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	<title>Funk Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
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	<title>Funk Archive | surroundmixe.de</title>
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		<title>Jamiroquai &#8211; Travelling without Moving</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 16:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Acid Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1996 &#124; STREAMING &#124; Funk<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>TRAVELLING WITHOUT MOVING, das am 9. September 1996 veröffentlicht wurde, markiert den internationalen Durchbruch der britischen Funk- und Acid-Jazz-Band Jamiroquai. Es handelt sich um das dritte Studioalbum der Band, das unter dem Label Sony Soho Square veröffentlicht wurde. Die Aufnahmen fanden in den Great Linford Manor Studios in Milton Keynes, England, statt und wurden von Frontmann Jay Kay und Al Stone produziert.</p>
<p> <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/jamiroquai-travelling-without-moving/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jamiroquai-travelling-without-moving/">Jamiroquai &#8211; Travelling without Moving</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1996 | STREAMING | Funk<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>TRAVELLING WITHOUT MOVING, das am 9. September 1996 veröffentlicht wurde, markiert den internationalen Durchbruch der britischen Funk- und Acid-Jazz-Band Jamiroquai. Es handelt sich um das dritte Studioalbum der Band, das unter dem Label Sony Soho Square veröffentlicht wurde. Die Aufnahmen fanden in den Great Linford Manor Studios in Milton Keynes, England, statt und wurden von Frontmann Jay Kay und Al Stone produziert.</p>
<p>Musikalisch präsentiert sich TRAVELLING WITHOUT MOVING als facettenreiches Werk, das elektronische Einflüsse und synthetische Klänge geschickt mit traditionellen Jazz-Elementen verbindet. Hits wie <i>Virtual Insanity</i>, <i>Cosmic Girl</i> und <i>Alright</i> stehen exemplarisch für den einzigartigen Stil der Band, der sowohl tanzbar als auch tiefgründig ist. Das Album wurde von Kritikern gelobt und verkaufte sich weltweit über 8 Millionen Mal, was es zum bestverkauften Funk-Album aller Zeiten macht.</p>
<p>Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg von TRAVELLING WITHOUT MOVING war das innovative Musikvideo zu <i>Virtual Insanity,</i> das bei den MTV Video Music Awards mehrere Auszeichnungen erhielt. Mit seinem bewegenden Fußboden trug das Video entscheidend zur Popularität des Albums bei. Seit einiger Zeit kann das Album im Streaming in Dolby Atmos gehört werden.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5389 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/340-Screenshot-Jamiroquai-Travelling-Without-Moving.jpg" alt="Jamiroquai Travelling Without Moving Dolby Atmos" width="2224" height="662" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/340-Screenshot-Jamiroquai-Travelling-Without-Moving.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/340-Screenshot-Jamiroquai-Travelling-Without-Moving-300x89.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/340-Screenshot-Jamiroquai-Travelling-Without-Moving-1024x305.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/340-Screenshot-Jamiroquai-Travelling-Without-Moving-768x229.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/340-Screenshot-Jamiroquai-Travelling-Without-Moving-1536x457.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/340-Screenshot-Jamiroquai-Travelling-Without-Moving-2048x610.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Virtual Insanity &#8211; 5:41<br />
2 Cosmic Girl &#8211; 4:04<br />
3 Use The Force &#8211; 4:01<br />
4 Everyday &#8211; 4:29<br />
5 Alright &#8211; 4:25<br />
6 High Times &#8211; 5:59<br />
7 Drifting Along &#8211; 4:06<br />
8 Didjerama &#8211; 3:50<br />
9 Didjital Vibrations &#8211; 5:49<br />
10 Travelling Without Moving &#8211; 3:40<br />
11 You Are My Love &#8211; 3:56<br />
12 Spend A Lifetime &#8211; 4:14<br />
13 Funktion &#8211; 8:26</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 62:40</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix des dritten Studioalbums von Jamiroquai ist durchweg gelungen und sehr räumlich. Fast alle Stücke zeichnen sich durch eine Vielzahl an Instrumenten aus, die im gesamten Raum zu hören sind. Als regelmäßiger Hörer des Albums habe ich einige Details entdeckt, die mir bisher entgangen waren. Viele Keyboard- und Synthesizer-Sounds sind geschickt verteilt, ebenso die zahlreichen Percussion-Klänge. Oft sind Percussions, das E-Piano und gelegentlich auch Gitarren an der Decke positioniert, während voluminöse Streichersounds die hintere Raumhälfte füllen.</p>
<p>Auch aus den hinteren Lautsprechern erklingen regelmäßig Klänge. Bei einigen Tracks hätte man hinten vielleicht noch mehr platzieren können – etwa die Backing Vocals, die oft oben zu hören sind. Aber das ist Geschmackssache.</p>
<p>Fünf Stücke des Albums verdienen besondere Erwähnung. <em><i>Cosmic Girl</i></em>, das Reggae-Stück <em>Drifting Along</em> und die beiden Instrumentalstücke mit intensiven Didgeridoo-Klängen gehören definitiv zu referenzwürdigen Atmos-Mixen. <em>Cosmic Girl</em> beeindruckt mit unzähligen Tasteninstrumenten, die zum Teil auch über dem Kopf zu schweben scheinen und dem Song Dynamik verleihen. <em>Drifting Along</em> ist vollgepackt mit Percussion-Klängen, die überall im Raum verteilt sind und eine dichte Atmosphäre heraufbeschwören. Ähnlich verhält es sich mit den beiden Didgeridoo-Tracks <i>Didjerama</i> und <i>Didjital Vibrations</i>, die ebenfalls viele percussive Sounds bieten und bei jedem Hören neue Details preisgeben. Es kenne nicht viele Atmos-Stücke, die eine so intensive Atmosphäre erzeugen.</p>
<p>Demgegenüber steht der Titeltrack <em>Travelling Without Moving</em>, der in Dolby Atmos für meinen Geschmack etwas weniger gut gelungen ist, obwohl die Abmischung nachvollziehbar ist. Dieses Stück ist tatsächlich sehr rear-lastig – eine ungewöhnliche Entscheidung! Große Teile des Schlagzeugs und Basses wurden nach hinten verlegt, was ein leicht verdrehtes Klangerlebnis erzeugt. Es klingt, als säße man in einem Auto, bei dem sich die Lautsprecher hinten befinden. Vermutlich war genau dieser Effekt beabsichtigt, doch mir sagt er weniger zu.</p>
<p>Insgesamt ist der Dolby Atmos Mix jedoch, wie das gesamte Album, großartig gelungen, abgesehen von ein paar kleinen Ausnahmen, die für mich weniger gut funktionieren.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Cosmic Girl, Didjerama / Didjital Vibrations</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Der Dolby Atmos Mix von TRAVELLING WITHOUT MOVING ist zum großen Teil überaus gut gelungen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 93 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von TRAVELLING WITHOUT MOVING gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 03.12.2024</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.jamiroquai.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von Jamiroquai</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jamiroquai-travelling-without-moving/">Jamiroquai &#8211; Travelling without Moving</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lenny Kravitz &#8211; Blue Electric Light</title>
		<link>https://surroundmixe.de/lenny-kravitz-blue-electric-light/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/lenny-kravitz-blue-electric-light/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 15:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Lenny Kravitz]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2024 &#124; STREAMING &#124; Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Lenny Kravitz ist zurück mit seinem zwölften Studioalbum BLUE ELECTRIC LIGHT, dem ersten Album von ihm, welches auch in Mehrkanal gehört werden kann. Zu finden ist es in Dolby Atmos auf Apple Music und dürfte auch bei Amazon Music und Tidal im 3D-Sound vorliegen. Veröffentlicht wurde das neue Album am 24. Mai 2024. Es ist das erste Album von Lenny Kravitz seit 2018. Bereits im Oktober letzten Jahres erschien mit <em>TK421</em> eine erste Single. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/lenny-kravitz-blue-electric-light/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2024 | STREAMING | Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Lenny Kravitz ist zurück mit seinem zwölften Studioalbum BLUE ELECTRIC LIGHT, dem ersten Album von ihm, welches auch in Mehrkanal gehört werden kann. Zu finden ist es in Dolby Atmos auf Apple Music und dürfte auch bei Amazon Music und Tidal im 3D-Sound vorliegen. Veröffentlicht wurde das neue Album am 24. Mai 2024. Es ist das erste Album von Lenny Kravitz seit 2018. Bereits im Oktober letzten Jahres erschien mit <em>TK421</em> eine erste Single.</p>
<p>Wie üblich spielte Lenny Kravitz fast alle Instrumente selber in seinem eigenen Studio auf den Bahamas ein. Sein langjähriger Gefährte Craig Cross ist wieder bei einigen Stücken auf der Gitarre zu hören. Bei zwei Stücken von BLUE ELECTRIC LIGHT ist er zudem als Co-Autor vermerkt.</p>
<p>Während Lenny Kravitz sich zu Beginn seiner Karriere einen Namen als Retrorocker machte, dessen Wurzeln deutlich in den 60ern und 70ern verankert waren, ist er spätestens mit diesem Album in den 80ern angekommen. Es gibt viel Drumcomputer und Synthiesounds aus dieser Dekade zu hören. Sogar ein Fairlight CMI und Synclavier können auf dem Album gehört werden. Fraglich, ob als historische Hardware Instrumente oder als Software-Nachbauten, wie sie beispielsweise der Hersteller Arturia seit einiger Zeit herausbringt. Es ist und bleibt aber am Ende ein Album mit typischem Sound von Lenny Kravitz in seinem bekannten musikalischen Stil.</p>
