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	<title>News Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
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		<title>Dolby Atmos Streaming mit Tidal – Ein Erfahrungsbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 16:14:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tidal]]></category>
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					<description><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: Dolby Atmos Streaming mit Tidal</span></h5>
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<p>Nachdem ich in den letzten beiden Jahren das Streaming immersiver Musik mit Apple Music und Amazon Music getestet hatte, wollte ich auch den dritten Anbieter ausprobieren. Auch Tidal bietet seit einiger Zeit Musiktitel in Dolby Atmos an. Wie auch bei Amazon gab es bei Tidal zudem Titel im Sony-Format 360 Reality Audio (360RA), einem Konkurrenzformat zu Dolby Atmos. Im Sommer letzten Jahres nahm Tidal jedoch alle 360RA-Titel aus dem Programm, um immersive Musik ausschließlich in Dolby Atmos anzubieten. Unter diesen 360RA-Titeln befanden sich einige interessante Alben, die beispielsweise bei Apple nicht verfügbar waren, darunter einige späte Alben von David Bowie.<br />
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										<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: Dolby Atmos Streaming mit Tidal</span></h5>
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<p>Nachdem ich in den letzten beiden Jahren das Streaming immersiver Musik mit <a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-apple-music-ein-erfahrungsbericht/">Apple Music</a> und <a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-1/">Amazon Music</a> getestet hatte, wollte ich auch den dritten Anbieter ausprobieren. Auch Tidal bietet seit einiger Zeit Musiktitel in Dolby Atmos an. Wie auch bei Amazon gab es bei Tidal zudem Titel im Sony-Format 360 Reality Audio (360RA), einem Konkurrenzformat zu Dolby Atmos. Im Sommer letzten Jahres nahm Tidal jedoch alle 360RA-Titel aus dem Programm, um immersive Musik ausschließlich in Dolby Atmos anzubieten. Unter diesen 360RA-Titeln befanden sich einige interessante Alben, die beispielsweise bei Apple nicht verfügbar waren, darunter einige späte Alben von David Bowie.</p>
<p>Da Tidal einer der ersten Streaming-Anbieter war, der Musik in hochauflösender Qualität anbot, genießt es unter audiophilen Musikfreunden einen guten Ruf. Im Vergleich zu anderen Diensten war Tidal jedoch teurer – bis zu 20 Euro im Monat wurden für hochauflösendes Streaming fällig. Mittlerweile hat der Anbieter die Preise der Konkurrenz angeglichen: Ein Abonnement kostet nun 10,90 Euro pro Monat, ebenso wie bei Apple und Amazon. Den ersten Monat kann man kostenlos testen. Als ich dies im Januar tat, erhielt ich sogar das Angebot, den kostenlosen Testmonat für nur zwei Euro um einen weiteren Monat zu verlängern.</p>
<hr />
<h4 class="western">Voraussetzungen für Dolby Atmos-Streaming mit Tidal</h4>
<p>Im Vergleich zu Apple und Amazon hat es Tidal in puncto Hardware schwieriger. Apple bietet Apple TV an, über das Apple Music in Dolby Atmos abgespielt werden kann, während Amazon dies über Fire-TV-Geräte ermöglicht. Und Tidal? Hier kam die erste große Ernüchterung: Eine Tidal-App für Fire TV existiert nicht! Sie war wohl einmal verfügbar, wurde aber wieder aus dem App-Store entfernt. Somit ist es nicht möglich, Tidal über einen Fire TV Stick zu nutzen.</p>
<p>Wer ein Apple TV besitzt, kann sich immerhin freuen – hierfür gibt es eine Tidal-App. Ansonsten sieht es jedoch mau aus. Ich versuchte, Tidal über HEOS auf meinem Denon-Receiver zu nutzen, erhielt aber lediglich eine Stereo-Ausgabe. Angeblich soll das Streaming über einige Fernseher mit Android TV funktionieren, doch stellt sich die Frage, warum man den Fernseher laufen lassen sollte, wenn man eigentlich nur Musik hören möchte. Auch der Support konnte mir hierzu keine befriedigende Antwort geben. Es scheint derzeit nur mit Apple TV einigermaßen zuverlässig zu funktionieren. Nur: Warum sollte man dann Tidal buchen, wenn man fürs gleiche Geld auch Apple Music buchen kann, welches (und da kann ich schon mal vorgreifen) in der Apple-Welt um einiges benutzerfreundlicher funktioniert?</p>
<hr />
<h4 class="western">Die Suche nach Dolby Atmos-Titeln</h4>
<div id="attachment_5802" style="width: 2234px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5802" class="size-full wp-image-5802" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Suche.jpg" alt="" width="2224" height="870" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Suche.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Suche-300x117.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Suche-1024x401.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Suche-768x300.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Suche-1536x601.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Suche-2048x801.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><p id="caption-attachment-5802" class="wp-caption-text">In der Tidal Suche befindet sich der Link zur Rubrik &#8222;Dolby Atmos&#8220;</p></div>
<p>Wie Apple und Amazon bietet auch Tidal eine eigene Stöber-Kategorie für Dolby Atmos an. Zu finden ist diese in den Apps für Smartphones und Tablets. Hier werden Alben in Dolby Atmos sowie kuratierte Playlists angezeigt. Allerdings wird diese Übersicht deutlich seltener aktualisiert als bei der Konkurrenz. Während Apple beispielsweise alle neu veröffentlichten Björk-Alben in Dolby Atmos sofort in der „3D-Audio“-Kategorie anzeigte, waren sie bei Tidal selbst zwei Monate nach Veröffentlichung nicht in der Dolby-Atmos-Sektion gelistet – obwohl sie bereits verfügbar waren. Stattdessen sehe ich da zum großen Teil noch dieselben Alben wie zu Beginn meines Tests, darunter sogar Weihnachtsalben – im März!</p>
<div id="attachment_5799" style="width: 2234px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5799" class="size-full wp-image-5799" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/tidal-atmos-rubrik.jpg" alt="" width="2224" height="816" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/tidal-atmos-rubrik.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/tidal-atmos-rubrik-300x110.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/tidal-atmos-rubrik-1024x376.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/tidal-atmos-rubrik-768x282.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/tidal-atmos-rubrik-1536x564.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/tidal-atmos-rubrik-2048x751.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><p id="caption-attachment-5799" class="wp-caption-text">Atmos-Alben werden mit dem Dolby Logo gekennzeichnet</p></div>
<p>Zwar lassen sich Atmos-Alben auch über die Suchmaske finden, aber das ist alles andere als intuitiv. Die Alben werden mit einem kleinen Dolby-Logo neben dem Titel gekennzeichnet, was immerhin besser gelöst ist als bei Apple, wo der Atmos-Hinweis erst auf der Album-Detailseite erscheint. Das eigentliche Problem liegt jedoch in der generellen Systematik der Suche:</p>
<ul>
<li>Man benötigt ein Dolby-Atmos-fähiges Gerät (Smartphone oder Tablet), um das Dolby-Logo überhaupt angezeigt zu bekommen. Wer auf dem PC oder Laptop stöbern möchte, sieht keine Hinweise auf Dolby Atmos.</li>
<li>Bei der Künstlersuche tauchen Atmos-Alben in den Suchergebnissen nicht auf.</li>
<li>Auch in der Diskografie eines Künstlers werden keine Atmos-Versionen angezeigt. Erst wenn man auf ein beliebiges Album eines Interpreten klickt und dann zur Sektion „Weitere Alben des Interpreten“ scrollt, erscheinen möglicherweise Atmos-Alben. Und sogar dann werden manchmal Alben vergessen, weil sie schlichtweg nicht nachgeladen werden.</li>
</ul>
<div id="attachment_5801" style="width: 2234px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5801" class="size-full wp-image-5801" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Alben.jpg" alt="Tidal Dolby Atmos" width="2224" height="1322" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Alben.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Alben-300x178.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Alben-1024x609.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Alben-768x457.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Alben-1536x913.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-Alben-2048x1217.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><p id="caption-attachment-5801" class="wp-caption-text">Beispiel Max Richter: Auf seiner Alben-Seite werden keine Atmos-Alben angezeigt</p></div>
<div id="attachment_5800" style="width: 2234px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5800" class="size-full wp-image-5800" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-weitere-Alben.jpg" alt="Tidal Dolby Atmos" width="2224" height="1280" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-weitere-Alben.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-weitere-Alben-300x173.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-weitere-Alben-1024x589.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-weitere-Alben-768x442.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-weitere-Alben-1536x884.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/Tidal-weitere-Alben-2048x1179.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><p id="caption-attachment-5800" class="wp-caption-text">Atmos-Alben werden erst dann angezeigt, wenn man unter einem anderen Richter-Album auf weitere Alben klickt.</p></div>
<p>Mein Versuch, dies mit dem Tidal-Support zu klären, war frustrierend. Auf meine Hinweise zur schlechten Nutzerführung erhielt ich die Antwort, dass dies die „normale Art und Weise“ sei, Atmos-Alben bei Tidal zu finden. Die Einsicht, dass dies völlig unsinnig ist, fehlte dort völlig. Nach mehreren ergebnislosen Rückfragen gab ich auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h4 class="western">Die Tidal-App für Apple TV</h4>
<p>Spätestens bei der Nutzung der Tidal-App für Apple TV wird deutlich, dass die Betreiber kein durchdachtes Konzept für Dolby Atmos haben. Die App besteht im Wesentlichen aus drei Bereichen:</p>
<ul>
<li>Eine „Home“-Seite mit vorgeschlagenen Playlists und Videos. Hier gibt es auch eine kleine Kategorie mit dem Titel „Verfügbar in Dolby Atmos“ mit gerade einmal 50 Alben, die offenbar auch nur selten aktualisiert werden. Die größer angelegte Kategorie „Dolby Atmos“, wie es sie in der Smartphone App gibt und deutlich mehr Titel vorstellt, gibt es hier nicht.</li>
<li>Die Kategorien „Meine Musik“ (Merkliste) und</li>
<li>eine Suchfunktion</li>
</ul>
<p>Benutzt man hier die Suchfunktion, wird der gesamte Bestand durchsucht, es werden daher in erster Linie Stereo-Alben gefunden. Es wird nicht angezeigt, ob etwas auch in Dolby Atmos vorliegt. Erst auf der Detailseite einzelner Alben erscheint das Dolby-Logo, und das auch nur bei wenigen Titeln. Die umständliche „Weitere Alben“-Funktion, die es in der Smartphone-App gibt, funktioniert hier nicht, weil es in der Apple TV App auf der Detailseite eines Albums keine „weitere Alben von“-Kategorie gibt.</p>
<p>Die einzige Möglichkeit, Atmos-Alben über die App zu hören, ist, sie vorher in der Merkliste zu speichern. Doch auch dies ist umständlich: Es gibt nur eine Merkliste für Alben, keine für Interpreten. Man muss sich also durch unzählige gemerkte Alben wälzen, um was bestimmtes zu hören. Die Sprachsuche über Siri funktioniert zwar, durchsucht jedoch die globale Tidal-Datenbank statt die Merkliste – mit der Folge, dass häufig nur die Stereo-Version abgespielt wird.</p>
<p>Im Gegensatz dazu bietet Apple Music die Möglichkeit, die Wiedergabe über ein iPhone oder iPad per AirPlay zu steuern – auch ohne eingeschalteten Fernseher. Die Tidal-App hingegen zwingt einen dazu, den Fernseher eingeschaltet zu lassen, da eine Fernsteuerung über iOS-Geräte nicht zuverlässig funktioniert. Versucht man, Atmos-Alben von der Tidal Mobile-App per AirPlay zu übertragen, wird die Wiedergabe auf Stereo heruntergerechnet – vermutlich eine bewusste Einschränkung von Apple.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h4 class="western">Funktioniert Tidal auch auf herkömmlichen 5.1-Anlagen?</h4>
<p>Auf meiner Zweitanlage mit einem reinen 5.1-Setup konnte ich Tidal über Apple TV ebenfalls in 5.1 hören. Offenbar gibt es hier keinen erzwungenen Downmix auf Stereo, wie es bei Amazon Music der Fall ist. Allerdings bleibt unklar, ob das daran liegt, dass mein alter Yamaha-Receiver Atmos-fähig ist. Möglicherweise prüft Tidal nur die Atmos-Fähigkeit des Receivers und nicht das tatsächliche Lautsprecher-Setup. Es ist daher ungewiss, ob Tidal auf einem reinen 5.1-System ebenfalls funktioniert oder auf Stereo heruntermischt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h4 class="western">Angebot an Atmos-Titeln</h4>
<p>Im Vergleich zu Apple Music fehlen bei Tidal einige Titel. Schätzungsweise fehlen etwa 30 %, was vor allem daran liegt, dass viele Titel zuvor in 360RA verfügbar waren und seit der Umstellung auf Dolby Atmos nicht nachgereicht wurden. Zusätzlich erschwert die umständliche Suchfunktion das Auffinden einiger Atmos-Titel.</p>
<p>Es gibt zudem Titel, die offenbar willkürlich nicht in Atmos verfügbar sind. Von Sigur Rós gibt es die Alben „Atta“ und „()“, doch „Valtari“ fehlt. Von Rage Against The Machine sind zwei Alben verfügbar, aber das Debütalbum nicht. In manchen Fällen könnte dies mit Geoblocking zusammenhängen. Ein besonders auffälliges Beispiel ist Zucchero: Viele seiner Alben sind in Dolby Atmos verfügbar, aber mindestens drei sind nur in den USA abrufbar – obwohl er dort deutlich weniger bekannt ist als in Europa. Ich konnte entsprechende Tidal-Links finden, die auf eine regionale Beschränkung hinweisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h4>Fazit</h4>
<p>Mein Fazit fällt ernüchternd aus: Tidal macht es unnötig kompliziert, Musik in Dolby Atmos über eine Heimkino-Anlage zu genießen. Die Tidal-App für Apple TV ist umständlich zu bedienen, und die Suchfunktion für Atmos-Titel ist schlecht umgesetzt. Zudem zeigt sich der Support uneinsichtig gegenüber offensichtlichen Problemen. Wer auf der Suche nach einem reibungslosen Atmos-Streaming-Erlebnis ist, wird hier enttäuscht. Die technischen Einschränkungen, die fragmentierte Verfügbarkeit von Titeln und die mangelnde Benutzerfreundlichkeit lassen Tidal in diesem Bereich deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-1/">Mein Erfahrungsbericht zu Amazon Music</a></p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-apple-music-ein-erfahrungsbericht/">Mein Erfahrungsbericht zu Apple Music</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-tidal-ein-erfahrungsbericht/">Dolby Atmos Streaming mit Tidal – Ein Erfahrungsbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rhino Quadio Blu-rays bei Grooves.land erhältlich</title>
		<link>https://surroundmixe.de/rhino-quadio-blu-rays-bei-grooves-land-erhaeltlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 15:58:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gibt es mal einen Quicktipp. Rhino bringt regelmäßig auf Blu-ray alte Quadrophonie-Mixe unter dem Namen "Quadio" heraus. Normalerweise sind diese nur im US-Shop von Rhino erhältlich. Importiert man die von dort, muss man neben den hohen Versandkosten (etwa 18 Dollar) noch die Einfuhrumsatzsteuer plus eine DHL-Pauschale von derzeit 6 Euro zahlen. Der Shop verschickt Sammelbestellungen jedoch meistens nicht am Stück, sondern in mehreren Teillieferungen, sodass man die 6 Euro mehrmals zahlen darf. An anderer Stelle habe ich bereits erwähnt, dass es hin und wieder diese exklusiven Quadios auch im deutschen Online-Shop Grooves.land gibt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/rhino-quadio-blu-rays-bei-grooves-land-erhaeltlich/">Weiterlesen …</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es mal einen Quicktipp. Rhino bringt regelmäßig auf Blu-ray alte Quadrophonie-Mixe unter dem Namen &#8222;Quadio&#8220; heraus. Normalerweise sind diese nur im US-Shop von Rhino erhältlich. Importiert man die von dort, muss man neben den hohen Versandkosten (etwa 18 Dollar) noch die Einfuhrumsatzsteuer plus eine DHL-Pauschale von derzeit 6 Euro zahlen. Der Shop verschickt Sammelbestellungen jedoch meistens nicht am Stück, sondern in mehreren Teillieferungen, sodass man die 6 Euro mehrmals zahlen darf. An anderer Stelle habe ich bereits erwähnt, dass es hin und wieder diese exklusiven Quadios auch im deutschen Online-Shop Grooves.land gibt.</p>
<p>Derzeit ist dort das vierte Bundle der Quadio-Serie erhältlich. Dieses beinhaltet folgende Alben:</p>
<p><a href="https://www.grooves.land/hot-tuna-burgers-quadio-version-regio-blu-ray-pZZa1-2101230932.html">Hot Tuna &#8211; Burgers</a></p>
<p><a href="https://www.grooves.land/roberta-flack-killing-softly-quadio-version-regio-blu-ray-pZZa1-2101230889.html">Roberta Flack &#8211; Killing Me Softly</a></p>
<p><a href="https://www.grooves.land/donny-hathaway-extension-man-quadio-version-regio-blu-ray-pZZa1-2101231012.html">Donny Hathaway &#8211; Extension Of A Man</a></p>
