<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>SACD Archive | surroundmixe.de</title>
	<atom:link href="https://surroundmixe.de/category/sacd/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://surroundmixe.de/category/sacd/</link>
	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Apr 2026 10:36:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/favicon-surroundmixe.jpg</url>
	<title>SACD Archive | surroundmixe.de</title>
	<link>https://surroundmixe.de/category/sacd/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Björk &#8211; Medúlla</title>
		<link>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Björk]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6792</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 &#124; SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) &#124; Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Björk &#8211; Medúlla</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 | SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) | Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">5.1-Mix</a>  |  <a href="#atmos">Dolby Atmos</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen.</p>
<p>MEDÚLLA unterscheidet sich von den vorangegangenen Alben dadurch, dass Björk den Fokus nahezu vollständig auf die menschliche Stimme als Klangquelle legt. Nach dem stark elektronisch geprägten und verträumten <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a> suchte sie bewusst nach einem Gegenentwurf und entwickelte die Idee, ein Album zu erschaffen, das fast ausschließlich aus vokalen Elementen besteht. Statt klassischer Instrumentierung kommen Beatboxing, Chöre, Kehlgesang und vielschichtige Gesangsspuren zum Einsatz, die wie Instrumente arrangiert und geschichtet werden.</p>
<p>Für die Umsetzung arbeitete sie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Vokalisten zusammen, darunter Mike Patton, Rahzel oder Tanya Tagaq. Die Aufnahmen entstanden über mehrere Jahre hinweg an verschiedenen Orten und nicht in einem klassischen, abgeschlossenen Studioprozess. Dadurch wirkt das Album weniger wie ein homogen produziertes Werk, sondern eher wie ein Mosaik aus unterschiedlichsten vokalen Ansätzen, die sich um Björks kompositorischen Kern gruppieren.</p>
<p>Seit letztem Jahr sind im Streaming alle Studioalben von Björk in Dolby Atmos aufgetaucht. Bereits vor 20 Jahren wurden alle bisher erschienenen Alben in Surround abgemischt und als „Surrounded“ veröffentlicht. Ich habe bereits etliche davon rezensiert. Auch MEDÚLLA ist damals als SACD und auch als DVD-Audio erschienen. Aus diesem Grund will ich in dieser Rezension sowohl auf den alten 5.1-Mix als auch auf die neue Dolby-Atmos-Abmischung eingehen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6815 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="872" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-300x218.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-1024x744.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-768x558.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  </span><span style="color: #800000;">1 Pleasure Is All Mine – 3:26<br />
2 Show Me Forgiveness – 1:23<br />
3 Where Is the Line – 4:41<br />
4 Vökuró – 3:14<br />
5 Öll Birtan – 1:52<br />
6 Who Is It – 3:57<br />
7 Submarine – 3:13<br />
8 Desired Constellation – 4:55<br />
9 Oceania – 3:24<br />
10 Sonnets / Unrealities XI – 1:59<br />
11 Ancestors – 4:08<br />
12 Mouth’s Cradle – 3:59<br />
13 Miðvikudags – 1:24<br />
14 Triumph of a Heart – 4:04</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:56</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Stilistisch bewegt sich MEDÚLLA weitgehend im Grenzbereich zwischen Pop, Avantgarde und experimenteller Vokalmusik. Klassische Songstrukturen sind zwar noch erkennbar, werden aber häufig durch ungewöhnliche Klangflächen, rhythmische Vokalpattern und abrupte Wechsel aufgebrochen. Viele Stücke wirken weniger wie traditionelle Songs, sondern eher wie klangliche Studien, in denen Stimmen unterschiedliche Funktionen übernehmen – mal als Rhythmusinstrument, mal als harmonisches Fundament oder als geräuschhafte Textur. Gerade diese konsequente Reduktion auf die Stimme sorgt dafür, dass vertraute Hörgewohnheiten kaum greifen.</p>
<p>Auffällig ist zudem die enorme Bandbreite an vokalen Ausdrucksformen. Von klaren, fast schon hymnischen Passagen bis hin zu archaisch wirkendem Kehlgesang oder abstrakten Lautfolgen deckt das Album ein breites Spektrum ab. Dabei entstehen dichte, teils körperlich wirkende Klangräume, die weniger auf eingängige Melodien als auf Atmosphäre und Struktur setzen. Gleichzeitig blitzen immer wieder zugänglichere Momente auf, die als Ankerpunkte dienen und das Album trotz seiner Sperrigkeit zusammenhalten.</p>
<p>Gerade diese ungewöhnlichen Arrangements machen MEDÚLLA für eine Abmischung in Surround bzw. Dolby Atmos spannend. Tatsächlich habe ich mir das Album in Stereo nur wenige Male angehört und es dann schnell wieder beiseitegelegt. Erst als ich mir einige Jahre später die SACD gekauft habe (eher aus Sammelleidenschaft, da sie recht günstig war, als aus echtem Hörinteresse) habe ich das Album zunehmend zu schätzen gelernt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Björk – lead vocals, arrangement, programming, choir arrangement, bass line, bass synth, piano<br />
Tagaq – Inuit throat singing<br />
Mike Patton – vocals<br />
Robert Wyatt – vocals<br />
Rahzel – beatboxing<br />
Shlomo – beatboxing<br />
Dokaka – beatboxing<br />
Gregory Purnhagen – human trombone<br />
The Icelandic Choir – choral vocals<br />
The London Choir – choral vocals<br />
Nico Muhly – piano<br />
Mark Bell – bass synthesizer, programming<br />
Peter Van Hooke – gong<br />
Little Miss Spectra – programming<br />
Matmos – programming<br />
Olivier Alary – programming<br />
Valgeir Sigurdsson – programming</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="Mix"></a>Der 5.1-Surroundmix auf SACD (und DVD-Audio):</strong></h2>
<p>Auf dem Album werden etwa 90 % aller hörbaren Sounds durch Stimme und Mund erzeugt, während der restliche Anteil – vorwiegend Elektronik und Synthesizer – bei rund 10 % liegt. Die Grenzen sind dabei jedoch teilweise fließend, da auch Stimmen gelegentlich verfremdet werden und dann verzerrt oder nicht mehr eindeutig menschlich klingen. Als Beispiel wäre hier der flirrende Synthie-Sound in <em>Desired Constellation</em> genannt. Es ist eine bis zur Unkenntlichkeit verfremdete Gesangspassage Björks aus dem Song <em>Hidden Place</em> des vorangegangenen Albums <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a>.</p>
<p>Im Surround-Mix lassen sich die zahlreichen Stimmen sehr gut unterscheiden, da sie äußerst raumfüllend verteilt sind. Egal ob Beatboxing, Kehlgesang, die unterschiedlichen stimmlichen Klangfarben, die Björk ohnehin beherrscht, oder die Chöre – alles ist klar separiert und diskret im Raum platziert.</p>
<p>Auffällig ist, dass Björks Leadgesang nur selten klassisch in der Front zu finden ist. Das war zwar auch auf anderen Surround-Veröffentlichungen von ihr häufig der Fall, doch auf MEDÚLLA wird dieser Ansatz noch konsequenter umgesetzt. In vielen Stücken ist ihre Stimme teilweise weit im Raum nach hinten verlagert, sodass mitunter der Eindruck entsteht, sie befinde sich direkt hinter dem Hörplatz oder sogar „im Kopf“ des Hörers – ein ungewöhnlicher, aber sehr interessanter Effekt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6812" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="515" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-300x129.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-1024x439.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-768x330.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Auch die Chöre sind meist seitlich und im hinteren Bereich aufgebaut, während die Human Beatbox je nach Stück sowohl vorne als auch hinten positioniert wird. Soundeffekte, ob vokal erzeugt oder synthetisch, bewegen sich teilweise frei durch den Raum. Tatsächlich entsteht dabei gelegentlich der Eindruck, man würde das Album bereits in Atmos hören, da die Abmischung stellenweise erstaunlich modern und dreidimensional wirkt.</p>
<p>Durch die häufige Platzierung des Leadgesangs im hinteren Bereich kann es stellenweise so wirken, als leide die Balance etwas darunter, da sich vieles im Rear-Bereich konzentriert, während die Front vergleichsweise zurückhaltend genutzt wird. Insgesamt fällt das jedoch nur selten negativ ins Gewicht.</p>
<p>Einige Stücke sind deutlich reduzierter arrangiert und wirken entsprechend weniger spektakulär. <em>Desired Constellation</em> ist ein gutes Beispiel dafür. Gerade hier zeigt sich, wie wirkungsvoll auch minimalistische Arrangements im Surround funktionieren, die räumliche Verteilung ist auch hier sehr gelungen. Für mich zählt der Track zu den Highlights des Mixes, ebenso wie das abschließende Stück, bei dem noch einmal das gesamte Spektrum vokaler Möglichkeiten ausgeschöpft wird und das trotz des A-cappella-Ansatzes erstaunlich poppig und tanzbar wirkt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Desired Constellation, Triumph of a Heart</p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate auf der SACD und DVD-Audio: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DSD 5.1 (SACD)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS  5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD beginnt automatisch mit dem 5.1-Mix (sofern dies in den Einstellungen des Players entsprechend aktiviert wurde). Wie es sich auf der DVD-Audio verhällt, weiß ich nicht.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Es gibt kein Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Bewertung SACD Ausgabe:</strong></p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Sound und räumlicher Mix.<br />
+ High Resolution (+1 %)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #333399; font-size: 14pt;">GESAMTWERTUNG SACD: 92 %</span></strong></p>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6813 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla Dolby Atmos" width="2224" height="679" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1024x313.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1536x469.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-2048x625.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><br />
<span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="atmos"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></h2>
<p>Der 5.1-Mix ist bereits sehr referenzwürdig, der Dolby-Atmos-Mix legt jedoch erwartungsgemäß noch eine deutliche Schippe drauf. Das liegt vor allem an zwei Aspekten. Zum einen an der Einbeziehung der Höhenkanäle. Vor allem verschiedene Chöre, Männer- wie Frauenstimmen, werden breit über den Raum hinweg in den oberen Ebenen verteilt und wirken dabei wie schwebende Klangwolken. Gleichzeitig bleiben sie hervorragend separiert und verlieren sich nicht in einem diffusen Gesamtklang.</p>
<p>Zum anderen wurde Björks Leadgesang deutlich stärker in die Front gezogen. Besonders in den späteren Stücken ist er zudem leicht erhöht positioniert. Das sorgt insgesamt für mehr Klarheit und Präzision. Während im 5.1-Mix der Gesang teilweise sehr weit in den Raum verlagert wurde, was zwar für Immersion sorgte, aber auf Kosten der Ortbarkeit ging, wirkt die Atmos-Abmischung hier deutlich ausgewogener. Dadurch treten die übrigen Stimmen, das Beatboxing und auch die sporadischen elektronischen Elemente noch klarer hervor und gewinnen zusätzlich an Plastizität.</p>
<p>Es ist fast müßig zu erwähnen, dass die Vielzahl an Stimmen, Gesängen sowie menschlichen und verfremdeten Lauten im gesamten Raum verteilt ist und sich bei jedem Hördurchgang neue Details entdecken lassen. Gerade diese permanente Bewegung und Staffelung im Raum macht einen großen Reiz dieser Abmischung aus.</p>
<p>Der Mix bewegt sich damit auf sehr hohem Niveau und kann durchaus als Vorzeigeproduktion gelten, die das Potenzial von Dolby Atmos eindrucksvoll demonstriert. Eigentlich wäre die volle Punktzahl gerechtfertigt, wäre da nicht ein kurzer Moment, der das Gesamtbild minimal trübt. Im zweiten Stück, das im Wesentlichen nur aus Björks Solostimme und etwas Hall besteht, fehlt naturgemäß die räumliche Opulenz. Es wirkt daher fast ein wenig ungerecht, dass ausgerechnet diese reduzierte Passage die Gesamtwertung leicht nach unten zieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399; font-size: 14pt;"><strong>Wertung Dolby Atmos Mix: 99 %</strong></span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp in Dolby Atmos:</strong></p>
<p>Vekuró, Ancestors</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Beide Mixe sind Referenzwürdig, der Atmos Mix noch mehr!</p>
<h6></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD:</em> </span>Die SACD ist immer noch recht günstig für ca. 15 Euro zu bekommen. z.B. bei JPC. EAN: 5016958061029</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio:</em> </span>Auch die DVD-Audio lässt sich noch für einen ähnlichen Preis erwerben. EAN: 5016958061203</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>STREAMING:</em> </span>Alle Alben von Björk gibt es seit 2025 in Dolby Atmos zu hören. Verfügbar bei Apple Music, Amazon Music und Tidal.</p>
<p><em>Stand: 26.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.bjork.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Björk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Björk &#8211; Medúlla</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Isao Tomita – Pictures At An Exhibition</title>
		<link>https://surroundmixe.de/isao-tomita-pictures-at-an-exhibition/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/isao-tomita-pictures-at-an-exhibition/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mike W.K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:56:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Tomita]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6658</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 &#124; SACD (4.0) &#124; </span></span><span style="color: #800000;"><span style="font-size: medium;">Modern Classical / Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<hr data-start="140" data-end="143" />
