: Bereits 1984 galt das Album als Vorzeigeproduktion für die damals modernste Studiotechnik. Vier Jahrzehnte später erfüllt der Atmos-Mix eine ganz ähnliche Funktion und demonstriert eindrucksvoll, was mit den heutigen Möglichkeiten immersiver Audiotechnik machbar ist.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Welcome To The Pleasuredome, Relax</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein Atmos-Mix in Referenzqualität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 98 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ende Oktober 2025 wurde eine Deluxe Edition mit 7 CDs und einer Blu-ray veröffentlicht. Diese sollte noch erhältlich sein. Kostenpunkt ca. 120 Euro. </span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SDE-Shop Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ebenfalls veröffentlicht wurde eine Einzel-Blu-ray über Superdeluxeedition.com. Diese kann nur noch gebraucht erworben werden, in der Regel für weit über 50 Euro.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von WELCOME TO THE PLEASUREDOME gibt es bei entsprechendem Abo bei Tidal zu hören. Bei Apple Music konnte ich das Album nicht finden. Ob es bei Amzon Music zu finden ist, kann ich nicht sagen.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 29.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.frankiesayofficial.com/">Offizielle Webseite von Frankie Goes To Hollywood</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/">Frankie Goes to Hollywood &#8211; Welcome to The Pleasuredome</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tori Amos &#8211; In Times Of Dragons</title>
		<link>https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tori Amos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6889</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit IN TIMES OF DRAGONS veröffentlichte Tori Amos gerade ihr 18. Studioalbum, welches zudem von SuperDeluxeEdition.com direkt Bestandteil der Surround Sound Series wurde und auf Blu-ray in Dolby Atmos erschienen ist. Es ist mittlerweile Teil 61 der Serie.<br />
Nach mehreren eher persönlichen und introspektiven Werken richtet Tori Amos den Blick diesmal wieder stärker nach außen und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer metaphorischen Fantasy-Erzählung. Das Album entstand in ihrer Wahlheimat Cornwall. Unterstützt wurde sie erneut von langjährigen Weggefährten wie Matt Chamberlain, Jon Evans und ihrem Lebensgefährten Mark Hawley. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 | Blu-ray / Streaming | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit IN TIMES OF DRAGONS veröffentlichte Tori Amos gerade ihr 18. Studioalbum, welches zudem von SuperDeluxeEdition.com direkt Bestandteil der Surround Sound Series wurde und auf Blu-ray in Dolby Atmos erschienen ist. Es ist mittlerweile Teil 61 der Serie.</p>
<p>Nach mehreren eher persönlichen und introspektiven Werken richtet Tori Amos den Blick diesmal wieder stärker nach außen und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer metaphorischen Fantasy-Erzählung. Das Album entstand in ihrer Wahlheimat Cornwall. Unterstützt wurde sie erneut von langjährigen Weggefährten wie Matt Chamberlain, Jon Evans und ihrem Lebensgefährten Mark Hawley.</p>
<p>Inhaltlich erzählt IN TIMES OF DRAGONS eine moderne Fabel über Demokratie, Tyrannei und gesellschaftliche Spaltung. Im Mittelpunkt steht eine wohlhabende Frau, die vor ihrem autoritären Ehemann flieht und auf ihrer Reise durch die USA unterschiedlichsten Figuren begegnet. Amos arbeitet dabei mit einer Vielzahl symbolischer Bilder, insbesondere mit Drachen und sogenannten „Lizard Demons“, die für autoritäre und demokratiefeindliche Kräfte stehen. Die Geschichte wirkt wie ein düsteres Roadmovie voller politischer und persönlicher Traumata, gleichzeitig aber auch wie eine Suche nach Hoffnung und Veränderung.</p>
<p>Dabei bleibt vieles bewusst metaphorisch und offen formuliert. Mehrere Songs entstanden gemeinsam mit ihrer Tochter Natashya Hawley, die auf dem Album auch verschiedene Rollen innerhalb der Geschichte verkörpert. Gerade dadurch wirkt das Werk trotz seiner politischen Ebene oft erstaunlich persönlich und intim. Bereits auf ihrem 2014 erschienenen Album <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-unrepentant-geraldines/">UNREPENTANT GERALDINES</a> konnte man ihre Tochter bei einem Duett hören, die damals noch hörbar im Teenager-Alter steckte. Ihre heutige Stimme dagegen erinnert stark an die junge Tori Amos.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6896 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons.jpg" alt="Tori Amos In Times Of Dragons Dolby Atmos" width="1200" height="686" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-300x172.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-1024x585.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-768x439.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Shush – 6:15<br />
2 In Times of Dragons – 4:50<br />
3 Provincetown – 5:06<br />
4 St. Teresa – 6:19<br />
5 Gasoline Girls – 2:56<br />
6 Ode to Minnesota – 1:34<br />
7 Fanny Faudrey – 1:47<br />
8 Veins – 3:59<br />
9 Strawberry Moon – 4:10<br />
10 Song of Sorrow – 6:19<br />
11 Flood – 4:03<br />
12 Pyrite – 3:34<br />
13 Tempest – 5:18<br />
14 Angelshark – 3:47<br />
15 Blue Lotus – 6:03<br />
16 Stronger Together – 3:14<br />
17 23 Peaks – 6:42</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 76:02</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Düster ist die Geschichte, die das Konzeptalbum zusammenhält, und überraschend düster ist auch das Album selbst geworden. An den wohlklingenden Piano-Pop der früheren Werke von Tori Amos erinnert nur noch wenig. Ihre Stimme ist altersbedingt mittlerweile deutlich dunkler und rauer geworden, was mir bereits beim Konzert vor einigen Wochen aufgefallen ist, das ich noch vor der Albumveröffentlichung besucht habe.</p>
<p>Klar ist ihr Bösendorfer-Flügel in den meisten Stücken wieder das Hauptinstrument, wobei sie bewusst häufiger in tieferen Lagen spielt. Zudem gibt es auf IN TIMES OF DRAGONS einen größeren Einsatz von Synthesizern. Das letzte Stück <em>23 Peaks</em> kommt sogar gänzlich ohne Klavier aus und ist stark von Ambient-Klängen geprägt. Beim Sounddesign musste ich bei einigen Songs immer wieder an Peter Gabriel denken. <em>St. Teresa</em> klingt mit dem afrikanisch anmutenden Gitarrenpicking fast wie eine kleine Schwester von <i>Secret World</i>.</p>
<p>Aufgrund der bedrückenden Stimmung ist dies ein eher untypisches Album von Tori Amos, das unbedingt mehrere Hördurchläufe benötigt. Schon allein wegen der Laufzeit von 76 Minuten kann es sich beim ersten Hören kaum vollständig erschließen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 84 %<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Tori Amos – piano, synthesizers, keyboards, harpsichord, vocals<br />
Matt Chamberlain – drums, percussion, drum programming, electronics<br />
Jon Evans – basses<br />
Mark Hawley – guitars<br />
John Philip Shenale – synthesizers, samplers, orchestral arrangements<br />
Natashya Hawley – additional vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix hinterlässt beim ersten Hördurchlauf zunächst einen eher unscheinbaren Eindruck. Genau wie die Musik selbst braucht allerdings auch die Abmischung mehrere Durchläufe, um sich vollständig zu entfalten. Mit der Zeit wird deutlich, wie viele kleine Details hier im Raum versteckt wurden. Immer wieder entdeckt man Sounds, die beim ersten oder zweiten Hören kaum auffielen und sich erst später dezent irgendwo im Raum bemerkbar machen.</p>