<p><a href="https://www.grooves.land/seals-crofts-summer-breeze-quadio-version-regio-blu-ray-pZZa1-2101230804.html">Seals &amp; Crofts &#8211; Summer Breeze</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5271" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/09/quadios1.jpg" alt="Quadio Bundle #4" width="1000" height="707" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/09/quadios1.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/09/quadios1-300x212.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/09/quadios1-768x543.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Die Blu-rays kosten jeweils zwischen 25 und 29 Euro. Musikalisch ist das wie immer bei den Quadio-Veröffentlichungen ein wilder Mix zwischen Blues-Rock, Pop, Soul und Folk-Rock. Hierzulande dürften die Künstler relativ unbekannt sein, in den USA waren die Alben aber damals ziemlich erfolgreich. Killing Me Softly dürfte fast jedem ein Begriff sein, in den 90ern hatten die Fugees mit der Coverversion einen Riesenhit. Die Quadrophonie-Abmischungen sind alle sehr räumlich und von der Soundqualität sehr gut. Wie fast immer bei Mixen aus den 70er-Jahren wurden auch hier manchmal etwas ungewöhnliche Entscheidungen getroffen, wo im Raum man welche Instrumente platziert. Insgesamt machen die Mixe aber viel Spaß. Und die Musik auch!</p>
<p>Im Shop von Grooves.land sind nicht mehr viele der Scheiben auf Lager und in der Vergangenheit war es so, dass die nicht mehr nachbestellt wurden, wenn sie mal ausverkauft waren. Man sollte sich also bei Interesse schnell entscheiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.grooves.land/advanced_search_result.php?categories_id=all&amp;keywords=quadio">Grooves.land</a></p>
<p><a href="https://store.rhino.com/en/rhino-store/special-edition-shops/quadio/">Die Quadios im Rhino US-Shop</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/rhino-quadio-blu-rays-bei-grooves-land-erhaeltlich/">Rhino Quadio Blu-rays bei Grooves.land erhältlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Dolby Atmos Streaming mit Apple Music &#8211; Ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-apple-music-ein-erfahrungsbericht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 15:50:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<h1></h1>
<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: Dolby Atmos Streaming mit Apple Music<br />
</span></h5>
<hr />
<p>Im letzten Jahr habe ich einen größeren Erfahrungsbericht veröffentlicht, der sich mit dem Streaming von Dolby Atmos Titeln über Amazon Music Unlimited befasste. Sofern man eine Dolby Atmos Anlage besitzt, ist der Zugang zu Atmos Titeln über Amazons Streamingdienst recht einfach. Am einfachsten geht es mit einem Amazon Fire TV. Ich habe aber auch eine Möglichkeit über einen Google Chromecast aufgezeigt, der von einem Handy oder Tablet, auf dem die Amazon Music App installiert ist, Musik in Dolby Atmos an die heimische Anlage überträgt.</p>
<p>Platzhirsch in Sachen Streaming von Musik in 3D ist aber Apple Music. Apple sieht hier eine gute Möglichkeit, sich vor allem von Spotify abzuheben, die bisher nur Stereo anbieten. Da sich im Apple Produktportfolio auch die beliebten AirPods-Kopfhörer befinden, versucht man hier direkt zwei Märkte zu befeuern. Einerseits will man durch Dolby Atmos mehr Streamingabos verkaufen und andererseits soll dadurch auch der Absatz an ihren Kopfhörern gestärkt werden. Was Musik in Dolby Atmos angeht, ist nämlich die binaurale Wiedergabe über Kopfhörer das Hauptaugenmerk. Dolby Atmos wird hauptsächlich über Kopfhörer wiedergegeben, da heutzutage generell die meiste Musik über Kopfhörer gehört wird. Der Anteil an mehrkanaligen Musikanlagen, die zu Hause aufgestellt werden, ist weiterhin eher gering.</p>
<p>Mein Amazon Test aus dem letzten Jahr fiel relativ ernüchternd aus. Vor allem die Suche und das Finden an Atmos Titeln wurde von mir bemängelt sowie die generelle Handhabung. Deshalb war ich gespannt, ob Apple es besser macht. In den letzten Wochen habe ich daher intensiv Apple Music getestet. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-apple-music-ein-erfahrungsbericht/">Weiterlesen …</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: Dolby Atmos Streaming mit Apple Music<br />
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<p>Im letzten Jahr habe ich einen größeren <a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-1/">Erfahrungsbericht</a> veröffentlicht, der sich mit dem Streaming von Dolby Atmos Titeln über Amazon Music Unlimited befasste. Sofern man eine Dolby Atmos Anlage besitzt, ist der Zugang zu Atmos Titeln über Amazons Streamingdienst recht einfach. Am einfachsten geht es mit einem Amazon Fire TV. Ich habe aber auch eine Möglichkeit über einen Google Chromecast aufgezeigt, der von einem Handy oder Tablet, auf dem die Amazon Music App installiert ist, Musik in Dolby Atmos an die heimische Anlage überträgt.</p>
<p>Platzhirsch in Sachen Streaming von Musik in 3D ist aber Apple Music. Apple sieht hier eine gute Möglichkeit, sich vor allem von Spotify abzuheben, die bisher nur Stereo anbieten. Da sich im Apple Produktportfolio auch die beliebten AirPods-Kopfhörer befinden, versucht man hier direkt zwei Märkte zu befeuern. Einerseits will man durch Dolby Atmos mehr Streamingabos verkaufen und andererseits soll dadurch auch der Absatz an ihren Kopfhörern gestärkt werden. Was Musik in Dolby Atmos angeht, ist nämlich die binaurale Wiedergabe über Kopfhörer das Hauptaugenmerk. Dolby Atmos wird hauptsächlich über Kopfhörer wiedergegeben, da heutzutage generell die meiste Musik über Kopfhörer gehört wird. Der Anteil an mehrkanaligen Musikanlagen, die zu Hause aufgestellt werden, ist weiterhin eher gering.</p>
<p>Mein Amazon Test aus dem letzten Jahr fiel relativ ernüchternd aus. Vor allem die Suche und das Finden an Atmos Titeln wurde von mir bemängelt sowie die generelle Handhabung. Deshalb war ich gespannt, ob Apple es besser macht. In den letzten Wochen habe ich daher intensiv Apple Music getestet.</p>
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<h4>Was benötigt man zum Streaming von Apple Music in Dolby Atmos?</h4>
<p>Das Apple Music Abo kostet 10,99 € im Monat. Schließt man direkt ein Jahresabo ab, kostet dieses knapp 109 Euro. 30 Tage kann man vorher kostenlos testen. Das sind aber noch nicht alle Kosten. Denn um überhaupt Musik in Dolby Atmos auf die Anlage und ihre Lautsprecher zu bekommen, ist ein Apple TV nötig. Dies ist ein Gerät ähnlich dem Fire TV von Amazon, über das man in erster Linie Filme und Serien streamen kann. Im Vergleich zum recht günstigen Amazon Fire TV ist ein Apple TV mit etwa 170 Euro Kosten aber weitaus teurer. Es ist ein weiteres Produkt von Apple, mit dem man den Umsatz ankurbeln möchte, denn eine andere Möglichkeit, Dolby Atmos über Apple zu streamen gibt es nicht (außer natürlich Kopfhörer). Es gibt keine Apple Music App für Fire TV, Chromecast wird von Apple seit jeher nicht unterstützt und auch in AV-Receivern wird man nach einer Apple Music App vergeblich suchen. Dort findet man eher Spotify, Amazon, Deezer und Tidal.</p>
<div id="attachment_4859" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4859" class="wp-image-4859 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/S26-appleTV.jpg" alt="Apple TV 4K" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/S26-appleTV.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/S26-appleTV-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/S26-appleTV-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><p id="caption-attachment-4859" class="wp-caption-text">Der Apple TV 4K</p></div>
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<h4>Der großer Vorteil bei Apple Music</h4>
<p>Im Gegensatz zu Amazon hat Apple Music aber einen entscheidenden Vorteil. Bei Amazon muss man zwingend eine Dolby Atmos Anlage besitzen, andernfalls wird die Musik nur in Stereo abgespielt. Bei Apple ist dies nicht so. Hat man eine alte 5.1-Surroundanlage, erfolgt wie bei Blu-rays ein Downmix auf 5.1. Und das macht Apple wiederum interessant für viele Musikhörer und -hörerinnen. Für die Investition eines Apple TVs und der 11 Euro im Monat hat man dann Zugriff auf tausende von Alben in Surround Sound. Und das sind nicht nur Alben in Dolby Atmos, sondern auch ältere 5.1-Mixe, die man vereinzelt auch im Streaming-Angebot bei Apple Music findet. Im Vergleich zu einer überteuerten Deluxe Box für 300 Euro, in der dann meistens nur ein einziges Album in Surround enthalten ist, können die 170 Euro für ein Apple TV schon anders aussehen.</p>
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<h4>Die Apple Music App</h4>
<p>Die Apple Music App auf dem Apple TV eignet sich meiner Meinung nach nicht so gut, um nach Titeln in Dolby Atmos zu suchen. Wie auch schon bei der Amazon Music App auf Fire TV wird das auch hier zu einem Geduldsspiel. Man muss ewig scrollen und navigieren. Besser ist es, auf dem Rechner, Tablet oder Handy nach Titeln zu suchen und diese in die eigene Merkliste zu setzen, da man hier mit der Tastatur schneller ist als mit der kleinen Fernbedienung. Ich benutze die App auf dem Apple TV fast gar nicht, da ich einen Beamer besitze und den niemals einschalte, wenn ich Musik hören will.</p>
<p>Apple TV hat eine Sprachsuche, drückt man aufs Knöpfchen auf der Fernbedienung, kann man Siri sagen, welche Musik man hören möchte. Es ist aber nicht wirklich praktikabel, vor allem dann, wenn kein Beamer oder Fernseher eingeschaltet ist. Ich weiß nicht, was Apple hier geritten hat, aber auf Apple TV gibt es von Siri keine Sprachausgabe. Hinweise gibt es nur durch eingeblendeten Text. Wenn der Fernseher aus ist, erfährt man so nicht, warum ein Album nicht abgespielt wird. Das hat Amazon mit Fire TV und Alexa viel besser gelöst. Hier erfährt man durch die Sprachausgabe, dass der Albumtitel nicht verstanden wurde oder es ein anderes Problem gibt. Bei Apple tappt man im Dunklen. Hier scheitert man in erster Linie daran, dass die Apple Music App gar nicht geöffnet wird. Mit etwas Glück kommt man ans Ziel, wenn man Siri vorher auffordert, die App zu öffnen und erst dann nach dem Album, dem Song oder den Künstler fragt. Gefühlt ist Siri hierbei etwas besser als die Sprachsuche von Amazon. Aber auch Apple TV konnte das Album () von Sigur Ros nicht finden. Navigation über die Sprachsuche ist auch bei Apple stark ausbaufähig.</p>
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<h4>Finden von Atmos Titeln</h4>
<p>Gesucht habe ich nach Atmos-Titeln über die Apple Music App auf meinem iPad. Ähnlich wie das auch bei Amazon war, gibt es hier in der Suche die Kategorie 3D-Audio. Dort findet man kuratierte Vorschläge, was es aktuell an Dolby Atmos Titeln gibt. Das sind neu hinzugekommene Titel, manchmal auch Klassiker, oftmals sind es aber auch aktuelle Alben in verschiedenen Genres von Pop, Rap, Country, Schlager bis Klassik und Jazz. Was die internationalen Künstler angeht, habe ich das Gefühl, dass hier hauptsächlich amerikanische Künstler gelistet werden. Ausgerechnet mit den Alben und Mixen von Peter Gabriel, Steven Wilson, Bruce Soord, die man zu den Referenztiteln in Dolby Atmos zählen darf, wird hier so gut wie gar nicht geworben. Statt hier wirklich gute Atmos Mixe vorzustellen, geht man stattdessen nach dem Bekanntheitsgrad des Künstlers und den aktuellen Trends in Social Media. Oftmals sind gerade diese Atmos Titel eher lieblos abgemischt worden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4866" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-3D-Audio-Suche.jpg" alt="Apple Music 3D-Audio" width="2224" height="873" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-3D-Audio-Suche.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-3D-Audio-Suche-300x118.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-3D-Audio-Suche-1024x402.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-3D-Audio-Suche-768x301.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-3D-Audio-Suche-1536x603.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-3D-Audio-Suche-2048x804.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Prominent an erster Stelle: 3D-Audio</span></p>
<p>Wenn ein Album in Dolby Atmos verfügbar ist, wird dies mit einem kleinen Tag markiert, wie zum Beispiel hier beim Debüt-Album von Pearl Jam:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4868" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag2.jpg" alt="Pearl Jam Ten Dolby Atmos" width="2224" height="678" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag2.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag2-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag2-1024x312.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag2-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag2-1536x468.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag2-2048x624.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></p>
<p>So weit, so gut. Dieses Tag wird allerdings bei Alben nur dann angezeigt, wenn alle Titel des Albums in Dolby Atmos abspielbar sind. Sobald da ein Track dabei ist, der nicht in Atmos verfügbar ist (z.B. Bonustracks), fehlt dieses Atmos Tag und man erfährt es nicht, dass das Album eigentlich im 3D-Sound vorliegt. Wie zum Beispiel beim Album SPORTS von Huey Lewis and The News. Bei dieser Geburtstagsausgabe gibt es noch einige Livemitschnitte in Stereo, der Hinweis auf Dolby Atmos wird von Apple weggelassen:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4867" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag.png" alt="Dolby Atmos Tag Apple Music" width="2224" height="696" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag.png 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag-300x94.png 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag-1024x320.png 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag-768x240.png 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag-1536x481.png 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Atmos-Tag-2048x641.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></p>
<p>Dass es Alben in verschiedenen Versionen gibt, ist ein generelles Problem bei Streaming Diensten, auch bei Apple Music. Es lohnt sich immer zu schauen, ob es von einem Album auch noch eine andere Version gibt. Beispiel David Bowies Album von 1969, welches man als SPACE ODDITY kennt. Es gibt zwei Versionen bei Apple Music. Eine in Dolby Atmos, eine ohne Dolby Atmos. Beide Versionen haben exakt dieselbe Tracklist, beide Versionen werden als &#8222;2019 Mix&#8220; betitelt. Das linke im Bild unten spielt in Stereo, das rechts in Dolby Atmos. Verdient Apple so wenig, dass man niemanden einstellen kann, der etwas Ordnung in die Bude reinbringt?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4865" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Double-Bowie-scaled.jpg" alt="David Bowie Atmos" width="2560" height="536" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Double-Bowie-scaled.jpg 2560w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Double-Bowie-300x63.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Double-Bowie-1024x215.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Double-Bowie-768x161.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Double-Bowie-1536x322.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Double-Bowie-2048x429.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Im Vergleich zu Apple Music ist das Suchen nach Atmos Titeln bei Amazon einfacher. Hier wird jeder Song, der in Atmos verfügbar ist, getaggt und nicht nur ein komplettes Album. Bei Amazon wird ein Album auch dann mit „Dolby Atmos“ markiert, wenn auch nur ein einziger Song in Atmos verfügbar ist, was im Endeffekt ebenfalls nicht optimal, sondern auf lange Sicht eher frustrierend ist.</p>
<p>Es gibt allerdings eine externe Webseite, bei der man nach verfügbaren Dolby Atmos Titeln bei Apple Music suchen kann. Das ist der Spatial Audio Finder, den man unter diesem Link aufrufen kann:</p>
<p><a href="https://bendodson.com/projects/spatial-audio-finder/">https://bendodson.com/projects/spatial-audio-finder/</a></p>
<p>Kleiner Wermutstropfen: Hier wird anhand der amerikanischen Datenbank gesucht. Es sind nicht immer alle Atmos Titel weltweit verfügbar.</p>
<p>Das Suchen von 5.1-Titeln ist übrigens bei Apple Music nicht vorhanden. Titel, die mit dem Tag &#8222;Dolby Audio&#8220; versehen wird, findet man nur per Zufall. Bisher habe ich nur einige Surroundmixe von Pink Floyd und David Gilmour in diesem Format gefunden.</p>
<p><span style="font-size: 11px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4869" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Dolby-Audio.jpg" alt="Apple Music Dolby Audio Pink Floyd Division Bell" width="1496" height="653" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Dolby-Audio.jpg 1496w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Dolby-Audio-300x131.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Dolby-Audio-1024x447.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Dolby-Audio-768x335.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1496px) 100vw, 1496px" /></span></p>
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<h4>Die Auswahl: Alles nur in Atmos</h4>
<p>Im Vergleich zu Amazon und Tidal hat Apple Music noch einen klaren Vorteil. Alle Titel in 3D-Audio liegen nur in Dolby Atmos vor. Es gibt keine Titel in Sonys 360RA Format, sondern nur in Dolby Atmos. Nur wenige Receiver können 360RA-Titel abspielen. Bei Amazon hat mich gerade dies genervt.</p>
<p>Die größte Auswahl an abspielbarer Musik in Surround dürfte sich daher bei Apple Music finden. Aber wie das halt bei Streaming Diensten so ist, es gibt keine Garantie, dass etwas weltweit und für immer verfügbar ist. Atmos Titel können wieder aus dem Programm herausgenommen werden oder nur in bestimmten Ländern verfügbar sein.</p>
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<h4>Navigieren über das iPad</h4>
<p>Als ich im letzten Jahr meine drei Monate Amazon Music hatte, habe ich Musik über die Apps auf dem iPad und meinem Android Smartphone über Chromecast an meinen AV-Receiver gestreamt. Das war nicht immer komfortabel, aber hat dann doch ganz gut funktioniert.</p>