<p data-start="145" data-end="897">Mit PICTURES AT AN EXHIBITION bin ich in meiner Teenagerzeit in die Welt von Tomita eingestiegen. Offenbar war ich zu dieser Zeit musikalisch schon recht aufgeschlossen, denn das Werk wurde im Musikunterricht gehört und besprochen (es ist keine leichte Kost!). Tatsächlich hatte einer meiner Schulkameraden eine Musikkassette (ja, das gab es alternativ zu LPs) von dem Album, konnte aber mit der Musik nichts anfangen. So bekam ich die Kassette geschenkt. Ende 1990 habe ich die dann als CD für 25,90 DM in der Lärche in Stuttgart gekauft, damals der größte Plattenladen im Süden von Deutschland. Die CD ist von 1984 und kein Remaster. 2014 erschien das Werk dann auf einer hybriden SACD in Stereo und Quadrophonie. Um den Quadromix geht es in dieser Besprechung.</p>
<p data-start="899" data-end="1167">Das Werk „Bilder einer Ausstellung“ wurde vom russischen Komponisten Modest Mussorgski im Jahre 1874 als Klavierkomposition erschaffen. Die einzelnen Stücke beschreiben musikalisch Gemälde und Zeichnungen seines Freundes Viktor Hartmann, der ein Jahr zuvor verstarb.</p>
<p> <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-pictures-at-an-exhibition/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-pictures-at-an-exhibition/">Isao Tomita – Pictures At An Exhibition</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 | SACD (4.0) | </span></span><span style="color: #800000;"><span style="font-size: medium;">Modern Classical / Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<hr data-start="140" data-end="143" />
<p data-start="145" data-end="897">Mit PICTURES AT AN EXHIBITION bin ich in meiner Teenagerzeit in die Welt von Tomita eingestiegen. Offenbar war ich zu dieser Zeit musikalisch schon recht aufgeschlossen, denn das Werk wurde im Musikunterricht gehört und besprochen (es ist keine leichte Kost!). Tatsächlich hatte einer meiner Schulkameraden eine Musikkassette (ja, das gab es alternativ zu LPs) von dem Album, konnte aber mit der Musik nichts anfangen. So bekam ich die Kassette geschenkt. Ende 1990 habe ich die dann als CD für 25,90 DM in der Lärche in Stuttgart gekauft, damals der größte Plattenladen im Süden von Deutschland. Die CD ist von 1984 und kein Remaster. 2014 erschien das Werk dann auf einer hybriden SACD in Stereo und Quadrophonie. Um den Quadromix geht es in dieser Besprechung.</p>
<p data-start="899" data-end="1167">Das Werk „Bilder einer Ausstellung“ wurde vom russischen Komponisten Modest Mussorgski im Jahre 1874 als Klavierkomposition erschaffen. Die einzelnen Stücke beschreiben musikalisch Gemälde und Zeichnungen seines Freundes Viktor Hartmann, der ein Jahr zuvor verstarb.</p>
<p data-start="1169" data-end="1649">Es gibt viele verschiedene Fassungen von diesem Werk. Bekannt dürften sein (Liste mit Werken, die ich selbst auf CD habe):<br data-start="1291" data-end="1294" />• Maurice Ravel – Orchesterfassung von 1922<br data-start="1337" data-end="1340" />• Leopold Stokowski – Orchesterfassung von 1939<br data-start="1387" data-end="1390" />• Emerson, Lake and Palmer – Progressive-Rock-Fassung von 1970<br data-start="1452" data-end="1455" />• Isao Tomita – Version auf Moog-Synthesizern von 1975<br data-start="1509" data-end="1512" />• Vladimir Ashkenazy – Orchesterfassung von 1982; meine Doppel-CD enthält auch die Klavierfassung und m. E. die beste Orchesterversion.</p>
<p data-start="1651" data-end="2067">Zur vorliegenden japanischen SACD-Version hätte ich gern das ein oder andere aus den Liner Notes der SACD zitiert, was mir jedoch nicht möglich ist, da ich kein Japanisch lesen kann. Denn das neu gestaltete Booklet enthält sechs Seiten mit bestimmt interessanten Informationen. Was das originale Veröffentlichungsdatum betrifft, habe ich hier 1974 auf dem Booklet der CD stehen, die CD selbst hat 1975 aufgedruckt.</p>
<p data-start="2069" data-end="2190" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Auch dieses Album erschien als 7&#8243;-Cine-Reel, ¼&#8220;-Tonband mit 7 ½ ips Geschwindigkeit in diskreter Quadrophonie und auf LP.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6663" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg" alt="Tomita Pictures at An Exhibition SACD Quad-Mix" width="2000" height="1740" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-300x261.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-1024x891.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-768x668.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-1536x1336.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Promenade: Gnomes &#8211; 4:46<br />
2 Promenade: The Old Castle &#8211; 6:21<br />
3 Promenade: Tuileries &#8211; 1:28<br />
4 Bydlo &#8211; 3:17<br />
5 Promenade: Ballet Of The Chicks In Their Shell &#8211; 2:05<br />
6 Samuel Goldenberg And Schmuyle &#8211; 3:06<br />
7 The Market Place At Limoges &#8211; 1:13<br />
8 Catacombs &#8211; 2:38<br />
9 Con Mortuis In Lingua Mortua &#8211; 2:10<br />
10 The Hut Of Baba Yaga &#8211; 3:44<br />
11 The Great Gate At Kiev &#8211; 6:21<br />
Bonus Tracks:<br />
12 Scheherazade (Rimsky-Korsakov) &#8211; 4:34<br />
13 The Sea Named &#8222;Solaris&#8220; (J. S. Bach, Tomita) &#8211; 5:19</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 47:02</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p data-start="267" data-end="599">Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Synthesizern sind vielfältig und bieten noch mehr Auswahl an Klängen als Klavier und Orchester. Schon als Teenager war ich beeindruckt von <em data-start="439" data-end="455">The Old Castle</em> und <em data-start="460" data-end="482">Ballet of the Chicks</em>, denn ich konnte mir sofort vorstellen, wie das entsprechende Bild möglicherweise aussah, das Hartmann gemalt hat.</p>
<p data-start="601" data-end="994">Auch finde ich die musikalische Gestaltung der Promenade gelungen, sie führen direkt zum Bild (Tracks 1, 2, 3 und 5). <em data-start="721" data-end="763">Tuileries (Dispute d&#8217;enfants après jeux)</em> ist flott, verspielt und gibt die Szene der streitenden Kinder im Park wieder. Der Ochsenkarren (<em data-start="861" data-end="868">Bydlo</em>) ist getragen, gemächlich und langsam. Elektronische Chorklänge (Wie hat er die erzeugt? Großartig!) verstärken den Effekt.</p>
<p data-start="996" data-end="1192">Die Küken in ihren Schalen werden auch von einer Promenade eingeführt, es zwitschert und gackert von allen Seiten. Eine lustige und phantasievolle Interpretation ist Isao Tomita hier gelungen.</p>
<div id="attachment_6662" style="width: 2010px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6662" class="size-full wp-image-6662" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg" alt="" width="2000" height="1742" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-300x261.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-1024x892.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-768x669.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-1536x1338.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-6662" class="wp-caption-text">CD-Ausgabe von 1984</p></div>
<p data-start="1194" data-end="1427">Schwieriger vorzustellen, was die beiden Juden <em data-start="1241" data-end="1260">Samuel Goldenberg</em> und <em data-start="1265" data-end="1275">Schmuyle</em> zu diskutieren haben, es scheint durchaus kontrovers zu sein. Die beiden sehr verschiedenen Charaktere werden musikalisch entsprechend wiedergegeben.</p>
<p data-start="1429" data-end="1600">Der Markt von Limoges (<em data-start="1452" data-end="1480">Limoges – The Market Place</em>) ist ein buntes Durcheinander, dementsprechend geht es auch heftig chaotisch, mal dissonant, mal melodisch zur Sache.</p>
<p data-start="1602" data-end="1825">Die Katakomben (<em data-start="1618" data-end="1629">Catacombs</em>) sind dunkel, langsam und getragen. Orgelklänge und Chorklänge sind präsent, sowie ein fließender Übergang zu <em data-start="1740" data-end="1770">Cum Mortuis in Lingua Mortua</em>. Die beiden Stücke gehören auch thematisch zusammen.</p>
<p data-start="1827" data-end="2163">Die Hütte der Hexe Baba Yaga (<em data-start="1857" data-end="1893">The Hut on Fowl’s Legs (Baba Yaga)</em>) ist wieder sehr abgefahren, schneller und voller Effekte und Wechsel. Fließend ist der letzte Übergang mit einem musikalischen Zitat aus den <em data-start="2036" data-end="2048">Promenaden</em> in <em data-start="2052" data-end="2076">The Great Gate at Kiev</em>. Majestätische Klänge und Tiefe beschreiben musikalisch dieses Bauwerk auf dem Bild.</p>
<p data-start="1827" data-end="2163"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6665" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3.jpg" alt="Tomita Pictures at An Exhibition SACD Quad-Mix" width="2000" height="957" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3-300x144.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3-1024x490.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3-768x367.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3-1536x735.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="2165" data-end="2339">Die Moog-Klänge sind insgesamt vertraut, sie haben Charakter. Walter Carlos nutzte sie bereits seit 1968 auf SWITCHED ON BACH, oder die Beatles 1969 auf <a href="https://surroundmixe.de/the-beatles-abbey-road/">ABBEY ROAD</a>.</p>
<p data-start="2341" data-end="2468" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Es gibt zudem zwei Bonus-Tracks, die nicht zum Werk selbst gehören. Sie sind ebenfalls gelungen, und auch der Quad-Mix ist gut.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 90 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p align="center"><span style="color: #800000;">Isao Tomita – Synthesizer</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Produktion:<br />
</span><span style="color: #800000;">Isao Tomita – 4.0 Mix</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Mix und Sound:</strong></p>
<p data-start="270" data-end="784">Es beginnt gleich sehr lebhaft: Der Vocalsynthesizer kommt aus allen Richtungen während der ersten <em data-start="369" data-end="380">Promenade</em>. Es wabert, und das Theremin ist vorne, und die Sounds kreisen auf den vier Lautsprechern um einen herum. Die zweite Promenade ist weniger lebhaft inszeniert, was passend zum Übergang zu <em data-start="570" data-end="586">The Old Castle</em> passt. Das alte Schloss oder eine Burg kann ich mir so in exponierter Lage mit Nebelschwaden drumherum vorstellen. Der Mix verteilt die elektronischen Klänge sehr räumlich, um dies zu verstärken.</p>
<p data-start="270" data-end="784"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6664" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg" alt="Tomita Pictures at An Exhibition SACD Quad-Mix" width="2000" height="1802" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2-300x270.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2-1024x923.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2-768x692.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2-1536x1384.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="786" data-end="1273">Der Surround-Panner kommt sehr intensiv bei dem Kükenballett (in Nr. 5) zum Einsatz, aber nicht nur dort. Beeindruckend ist die Tiefe der Katakomben (8.), es wird sehr viel Hall verwendet, was sich in <em data-start="987" data-end="1017">Cum Mortuis in Lingua Mortua</em> fortsetzt. Die chaotische Hütte der Baba Yaga ist entsprechend auch im Mix lebhafter und chaotischer, während <em data-start="1128" data-end="1152">The Great Gate at Kiev</em> hier strukturierter mit weniger kreisenden Sounds auskommt. Das passt sehr gut und ist dadurch nicht weniger immersiv.</p>
<p data-start="1275" data-end="1413">Zu <em data-start="1278" data-end="1299">A Sea Named &#8222;Solaris&#8220;</em>: Hier inszeniert Tomita das Meeresrauschen mit dem Moog, und der Mix lässt den Zuhörer räumlich am Meer stehen.</p>
<p data-start="1415" data-end="1505" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Insgesamt: guter Klang aus vier gleichberechtigten Lautsprechern mit lebhaften Bewegungen.</p>
<p data-start="1415" data-end="1505" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6661" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4.jpg" alt="Tomita Pictures at An Exhibition SACD Quad-Mix" width="2000" height="1031" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4-300x155.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4-1024x528.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4-768x396.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4-1536x792.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>90 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">SACD DSD 5.1 (4.0, Center und LFE sind leise)</span></span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">SACD DSD 2.0</span></span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">CD Audio</span></span></h6>
<h6 style="text-align: center;"></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Einlegen, loslegen!</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>keine, SACD.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Old Castle, Ballet Of The Chicks In Their Shell</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Spannende Interpretation von Tomita, sehr guter Klang und interessanter quadrophonischer Mix, aber auch kein easy listening, sondern anspruchsvoll. Empfehlenswert!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: </em></span>gebraucht ca. 18…40€ + Zusatzkosten wie Versand</p>
<p>Stand: 07.04.2026</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-pictures-at-an-exhibition/">Isao Tomita – Pictures At An Exhibition</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/isao-tomita-pictures-at-an-exhibition/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Isao Tomita – Planets</title>