<p>Auf dem europäischen Festland ist BLUE ELECTRIC LIGHT erfolgreich in vielen Ländern in die Top Ten gelandet. In der Schweiz kletterte es bis auf Platz 2. In UK reichte es dieses Mal aber nur zu Platz 73.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4998 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/06/299-Screenshot-Lenny-Kravitz-Blue-Electric-Light.jpg" alt="Lenny Kravitz Blue Electric Light Dolby Atmos" width="2224" height="678" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/06/299-Screenshot-Lenny-Kravitz-Blue-Electric-Light.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/06/299-Screenshot-Lenny-Kravitz-Blue-Electric-Light-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/06/299-Screenshot-Lenny-Kravitz-Blue-Electric-Light-1024x312.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/06/299-Screenshot-Lenny-Kravitz-Blue-Electric-Light-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/06/299-Screenshot-Lenny-Kravitz-Blue-Electric-Light-1536x468.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/06/299-Screenshot-Lenny-Kravitz-Blue-Electric-Light-2048x624.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 It&#8217;s Just Another Fine Day (In This Universe of Love) &#8211; 6:19<br />
2 TK421 &#8211; 5:27<br />
3 Honey &#8211; 3:50<br />
4 Paralyzed &#8211; 4:28<br />
5 Human &#8211; 4:27<br />
6 Let It Ride &#8211; 3:35<br />
7 Stuck in the Middle &#8211; 5:10<br />
8 Bundle of Joy &#8211; 5:06<br />
9 Love Is My Religion &#8211; 3:47<br />
10 Heaven &#8211; 4:49<br />
11 Spirit in My Heart &#8211; 4:33<br />
12 Blue Electric Light &#8211; 3:53</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 55:24</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Die meisten Stücke auf BLUE ELECTRIC LIGHT beginnen in der Raumverteilung zunächst etwas verhalten. Vieles spielt sich eher vorne ab, gelegentlich mit leichten Tendenzen, die Musik in mehreren Schichten aufzutürmen. Im Verlauf jedes Songs passiert dann zunehmend mehr auch an den Seiten und oben.</p>
<p>Im Dolby Atmos Mix wurde offensichtlich darauf Wert gelegt, dass zusätzliche Sounds im Songarrangement für die räumliche Untermalung sorgen sollen. Das gelingt überaus gut. Mal sind es diverse Synthesizer-Sounds oder Gitarren, aber auch Bläser, die dann seitlich, oben oder auch hinten für einen stärkeren immersiven Charakter sorgen. Auch der Begleitgesang wird gerne oben platziert, manchmal hört man Lenny auch hinten singen.</p>
<p>Es gibt einige sich im Raum bewegende Effektshots. Das sind hauptsächlich diverse Synthie-Effekte, aber auch mal Gitarrenakkorde auf der E-Gitarre oder sogar Töne vom Saxophon, die von hinten nach vorne schweben.</p>
<p>Insgesamt ist der Dolby Atmos Mix gut gelungen und macht Laune. Aber ich glaube, es wäre noch einiges mehr drin gewesen, wenn man sich einige klassische Alben aus den 80ern anhört, die gerade in Dolby Atmos abgemischt wurden. Diese zeigen, wie fantasievoll 80er-Jahre Musik in 3D klingen kann. So hat man am Ende etwas das Gefühl, dass der Mix von BLUE ELECTRIC LIGHT ein wenig mit angezogener Handbremse abgemischt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>TK421, Heaven</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt ein guter erster Schritt von Lenny Kravitzs Musik in Mehrkanal. Die Klassikeralben dürfen folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 83 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von BLUE ELECTRIC LIGHT gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören (es sei denn, diese wählten stattdessen 360 Reality Audio als immersives Audioformat).<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 20.06.2024</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://lennykravitz.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von Lenny Kravitz</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/lenny-kravitz-blue-electric-light/">Lenny Kravitz &#8211; Blue Electric Light</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chic &#8211; Chic</title>
		<link>https://surroundmixe.de/chic-chic/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/chic-chic/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 15:34:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Chic]]></category>
		<category><![CDATA[Disco]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[R&B]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4557</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 &#124; STREAMING &#124; Disco<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Chic, stilisiert als CHIC und heute als Nile Rodgers &#38; Chic bekannt, ist eine amerikanische Disco-Band, die im Jahr 1972 von Gitarrist Nile Rodgers und Bassist Bernard Edwards gegründet wurde. Mit Hits wie <em>Le Freak</em> und <em>Good Times</em> erlangte die Band große kommerzielle Erfolge und betrachtete sich selbst als eine Rockband, die die Ideale der Hippie-Bewegung erfolgreich in die Discoszene übertrug. Das selbstbetitelte Debütalbum CHIC, welches 1977 veröffentlicht wurde, etablierte die Gruppe als Pioniere des Disco-Genres. Jahrzehnte später wurde es zusammen mit anderen Alben der Band in Dolby Atmos wiederveröffentlicht. Allerdings nur auf Streamingportalen.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 | STREAMING | Disco<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Chic, stilisiert als CHIC und heute als Nile Rodgers &amp; Chic bekannt, ist eine amerikanische Disco-Band, die im Jahr 1972 von Gitarrist Nile Rodgers und Bassist Bernard Edwards gegründet wurde. Mit Hits wie <em>Le Freak</em> und <em>Good Times</em> erlangte die Band große kommerzielle Erfolge und betrachtete sich selbst als eine Rockband, die die Ideale der Hippie-Bewegung erfolgreich in die Discoszene übertrug. Das selbstbetitelte Debütalbum CHIC, welches 1977 veröffentlicht wurde, etablierte die Gruppe als Pioniere des Disco-Genres. Jahrzehnte später wurde es zusammen mit anderen Alben der Band in Dolby Atmos wiederveröffentlicht. Allerdings nur auf Streamingportalen.</p>
<p>Die Ursprünge von Chic reichen zurück in die frühen 70er-Jahre, als Rodgers und Edwards als Sessionmusiker in New York City arbeiteten. Inspiriert nach dem Besuch eines Konzerts von Roxy Music begann Rodgers, die Idee für die Gruppe zu entwickeln, deren Musik und Image eine nahtlose und immersive Einheit bilden sollten. Auch die Auftritte von Kiss gelten als Inspiration für Chic. Die Band begann mit einem Trio, das aus Edwards, Rodgers und dem Schlagzeuger Tony Thompson bestand. Durch die Zugabe von Keyboarder Raymond Jones und Sängerin Norma Jean Wright wurde die Formation komplettiert.</p>
<p>Neben ihren eigenen Alben und Hits prägten Edwards und Rodgers die Disco- und R&amp;B-Szene durch ihre Arbeit für Künstler wie Sister Sledge, Diana Ross und Carly Simon. Chic wurde nicht nur zu einer Legende der Disco-Ära, sondern hinterließ auch einen bleibenden Einfluss auf die Musiklandschaft.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4558 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/290-Screenshot-Chic-Chic.jpg" alt="Chic Chic Dolby Atmos" width="2224" height="634" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/290-Screenshot-Chic-Chic.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/290-Screenshot-Chic-Chic-300x86.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/290-Screenshot-Chic-Chic-1024x292.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/290-Screenshot-Chic-Chic-768x219.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/290-Screenshot-Chic-Chic-1536x438.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/290-Screenshot-Chic-Chic-2048x584.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Amazon Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Dance, Dance, Dance (Yowsah, Yowsah, Yowsah) &#8211; 8:21<br />
2 São Paulo &#8211; 5:01<br />
3 You Can Get By &#8211; 5:36<br />
4 Everybody Dance &#8211; 6:41<br />
5 Est-ce que c&#8217;est chic ? &#8211; 3:53<br />
6 Falling in Love with You &#8211; 4:29<br />
7 Strike Up the Band &#8211; 4:32</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 38:49</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Den Remix in Dolby Atmos hat kein Geringerer erstellt als Steven Wilson, was schon ein wenig überraschend ist, ist doch Disco nun wirklich kein Genre, welches man mit ihm in Verbindung bringen würde. Ich denke, hier zeigt sich, dass Wilson einen außerordentlich guten Ruf in der Branche hat und man unbedingt ihn haben wollte, um wertige Atmos Mixe zu bekommen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz soll es viele Korrekturschleifen gegeben haben, heißt es aus diversen Quellen. Nile Rodgers, der die Atmos Mixe überprüft hat, hatte bestimmte Vorstellungen, wie die Musik im Raum zu klingen hat. Ich finde das gut, wenn ein Künstler sich mit diesem Thema richtig auseinandersetzt, denn immerhin ist es seine Musik, die so klingen sollte, wie es der Künstler beabsichtigt hatte. Es dürfte viele Mixe in Dolby Atmos auf den Streamingportalen geben, die von den Musikern nie abgesegnet wurden, da sie kein großes Interesse daran haben und im schlimmsten Fall Dolby Atmos einfach nur für ein anderes Dateiformat wie mp3 halten.</p>
<p>Interessant ist es übrigens, dass an den Albumaufnahmen der junge Bob Clearmountain als Toningenieur beteiligt war. Clearmountain mischt mittlerweile selber viel in Surround und Atmos. Unter anderem ist er für die Mixe von <a href="https://surroundmixe.de/the-band-cahoots/">The Band</a> verantwortlich. Daher überrascht es ein wenig, dass man nicht direkt auf ihn zurückgegriffen hat, da er ja damals bei den Sessions dabei war.</p>