<p>Bei Apple lässt sich Musik über Airplay komfortabel von einem Gerät zu einem anderen streamen. Das Problem: Im Gegensatz zu Chromecast unterstützt Airplay keine Surroundformate, sondern nur Stereo. Das Übertragen des Atmos-Streams vom iPad zum Apple TV funktioniert nicht. Die Musik wird in diesem Fall nur in Stereo übertragen.</p>
<p>Man kann das iPad aber als Fernbedienung für Apple TV nutzen. Man wählt in den Airplay-Einstellungen die Option „Andere Lautsprecher &amp; Geräte steuern“. In dem Fall navigiert man dann auf dem iPad durch die Auswahl der Apple Music App, anschließend ist es aber immer die Apple TV App, die die Musik abspielt und den Stream startet. Das funktioniert richtig gut und besser als der Weg mit der Amazon App und Chromecast. Allerdings gibt es auch bei Apple Frustpotenzial. Manchmal grätscht hier auch wieder Airplay dazwischen, sodass die Musik wieder in Stereo abgespielt wird. Das kann man gut in der App des Tablets erkennen:</p>
<div id="attachment_4875" style="width: 1579px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4875" class="wp-image-4875 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-1.jpg" alt="Airplay Dolby Atmos" width="1569" height="264" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-1.jpg 1569w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-1-300x50.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-1-1024x172.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-1-768x129.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-1-1536x258.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1569px) 100vw, 1569px" /><p id="caption-attachment-4875" class="wp-caption-text">Der Song Big Shot von Billy Joel wird über Airplay (in Stereo) zum Apple TV übertragen.  Zu erkennen ist das an dem Pfeil: iPad-&gt;AppleTV</p></div>
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<div id="attachment_4876" style="width: 2234px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4876" class="size-full wp-image-4876" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-2.jpg" alt="iPad als Fernbedienung für Apple TV" width="2224" height="248" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-2.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-2-300x33.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-2-1024x114.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-2-768x86.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-2-1536x171.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/S26-Airplay-2-2048x228.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><p id="caption-attachment-4876" class="wp-caption-text">Hier wird Apple TV als externes Gerät angesteuert. Das iPad ist die Fernbedienung und der Song von Mark Knopfler spielt in Dolby Atmos.</p></div>
<p>Ich habe nicht herausfinden können, warum dieser Fernbedienungsmodus nicht immer funktioniert. Es scheint rein willkürlich zu sein. Passiert das, muss man im iPad in die Airplay-Einstellung und zwischen den Geräten hin und herschalten, bis es wieder klappt. Das Ganze ist etwas hakelig und ich habe das Gefühl, dass sich mit jedem Update, entweder von Apple TV oder dem iPad, wieder irgendwas an der Kommunikation beider Geräte ändert. Es ist mir schon passiert, dass kein Ton abgespielt wurde und hier nur der Neustart von Apple TV oder AV-Receiver geholfen hat. Dann gab es auch mal eine Phase, dass nicht Dolby Atmos abgespielt wurde, sondern alles nur in 5.1. Auch hier half die alte Windows-Problemlösung: Neustart.</p>
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<h4>Noch ein Wort zu Atmos mit Kopfhörern</h4>
<p>Auch wenn das eindrucksvollste Hörerlebnis über im Raum verteilte Lautsprecher erfolgt, wird Dolby Atmos am häufigsten über Kopfhörer am Smartphone abgespielt, dessen sollte man sich bewusst sein. Apple hat bei seinen AirPods einige Techniken eingebaut, mit denen dieses Rundumerlebnis möglichst nah an Lautsprecher herankommen soll. Man kann zum Beispiel die eigenen Ohren personifizieren. Mit dem iPhone fotografiert man seine Ohrmuscheln und kalibriert damit die Umwandlung des Atmos Streams in die binaurale Tonausgabe, die auf die eigenen Ohren maßgeschneidert ist.</p>
<p>Außerdem gibt es das dynamische Head Tracking. Man befindet sich in einer Art virtuellen Hörraum und Kopfbewegungen bewirken, dass der Sound sich nicht wie bei normalen Kopfhörern mit bewegt, sondern an der virtuellen Position im Raum bestehen bleibt. Dreht man also seinen Kopf nach rechts, erklingen die mittigen Leadvocals dann im linken Kopfhörer. Auf diese Weise ist der räumliche Eindruck weitaus besser als mit herkömmlichen Kopfhörern. Überzeugen tut es mich aber nicht. Im Vergleich zu Lautsprechern klingt dieser Höreindruck immer noch nicht wirklich lebendig, denn der Rest des Körpers bekommt dadurch nichts mit, es findet nur im Kopf statt. Ich hatte es zudem nach 20 Minuten geschafft, dass sich der virtuelle Raum so verdreht hat, dass ich die Nullposition nur durch Neustart wieder erreicht habe.</p>
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<h4>Und ein Wort zur Streaming-Qualität</h4>
<p>Es ist bekannt, dass Atmos Streams mit einer ziemlich ernüchternden Bandbreite von 768 kbit/s übertragen werden. Das ist auch bei Apple so. Im Internet gibt es ganze Debatten darüber, dass die Qualität dadurch grausig ist. Es wird gesagt, dass man lauter Artefakte hört wie bei niedriger mp3-Bandbreite. Teilweise gibt es Soundbeispiele aus Höhenlautsprechern mit starken Artefakten, die aber nichts als Fake sind. Mir sind nie Artefakte aufgefallen wenn ich mein Ohr an irgendeinen der Lautsprecher gehalten habe.</p>
<p>Gut reden möchte ich die niedrige Bandbreite auch nicht. Mit Sicherheit geht da etwas an Klarheit und Präsenz verloren. Die Frage ist, ob man überhaupt bei einem A/B-Test einen Stream von einer Blu-ray unterscheiden könnte. Im Endeffekt liegt die Qualität eines immersiven Atmos Mixes in der Art und Weise, wie er abgemischt wurde. Auch im Streaming können richtig gute Abmischungen traumhaft klingen und schlechte klingen auch auf Blu-ray mies.</p>
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<hr />
<h4>Das Angebot an Atmos Mixen</h4>
<p>Bands und Künstler, die mich interessieren und die bei Apple mit Dolby Atmos Mixen vertreten sind, füge ich in die Mediathek von Apple Music hinzu. Das ist eine Art Merkliste, mit der man schneller auf die Musik zugreifen kann. Wie gesagt, die Suche nach Atmos Titeln ist nicht einfach, aber man wird dennoch schnell fündig, weil es doch mittlerweile sehr viel gibt und gefühlt täglich viele neue und alte Alben in Dolby Atmos veröffentlicht werden. In meiner Mediathek habe ich mittlerweile fast 500 Alben hinterlegt. Und das sind nur die, die es ausschließlich im Streaming gibt. Alles Interessante, was als Blu-ray kaufbar ist, kaufe ich und muss daher dort auch nicht gemerkt werden, da ich diese Titel nicht übers Internet höre.</p>
<p>Es heißt, dass im letzten Jahr etwa 70 % der Songs, die es in die Singlecharts schafften, in Dolby Atmos gehört werden können. Das zeigt, wie viel zur Zeit in 3D-Audio veröffentlicht wird. Meine fast 500 gemerkten Alben sind demnach nur ein Bruchteil und vermutlich habe ich viele interessante Alben, die ich längst als Platte oder CD besitze, noch gar nicht als Atmos-Album wiederentdeckt, da ich bei weitem noch nicht alle Lieblingskünstler auf Verfügbarkeit überprüft habe.</p>
<p>Bei der Menge, die da auf den Markt geworfen wird, ist es klar, dass es eine Menge Mixe gibt, die einfach nicht gut sind. Im Vergleich zu meinem Test vor einem Jahr bei Amazon habe ich aber das Gefühl, dass es mehr und mehr bessere Mixe gibt. Auf echte Rohrkrepierer treffe ich zumindest immer seltener.</p>
<p>Mir ist zudem aufgefallen, dass ich bei einigen Alben, die ich noch vor einem Jahr bei Amazon gehört habe, mittlerweile vergessen habe, ob deren Atmos-Mixe überhaupt gut sind. Das brachte mich zu dem Schluss in Zukunft das Besprechen von Mixen, die es nur im Streaming gibt, noch weiter auszubauen. Ich habe mittlerweile eine Liste von über 100 Alben, die ich hier gerne besprechen würde. Da sind viele Klassiker bei, auch viele Alben aus ganz unterschiedlichen Musikrichtungen und einige Perlen, die kaum bekannt sind, aber außerordentlich gut in Dolby Atmos abgemischt wurden. Und natürlich gibt es auch einige, vor denen man besser warnen sollte. Denn einiges könnte ja durchaus mal den Weg auf eine Blu-ray finden und hier kann man vorher überprüfen, ob sich der Kauf überhaupt lohnt.</p>
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<hr />
<h4>Fazit</h4>
<p>Wer Fan von Musik in Surround und Dolby Atmos ist, wird über kurz oder lang nicht an den Streaming-Anbietern vorbeikommen. Es gibt Unmengen an Musik, die man nicht auf Datenträgern kaufen kann. Apple bietet hier eine Vielzahl an Titel an und hat den Vorteil, dass man nicht zwingend eine Atmos-Anlage besitzen muss. Nachteilig ist, dass der Einstieg in die Atmos Welt von Apple recht teuer ist. Die Suche und die Angaben, was in Atmos verfügbar ist, ist stark ausbaufähig. Dabei wäre dies gar nicht mal so schwer. Personalisierte Vorschläge („Ähnliche Musik in Dolby Atmos“) wären ein Anfang. Hier wird aber bisher nur allgemein nach ähnlicher Musik aufgelistet und die ist auch heute noch zum großen Teil nur in Stereo.</p>
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		<title>Peter Gabriel &#8211; I/O Songs in Dolby Atmos</title>
		<link>https://surroundmixe.de/peter-gabriel-i-o-songs-in-dolby-atmos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2023 09:35:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Gabriel]]></category>
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					<description><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Special: Peter Gabriels In-Side-Mixe zu I/O<br />
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<p>Dieses Mal gibt es keine Albumrezension, denn das betreffende Album ist noch nicht veröffentlicht. Dennoch wollte ich etwas über die neuen Songs von Peter Gabriel schreiben, die er seit Anfang des Jahres jeweils zum Vollmond veröffentlicht. Diese Songs sollen alle irgendwann das Album I/O bilden.</p>
<p>Gabriel hat kurz nach der Veröffentlichung von UP erzählt, dass sein kommendes Album fast fertig ist, den Titel I/O tragen wird und spätestens 2004 herauskommt. Knapp 20 Jahre später und 10 Kilo schwerer (was nicht nur für Peter Gabriel gilt) ist I/O nun so gut wie fertig. So genau weiß noch keiner, wann denn das neue Album erscheint. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-i-o-songs-in-dolby-atmos/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-i-o-songs-in-dolby-atmos/">Peter Gabriel &#8211; I/O Songs in Dolby Atmos</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Special: Peter Gabriels In-Side-Mixe zu I/O<br />
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<p>Dieses Mal gibt es keine Albumrezension, denn das betreffende Album ist noch nicht veröffentlicht. Dennoch wollte ich etwas über die neuen Songs von Peter Gabriel schreiben, die er seit Anfang des Jahres jeweils zum Vollmond veröffentlicht. Diese Songs sollen alle irgendwann das Album I/O bilden.</p>
<p>Gabriel hat kurz nach der Veröffentlichung von UP erzählt, dass sein kommendes Album fast fertig ist, den Titel I/O tragen wird und spätestens 2004 herauskommt. Knapp 20 Jahre später und 10 Kilo schwerer (was nicht nur für Peter Gabriel gilt) ist I/O nun so gut wie fertig. So genau weiß noch keiner, wann denn das neue Album erscheint.</p>
<p>Peter Gabriel veröffentlicht die I/O-Stücke in drei verschiedenen Version. In Stereo gibt es von jedem Lied den Bright-Side-Mix und den Dark-Side-Mix. Jeweils einer davon zum Vollmond, der andere dann bei Neumond. Ebenfalls zu Neumond erscheint dann auch der In-Side-Mix und dieser ist in Dolby Atmos.</p>
<p>Da auch UP damals in Surround remixt und auf SACD veröffentlicht wurde und Peter Gabriel zudem sehr darauf bedacht war, dass die Genesis-Alben, an denen er beteiligt war, ordentlich in Surround abgemischt werden, war es fast klar, dass es I/O auch in Mehrkanal geben würde. Es bleibt zu hoffen, dass die komplette Veröffentlichung von I/O auch mit einer Blu-ray erfolgt, denn aktuell kann man die neuen Songs natürlich nur im Streaming bei Amazon, Apple und Tidal in Dolby Atmos hören.</p>
<p>Für die immersiven Mixe ist der deutsche Hans-Martin Buff verantwortlich, der in diesem Bereich kein Unbekannter ist. Immerhin ist er schon als Buchautor in Sachen Dolby Atmos in Erscheinung getreten und hat das Nachschlagewerk mit dem Titel „Überall &#8211; Musikproduktion in 3D Audio für Kopfhörer“ herausgebracht. Aus dem Buchtitel kann man schon erahnen, dass Buff seine Mixe eher für Kopfhörer-Atmos optimiert, was auch okay ist, denn nicht viele haben eine entsprechende Anlage zu Hause. Die große Frage ist nun, ob denn über Lautsprecher ein immersives Sounderlebnis erlebt wird oder ob dies am Ende ähnlich flach bleibt wie die binaurale Wiedergabe über Kopfhörer.</p>
<p>Bisher sind sechs Stücke von I/O in Dolby Atmos erschienen. Ich werde in diesem Bericht keinen Vergleich anstellen zwischen den drei Mixen, denn dafür habe ich die Bright- und die Dark-Side-Mixe viel zu selten gehört, als dass ich da irgendwelche signifikanten Unterschiede ausmachen könnte. Stattdessen will ich etwas beschreiben, wie Hans-Martin Buff die Sounds und Instrumente im (echten) Raum verteilt hat.</p>
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<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4018" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Panopticom-Screenshot.jpg" alt="Peter Gabriel Panopticom In-Side-Mix Dolby Atmos" width="2224" height="618" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Panopticom-Screenshot.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Panopticom-Screenshot-300x83.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Panopticom-Screenshot-1024x285.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Panopticom-Screenshot-768x213.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Panopticom-Screenshot-1536x427.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Panopticom-Screenshot-2048x569.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></h4>
<h4><em><br />
Panopticom</em></h4>
<p><em>Panopticom</em> war der erste Song, den Peter Gabriel im Januar herausgebracht hat. Von den bisher veröffentlichten Stücken ist das vielleicht das Stück, welches man noch am ehesten mit Gabriels letztem Album UP vergleichen könnte. Zumindest gibt es hier ähnliche elektronische Effekte, wie es sie auch auf UP zuhauf gegeben hat. Es dürfte aber kein Überbleibsel aus dem 2004 geplanten Album sein. <em>Panopticom</em> ist deutlich neuer. Im Dolby Atmos Mix sind es vor allem diese Effekte, die die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Diese werden immer wieder durch den Raum geschickt, es schwirrt also links und rechts und über dem Hörplatz ständig etwas vorbei. Das Drumprogramming kann man schön aus allen Richtungen heraushören. Vorne dürfte der Platz aber weitestgehend für Manu Katché reserviert sein.</p>
<p>Die Akustikgitarren, die man wohl zuletzt in den 70ern in einem Gabriel-Stück als Akustikgitarren ausmachen konnte, wurden on Top gesetzt, kommen also vornehmlich aus den Deckenlautsprechern, ab und zu aber auch seitlich. Von oben sind auch Gesangseffekte im Refrain zu hören. Kleines Manko am Dolby Atmos Mix: Mir ist da ein bisschen zu viel Hall im Spiel, sodass der Gesamtklang etwas matschig klingt, was auch das Schlagzeug etwas seltsam wirken lässt. Daher leichte Abzüge in der B-Note.</p>
<p>9/10<span style="font-size: 11px;"> </span></p>
<hr />
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4019" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-The-Court-Screenshot.jpg" alt="Peter Gabriel The Court In-Side-Mix Dolby Atmos" width="2224" height="638" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-The-Court-Screenshot.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-The-Court-Screenshot-300x86.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-The-Court-Screenshot-1024x294.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-The-Court-Screenshot-768x220.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-The-Court-Screenshot-1536x441.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-The-Court-Screenshot-2048x588.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></h4>
<h4><em><br />
The Court</em></h4>
<p>Dieses Stück klingt sofort deutlich besser. Auch hier wird mit Hall gespielt, aber es klingt weitaus harmonischer. Der rückwärts gespielte Nachhall der tiefen Klaviertöne schwebt von hinten nach vorne, bevor vorne dann der eigentliche Klaviersound erklingt. Toller Effekt! In den Rearkanälen gibt es hin und wieder Gesang zu hören wie Chöre im Refrain. Buff hat hier wieder viele Sounds an die Decke gelegt, vor allem die Streicher können hier punkten, die sich oben sowie links und rechts im Raum verteilen. Auf diese Weise wirken sie wie massive Wände. Zudem kann man in den Streicherarrangements Bewegungen feststellen. Das simple Klavier-Solo gegen Ende kann man nach meinem Empfinden hinten oben ausmachen.</p>
<p>10/10</p>
<hr />
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4017" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Time-Screenshot.jpg" alt="Peter Gabriel Playing For Time In-Side-Mix Dolby Atmos" width="2224" height="628" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Time-Screenshot.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Time-Screenshot-300x85.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Time-Screenshot-1024x289.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Time-Screenshot-768x217.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Time-Screenshot-1536x434.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Time-Screenshot-2048x578.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></h4>