		<link>https://surroundmixe.de/isao-tomita-planets/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/isao-tomita-planets/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mike W.K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 10:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Tomita]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6641</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 &#124; SACD (4.0) &#124; </span></span><span style="color: #800000;"><span style="font-size: medium;">Modern Classical / Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>Der britische Komponist Gustav Holst – 21.09.1874 bis 25.05.1934 – komponierte zwischen 1914 und 1916 die siebensätzige Orchestersuite „Die Planeten“. Isao Tomita (1936–2016) veröffentlichte 1976 seine bearbeitete und auf dem Synthesizer gespielte Version. Bereits 1976 gab es auf einem Tonband in 7 ½ ips Geschwindigkeit einen diskreten Quad-Mix sowie eine Version auf LP zu kaufen.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-planets/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-planets/">Isao Tomita – Planets</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 | SACD (4.0) | </span></span><span style="color: #800000;"><span style="font-size: medium;">Modern Classical / Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>Der britische Komponist Gustav Holst – 21.09.1874 bis 25.05.1934 – komponierte zwischen 1914 und 1916 die siebensätzige Orchestersuite „Die Planeten“. Isao Tomita (1936–2016) veröffentlichte 1976 seine bearbeitete und auf dem Synthesizer gespielte Version. Bereits 1976 gab es auf einem Tonband in 7 ½ ips Geschwindigkeit einen diskreten Quad-Mix sowie eine Version auf LP zu kaufen.</p>
<p>Dieses Album habe ich in zwei Versionen:<br />
a) CD von 1991 in Dolby Surround.<br />
b) SACD von 2011, bearbeitet, in Quadrophonie und mit einem zusätzlichen Stück.</p>
<p>Diese japanische SACD von 2011 wird besprochen.</p>
<div id="attachment_6646" style="width: 2010px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6646" class="size-full wp-image-6646" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg" alt="Tomita The Planets SACD" width="2000" height="1767" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-300x265.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-1024x905.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-768x679.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-1536x1357.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-6646" class="wp-caption-text">SACD</p></div>
<p>Das Booklet wurde gegenüber der CD neu gestaltet, auch das Cover unterscheidet sich aufgrund der Neugestaltung. Allerdings ist der Text in Japanisch gehalten und nur wenige Informationen sind in englischer Sprache vorhanden.</p>
<p>Tomita verwendet u. a. folgende Geräte gemäß Booklet von 2011: Moog 55 (1973), Roland Jupiter-80 (2011), Roland GAIA SH-01 (2010), Roland VP-7 (Vocal Processor), Roland VP-770 (2009), Roland SD-50 sowie zur späteren Bearbeitung die Steinberg-Software Nuendo (die es heute noch gibt). Inwieweit die Geräteliste zutreffend ist, kann ich jedoch nicht beurteilen. Wahrscheinlich wurde das Album überarbeitet.</p>
<div id="attachment_6644" style="width: 2010px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6644" class="size-full wp-image-6644" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg" alt="Tomita The Planets Dolby Surround CD" width="2000" height="1778" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-300x267.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-1024x910.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-768x683.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-1536x1366.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-6644" class="wp-caption-text">Dolby Surround CD</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Mars &#8211; 11:07<br />
2 Venus &#8211; 9:21<br />
3 Mercury &#8211; 4:44<br />
4 Jupiter &#8211; 7:33<br />
5 Itokawa And Haybusa &#8211; 3:24<br />
6 Saturn &#8211; 7:58<br />
7 Uranus – Neptune &#8211; 9:14</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 53:27</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p data-start="188" data-end="421">Tomita hat auf seine eigene Art Holsts „Die Planeten“ elektronisch vertont. Es ist anzumerken, dass dies 1976 geschah, weit vor digitalen Audio-Workstations und Digitalisierung, und rein mit analogen Synthesizern eingespielt wurde.</p>
<p data-start="423" data-end="549">Gustav Holsts klassische Komposition habe ich sehr lange nicht gehört. Aber das Original ist unverkennbar und herauszuhören.</p>
<ol data-start="551" data-end="2618">
<li data-start="551" data-end="888">
<p data-start="554" data-end="888"><em data-start="554" data-end="581">Mars (The Bringer of War)</em><br data-start="581" data-end="584" />Der Anfang wirkt wie ein Raketenstart zu den Planeten, so die Interpretation von Isao Tomita. Dieser Track hätte auch gut zu einem SF-Film wie Star Wars gepasst. Ich habe mich sowieso immer wieder gefragt, warum in SF-Filmen Orchestermusik verwendet wurde. Synthesizer passen da doch im Grunde perfekt?</p>
</li>
<li data-start="890" data-end="1110">
<p data-start="893" data-end="1110"><em data-start="893" data-end="923">Venus (The Bringer of Peace)</em><br data-start="923" data-end="926" />Es fängt mit einer Frauenstimme an, einer synthetischen. Das Stück ist insgesamt ruhig und friedlich, passend zum Titel. Die Räumlichkeit des Mixes trägt hier auch deutlich dazu bei.</p>
</li>
<li data-start="1112" data-end="1276">
<p data-start="1115" data-end="1276"><em data-start="1115" data-end="1147">Mercury (The Winged Messenger)</em><br data-start="1147" data-end="1150" />Der geflügelte Bote ist musikalisch ziemlich verspielt. Tomita setzt viele interessante analoge Sounds und Effekte dazu ein.</p>
</li>
<li data-start="1278" data-end="1541">
<p data-start="1281" data-end="1541"><em data-start="1281" data-end="1315">Jupiter (The Bringer of Jollity)</em><br data-start="1315" data-end="1318" />Der Jupiter bringt die Fröhlichkeit. Dem wird Tomitas Interpretation durchaus gerecht. Etwa bei 5:25 gibt es eine Sequenz, die sich wie ein landendes Flugzeug anhört und mir aus <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-the-bermuda-triangle/">BERMUDA TRIANGLE</a> (1978) bekannt vorkommt.</p>
</li>
<li data-start="1543" data-end="2006">
<p data-start="1546" data-end="2006"><em data-start="1546" data-end="1568">Itokawa and Hayabusa</em><br data-start="1568" data-end="1571" />Die Asteroidensonde „Wanderfalke“ wurde am 9. Mai 2003 zum Asteroiden (25143) Itokawa gestartet, und der Lander wurde am 12.11.2005 auf dem Asteroiden abgesetzt. Es folgte die Rückkehr zur Erde mit einer weichen Landung am 13.06.2011. Dieses Stück ist von Tomita selbst und auch erst auf der SACD-Veröffentlichung von 2011 zu hören. Er vertont dieses Ereignis mit abgefahrenen Soundeffekten, gepaart mit ruhigen, flächigen Klängen.</p>
</li>
<li data-start="2008" data-end="2158">
<p data-start="2011" data-end="2158"><em data-start="2011" data-end="2044">Saturn (The Bringer of Old Age)</em><br data-start="2044" data-end="2047" />Ruhig und gemächlich ist das Alter (offensichtlich), Orgelklänge und ordentlich Tiefbass unterstreichen dies.</p>
</li>
<li data-start="2160" data-end="2618">
<p data-start="2163" data-end="2618"><em data-start="2163" data-end="2186">Uranus (The Magician)</em> – <em data-start="2189" data-end="2211">Neptune (The Mystic)</em><br data-start="2211" data-end="2214" />Die beiden äußeren Planeten hat Isao Tomita entsprechend vertont (früher gab es noch einen Planeten mehr, den Pluto, der mittlerweile zum Zwergplaneten degradiert wurde. Pluto wurde aber erst am 18.02.1930 entdeckt, also nachdem Holst die Planeten komponierte).<br data-start="2475" data-end="2478" />Der Zauberer wird erneut unterstützt durch weibliche, magische synthetische Stimmen. Und das Magische geht fließend in das Mystische über.</p>
</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6647" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg" alt="Tomita The Planets SACD" width="2000" height="955" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-300x143.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-1024x489.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-768x367.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-1536x733.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="2620" data-end="2723" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Unterschiede zur CD:<br data-start="2644" data-end="2647" />Die Dolby-Surround-CD hat Track 5 nicht, Track 4 und 6 sind zusammengefasst.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p align="center"><span style="color: #800000;">Isao Tomita – Synthesizer</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Produktion:<br />
</span><span style="color: #800000;">Isao Tomita – 4.0 Mix</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Mix und Sound:</strong></p>
<p data-start="156" data-end="447">Der Mix ist so etwas von immersiv, obwohl er „nur“ quadrophonisch ist. Alle vier Lautsprecher sind voll gleichberechtigt. Einen Subwoofer kannte man zu Zeiten der Quadrophonie in dem Sinne noch nicht, bei mir ist die Low-Frequency-Extension am Receiver entsprechend konfiguriert und aktiv.</p>
<p data-start="449" data-end="637">Es geschieht permanent etwas um einen herum, auch Surround-Panner gab es schon früher. Und davon macht Isao Tomita reichlich Gebrauch. Dadurch wirkt der Mix sehr lebhaft und interessant.</p>
<p data-start="449" data-end="637"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6649" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4.jpg" alt="Tomita The Planets SACD" width="2000" height="1044" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4-300x157.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4-1024x535.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4-768x401.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4-1536x802.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="639" data-end="703">Insbesondere bei <em data-start="656" data-end="665">Mercury</em> wird heftig davon Gebrauch gemacht.</p>
<p data-start="705" data-end="775">Bei <em data-start="709" data-end="731">Itokawa and Hayabusa</em> rotiert die tickende Uhr im Surroundfeld.</p>
<p data-start="777" data-end="864">Der Klang ist sehr sauber und hat viel Dynamik. Daher ist er sehr angenehm anzuhören.</p>
<p data-start="777" data-end="864"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6648" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3.jpg" alt="Tomita The Planets SACD" width="2000" height="1748" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3-300x262.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3-1024x895.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3-768x671.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3-1536x1342.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="866" data-end="1118" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Unterschiede zur CD:<br data-start="890" data-end="893" />Die CD klingt auch recht gut, ich habe Dolby Surround an meinem Receiver eingestellt, und es passiert auch ziemlich viel um einen herum. Aufgrund des Verfahrens ist dies aber längst nicht so diskret, wie auf der SACD möglich.</p>
<div id="attachment_6645" style="width: 2010px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6645" class="size-full wp-image-6645" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg" alt="Tomita The Planets Dolby Surround CD" width="2000" height="1750" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-300x263.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-1024x896.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-768x672.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-1536x1344.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-6645" class="wp-caption-text">Dolby Surround CD</p></div>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>90 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">SACD DSD 5.1 (4.0, Center und LFE sind leise)</span></span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">SACD DSD 2.0</span></span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">CD Audio</span></span></h6>
<h6 style="text-align: center;"></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Einlegen, loslegen!</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>keine, SACD.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Schwierig. Vielleicht der letzte Track: <em>Uranus &#8211; Neptune</em></p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Holsts Musik ist kein easy listening, aber auch nicht so schwer verdaulich. Der sehr gute Klang, ein lebendiger Quad-Mix mit schöner Räumlichkeit machen diese SACD zur Empfehlung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 88 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: </em></span>gebraucht ca. 18€ +- und zusätzliche extra Kosten (Versand etc.)</p>
<p>Stand: 15.03.2026</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-planets/">Isao Tomita – Planets</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/isao-tomita-planets/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genesis &#8211; Genesis</title>