<p>Toris Bösendorfer-Flügel ist meist vorne positioniert und wirkt im Vergleich zu ihrer Stimme, die ebenfalls frontal ortbar bleibt, etwas weiter in den Raum geschoben. Bei einigen Stücken scheint das Klavier zudem sehr breit im Panorama abgemischt zu sein, gelegentlich lässt es sich auch leicht erhöht wahrnehmen.</p>
<p>Wie eigentlich immer bei Alben von Tori Amos gibt es auch hier zahlreiche zusätzliche Stimmen, Chöre und Backing Vocals, die wie erwähnt teilweise von ihrer Tochter Natashya gesungen werden und die stellenweise auch als Duettpartnerin fungiert. Diese zusätzlichen Stimmen erklingen häufig hinten oder oben im Raum. Teilweise sind sie auch seitlich verteilt, was einen sehr schönen räumlichen Effekt erzeugt. Die wenigen Gitarren, die auf dem Album zu hören sind, werden meist im hinteren Bereich positioniert, wo sie einen gelungenen Kontrast zu den tiefen und schweren Klavierklängen bilden. Dort wirken sie sehr passend eingesetzt.</p>
<p>Für ein Tori-Amos-Album vergleichsweise ungewohnt ist der recht hohe Anteil an Keyboards, Synthesizern und weiteren dezenten elektronischen Effekten. Auch gesampelte Orchesterklänge tauchen immer wieder auf. Diese Elemente werden im gesamten Raum verteilt und bilden das eigentliche Fundament des räumlichen Mixes. Synthesizerflächen schweben häufig etwas höher positioniert durch den Raum, während andere Keyboard- und E-Piano-Klänge eher hinten erklingen. Insgesamt sind diese Sounds allerdings meist sehr dezent eingebunden und fallen beim oberflächlichen Hören zunächst kaum auf. Bei einigen Songs spielt Tori Amos statt ihres Flügels auch E-Piano oder Cembalo, wobei diese Instrumente dann wieder eher frontal im Mix platziert sind.</p>
<p>Die Rhythmussektion bleibt dagegen vergleichsweise klassisch. Das akustische Schlagzeug kommt überwiegend von vorne, während Drum-Programming und zusätzliche Percussion-Elemente immer wieder über den gesamten Raum verteilt werden, meist hinten, gelegentlich aber auch oben. Der Bass ist in vielen Stücken angenehm kraftvoll und nicht einfach starr vorne positioniert, sondern häufig eher mittig im Raum verankert. Auch er wagt gelegentlich kleinere Ausflüge in die hinteren Bereiche.</p>
<p>Es gibt durchaus Alben, die noch deutlich immersiver abgemischt wurden. Insgesamt macht der Atmos-Mix von IN TIMES OF DRAGONS aber eine sehr gute Figur, weil er ausgesprochen geschmackvoll umgesetzt wurde. Die Räumlichkeit drängt sich nie unnötig in den Vordergrund, sondern unterstützt die Musik und lässt sie auf natürliche Weise lebendiger wirken.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet in Dolby Atmos, wenn man im Menü die Enter Taste drückt. Perfekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Wie meistens bei einer SDE-Veröffentlichung gibt es auch hier Bonusmaterial, bei dem man sich fragen könnte, ob es das gebraucht hätte. So gibt es auch bei diesem Konzeptalbum, bei dem die Texte keine unwesentliche Rolle spielen, das Album im Instrumentalmix (in Atmos und Stereo). Der Karaoke-Abend kann kommen!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>St. Teresa, Stronger Together, 23 Peaks</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiteres schönes Album von Tori Amos mit überwiegend sehr gutem Atmos-Mix.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ etwas Bonusmaterial für den Karaoke-Abend (+ 0,5 %)<br />
+ High-Res (+1%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe ist Bestandteil der SDE-Series und war nur im Shop von Superdeluxeeditions.com für etwa 40 Euro inkl. Versand vorzubestellen. Restbestände dürften aber noch verfügbar sein.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 11.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://toriamos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Tori Amos</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/">Tori Amos &#8211; In Times Of Dragons</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Björk &#8211; Medúlla</title>
		<link>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Björk]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6792</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 &#124; SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) &#124; Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Björk &#8211; Medúlla</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 | SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) | Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">5.1-Mix</a>  |  <a href="#atmos">Dolby Atmos</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen.</p>
<p>MEDÚLLA unterscheidet sich von den vorangegangenen Alben dadurch, dass Björk den Fokus nahezu vollständig auf die menschliche Stimme als Klangquelle legt. Nach dem stark elektronisch geprägten und verträumten <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a> suchte sie bewusst nach einem Gegenentwurf und entwickelte die Idee, ein Album zu erschaffen, das fast ausschließlich aus vokalen Elementen besteht. Statt klassischer Instrumentierung kommen Beatboxing, Chöre, Kehlgesang und vielschichtige Gesangsspuren zum Einsatz, die wie Instrumente arrangiert und geschichtet werden.</p>
<p>Für die Umsetzung arbeitete sie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Vokalisten zusammen, darunter Mike Patton, Rahzel oder Tanya Tagaq. Die Aufnahmen entstanden über mehrere Jahre hinweg an verschiedenen Orten und nicht in einem klassischen, abgeschlossenen Studioprozess. Dadurch wirkt das Album weniger wie ein homogen produziertes Werk, sondern eher wie ein Mosaik aus unterschiedlichsten vokalen Ansätzen, die sich um Björks kompositorischen Kern gruppieren.</p>
<p>Seit letztem Jahr sind im Streaming alle Studioalben von Björk in Dolby Atmos aufgetaucht. Bereits vor 20 Jahren wurden alle bisher erschienenen Alben in Surround abgemischt und als „Surrounded“ veröffentlicht. Ich habe bereits etliche davon rezensiert. Auch MEDÚLLA ist damals als SACD und auch als DVD-Audio erschienen. Aus diesem Grund will ich in dieser Rezension sowohl auf den alten 5.1-Mix als auch auf die neue Dolby-Atmos-Abmischung eingehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6815 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="872" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-300x218.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-1024x744.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-768x558.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  </span><span style="color: #800000;">1 Pleasure Is All Mine – 3:26<br />
2 Show Me Forgiveness – 1:23<br />
3 Where Is the Line – 4:41<br />
4 Vökuró – 3:14<br />
5 Öll Birtan – 1:52<br />
6 Who Is It – 3:57<br />
7 Submarine – 3:13<br />
8 Desired Constellation – 4:55<br />
9 Oceania – 3:24<br />
10 Sonnets / Unrealities XI – 1:59<br />
11 Ancestors – 4:08<br />
12 Mouth’s Cradle – 3:59<br />
13 Miðvikudags – 1:24<br />
14 Triumph of a Heart – 4:04</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:56</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Stilistisch bewegt sich MEDÚLLA weitgehend im Grenzbereich zwischen Pop, Avantgarde und experimenteller Vokalmusik. Klassische Songstrukturen sind zwar noch erkennbar, werden aber häufig durch ungewöhnliche Klangflächen, rhythmische Vokalpattern und abrupte Wechsel aufgebrochen. Viele Stücke wirken weniger wie traditionelle Songs, sondern eher wie klangliche Studien, in denen Stimmen unterschiedliche Funktionen übernehmen – mal als Rhythmusinstrument, mal als harmonisches Fundament oder als geräuschhafte Textur. Gerade diese konsequente Reduktion auf die Stimme sorgt dafür, dass vertraute Hörgewohnheiten kaum greifen.</p>