<h4><em><br />
Playing for Time</em></h4>
<p><em>Playing for Time</em> hat zunächst ein eher reduziertes Arrangement und besteht aus Kontrabass, Klavier und Gesang. Ein wenig erinnert mich dieser angejazzte Stil an einige Filmsongs von Randy Newmann. Das Klavier ist auf der rechten Seite weit in den Raum geschoben und auch höher angesiedelt. Mit zunehmender Dauer des Stücks habe ich das Gefühl, dass es immer weiter in die Rears getragen wird. Der Kontrabass füllt ebenfalls die ganze Raumhöhe aus und ist vorne zu hören. Später kommen wieder die üppigen dichten Streicher hinzu, die wieder links und rechts den Raum ausfüllen, aber doch eher vorne auszumachen sind. Interessant: Beim später einsetzenden Schlagzeug merkt man, dass dieses an der Decke dezent seine Runden zieht. Es ist aber kein störender Effekt, da hier Klavier und Streicher eindeutig der Bezugspunkt sind und die Drums eine eher untergeordnete Rolle spielen.</p>
<p>10/10</p>
<hr />
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4016" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-IO-Screenshot.jpg" alt="Peter Gabriel I/O In-Side-Mix Dolby Atmos" width="2224" height="636" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-IO-Screenshot.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-IO-Screenshot-300x86.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-IO-Screenshot-1024x293.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-IO-Screenshot-768x220.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-IO-Screenshot-1536x439.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-IO-Screenshot-2048x586.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></h4>
<h4><em><br />
I/O</em></h4>
<p>Kommen wir zum Titelstück, welches eine überaus positiv gestimmte Up-tempo-Nummer ist. Auch hier gibt es wieder umherkreisende Percussion- und Gitarrensounds. Die Doppelschläge der Snaredrum im Refrain kann man an der Decke ausmachen. Ein Highlight ist hier die Gitarre in der Bridge, die von vorne nach hinten und wieder zurück wandert. Das Solo am Ende ist auch recht weit oben im Raum platziert. Man sollte sich übrigens nicht davon irritieren lassen, dass das Atmos Symbol im Screenshot von Amazon Unlimited Music (siehe oben) fehlt. Das Lied wird in Dolby Atmos ausgegeben. Es ist eines der vielen Fehler, die mir bei meinem Amazon-Atmos-Test aufgefallen sind, von denen in meinem <a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-1/">Erfahrungsbericht</a> die Rede ist.</p>
<p>10/10</p>
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<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4020" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Horses-Screenshot.jpg" alt="Peter Gabriel Four Kinds Of Horses In-Side-Mix Dolby Atmos" width="2224" height="632" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Horses-Screenshot.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Horses-Screenshot-300x85.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Horses-Screenshot-1024x291.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Horses-Screenshot-768x218.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Horses-Screenshot-1536x436.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Horses-Screenshot-2048x582.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></h4>
<h4><em><br />
Four Kinds Of Horses</em></h4>
<p>Zusammen mit <em>Playing for Time</em> in meinen Ohren das musikalische Highlight der bisherigen I/O-Veröffentlichungen von Peter Gabriel. Auch der Dolby Atmos Mix macht wieder eine außerordentlich gute Figur. Programming ist wieder in allen Ecken zu hören, Synthsounds fallen von oben herab, Echoeffekte fliegen von hinten nach vorne. Man hat das Gefühl, als wäre <em>Four Kinds Of Horses</em> eigens für eine Dolby Atmos Abmischung so geschrieben und arrangiert worden.</p>
<p>10/10</p>
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<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4032" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Road-Screenshot.jpg" alt="Peter Gabriel Road to Joy In-Side-Mix Dolby Atmos" width="2224" height="623" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Road-Screenshot.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Road-Screenshot-300x84.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Road-Screenshot-1024x287.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Road-Screenshot-768x215.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Road-Screenshot-1536x430.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/06/S21-PG-Road-Screenshot-2048x574.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></h4>
<h4><em><br />
Road to Joy</em></h4>
<p>Bei diesem Stück werden Erinnerungen an <em>Kiss That Frog</em> vom 1992 erschienen Album US wach. Der In-Side-Mix wurde am heutigen Sonntag veröffentlicht und bildete gerade sozusagen den Abschluss meines Frühstücks. Interessant ist, dass Hans-Martin Buff laut den Credits bei diesem Stück als Percussionist, Keyboarder und Programmer zu hören ist. Er scheint also am Entstehungsprozess von I/O mehr beteiligt gewesen zu sein, statt nur den Zuschlag erhalten zu haben, die immersiven Mixe zu erstellen.</p>
<p>Auch <em>Road to Joy</em> nutzt das Medium Dolby Atmos im vollen Umfang aus. Zu Beginn kann man Synth-Bass und den Chapman Stick von Tony Levin deutlich unterscheiden, da der Stick seitlich im Raum platziert wurde, während der Synth-Bass vorne bleibt. Bei <em>Road to Joy</em> gibt es zahlreichen Chorgesang, der überall im Raum verteilt wurde. Zudem wurde Peter Gabriels Gesang in den Strophen gedoppelt, sodass man ihn nicht nur vorne hört, sondern auch im weiten Panorama oben. In den Decken finden sich auch zahlreiche Farbtupfer von Streichern. Funky Gitarrenriffs gibt es zunächst hinten rechts oben zu hören, im späteren Verlauf variiert aber diese Position im Raum. Und wie schon bei den anderen Stücken gibt es auch hier wieder viele dezente Sounds, die durch den Raum geschickt werden. Highlight ist der Wasserplatscher ganz am Ende, der sozusagen von der Decke auf einen herabregnet, was bei diesen Temperaturen eine willkommene Abkühlung wäre.</p>
<p>10/10</p>
<hr />
<h4>Wie gehts weiter?</h4>
<p>Peter Gabriel hat auf seiner aktuellen Tour bisher 13 neue Stücke gespielt. Es wird also noch einige Vollmondnächte mit neuer Musik geben. Ob er neue Songs auf seinen Konzerten ausgelassen hat, werden die nächsten Monate zeigen. Gut möglich, dass diese Veröffentlichungsprozedur auch noch im nächsten Jahr weitergeht. Mich beschleicht das Gefühl, dass Peter Gabriel aktuell alles Neue unter dem Deckmantel I/O veröffentlicht und irgendwann aus diesen Songs das Album I/O herausbringt, das wie eine Art Best-of dieser Phase angesehen wird. Wie dem auch sei, gegen Ende des Jahres plane ich, die nächsten neuen Stücke vorzustellen. Und wer weiß, vielleicht gibt es dann doch das gesamte Album zum Rezensieren. Inklusive Blu-ray! Bis dahin werde ich die Gelegenheit nutzen, mal die Multichannel SACD zu UP vorzustellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dolby Atmos Streaming mit Amazon – Ein Erfahrungsbericht – Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2023 16:53:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: Dolby Atmos Streaming mit Amazon - TEIL 2</span></h5>
<hr />
<p>In den letzten zwei, drei Jahren hörte man von so vielen Alben, die plötzlich im Streaming in Dolby Atmos gehört werden konnten. Steven Wilson hat eine Menge Alben in Atmos abgemischt, weil er wegen der Corona-Pandemie seine Tour absagen musste und nun Zeit hatte. In einem Interview sagte er, dass über 80 % seiner in dieser Zeit erstellten Remixe nur im Streaming gehört werden können und zum Teil noch gar nicht veröffentlicht sind.</p>
<p>Musikfans, die gerne in Surround hören und bisher immer teure Boxen und Reissues kauften, um dieser Leidenschaft nachzukommen, bekommen hier schnell ein Gefühl, irgendetwas zu verpassen. Jetzt wird so viel in Dolby Atmos veröffentlicht und man kann es nicht mal kaufen!</p>
<p>Doch wie sieht es denn mit der Qualität der Atmos-Mixe aus? Dass Steven Wilson sehr gut mischen kann, weiß man mittlerweile. Er hat auf dem Gebiet des Multichannel-Mixens aber auch schon über 15 Jahre Erfahrung. Bei der Menge, die auf den Streamingportalen veröffentlicht wird, kann er und andere bereits erfahrene Leute wie Bruce Soord, Giles Martin und andere unmöglich alles abgemischt haben. Sind die Atmos Mixe denn alle gut? <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-2/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: Dolby Atmos Streaming mit Amazon &#8211; TEIL 2</span></h5>
<hr />
<p><a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-1/">Hier geht es zu Teil 1 des Erfahrungsberichts.</a></p>
<p>In den letzten zwei, drei Jahren hörte man von so vielen Alben, die plötzlich im Streaming in Dolby Atmos gehört werden konnten. Steven Wilson hat eine Menge Alben in Atmos abgemischt, weil er wegen der Corona-Pandemie seine Tour absagen musste und nun Zeit hatte. In einem Interview sagte er, dass über 80 % seiner in dieser Zeit erstellten Remixe nur im Streaming gehört werden können und zum Teil noch gar nicht veröffentlicht sind.</p>
<p>Musikfans, die gerne in Surround hören und bisher immer teure Boxen und Reissues kauften, um dieser Leidenschaft nachzukommen, bekommen hier schnell ein Gefühl, irgendetwas zu verpassen. Jetzt wird so viel in Dolby Atmos veröffentlicht und man kann es nicht mal kaufen!</p>
<p>Doch wie sieht es denn mit der Qualität der Atmos-Mixe aus? Dass Steven Wilson sehr gut mischen kann, weiß man mittlerweile. Er hat auf dem Gebiet des Multichannel-Mixens aber auch schon über 15 Jahre Erfahrung. Bei der Menge, die auf den Streamingportalen veröffentlicht wird, können er und andere bereits erfahrene Leute wie Bruce Soord, Giles Martin und Paul Hicks unmöglich alles abgemischt haben. Sind die Atmos Mixe denn alle gut?</p>
<hr />
<h4>Dolby Atmos: Masse und Klasse?</h4>
<p>In meinem ersten Testmonat bei Amazon Music Unlimited habe ich in gut und gerne 20 Alben reinhören können und musste feststellen, dass da doch etliche Alben dabei sind, deren Abmischung in Dolby Atmos eher enttäuschend und konservativ ausgefallen ist.</p>
<p>Noch einmal zur Erinnerung: Der Hauptabnehmer von Dolby Atmos Musik ist in den Augen der Musikindustrie der Mensch mit dem Kopfhörer. Hier wird ein virtueller Raum erzeugt, in dem man die Objekte platzieren kann. Steven Wilson sagte, dass eine virtuelle Lokalisierung direkt über dem Kopf in einem Kopfhörer-Atmos-Umfeld nicht möglich ist. Auch bei der Platzierung von Musikinstrumenten „hinten“ stößt man schnell an die Grenzen des virtuellen Raumes.</p>
<p>Was tun also die Atmos-Mischer, die den Musikfan mit einer Heimkinoanlage ignorieren? Sie erstellen eher frontlastige Mixe. Ich glaube gerade bei der jungen Mischer-Generation, die erst vor Kurzem angefangen hat, Musik in Raumklang abzumischen, weil es dafür gerade eine große Nachfrage gibt, fehlt etwas die Einsicht, dass es da eine seit den 70er-Jahren kleine, aber stetig wachsende und nicht zu unterschätzende Fangemeinde von Musikliebhabern gibt, denen Multichannel-Musik nur per Lautsprecherbeschallung infrage kommt. Die älteren, die bereits vorher in 5.1 abgemischt haben, die wissen das. Und es fehlt schlichtweg an Erfahrung. Atmos ist neu, wir wissen alle, wie die ersten Stereoabmischungen in den 60ern klangen.</p>
<p>Im großen Ganzen verhält es sich so wie früher beim Kauf von Surroundmixen auf SACD, DVD-Audio oder Blu-ray. Da gab es auch richtig gute, diskrete Mixe, aber auch viele, die eher konservativ abgemischt wurden. So ist das auch im Atmos-Streaming.</p>
<p>Begeistert war ich z.B. von den In-Side-Mixen der neuen Songs von Peter Gabriel, die er seit Anfang des Jahres monatlich veröffentlicht und irgendwann das Album I/O bilden sollen. Peter Gabriel war aber auch schon früher von Surround begeistert. Herausragend ist auch das neue Album von Björk, wenn auch musikalisch etwas eigenwillig. Auch von ihr gab es in der Vergangenheit diverse Surroundmixe, die ich bereits besprochen habe. Es gibt aber auch Künstler, die man vorher gar nicht mit Surround in Verbindung gebracht hat und die nun in sehr guter Qualität in Dolby Atmos gehört werden können. Stellvertretend möchte ich hier Tori Amos nennen und ihr aktuelles Album OCEAN TO OCEAN.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3894" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-amos-atmos.jpg" alt="Tori Amos OCEAN TO OCEAN Dolby Atmos" width="1474" height="1000" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-amos-atmos.jpg 1474w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-amos-atmos-300x204.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-amos-atmos-1024x695.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-amos-atmos-768x521.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1474px) 100vw, 1474px" /></p>
<p>Aber es gibt auch einige Rohrkrepierer. Bei manchen Alben hatte ich das Gefühl, dass man am Mischpult die Meinung vertreten hat, dass das Hinzufügen von Hall zur gewünschten Räumlichkeit führt. Mehrmals habe ich mich beim Hören eines eher schwachen Mixes dabei ertappt, zu überlegen, ob mein Verstärker bei der Decodierung der Atmos Streams nicht irgendein Problem hätte. Aber wenn ich anschließend etwas gehört habe, von dem ich wusste, dass es gut klingt, klang es dann auch wieder gut.</p>
<p>Öfter hatte ich das Gefühl, dass sich vor mir ein weites Panorama auftut. Links und rechts ist weiter weg und es findet auch eine gewisse Staffelung nach oben oder nach vorne statt. Aber es ist immer noch alles direkt vor der Nase, fast so, als würde man einen 3D-Film gucken. Der 3D Effekt ist nur vorne. Vielleicht kommt auch daher der Name 3D-Audio, womit Amazon und Co. werben.</p>
<p>Es gibt ein Album in Dolby Atmos, was mich wirklich wütend gemacht hat. Das ist BROTHERS IN ARMS von Dire Straits. Irgendein ehemaliges Dire Straits Mitglied lobte in einem Interview diesen Dolby Atmos Mix über den grünen Klee und hat wohl nie die SACD gehört. Verglichen mit dem fast 20 Jahre alten 5.1-Mix von Chuck Ainlay ist der neue Atmos Mix ein gewaltiger Rückschritt. Stark verhallt, frontlastig, weites Panorama, man hat das Gefühl, als wären die Frontlautsprecher „so far away from me“. Ich habe nach dem dritten Stück ausgeschaltet. Nicht die Tatsache, dass die neue Abmischung eher schwach ausgefallen ist, hat mich wütend gemacht, sondern dass der gute alte 5.1-Mix damit obsolet geworden ist, denn Dolby Atmos ist nun Mal die Zukunft. Den Ainlay-Mix wird es mit Sicherheit nicht im Streaming geben. Wer also die SACD hat, sollte sich glücklich schätzen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3902" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-Dire-Straits-Brothers-atmos.jpg" alt="Brothers in Arms Atmos" width="2224" height="1264" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-Dire-Straits-Brothers-atmos.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-Dire-Straits-Brothers-atmos-300x171.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-Dire-Straits-Brothers-atmos-1024x582.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-Dire-Straits-Brothers-atmos-768x436.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-Dire-Straits-Brothers-atmos-1536x873.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-Dire-Straits-Brothers-atmos-2048x1164.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></p>
<p>So kommt es, dass man nach wirklich guten Dolby Atmos Alben bei Amazon, Apple und Tidal suchen muss. Ich habe mir vorgenommen, während meiner 3-monatigen Testphase bei Amazon diverse Alben anzuhören und auf dieser Webseite in den nächsten Monaten mehrere Kurzrezensionen zu veröffentlichen, damit jeder einen Eindruck bekommt, was sich dort wirklich lohnt, angehört zu werden, und was eher weiterhin in Stereo gehört werden sollte. Zusätzlich möchte ich einige Atmos-Mixe besprechen, die man auch als teure Deluxe Box erwerben kann. Denn viele scheuen den Kauf teurer Boxen, wenn sie im Grunde nur der Surroundmix interessiert, aber nicht wissen, ob dieser denn auch gut ist.</p>
<hr />
<h4>Atmos Streaming = Atmos komprimiert</h4>
<p>Wenn man von der Qualität der Atmos Mixe spricht, sollte man auch das Bandbreitenthema ansprechen. Auf Blu-rays sind Musikmixe in Dolby Atmos nahezu unkomprimiert. Hier ist Dolby True HD der Grundmix, zu denen die objektbasierenden Metadaten on top hinzukommen. Beim Streaming ist das anders. Wir sind wieder bei den Menschen mit Kopfhörern: Diese finden sich meistens nicht zu Hause, sondern unterwegs. Um unterwegs Musik im Streaming zu hören, ist in der Regel mobiles Internet notwendig. Damit ein Album nicht schnell mal mehrere Gigabyte Datenrate beansprucht, muss man also komprimieren. Daher wird hier Dolby Atmos mit einem Grundmix in Dolby Digital Plus übertragen. Es ist eine Weiterentwicklung des stark komprimierten alten Dolby Digital. Eine technische Verbesserung, aber es ist immer noch komprimiert. Die Datenrate beträgt hier laut verschiedenen Berichten 768 kbit/s. Rechnet man das grob runter, dürfte dies einer Datenrate von 192 kbit/s bei Stereo entsprechen. Ziemlich dürftig. Zum Vergleich: Jethro Tulls neues Album RÖKFLÖTE hat auf der Blu-ray eine Datenrate von fast 8000 kbit/s. Das ist das Zehnfache.</p>