		<link>https://surroundmixe.de/genesis-genesis/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/genesis-genesis/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2024 15:23:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5190</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1983 &#124; SACD + DVD &#124; Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>1983 erschien das zwölfte Studioalbum der britischen Band Genesis, welches sie einfach nach sich selbst betitelte. Es war wie ein Statement, dass dies die 80er-Jahre Version von Genesis war, die sich mittlerweile merklich vom 70er-Jahre Sound unterschied. Das Album GENESIS gilt heute als erstes von drei Alben der Band, die man eher dem Pop zuordnen würde. Diese drei Alben sollten auch die erfolgreichsten werden.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/genesis-genesis/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/genesis-genesis/">Genesis &#8211; Genesis</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1983 | SACD + DVD | Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>1983 erschien das zwölfte Studioalbum der britischen Band Genesis, welches sie einfach nach sich selbst betitelte. Es war wie ein Statement, dass dies die 80er-Jahre Version von Genesis war, die sich mittlerweile merklich vom 70er-Jahre Sound unterschied. Das Album GENESIS gilt heute als erstes von drei Alben der Band, die man eher dem Pop zuordnen würde. Diese drei Alben sollten auch die erfolgreichsten werden.</p>
<p>Vor den Aufnahmen haben die drei Bandmitglieder ihr jeweils zweites Soloalbum veröffentlicht. Mike Rutherford und Tony Banks übernahmen zudem auf ihren beiden Alben den Leadgesang, was vor allem Mike Rutherfords ACTING VERY STRANGE den wohl passendsten Albumtitel aller Zeiten bescherte. Tony Banks zeigte indes auf <a href="https://surroundmixe.de/tony-banks-the-fugitive/">THE FUGITIVE</a>, dass auch er mittlerweile im Pop angekommen ist, sodass man davon ausgehen konnte, dass das nächste Album von Genesis ebenfalls poppiger werden dürfte als <a href="https://surroundmixe.de/genesis-abacab/">ABACAB</a> von 1981.</p>
<p>Da nun alle drei Mitglieder sangen, gab es Überlegungen, dass dieses Mal nicht alle Songs von Phil Collins gesungen werden. Banks und Rutherford hätten wohl Stücke der zweiten Albumhälfte übernommen, <em>Silver Rainbow</em> könnte ich mir gut mit der Stimme von Tony Banks vorstellen. Letztendlich ist es aber gut, dass man den Gedanken wieder verworfen hat.</p>
<p>Wie auch die anderen Alben von Genesis ist dieses Album von Nick Davis in 5.1 abgemischt worden. Es erschien auf SACD mit Bonus DVD und ist Bestandteil der roten Box, die die Jahre 1983-1997 abdeckt. Wegen seines Covers wird es unter Fans häufig als „Förmchen“-Album bzw. als &#8222;Shapes&#8220; bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5192 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/322-foto-Genesis-Genesis.jpg" alt="Genesis Genesis Shapes 5.1 Surround Sound SACD" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/322-foto-Genesis-Genesis.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/322-foto-Genesis-Genesis-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/322-foto-Genesis-Genesis-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Mama – 6:47<br />
2 That’s All – 4:24<br />
3 Home by the Sea – 5:07<br />
4 Second Home by the Sea – 6:08<br />
5 Illegal Alien – 5:13<br />
6 Taking It All Too Hard – 3:56<br />
7 Just a Job to Do – 4:46<br />
8 Silver Rainbow – 4:28<br />
9 It’s Gonna Get Better – 5:00</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:33<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Die Produktion von GENESIS enthält ein Novum. Das erste Mal hatte man keine neuen Songs parat, als man sich wieder traf. Zumeist brachten in der Vergangenheit Tony Banks und Mike Rutherford fertige Songs mit, die dann von der Band eingespielt wurden. Da man mittlerweile ein eigenes Studio hatte, wollte man gemeinsam an allen Stücken schreiben. Diese neuen Songs sollten aus strukturierten Jams entstehen. Man wollte gemeinsam wild drauf los musizieren und irgendwann würde man sich in der Mitte treffen. Diese Erfahrung hatte man bereits auf dem letzten Album bei dem einen oder anderen Stück gemacht.</p>
<p>Offensichtlich musste sich diese neue Arbeitsweise erst richtig eingrooven. Es ist bezeichnend, dass es aus dem Jahr 1983 keine B-Seiten gibt. Fast alles landete schließlich auf dem Album. Lediglich eine kleine nicht weiterverwendete Idee wurde von Mike Rutherford bei seinem folgenden Solo-Projekt Mike &amp; The Mechanics aufgegriffen. Bezeichnend ist außerdem der qualitative Abfall des Albums. Die zweite Hälfte fällt deutlich ab, was sich die Band selbst auch schnell eingestehen musste.</p>
<p>Die erste Seite der LP sind dagegen Klassiker. <em>Mama</em> wurde zu einem großen Hit und lebt von seiner eindringlichen Atmosphäre. Auch das nächste Stück <em>That’s All</em> wurde zum Hit, ist musikalisch aber meilenweit von <em>Mama</em> entfernt, was die Vielfältigkeit von Genesis zeigen sollte. <em>Home by The Sea</em> und <em>Second Home By The Sea</em> lässt wieder die progressiven Wurzeln der Band aufleben und war seitdem immer Bestandteil von Konzerten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 82 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Mike Rutherford – guitars, bass, backing vocals<br />
Phil Collins – drums, vocals, percussion<br />
Tony Banks – keyboards, backing vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Von allen Genesis Surroundmixen, die Nick Davis gemeinsam mit Tony Banks erstellt hat, kommt mir der Mix des selbstbetitelten Albums von 1983 als der unspektakulärste vor. Das soll nicht heißen, dass er frontlastig und alles andere als räumlich ist. Nein, auch hier werden alle Lautsprecher intensiv angesprochen und es findet eine zufriedenstellende Verteilung der Klänge statt. Dennoch habe ich immer wieder beim Anhören das Gefühl, das hier mehr gegangen wäre, dass man die verschiedenen Sounds weitaus mehr im Raum hätte verteilen können.</p>
<p>Tony Banks entlockt auf diesem Album seinen Synthesizern zahlreiche interessante Klänge, vor allem bei <em>Home by The Sea</em> gibt es einige exzentrische Sounds, die das Thema eines Spukhauses am Meer verdeutlichen sollen. Diese verbleiben aber zumeist in der Raummitte. Deutlich diskreter im hinteren Hörbereich wären sie um einiges unheimlicher geworden.</p>
<p>Auch Mike Rutherford bietet im Hintergrund des Bank‘schen Keyboardsounds immer wieder interessante Figuren auf seiner Gitarre und dem Bass, die man durch eine etwas offensivere Platzierung im Raum hätte hervorheben können.</p>
<p>Und schließlich haben Genesis den Einsatz an synthetischen Rhythmusgebern auf diesem Album deutlich erhöht, neben Drumcomputern greift Phil Collins hier auch gelegentlich zum elektronischen Schlagzeug. Zwar werden Schlagzeugsounds und Percussions immer wieder mal auch in den hinteren Raum gelegt, z. B. eine Tambourin bei <em>Home by The Sea</em>, aber auch hier gilt, dass es eher unterstützenden Charakter hat.</p>
<p>Aber es gibt sie hin und wieder auch, diese diskreten Klänge: Vor allem <em>Illegal Alien</em> und <em>Silver Rainbow</em> können hier punkten. In dem etwas schrägen <em>Illegal Alien</em> sind es steeldrumartige Klänge, die in der Bridge hinten erklingen. Auch die vielen Soundeffekte werden schön im Raum verteilt. Das Intro von Silver Rainbow kann ebenfalls überzeugen. Hier hat man dann auch das Gefühl, dass das Klavier weiter hinten angesiedelt ist, als die meisten Keyboardsounds auf dem Album, die sonst eher nach „Raummitte“ klingen.</p>
<p>Das alles klingt wie gesagt einerseits schön räumlich, aber irgendwie auch mit etwas angezogener Handbremse. Gerade in diesem Tagen zeigen einige Atmos Mixe von Alben aus den 80er-Jahren, wie synthetische Klänge im Raum verteilt werden können und alles dennoch wie eine Einheit klingen kann. Wollen wir hoffen, dass es von diesem Album irgendwann einen Atmos Mix geben wird, der das gesamte Potenzial ausschöpft.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>89 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">CD Audio</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1  (96 kHz / 24 bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD lässt sich (sofern man ein SACD kompatibles Gerät hat und dieses so eingestellt hat) automatisch mit dem 5.1 Mix starten. Wer keinen SACD Player sein eigen nennt, kann den Surround-Mix auch von der DVD hören, der hier in Dolly Digital und DTS 96/24 vorliegt. Großer Pluspunkt: Das Menü ist so konzipiert, dass man lediglich zweimal Enter drücken muss, um das Album in DTS hören zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der DVD befindet sich neben dem Surroundmix noch ein Interview mit den Bandmitgliedern zur Entstehung des Albums (17 Min). Außerdem gibt es noch vier Musikvideos und einen etwa eine Stunde langen Mitschnitt von Tourproben (mit schlechter Bildqualität).</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1,5%</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Illegal Alien, Silver Rainbow</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Guter Surroundmix, aber es gibt von Genesis bessere 5.1 Mixe (und Alben).</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ guter bis sehr guter Surroundmix<br />
+ High Resolution (+ 1%)<br />
+ Album lässt sich blind starten<br />
+ Bonusmaterial auf der DVD (+ 1,5%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD / DVD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Der 2007 erschienene 5.1 Mix ist out of Print und nur noch für Preise jenseits von ca. 120 Euro (gebraucht!) zu bekommen. Mit etwas Glück kommt man sie für die Hälfte. Die rote Box mit allen Alben von 1983-1998 kostet gar 500 € und mehr (statt der damaligen 100 €). </span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 18.09.2024</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.genesis-fanclub.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">It &#8211; Genesis Fanclub </a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/genesis-genesis/">Genesis &#8211; Genesis</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/genesis-genesis/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Isao Tomita &#8211; The Bermuda Triangle</title>
		<link>https://surroundmixe.de/isao-tomita-the-bermuda-triangle/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/isao-tomita-the-bermuda-triangle/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mike W.K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2024 10:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Tomita]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5170</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1978 &#124; SACD &#124; 4.0 &#124; Modern Classical/Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Mike W. K.</strong></p>
<p>Was für eine abgefahrene Musik! Ich kenne dieses Werk noch als Schallplatte, ich habe sie Anfang der 80er erstmals gehört. Schon damals war die ungeheure Dynamik der Musik derart auffällig hoch, dass ich große Schwierigkeiten hatte, diese auf ein Tape zu überspielen. Es brauchte mehrere Anläufe, bis es geklappt hat und die Aufnahme nicht übersteuert war.</p>
<p>Dies war bei der CD, die ich mir dann sehr viel später gekauft habe, genauso. Aber ich habe entdeckt, dass es eine quadrophonische Veröffentlichung gab, und zwar 1979 auf LP und auch nur in Japan. Da ich bereits einige SACDs von Tomita mit quadrophonischem Inhalt habe, interessierte mich diese hier besonders. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-the-bermuda-triangle/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-the-bermuda-triangle/">Isao Tomita &#8211; The Bermuda Triangle</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1978 | SACD | 4.0 | Modern Classical/Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  | <a href="#Mix">Mix</a>  | <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W. K.</strong></p>
<p>Was für eine abgefahrene Musik! Ich kenne dieses Werk noch als Schallplatte, ich habe sie Anfang der 80er erstmals gehört. Schon damals war die ungeheure Dynamik der Musik derart auffällig hoch, dass ich große Schwierigkeiten hatte, diese auf ein Tape zu überspielen. Es brauchte mehrere Anläufe, bis es geklappt hat und die Aufnahme nicht übersteuert war.</p>
<p>Dies war bei der CD, die ich mir dann sehr viel später gekauft habe, genauso. Aber ich habe entdeckt, dass es eine quadrophonische Veröffentlichung gab, und zwar 1979 auf LP und auch nur in Japan. Da ich bereits einige SACDs von Tomita mit quadrophonischem Inhalt habe, interessierte mich diese hier besonders.</p>
<p>Anfang Juni 2024 war es dann so weit, dass Michael Dutton von Dutton Vocalion dies realisierte, wie bereits Firebird und Ravel: Daphnis et Chloé. Die SACD zu THE BERMUDA TRIANGLE ist seitdem verfügbar und ich habe sie bestellt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5172" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-1-Tomita-The-Bermuda-Traingle.jpg" alt="Tomita The Bermuda Triangle SACD Quadro" width="2000" height="1694" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-1-Tomita-The-Bermuda-Traingle.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-1-Tomita-The-Bermuda-Traingle-300x254.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-1-Tomita-The-Bermuda-Traingle-1024x867.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-1-Tomita-The-Bermuda-Traingle-768x650.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-1-Tomita-The-Bermuda-Traingle-1536x1301.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Einige weitere Besonderheiten hat diese Platte ebenfalls. Sie enthält versteckte Nachrichten im sogenannten Tarbell System. Das sind Töne, mit denen früher Softwareprogramme auf Audio Kassetten gespeichert wurden, so wie beispielsweise bei Computern des Typs Apple II oder dem Commodore C64. Ich habe zu den Inhalten dieser Nachrichten Informationen im Internet gefunden und diese nicht selbst decodiert:</p>
<p>Im Track 1: Secret Message aka Computer Data Signals</p>
<p>THIS IS THE BERMUDA TRIANGLE, OVER. SLOW DOWN. TARGET 50 MILES OFF SOUTH FLORIDA, A GIANT PYRAMID AT OCEAN BOTTOM.</p>
<p>Im Track 9: Secret Message aka Computer Data Signals</p>