<p>Wie von Steven Wilson nicht anders zu erwarten, ist der Dolby Atmos Mix von CHIC sehr immersiv ausgefallen. Man ist mitten drin im Geschehen, alle Lautsprecher sind gleichberechtigt und auch in den Höhen findet viel Action statt. Bei den Discotracks der späten 70er-Jahre waren natürlich Streicher sehr beliebt. Diese werden sehr oft an die Decke positioniert, was der Musik direkt Volumen verleiht. Aber auch Gesang, Percussions und Gitarren sind immer wieder mal oben zu hören. Beeindruckt hat mich die Harfe bei <em>Falling In Love With You</em> die oben um den eigenen Kopf kreist oder das Glockenspiel bei <em>Strike Up The Band</em>.</p>
<p>Auch die hinteren Kanäle haben viel zu tun. Bei einigen Stücken gibt es hier ebenfalls Streicher zu hören, oftmals pusten einem die Bläser in den Nacken. Im hinteren Raum spielt Steven Wilson außerdem auch gerne mit der Höhe. Im letzten Stück empfindet der Hörer so zum Beispiel ein Clavinet hinten links deutlich höher als die Gitarre, die hinten rechts erklingt.</p>
<p>Insgesamt gibt es hier einen außergewöhnlich guten Dolby Atmos Mix zu hören. Es lohnt sich, mal reinzuhören, auch wenn man mit dem Genre eigentlich gar nichts anfangen kann.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Strike Up The Band</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Musikalisch heutzutage etwas angestaubt. Vom Dolby Atmos Mix aber auf jeden etwas, was man sich anhören sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 98 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von CHIC gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span><br />
</em></span><span style="color: #800000;"><em><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 27.04.2024</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://nilerodgers.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website von Nile Rodgers</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/chic-chic/">Chic &#8211; Chic</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>George Benson &#8211; Body Talk (Quad-Mix)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/george-benson-body-talk-quad-mix/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/george-benson-body-talk-quad-mix/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 18:28:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[George Benson]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=2492</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1973 &#124; SACD &#124; Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Heute möchte ich mal wieder ein Album vorstellen, welches das Label Dutton/Vocalion vor einiger Zeit auf SACD wiederveröffentlicht hat. Dutton bringt immer wieder mal längst verschollene Schätze aus der Zeit der Quadrophonie ans Licht, also Alben, die in den 70ern in 4-Kanal gemischt und veröffentlicht wurden, die sich aber anschließend kaum verkauft haben, da die meisten Musikhörer damals neue teure Stereoanlagen im Hause stehen hatten und nicht einsahen, plötzlich noch mal in die Quadrophonie zu investieren.</p>
<p>Da man vor allem in den USA versuchte, den Absatz an quadrophonischer Musik anzukurbeln, waren es vor allem amerikanische Künstler, die in die Gunst kamen, auf diesem Medium veröffentlicht zu werden. Dazu gehörten auch Jazz Musiker. George Benson ist einer davon. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/george-benson-body-talk-quad-mix/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1973 | SACD | Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Heute möchte ich mal wieder ein Album vorstellen, welches das Label Dutton/Vocalion vor einiger Zeit auf SACD wiederveröffentlicht hat. Dutton bringt immer wieder mal längst verschollene Schätze aus der Zeit der Quadrophonie ans Licht, also Alben, die in den 70ern in 4-Kanal gemischt und veröffentlicht wurden, die sich aber anschließend kaum verkauft haben, da die meisten Musikhörer damals neue teure Stereoanlagen im Hause stehen hatten und nicht einsahen, plötzlich noch mal in die Quadrophonie zu investieren.</p>
<p>Da man vor allem in den USA versuchte, den Absatz an quadrophonischer Musik anzukurbeln, waren es vor allem amerikanische Künstler, die in die Gunst kamen, auf diesem Medium veröffentlicht zu werden. Dazu gehörten auch Jazz Musiker. George Benson ist einer davon.</p>
<p>Im Jahr 1973 erschien sein mittlerweile 11. Studioalbum BODY TALK, welches Dutton/Vocalion auf SACD wiederveröffentlicht hat. George Benson ist ein sehr begabter Jazz Gitarrist, der mit Jazz Ikonen wie Miles Davis gespielt hat und seit Mitte der 60er Jahre selbst Alben herausbrachte. Wie das so beim Jazz ist (man spielt 10000 Akkorde vor drei Leuten, statt drei Akkorde vor 10000 Leuten) kam der richtige Erfolg erst Ende der Siebziger Jahre, als Benson seinen Stil zugunsten radiotauglicher Musik im Soul-, Disco- und Pop-Stil der Zeit änderte und neben seinen Gitarrenfertigkeiten auch sang.</p>
<p>2018 erschien nun BODY TALK auf SACD in einem gewöhnlichen Jewel-Case mit seinem alten Quad-Mix von 1973. Remastered hat die Aufnahmen der Label-Chef Michael J. Dutton.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2493 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/12/149-foto-george-benson-body-talk.jpg" alt="George Benson Body Talk SACD" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/12/149-foto-george-benson-body-talk.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/12/149-foto-george-benson-body-talk-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/12/149-foto-george-benson-body-talk-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Dance &#8211; 8:22<br />
2 When Love Has Grown &#8211; 5:03<br />
3 Plum &#8211; 5:11<br />
4 Body Talk &#8211; 8:21<br />
5 Top of the World &#8211; 9:11</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 36:53<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>BODY TALK ist noch reiner instrumentaler Jazz, wenn man auch hier bereits etwas den R&amp;B- und Soul-Einfluss erkennen kann. Kein Wunder also, dass das erste Stück <em>Dance</em> heißt, bei dem der Rhythmus direkt ins Blut zu gehen scheint. Die Stücke auf diesem Album sind zunehmend Funk und Jazz Rock orientiert, es gibt aber noch mit dem Cover <em>When Love Has Grown</em> und auch mit <em>Top Of The World</em> Tracks, die noch mehr dem klassischen Jazz der 50er und 60er Jahre zugewandt sind.</p>
<p>Neben dem Schlagzeuger Jack DeJohnette, der später Bestandteil des Keith Jarrett Trios war, wirkt auf dem Album auch der Perkussionist Errol „Mobutu“ Reynolds mit, wodurch sich die rhythmische Grundorientierung erkennen lässt. Zusätzlich dazu kann man auf einigen Stücken eine Bläser-Formation hören.</p>
<p>Aufgenommen wurde das Album in den legendären Rudy Van Gelder Studios in New Jersey, wo gefühlt alle wichtigen Jazz Alben seit den 50ern aufgenommen wurden. Was die Klangqualität angeht, suchte dieses Studio damals seinesgleichen. Den Quad-Mix hat Van Gelder übrigens selber übernommen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 84 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  George Benson – lead guitar<br />
Earl Klugh – rhythm guitar<br />
Harold Mabern – electric piano<br />
Ron Carter – acoustic bass<br />
Gary King – electric bass<br />
Jack DeJohnette – drums<br />
Mobutu – percussion, congas<br />
Frank Foster – tenor saxophone<br />
Gerald Chamberlain – trombone<br />
Dick Griffin – trombone<br />
Jon Faddis – trumpet, flugelhorn<br />
John Gatchell – trumpet, flugelhorn<br />
Waymon Reed – trumpet, flugelhorn<br />
Pee Wee Ellis – arrangements and conductor<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Rudy Van Gelder hat für seinen Quad-Mix die Instrumente auf bestimmte Positionen im Raum platziert, die mit Ausnahme der zweiten, von Earl Klugh gespielten Gitarre über die gesamte Dauer des Albums ihre Position behalten. Diese Gitarre ist in den ersten Stücken hinten links zu hören, später wechselt sie auf die rechte Position. Hinten links sind stets die Congas von Mobutu zu hören, die sich mit dem Schlagzeug, welches vorne rechts zu hören ist, duellieren. Das ist der Punkt, der mir persönlich etwas weniger gefällt, dass das Schlagzeug soweit seitlich gemischt ist. Zentraler wäre mir lieber. Man gewöhnt sich aber schnell daran.</p>
<p>Die Lead Guitar von George Benson kann man im linken vorderen Lautsprecher hören. Auch hier wird sein Sound mit dem E-Piano, welches sich wiederum hinten rechts gemütlich macht, gekreuzt. Das klingt durchgehend richtig gut. Der Bass, mal ein E-Bass, dann wieder ein Kontrabass, kommt wie erwartet aus der Front. Die Bläser sind ebenfalls vorne vorzufinden, sind aber meines Erachtens nach weiter in den Raum gemischt, sodass sie zum Teil auch seitlich erklingen.</p>
<p>Man hat es somit mit einem sehr diskreten Mix zu tun, der den Hörer tief in die Musik eintauchen lässt. Dass bei der Verteilung der Instrumente im Raum keine großen Unterschiede zu vernehmen sind, ist für Jazzaufnahmen typisch. Hiermit lässt sich ein Live Feeling heraufbeschwören. Gerade in Surround hat man so das Gefühl, man wäre inmitten der Musiker. Auch die Qualität der Aufnahme lässt alles sehr authentisch wirken. Allenfalls zu Beginn hat man ein leichtes Gefühl, dass der Sound etwas muffig klingt, was sich dann aber schnell legt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">CD Audio</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD lässt sich (sofern man dieses so eingestellt hat) automatisch mit dem 5.1 Mix starten.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Kein Bonus, ein paar Liner Notes im Booklet.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>When Love Has Grown</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Wer auf Jazz steht, kann hier bedenkenlos zugreifen.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Quad-Mix<br />
+ High Resolution (+ 1%)<br />
+ Album lässt sich ohne TV-Hilfsmittel starten<br />