<p>Technisch sollte es für die Streaminganbieter möglich sein zu erkennen, ob man im Heimnetzwerk ist oder im mobilen Netz. Dementsprechend könnte man auch zu Hause bessere Datenraten anbieten. Aber sie werden es nicht tun. Bessere Datenraten bedeuten mehr benötigten Speicherplatz und damit mehr Kosten. Für die paar audiophilen Heimkino-Lautsprecher-Nutzer?</p>
<p>Die große Frage ist nun, hört man deutliche Unterschiede? Ich habe mir für einen kleinen Test einige Stücke im Streaming angehört, die ich auch auf Blu-ray habe. Stücke von Steven Wilson, Yello, Katatonia, den Beatles und Tears for Fears. Der direkte Vergleich fällt schwer, denn im Streaming sind die Stücke alle deutlich leiser als auf Blu-ray. Man hat also niemals die gleiche Lautstärke eingestellt. Habe ich dennoch klangliche Unterschiede vernommen? Ich weiß es nicht! Hier und da hatte ich das Gefühl, dass die Blu-ray etwas klarer aufgelöst ist, aber ich wusste jedes Mal, dass es eben die Blu-ray ist. Wer weiß, wie das bei einem reinen Blindtest gewesen wäre? Mit Sicherheit wird es Leute geben, die deutliche klangliche Unterschiede ausmachen. Als langjähriger mp3-Hörer bin ich da vermutlich schon zu stark kompressionsgeschädigt.</p>
<p>Ich denke, im großen Ganzen ist das komprimierte Dolby Atmos im Streaming nicht das große Problem, sondern die oftmals eher schwachen Mixe. Ein richtig guter Dolby Atmos Mix wird auch komprimiert gut klingen, während ein konservativer, schwacher Mix auch auf Blu-ray konservativ und schwach klingen wird.</p>
<hr />
<h4>Und wie räumlich ist Kopfhörer-Atmos?</h4>
<p>Auch mit dem Kopfhörer habe ich die Playlist, bestehend aus Stücken von Wilson, Yello, Beatles und Tears for Fears, durchgehört. Ich habe hier bewusst Stücke gewählt, von denen ich wusste, dass sie die Räumlichkeit von Dolby Atmos vollkommen ausnutzen. Das Yello-Album <a href="https://surroundmixe.de/yello-point/">POINT</a> ist ein Referenzmix und hat in meiner Rezension die volle Punktzahl erhalten. Steven Wilson hat das neue Album <a href="https://surroundmixe.de/tears-for-fears-the-tipping-point/">THE TIPPING POINT</a> von Tears for Fears abgemischt, wie auch sein eigenes <a href="https://surroundmixe.de/steven-wilson-the-future-bites/">THE FUTURE BITES</a> und ist bekannt für seine diskreten Mixe. <a href="https://surroundmixe.de/the-beatles-abbey-road/">ABBEY ROAD</a> von den Beatles wurde von Giles Martin in Dolby Atmos abgemischt und macht häufig Gebrauch von Deckenlautsprechern.</p>
<p>Im virtuellen Spatial Mix über Kopfhörer hört man in der Tat eine gewisse Räumlichkeit. Hört man herkömmliches Stereo über Kopfhörer, hat man das Gefühl, dass die Musik im Kopf entsteht. Ganz nach links oder nach rechts gemischte Instrumente klingen dann fast schon wie außerhalb des Kopfes. Bei Dolby Atmos hat man generell das Gefühl, das die Musik nicht im Kopf entsteht, sondern eher außerhalb. Es klingt anders als Stereo. Über die Handy-App kann man bequem zwischen Stereo und Dolby Atmos-Wiedergabe hin und her schalten, man merkt da einen ziemlichen Unterschied. Sehr gut ist der Unterschied im Intro des Stückes <em>12 Things I Forgot</em> von Steven Wilson zu beobachten. In der Stereoversion bleibt die Akustikgitarre an Ort und Stelle, im Dolby Atmos kreist sie um den Hörer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3904" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-playlist-atmos.jpg" alt="Atmos Testplaylist" width="2224" height="818" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-playlist-atmos.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-playlist-atmos-300x110.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-playlist-atmos-1024x377.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-playlist-atmos-768x282.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-playlist-atmos-1536x565.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S20-playlist-atmos-2048x753.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></p>
<p><span style="font-size: 11px;">Typisch Amazon: Beim Yello-Stück fehlt das Dolby Atmos Zeichen, es wird aber dennoch in Atmos gespielt.</span></p>
<p>Was die Räumlichkeit angeht, ist das Endergebnis aber dann doch recht flach. Für jemanden, der noch nie Musik über mehrere Lautsprecher gehört hat, dürfte es freilich beeindruckender sein als für jemanden, der weiß, wie Surround klingen kann. Ich würde es so vergleichen: Surround über Lautsprecher ist wie ein guter Single Malt, Surround über Kopfhörer ist wie Jim Beam.</p>
<p>Mit Apple Airpods dürfte der räumliche Effekt etwas besser sein. Ich habe keine Möglichkeit, dies zu testen. Mit diesen Kopfhören können Kopfbewegungen erfasst werden, sodass sich der virtuelle Raum je nach Bewegung etwas verschiebt. Bei Musikwiedergabe soll dieser Effekt aber dezenter vonstattengehen als beispielsweise bei Filmen, die man in Dolby Atmos schaut.</p>
<p>Die Sache mit dem virtuellen Raum, in dem man überall Objekte platzieren kann, ist nicht so trivial. Die Ortung der Objekte erfolgt durch komplizierte Berechnungen. So werden Sounds, die man hinten ausmachen soll, so gefiltert, als wären die betreffenden Frequenzen durch die eigenen Ohrmuscheln und den Hinterkopf verändert worden. Bei Apple kann man bei den neuen Airpod-Modellen die eigenen Ohren ausmessen (über die Kamera des iPhones), um so ein exakteres Ergebnis zu erhalten. Was man in diesen Berechnungen aber schlecht einbeziehen kann, sind andere Faktoren wie der eigene Körperschall. Der ganze Körper saugt Geräusche auf, nicht nur die Ohren. Auch dies spielt eine Rolle, wie wir im Raum Geräusche wahrnehmen. Gewiss sind solche Körperschallanteile längst Bestandteil bei der Berechnung von Spatial Mixen im Kopfhörer. In der Realität sind das alles individuelle Werte. Jeder nimmt Geräusche anders war und die Ortung dieser Geräusche wurde seit der Geburt individuell antrainiert. Der virtuelle Hörraum im Kopfhörer ist daher ein Näherungswert zum realen Hörraum &#8211; egal wie gut man seine Ohren vorher abfotografiert.</p>
<p>Die exakteste Ortung kann deshalb nur über Tonschwingungen im echten Umfeld passieren. Es sei denn jemand erfindet für Dolby Atmos einen Ganzkörper-Kopfhörer…</p>
<p>Die Musikindustrie scheint hier alles auf die Karte Kopfhörer zu setzen und es bleibt die Frage, ob hierbei Atmos vom Konsumenten überhaupt angenommen wird. Es gibt nicht wenige Nutzer, die ihr Handy wieder auf Stereo umschalten, weil Atmos über Kopfhörer einfach zu ungewohnt klingt. Dazu kommen die vielen eher schwachen Atmos Mixe, die keinen wirklichen Mehrwert bieten. Dabei wäre doch jetzt langsam die Zeit reif, dass man echten Raumklang über mehrere unscheinbare kabellose Lautsprecher im Wohnraum einer größeren Masse schmackhaft machen könnte.</p>
<hr />
<h4>Mein persönliches Fazit</h4>
<p>Mein kostenloser Test von Amazon Music Unlimited läuft noch knapp 2 Monate. Es wird bei dem kostenlosen Test bleiben. Zu unbequem ist die Bedienung der App, zu undurchsichtig das Angebot. Es gibt viel Frust, dass oft nicht alle Stücke eines Albums in Atmos verfügbar sind oder das ein bestimmtes Album nur bei der Konkurrenz in Dolby Atmos gehört werden kann. Vielleicht werde ich in einigen Monaten einen Monat buchen, um in Neuzugänge reinzuhören. Ein Dauerabo werde ich aber nicht brauchen, allein schon aus dem Grund, weil ich Unmengen an 5.1- und Atmos-Mixen auf Tonträgern habe, die ich auch ohne Streaming-Abo kaum mehr durchgehört kriege. Vorteilhaft am Streaming ist sicherlich, dass es eigentlich gar nicht mal so teuer ist. Für etwa 120 Euro Abogebühr im Jahr erhält man Zugriff auf Hunderte Alben in Dolby Atmos. Und es kommen fast täglich Neue hinzu. 120 Euro zahlt man gut und gerne auch mal für eine einzige Deluxe Box. Oder sogar deutlich mehr wie aktuell bei Pink Floyd und Rush. Nachteilig am Streaming ist, dass einem die Musik nicht gehört. Verliert die Musikindustrie wieder Mal die Lust am Raumklang, dürfte Atmos-Musik im Streaming über kurz oder lang auch wieder verschwinden.</p>
<hr />
<h4>Vor- und Nachteile des Streamings von Dolby Atmos Musik am Beispiel Amazon</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Vorteile:</h5>
<p>&#8211; Zugriff auf relativ viel Musik in Dolby Atmos zu einem vertretbaren Preis<br />
&#8211; Es kommen regelmäßig neue Titel hinzu<br />
&#8211; Viele Alben gibt es nur im Streaming zu hören<br />
&#8211; Das Anschaffen von überteuerten Super-Deluxe-Boxen nur wegen des Atmos-Mixes ist nicht nötig<br />
&#8211; Man hat definitiv mehr Platz in der Wohnung!<br />
&#8211; Man kann vorher reinhören, wenn man doch scharf auf eine Super-Deluxe-Box ist<br />
&#8211; Der Einstieg in die Atmos Welt bei Amazon ist wegen des günstigen Fire TV Sticks einfach</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Nachteile:</h5>
<p>&#8211; Kein Downmix auf 5.1, falls man keinen Atmosfähigen Verstärker hat<br />
&#8211; Bedienbarkeit der vorhandenen App ist stark verbesserungswürdig (Amazon)<br />
&#8211; Schlechte Suche, was Musik in Atmos angeht<br />
&#8211; Undurchsichtige Rechtevergabe: manche Atmos-Alben und Titel gibt es nur bei der Konkurrenz<br />
&#8211; Es fehlen zum Teil einzelne Lieder eines Albums, die es in Atmos wo anders gibt<br />
&#8211; Formatkrieg: Diverse Titel sind in 360 Reality Audio verfügbar, was die meisten Receiver nicht können<br />
&#8211; Atmos Streams sind komprimiert<br />
&#8211; Die Qualität vieler Atmos-Mixe ist nicht gut</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-2/">Dolby Atmos Streaming mit Amazon – Ein Erfahrungsbericht – Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<title>Dolby Atmos Streaming mit Amazon &#8211; Ein Erfahrungsbericht &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2023 09:44:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: Dolby Atmos Streaming mit Amazon - TEIL 1</span></h5>
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<p>Neben Apple und Tidal bietet auch Amazon Music diverse Musiktitel an, die in Spatial Audio, 3D Audio, Dolby Atmos und wie die Marketingbegriffe alle sonst noch heißen, gestreamt werden können. Bisher war es jedoch so, dass dies nur über die Mobile App möglich war oder über die von Amazon vertriebenen kleinen Lautsprecher. Seit einiger Zeit ist es nun auch möglich, Rundumklang über die Amazon Music App für Fire TV zu hören. Dies ist in soweit interessant, als das man einen Fire TV Stick an einen Receiver anschließen kann, um diese Musik über die eigenen Surroundlautsprecher hören zu können. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-1/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-1/">Dolby Atmos Streaming mit Amazon &#8211; Ein Erfahrungsbericht &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: Dolby Atmos Streaming mit Amazon &#8211; TEIL 1</span></h5>
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<p>Neben Apple und Tidal bietet auch Amazon Music diverse Musiktitel an, die in Spatial Audio, 3D Audio, Dolby Atmos und wie die Marketingbegriffe alle sonst noch heißen, gestreamt werden können. Bisher war es jedoch so, dass dies nur über die Mobile App möglich war oder über die von Amazon vertriebenen kleinen Lautsprecher. Seit einiger Zeit ist es nun auch möglich, Rundumklang über die Amazon Music App für Fire TV zu hören. Dies ist in soweit interessant, als das man einen Fire TV Stick an einen Receiver anschließen kann, um diese Musik über die eigenen Surroundlautsprecher hören zu können.</p>
<p>Ich habe einen Fire TV Stick und als ich davon hörte, war die Versuchung sehr groß, dies mal auszuprobieren. Da ich auch noch eine Prime Mitgliedschaft bei Amazon habe, wurde mir zudem ein dreimonatiger kostenloser Test für Amazon Music Unlimited angeboten, um das Ganze zu testen. Das ist das Abo, welches man benötigt, um Atmos Titel hören zu können. Bei dem in der Prime Mitgliedschaft enthaltenen Prime Music ist 3D Audio nicht enthalten. Ein Abo für Amazon Music Unlimited gibt es ab 8,99 € im Monat für Prime Mitglieder. Wer kein Prime hat, zahlt 10,99 €.</p>
<p>Ganze drei Monate kostenlos testen zu können ist natürlich ein no-brainer, wie man heutzutage sagen würde. Nach knapp einem Monat Nutzung kann ich an dieser Stelle meine Erfahrungen weitergeben, denn auch für mich war streamen in Surround bisher völliges Neuland. Interessanterweise habe ich beim Testen noch eine andere Möglichkeit gefunden, Dolby Atmos Titel von Amazon über die Surround-Anlage zu hören, gänzliche ohne Fire TV, die offensichtlich schon viel länger funktioniert. Nur scheint dies überhaupt nicht geläufig zu sein, ich habe dazu auch nichts im Internet gefunden. Mehr dazu weiter unten.</p>
<hr />
<h4>Im Trend: Spatial Audio</h4>
<p>Wie kommt es eigentlich, dass Musik in Surround plötzlich so im Trend ist, dass Streaming Anbieter entsprechende Abos anbieten? Kaufen die Leute jetzt alle Heimkino-Lautsprecher? Nein, tun sie nicht. Die Musikindustrie hat hier einen anderen Konsumenten im Blick: Menschen, die Musik über Kopfhörer konsumieren. Was früher der Walkman war, ist heute das Smartphone. Dank ausgeklügelter Algorithmen kann über Kopfhörer ein virtueller Raum suggeriert werden, der es ermöglicht, darin Audioquellen gezielt zu platzieren, sodass man auch über Stereokopfhörer einen räumlichen Eindruck bekommt. Mit Apple Kopfhörern ist es sogar möglich, dass zudem Kopfbewegungen in diesen Algorithmus mit einbezogen werden. A<span lang="en-US">lgorithm </span><span lang="en-US">is a dancer! Dass diese mehrkanalige Musik auch mit mehreren Lautsprechern abgehört werden kann, wird hier eher als eine alternative Anwendungsmöglichkeit angesehen. Das zeigt sich daran, dass Amazon Music erst jetzt seine Fire TV App Atmos-Ready gemacht hat.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3877" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-katatonia-atmos.jpg" alt="Katatonia Dolby Atmos" width="1400" height="951" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-katatonia-atmos.jpg 1400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-katatonia-atmos-300x204.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-katatonia-atmos-1024x696.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-katatonia-atmos-768x522.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /><span style="font-size: 11px;">Das aktuelle Album von Katationa gibt es auch im Streaming in Dolby Atmos zu hören.</span></p>
<hr />
<h4>Wie kann man Dolby Atmos über Fire TV hören?</h4>
<p>Was man benötigt, ist ein Dolby Atmos-fähiges Fire TV Gerät. Amazon hat in den letzten Jahren diverse Varianten seines Streaming Sticks herausgebracht. Von den aktuell erhältlichen Geräten können alle Dolby Atmos bis auf den günstigen Fire TV Stick Lite. Ich habe einen etwa 3 Jahre alten Fire TV Stick 4K, der kann das auch. Noch ältere Geräte dürften nicht Atmos-fähig sein.</p>
<p>Außerdem benötigt man einen Receiver, der Dolby Atmos kann. Ich habe den Stick an meine ältere Zweitanlage angeschlossen, die die herkömmlichen Surroundformate beherrscht. Ergebnis: Amazon erkennt das und spielt dann alles nur in Stereo ab. Es findet somit kein Downmix auf 5.1 statt, wie das bei Blu-rays der Fall ist. (Bei Apple soll dies allerdings funktionieren, heißt es.)</p>
<p>Was ist mit Atmos-Verstärkern, an denen nur 5.1 Lautsprecher angeschlossen sind? Auch dann dürfte das Endgerät nicht als Atmos-Gerät erkannt werden. Als ich noch keine Deckenlautsprecher installiert hatte, spielte mein Yamaha Verstärker stets Dolby True HD ab. Erst mit den zusätzlichen Lautsprechern wurde im Display Dolby Atmos angezeigt. Das dürfte auch bei allen anderen Herstellern so sein.</p>
<hr />
<h4>360 Reality Audio &#8211; Der Sonderfall in Sachen 3D Spatial Audio</h4>
<p>Während Apple auf Dolby Atmos setzt, gibt es bei Amazon noch ein weiteres Spatial Audio Format. Das ist das von Sony entwickelte 360 Reality Audio. Meines Wissens nach wird dies nur in Sony Verstärkern verbaut. Außerdem sollen Smartphones Titel im 360-Format abspielen können. Bei Amazon Music gibt es einige interessante Alben nur in 360 Reality Audio. Mir sind kaum Titel aufgefallen, die beides haben. Wenn also irgendein Künstler bei Apple in Dolby Atmos gehört werden kann, muss es nicht zwangsläufig heißen, dass dieser auch bei Amazon in Dolby Atmos vorliegt. Hier liegt also ein gewisses Frustpotenzial vor, wenn etwas nur in 360 Reality Audio angeboten wird. Ein System dahinter konnte ich nicht erkennen, was man in Atmos und was in 360 RA zu Verfügung stellt. Das aktuelle Album von Schiller ILLUMINATE gibt es z.B. bei Amazon in Dolby Atmos, den Vorgänger EPIC dagegen in 360 Reality Audio.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3876" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-roekfloete-atmos.jpg" alt="Jethro Tull Rökflöte " width="1400" height="939" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-roekfloete-atmos.jpg 1400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-roekfloete-atmos-300x201.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-roekfloete-atmos-1024x687.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-roekfloete-atmos-768x515.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /><span style="font-size: 11px;">Das neue Album von Jethro Tull gibt es bei Amazon nur in 360 Reality Audio</span></p>
<p>Auch bei Tidal gibt es 360 Reality Audio zu hören. Ich habe nicht in Erfahrung bringen können, ob man hier ebenfalls diese Entweder-oder-Schiene fährt, oder man alle 3D-Titel über beide Formate abspielen kann.</p>
<hr />
<h4>Was gibt es alles in Dolby Atmos zu hören?</h4>