<p>THIS IS THE BERMUDA TRIANGLE, OVER. LOOK OUT! THE CYLINDRICAL OBJECT JUST LIKE THE ONE EXPLODED OVER SIBERIA AND CRASHED INTO TUNGUSKA IN 1908, HAS JUST COME INTO THE SOLAR SYSTEM.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5173" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-2-Tomita-The-Bermuda-Traingle.jpg" alt="Tomita The Bermuda Triangle SACD Quadro" width="2000" height="1753" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-2-Tomita-The-Bermuda-Traingle.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-2-Tomita-The-Bermuda-Traingle-300x263.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-2-Tomita-The-Bermuda-Traingle-1024x898.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-2-Tomita-The-Bermuda-Traingle-768x673.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-2-Tomita-The-Bermuda-Traingle-1536x1346.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Außerdem war ursprünglich das Werk als 5-Kanal Aufnahme in einer pyramidenförmigen Anordnung geplant, also so etwas wie ein ziemlich früher Versuch 3D Audio zu realisieren, wie das heutzutage am besten mit dem Format Auro 3D und dem VOG Lautsprecher (voice of god, oberste Ebene, also über Kopf montiert) umgesetzt werden kann, oder auch mit Dolby Atmos. Die damalige Technik gab das aber nicht her, maximal vier Spuren waren möglich. Die fünfte ist in den anderen also mit drin. Pyramid Sound wurde das genannt.</p>
<p>Bemerkung: Pyramiden waren offenbar Ende der 70er schwer angesagt, siehe/höre dazu Alan Parsons Project PYRAMID, welche dieses Jahr noch in Atmos veröffentlicht wird.</p>
<p>Für die Musik werden ausschließlich analoge Synthesizer und Vocoder verwendet.</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist und Komponisten:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 A Spaceship Lands Emitting Silvery Light &#8211; The Arrival Of A UFO And The Mysterious Electric Waves <span style="font-size: 8pt;">(Isao Tomita)</span> 2:21<br />
2 Electromagnetic Waves Descend &#8211; Romeo And Juliet Suite No. 2: Montagues And Capulets <span style="font-size: 8pt;">(Sergei Prokofiev, Isao Tomita)</span> 1:27<br />
3 A World Of Different Dimensions &#8211; Valse Triste <span style="font-size: 8pt;">(Jean Sibelius, Isao Tomita)</span> 2:01<br />
4 The Giant Pyramid And Its Ancient People &#8211; Scythian Suite: The Adoration Of Veles And Ala <span style="font-size: 8pt;">(Sergei Prokofiev, Isao Tomita)</span> 7:01<br />
5 Venus In A Space Uniform Shining In Florescent Light &#8211; The Return Of UFO &#8211; Close Encounters Of The Third Kind <span style="font-size: 8pt;">(John Williams, Isao Tomita)</span> 4:37<br />
6 Space Children In The Underground Kingdom Called Agharta &#8211; Symphony No. 5: Allegro Marcato &#8211; Close Encounters Of The Third Kind <span style="font-size: 8pt;">(John Williams, Sergei Prokofiev, Isao Tomita)</span> 5:27<br />
7 The Earth &#8211; A Hollow Vessel &#8211; Dororo <span style="font-size: 8pt;">(Isao Tomita)</span> 4:57<br />
8 The Song Of Venus &#8211; Violin Concerto No. 1 In D: Andantino <span style="font-size: 8pt;">(Sergei Prokofiev, Isao Tomita)</span> 3:52<br />
9 Dawn Over The Triangle And Mysterious Electric Waves: Symphony No. 6: Allegro Moderato &#8211; Computer Data Signals <span style="font-size: 8pt;">(Sergei Prokofiev, Isao Tomita)</span> 2:19<br />
10 The Dazzling Cylinder That Crashed Into Tunguska, Siberia &#8211; Symphony No. 6: Allegro Moderato <span style="font-size: 8pt;">(Sergei Prokofiev, Isao Tomita)</span> 7:25<br />
11 The Harp Of The Ancient People With Songs Of Venus And Her Space Children &#8211; Violin Concerto No. 1: Moderato &#8211; Allegro Moderato <span style="font-size: 8pt;">(Sergei Prokofiev, Isao Tomita)</span> 7:33<br />
12 The Visionary Flight To The 1448 Nebular Group Of The Bootes &#8211; Departure Of The UFO &#8211; Scythian Suite: The Adoration Of Veles And Ala &#8211; Valse Triste &#8211; Vocoder <span style="font-size: 8pt;">(Isao Tomita)</span> 4:16</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 53:45<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Für mich ist dieses Werk eigentlich ein Soundtrack zu einen Science-Fiction-Thriller mit Ufos. Tomita hat eigene und auch Kompositionen klassischer Musik verwendet und entsprechend für Synthesizer arrangiert. Zeitlich dazu passend, war ja auch der Film &#8222;Verschollen im Bermuda Dreieck&#8220; 1977 veröffentlicht worden.</p>
<p>Dieses musikalische Werk beginnt mit &#8222;A Spaceship Lands &#8230;&#8220; und den entsprechenden Geräuschen dazu. Musikalische, wie Geräuschsequenzen wechseln sich je nach Thema ab. Dazu hat Isao Tomita immer wieder die Kompositionen von Prokofiev, Sibelius und Williams in seine eingebaut bzw. verwoben. Dadurch ist der ein oder andere Track auch nicht ganz unbekannt. Das Werk geht nahezu fließend in einander über, nur früher musste die LP einmal umgedreht werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5174" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-3-Tomita-The-Bermuda-Traingle.jpg" alt="Tomita The Bermuda Triangle SACD Quadro" width="2500" height="1375" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-3-Tomita-The-Bermuda-Traingle.jpg 2500w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-3-Tomita-The-Bermuda-Traingle-300x165.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-3-Tomita-The-Bermuda-Traingle-1024x563.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-3-Tomita-The-Bermuda-Traingle-768x422.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-3-Tomita-The-Bermuda-Traingle-1536x845.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-3-Tomita-The-Bermuda-Traingle-2048x1126.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p>
<p>Entspannend ist dieses Werk jedoch nicht, sondern im Gegenteil: spannend. Der Zuhörer wird ganz schön gefordert. Atonales und Tonales wechseln sich ab, aber m.E. ist es bei weitem nicht so anstrengend für mich, wie Miles Davis &#8211; Bitches Brew (anderes Genre, aber nur zum Vergleich erwähnt). Das liegt daran, dass der schöne, tonale Anteil viel höher ist. Dennoch: Das Bermuda Dreieck kann nicht einmal so nebenbei gehört werden.</p>
<p>Da ich etliche Werke von Tomita besitze, vorwiegend aus den 70ern und viele auch als SACD in Quadro, kommen mir viele Synthesizer-Sounds auch aus anderen Werken bekannt vor. Man kann das als persönliche Note verstehen, er hat eben auch seinen charakteristischen Sound.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung Musik:</strong>  85 %<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Instrumente (Auszug aus dem Booklet):</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">MOOG Synthesizer<br />
Moog IIIp<br />
Moog System 55<br />
Polymoog<br />
Scale Programmer 950-B<br />
Bode Ringmodulator 6401<br />
Bode Frequency Shifter 1630</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">ROLAND Synthesizer<br />
System 700<br />
Strings RS-202<br />
Revo 30<br />
Stereo Phaser PH-830</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Surroundmix und Sound:</strong></p>
<p>Der Sound ist sehr gut, Michael Dutton hat ganze Arbeit geleistet. Kein störendes Rauschen oder Vinylgeknistere wie früher ist vorhanden, sondern sehr viel Dynamik. Es ist erstaunlich, was so fast 50 Jahre alte Bänder noch hergeben!</p>
<p>Tomita macht von allen vier Lautsprechern regen Gebrauch, idealerweise sind diese von gleicher Art, dass der Klang auf allen vier auch gleich klingt. (Anmerkung: Ich habe nie verstanden, was solche 5.1 Anlagen mit zwei großen Standboxen und drei Mini-Satelliten sollten. Da kann sich der Sound nicht wirklich gut entfalten.)</p>
<p>Er benutzt den Vierkanal-Panner rege und es schwebt vieles von links nach rechts, vorne und nach hinten. Oder es dreht sich um einen herum. Der Mix ist sehr spannend dadurch, wie die Musik selbst.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung Mix und Sound:</strong>  95 %<br />
</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5175 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-4-Tomita-The-Bermuda-Traingle.jpg" alt="Tomita The Bermuda Triangle SACD Quadro" width="2500" height="1324" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-4-Tomita-The-Bermuda-Traingle.jpg 2500w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-4-Tomita-The-Bermuda-Traingle-300x159.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-4-Tomita-The-Bermuda-Traingle-1024x542.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-4-Tomita-The-Bermuda-Traingle-768x407.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-4-Tomita-The-Bermuda-Traingle-1536x813.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/319-Foto-4-Tomita-The-Bermuda-Traingle-2048x1085.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 5.1 (4.0, Center und LFE sind leise)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">CD Audio</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Albumstart:</strong></p>
<p>Wie eine CD &#8211; einlegen und Play drücken.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Keines</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Das Album.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Endlich wurde auch diese quadrophonische Aufnahme von Isao Tomita veröffentlicht. Und wie gar nicht anders erwartet, ist diese Wiederveröffentlichung von Dutton Vocalion gelungen. Der Sound und der Mix sind sehr gut, musikalisch aber durchaus nicht jedermanns Geschmack.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 92 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: </em></span>JPC für rund 20€. Ansonsten direkt bei <a href="https://www.duttonvocalion.co.uk/">Dutton Vocalion</a> für 12.99 Pfund oder über Amazon, jeweils aber deutlich teurer wegen Porto usw.</p>
<p><em>Stand: 13.08.2024</em></p>
<hr />
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-the-bermuda-triangle/">Isao Tomita &#8211; The Bermuda Triangle</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/isao-tomita-the-bermuda-triangle/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Santana &#8211; Caravanserai</title>
		<link>https://surroundmixe.de/santana-caravanserai/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/santana-caravanserai/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mike W.K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Dec 2023 10:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Latin Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Santana]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4300</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1972 &#124; SACD &#124; Latin Rock / Fusion</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Mike W. K.</strong></p>
<p>Manche Rezensionen brauchen trotz des stichwortartigen Aufbaus Monate ;)</p>
<p>CARAVANSERAI ist das vierte Album der Band nach Santana, Abraxas und Santana 3, die allesamt auch in Quad und zum Teil in 5.1 erschienen sind. Von Abraxas habe ich bereits den 5.1 Mix beschrieben. CARAVANSERAI ist ein Quadmix, der bereits 1972 auf LP (CBS/Sony) im SQ Matrixverfahren erschienen ist. Es ist ein Remaster, aber kein Remix.</p>
<p>Da diese auch eine meiner Top-Favoriten ist, war ich natürlich sehr gespannt auf die Veröffentlichung vom 30.11.2022. Da bei JPC und den anderen üblichen Verdächtigen es nicht absehbar war, dass sie diese Limited Edition der SACD überhaupt liefern können, habe es erstmals gewagt, direkt bei CD-Japan zu bestellen. Kurzum: das hat alles gut geklappt, auch mit dem Mehrwertsteuer- und Zollgedöns, jedoch war dies mit Abstand der teuerste Kauf einer SACD, den ich je gemacht habe. Es waren dann rund 80 EUR. Jetzt ist die bei JPC mit rund 52€ gelistet. Nun ja, es hätte auch schief gehen können, da nie bekannt ist, wie limited solche "Limited Editions" wirklich sind. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/santana-caravanserai/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/santana-caravanserai/">Santana &#8211; Caravanserai</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1972 | SACD | Latin Rock / Fusion</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  | <a href="#Mix">Mix</a>  | <a href="#Atmos">Dolby Atmos</a>  | <a href="#Deluxe">Deluxe Edition </a> | <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W. K.</strong></p>
<p>Manche Rezensionen brauchen trotz des stichwortartigen Aufbaus Monate <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>CARAVANSERAI ist das vierte Album der Band nach Santana, Abraxas und Santana 3, die allesamt auch in Quad und zum Teil in 5.1 erschienen sind. Von Abraxas habe ich bereits den 5.1 Mix beschrieben. CARAVANSERAI ist ein Quadmix, der bereits 1972 auf LP (CBS/Sony) im SQ Matrixverfahren erschienen ist. Es ist ein Remaster, aber kein Remix.</p>
<p>Da diese auch eine meiner Top-Favoriten ist, war ich natürlich sehr gespannt auf die Veröffentlichung vom 30.11.2022. Da bei JPC und den anderen üblichen Verdächtigen es nicht absehbar war, dass sie diese Limited Edition der SACD überhaupt liefern können, habe es erstmals gewagt, direkt bei CD-Japan zu bestellen. Kurzum: das hat alles gut geklappt, auch mit dem Mehrwertsteuer- und Zollgedöns, jedoch war dies mit Abstand der teuerste Kauf einer SACD, den ich je gemacht habe. Es waren dann rund 80 EUR. Jetzt ist die bei JPC mit rund 52€ gelistet. Nun ja, es hätte auch schief gehen können, da nie bekannt ist, wie limited solche &#8222;Limited Editions&#8220; wirklich sind.</p>
<p>Die Platte selbst begleitet mich bereits seit den 80ern, ich habe eine CD (CBS Nice Price) damals gekauft. Davon habe ich dann 2021 einen Surround 5.1 Upmix erstellt, der auch schon nicht schlecht klingt. Vermutlich weil der SQ encodierte Quadmix in der Stereospur enthalten ist. Aber als ich dann vom Reissue anlässlich des 50. Geburtstages dieser Scheibe las, war der Kauf beschlossene Sache.</p>