<p>Auffällig ist zudem die enorme Bandbreite an vokalen Ausdrucksformen. Von klaren, fast schon hymnischen Passagen bis hin zu archaisch wirkendem Kehlgesang oder abstrakten Lautfolgen deckt das Album ein breites Spektrum ab. Dabei entstehen dichte, teils körperlich wirkende Klangräume, die weniger auf eingängige Melodien als auf Atmosphäre und Struktur setzen. Gleichzeitig blitzen immer wieder zugänglichere Momente auf, die als Ankerpunkte dienen und das Album trotz seiner Sperrigkeit zusammenhalten.</p>
<p>Gerade diese ungewöhnlichen Arrangements machen MEDÚLLA für eine Abmischung in Surround bzw. Dolby Atmos spannend. Tatsächlich habe ich mir das Album in Stereo nur wenige Male angehört und es dann schnell wieder beiseitegelegt. Erst als ich mir einige Jahre später die SACD gekauft habe (eher aus Sammelleidenschaft, da sie recht günstig war, als aus echtem Hörinteresse) habe ich das Album zunehmend zu schätzen gelernt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Björk – lead vocals, arrangement, programming, choir arrangement, bass line, bass synth, piano<br />
Tagaq – Inuit throat singing<br />
Mike Patton – vocals<br />
Robert Wyatt – vocals<br />
Rahzel – beatboxing<br />
Shlomo – beatboxing<br />
Dokaka – beatboxing<br />
Gregory Purnhagen – human trombone<br />
The Icelandic Choir – choral vocals<br />
The London Choir – choral vocals<br />
Nico Muhly – piano<br />
Mark Bell – bass synthesizer, programming<br />
Peter Van Hooke – gong<br />
Little Miss Spectra – programming<br />
Matmos – programming<br />
Olivier Alary – programming<br />
Valgeir Sigurdsson – programming</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="Mix"></a>Der 5.1-Surroundmix auf SACD (und DVD-Audio):</strong></h2>
<p>Auf dem Album werden etwa 90 % aller hörbaren Sounds durch Stimme und Mund erzeugt, während der restliche Anteil – vorwiegend Elektronik und Synthesizer – bei rund 10 % liegt. Die Grenzen sind dabei jedoch teilweise fließend, da auch Stimmen gelegentlich verfremdet werden und dann verzerrt oder nicht mehr eindeutig menschlich klingen. Als Beispiel wäre hier der flirrende Synthie-Sound in <em>Desired Constellation</em> genannt. Es ist eine bis zur Unkenntlichkeit verfremdete Gesangspassage Björks aus dem Song <em>Hidden Place</em> des vorangegangenen Albums <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a>.</p>
<p>Im Surround-Mix lassen sich die zahlreichen Stimmen sehr gut unterscheiden, da sie äußerst raumfüllend verteilt sind. Egal ob Beatboxing, Kehlgesang, die unterschiedlichen stimmlichen Klangfarben, die Björk ohnehin beherrscht, oder die Chöre – alles ist klar separiert und diskret im Raum platziert.</p>
<p>Auffällig ist, dass Björks Leadgesang nur selten klassisch in der Front zu finden ist. Das war zwar auch auf anderen Surround-Veröffentlichungen von ihr häufig der Fall, doch auf MEDÚLLA wird dieser Ansatz noch konsequenter umgesetzt. In vielen Stücken ist ihre Stimme teilweise weit im Raum nach hinten verlagert, sodass mitunter der Eindruck entsteht, sie befinde sich direkt hinter dem Hörplatz oder sogar „im Kopf“ des Hörers – ein ungewöhnlicher, aber sehr interessanter Effekt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6812" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="515" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-300x129.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-1024x439.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-768x330.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Auch die Chöre sind meist seitlich und im hinteren Bereich aufgebaut, während die Human Beatbox je nach Stück sowohl vorne als auch hinten positioniert wird. Soundeffekte, ob vokal erzeugt oder synthetisch, bewegen sich teilweise frei durch den Raum. Tatsächlich entsteht dabei gelegentlich der Eindruck, man würde das Album bereits in Atmos hören, da die Abmischung stellenweise erstaunlich modern und dreidimensional wirkt.</p>
<p>Durch die häufige Platzierung des Leadgesangs im hinteren Bereich kann es stellenweise so wirken, als leide die Balance etwas darunter, da sich vieles im Rear-Bereich konzentriert, während die Front vergleichsweise zurückhaltend genutzt wird. Insgesamt fällt das jedoch nur selten negativ ins Gewicht.</p>
<p>Einige Stücke sind deutlich reduzierter arrangiert und wirken entsprechend weniger spektakulär. <em>Desired Constellation</em> ist ein gutes Beispiel dafür. Gerade hier zeigt sich, wie wirkungsvoll auch minimalistische Arrangements im Surround funktionieren, die räumliche Verteilung ist auch hier sehr gelungen. Für mich zählt der Track zu den Highlights des Mixes, ebenso wie das abschließende Stück, bei dem noch einmal das gesamte Spektrum vokaler Möglichkeiten ausgeschöpft wird und das trotz des A-cappella-Ansatzes erstaunlich poppig und tanzbar wirkt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Desired Constellation, Triumph of a Heart</p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate auf der SACD und DVD-Audio: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DSD 5.1 (SACD)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS  5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD beginnt automatisch mit dem 5.1-Mix (sofern dies in den Einstellungen des Players entsprechend aktiviert wurde). Wie es sich auf der DVD-Audio verhällt, weiß ich nicht.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Es gibt kein Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Bewertung SACD Ausgabe:</strong></p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Sound und räumlicher Mix.<br />
+ High Resolution (+1 %)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #333399; font-size: 14pt;">GESAMTWERTUNG SACD: 92 %</span></strong></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6813 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla Dolby Atmos" width="2224" height="679" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1024x313.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1536x469.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-2048x625.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><br />
<span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="atmos"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></h2>
<p>Der 5.1-Mix ist bereits sehr referenzwürdig, der Dolby-Atmos-Mix legt jedoch erwartungsgemäß noch eine deutliche Schippe drauf. Das liegt vor allem an zwei Aspekten. Zum einen an der Einbeziehung der Höhenkanäle. Vor allem verschiedene Chöre, Männer- wie Frauenstimmen, werden breit über den Raum hinweg in den oberen Ebenen verteilt und wirken dabei wie schwebende Klangwolken. Gleichzeitig bleiben sie hervorragend separiert und verlieren sich nicht in einem diffusen Gesamtklang.</p>
<p>Zum anderen wurde Björks Leadgesang deutlich stärker in die Front gezogen. Besonders in den späteren Stücken ist er zudem leicht erhöht positioniert. Das sorgt insgesamt für mehr Klarheit und Präzision. Während im 5.1-Mix der Gesang teilweise sehr weit in den Raum verlagert wurde, was zwar für Immersion sorgte, aber auf Kosten der Ortbarkeit ging, wirkt die Atmos-Abmischung hier deutlich ausgewogener. Dadurch treten die übrigen Stimmen, das Beatboxing und auch die sporadischen elektronischen Elemente noch klarer hervor und gewinnen zusätzlich an Plastizität.</p>
<p>Es ist fast müßig zu erwähnen, dass die Vielzahl an Stimmen, Gesängen sowie menschlichen und verfremdeten Lauten im gesamten Raum verteilt ist und sich bei jedem Hördurchgang neue Details entdecken lassen. Gerade diese permanente Bewegung und Staffelung im Raum macht einen großen Reiz dieser Abmischung aus.</p>
<p>Der Mix bewegt sich damit auf sehr hohem Niveau und kann durchaus als Vorzeigeproduktion gelten, die das Potenzial von Dolby Atmos eindrucksvoll demonstriert. Eigentlich wäre die volle Punktzahl gerechtfertigt, wäre da nicht ein kurzer Moment, der das Gesamtbild minimal trübt. Im zweiten Stück, das im Wesentlichen nur aus Björks Solostimme und etwas Hall besteht, fehlt naturgemäß die räumliche Opulenz. Es wirkt daher fast ein wenig ungerecht, dass ausgerechnet diese reduzierte Passage die Gesamtwertung leicht nach unten zieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399; font-size: 14pt;"><strong>Wertung Dolby Atmos Mix: 99 %</strong></span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp in Dolby Atmos:</strong></p>