<p>Wir Freunde von Musik in Surround wissen ja, das regelmäßig irgendwelche teuren Deluxe Boxen von bekannten Alben veröffentlicht werden, die das jeweilige Album in Dolby Atmos auf einem Blu-ray-Silberling enthalten. Das aktuelle hochpreisige Beispiel dürfte DARK SIDE OF THE MOON sein, für das man über 300 Euro zahlen muss. Diese Atmos Mixe werden aber nur höchst selten ausschließlich für solche Deluxe Boxen erstellt. Der primäre Markt ist das Streaming. Hier gibt es in der Tat weitaus mehr Alben in Dolby Atmos zu hören, als man als Tonträger kaufen kann. REVOLVER von den Beatles gibt es zum Beispiel nur im Streaming. Ich fand vieles, von dem ich gar nicht wusste, dass es von diesen Bands Dolby Atmos Mixe gibt: Pearl Jam, Coldplay, Neil Young, Tom Petty, Sigur Ros, alle Alben von George Harrison, die neuen Alben von Grönemeyer, Metallica, The National und so weiter. Und ja, auch Helene Fischer!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3869" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-beliebte-alben.jpg" alt="Beliebte Alben in Dolby Atmos bei Amazon" width="1373" height="1000" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-beliebte-alben.jpg 1373w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-beliebte-alben-300x218.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-beliebte-alben-1024x746.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-beliebte-alben-768x559.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1373px) 100vw, 1373px" /><span style="font-size: 11px;">Einige &#8222;beliebte Alben&#8220; bei Amzon in Dolby Atmos</span></p>
<hr />
<h4>Amazon, Apple, Tidal: Ein schneller Vergleich</h4>
<p>Im Vergleich zu Apple und Tidal liegt Amazon mit seinem Atmos-Bestand zurück. Einige Sachen fehlen einfach oder sind wie erwähnt in 360 Reality Audio zu hören. Bei Apple soll es zudem einige herkömmliche 5.1 Alben geben sowie welche, die in den 70ern für die Quadrophonie abgemischt wurden. Diese sind dann nicht als Dolby Atmos getaggt, sondern als Dolby Audio. Bei Amazon dagegen hat man eher das Gefühl, als wolle Amazon erst mal halbherzig  &#8222;den Fuß in die Tür stellen&#8220;, um zu schauen, ob es da überhaupt einen Markt für Dolby Atmos gibt. Denn bei Amazon gibt es aus mir unerklärlichen Gründen auch zahlreiche Alben, von denen nur eine Handvoll Titel in Dolby Atmos verfügbar sind, obwohl eigentlich das komplette Album in Atmos vorliegen müsste. Rechteprobleme oder Datenbankschlampereien? Da darf man sich schon die Frage stellen, ob man für halbe Sachen wirklich monatlich Geld ausgeben will.</p>
<p>Andererseits ist der Einstieg ins Atmos Streaming über Amazon deutlich einfacher. Ein Fire TV Stick ist relativ günstig, bei Apple TV funktioniert dies wohl nur mit einem Apple TV 4K, der um die 170 Euro kostet. Bei Tidal gibt es Apps sowohl für Fire TV wie auch für Apple TV. Allerdings ist hier das benötigte Abo mit 19,99 im Monat deutlich teurer als bei der Konkurrenz. Aber auch Tidal und Apple bieten jeweils einen kostenlosen Probemonat an.</p>
<p>Wer also direkt alles haben will, der steigt am besten direkt bei Apple ein? So einfach ist das leider nicht, denn auch Amazon hat einige Exklusiv-Titel im Portfolio. Das Album WILDFLOWERS von Tom Petty war lange Zeit nur bei Amazon in Dolby Atmos zu hören. Außerdem hat auch Amazon einige Quad-Alben im Angebot, allerdings nur in 360 Reality Audio, z.B. die ersten Soloalben von Paul Simon.</p>
<p>Ob auch Tidal Exklusiv-Titel hat, weiß ich nicht, aber der ganze Flickenteppich erinnert stark an die Rechteverteilung im Fußball oder beim Film- und Serienstreaming generell. Wer alles hören möchte, braucht mehrere Abos oder wechselt regelmäßig.</p>
<hr />
<h4>Musik in Dolby Atmos finden</h4>
<p>Zurück zu Amazon und der App: Die Suche ist ein wunder Punkt. Denn was es in Dolby Atmos zu hören gibt, habe ich über externe Webseiten und Foren, zum Teil sogar über die Apple Music App, die auf meinem iPad installiert ist, herausbekommen statt über Amazon. Das ist der erste Kritikpunkt, den ich habe: Es gibt keine Liste oder dergleichen, die einem nur Musik in Dolby Atmos ausgibt. Die Suche nach Dolby Atmos liefert nur undurchsichtiges Zeug. Es gibt eine kuratierte &#8222;Best of Atmos&#8220;-Playlist. Es gibt aber auch das Schlagwort „3D Audio“. Hier werden diverse Playlisten, Songs und Alben in Atmos und 360 RA ausgegeben. Allerdings auch vieles, was es gar nicht in 3D Audio gibt. Amazon taggt Alben und Songs mit einem Atmos bzw 360 Symbol. Allerdings auch die Alben, die vielleicht nur einen einzigen Titel in Surround enthalten.</p>
<p>Das ist leider eines der Probleme des derzeitigen Dolby Atmos Trends und im Streaming generell: Es wird in Playlists gedacht anstatt in Alben. Labels lassen zum Teil nur Hits eines Künstlers in 3D Audio abmischen. Ein Beispiel: Steven Wilson bekam den Auftrag einen Dolby Atmos Mix von A-ha zu erstellen. Aber nur vom Hit <em>Take on Me</em>! In der Amazon App wird das zugehörige Album HUNTING HIGH AND LOW von 1985 und sämtliche Compilations, auf denen <em>Take on Me</em> enthalten ist als Dolby Atmos getaggt. Nur wegen des einen Songs! Vermutlich ist es bei Apple und Tidal genau so. Jedenfalls erschwert dieses Durcheinander die Suche nach Alben in Dolby Atmos ungemein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3871" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-Suche.jpg" alt="Suchergebnis a-ha Dolby Atmos" width="1400" height="417" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-Suche.jpg 1400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-Suche-300x89.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-Suche-1024x305.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-Suche-768x229.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /><span style="font-size: 11px;">Das irreführende Suchergebnis bei A-ha.</span></p>
<p>Wie man unten am Screenshot erkennt, wird das Album HUNTING HIGH AND LOW als Dolby Atmos angegeben, enthalten ist allerdings nur ein einziger Song:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3870" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-atmos.jpg" alt="Hunting High and Low von a-ha in Dolby Atmos" width="1400" height="943" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-atmos.jpg 1400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-atmos-300x202.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-atmos-1024x690.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-a-ha-atmos-768x517.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></p>
<hr />
<h4>Wichtige Voreinstellungen bei Fire TV und der Amazon Music App</h4>
<p>Damit man überhaupt Musik in Dolby Atmos hört, muss zum einen überprüft werden, ob in den Einstellungen des Sticks die Atmos Ausgabe aktiviert ist. Auch in der App selber sind gewisse Einstellungen erforderlich: Es muss die beste verfügbare Abspielqualität ausgewählt sein und an anderer Stelle muss man Dolby Atmos noch separat einschalten. Hier zwei Screenshots:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3872" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-1.jpg" alt="Dolby Atmos Einstellungen bei Amazon " width="1400" height="311" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-1.jpg 1400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-1-300x67.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-1-1024x227.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-1-768x171.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3873" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-2.jpg" alt="Dolby Atmos Einstellungen bei Amazon " width="1400" height="138" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-2.jpg 1400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-2-300x30.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-2-1024x101.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/S19-atmos-einstellung-2-768x76.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></p>
<hr />
<h4>Die Bedienung der Amazon Music App für Fire TV</h4>
<p>Hier sollte Amazon deutlich nachbessern. Die hauseigene Musikapp ist was die Bedienbarkeit angeht, eine reine Zumutung. Diese wurde wohl irgendwann programmiert, damit alle Amazon-Dienste über Fire TV nutzbar sind, wobei man davon ausgegangen ist, dass kaum jemand Musik über einen an einen Fernseher angeschlossenen Streaming Stick konsumieren dürfte. Nur bietet Amazon jetzt Musik in Dolby Atmos an, die eben für das bestmögliche Ergebnis an einer Surround Anlage gehört werden sollte.</p>
<p>Das Problem mit der App ist die Bibliothek! Hat man ein Album in Dolby Atmos gefunden, kann man dieses der eigenen Bibliothek hinzufügen. Dadurch ist es schneller wieder auffindbar. So weit, so gut. Diese Bibliothek ist aber nur in den seltensten Fällen vorher leer gewesen. Nahezu alle Alben, die man irgendwann bei Amazon als CD, LP oder mp3 gekauft hat, werden automatisch in diese Bibliothek eingefügt. Bei mir sind das in den letzten 20 Jahren eine ganze Menge Alben gewesen! Die Dolby Atmos Alben, die man dort nun hinzufügt, verlieren sich darin vollkommen.</p>
<p>Die mobilen Apps von Amazon Music für Smartphone und Tablets bieten zahlreiche Filterfunktionen für die eigene Bibliothek. Man kann nach Interpret, Alben, Playlisten filtern, nach gekauften oder über das Streaming hinzugefügten Titeln, und ja, auch nach Dolby Atmos. In der Fire TV App? Fehlanzeige! Hier gibt es keine Filtermöglichkeit.</p>
<p>Nun will man nicht Musik hören und währenddessen den Fernseher nebenbei laufen lassen, um darüber zu navigieren. Eine Fernbedienbarkeit über das Smartphone wäre schön, die ist aber nicht möglich. Es gibt aber eine andere Lösung in der Fire TV App ohne laufenden Fernseher zu navigieren. Alexa! Über die Sprachfernbedienung kann man seinen Wunsch durchgeben. Das funktioniert mal gut, mal weniger gut.</p>
<p>Ich habe es nicht geschafft, über die Sprachfernbedienung das Album GONE TROPPO von George Harrison abzuspielen, obwohl ich es genauso ausgesprochen habe, wie George es im entsprechenden Song auch singt. Man muss Alexa übrigens sagen, dass man das Album hören will, andernfalls wird immer nur der gleichnamige Song abgespielt. Im Streaming haben Alben keinen Wert mehr. Bei dem Terminus „Troppo“ könnte man meinen, dass der Begriff (australischer Slang) einfach zu wenig geläufig ist. Aber auch der Aufruf des neuen Peter Gabriel Songs <em>The Court</em> brachte mich nicht zu diesem Lied, sondern zu <em>The Conqueror</em> von Genesis (na immerhin war der Sänger identisch). Bevor man versucht, über Sprachbefehle das Album () von Sigur Ros aufzurufen, ist der beste Lösungsweg, sich vorher entsprechende Playlisten anzulegen. Also pro Album eine Playlist mit einem ganz einfachen, leicht verständlichen und ebenso leicht aussprechbaren Namen. Das geht recht einfach, man kann ein komplettes Album schnell als eigenständige Playlist abspeichern.</p>
<hr />
<h4>Alternative zu Fire TV und der Fire TV App</h4>
<p><strong>EDIT: Die hier beschriebene Funktion wurde mittlerweile von Google (!) abgeschaltet (siehe Kommentar unten).</strong></p>
<p>Oben habe ich ja geschrieben, dass eine Fernbedienbarkeit über das Smartphone schön wäre. Und in der Tat, die gibt es! Diese hat aber weder mit Fire TV noch der Amazon Music App auf dem Stick zu tun.</p>
<p>In den Mobile Apps ist es möglich, Musik über Funk an externe Geräte zu schicken, wie z.B. den Receiver. Die geläufigsten Techniken dürften da Airplay von Apple und Googles Chromcast sein, wobei man im letzteren Fall dann auch ein Chromcast-Gerät braucht. Ich habe mir also die Frage gestellt, was eigentlich passiert, wenn ich diesen Übertragungsweg vom mobilen Gerät zum Verstärker verwende, um Stücke in Dolby Atmos abspielen zu können. Airplay hat nicht funktioniert. In dem Fall, wird nur Stereo an den Verstärker übertragen (der Airplay können muss), denn Airplay unterstützt keine Surroundformate.</p>
<p>Dann habe ich meinen alten Google Chromcast Stick an den Verstärker angeschlossen, Chromcast in der App zur Übertragung ausgewählt und …. es funktioniert! <strong>Google Chromcast unterstützt Dolby Atmos!</strong> Das funktioniert sowohl auf Apple Geräten, als auch auf Android Smartphones. Die einzige Einschränkung ist, diese mobilen Geräte müssen Dolby Atmos können. In meinem Samsung Smartphone gibt es in den Einstellungen einen entsprechenden Atmos-Schalter. Es ist ein drei Jahre altes preisgünstiges Model. Vermutlich dürften das viele mobile Geräte mittlerweile unterstützen.</p>
<p>Wer es nicht kennt: Google Chromcast ist ein kleiner Streaming Adapter, den man per HDMI an den Fernseher oder AV-Receiver anschließend kann. Vor etwa zehn Jahren hat Google das Teil herausgebracht. Damit war es möglich, ohne Kabelverbindung Inhalte von einem Handy oder Tablet an diese externen Geräte zu schicken. Das war vor allem dann praktisch, wenn man keinen SmartTV hatte, trotzdem aber Filme und Serien von Apps auf dem großen Fernseher sehen wollte. Etwa ein Jahr später brachte Amazon Fire TV heraus, welches eine eigene Oberfläche hatte, sodass Inhalte nicht über andere Geräte aufgerufen werden mussten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3889 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/s19-chromcast.jpg" alt="" width="1000" height="422" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/s19-chromcast.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/s19-chromcast-300x127.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/04/s19-chromcast-768x324.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><span style="font-size: 11px;">Mein alter Google Chromcast</span></p>
<hr />
<h4>Ist bei der Übertragung per Chromcast nicht die Qualität schlechter?</h4>
<p>Die Übertragung erfolgt über Wlan, das mobile Gerät und Chromcast müssen im selben Netzwerk sein. Auf dem Gerät erfolgt keine Decodierung des Atmos Streams, stattdessen werden die aus dem Internet empfangenen Daten einfach zum Verstärker weitergeleitet (passthrough). Das beweist auch mein Test mit meiner alten, nicht Atmos-fähigen Anlage: Ich habe hier den Chromcast ebenfalls mal angeschlossen und wieder nur Stereo erhalten. Man hätte ja meinen können, dass der Amazon-Server bereits das Handy oder iPad als Atmos-Gerät erkennt. Offensichtlich zählt hier ausschließlich das Ende der Verbindungskette. Dass das mobile Gerät trotzdem Dolby Atmos können muss, liegt darin begründet, dass man über die App den Wunsch an den Server schickt, den Musiktitel in Dolby Atmos zu senden.</p>
<p>Mithilfe des Chromcasts ist somit eine recht komfortable Nutzung von Amazon Music Unlimited über die entsprechenden Apps für Smartphones und Tablets möglich. Ab und zu scheint die Verbindung etwas hakelig zu sein, ich hatte bisher einmal den Fall, dass mir Chromcast in der App nicht angezeigt wurde. Insgesamt schlägt dieser Weg die Bedienbarkeit der Fire TV App um Längen. Preislich gibt es Google Chromcast für ca. 30-40 Euro. Ich habe einen relativ alten der zweiten Generation, mit dem es gut klappt. Perfekt ist dieser Weg aber auch nicht.</p>
<p>Einen entscheidenden Nachteil hat Chromecast. Eine unterbrechungsfreie Wiedergabe (gapless playback) funktioniert zumindest bei mir nicht. Das heißt, dass man bei Songtiteln, die ineinander übergehen, mit einer Pause von ca. einer Sekunde leben muss. Hier hat wiederum Fire TV die Nase vorn, da hier Stücke unterbrechungsfrei abgespielt werden. Unter Umständen liegt es daran, dass mein Chromecast eben schon etwas älter ist.</p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-2/">Im nächsten Teil</a> geht es weiter mit der Qualität der Dolby Atmos Mixe bei Amazon Music, sowie einem Vergleich zwischen Kopfhörer-Atmos und echtem Atmos über mehrere Lautsprecher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/dolby-atmos-streaming-mit-amazon-ein-erfahrungsbericht-teil-1/">Dolby Atmos Streaming mit Amazon &#8211; Ein Erfahrungsbericht &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Surround FLAC-Dateien abspielen – Teil 6 – Variante für analoge Surround Receiver</title>
		<link>https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-6-variante-fuer-analoge-surround-receiver/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-6-variante-fuer-analoge-surround-receiver/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mike W.K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 16:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[FLAC]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<h1></h1>
<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: FLAC-Dateien - TEIL 6</span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>&#160;</p>
<p>6.1 Ausgangslage</p>
<p>Bei mir läuft das Ganze schon etwas länger und im Gegensatz zu Robert habe ich einen älteren, analogen Surround Receiver bzw. Verstärker mit einem 6 Kanal Eingang. Dieser hat sechs Chinchbuchen: <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-6-variante-fuer-analoge-surround-receiver/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-6-variante-fuer-analoge-surround-receiver/">Surround FLAC-Dateien abspielen – Teil 6 – Variante für analoge Surround Receiver</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: FLAC-Dateien &#8211; TEIL 6</span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>6.1 Ausgangslage</p>
<p>Bei mir läuft das Ganze schon etwas länger und im Gegensatz zu Robert habe ich einen älteren, analogen Surround Receiver bzw. Verstärker mit einem 6 Kanal Eingang. Dieser hat sechs Chinchbuchen:</p>
<ul>
<li>vorne/Front links (fl)</li>
<li>vorne/Front rechts (fr)</li>
<li>Center (c)</li>
<li>Subwoofer (sub oder lfe)</li>
<li>Surround links (sl) und</li>
<li>Surround rechts (sr).</li>
</ul>
<p>D.h. ich brauche dafür einen 6-Kanal Digital-Analog Wandler (DAC). Ich habe einen sogenannten &#8222;hat&#8220; (Hut) für den Raspberry Pi, der das erledigt.</p>
<hr />
<p>6.2 Hardware</p>