<p>Aufgenommen in den CBS Folsom Street Studios in San Francisco.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4308 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-1-Santana-Caravanserai.jpg" alt="Santana Caravanserai SACD Quad" width="1800" height="1266" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-1-Santana-Caravanserai.jpg 1800w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-1-Santana-Caravanserai-300x211.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-1-Santana-Caravanserai-1024x720.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-1-Santana-Caravanserai-768x540.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-1-Santana-Caravanserai-1536x1080.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist und Mitwirkende:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1. Eternal Caravan Of Reincarnation 4:28<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass, akustisch – Tom Rutley</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Schlagzeug – Mike Shrieve</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gitarre – Neal Schon</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Perkussion (Raschelzeug) – Carlos Santana, James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Piano – Wendy Haas</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Saxofon (Intro) – Hadley Caliman</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – Mike Shrieve, Neil Schon, Tom Rutley</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">2. Waves Within 3:53<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass – Douglas Rauch</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Congas – James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Schlagzeug – Mike Shrieve</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gitarre – Douglas Rauch, Douglas Rodrigues</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Solo Gitarre – Carlos Santana</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Orgel – Gregg Rolie</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Timbales – José &#8222;Chepito&#8220; Areas</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – Carlos Santana, Gregg Rolie, Mike Shrieve</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">3. Look Up (To See What&#8217;s Coming Down) 3:00<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass – Douglas Rauch</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Congas – James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Schlagzeug – Mike Shrieve</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gitarre – Douglas Rauch, Douglas Rodrigues</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Solo Gitarre – Carlos Santana</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Orgel – Gregg Rolie</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Timbales – José &#8222;Chepito&#8220; Areas</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – Carlos Santana, Douglas Rauch, Gregg Rolie</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">4. Just In Time To See The Sun 2:18<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass – Douglas Rauch</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Schlagzeug – Mike Shrieve</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gitarre – Neal Schon</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Solo Gitarre – Carlos Santana</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Orgel – Gregg Rolie</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – Carlos Santana, Gregg Rolie, Mike Shrieve</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">5. Song Of The Wind 6:03<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass – Douglas Rauch</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Congas – James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Schlagzeug – Mike Shrieve</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gitarre – Carlos Santana, Neal Schon</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Orgel – Gregg Rolie</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – Carlos Santana, Gregg Rolie, Neil Schon</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4310" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-3-Santana-Caravanserai.jpg" alt="Santana Caravanserai SACD Quad" width="1800" height="1599" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-3-Santana-Caravanserai.jpg 1800w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-3-Santana-Caravanserai-300x267.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-3-Santana-Caravanserai-1024x910.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-3-Santana-Caravanserai-768x682.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-3-Santana-Caravanserai-1536x1364.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">6. All The Love Of The Universe 7:39<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass, akustisch – Tom Rutley</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass – Douglas Rauch</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Kastagnetten – Lenny White</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Congas – James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Schlagzeug – Mike Shrieve</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gitarre – Carlos Santana, Neal Schon</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Orgel, Piano – Gregg Rolie</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Timbales – José &#8222;Chepito&#8220; Areas</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gesang – Carlos Santana, James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – Carlos Santana, Neil Schon</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">7. Future Primitive 4:12<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bongos – James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Congas – José &#8222;Chepito&#8220; Areas, James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Timbales – José &#8222;Chepito&#8220; Areas</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – Jose &#8222;Chepito&#8220; Areas, James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">zusätzliche Musik – Mike Shrieve</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">8. Stone Flower 6:14<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass, akustisch – Tom Rutley</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Bongos – José &#8222;Chepito&#8220; Areas</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Congas – James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Schlagzeug – Mike Shrieve</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gitarre – Neal Schon</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Solo Gitarre – Carlos Santana</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Orgel – Gregg Rolie</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Perkussion (Raschelzeug) – Armando Peraza, Carlos Santana, James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Piano – Wendy Haas</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – Antonio Carlos Jobim, Carlos Santana, Mike Shrieve</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">9. La Fuente Del Ritmo 4:33<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass, akustisch – Tom Rutley</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Bongos – Armando Peraza</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Congas, Perkussion (Raschelzeug) – James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Schlagzeug – Mike Shrieve</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Electric Piano – Tom Coster</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gitarre – Neal Schon</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Solo Gitarre – Carlos Santana</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Orgel – Gregg Rolie</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Piano – James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Timbales – José &#8222;Chepito&#8220; Areas</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – J. M. Lewis</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">10. Every Step Of The Way 9:06<br />
<span style="font-size: 10pt;">Bass, akustisch – Tom Rutley</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Congas – James Mingo Lewis</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Schlagzeug – Mike Shrieve</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Gitarre – Carlos Santana, Neal Schon</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Orchestrated By – Tom Harrel</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Orgel – Gregg Rolie</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Timbales – José &#8222;Chepito&#8220; Areas</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Komposition – M. Shrieve</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Die Musik fällt etwas aus dem Rahmen meiner Santana-Plattensammlung. Denn sie ist hauptsächlich instrumental und jazzig, ohne dabei allzu anstrengend und permanent atonal zu werden. Sie hat etwas Sphärisches, etwas anderes, etwas Besonderes und damit Faszinierendes an sich.</p>
<p>Trotz des experimentellen Charakters kam das Album bis auf Platz 8 der Billboard 200 Charts und erlangte Platin. Die Konzerte der anschließenden Tour sollen gut besucht gewesen sein. Die Kritiken von CARAVANSERAI waren sehr gut und es war von Santana sehr mutig, das Album so unkommerziell zu machen, wie es geworden ist. Überhaupt war das Jahr voll mit interessanten Platten wie <a href="https://surroundmixe.de/genesis-foxtrot/">Genesis &#8211; Foxtrot</a>, <a href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-the-dark-side-of-the-moon/">Pink Floyds &#8211; Dark Side</a> entstand gerade, sowie <a href="https://surroundmixe.de/yes-close-to-the-edge/">Yes &#8211; Close To The Edge</a> und noch viele mehr. Waren die Musikhörer von damals aufgeschlossener als heute?</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Weitere Credits:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Artwork – Joan Chase<br />
Engineers – Glen Kolotkin, Mike Larner<br />
Quad-Mix – Glen Kolotkin, supervised von Larry Keyes<br />
Produzent – Michael (Mike) Shrieve</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Surroundmix und Sound:</strong></p>
<p>1. <em>Eternal Caravan Of Reincarnation</em><br />
Wirklich ungewöhnlich mit Grillengezirpe fängt das Album an, bis das Saxophon einige Umkreisungen gemacht hat. Das Gezirpe ist wohl in 4-Kanal aufgenommen (oder bearbeitet) worden, es ist so, als säße man nachts mitten in einer Wiese. Das Saxophonsolo im Intro umkreist den Zuhörer. Ja, die konnten schon Anfang der 70er immersive Mixe erstellen! Jazzig mit akustischem Bass geht es dann weiter. Das Schlagzeug ist prominent hinten links zu hören, Percussion und Instrumente sind recht diskret verteilt. Es geht fast nahtlos über in..</p>
<p>2. <em>Waves Within</em><br />
Nun klingt es schon mehr nach Santana: Gitarren vorne, Orgel rechts, sowie auch hinten links und Schlagwerk um einen herum verteilt. Einzelne zusätzliche Gitarren sind in den hinteren Lautsprechern hörbar. Ich habe den Eindruck, dass einige Instrumente im Surroundfeld wandern. Weiter geht es fast nahtlos übergeblendet in&#8230;</p>
<p>3. <em>Look Up (To See What&#8217;s Coming Down)</em><br />
E-Bass ist rechts hinten, von den Rhythmusgitarren gibt es eine links hinten, sowie eine links vorne. Das Schlagzeug ist jetzt rechts hinten prominent.</p>
<p>4. <em>Just In Time To See The Sun</em><br />
Der E-Bass ist jetzt hinten links, Gitarren vorne zusammen mit der Orgel, Schlagzeug rechts. Dieser Track hat Vocals, die von vorne kommen, wie Carlos&#8216; Gitarrensolo.</p>
<p>5. <em>Song Of The Wind</em><br />
Auch dieser Übergang in <em>Song Of The Wind</em> ist nahtlos. Die Orgel ist vorne mehr rechts, die Gitarre vorne links und das Schlagzeug wieder rechts hinten, Bass und Congas links hinten platziert. Das ist sehr diskret gemixt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4307" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-6-Santana-Caravanserai.jpg" alt="Santana Caravanserai SACD Quad" width="2000" height="1073" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-6-Santana-Caravanserai.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-6-Santana-Caravanserai-300x161.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-6-Santana-Caravanserai-1024x549.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-6-Santana-Caravanserai-768x412.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-6-Santana-Caravanserai-1536x824.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>6. <em>All The Love Of The Universe</em><br />
Diesmal ist es kein nahtloser Übergang, sondern es beginnt mit Gitarre im Surround. D.h. das Intro wandert per Surroundpanner, bis sich dann die Instrumente nach vorn gesellen und die Vocals einsetzen (die mir im Gegensatz zum Introsolo von Carlos weniger gefallen). Wieder ist das Schlagzeug rechts. Kastagnetten geben dem Song einen spanischen Touch. Interessanterweise ist hinten links fast nichts, außer etwas rhythmisch perkussives und gelegentlich Backing Vocals, sowie etwas von der Orgel zu hören.</p>
<p>7. <em>Future Primitive</em><br />
Future Primitive beginnt sphärisch. E-Piano hinten rechts, Becken weich gespielt links hinten, revers Gitarre vorne, sowie ein Bassdrone vorne, bis Percussion von überall einsetzt. Es trommelt um einen herum. Es ist ziemlich jazzig und nicht unbedingt tonal. Es geht fließend über in&#8230;</p>
<p>8. <em>Stone Flower</em><br />
&#8230; und ist Latin! Das ist sofort am Rhythmus erkennbar. Assoziationen zu Rio de Janeiro in Brasilien kommen dadurch auf. Die Instrumentierung ist wieder wie gehabt (auch ist die &#8222;Tonalität&#8220; wieder zurück). Die Vocals sind vorne und Carlos Santana spielt auf der Solo-E-Gitarre die Melodielinie parallel mit zum Gesang.</p>
<p>9. <em>La Fuente Del Ritmo</em><br />
Das Klavier ist hinten rechts (wie das Schlagzeug auch), Percussion links hinten, E-Piano rechts vorne, zwei E-Gitarren sind vorne rechts und links, es ist wieder ein instrumentales Stück, wie das Nachfolgende auch.</p>
<p>10. <em>Every Step Of The Way</em><br />