&#8211; Verpackung im Jewel-Case sieht relativ billig aus, dafür kostet das Teil aber auch nicht so viel<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die SACD ist 2018 erschienen und sollte noch ohne Probleme zu bekommen sein. Der Preis ist sehr fair und entspricht einer normalen CD-Veröffentlichung: 16 Euro. </span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 29.01.2021</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.georgebenson.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von George Benson</a></h6>
<p><a href="https://www.duttonvocalion.co.uk/">Mehr zu Vocalion</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chicago &#8211; Chicago VII</title>
		<link>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-vii/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-vii/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2020 16:35:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzrock]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=2187</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 &#124; Blu-ray Disc &#124; Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Es ist schon über ein Jahr her, dass ich das letzte Mal einen Quadrophonie-Mix der alten Chicago Scheiben besprochen habe, die vor einigen Jahren in der Blu-ray Box QUADIO wiederveröffentlicht wurden. Es wird also Zeit für eine weitere Rezension. Das nächste Album ist CHICAGO VII, welches das sechste Studioalbum der Band ist und 1974 erschien. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-vii/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 | Blu-ray Disc | Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Es ist schon über ein Jahr her, dass ich das letzte Mal einen Quadrophonie-Mix der alten Chicago Scheiben besprochen habe, die vor einigen Jahren in der Blu-ray Box QUADIO (<a href="https://surroundmixe.de/chicago-quadio-box-set/">hier mehr dazu lesen</a>) wiederveröffentlicht wurden. Es wird also Zeit für eine weitere Rezension. Das nächste Album ist CHICAGO VII, welches das sechste Studioalbum der Band ist und 1974 erschien.</p>
<p>CHICAGO VII ist das mittlerweile vierte Doppelalbum der Band. Bereits die ersten drei Alben hatten entsprechende Überlänge. Während ihrer Tour zum Vorgänger fügte die Formation in ihren Konzerten längere instrumentale Passagen bei, die vom Publikum unterschiedlich aufgenommen wurden. Hier kam der Wunsch auf, ein Album zu machen, welches mehr in Richtung Jazz geht. Während der Aufnahmen zu CHICAGO VII kam es aber zu einigen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Band, da befürchtet wurde, dass dies kommerziell ein großes Risiko werden würde. Man war damals vor allem im eigenen Lande sehr populär und kam ohne Probleme auf Platz 1 der Albumcharts.</p>
<p>So kam es, dass fast zufällig ein Album geschaffen wurde, welches wieder seine Dauer von über 70 Minuten hatte und somit auf zwei Schallplatten gepresst werden musste. Neben den mehr experimentellen Tracks gesellten sich auch Stücke, die das Publikum erfreuten, die der Band den Star-Status verschafft hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-242 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Prelude to Aire &#8211; 2:47<br />
2 Aire &#8211; 6:27<br />
3 Devil&#8217;s Sweet &#8211; 10:07<br />
4 Italian from New York &#8211; 4:14<br />
5 Hanky Panky &#8211; 1:53<br />
6 Life Saver &#8211; 5:18<br />
7 Happy Man &#8211; 3:34<br />
8 (I&#8217;ve Been) Searchin&#8216; So Long &#8211; 4:29<br />
9 Mongonucleosis &#8211; 3:26<br />
10 Song of the Evergreens &#8211; 5:20<br />
11 Byblos &#8211; 6:18<br />
12 Wishing You Were Here &#8211; 4:37<br />
13 Call on Me &#8211; 4:02<br />
14 Woman Don&#8217;t Want to Love Me &#8211; 4:35<br />
15 Skinny Boy &#8211; 5:12</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 72:15</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Wenn man die Vorgeschichte zum Album kennt, ist es nicht verwunderlich, dass gleich die ersten fünf Stücke und somit fast die erste halbe Stunde von CHICAGO VII instrumental ist. Das sind die Jazz-Instrumentals, die die Band ursprünglich auf dem Album haben wollte. Die Songs, die mal mehr, mal weniger radiotauglich für die damalige Zeit waren, kommen alle anschließend. Demnach hat man es fast mit zwei eigenständigen Alben zu tun.</p>
<p>Neben Chicago sind auch einige andere namhafte Musiker auf dem Album vertreten. Bei <em>Wishing You Were Here</em> hört man drei Mitglieder der Beach Boys im Hintergrundgesang und im Song <em>Skinny Boy</em> erledigen dies die Pointer Sisters. Dieser Song war bereits auf dem Soloalbum von Robert Lamm enthalten, welches er kurz zuvor veröffentlicht hatte.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 73 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Peter Cetera – bass guitar, lead and backing vocals, acoustic guitar<br />
Terry Kath – guitar, lead and backing vocals, bass guitar, sleigh bells<br />
Robert Lamm – acoustic piano, Fender Rhodes, Moog synthesizer, Mellotron, clavinet, ARP synthesizer, lead and backing vocals<br />
Danny Seraphine – drums, percussion<br />
Lee Loughnane – trumpet, flugelhorn, backing vocals, lead vocals<br />
James Pankow – trombone, percussion, backing vocals<br />
Walter Parazaider – saxophones, flute<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Laudir de Oliveira – percussion<br />
David Wolinski – ARP synthesizer, acoustic piano, Mellotron, Fender Rhodes<br />
James William Guercio – guitars, bass<br />
Jimmie Haskell – strings<br />
Wayne Tarnowski – acoustic piano<br />
Ross Salomone – drums<br />
Guille Garcia – percussion<br />
Bobbi Roen, Camelia Ortiz, Diane Nini, Hank Steiger and Julie Nini – background party noises on &#8222;Mongonucleosis&#8220;<br />
Al Jardine, Carl Wilson and Dennis Wilson – backing vocals on &#8222;Wishing You Were Here&#8220;<br />
The Pointer Sisters – backing vocals on &#8222;Skinny Boy&#8220;</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Das Gefühl, dass man es mit zwei unterschiedlichen Alben zu tun hat, hat man auch ein wenig beim Hören des Albums in Surround. Dies liegt an der Verteilung der Instrumente im Raum. Während der ersten Hälfte des Albums gibt es zumeist den gleichen Aufbau. Hinten rechts hört man Gitarre, hinten links Keyboards, zumeist E-Piano. Vorne findet man Gesang, Schlagzeug und Bass. Auch die Bläser werden dort in die vorderen Kanäle gemischt. Die sonstigen Overdubs, bestehend aus weiteren Gitarren, Synthesizern, Percussion und so weiter, werden überall im Raum verteilt, wo gerade eben Platz ist.</p>
<p>Während der zweiten Hälfte des Albums ist der Aufbau dagegen etwas anders. Auch hier gibt es hinten Gitarre und Keys, vorne den Gesang und die Rhytmussektion, die Bläser sind allerdings nun nach hinten gemischt. Dies mag auf den ersten Blick wie ein dezenter Wechsel klingen, allerdings sind die Bläser in der Musik von Chicago stark ausgeprägt, sodass die kleine Änderung durchaus eine große Wirkung im Mix bewirkt.</p>
<p>Eine kleine Ausnahme gibt es im Song <em>Byblos</em>. Hier findet sich das E-Piano plötzlich hinten rechts, statt links, während vorne die Gitarre zu hören ist. Später gesellt sich ein Synthesizer hinten links hinzu. Zudem gibt es im gesamten hinteren Bereich diverse perkussive Elemente zu hören. Dadurch, das sich dieses Stück ein wenig vom normalen Schema auf dem Album abhebt, dürfte dies vielleicht der interessanteste Song im Mix sein.</p>
<p>Aufgrund der zumeist ähnlichen Verteilung der Instrumente im Raum, erhält man eine Art Livecharakter im Klang, was die Band mit Sicherheit so beabsichtigen wollte. Insgesamt findet man wieder einen sehr diskreten Mix vor, bei dem man komplett in die Musik eintauchen kann. Auch vom Sound her braucht sich das 46 Jahre Album nicht vor heutigen Produktionen zu verstecken.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>96 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 4.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong>Album starten:</strong></p>
<p>Der Quad-Mix startet sofort, nachdem die Blu-ray geladen wurde. Perfekt.</p>
<hr />
<p><strong>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf diesem Album, wie auch auf den anderen Alben der Quadio-Box gibt es keine Extras. Was aber unbedingt erwähnt werden muss, ist die Art der Verpackung des Albums. Es kommt in einem Mini-Vinyl-Cover in Gatefold-Optik, wie es auch in den 70ern veröffentlicht wurde. Sogar eine Minischutzhülle hat man der Blu-ray spendiert, was mir so noch nie untergekommen ist. Zudem beinhalten die Alben noch die Beigaben, die auch die Erstveröffentlichungen damals hatten, wie Textbeilagen, Poster, Bügelbilder und so weiter. Das macht die gesamte Box auch von außen sehr hochwertig. CHICAGO VII kommt wieder mit einem geprägten Mini-Gatefold-Cover daher (siehe Foto).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2188 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/07/126-foto-Chicago-VII.jpg" alt="Chicago VII Quadio Box" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/07/126-foto-Chicago-VII.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/07/126-foto-Chicago-VII-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/07/126-foto-Chicago-VII-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Byblos</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Die gesamte Quadio-Box ist ein Muss für jeden Surround- und Chicago-Fan. Dies gilt auch für CHICAGO VII</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr gute quadrophonische Abmischung<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Album startet automatisch<br />