<p>Meine Module sehen dann wie folgt aus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2740 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/04/Hardware_MWK_01-scaled-e1619630557931.jpg" alt="FLAC Dateien abspielen Hardware" width="1000" height="666" /></p>
<p>Ausgepackt:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2741 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/04/Hardware_MWK_02-scaled-e1619630586168.jpg" alt="" width="1000" height="881" /></p>
<p>Der Raspberry 4 ist der gleiche, den Robert verwendet hat:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2553 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Raspberry-Pi-4.jpg" alt="Raspberry Pi 4" width="1000" height="719" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Raspberry-Pi-4.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Raspberry-Pi-4-300x216.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Raspberry-Pi-4-768x552.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Das besondere ist diese ST6000 (SUPTRONICS ST6000 DAC ES9023x4 HDMI 24Bit / 192kHz 7.1CH for Raspberry Pi) 7.1 Kanal Karte, die leider nicht mehr verfügbar ist:</p>
<p><a href="https://www.audiophonics.fr/en/dac-and-interfaces-for-raspberry-pi/suptronics-st6000-dac-es9023x4-hdmi-24bit-192khz-71ch-for-raspberry-pi-p-11849.html">https://www.audiophonics.fr/en/dac-and-interfaces-for-raspberry-pi/suptronics-st6000-dac-es9023x4-hdmi-24bit-192khz-71ch-for-raspberry-pi-p-11849.html</a></p>
<p>Allerdings ist sie noch bei Suptronics selbst gelistet, was etwas widersprüchlich ist (Stand Mai 2021):</p>
<p><a href="http://www.suptronics.com/miniPCkits/x6000-7.1ch.html">http://www.suptronics.com/miniPCkits/x6000-7.1ch.html</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2745 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/04/Hardware_MWK_05-scaled-e1619630804366.jpg" alt="SUPTRONICS ST6000 DAC" width="1000" height="843" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2742" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/04/Hardware_MWK_06-scaled-e1619630726123.jpg" alt="SUPTRONICS ST6000 DAC" width="1000" height="895" /></p>
<p>Die Ausgänge habe ich zur Orientierung markiert (blau), aber im Gehäuse entsprechend beschriftet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2743 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/04/Hardware_MWK_07-scaled-e1619630859556.jpg" alt="SUPTRONICS ST6000 DAC" width="1000" height="680" /></p>
<p>Die Micro-HDMI zu HDMI Leitung wird ausschließlich für den Raspberry Pi 4 benötigt, der ST6000 bzw. X6000 Platine ist eine HDMI-Steckverbindung für den Raspberry Pi 3B+ beigefügt.</p>
<p>Zusammengebaut sieht das dann wie folgt aus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2744 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/04/Hardware_MWK_08-scaled-e1619630966404.jpg" alt="SUPTRONICS ST6000 DAC" width="1000" height="597" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Belegung der Klinkenbuchsen:</p>
<ul>
<li>links unten : fl+fr (Klinke Innen die Spitze genannt Tip = links, Mitte = rechts, Außen = Masse)</li>
<li>links oben : c+sub (Klinke Innen die Spitze genannt Tip = center, Mitte = sub, Außen = Masse)</li>
<li>rechts unten : sl+sr (Klinke Innen die Spitze genannt Tip = links, Mitte = rechts, Außen = Masse)</li>
<li>rechts oben : 07+08 (für 7.1, die ich nicht nutze, s.o.)</li>
</ul>
<p>Es werden also noch 3 (oder 4) Klinkenkabel auf Chinchstecker benötigt, z.B. solche:</p>
<p><a href="https://www.reichelt.de/pro-serie-ii-klinke-cinch-adapterkabel-1-0m-shvp-b20-32025-p270772.html">https://www.reichelt.de/pro-serie-ii-klinke-cinch-adapterkabel-1-0m-shvp-b20-32025-p270772.html</a></p>
<p>Billige Kabel für 1 EUR taugen nichts, 100 EUR Kabel halte ich für Esoterik.</p>
<hr />
<p>6.3 Was macht diese ST6000 Karte eigentlich?</p>
<p>Es handelt sich hier um einen HDMI Audio-Extractor, der über HDMI zugeführte Audiosignale dem Datenstrom entnimmt und über die vier 2-Kanaligen DAC in analoge Signale wandelt. Im Grunde ist es ein 7.1 System, von dem ich aber nur 5.1 benutze. Das wird entsprechend in KODi eingestellt (späteres Kapitel). Weil diese Platine nicht mehr erhältlich ist, oder zur Zeit nicht, gibt es die Möglichkeit, dies mit einem externen HDMI Audio-Extractor zu machen. Ausprobiert habe ich dies nicht, daher ohne Gewähr: IDATA-HDMI-EA74K z.B. bei Reichelt erhältlich:</p>
<p><a href="https://www.reichelt.de/hdmi-audio-extractor-lpcm-7-1-4k-3d-ida-hdmi-ea74k-p247871.html">https://www.reichelt.de/hdmi-audio-extractor-lpcm-7-1-4k-3d-ida-hdmi-ea74k-p247871.html</a></p>
<p>Welche Wandler hier eingesetzt werden, weiß ich aber nicht, auch nicht, ob diese einen überzeigenden Klang haben. Die verwendeten ESS Wandler auf der ST6000 Platine sind jedenfalls ganz gut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-1-einfuehrung/">Teil 1 &#8211; Einführung</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-2-der-raspberry-pi/">Teil 2 – Der Raspberry Pi</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-3-das-betriebssystem/">Teil 3 &#8211; Das Betriebssystem</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-4-kodi-einrichten-und-bedienen/">Teil 4 &#8211; Kodi einrichten und bedienen</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-5-kodi-fernbedienen/">Teil 5 &#8211; Kodi fernbedienen</a></p>
<hr />
<p><a href="https://www.raspberrypi.org/">Offizielle Seite des Raspi</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-6-variante-fuer-analoge-surround-receiver/">Surround FLAC-Dateien abspielen – Teil 6 – Variante für analoge Surround Receiver</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Surround FLAC-Dateien abspielen – Teil 5 &#8211; Kodi fernbedienen</title>
		<link>https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-5-kodi-fernbedienen/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-5-kodi-fernbedienen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2021 11:59:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[FLAC]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=2629</guid>

					<description><![CDATA[<h1></h1>
<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: FLAC-Dateien - TEIL 5</span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Robert Schlegel<br />
</strong></p>
<p>&#160;</p>
<p>5.1 Möglichkeiten der Fernbedienung</p>
<p>Die klassischen Peripheriegeräte des Raspberry Pi sind wie bei einem großen Rechner die Tastatur und Maus. Auch innerhalb Kodi kann man mittels Mauszeiger navigieren, was allerdings für ein Media Center keine komfortable Lösung ist. Das Herumfahren mit der Maus auf einem Couchtisch ist auch alles andere als cool, wenn man es nicht eh schon durch die Nutzung eines Laptops gewohnt ist. Nein, ein Mediacenter bedient man am besten mit einer Fernbedienung. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-5-kodi-fernbedienen/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: FLAC-Dateien &#8211; TEIL 5</span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Robert Schlegel<br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5.1 Möglichkeiten der Fernbedienung</p>
<p>Die klassischen Peripheriegeräte des Raspberry Pi sind wie bei einem großen Rechner die Tastatur und Maus. Auch innerhalb Kodi kann man mittels Mauszeiger navigieren, was allerdings für ein Media Center keine komfortable Lösung ist. Das Herumfahren mit der Maus auf einem Couchtisch ist auch alles andere als cool, wenn man es nicht eh schon durch die Nutzung eines Laptops gewohnt ist. Nein, ein Mediacenter bedient man am besten mit einer Fernbedienung.</p>
<p>Auch hierfür gibt es viel Zubehör für den Raspberry Pi. Es gibt klassische kleine Fernbedienungen, die in etwa ähnlich aufgebaut sind, wie jene von Streamingboxen wie Fire TV und Apple TV. Hier wird am Raspi ein kleiner USB Empfänger angeschlossen, der die Befehle der Fernbedienung per Funk erhält. Es gibt aber auch zahlreiche Apps für Smartphones und Tablets, die die klassischen Funktionen einer Fernbedienung beherrschen. Diese Apps erkennen Kodi im eigenen Heimnetzwerk, die Übertragung der Befehle erfolgt dann über das Netzwerk, sodass hier kein USB-Anschluss benötigt wird.</p>
<p>Das klassische Navigieren mit der Fernbedienung, sei es per App oder über eine echte Fernbedienung, benötigen weiterhin die visuelle Hilfe über den eingeschalteten Fernseher. Sofern man eh Videos auswählen möchte, ist das das gangbare Prozedere. Will man aber nur Musik hören, ist der laufende Fernseher eher unnötig. Da wäre es doch super, wenn man auf dem Smartphone oder Tablet die Oberfläche von Kodi sehen könnte und in der App per Touchfunktion das gewünschte Album einfach auswählen könnte. Genau das geht! Auch hierfür gibt es in den Appstores zahlreiche Apps. Einige sind kostenlos, andere kosten einen geringen Betrag. Ich habe natürlich nicht alle durchgetestet und kann daher nichts dazu sagen, welche Apps funktionieren und welche Probleme bereiten. Vieles hängt auch vom verwendeten Gerät ab. Gerade bei Android-Geräten kann es schnell passieren, dass eine App, die in den Bewertungen gut ankommt, auf dem eigenen Gerät nicht richtig funktioniert. Da ich einerseits ein Android Smartphone habe und zudem ein iPad, stelle ich hier jeweils eine App vor, die ich mit dem Raspberry Pi nutze.</p>
<hr />
<p>5.2 Yatse für Android</p>
<p>Diesen Tipp habe ich von Mike erhalten. Yatse gibt es kostenlos im Google App Store. Es gibt auch eine kostenpflichtige Version (aktuell 3,50 Euro), die mehr Funktionen freigeschaltet hat. Die Grundfunktionen sollten aber zum Musikhören völlig ausreichend sein. Yatse hat zum einen auch diese klassische Fernbedienungsfunktion, man kann mit der App aber auch auf die Menüeinträge aller Medien in Kodi zugreifen. Klicke ich hier z.B. auf Musik, werden mir alle meine in Kodi hinzugefügten Alben angezeigt. Zudem gibt es hier noch den Menüpunkt „Dateien“. Hier kann ich direkt auf die Ordner zugreifen, die sich auf meinem Server befinden und die ich vorher in Kodi verfügbar gemacht habe. Dieser Menüpunkt ist vor allem dann praktisch, wenn Kodi die Musikdateien im Ordner nicht zu einem Interpreten und Albumtitel erkennt, weil die Files z.B. nicht richtig getagged sind.</p>
<div id="attachment_2632" style="width: 471px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2632" class="wp-image-2632 size-large" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/yatse-kodi-app-461x1024.jpg" alt="Yatse App für Kodi" width="461" height="1024" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/yatse-kodi-app-461x1024.jpg 461w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/yatse-kodi-app-135x300.jpg 135w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/yatse-kodi-app-768x1707.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/yatse-kodi-app-691x1536.jpg 691w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/yatse-kodi-app-922x2048.jpg 922w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/yatse-kodi-app.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><p id="caption-attachment-2632" class="wp-caption-text">Oberfläche von Yatse</p></div>
<p>Yatse läuft sehr stabil, mir sind hier keine Probleme aufgefallen. Einmal konnte ich nicht auf Kodi zugreifen, das lag aber daran, dass der Raspi die WLAN-Verbindung verloren oder nach Start noch nicht gefunden hat. Sobald Yatse im Netzwerk Kodi erkennt, verbindet es sich automatisch damit. Es kann sein, dass man bei der Ersteinrichtung die IP-Adresse des Raspberry Pi eintragen muss, die man entweder in Kodi oder im Router nachsehen kann. Ich kann mich hier nicht mehr richtig erinnern, aber selbst das ist schnell erledigt.</p>
<hr />
<p>5.3 Kodi Remote für iOS</p>
<p>Hierbei handelt es sich um die offizielle Kodi App zum fernbedienen. Hier gibt es die gleichen Funktionen, die auch Yatse liefert. Man kann Kodi mittels Fernbedienungsknöpfen steuern oder auch direkt über die Touchfunktion. Auch die oben beschriebene Ordnernavigation gibt es hier, sie ist nur etwas versteckt. Man findet sie im Musik-Eintrag unten über das kleine Ordnersymbol. Das Einzige, was mich hier im Gegensatz zu Yatse etwas nervt sind die häufigen Abstürze. Es gibt übrigens im App Store zahlreiche Apps die einfach Kodi Remote heißen. Ich habe noch zwei weitere getestet, konnte bei diesen aber nur über die Fernbedienungsfunktion navigieren.</p>
<hr />
<p>5.4 Fazit</p>
<p>Ich gehöre eigentlich zu jenen Leuten, die viel lieber ihre Musik auf haptischen Medien kaufen, als über digitale Dateien. Die Möglichkeit über Apps die Musik auswählen und bedienen zu können, ist bei weitem komfortabler als so manches verzweigtes Menü auf DVDs oder Blu-rays. Vermutlich würde ich, wenn ich die Wahl hätte, einen Surroundmix als Blu-ray oder FLAC-Datei zu kaufen, in Zukunft die FLAC-Datei vorziehen. Sobald ein Menü viel zu undurchsichtig zum blinden bedienen ist, werden die Surroundmixe, mögen sie noch so gut sein, viel seltener gehört, weil es viel zu umständlich ist, darauf zuzugreifen. Es müssten jetzt nur noch entsprechende Mixe als FLAC angeboten werden.</p>
<p>Dies dürfte aber in Kürze passieren! Jean-Michel Jarre bringt im April sein neues Album Amazonia heraus, welches auch in Surround Sound abgemischt wurde. Der Surroundmix wird aber nur als Download angeboten. Jeder, der die normale CD oder die Vinyl-Ausgabe kauft erhält einen Downloadcode für die Surroundversion. Fraglich ist lediglich in welchem Format dies angeboten wird. FLAC dürfte sehr realistisch sein. Und wenn nicht, Kodi kann so gut wie alles abspielen. Mit dem Raspi dürfte das so oder so kein Problem sein.</p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-6-variante-fuer-analoge-surround-receiver/">Teil 6 &#8211; Variante für analoge Surround Receiver</a></p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-1-einfuehrung/">Teil 1 &#8211; Einführung</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-2-der-raspberry-pi/">Teil 2 – Der Raspberry Pi</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-3-das-betriebssystem/">Teil 3 &#8211; Das Betriebssystem</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-4-kodi-einrichten-und-bedienen/">Teil 4 &#8211; Kodi einrichten und bedienen</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-5-kodi-fernbedienen/">Teil 5 &#8211; Kodi fernbedienen</a></p>
<hr />
<p><a href="https://www.raspberrypi.org/">Offizielle Seite des Raspi</a></p>
<p><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.leetzone.android.yatsewidgetfree&amp;hl=de&amp;gl=US">Yatse im Google App Store</a></p>
<p><a href="https://apps.apple.com/de/app/official-kodi-remote/id520480364">Kodi Remote im Apple App Store</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-5-kodi-fernbedienen/">Surround FLAC-Dateien abspielen – Teil 5 &#8211; Kodi fernbedienen</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<title>Surround FLAC-Dateien abspielen – Teil 4 – Kodi einrichten und bedienen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 18:10:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[FLAC]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<h1></h1>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: FLAC-Dateien - TEIL 4</span></h5>
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<p><strong>Von Robert Schlegel<br />
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<p>4.1 Den Raspi netzwerkfähig machen</p>
<p>Für die Einrichtung von LibreElec sollte man zunächst eine Tastatur und Maus griffbereit haben. Später braucht man beides nicht mehr, denn sobald der Raspi im heimischen Netzwerk verfügbar ist, kann innerhalb Kodi auch mit entsprechenden Apps mit dem Smartphone oder Tablet navigiert werden. Diese Apps haben auch eine Tastaturfunktion, die man verwenden kann, wenn man an bestimmten Stellen irgendwas eintippen muss. Zu Beginn ist der Raspi aber noch nicht mit dem Netzwerk verbunden, somit nutzen die Apps hier noch wenig. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-4-kodi-einrichten-und-bedienen/">Weiterlesen …</a></p>
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: FLAC-Dateien &#8211; TEIL 4</span></h5>
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<p><strong>Von Robert Schlegel<br />
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<p>&nbsp;</p>
<p>4.1 Den Raspi netzwerkfähig machen</p>
<p>Für die Einrichtung von LibreEELEC sollte man zunächst eine Tastatur und Maus griffbereit haben. Später braucht man beides nicht mehr, denn sobald der Raspi im heimischen Netzwerk verfügbar ist, kann innerhalb Kodi auch mit entsprechenden Apps mit dem Smartphone oder Tablet navigiert werden. Diese Apps haben auch eine Tastaturfunktion, die man verwenden kann, wenn man an bestimmten Stellen irgendwas eintippen muss. Zu Beginn ist der Raspi aber noch nicht mit dem Netzwerk verbunden, somit nutzen die Apps hier noch wenig.</p>
<p>Kodi hat zu Beginn die Standardoberfläche „Estuary“. Die folgenden Beschreibungen beziehen sich auf dieses Skin. Es gibt unzählige Oberflächen, um Kodi nach seinen eigenen Bedürfnissen anzupassen. Manche sind besser, andere schlechter.</p>
<p>Die Einrichtung nach dem ersten Start ist eigentlich selbsterklärend. Man findet sich relativ schnell zurecht. Auf Youtube findet man zahlreiche Videos, in denen die Einrichtung genau beschrieben wird. Beim ersten Start von Kodi unter LibreELEC erscheint ein Fenster in dem man alle notwendigen Daten eintragen kann. Man wählt die Sprache und anschließend richtet man das Netzwerk ein. Neben einem Netzwerkkabel kann der Raspi auch über WLAN verbunden werden, was heutzutage aber auch schon selbstverständlich sein sollte.</p>