Hier ist das Schlagzeug wieder prominent hinten rechts (aber auch vorne links, sozusagen über Kreuz), Kontrabass und Perkussion hinten links, E-Gitarre vorne rechts &#8211; die Orgel links. Es wird allerhand an Instrumenten im Weiteren geboten. Eine zweite Gitarre kommt im Verlauf noch vorne dazu. Im Mittelteil sind die Gitarren auf den Frontlautsprechern verteilt. Auch ein Querflötensolo, das im Suround mal hier, mal da ist, aber in den Credits gar nicht einzeln aufgeführt wurde. Außerdem kommt auch noch Orchester im langen Outro dazu.</p>
<p>Wertung Musik: Die Platte hat nach wie vor etwas Magisches, sie fällt ziemlich aus der Reihe, was wir sonst so von Santana kennen (das, was populär wurde). Vermutlich hat das eben seinen Reiz ausgemacht. Das Album mag etwas chaotisch wirken wie die quasi stichwortartige Rezension der einzelnen Stücke, aber für den aufgeschlossenen Hörer ist es ziemlich interessant und dadurch niemals langweilig.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung Musik:</strong>  90 %<br />
</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4312" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-5-Santana-Caravanserai.jpg" alt="Santana Caravanserai SACD Quad" width="2000" height="1077" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-5-Santana-Caravanserai.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-5-Santana-Caravanserai-300x162.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-5-Santana-Caravanserai-1024x551.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-5-Santana-Caravanserai-768x414.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-5-Santana-Caravanserai-1536x827.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p>Wertung Sound und Mix: Der Mix ist ein diskreter Quad-Mix von Anfang der 70er-Jahre. Die Instrumente drücken etwas auf andere Kanäle durch und wirken so nicht vollständig isoliert. Das ist aber gut so. Der Klang ist für diese 50 Jahre alte Aufnahme wirklich gut, die Dynamik wurde erhalten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung Mix:</strong>  90 %<br />
</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">CD Audio</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Albumstart:</strong></p>
<p>Wie eine CD &#8211; einlegen und Play drücken.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Keines, außer den Prints aus der Mini 7&#8243; Box, vorwiegend in japanischer Schrift.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4309" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-2-Santana-Caravanserai.jpg" alt="Santana Caravanserai SACD Quad" width="1500" height="1064" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-2-Santana-Caravanserai.jpg 1500w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-2-Santana-Caravanserai-300x213.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-2-Santana-Caravanserai-1024x726.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/11/261-Foto-2-Santana-Caravanserai-768x545.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Der Longtrack 10: Every Step Of The Way.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Meine Erwartungen wurden erfüllt. Das Album hat nach wie vor seine magische Wirkung, die es bereits immer schon gehabt hat. Oder vielleicht durch den Quadmix erst recht? Dieses Jahr hat das nachfolgende Album Welcome seinen 50. Geburtstag und es gab davon auch LPs in Quad. Es wurde bereits in der gleichen Art als SACD angekündigt. Aber bei JPC z.B. ist noch nichts davon zu lesen. Ich bin gespannt und warte diesmal ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: </em></span>JPC für rund 52€. Ansonsten via CDJapan (Gebühren, Zoll, Porto) oder ev. gebraucht. Hinweis: nur die SACD von 2022 enthält den Quadmix.</p>
<p><em>Stand: 04.11.2023</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://stevenwilsonhq.com/sw/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von Santana</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/santana-caravanserai/">Santana &#8211; Caravanserai</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/santana-caravanserai/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Miles Davis &#8211; Bitches Brew</title>
		<link>https://surroundmixe.de/miles-davis-bitches-brew/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/miles-davis-bitches-brew/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 17:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Miles Davis]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4213</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1970 &#124; SACD &#124; Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Im Jahr 1970 veröffentlichte Miles Davis sein Doppelalbum BITCHES BREW. Im Jazz gilt dieses Album als Meilenstein und als Wegbereiter des Fusion Jazz und des Jazz Rock. Es ist aber nicht das erste Album, welches Jazz und Rock miteinander verknüpfte. Bereits im Jahr zuvor veröffentlichte Davis mit IN A SILENT WAY ein Fusion-Album. In den späten 60er-Jahren merkte der Jazztrompeter, dass Rock mächtiger wurde und Jazz immer mehr in die Nische gedrängt wurde, in der er heute noch zu finden ist. Ebenfalls im Jahr 1969 veröffentlichte Tony Williams ein Fusion-Album und auch Frank Zappa experimentierte im selben Jahr auf HOT RATS mit Jazz und Rock. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/miles-davis-bitches-brew/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/miles-davis-bitches-brew/">Miles Davis &#8211; Bitches Brew</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1970 | SACD | Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Im Jahr 1970 veröffentlichte Miles Davis sein Doppelalbum BITCHES BREW. Im Jazz gilt dieses Album als Meilenstein und als Wegbereiter des Fusion Jazz und des Jazz Rock. Es ist aber nicht das erste Album, welches Jazz und Rock miteinander verknüpfte. Bereits im Jahr zuvor veröffentlichte Davis mit IN A SILENT WAY ein Fusion-Album. In den späten 60er-Jahren merkte der Jazztrompeter, dass Rock mächtiger wurde und Jazz immer mehr in die Nische gedrängt wurde, in der er heute noch zu finden ist. Ebenfalls im Jahr 1969 veröffentlichte Tony Williams ein Fusion-Album und auch Frank Zappa experimentierte im selben Jahr auf HOT RATS mit Jazz und Rock.</p>
<p>BITCHES BREW wurde überaus erfolgreich und vervielfachte auf einen Schlag die Verkäufe von Miles Davis im Vergleich zu seinen zuvor veröffentlichten Alben. Im Jahr darauf erhielt er dafür einen Grammy und das Album erschien dann auch in einer Quadrophonie-Fassung.</p>
<p>2018 wurde dieser Quad-Mix schließlich auf SACD wiederveröffentlicht. Allerdings nur in Japan. Die Doppel-SACD gibt es als Import auch hierzulande zu kaufen, die Kosten sind aber exorbitant hoch. Es kostet um die 90 bis 100 Euro. Viel zu viel! Wenn da nicht meine Nichte wäre, die in diesem Jahr nach Japan flog. Ich bat sie, danach Ausschau zu halten. In Tokio gibt es mit Tower Records ein riesiges Plattengeschäft. Man muss nach der SACD separat fragen, denn in den Regalen findet man sie nicht. Aber es lohnt! BITCHES BREW kostet dort 5500 Yen, was umgerechnet um die 35 Euro ist. Übrigens gibt es auch IN A SILENT WAY als SACD in Quad. Dieses war aber leider nicht vorrätig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4214 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-1-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg" alt="Miles Davis - Bitches Brew SACD Quadrophonie" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-1-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-1-Miles-Davis-Bitches-Brew-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-1-Miles-Davis-Bitches-Brew-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Pharaoh’s Dance &#8211; 19:58<br />
2 Bitches Brew &#8211; 27:00<br />
3 Spanish Key &#8211; 17:27<br />
4 John McLaughlin &#8211; 4:24<br />
5 Miles Runs The Voodoo Down &#8211; 14:02<br />
6 Sanctuary &#8211; 10:54</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 94:11</span><span style="color: #800000;"><br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Miles Davis führte seine Musiker im Studio wie ein Dirigent an. Statt dass großer Wert auf Solodarbietungen genommen wurde, wie das im Jazz bisher üblich war, sollten alle Instrumente wie ein Orchester fungieren und auf diese Weise einen Gesamtsound abliefern. Der Titel des Albums kommt daher nicht von ungefähr, denn das Ganze sollte wie ein Gebräu klingen.</p>
<p>Gelegentlich gab Davis einige Melodiepassagen vor, aber zum großen Teil ist BITCHES BREW eine kollektive Improvisation. Dementsprechend ist das Album melodisch abstrakt ausgefallen. Es ist die Rhythmik, die das Ganze zusammenhält. Der Beat ist durchgängig typisch Rock, sodass trotz fehlender Melodien durchaus eine gewisse Gleichförmigkeit heraushörbar wird, die das Ganze anhörbar macht.</p>
<p>Die Besetzung, die Miles Davis auf dem Album zur Verfügung steht, ist ebenso interessant. An der Gitarre ist John McLaughlin, Wayne Shorter spielt Saxophon, Joe Zawinul, Chick Corea und Larry Young spielen E-Piano. Die Tastenmänner sind dabei alle fast durchgängig zu hören. Auch beim Schlagzeug sind in der Regel zwei Schlagzeuger und mindestens ein Percussionist zu hören. Hier sind unter anderem Jack DeJohnette und Lenny White an Bord. Viele der Mitmusiker blieben dieser neuen Musikrichtung treu. Zawinul und Shorter gründeten Weather Report, McLaughlin das Mahavishnu Orchestra.</p>
<p>Es ist definitiv kein Album, welches man oft hören wird. Mit der Bewertung tue ich mich da etwas schwer. Einerseits gibt es unzählige Alben, die man lieber auflegt. Andererseits kann man BITCHES BREW den immensen Einfluss auf die Jazzwelt nicht absprechen. Es gibt nicht viele Alben, die ähnlich einflussreich waren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Miles Davis – trumpet<br />
Wayne Shorter – soprano saxophone<br />
Bennie Maupin – bass clarinet<br />
Joe Zawinul – electric piano<br />
Larry Young – electric piano<br />
Chick Corea – electric piano<br />
John McLaughlin – electric guitar<br />
Dave Holland – bass, electric bass<br />
Harvey Brooks – electric bass<br />
Lenny White – drum set<br />
Jack DeJohnette – drum set<br />
Don Alias – congas, drum set<br />
Juma Santos – shaker, congas</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Die Instrumente sind im QUAD-Mix überall in Raum verteilt und das so, dass sie über das gesamte Album so gut wie nicht mehr ihren Platz ändern. Auf diese Weise hat man den Eindruck, dass man mittendrin in der Aufnahmesession ist bzw. einer Live-Performance lauscht. Hinten rechts kann man immer die Gitarre von John McLaughlin hören. Ebenfalls nimmt man dort das erste E-Piano war. In den Album-Credits werden die E-Pianos wie folgt angegeben:</p>
<p>Chick Corea: Electric Piano (right)<br />
Larry Young: Electric Piano (center)<br />
Joe Zawinul: Electric Piano (links)</p>
<p>Bei der Positionierung dürfte es sich hierbei um die Stereofassung handeln, denn die ist schließlich etwas früher veröffentlicht worden. Man kann aber davon ausgehen, dass man im späteren Quad-Mix nicht alles vertauscht hat (ich habe es nicht mit dem Stereo-Layer verglichen) und aus dem rechten Rear-Kanal dementsprechend ebenfalls Chick Corea zu hören ist. Aus dem linken hinteren Lautsprecher hört man Joe Zawinul. Larry Young wurde dagegen wohl in die Frontlautsprecher gelegt.</p>
<p>Außerdem hört man hinten links in den meisten Stücken das erste von zwei Schlagzeugen. Hier ist es Lenny White. Außerdem gibt es hier immer reichlich Percussions zu hören. Auch der E-Bass wurde hier positioniert. Man merkt also allein an der Dichtheit der Instrumente, die aus den Rear-Kanälen erklingen, dass man es hier mit einem sehr diskreten Mix zu tun hat. In den 70er-Jahren wurden alle Lautsprecher oftmals gleich behandelt.</p>
<p>Vorne gibt es dann zumeist die geblasenen Instrumente zu hören: Trompete, Saxophon und Bassklarinette. Der Kontrabass unterstützt hier zudem das zweite Schlagzeug, welches vorne rechts zu hören ist und von Jack DeJohnette gespielt wird. Es gibt also ein Schlagzeug vorne rechts und ein anderes hinten links. Mir persönlich ist das etwas zu sehr auseinandergezogen, ich bin eher Fan von Drumsets, die vor mir aufgebaut sind. Man gewöhnt sich aber recht schnell an diese etwas ungewöhnliche Verteilung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4215" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-2-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg" alt="Miles Davis - Bitches Brew SACD Quadrophonie" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-2-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-2-Miles-Davis-Bitches-Brew-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-2-Miles-Davis-Bitches-Brew-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Die Trompete von Miles Davis ist zumeist vorne zu hören. Aber sie ist auch sehr präsent und weiter in den Raum geschoben. Oft gibt es sie mit zusätzlichen Hall-, Echo- und Delayeffekten zu hören, die dann wiederum eher hinten ausklingen, was sehr interessant klingt. Es gibt aber auch Momente, wo die Trompete eher hinten oder seitlich zu hören ist. Man hat so das Gefühl, dass Miles Davis durch den Raum spaziert, um so stärker mit den Mitmusikern, die ja im Raum verteilt sind, interagieren zu können.</p>
<p>Kleine Abstriche muss ich bei dem kürzesten Stück machen, welches nach dem Gitarristen John McLaughlin benannt wurde und bei dem eben die Gitarre die tragende Rolle spielt. Leider wird das Gitarrensolo wild im Kreis durch das Zimmer geschickt und erklingt immer irgendwo anders im Raum. Mir ist das viel zu effekthascherisch.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>96 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 4.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">CD Audio</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD lässt sich (sofern man dieses in den Playerenstellungen eingestellt hat) automatisch mit dem Quad-Mix starten.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Die Verpackung ist toll! Etwa halbgroßes LP-Format mit großem Booklet, welches auch Nichtjapaner lesen können. Es gibt aber auch die entsprechende Übersetzung für einheimische Käufer und (vermutlich) alte japanische Broschüren, die Quadrophonie erklären. Die SACDs befinden sich in speziellen Hüllen, die beim Auspacken den Eindruck erwecken, es würde sich um Miniatur-LPs handeln und die beim Wiedereinpacken nerven.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4216" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-3-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg" alt="Miles Davis - Bitches Brew SACD Quadrophonie" width="1000" height="784" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-3-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-3-Miles-Davis-Bitches-Brew-300x235.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-3-Miles-Davis-Bitches-Brew-768x602.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Miles Runs The Voodoo Down</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Diese SACD ist jede Japan-Reise wert!</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Quad-Mix<br />