<p>Vekuró, Ancestors</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Beide Mixe sind Referenzwürdig, der Atmos Mix noch mehr!</p>
<h6></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD:</em> </span>Die SACD ist immer noch recht günstig für ca. 15 Euro zu bekommen. z.B. bei JPC. EAN: 5016958061029</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio:</em> </span>Auch die DVD-Audio lässt sich noch für einen ähnlichen Preis erwerben. EAN: 5016958061203</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>STREAMING:</em> </span>Alle Alben von Björk gibt es seit 2025 in Dolby Atmos zu hören. Verfügbar bei Apple Music, Amazon Music und Tidal.</p>
<p><em>Stand: 26.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.bjork.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Björk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Björk &#8211; Medúlla</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Brian Eno &#8211; Taking Tiger Mountain (By Strategy)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 15:35:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Brian Eno]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 &#124; Streaming &#124; Art-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>TAKING TIGER MOUNTAIN (BY STRATEGY) ist das zweite Soloalbum von Brian Eno und erschien im Herbst 1974 bei Island Records. Im Unterschied zum Debüt arbeitete Eno hier mit einer festen Kernbesetzung: Eno selbst (Vocals, Keyboards, Electronics, Guitar), Phil Manzanera (Guitar), Brian Turrington (Bass Guitar, Piano), Freddie Smith (Drums) und Robert Wyatt (Percussion, Backing Vocals).</p>
<p>Aufgenommen wurde das Album im selben Studio, in dem Genesis zu dieser Zeit THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY fertigstellten. Dadurch kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Eno und Peter Gabriel: Gabriel bat ihn, für das Genesis-Album einige Effekte beizusteuern. Im Gegenzug stellte er Eno Phil Collins für eine Session zur Verfügung, was Collins zunächst wenig gefiel. Er ist auf dem Stück <em>Mother Whale Eyeless</em> zu hören.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/">Brian Eno &#8211; Taking Tiger Mountain (By Strategy)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 | Streaming | Art-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>TAKING TIGER MOUNTAIN (BY STRATEGY) ist das zweite Soloalbum von Brian Eno und erschien im Herbst 1974 bei Island Records. Im Unterschied zum Debüt arbeitete Eno hier mit einer festen Kernbesetzung: Eno selbst (Vocals, Keyboards, Electronics, Guitar), Phil Manzanera (Guitar), Brian Turrington (Bass Guitar, Piano), Freddie Smith (Drums) und Robert Wyatt (Percussion, Backing Vocals).</p>
<p>Aufgenommen wurde das Album im selben Studio, in dem Genesis zu dieser Zeit <a href="https://surroundmixe.de/genesis-the-lamb-lies-down-on-broadway-dolby-atmos/">THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY</a> fertigstellten. Dadurch kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Eno und Peter Gabriel: Gabriel bat ihn, für das Genesis-Album einige Effekte beizusteuern. Im Gegenzug stellte er Eno Phil Collins für eine Session zur Verfügung, was Collins zunächst wenig gefiel. Er ist auf dem Stück <em>Mother Whale Eyeless</em> zu hören.</p>
<p>Musikalisch bewegt sich TAKING TIGER MOUNTAIN (BY STRATEGY) zwischen Avant-Pop, Art-Rock und frühen elektronischen Klangexperimenten. Charakteristisch sind die experimentelle Gitarrenarbeit Manzaneras, verfremdete Keyboard- und Elektroniksounds sowie eine spielerisch-melancholische Grundstimmung.</p>
<p>Das Album hat mich überrascht. Brian Eno ist für mich eng mit ambientartiger Musik verbunden, doch sein Frühwerk klingt völlig anders, als ich es erwartet hatte. TAKING TIGER MOUNTAIN wirkt zudem wie ein Album außerhalb seiner Zeit. Anstatt nach 1974 zu klingen, erinnert es in vielem eher an die späten 70er oder frühen 80er und weist bereits deutlich in Richtung New Wave und Post Punk.</p>
<p>Eine Reihe von Eno-Alben sind mittlerweile in Dolby Atmos abgemischt. Dazu gehört auch dieses Album, welches auf Streaming-Portalen abrufbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6297 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain.jpg" alt="Brian Eno Taking Tiger Mountain Dolby Atmos" width="2224" height="654" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-300x88.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-1024x301.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-768x226.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-1536x452.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/404-SCREENSHOT-Brian_Eno-Taking-Tiger-Mountain-2048x602.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Burning Airlines Give You So Much More – 3:15<br />
2 Back in Judy’s Jungle – 5:14<br />
3 The Fat Lady of Limbourg – 5:05<br />
4 Mother Whale Eyeless – 6:00<br />
5 The Great Pretender – 5:10<br />
6 Third Uncle – 5:01<br />
7 Put a Straw under Baby – 3:28<br />
8 The True Wheel – 5:20<br />
9 China My China – 5:45<br />
10 Taking Tiger Mountain – 6:00</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 48:14</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Das Album ist teils komplex arrangiert, über weite Strecken aber klar melodisch und voller interessanter Klangideen. Damit eignet es sich hervorragend für eine Umsetzung in Dolby Atmos – und der Mix nutzt diese Möglichkeiten konsequent.</p>
<p>Der gesamte Raum wird einbezogen, mit zahlreichen diskret verteilten Klängen. Oft ist kaum zu identifizieren, welches Instrument gerade zu hören ist, da Eno viele Sounds elektronisch verfremdete. Über das ganze Album hinweg entsteht so eine regelrechte Rundumbeschallung, die auch die Höhenkanäle intensiv einbindet. Synthesizer, Gitarren, Chorgesang und Percussion sind häufig nach oben verlagert. Passend zu den experimentellen Klangeffekten treten zudem immer wieder subtile Bewegungen einzelner Elemente im Raum auf.</p>
<p>Interessant ist der Mixverlauf: Das Album beginnt im ersten Stück vergleichsweise frontlastig, doch nach kurzer Zeit öffnen sich die Rears und der gesamte Hörraum entfaltet sich. Dieses immersive Klangbild bleibt bis zum Ende erhalten, selbst im letzten, eher spärlich instrumentierten Stück.</p>
<p>Der Gesamtsound ist dabei bemerkenswert klar und detailreich. Kleinste Nuancen treten deutlich hervor, sodass man kaum glauben mag, ein über 50 Jahre altes Album zu hören. Bei jedem erneuten Hören lassen sich neue Feinheiten entdecken, was den Mix besonders reizvoll macht.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Great Pretender, The True Wheel</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Prädikat: Sehr schön!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 96 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von TAKING TIGER MOUNTAIN (BY STRATEGY) gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span><br />
<em>Stand: 08.10.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.brian-eno.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Brian Eno</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/brian-eno-taking-tiger-mountain-by-strategy/">Brian Eno &#8211; Taking Tiger Mountain (By Strategy)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Steve Harley &#038; Cockney Rebel &#8211; The Best Years Of Our Lives</title>