<div id="attachment_2593" style="width: 1780px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2593" class="size-full wp-image-2593" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-einrichtung.jpg" alt="LibreElec - die erste Einrichtung" width="1770" height="878" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-einrichtung.jpg 1770w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-einrichtung-300x149.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-einrichtung-1024x508.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-einrichtung-768x381.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-einrichtung-1536x762.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1770px) 100vw, 1770px" /><p id="caption-attachment-2593" class="wp-caption-text">LibreELEC &#8211; die erste Einrichtung</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>4.2 Weitere Einstellungen</p>
<p>Als Freunde von Musik in Surround Sound wollen wir natürlich, dass Kodi die Musik auch in Surround an den Receiver schickt. Dies sollte man bei den Audioeinstellungen überprüfen und gegebenenfalls anpassen.</p>
<p>Auf der Hauptseite von Kodi findet ihr links das Menü, ganz oben gibt es das Zahnradsymbol, durch das ihr in die Einstellungen kommt. Hier finden sich alle Einstellmöglichkeiten, die man als Nutzer tätigen kann. Kleiner Tipp: Unten links gibt es dort die Möglichkeit die Menge an Einstellungsoptionen zu ändern, von Basic-Einstellungen bis zur Experten-Ansicht. Generell muss man hier immer etwas suchen, bis man die gewünschte Einstellung findet. Unter &lt;System&gt; wird man gerade am Anfang der Einrichtung schnell fündig. Hier gibt es auch die Audioeinstellungen, um den Ausgang auf HDMI und 5.1 einzustellen. Weiter unten gibt es zudem die Option &lt;Passthrough erlauben&gt;. Das sollte eingeschaltet werden, damit Kodi nicht auf die Idee kommt, das Audiosignal vorher umzuwandeln.</p>
<div id="attachment_2595" style="width: 1645px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2595" class="size-full wp-image-2595" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Audio_01.jpg" alt="" width="1635" height="935" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Audio_01.jpg 1635w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Audio_01-300x172.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Audio_01-1024x586.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Audio_01-768x439.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Audio_01-1536x878.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1635px) 100vw, 1635px" /><p id="caption-attachment-2595" class="wp-caption-text">Audioeinstellungen in Kodi</p></div>
<p>Die Option &lt;Benutzeroberfläche&gt; ermöglicht die Einstellung der Sprache, der Tastaturbelegung (im deutschsprachigen Raum German QWERTZ) und der Zeitzone. Hier kann man auch das Skin, also die Oberfläche ändern. Meine Empfehlung ist aber, damit erst zu experimentieren, wenn man sich etwas mit Kodi vertraut gemacht hat. Hier bei der Skin-Einstellung könnt ihr auch den Zoomfaktor anpassen, sollte Kodi an den Rändern eures Fernsehers beschnitten sein.</p>
<p>Unter &lt;Dienste&gt; gibt es weitere interessante Optionen. UPnP/DLNA sollte man hier aktivieren, um später übers Smartphone Kodi fernbedienen zu können.</p>
<div id="attachment_2596" style="width: 1635px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2596" class="size-full wp-image-2596" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/UPNP_DLNA_01.jpg" alt="" width="1625" height="947" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/UPNP_DLNA_01.jpg 1625w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/UPNP_DLNA_01-300x175.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/UPNP_DLNA_01-1024x597.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/UPNP_DLNA_01-768x448.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/UPNP_DLNA_01-1536x895.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1625px) 100vw, 1625px" /><p id="caption-attachment-2596" class="wp-caption-text">UPnP aktivieren mit Fernsteuerung</p></div>
<p>Wenn man im späteren Betrieb das Netzwerk ändern möchte geht das übrigens in den Einstellungen von &lt;LibreELEC&gt;, die sich ebenfalls hinter dem Zahnradsymbol verstecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>4.3 Medien hinzufügen</p>
<p>Ist die Grundeinrichtung fertig, geht es darum, Kodi zu sagen, wo denn unsere Medien liegen. Ich beschreibe im Folgenden, wie man FLAC-Dateien, die sich auf einem USB-Laufwerk, wie einer angeschlossenen Festplatte oder einem USB-Stick befinden, in Kodi verfügbar macht. Ich betreibe meinen eignen Pi übers Netzwerk und habe kein direktes Speichermedium angeschlossen. Meine Daten liegen dagegen auf einem NAS, einem Datenserver, den ich an meinem Router angeschlossen habe. Auf 4 TB habe ich hier Musik, Videos, Fotos und andere Daten, zum Teil auch eine Sicherung von dem, was sich auf meinem Rechner befindet. Nebenbei bemerkt, das Thema Backup ist nicht zu unterschätzen. Alle wichtigen Dateien, also auch FLACs, MP3-Dateien und so weiter, sollten auf mehreren Datenträgern vorhanden sein, denn eine Festplatte oder ein USB Stick kann schnell kaputt gehen und dann sind meist auch die Daten weg. Unverhofft kommt oft.</p>
<p>Ist der USB-Stick oder die Festplatte angeschlossen, gibt es mehrere Wege, Kodi darauf hinzuweisen, dass sich dort unsere Medien befinden. Wir gehen wieder über das Zahnradsymbol auf die Einstellungen. Hier gibt es auch den Eintrag &lt;Medien&gt;. Im Menüpunkt &lt;Bibliothek&gt; lassen sich hier die Quellen verwalten. Für unsere FLAC-Dateien gehen wir natürlich auf &lt;Musik…&gt;. Nachdem wir dort geklickt haben, können wir unter &lt;+ Musik hinzufügen&#8230;&gt; unsere FLACs hinzufügen, indem wir unseren USB-Stick auswählen.</p>
<div id="attachment_2597" style="width: 1646px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2597" class="size-full wp-image-2597" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_01.jpg" alt="" width="1636" height="943" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_01.jpg 1636w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_01-300x173.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_01-1024x590.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_01-768x443.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_01-1536x885.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1636px) 100vw, 1636px" /><p id="caption-attachment-2597" class="wp-caption-text">Musik hinzufügen</p></div>
<p>Im Pop-up Fenster klicken wir auf &lt;Durchsuchen&gt;. Hier gibt es nun mehrere Quellen zur Auswahl. Unseren USB Stick finden wir hier nicht auf Anhieb, denn der versteckt sich im Eintrag &lt;Root-Dateisystem&gt; und dort im Ordner &lt;Media&gt;.</p>
<div id="attachment_2598" style="width: 1644px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2598" class="size-full wp-image-2598" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_04.jpg" alt="" width="1634" height="920" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_04.jpg 1634w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_04-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_04-1024x577.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_04-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_04-1536x865.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_04-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_04-780x439.jpg 780w" sizes="auto, (max-width: 1634px) 100vw, 1634px" /><p id="caption-attachment-2598" class="wp-caption-text">Der USB-Stick befindet sich im Root-Dateisystem</p></div>
<p>Sobald ihr euer Medium dort seht und ausgewählt habt, geht ihr rechts auf &lt;Okay&gt;. Wir landen wieder im ersten Pop-Up Fenster, der USB Stick ist nun ausgewählt als Medium, aber als nächstes müssen wir ihm noch einen Namen zuweisen. Zum Schluss bestätigen wir, dass wir die Medien der Bibliothek hinzufügen möchten.</p>
<div id="attachment_2599" style="width: 1639px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2599" class="size-full wp-image-2599" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_08.jpg" alt="" width="1629" height="932" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_08.jpg 1629w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_08-300x172.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_08-1024x586.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_08-768x439.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Musik_Stick_FLAC_hinzufuegen_08-1536x879.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1629px) 100vw, 1629px" /><p id="caption-attachment-2599" class="wp-caption-text">FLAC USB-Stick integriert</p></div>
<p>Anschließend bestätigt man, dass man diese Dateien der Bibliothek hinzufügen möchte. Unser USB-Stick ist nun im System integriert und die Medien können hier immer gefunden werden. Im Hauptmenü unter &lt;Musik&gt; werden diese Daten nun eingelesen. Hier kann Kodi etwas Probleme machen, in der Art, dass eure Alben hier nicht erscheinen. Bei FLAC-Dateien kann dies den Grund haben, dass diese Dateien nicht mit Tags hinterlegt sind, wie Titel, Interpret und Album. Hier muss man also etwas Zeit und Muse investieren, damit die Bibliothek perfekt funktioniert. Zudem mag es Kodi, wenn sich Medien in einzelnen Unterordnern befinden, statt das es nur einen Ordner gibt, wo alles kreuz und quer herumliegt. Unter &lt;Musik&gt; gibt es aber auch den Punkt Daten. Hier versteckt sich ein Dateibrowser, über den ihr eh auf alles zugreifen könnt, was auf eurem USB-Stick vorhanden ist.</p>
<p>Den Fernseher immer eingeschaltet zu haben dürfte auf Dauer etwas nervig sein. Im nächsten Artikel geht es darum, wie man Kodi mit dem Smartphone oder dem Tablet fernbedienen kann, ohne den Fernseher einzuschalten.</p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-5-kodi-fernbedienen/">Teil 5 &#8211; Kodi fernbedienen</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-6-variante-fuer-analoge-surround-receiver/">Teil 6 &#8211; Variante für analoge Surround Receiver</a></p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-1-einfuehrung/">Teil 1 &#8211; Einführung</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-2-der-raspberry-pi/">Teil 2 – Der Raspberry Pi</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-3-das-betriebssystem/">Teil 3 &#8211; Das Betriebssystem</a></p>
<hr />
<p><a href="https://www.raspberrypi.org/">Offizielle Seite des Raspi</a></p>
<p><a href="https://kodi.tv/">Webseite von Kodi</a></p>
<p><a href="https://libreelec.tv/">Webseite von LibreELEC</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-4-kodi-einrichten-und-bedienen/">Surround FLAC-Dateien abspielen – Teil 4 – Kodi einrichten und bedienen</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<title>Surround FLAC-Dateien abspielen – Teil 3 – Das Betriebssystem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2021 12:39:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<h1></h1>
<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: FLAC-Dateien - TEIL 3</span></h5>
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<p><strong>Von Robert Schlegel<br />
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<p>3.1 Das Betriebsystem für den Raspberry Pi</p>
<p>Es gibt für den Raspberry Pi verschiedene Betriebssysteme. Das gängigste dürfte Raspbian sein, welches mittlerweile offiziell Raspberry Pi OS heißt. Dieses linuxbasierte Betriebsystem gibt es sowohl in der Desktopvariante, wie wir es auch von Windows und Mac OS kennen und als Lite-Version, in der man mittels Kommandozeilen hantiert.<br />
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<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Technik: FLAC-Dateien &#8211; TEIL 3</span></h5>
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<p><strong>Von Robert Schlegel<br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3.1 Das Betriebsystem LibreELEC für den Raspberry Pi</p>
<p>Es gibt für den Raspberry Pi verschiedene Betriebssysteme. Das gängigste dürfte Raspbian sein, welches mittlerweile offiziell Raspberry Pi OS heißt. Dieses linuxbasierte Betriebsystem gibt es sowohl in der Desktopvariante, wie wir es auch von Windows und Mac OS kennen und als Lite-Version, in der man mittels Kommandozeilen hantiert.</p>
<p>Beide gelten als die offiziellen Betriebsysteme für den Raspi. Für unser Mediacenter verwenden wir aber ein anders, welches dafür optimiert wurde. Natürlich kann man ein Mediacenter auch mit Raspberry Pi OS betreiben. Das empfiehlt sich sogar, wenn man mit dem Raspi noch andere Dinge machen will und sich somit alle Optionen offen halten will. In unserem Fall geht es aber nur darum, FLAC-Dateien vernünftig abzuspielen. Daher verwenden wir das Betriebssystem mit dem Namen LibreELEC.</p>
<p>LibreELEC ist ein Betriebsystem welches direkt die beliebte Mediacenter Software Kodi enthält. Kodi ist Open Source und kostenlos. Es enthält unzählige Erweiterungsmöglichkeiten. Man braucht also für den Raspi lediglich LibreELEC einrichten und hat bereits Kodi enthalten.</p>
<p>Kodi verwaltet verschiedene Bibliotheken für Filme, Serien, Musik und Fotos. Aber Kodi kann weitaus mehr. Fans von Retrospielen verwenden den Raspi auch gerne als Spielekonsole. Bei Spielen aus den 80ern und 90ern hat der kleine Raspi keine Probleme und selbst das kann man auch mit Kodi innerhalb LibreELEC realisieren. Mit weiteren Plugins, Modulen und Skins kann man Kodi auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das alles hier zu besprechen würde aber den Rahmen sprengen.</p>
<div id="attachment_2572" style="width: 1646px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2572" class="size-full wp-image-2572" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Anzeige_01.jpg" alt="Kodi Ansicht" width="1636" height="939" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Anzeige_01.jpg 1636w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Anzeige_01-300x172.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Anzeige_01-1024x588.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Anzeige_01-768x441.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/Anzeige_01-1536x882.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1636px) 100vw, 1636px" /><p id="caption-attachment-2572" class="wp-caption-text">Eine typische Seite in Kodi. Hier im Look des vorinstallierten Skins.</p></div>
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<hr />
<p>3.2 LibreELEC installieren</p>
<p>Zurück zu LibreELEC. Um dieses auf die Micro SD Karte zu übertragen benötigt man den SD Creator, ein kleines Programm, welches man auf der offiziellen Seite von LibreELEC herunterladen kann:</p>
<p><a href="https://libreelec.tv/downloads_new/">https://libreelec.tv/downloads_new/</a></p>
<p>In dieser Software wählt man zunächst die vorhandene Version des Raspberry Pi, in meinem Fall den Pi 4. Anschließend lädt man das Betriebssystem in Form eines gepackten Image herunter, welches man auf dem Rechner abspeichert. Im nächsten Schritt wählt man die SD Karte, auf die das Betriebssystem gespeichert werden soll. Unbedingt darauf achten, dass man nicht fälschlicherweise, eine Festplatte wählt. Hier droht Datenverlust, da das Laufwerk formatiert wird. Mit dem Button Write wird schließlich das Betriebssystem auf die Speicherkarte geschrieben.</p>
<div id="attachment_2573" style="width: 984px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2573" class="size-full wp-image-2573" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-screenshot.jpg" alt="" width="974" height="1022" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-screenshot.jpg 974w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-screenshot-286x300.jpg 286w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/02/libreelec-screenshot-768x806.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 974px) 100vw, 974px" /><p id="caption-attachment-2573" class="wp-caption-text">Das Bespielen der SD Karte mit dem SD Creator. 8 Sekunden bis zum fertigen Download.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das war alles, es geht sehr schnell. Hier hatte ich allerdings ein Problem. Ich erhielt eine Fehlermeldung, dass die Daten nicht auf die Speicherkarte geschrieben werden konnten. Die Ursache war schnell gefunden. Der Adapter, der mit der Micro SD Karte mitgeliefert wurde, damit diese in einen normalen SD-Karten-Slot passt, war offensichtlich defekt. Zum Glück hatte ich noch einen anderen Adapter griffbereit.</p>
<p>Die SD Karte wird anschließend in das entsprechende Fach im Raspberry Pi geschoben. Nun ist der Raspi betriebsbereit und kann eingeschaltet und konfiguriert werden. Hier sollte man eine Maus und eine Tastatur griffbereit haben. Im späteren Betrieb kann man auf diese Peripheriegeräte verzichten. Wie es mit der Konfiguration weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Artikel.</p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-4-kodi-einrichten-und-bedienen/">Teil 4 &#8211; Kodi einrichten und bedienen</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-5-kodi-fernbedienen/">Teil 5 &#8211; Kodi fernbedienen</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-6-variante-fuer-analoge-surround-receiver/">Teil 6 &#8211; Variante für analoge Surround Receiver</a></p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-1-einfuehrung/">Teil 1 &#8211; Einführung</a><br />
<a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-2-der-raspberry-pi/">Teil 2 – Der Raspberry Pi</a></p>
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<hr />
<p><a href="https://www.raspberrypi.org/">Offizielle Seite des Raspi</a></p>
<p><a href="https://kodi.tv/">Webseite von Kodi</a></p>
<p><a href="https://libreelec.tv/">Webseite von LibreELEC</a></p>
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