&#8211; leider keine Downlaodcodes enthalten, um das Album auch unterwegs zu hören.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Das Album gibt es nur in der Gesamt Quadio-Box, die mehr und mehr weniger verfügbar wird. Mittlerweile kostet die Box über 200 €.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 29.07.2020</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.chicagotheband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Chicago</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-vii/">Chicago &#8211; Chicago VII</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chicago &#8211; Chicago VI</title>
		<link>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-vi/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-vi/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 09:28:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzrock]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=1524</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1973 &#124; Blu-ray Disc &#124; Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Zeit für Chicago und Zeit für eine Fortsetzung der genauen Betrachtung der Quadio-Box, die alle Alben der amerikanischen Band in quadrofonischer Abmischung auf Blu-ray enthält. In den 70er Jahren wurden insgesamt acht Studioalben und eine Greatest Hits Zusammenstellung im 4-Kanal-Sound veröffentlicht. In diesem Beitrag geht es um CHICAGO VI, welches nicht das sechste Studioalbum ist, sondern das fünfte. Nummer 4 war lediglich ein Livealbum und ist nie in Surround erschienen und fehlt somit auch in der Box.</p>
<p>Das 1973 produzierte Album CHICAGO VI wurde erstmals nicht in New York aufgenommen, sondern auf einer Ranch in Colorado, die der Produzent der Band in ein Tonstudio umgebaut hatte. Hier nahm die Gruppe dann auch die nächsten Jahre ihre Alben auf. Eine weitere Neuerung in der Bandgeschichte war die Hinzunahme von Gastmusikern. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-vi/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-vi/">Chicago &#8211; Chicago VI</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1973 | Blu-ray Disc | Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Zeit für Chicago und Zeit für eine Fortsetzung der genauen Betrachtung der Quadio-Box, die alle Alben der amerikanischen Band in quadrofonischer Abmischung auf Blu-ray enthält. In den 70er Jahren wurden insgesamt acht Studioalben und eine Greatest Hits Zusammenstellung im 4-Kanal-Sound veröffentlicht. In diesem Beitrag geht es um CHICAGO VI, welches nicht das sechste Studioalbum ist, sondern das fünfte. Nummer 4 war lediglich ein Livealbum und ist nie in Surround erschienen und fehlt somit auch in der Box.</p>
<p>Das 1973 produzierte Album CHICAGO VI wurde erstmals nicht in New York aufgenommen, sondern auf einer Ranch in Colorado, die der Produzent der Band in ein Tonstudio umgebaut hatte. Hier nahm die Gruppe dann auch die nächsten Jahre ihre Alben auf. Eine weitere Neuerung in der Bandgeschichte war die Hinzunahme von Gastmusikern.</p>
<p>Wie auch schon die Alben zuvor, ist auch diese Veröffentlichung zumindest in den USA sehr erfolgreich geworden und kam wieder auf Platz 1 der Billboard Charts. Der Quadrophonie Mix erschien zum ersten Mal 1974, welcher dann mit allen übrigen Quad-Mixen der Band 2016 in einer Blu-ray Box (Foto) wiederveröffentlicht wurde (<a href="https://surroundmixe.de/chicago-quadio-box-set/">hier mehr dazu lesen</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-242 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Critics&#8216; Choice &#8211; 2:49<br />
2 Just You &#8217;n&#8216; Me &#8211; 3:42<br />
3 Darlin&#8216; Dear &#8211; 2:56<br />
4 Jenny &#8211; 3:31<br />
5 What&#8217;s This World Coming To &#8211; 4:58<br />
6 Something in This City Changes People &#8211; 3:42<br />
7 Hollywood &#8211; 3:52<br />
8 In Terms of Two &#8211; 3:29<br />
9 Rediscovery &#8211; 4:47<br />
10 Feelin&#8216; Stronger Every Day &#8211; 4:15</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 38:21</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Zehn Stücke sind auf den knapp 38 Minuten des Albums enthalten, was zeigt, dass die Songs relativ kurz sind. Lediglich zwei Stücke kratzen an der 5-Minuten Marke. Man könnte meinen, dass Chicago hier weitestgehend auf instrumentale Passagen verzichtet haben. Dem ist aber nicht so. Die Band tobt sich, wie auch schon auf den früheren Platten an ihren Instrumenten aus. Allerdings wirken die Songs zugänglicher und etwas poporientierter, haben aber noch nichts vom Schwung alter Tage verloren.</p>
<p>Schon der Beginn des Albums überrascht ein wenig, denn statt einer fetzigen Nummer hat man hier die Klavierballade <em>Critics‘ Choice</em> gewählt, die sich mit den nörgelnden Musikkritikern auseinandersetzt. Neu im Sound ist zudem ein dezenter Einschlag von Country Rock, der vermutlich durch den Aufenthalt in Colorado hervorgerufen wurde.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 79 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Peter Cetera – bass, lead and backing vocals, harmonica<br />
Terry Kath – electric and acoustic guitars, slide guitar, lead and backing vocals<br />
Robert Lamm – acoustic piano, Hammond organ, clavinet, Wurlitzer electric piano, Fender Rhodes, ARP synthesizer, Hohner Pianet, lead and backing vocals<br />
Lee Loughnane – trumpet, backing vocals, percussion<br />
James Pankow – trombone, brass arrangements<br />
Walter Parazaider – saxophones, flute<br />
Danny Seraphine – drums, percussion</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Laudir de Oliveira – congas<br />
Joe Lala – congas<br />
J. G. O&#8217;Rafferty – pedal steel</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Auch auf dem Quadrophonie Mix ist der Beginn des Albums etwas überraschend und ich sage mal etwas gewöhnungsbedürftig. Das Klavier findet sich hier vorne, der Gesang dagegen hinten. Zudem ist der Gesang durchsetzt mit Delayeffekten und ist zudem gedoppelt. Das klingt leider ziemlich nervig. Das ist auch schon in der Original Stereoabmischung so. Hier wollte man das Stück besonderer machen als es ist, was ziemlich nach hinten gegangen ist. Bezeichnend, dass ich als Kritiker ausgerechnet an <em>Critics‘ Choice</em> herumnörgeln muss. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt an dem Mix.</p>
<p>Denn wie auch schon auf den anderen Alben, überzeugt der alte Surroundmix aus den 70ern auf ganzer Linie und klingt zudem auch für 45 Jahre alte Aufnahmen sehr klar. Wer auf weiträumig im Raum verteilte Instrumente steht, der wird begeistert sein. Hinten pusten einem zumeist die Bläser in den Nacken, die vorderen Kanäle sind für Schlagzeug, Bass und Gesang reserviert. Gitarren und Keyboards sind zumeist an den Seiten vorzufinden, mit einer Tendenz zu hinten. Es gibt aber auch hier viele Variationen in der Ortung der Instrumente. Außerdem finden sich einige Stellen, wo man meint, dass sich das solo-spielende Instrument im Raum bewegt, wie zum Beispiel die Orgel in <em>What‘s This World Coming To</em>.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>96 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 4.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong>Album starten:</strong></p>
<p>Der Quad-Mix startet sofort, nachdem die Blu-ray geladen wurde. Perfekt.</p>
<hr />
<p><strong>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf diesem Album, wie auch auf den anderen Alben der Quadio-Box gibt es keine Extras. Was aber unbedingt erwähnt werden muss, ist die Art der Verpackung des Albums. Es kommt in einem Mini-Vinyl-Cover in Gatefold-Optik, wie es auch in den 70ern veröffentlicht wurde. Sogar eine Minischutzhülle hat man der Blu-ray spendiert, was mir so noch nie untergekommen ist. Zudem beinhalten die Alben noch die Beigaben, die auch die Erstveröffentlichungen damals hatten, wie Textbeilagen, Poster, Bügelbilder und so weiter. Das macht die gesamte Box auch von außen sehr hochwertig. CHICAGO VI kommt mit einem geprägten Mini-Gatefold-Cover daher (siehe Foto).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1525 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/05/081-foto-chicago-VI.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/05/081-foto-chicago-VI.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/05/081-foto-chicago-VI-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/05/081-foto-chicago-VI-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>What&#8217;s This World Coming To</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Die gesamte Quadio-Box ist ein Muss für jeden Surround- und Chicago-Fan. Für CHICAGO VI gilt: Mit Ausnahme der Ode an die Kritiker ganz großes Kino.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr gute quadrophonische Abmischung<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Album startet automatisch<br />