		<link>https://surroundmixe.de/steve-harley-cockney-rebel-the-best-years-of-our-lives/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/steve-harley-cockney-rebel-the-best-years-of-our-lives/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 15:35:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Glam-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Harley & Cockney Rebel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6223</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Glam-Rock</span></span></h5>
<hr />
<p>Nummer 42 der exklusiven Surround Sound Series der Webseite superdeluxeedition.com widmet sich einem Werk, das heute fast in Vergessenheit geraten ist. Das Album THE BEST YEARS OF OUR LIVES von Steve Harley &#38; Cockney Rebel erschien 1975 und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum.</p>
<p>Steve Harley war ursprünglich als Journalist tätig, gab diesen Beruf jedoch auf, weil er keine Krawatte tragen wollte, und gründete stattdessen die Band Cockney Rebel. Unter diesem Namen veröffentlichte er zwei Alben. Auffällig war dabei, dass die Gruppe bewusst auf einen Leadgitarristen verzichtete. Nach dem zweiten Album kam es jedoch zu Spannungen, ausgelöst durch Harleys dominante Bandführung. In der Folge stellte er die Band fast vollständig neu zusammen und trat fortan unter dem Namen Steve Harley &#38; Cockney Rebel auf. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/steve-harley-cockney-rebel-the-best-years-of-our-lives/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/steve-harley-cockney-rebel-the-best-years-of-our-lives/">Steve Harley &#038; Cockney Rebel &#8211; The Best Years Of Our Lives</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Blu-ray Disc / Streaming | Glam-Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Nummer 42 der exklusiven Surround Sound Series der Webseite <a href="http://superdeluxeedition.com">superdeluxeedition.com</a> widmet sich einem Werk, das heute fast in Vergessenheit geraten ist. Das Album THE BEST YEARS OF OUR LIVES von Steve Harley &amp; Cockney Rebel erschien 1975 und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum.</p>
<p>Steve Harley war ursprünglich als Journalist tätig, gab diesen Beruf jedoch auf, weil er keine Krawatte tragen wollte, und gründete stattdessen die Band Cockney Rebel. Unter diesem Namen veröffentlichte er zwei Alben. Auffällig war dabei, dass die Gruppe bewusst auf einen Leadgitarristen verzichtete. Nach dem zweiten Album kam es jedoch zu Spannungen, ausgelöst durch Harleys dominante Bandführung. In der Folge stellte er die Band fast vollständig neu zusammen und trat fortan unter dem Namen Steve Harley &amp; Cockney Rebel auf.</p>
<p>THE BEST YEARS OF OUR LIVES war das erste Album in dieser neuen Besetzung. Es erwies sich als erfolgreich, erreichte in Großbritannien Platz 4 der Charts und verkaufte sich dort rund 100.000 Mal. Entscheidenden Anteil daran hatte die Single <em>Make Me Smile</em>, die Platz 1 belegte. Produziert wurde das Album damals von Alan Parsons, der nun auch den Dolby-Atmos-Mix erstellt hat.</p>
<p>Auch diese Bandformation war nicht von langer Dauer. Das letzte Album erschien 1979. In den 80er-Jahren hatte Steve Harley zusammen mit Sarah Brightman noch einen Hit mit <em data-start="262" data-end="288">The Phantom of the Opera</em>. Im vergangenen Jahr verstarb Harley an den Folgen einer Krebserkrankung.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6224 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/399-Foto-Steve-Harley-The-Best-Years.jpg" alt="Steve Harley The Best Years Of Our Lives Dolby Atmos" width="1200" height="651" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/399-Foto-Steve-Harley-The-Best-Years.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/399-Foto-Steve-Harley-The-Best-Years-300x163.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/399-Foto-Steve-Harley-The-Best-Years-1024x556.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/08/399-Foto-Steve-Harley-The-Best-Years-768x417.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Introducing &#8222;The Best Years&#8220; &#8211; 1:07<br />
2 The Mad, Mad Moonlight &#8211; 4:30<br />
3 Mr. Raffles &#8211; 4:33<br />
4 It Wasn&#8217;t Me &#8211; 6:02<br />
5 Panorama &#8211; 5:38<br />
6 Make Me Smile (Come Up and See Me) &#8211; 4:00<br />
7 Back to the Farm &#8211; 5:53<br />
8 49th Parallel &#8211; 3:13<br />
9 The Best Years of Our Lives &#8211; 5:45</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:45</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p data-start="232" data-end="676">Musikalisch bewegte sich Cockney Rebel zwischen Glam-Rock, Art-Pop und Progressive Rock, wobei sie durch ihre theatralischen Bühnenshows und schrillen Outfits auffielen. Auch auf THE BEST YEARS OF OUR LIVES sind diese Elemente weiterhin vorhanden. Im Vergleich zu den ersten beiden Alben klingt dieses Album etwas anders, statt einer Violine hört man nun häufiger eine E-Gitarre. Dadurch klingt eine Großzahl der Stücke rockiger und direkter.</p>
<p data-start="678" data-end="1112">Für mich klingt das Album, als hätten vor 50 Jahren David Bowie und Bob Dylan ein gemeinsames Album aufgenommen. Musikalisch erinnert es an Bowie, gesanglich und auch textlich etwas an Bob Dylan. Auffallend ist dabei der melodramatische Gesangsstil von Steve Harley, der nicht jedem gefallen dürfte. Verglichen wurde dieser auch gerne mit dem Gesang von Peter Gabriel während seiner Genesis-Zeit und seinen ersten beiden Solo-Alben.</p>
<p data-start="1114" data-end="1283">Insgesamt ist THE BEST YEARS OF OUR LIVES ein richtig schönes Album mit tollen Melodien und gelungenen Arrangements geworden, das man unbedingt wiederentdecken sollte.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 83 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Steve Harley – vocals<br />
Jim Cregan – electric guitar, acoustic guitar, backing vocals<br />
George Ford – bass guitar, string bass, backing vocals<br />
Duncan Mackay – electric piano, grand piano, elka, clavinet, synthesizer, Hammond organ<br />
Stuart Elliott – drums, percussion, marimba</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Tina Charles – backing vocals<br />
Martin Jay – backing vocals<br />
Yvonne Keeley – backing vocals<br />
Linda Lewis – backing vocals<br />
Liza Strike – backing vocals<br />
Andrew Powell – horn and brass arrangement</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p data-start="166" data-end="636">Alan Parsons hat hier ein gutes Händchen bewiesen. Die Surroundmixe seiner letzten beiden Soloalben fand ich nicht immer gelungen, doch diesmal zeigt er, dass er die Musik immer noch sehr überzeugend im gesamten Raum verteilen kann. Dass er dazu in der Lage ist, hatte er bereits vor einigen Monaten mit der Dolby-Atmos-Veröffentlichung von PYRAMID vom Alan Parsons Project unter Beweis gestellt. Diese Blu-ray sollte ich mir bei Gelegenheit auch noch einmal genauer vornehmen.</p>
<p data-start="638" data-end="1052">Zurück zu Steve Harley. Parsons setzt die Höhenkanäle recht häufig ein, vor allem bei den Synthesizern. Diese werden fast durchgehend nach oben gelegt, was sehr wirkungsvoll klingt – besonders dann, wenn sie als Farbtupfer innerhalb der Arrangements auftauchen. Auch Gitarren sind immer wieder erhöht zu hören. Das betrifft vor allem akustische Gitarren, doch auch einzelne Leadgitarren erscheinen über dem Kopf.</p>
<p data-start="1054" data-end="1283">Weitere Gitarren sowie Keyboards wie Klavier und Orgel sind sehr schön im gesamten Raum verteilt – mal seitlich, mal im Rear-Bereich, aber auch immer wieder vorne, wo sich hauptsächlich Leadgesang, Schlagzeug und Bass befinden.</p>