&#8211; leider keine Downlaodcodes enthalten, um das Album auch unterwegs zu hören.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 86 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Das Album gibt es nur in der Gesamt Quadio-Box, die mehr und mehr weniger verfügbar wird. Mittlerweile kostet die Box etwa 250 €.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 20.05.2019</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.chicagotheband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Chicago</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-vi/">Chicago &#8211; Chicago VI</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chicago &#8211; Chicago V (Quad-Mix)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-v-quad-mix/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-v-quad-mix/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 18:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzrock]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=1372</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1972 &#124; Blu-ray Disc &#124; Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Weiter geht es mit der Besprechung der einzelnen Alben von Chicago, die in den 70er Jahren in Quadrophonischer Abmischung veröffentlicht wurden und 2016 als Blu-ray Box QUADIO herauskamen. Nach den ersten drei Studioalben schauen wir uns dieses Mal CHICAGO V von 1972 an. Warum übergehe ich Chicago IV? Als das vierte Album der Band wird das Livealbum Chicago at Carnegie Hall aus dem Vorjahr angesehen. Dieses wurde niemals in Quadrophonie veröffentlicht und fehlt somit auch in der Quadio-Box. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-v-quad-mix/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1972 | Blu-ray Disc | Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Weiter geht es mit der Besprechung der einzelnen Alben von Chicago, die in den 70er Jahren in Quadrophonischer Abmischung veröffentlicht wurden und 2016 als Blu-ray Box QUADIO herauskamen. Nach den ersten drei Studioalben schauen wir uns dieses Mal CHICAGO V von 1972 an. Warum übergehe ich Chicago IV? Als das vierte Album der Band wird das Livealbum Chicago at Carnegie Hall aus dem Vorjahr angesehen. Dieses wurde niemals in Quadrophonie veröffentlicht und fehlt somit auch in der Quadio-Box.</p>
<p>Mit CHICAGO V fing die Band aus Chicago, Illinois an gehörig zu schwächeln. Nicht unbedingt musikalisch, sondern was die Menge an neuer Musik angeht. Waren die ersten drei Studioalben alle noch Doppelalben (was man auch erst einmal schaffen muss, jedes Jahr ein Doppelalbum herauszubringen), handelt es sich bei CHICAGO V nur noch um ein gewöhnliches Einzelalbum mit einer Gesamtlänge von LP-typischen 45 Minuten.</p>
<p>Auf diesem Album entschied sich die Band nicht mehr längere Suiten zu komponieren, sondern mehr eigenständige Songs. Den größten kreativen Schub hatte dabei Keyboarder Robert Lamm, der gleich acht der zehn Stücke beisteuerte. Veröffentlicht wurde CHICAGO V im Juli 1972 und wurde das erste Nummer 1 Album der Gruppe in den USA. In den nächsten Jahren sollten noch viele weitere Spitzenreiter-Alben folgen.</p>
<p>Der Quadrophoniemix erschien zum ersten Mal 1974, welcher dann mit allen übrigen Quad-Mixen der Band 2016 in einer Blu-ray Box (Foto) wiederveröffentlicht wurde (<a href="https://surroundmixe.de/chicago-quadio-box-set/">hier mehr dazu lesen</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-242 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 A Hit by Varèse &#8211; 4:56<br />
2 All Is Well &#8211; 3:52<br />
3 Now That You&#8217;ve Gone &#8211; 5:01<br />
4 Dialogue (Part I) &#8211; 2:57<br />
5 Dialogue (Part II) &#8211; 4:13<br />
6 While the City Sleeps &#8211; 3:53<br />
7 Saturday in the Park &#8211; 3:56<br />
8 State of the Union &#8211; 6:12<br />
9 Goodbye &#8211; 6:02<br />
10 Alma Mater &#8211; 3:56<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:16</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Aufgenommen wurde das Album innerhalb weniger Tage im September 1971. Chicago treiben es auf ihrem vierten Studioalbum etwas weniger experimentell. Die Songs haben alle übliche Längen und kratzen zweimal gerade an der 6 Minuten Marke. Dennoch findet sich auch hier der auf den ersten Alben etablierte Mix aus Rock, Jazz, Fusion, Funk und Blues wieder. Auch vom Sound her unterscheidet sich die Rockband mit eigener Bläsersektion nicht viel von ihren ersten Veröffentlichungen. So gibt es trotz der vermeintlich eher kurzen Stücke eine Menge an ausufernden Solodarbietungen, sei es auf der Gitarre oder den Bläsern.</p>
<p>Den großen Erfolg des Albums hat man in erster Linie der Single <em>Saturday In The Park</em> zu verdanken, die damals in die Top 3 kletterte. CHICAGO V klingt ein wenig radiotauglicher, aber noch nicht so, wie die späteren Alben es werden sollten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 78 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Peter Cetera – bass, wah-wah bass, lead &amp; backing vocals<br />
Terry Kath – electric &amp; acoustic guitars, lead &amp; backing vocals<br />
Robert Lamm – acoustic piano, Hammond organ, Fender Rhodes, Hohner Pianet, lead &amp; backing vocals<br />
Lee Loughnane – trumpet, flugelhorn, percussion, background vocals<br />
James Pankow – trombone, percussion, background vocals, brass arrangements<br />
Walter Parazaider – saxophones, flute, percussion, background vocals<br />
Danny Seraphine – drums, congas, antique bells, percussion</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Quad-Mix zum vierten Studioalbum macht im großen Ganzen qualitativ da weiter, wo die anderen Mixe der vorangegangenen Alben aufgehört haben. Es wird der komplette Raum beschallt und alle Lautsprecher (mit Ausnahme des Centers, der still bleibt) haben alle Lautsprecher gleich viel zu tun.</p>
<p>Auffällig ist, dass dem Mix hier etwas die Abwechslung fehlt. Die Gitarre ist fast immer hinten links zu hören und das E-Piano oder die Orgel hinten rechts. Vorne finden sich immer Schlagzeug, Bass und der Gesang. Lediglich die Bläser werden im Verlauf des Albums immer mal wieder anderswo im Raum positioniert. Zum Teil ändert sich diese Position auch schon während eines Songs. Im ersten Stück <em>A Hit By Varèse</em>, sind diese zunächst vorne vorzufinden und erklingen am Ende plötzlich hinter dem Hörer.</p>
<p>Solodarbietungen passieren in der Regel vorne, für die Gitarre mal die Gelegenheit, ihre vorgeschriebene Position hinten links zu verlassen. Zweimal wird der Standpunkt von Gitarre und Keyboards auf dem Album unterbrochen. Einmal beim Hit <em>Saturday In The Park</em>, wo das Klavier und die Gitarre hinten die Plätze tauschen und beim letzten Stück <em>Alma Mater</em>, bei dem das Klavier in die vorderen Kanäle gelegt wurde und die Akustikgitarre hinten rechts zu hören ist.</p>
<p>Der Mix scheint somit ein wenig uninspirierter zu sein, als die anderen Quad-Mixe der Band. Dennoch ist er wieder einmal sehr räumlich ausgefallen und dürfte jedem Freude bereiten.</p>
<p>Zur generellen Klangqualität bleibt zu sagen, dass mir das Album etwas dumpf daherkommt. Gerade das Schlagzeug vermisst einiges an Klarheit. Anders die Bläser: Diese sind wieder kristallklar herauszuhören und schneiden sich ihren Weg durch die Gehörgänge. Wie auch bei den früheren Alben von Chicago hätte auch hier der Gesang etwas lauter sein dürfen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>89 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 4.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong>Album starten:</strong></p>
<p>Der Quad-Mix startet sofort, nachdem die Blu-ray geladen wurde. Perfekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf diesem Album, wie auch auf den anderen Alben der Quadio-Box gibt es keine Extras. Was aber unbedingt erwähnt werden muss, ist die Art der Verpackung des Albums. Es kommt in einem Mini-Vinyl-Cover in Gatefold-Optik, wie es auch in den 70ern veröffentlicht wurde. Sogar eine Minischutzhülle hat man der Blu-ray spendiert, was mir so noch nie untergekommen ist. Zudem beinhalten die Alben noch die Beigaben, die auch die Erstveröffentlichungen damals hatten, wie Textbeilagen, Poster, Bügelbilder und so weiter. Das macht die gesamte Box auch von außen sehr hochwertig. CHICAGO V hat in seiner Hülle das Innersleeve mit Texten im Miniformat und ein auffaltbares Poster, sowie ein weiteres auffaltbares Booklet mit Bandfotos (siehe Foto).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1376 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/01/071-foto-chicago-V.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/01/071-foto-chicago-V.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/01/071-foto-chicago-V-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/01/071-foto-chicago-V-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Saturday In The Park</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Die gesamte Quadio-Box ist ein Muss für jeden Surround- und Chicago-Fan. Für dieses Album gilt: Es fehlt ein wenig die Abwechslung im Mix.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr gute quadrophonische Abmischung<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Album startet automatisch<br />
&#8211; leider keine Downlaodcodes enthalten, um das Album auch unterwegs zu hören.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 86 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Das Album gibt es nur in der Gesamt Quadio-Box, die mehr und mehr weniger verfügbar wird. Mittlerweile kostet die Box etwa 250 €.<br />
</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">2003 erschien das Album in einem (neuen?) Surround Sound Mix auf DVD-Audio. Diese Version ist natürlich längts out of Print. Gebrauchtpreise ab 75 Euro.<br />
</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Dieser 2003 Surround Sound Mix erschien in Japan auch auf SACD. Hier hat man mit vergleichbaren Preisen zu rechnen.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 02.02.2019</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.chicagotheband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Chicago</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-v-quad-mix/">Chicago &#8211; Chicago V (Quad-Mix)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Chicago &#8211; Chicago III (Quad-Mix)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-iii-quad-mix/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-iii-quad-mix/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jul 2018 12:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzrock]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=928</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1971 &#124; Blu-ray Disc &#124; Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Auch das dritte Studioalbum der amerikanischen Band Chicago wurde wie seine Vorgänger wieder ein Doppelalbum. CHICAGO II wurde überaus erfolgreich und die Band tourte ausgiebig und so war man ziemlich erschöpft, als man sich im Sommer 1970 das erste mal wieder im Studio versammelte.</p>
<p>Radiotaugliches sucht man auf dem Album vergeblich. Chicago sind eher experimenteller geworden, denn es finden sich gleich drei Suiten darauf, die aus mehreren Versatzstücken bestehen. Zwei davon nehmen zudem jeweils eine ganze Plattenseite ein. Ansonsten bietet die dritte Veröffentlichung der Band, die erst mit ihrem zweiten Album ihren endgültigen Namen fand, den in den zwei Jahren bewehrten Soundmix aus Jazz und Rock. Zudem zeigt die Gruppe hier auch erste Einflüsse des Funk, was vor allem im ersten Stück deutlich wird, macht Experimente mit Soundcollagen und bringt auch ein gewisses brasilianisches Flair in sein Schaffen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-iii-quad-mix/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1971 | Blu-ray Disc | Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Auch das dritte Studioalbum der amerikanischen Band Chicago wurde wie seine Vorgänger wieder ein Doppelalbum. CHICAGO II wurde überaus erfolgreich und die Band tourte ausgiebig und so war man ziemlich erschöpft, als man sich im Sommer 1970 das erste mal wieder im Studio versammelte.</p>
<p>Radiotaugliches sucht man auf dem Album vergeblich. Chicago sind eher experimenteller geworden, denn es finden sich gleich drei Suiten darauf, die aus mehreren Versatzstücken bestehen. Zwei davon nehmen zudem jeweils eine ganze Plattenseite ein. Ansonsten bietet die dritte Veröffentlichung der Band, die erst mit ihrem zweiten Album ihren endgültigen Namen fand, den in den zwei Jahren bewehrten Soundmix aus Jazz und Rock. Zudem zeigt die Gruppe hier auch erste Einflüsse des Funk, was vor allem im ersten Stück deutlich wird, macht Experimente mit Soundcollagen und bringt auch ein gewisses brasilianisches Flair in sein Schaffen.</p>
<p>In den USA wurde CHICAGO III noch erfolgreicher als der Vorgänger und schaffte es auf Platz 2. Es sollte für die nächsten Jahre die schlechteste Platzierung in den amerikanischen Albencharts werden…</p>
<p>Der Quadrophoniemix erschien schließlich 1974, welcher dann mit allen übrigen Quad-Mixen der Band 2016 in einer Blu-ray Box (Foto) wiederveröffentlicht wurde (<a href="https://surroundmixe.de/chicago-quadio-box-set/">hier mehr dazu lesen</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-242 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Sing a Mean Tune Kid &#8211; 9:13<br />
2 Loneliness Is Just a Word &#8211; 2:36<br />
3 What Else Can I Say &#8211; 3:12<br />
4 I Don&#8217;t Want Your Money &#8211; 4:47<br />
5 Travel Suite &#8211; 22:30<br />
6 Mother &#8211; 4:30<br />
7 Lowdown &#8211; 3:35<br />
8 An Hour in the Shower &#8211; 5:30<br />
9 Elegy &#8211; 15:27<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 71:35</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Was mir beim Hören des Albums auffällt, ist dass Chicago anscheinend Fans von King Crimsons Erstlingswerk waren, welches einige Monate zuvor veröffentlicht wurde. Zum einen erinnert mich das wilde Gitarrensolo bei <em>Sing A Mean Tune Kid</em> an den Instrumentalteil von <em>21st Century Schizoid Man</em> und zum anderen bietet die <em>Travel Suite</em> im <em>Free Country</em> Abschnitt ebenfalls Stellen von unmelodischem Geplänkel, welches mich an die Improvisation bei <em>Moonchild</em> erinnert.</p>
<p>Man merkt dem Album etwas die Erschöpfung der Band an, was nicht ungewöhnlich sein dürfte, wenn man innerhalb zwei Jahre drei Doppelalben herausbringt und dazwischen Livekonzerte gibt. So gibt es hier und da Passagen, die das Album etwas in die Länge ziehen und etwas uninspiriert wirken. Auch die beiden langen Suiten hätten durchaus etwas kürzer sein können. Nichtsdestotrotz ist auch auf diesem Album die Energie der Band durchgehend spürbar.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 77 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Terry Kath – Guitars, Vocals<br />
Robert Lamm – Keyboards, Vocals<br />
Peter Cetera – Bass, Vocals<br />
James Pankow – Trombone, Brass Arrangements<br />
Lee Loughnane – Trumpet, Flugelhorn, Vocals<br />
Walter Parazaider – Woodwinds, Vocals<br />
Danny Seraphine – Drums, Percussion</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Auch auf CHICAGO III zeigt sich, dass der 1974 erschienene Quadmix ohne Rücksicht auf Verluste erstellt wurde. Es wurden vier gleichwertige Lautsprecher vorausgesetzt, sodass ein Mix erstellt wurde, bei dem aus allen Richtungen die gleiche Menge an Musik herausströmt. Soundtechnisch ist es für ein Album aus den frühen Siebzigern gehobene Oberklasse, vor allem was den Sound der Bläser angeht, die &#8211; wie auch in den ersten beiden Scheiben &#8211; hauptsächlich hinten zu hören sind. Natürlich kann die Klangqualität nicht mit heutigen Produktionen mithalten, dafür klingt es doch zu rau und ungeschliffen, aber dafür sehr authentisch.</p>
<p>Über das gesamte Album findet man den immer wiederkehrenden gleichen Aufbau. Hinten links sind die Tasteninstrumente zu hören, die sich abwechselnd aus Orgel, E-Piano und Klavier zusammensetzen. Hinten rechts ist Platz für die Gitarren, die meistens diverse Rhythmuspattern spielen, zum Beispiel ein Funkpattern mit Wah-Wah-Effekt zu Beginn des Albums. Leadgitarren finden meistens vorne ihren Platz. Außerdem sind dort Gesang, Schlagzeug und Bass zu finden, während die Blaskapelle wiederum hinten zu hören ist. Solodarbietungen der Bläsersektion finden dann aber in der Regel wieder vorne statt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-930 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/052-foto-chicago-III.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/052-foto-chicago-III.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/052-foto-chicago-III-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/052-foto-chicago-III-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Leichte Abzüge gibt es für den teilweise etwas zu leise abgemischten Gesang. Vor allem im Stück <em>I Don‘t Want Your Money</em> muss die Stimme stark gegen den Rest der Instrumente ankämpfen. Einer der Höhepunkte ist dagegen der oben erwähnte etwas unmelodiöse Teil <em>Free Country</em>. Man hört hier lediglich vorne eine Flöte, hinten ein Klavier, die scheinbar miteinander diskutieren, während später hinten links sich noch diverse Schlaginstrumente dazugesellen. Ein gutes Beispiel dafür, dass auch Minimalistisches gut im Surroundsound klingen kann.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 4.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Der Quadromix startet sofort, nachdem die Blu-ray geladen wurde. Perfekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf diesem Album, wie auch auf den anderen Alben der Quadio-Box gibt es keine Extras. Was aber unbedingt erwähnt werden muss, ist die Art der Verpackung des Albums. Es kommt in einem Mini-Vinyl-Cover in Gatefold-Optik, wie es auch in den 70ern veröffentlicht wurde. Sogar eine Minischutzhülle hat man der Blu-ray spendiert, was mir so noch nie untergekommen ist. Zudem beinhalten die Alben noch die Beigaben, die auch die Erstveröffentlichungen damals hatten, wie Textbeilagen, Poster, Bügelbilder und so weiter. Das macht die gesamte Box auch von Außen sehr hochwertig. CHICAGO III hat in seiner Hülle die beiden Innersleeves mit Texten im Miniformat und ein auffaltbares Poster (siehe Foto oben).</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Travel Suite</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Nicht nur das Album, sondern die gesamte Quadio-Box sind ein Muss für jeden Surround-und Chicago-Fan.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr gute quadrophonische Abmischung<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Album startet automatisch<br />
&#8211; leider keine Downlaodcodes enthalten, um das Album auch unterwegs zu hören.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Das Album gibt es nur in der Gesamt Quadio-Box, die mehr und mehr weniger verfügbar wird. Noch kostet die Box etwa 130-180 €.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 09.07.2018</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.chicagotheband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Chicago</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-iii-quad-mix/">Chicago &#8211; Chicago III (Quad-Mix)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>David Bowie &#8211; Young Americans</title>
		<link>https://surroundmixe.de/david-bowie-young-americans/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/david-bowie-young-americans/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2018 10:35:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[David Bowie]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[R&B]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Soul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=880</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; DVD &#124; Soul / R&#38;B<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Nachdem David Bowie 1974 sein Album Diamond Dogs herausbrachte, machte sich bei ihm Enttäuschung breit. Ursprünglich wollte er damals den dystopischen Roman 1984 von George Orwell vertonen, doch Bowie biss bei dessen Witwe bezüglich der Rechte auf Granit. Auf Diamond Dogs gab es stattdessen nur Fragmente der Grundidee (wie die Songs <i>Big Brother </i>und <i>1984</i>). Um darüber hinwegzukommen beschloss er, dass das nächste Projekt eine Herausforderung werden sollte. Während Disco gerade anfing zu boomen, wollte Bowie in die Ursprünge der Popmusik zurückgehen und ein Album mit R&#38;B und Soulmusik machen, was in den 70er Jahren ein ziemlich drastischer Schritt war. Es war nicht üblich, dass ein weißer Engländer mit schwarzer, amerikanischer Musik kokettierte. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/david-bowie-young-americans/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/david-bowie-young-americans/">David Bowie &#8211; Young Americans</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | DVD | Soul / R&amp;B<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Nachdem David Bowie 1974 sein Album Diamond Dogs herausbrachte, machte sich bei ihm Enttäuschung breit. Ursprünglich wollte er damals den dystopischen Roman 1984 von George Orwell vertonen, doch Bowie biss bei dessen Witwe bezüglich der Rechte auf Granit. Auf Diamond Dogs gab es stattdessen nur Fragmente der Grundidee (wie die Songs <i>Big Brother </i>und <i>1984</i>). Um darüber hinwegzukommen beschloss er, dass das nächste Projekt eine Herausforderung werden sollte. Während Disco gerade anfing zu boomen, wollte Bowie in die Ursprünge der Popmusik zurückgehen und ein Album mit R&amp;B und Soulmusik machen, was in den 70er Jahren ein ziemlich drastischer Schritt war. Es war nicht üblich, dass ein weißer Engländer mit schwarzer, amerikanischer Musik kokettierte.</p>