<p data-start="1285" data-end="1611">Besonders gelungen ist auch der Einsatz der häufigen Chorgesänge. Diese sind überwiegend hinten in einem breiten Panorama platziert und häufig zusätzlich in der Höhe gestaffelt. Am beeindruckendsten ist das am Ende von <em>Back to The Farm</em>. Dort sind im ganzen Raum zahlreiche Stimmen verteilt, die sich einzeln heraushören lassen.</p>
<p data-start="1613" data-end="1899">Insgesamt hat Alan Parsons hier ganze Arbeit geleistet. Nur in wenigen Momenten wirkt der Mix etwas weniger räumlich, meist in Passagen, in denen es ohnehin wenig zu verteilen gibt. Auch klanglich macht das Album Freude, auch wenn man an manchen Stellen das Alter der Produktion hört.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Audio 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"> </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album kann ohne Zuschalten des Fernsehers per Enter-Taste in Dolby Atmos gestartet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt auch noch die B-Seite<em> Another Journey</em> in Dolby Atmos zu hören, die allerdings separat aufgerufen werden muss. Ebenfalls auf der Blu-ray enthalten ist ein Konzert-Mitschnitt aus dem Hammersmith Odeon (in Stereo). Außerdem gibt es noch den originalen Stereo Mix. Wie so häufig bei der SDE-Serie ist das Album auch hier als Instrumental-Version zu hören (für alle, die mit Harley Gesang nichts anfangen können)</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 1,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Back To The Farm, The Best Years Of Our Lifes</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein schöner Mix in Dolby Atmos eines schönen Albums.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+1 %)<br />
+ viel Bonus-Material auf Blu-ray  (+1,5 %)</span></p>
<p><span style="font-size: 12px;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 92 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Ausgabe ist noch im Shop von <a href="https://www.thesdeshop.com/products/42-in-the-sde-surround-series-steve-harley-cockney-rebel-the-best-years-of-our-lives-sde-exclusive-blu-ray">Superdeluxeedition.com</a> zu bekommen, was in letzter Zeit immer häufiger passiert. Inklusive Versand zahlt man um die 40 Euro dafür.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">THE BEST YEARS OF OUR LIVES sollte auch im Streaming bei Apple Music, Amazon Music und Tidal in Dolby Atmos verfügbar sein.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 11.09.2025</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.steveharley.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Steve Harley</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/steve-harley-cockney-rebel-the-best-years-of-our-lives/">Steve Harley &#038; Cockney Rebel &#8211; The Best Years Of Our Lives</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Flaming Lips &#8211; Yoshimi Battles The Pink Robots</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-flaming-lips-yoshimi-battles-the-pink-robots/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-flaming-lips-yoshimi-battles-the-pink-robots/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 16:18:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Flaming Lips]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5768</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2002 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Psychedelic Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>YOSHIMI BATTLES THE PINK ROBOTS ist das zehnte Studioalbum der amerikanischen Alternative Rockband The Flaming Lips und wurde im Juli 2002 veröffentlicht. Es markiert eine Phase, in der sich die Band endgültig von ihren Garagenrock-Wurzeln verabschiedete und eine experimentellere, elektronisch geprägte Richtung einschlug. Dabei blieb die Band ihrem Hang zu ungewöhnlichen Klanglandschaften treu, setzte aber verstärkt auf akustische Elemente, die durch elektronische Beats und Synthesizer ergänzt wurden. Besonders auffällig sind die Einflüsse von Hip-Hop und Mainstream-Pop, die den Arrangements eine moderne, fast zeitlose Note verleihen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-flaming-lips-yoshimi-battles-the-pink-robots/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2002 | Blu-ray / Streaming | Psychedelic Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>YOSHIMI BATTLES THE PINK ROBOTS ist das zehnte Studioalbum der amerikanischen Alternative Rockband The Flaming Lips und wurde im Juli 2002 veröffentlicht. Es markiert eine Phase, in der sich die Band endgültig von ihren Garagenrock-Wurzeln verabschiedete und eine experimentellere, elektronisch geprägte Richtung einschlug. Dabei blieb die Band ihrem Hang zu ungewöhnlichen Klanglandschaften treu, setzte aber verstärkt auf akustische Elemente, die durch elektronische Beats und Synthesizer ergänzt wurden. Besonders auffällig sind die Einflüsse von Hip-Hop und Mainstream-Pop, die den Arrangements eine moderne, fast zeitlose Note verleihen.</p>
<p>Das Album wurde inspiriert von Yoshimi P-We, einer japanischen Musikerin, deren Gesang als Ausgangspunkt für die titelgebenden pinkfarbenen Roboter diente. Yoshimi selbst ist auch auf dem Album zu hören, was die Verbindung zur fiktiven Welt unterstreicht, die The Flaming Lips hier erschaffen. Trotz der Science-Fiction-Anklänge, die vor allem in den ersten Tracks wie <em>Yoshimi Battles the Pink Robots, Pt. 1</em> zu spüren sind, ist das Album kein reines Konzeptwerk. Statt einer durchgehenden Handlung behandelt es Themen wie Liebe, Sterblichkeit und den Umgang mit Emotionen in einer zunehmend künstlichen Welt.</p>
<p>Diese Mischung aus warmen, akustischen Momenten und synthetischen Experimenten machte das Album zu einem kommerziellen Erfolg und einem Meilenstein für die Flaming Lips. Mit Goldstatus und einer späteren Musical-Adaption wurde <em>YOSHIMI BATTLES THE PINK ROBOTS</em> nicht nur ihr meistverkauftes Album, sondern auch eines ihrer einflussreichsten Werke.</p>
<p>Bereits 2004 ist das Album auf DVD-Audio in einem 5.1-Mix erschienen. 20 Jahre später hat man einen Dolby Atmos Mix erstellt. Dafür verantwortlich ist Dave Friedman, der auch das Album produziert hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5807 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/364-Foto-flaming-lips-yoshimi-battles-the-pink-robots.jpg" alt="Flaming Lips Yoshimi Battles The Pink Robots Blu-Ray Dolby Atmos" width="1200" height="760" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/364-Foto-flaming-lips-yoshimi-battles-the-pink-robots.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/364-Foto-flaming-lips-yoshimi-battles-the-pink-robots-300x190.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/364-Foto-flaming-lips-yoshimi-battles-the-pink-robots-1024x649.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/364-Foto-flaming-lips-yoshimi-battles-the-pink-robots-768x486.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Fight Test &#8211; 4:14<br />
2 One More Robot/Sympathy 3000-21 &#8211; 4:59<br />
3 Yoshimi Battles the Pink Robots Pt. 1 &#8211; 4:45<br />
4 Yoshimi Battles the Pink Robots Pt. 2 &#8211; 2:57<br />
5 In the Morning of the Magicians &#8211; 6:19<br />
6 Ego Tripping at the Gates of Hell &#8211; 4:33<br />
7 Are You a Hypnotist?? &#8211; 4:44<br />
8 It&#8217;s Summertime &#8211; 5:45<br />
9 Do You Realize?? &#8211; 3:32<br />
10 All We Have Is Now &#8211; 3:53<br />
11 Approaching Pavonis Mons by Balloon (Utopia Planitia) &#8211; 3:12 </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 47:25</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch ist <em>YOSHIMI BATTLES THE PINK ROBOTS</em> eines der vielseitigsten Alben der Band. Balladeske Stücke stehen neben verspielten, elektronisch dominierten Tracks. Songs wie <em>Do You Realize??</em> sind eingängig und emotional, während andere wie <em>Are You a Hypnotist??</em> mit ungewöhnlichen Arrangements überraschen.</p>
<p>Der Einsatz von Synthesizern, Drumcomputern und verzerrten Gitarren erzeugt eine futuristische und zugleich warme Klanglandschaft. Die Stimme von Frontmann Wayne Coyne, oft mit Hall und Effekten versehen, trägt zur verträumten und psychedelischen Atmosphäre des Albums bei. Trotz der vielen elektronischen Spielereien sind aber weiterhin die Songs im Mittelpunkt, die oft durch starke Melodien zu beeindrucken wissen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Wayne Coyne – vocals, guitars,<br />
Steven Drozd – drums, guitars, keyboards, electronics, bass, vocals<br />
Michael Ivins – bass, keyboards, backing vocals<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Yoshimi P-We – vocals<br />
Dave Fridmann – programming<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bei diesem Album handelt es sich um einen Dolby-Atmos-Mix, den ich als akustisches Wimmelbild bezeichnen würde. Überall im Raum passiert etwas, und bei jedem neuen Hördurchgang entdeckt man garantiert Sounds, die einem zuvor entgangen sind. Das Album besteht aus unzähligen Soundeffekten, Synthies, Beats, Vocalspuren und entsprechenden Effekten sowie ebenso vielen Gitarrenspuren, die buchstäblich überall im Raum verteilt wurden. Zudem sind die Arrangements ziemlich außergewöhnlich, was eine unkonventionelle und offensive Verteilung im Raum ermöglicht.</p>
<p>So werden nicht nur die üblichen Keyboard- und Gitarrensounds in alle Richtungen verteilt – nach vorne, zur Seite, nach hinten oder oben –, sondern auch Beats, Bässe und sogar der Leadgesang tauchen zeitweise hinter dem Hörplatz auf. Zudem gibt es immer wieder Sounds, die durch den Raum schwirren.</p>
<p>Insgesamt also ein außergewöhnlicher Mix in Dolby Atmos, den ich allerdings nur eingeschränkt als Vorführmix empfehlen würde. Ungeübte Ohren könnten ihn schnell als zu viel oder zu effekthascherisch empfinden. Auch mir ging es stellenweise so, dass ich den Mix als etwas überladen wahrnahm. Muss im ersten Stück <i>Fight Test </i>das Schlagzeug wirklich plötzlich eine Runde durch den Raum drehen? Was ist der Sinn dahinter – nur weil es technisch möglich ist? Bei <i>In the Morning of the Magicians</i> beispielsweise befinden sich der Gesang und eine Akustikgitarre zunächst hinten links und bewegen sich dann getrennt voneinander in den hinteren rechten Kanal. Das sind Momente, in denen der Mix von der eigentlich sehr schönen Musik ablenkt. Und auch bei Dolby Atmos sollte die Musik im Vordergrund stehen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz: Wenn es ein Album gibt, bei dem solche ungewöhnlichen und experimentellen Mix-Ansätze funktionieren, dann ist es sicherlich dieses. Insgesamt also ein wirklich guter Dolby-Atmos-Mix – mit ganz leichten Abzügen in der B-Note.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet in Dolby Atmos, wenn man im Menü die Enter Taste drückt. Perfekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray gibt es noch fünf Musikvideos.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Ego Tripping at the Gates of Hell, Do You Realize??</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein außergewöhnlicher Dolby Atmos Mix!</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ Musikvideos als Bonus (+ 1 %)<br />
+ High-Res (+1%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 93 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray gibt es nicht mehr überall zu erwerben. Die Preise liegen zwischen 18 Euro (imusic) und 30 Euro (Amazon)</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon zu hören. Bei Tidal habe ich es nicht gefunden.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 24.03.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.flaminglips.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von The Flaming Lips</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-flaming-lips-yoshimi-battles-the-pink-robots/">The Flaming Lips &#8211; Yoshimi Battles The Pink Robots</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Tori Amos &#8211; Unrepentant Geraldines</title>
		<link>https://surroundmixe.de/tori-amos-unrepentant-geraldines/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/tori-amos-unrepentant-geraldines/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 12:05:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tori Amos]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2014 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Die Entstehung des Albums UNREPENTANT GERALDINES von Tori Amos, das am 9. Mai 2014 veröffentlicht wurde, markiert eine Rückkehr zu ihren Wurzeln nach einer Reihe klassisch inspirierter Projekte. Vor der Arbeit an diesem Album hatte Amos zwei Alben für die Deutsche Grammophon veröffentlicht, die sich stark von ihrem charakteristischen Pop- und Rocksound unterschieden. Diese Phase wurde von vielen Fans als experimentell und weniger zugänglich wahrgenommen. Der Titel des Albums bezieht sich auf eine Radierung des irischen Malers Daniel Maclise, die eine büßende Frau namens Geraldine darstellt. Dies spiegelt das zentrale Thema des Albums wider: die Auseinandersetzung mit weiblicher Identität und der Ablehnung von gesellschaftlichen Erwartungen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/tori-amos-unrepentant-geraldines/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2014 | Blu-ray / Streaming | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Die Entstehung des Albums UNREPENTANT GERALDINES von Tori Amos, das am 9. Mai 2014 veröffentlicht wurde, markiert eine Rückkehr zu ihren Wurzeln nach einer Reihe klassisch inspirierter Projekte. Vor der Arbeit an diesem Album hatte Amos zwei Alben für die Deutsche Grammophon veröffentlicht, die sich stark von ihrem charakteristischen Pop- und Rocksound unterschieden. Diese Phase wurde von vielen Fans als experimentell und weniger zugänglich wahrgenommen. Der Titel des Albums bezieht sich auf eine Radierung des irischen Malers Daniel Maclise, die eine büßende Frau namens Geraldine darstellt. Dies spiegelt das zentrale Thema des Albums wider: die Auseinandersetzung mit weiblicher Identität und der Ablehnung von gesellschaftlichen Erwartungen.</p>
<p>Amos arbeitete bei UNREPENTANT GERALDINES mit ihrem Ehemann Mark Hawley und dem Produzenten Marcel van Limbeek zusammen. Die Aufnahmen fanden in ihrem eigenen Studio in Cornwall statt, was ihr die kreative Freiheit gab, den Sound und die Arrangements nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Der Fokus lag auf ihrer Stimme und dem Klavier, was zu einem reduzierten, aber kraftvollen Klang führte. Die Texte wurden durch Kunstwerke und Fotografien inspiriert, was dem Album eine visuelle Dimension verleiht, die Amos&#8216; poetische Erzählweise ergänzt. Somit ist es ein weiteres Album in Tori Amos Diskografie, welches man gut und gerne als Konzeptalbum klassifizieren könnte.</p>
<p>UNREPENTANT GERALDINES war in den Charts durchaus erfolgreich und erreichte in mehreren Ländern die Top 20. In Deutschland stieg es auf Platz 15 der Albumcharts ein und wurde von der Kritik überwiegend positiv aufgenommen. Viele Rezensenten lobten die Rückkehr zu ihrem ursprünglichen Stil und das Gefühl von Authentizität, das das Album vermittelt.</p>