<p>Die ersten Aufnahmen zum neuen Album fanden bereits während einer Tourpause der Diamond Dogs Tour in den USA statt. Das meiste wurde live im Studio aufgenommen und Bowie verpflichtete viele Musiker aus der Soul und Funkszene wie Luther Vandross und Andy Newmark. Später kam in New York ein gewisser John Lennon zu Besuch und verewigte sich mit seiner Teilnahme auf zwei Songs des Albums.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-881 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-foto-bowie.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-foto-bowie.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-foto-bowie-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-foto-bowie-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>2007 erstellte Tony Visconti, Bowies langjähriger Produzent, den Surroundmix für eine Special Edition. Dieser erschien auf der Bonus-DVD (siehe Foto).</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">    1 Young Americans – 5:10<br />
2 Win – 4:44<br />
3 Fascination – 5:43<br />
4 Right – 4:13<br />
5 Somebody Up There Likes Me – 6:30<br />
6 Across the Universe – 4:30<br />
7 Can You Hear Me? – 5:04<br />
8 Fame – 4:12<br />
9 John, I&#8217;m Only Dancing Again – 6:57<br />
10 Who Can I Be Now? – 4:36<br />
11 It&#8217;s Gonna Be Me – 6:27<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 58:52<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Plastic Soul bezeichnete David Bowie die Musik auf dem Album. Die Kritiker waren seinerzeit nicht alle begeistert und so wurde YOUNG AMERICANS teilweise als völlig misslungen bezeichnet. Mit den Jahren änderte sich diese Meinung aber grundlegend. Beginnend mit diesem Album konnte man bei einer neuen Veröffentlichung von David Bowie nie wissen, was einen auf einem neuen Album erwartet.</p>
<p>YOUNG AMERICANS bietet eine tolle Mischung aus Soul, R&amp;B und Funk, was zur Entstehungszeit nicht mit den großen schwarzen Bands dieser Zeit mithalten konnte, aber immer noch qualitativ meilenweit von heutigen Veröffentlichungen aus diesem Genre sein dürfte. Darüber hinaus findet sich noch eine Coverversion des Beatles-Klassikers <i>Across the Universe</i> (damals erst 5 Jahre alt), an dem auch John Lennon beteiligt war. Das wirkt auf dem Album aber wie ein Fremdkörper.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 81 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">David Bowie – vocals, guitar, keyboards<br />
Carlos Alomar – guitars<br />
Mike Garson – piano<br />
David Sanborn – saxophone<br />
Willie Weeks – bass guitar<br />
Andy Newmark – drums<br />
Larry Washington – conga<br />
Pablo Rosario – percussion<br />
Ava Cherry – backing vocals<br />
Robin Clark – backing vocals<br />
Luther Vandross – backing vocals, vocal arrangements<br />
John Lennon – vocals, guitar<br />
Earl Slick – guitar<br />
Emir Ksasan – bass guitar<br />
Dennis Davis – drums<br />
Ralph MacDonald – percussion<br />
Jean Fineberg – backing vocals<br />
Jean Millington – backing vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Surroundmix von YOUNG AMERICANS klingt weitestgehend wie aus einem Guss. Man stellt schnell fest, dass die Instrumente über das gesamte Album ihren angestammten Platz im Raum haben. Wie oben erwähnt wurde das meiste live im Studio eingespielt und es scheint als hätte Tony Visconti die damalige Positionierung der Band im Studio auf den Mix übertragen wollen. Percussions und Hintergrundgesang finden sich häufig in den hinteren Kanälen wieder. Auch Streicherarrangements wurden in das hintere Drittel verlegt. Der Rest der Band und David Bowie finden dagegen weitestgehend vorne ihren Platz. Es gibt aber auch einige Ausnahmen. Funky Gitarrenriffs und Saxophonparts verirren sich auch hin und wieder hinter den Hörer. Das Ganze klingt nicht sehr spektakulär, aber so kommt tatsächlich eine Art Live-Feeling im heimischen Wohnzimmer auf.</p>
<p>Etwas aus der Rolle fällt dagegen die Beatles-Covernummer, die ja auch schon musikalisch nicht so wirklich zum schwarz angehauchten Rest passt. Hier ist Bowies Gesang relativ diffus im gesamten Raum zu hören, während im Hintergrund auch Klavier und Akustikgitarre positioniert wurden. Der Mix passt nicht so richtig zum Mix der anderen Stücke, was vermutlich aus dem Grund so gemacht wurde, um den Song vom Rest noch weiter abzugrenzen, als er es musikalisch schon war. Bei diesem Song sind auch John Lennon und andere Musiker beteiligt. Das ist bei <i>Fame</i> auch der Fall. Doch <i>Fame</i> dürfte surroundtechnisch das Highlight auf dem Album sein. Das ist ein ziemlich schräges, funky-artiges Stück. Hier passiert eine ganze Menge in den hinteren Kanälen, der Song ist durchsetzt mit einigen Stimmeffekten, sodass Instrumente und Gesang sich auch teilweise im Raum bewegen.</p>
<p>Abschließend muss noch erwähnt werden, dass die Soundqualität des Albums für Aufnahmen von 1974/75 exzellent ist. Es klingt alles sehr organisch und fein aufgelöst und das, obwohl man es hier mit einer normalen DVD als Medium zu tun hat, die keine Auflösung für Freunde des audiophilen bietet.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>88 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 96/24 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital  5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 96/24 Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das DVD-Authoring ist Mist. Zum einen kann man das Album zunächst nur in PCM-Stereo starten, was sich über die Audiotasten nicht umschalten lässt. Und zum anderen ist das Menü zu verschachtelt, um den Surroundmix ohne TV-Sehhilfe starten zu können. Um es in DTS abspielen zu können, ist eine längere Tastenkombination notwendig:</p>
<p>DOWN &gt; DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p>
<div id="attachment_884" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-screen1-bowie-youngamericans.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-884" class="wp-image-884 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-screen1-bowie-youngamericans-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-screen1-bowie-youngamericans-300x222.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-screen1-bowie-youngamericans.jpg 762w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-884" class="wp-caption-text">DOWN &gt; DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_885" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-screen2-bowie-youngamericans.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-885" class="size-medium wp-image-885" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-screen2-bowie-youngamericans-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-screen2-bowie-youngamericans-300x226.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/06/050-screen2-bowie-youngamericans.jpg 758w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-885" class="wp-caption-text">DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p></div>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung:</strong> -5 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Neben dem Surroundmix gibt es auf der DVD noch einen ca 25 Minuten langen TV-Mitschnitt von 1975 aus der Dick Cavett Show mit zwei live gespielten Stücken und einem Interview von Dick Cavett mit Bowie. Einen, wenn auch tricktechnisch veränderten Ausschnitt einer Dick Cavett Show dürfte jeder schon mal gesehen haben, und zwar im Film Forrest Gump, als Tom Hanks neben John Lennon gesetzt wurde.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1%</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Fame</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Guter Surround Mix eines für David Bowie wegweisenden Albums.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ Guter bis sehr guter Surroundmix<br />
+ Sehr guter Klang für ein Album von 1975<br />
+ Historischer TV-Mitschnitt als Bonus (+1%)<br />
&#8211; DVD-Authoring eines David Bowie unwürdig (-5%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 82 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>DVD:</em> </span>Eine der Veröffentlichungen, die einer Wertanlage gleichkommen. Gebrauchtpreise beginnen ab ca 70 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stand: 18.06.2018</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.davidbowie.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von David Bowie</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/david-bowie-young-americans/">David Bowie &#8211; Young Americans</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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