<p>Zehn Jahre später wurde dieses Album in Dolby Atmos abgemischt. Es ist nach <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-ocean-to-ocean/">OCEAN TO OCEAN</a> von 2021 das zweite Album von Tori Amos, welches diese Ehre erlangt. Und das erste, welches auch in Dolby Atmos auf einem Datenträger veröffentlicht wurde. UNREPENTANT GERALDINES ist Teil 25 der SDE Surround Series und wurde in kleiner Auflage auf Blu-ray veröffentlicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5651 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/354-Foto-Tori-Amos-Unrepentant-Geraldine.jpg" alt="tori amos unrepentant geraldines Dolby Atmos" width="1200" height="546" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/354-Foto-Tori-Amos-Unrepentant-Geraldine.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/354-Foto-Tori-Amos-Unrepentant-Geraldine-300x137.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/354-Foto-Tori-Amos-Unrepentant-Geraldine-1024x466.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/354-Foto-Tori-Amos-Unrepentant-Geraldine-768x349.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 America &#8211; 4:12<br />
2 Trouble&#8217;s Lament &#8211; 3:44<br />
3 Wild Way &#8211; 2:55<br />
4 Wedding Day &#8211; 3:44<br />
5 Weatherman &#8211; 4:41<br />
6 16 Shades of Blue &#8211; 3:52<br />
7 Maids of Elfen-Mere &#8211; 2:53<br />
8 Promise &#8211; 4:04<br />
9 Giant&#8217;s Rolling Pin &#8211; 4:11<br />
10 Selkie &#8211; 4:05<br />
11 Unrepentant Geraldines &#8211; 6:57<br />
12 Oysters &#8211; 5:14<br />
13 Rose Dover &#8211; 3:55<br />
14 Invisible Boy &#8211; 4:57<br />
15 Dixie &#8211; 3:46<br />
16 Telephone &#8211; 2:25<br />
17 Forest &#8211; 5:08</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 70:45</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch ist UNREPENTANT GERALDINES eine Mischung aus Pianopop und Singer-Songwriter-Elementen, die an ihre frühen Werke erinnert. Die Arrangements sind oft minimalistisch gehalten, wobei das Klavier im Mittelpunkt steht und von akustischen Instrumenten wie Gitarre und Schlagzeug begleitet wird. Songs wie <em>America</em>, <em>Trouble’s Lament</em> und <em>Wedding Day</em> zeigen eine Rückkehr zu den melodischen, emotionalen Klängen, für die Amos bekannt ist, während sie gleichzeitig neue Themen wie Alterung und gesellschaftliche Herausforderungen anspricht.</p>
<p>Im Vergleich zu ihren vorherigen Alben zeigt UNREPENTANT GERALDINES eine klare Rückkehr zu den Wurzeln des klassischen Tori-Amos-Sounds, der in den 90er Jahren populär wurde. Während Alben wie NIGHT OF HUNTERS und GOLD DUST stark von klassischer Musik geprägt waren, kehrt dieses Werk zu einem direkteren, emotionaleren Ansatz zurück. Die Songs sind oft introspektiv, was für viele Fans eine willkommene Abwechslung darstellt.</p>
<p>Insgesamt war UNREPENTANT GERALDINES ein gelungenes Comeback für Tori Amos, das sowohl ihre künstlerische Entwicklung als auch ihre Fähigkeit zeigt, relevante Themen in eingängige Melodien zu verwandeln. Das Album wird häufig als eines ihrer stärksten Werke seit Jahren angesehen und beweist ihre anhaltende Relevanz in der Musiklandschaft. Ich lernte dieses Album erst mit dem neuen Dolby Atmos Mix kennen, nachdem ich Tori Amos Mitte der 2000er Jahre etwas aus den Augen verloren hatte. Mit UNREPENTANT GERALDINES hat sie mich wieder eingefangen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 91 %<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Tori Amos – vocals, Bösendorfer piano, Hammond organ, Wurlitzer electric piano, Mellotron, Fender Rhodes<br />
Mac Aladdin – guitars<br />
Mark Hawley – additional instrumentation<br />
Natashya Hawley – vocals on &#8222;Promise&#8220;</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Außergewöhnlich geschmackvoll – so könnte man den Dolby Atmos Mix dieses Albums bezeichnen. Hier wird kein durchgängig immersiv-diskretes Feuerwerk abgebrannt, da es auf dem Album viele eher sparsam instrumentierte Klavierballaden gibt, die naturgemäß etwas weniger in Surround auf sich aufmerksam machen.</p>
<p>Doch auch diese ruhigen Balladen sind räumlicher als so mancher Atmos-Mix von Musik, bei der eine ganze Kapelle musiziert. Bei den klavierbasierten Stücken ist das Instrument meist weit im Raum platziert, oft auch in den oberen Lautsprechern zu hören. Tori Amos nutzt auf dem Album zudem häufig mehrstimmigen Gesang, den sie mit einem Choruseffekt im Raum breiter gemacht hat. Dieser Chorus wird meist an der Decke platziert, sodass sich eine schöne Räumlichkeit ergibt – insbesondere in den Refrains. Auf diese Weise werden selbst dezent arrangierte Klavierballaden sehr immersiv wiedergegeben.</p>
<p>Auch weitere Stimm-Effekte kommen auf dem Album zum Einsatz. Diese werden mal oben, mal hinten im Raum platziert. Besonders schön ist, dass bei den Lead-Vocals oft ein leichter Hall mitschwingt, der im Raum davonzuschweben scheint.</p>
<p>Es gibt jedoch nicht nur die besagten Klavierballaden auf dem Album, sondern auch schnellere Stücke mit umfangreicheren Arrangements. Gitarren werden dabei gerne von Song zu Song unterschiedlich positioniert – mal hinten, mal oben, mal seitlich. Auch Einsätze von Drumcomputern finden sich immer wieder, oft weiter hinten oder seitlich im Raum platziert.</p>
<p>Highlights im Mix sind die Stücke <em>16 Shades of Blue</em> und <em>Giants Rolling Pin</em>. Letzteres baut sich mit zunehmender Dauer weiter auf, sodass im Raum immer mehr Instrumente und Klänge wahrnehmbar werden. Ein wenig erinnert der Song an die Beatles. Auch <em>16 Shades of Blue</em> ist im Atmos-Mix besonders gut gelungen – zahlreiche Soundeffekte aus den hinteren Lautsprechern unterstützen die Lyrics auf eindrucksvolle Weise.</p>
<p>Was den Gesamtsound angeht, gibt es nichts auszusetzen: Alles ist kristallklar und sauber abgemischt, und es gibt keine Probleme, sich beim Hören auf kleinste Nuancen zu konzentrieren. So entdeckt man bei jedem neuen Durchgang neue Facetten – sei es in den Arrangements oder im Klavierspiel und Gesang von Tori Amos.</p>
<p>Der normale 5.1-Mix ist gegenüber dem Atmos-Mix etwas dezenter, was naturgemäß daran liegt, dass die Ausbreitung der Musik in die Höhe fehlt. Besonders bei den ruhigen Klavierballaden führt dies zu einer weniger immersiven Wiedergabe. Außerdem fehlt mir im 5.1-Mix der Chorgesang über dem Kopf, der im Atmos-Mix das gewisse Etwas ausmacht.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet in Dolby Atmos, wenn man im Menü die Enter Taste drückt. Perfekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Die letzten drei Songs des Albums sind Bonusstücke, die ursprünglich an verschiedenen Orten veröffentlicht wurden. Einer war auf einer Deluxe Edition erhältlich, ein weiterer ausschließlich über iTunes, und der dritte nur bei Amazon.</p>
<p>Zusätzlich enthält die Blu-ray Instrumentalversionen der Songs, die in Stereo vorliegen. Dabei wurde überwiegend nur der Leadgesang entfernt, während Teile des Hintergrundgesangs erhalten blieben. Dies wirkt mitunter etwas merkwürdig – vermutlich wurden beim Export nicht alle Vocalspuren deaktiviert, und das Ergebnis scheint nicht noch einmal überprüft worden zu sein.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>16 Shades of Grey, Giant&#8217;s Rolling Pin</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Tolles Album und toller Atmos Mix!</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ etwas Bonuscontent (+ 0,5 %)<br />
+ High-Res (+1%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 93 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe ist Bestandteil der SDE-Series und war nur im Shop von Superdeluxeeditions.com für etwa 40 Euro inkl. Versand zu bestellen. Mittlerweile dürften die Preise bei Ebay und Co. beim doppelten Preis liegen.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 02.02.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://toriamos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Tori Amos</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-unrepentant-geraldines/">Tori Amos &#8211; Unrepentant Geraldines</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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