+ ein echtes Meilenstein-Album<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+ 1%)<br />
+ Album lässt sich ohne TV-Hilfsmittel starten<br />
&#8211; Als Japan-Import teuer<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die SACD ist 2018 in Japan erschienen und dort relativ günstig für umgerechnet etwa 35 Euro zu bekommen. Auch als Import hierzulande erhältlich, allerdings dann meistens für um die 90-100 Euro</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 15.11.2023</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="https://www.milesdavis.com/">Webseite von Miles Davis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/miles-davis-bitches-brew/">Miles Davis &#8211; Bitches Brew</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/miles-davis-bitches-brew/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Peter Gabriel &#8211; Up</title>
		<link>https://surroundmixe.de/peter-gabriel-up/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/peter-gabriel-up/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 16:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Gabriel]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4146</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2002 &#124; SACD &#124; Art Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Bevor nun hoffentlich in der nächsten Zeit endlich das Album I/O von Peter Gabriel erscheint, will ich mich noch schnell seinem letzten regulären Studioalbum widmen, welches 2002 erschien, den Namen UP trägt und auch in Surround Sound abgemischt wurde. Die Arbeiten an UP begannen nach Ende von Peter Gabriels Secret World Tour. Der Titel stand von Beginn an fest. Auch der Umstand, dass zwischenzeitlich R.E.M. ihr erstes Album ohne Drummer Bill Berry 1998 ebenfalls in UP benannten, konnte nichts an dieser Sache ändern. Allerdings hatte Peter Gabriel kurz die Überlegung, den Namen in I/O zu ändern. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-up/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-up/">Peter Gabriel &#8211; Up</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2002 | SACD | Art Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Bevor nun hoffentlich in der nächsten Zeit endlich das Album <a href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-i-o-songs-in-dolby-atmos/">I/O</a> von Peter Gabriel erscheint, will ich mich noch schnell seinem letzten regulären Studioalbum widmen, welches 2002 erschien, den Namen UP trägt und auch in Surround Sound abgemischt wurde. Die Arbeiten an UP begannen nach Ende von Peter Gabriels Secret World Tour. Der Titel stand von Beginn an fest. Auch der Umstand, dass zwischenzeitlich R.E.M. ihr erstes Album ohne Drummer Bill Berry 1998 ebenfalls in UP benannten, konnte nichts an dieser Sache ändern. Allerdings hatte Peter Gabriel kurz die Überlegung, den Namen in I/O zu ändern.</p>
<p>Der Entstehungsprozess verzögerte sich, da Gabriel beauftragt wurde, die Musik für die Eröffnung des Millennium Domes am 01. Januar 2000 zu komponieren. Den Millennium Dome kennt man heute als O2-Arena. Es ist die Konzertlocation, in der Gabriels alte Band Genesis im letzten Jahr ihr Abschlusskonzert gab, bei dem Peter Gabriel auch als Zuschauer anwesend war. Aus dem Material der Eröffnungsfeier entstand das Album OVO, welches im Jahr 2000 veröffentlicht wurde. Im Anschluss daran übernahm Peter Gabriel noch den Soundtrack für den Film Rabbit-Proof Fence (Deutscher Titel: Long Walk Home) des australischen Regisseurs Phillip Noyce. Im September 2002 wurde Peter Gabriel siebtes Studioalbum schließlich veröffentlicht. Die Fans warteten darauf zehn Jahre.</p>
<p>Im Jahr darauf erschien UP auch auf dem damals neuen Tonträger SACD. Den Surroundmix dürfte Tchad Blake erstellt haben. Lediglich in Italien kletterte das Album auf die Spitzenposition. In Deutschland wurde Platz 4 erreicht, in Peter Gabriels Heimatland verpasste man mit Platz 11 knapp die Top 10.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4147 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/08/249-foto-Peter-Gabriel-Up.jpg" alt="Peter Gabriel Up SACD" width="1000" height="555" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/08/249-foto-Peter-Gabriel-Up.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/08/249-foto-Peter-Gabriel-Up-300x167.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/08/249-foto-Peter-Gabriel-Up-768x426.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Darkness &#8211; 6:51<br />
2 Growing Up &#8211; 7:33<br />
3 Sky Blue &#8211; 6:37<br />
4 No Way Out &#8211; 7:53<br />
5 I Grieve &#8211; 7:25<br />
6 The Barry Williams Show &#8211; 7:16<br />
7 My Head Sounds Like That &#8211; 6:29<br />
8 More than This &#8211; 6:02<br />
9 Signal to Noise &#8211; 7:36<br />
10 The Drop &#8211; 2:59</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 66:40</span><span style="color: #800000;"><br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Als UP 2002 erschien, war ich zunächst schwer begeistert von Peter Gabriels neuem Album. Der Musikstil war radikal anders zum Vorgänger US aus dem Jahr 1992. Die Weltmusikeinflüsse waren nur noch spärlich vertreten, was nun neu war, war eine breite Palette an elektronischen Spielereien. Es klang überaus modern, man bekam eine Ahnung, wie Musik sich im neuen Jahrtausend weiterentwickeln könnte. Nun ja, so richtig weiterentwickelt hatte sich die Musik seitdem nicht mehr. Stattdessen klingt UP heute in weiten Strecken doch recht überproduziert. Peter Gabriel hat einfach viel zu viel in die Songs reingesteckt.</p>
<p>Heute ist UP ein Album, welches ich eher selten höre. Weniger wäre einfach mehr gewesen. Dass die Songs an sich durchaus Potenzial haben, beweist zum Beispiel der Elbow Remix von <em>More Than This</em>. Im Arrangement deutlich abgespeckt und zum großen Teil akustisch, zeigt diese Version, was in dem Lied steckt, was der elektronische Bombast, wie er auf dem Album zu hören ist, stattdessen zu verdecken scheint. Und dabei mag ich elektronische Spielereien eigentlich ganz gerne.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 78 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Peter Gabriel – vocals, organ, harmonica, piano, harmonium, keyboards, tom–tom, samples, Mellotron, electronics, bass keys, MPC groove, crotales, sampled guitar, sampled keyboards, string samples, electric guitar, JamMan<br />
Tony Levin – bass<br />
David Rhodes – guitars, backing vocals<br />
Manu Katché – drums<br />
Dave Power – drums<br />
Steve Gadd – drums, percussion<br />
Ged Lynch – drums, percussion<br />
Dominic Greensmith – drums<br />
Hossam Ramzy – tabla, percussion<br />
L. Shankar – improvised double violin<br />
Melanie Gabriel – backing vocals<br />
Tchad Blake – tape scratches, groove treatment effects<br />
Jon Brion – mandolin, Chamberlin<br />
Richard Chappell – programming, percussion, treated loop, loop manipulation<br />
Christian Le Chevretel – trumpet<br />
Adrian Chivers – backing vocals<br />
Pete Davis – additional programming<br />
Dominque Mahut – percussion<br />
Richard Evans – recorder, acoustic guitar<br />
Bob Ezrin – co–brass arrangement<br />
Tony Berg – backwards guitar<br />
Mitchell Froom – backwards piano<br />
Peter Green – guitar<br />
Will Gregory – string arrangement<br />
Stephen Hague – percussion<br />
Chris Hughes – drum programming<br />
Nick Ingman – orchestrations<br />
Nusrat Fateh Ali Khan – vocals<br />
Daniel Lanois – guitar, percussion<br />
Sally Larkin – backing vocals<br />
Chuck Norman – Spectre programming, bridge strings<br />
David Sancious – Hammond organ<br />
Ed Shearmur – co–brass arrangement<br />
Alex Swift – additional programming<br />
Assane Thiam – percussion<br />
Danny Thompson – double bass<br />
Will White – percussion<br />
Black Dyke Band – brass<br />
Blind Boys of Alabama – additional vocals<br />
Dhol Foundation – Dhol drums<br />
London Session Orchestra – strings<br />
Isobel Griffiths – string contractor</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Im Surroundmix gewinnt das Album aber wieder deutlich. Was im Stereomix schnell zu viel wird und überladen wirkt, macht in 5.1 erst richtig Spaß. In einigen Stücken schwirren die elektronischen Sounds an einem vorbei, sind mal vorne, mal hinten zu hören. Es ist eine völlig neue Erfahrung, UP auf diese Weise zu hören. Man hat den Eindruck, als hätte Peter Gabriel die Arrangements so überfrachtet, weil er eigentlich nur auf den Surroundmix aus war. Und man hört deutlich mehr raus! Bei <em>I Grieve</em> kann man auf der SACD verschiedene Instrumente ausmachen, die auf der herkömmlichen Stereofassung nur als undefinierte Hintergrundgeräuschkulisse wahrgenommen werden.</p>
<p>Als die SACD 2003 herauskam, wurde der Surroundmix schnell als Referenzmix gefeiert. 20 Jahre später würde ich sagen, dass man ihm etwas das Alter anhört. Im Vergleich zu heutigen Mixen in Surround oder Dolby Atmos, die ebenfalls mit reichlich elektronischen Spielereien besetzt sind, klingt UP doch insgesamt etwas konventioneller. Heute würde man das offensiver abmischen. 20 Jahre später zeigen uns die <a href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-i-o-songs-in-dolby-atmos/">Inside-Mixe der I/O-Songs</a>, dass man noch eine Schippe zulegen kann. Klar, auch bei UP schwirren Sounds von vorne nach hinten oder von einer zur anderen Seite. Aber man hält sich mit diesen Effektshots doch noch etwas zurück. Das Stück <em>Growing Up</em> kann hier aber vollends überzeugen. Hier passiert reichlich in allen Ecken des Raumes.</p>
<p>Bei einigen Stücken haben die Rears eher unterstützende Wirkung, als dass sie gleichberechtigt sind. Percussions, Beats, Keyboardssounds kommen ziemlich häufig aus den hinteren Kanälen. Es gibt einige Songs, die zunächst recht frontlastig klingen, sich aber gegen Ende schließlich auch in den hinteren Kanälen entfalten. Man wollte vermutlich auf diese Weise einen Überraschungseffekt haben. <em>Sky Blue</em> ist so ein Beispiel. Es passiert hinten zunächst nicht so viel, aber im großen Finale kommen hier die Blind Boys Of Alabama eindrucksvoll zur Geltung.</p>
<p><em>Signal to Noise</em> ist auf UP nicht nur das musikalische Highlight, sondern auch in Surround Sound sehr gut abgemischt worden. Das Stück besteht fast ausschließlich aus zahlreichen Schlagzeugspuren und einem imposanten Streicherorchester. Hier wurden die Drums in die vordere Raumhälfte gelegt, während die Streicher zum großen Teil in der hinteren Raumhälfte erklingen. Das Ganze klingt sehr eindrucksvoll. Doch auch hier kann man gegen Ende noch leise Percussions aus den Rears heraushören, die einem in Stereo niemals auffallen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">CD Audio</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD lässt sich (sofern man dieses im Player so eingestellt hat) automatisch mit dem 5.1 Mix starten.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Kein Bonus.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Signal to Noise, Growing Up</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein Surroundmix, der 2003 zeigte, was möglich ist.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix.<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+ 1%)<br />
+ Album lässt sich ohne TV-Hilfsmittel starten</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die SACD ist 2003 erschienen und natürlich längst out of Print. Gebrauchtpreise liegen bei etwa 100 Euro und mehr.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 01.10.2023</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="https://petergabriel.com/">Webseite von Peter Gabriel</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-up/">Peter Gabriel &#8211; Up</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/peter-gabriel-up/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sting &#8211; Sacred Love</title>
		<link>https://surroundmixe.de/sting-sacred-love/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/sting-sacred-love/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 16:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[R&B]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=3726</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2003 &#124; SACD &#124; Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Im September 2003 veröffentlichte Sting mit SECRET LOVE sein siebtes Studioalbum. Es ist der Nachfolger von BRAND NEW DAY, welches vier Jahre zuvor erschienen ist. Darauf passte der Bassist seinen musikalischen Stil ein wenig an die Moderne an. Langzeitproduzent Hugh Padgham wurde nicht länger benötigt, stattdessen arbeitete Sting nun mit dem britischen Produzenten Kipper zusammen, der dem Album einen etwas elektronischeren Anstrich verpasste, was BRAND NEW DAY zu einem guten Endresultat machte. Mit SACRED LOVE wollte man nun diese Erfolgsgeschichte weiterführen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/sting-sacred-love/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/sting-sacred-love/">Sting &#8211; Sacred Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2003 | SACD | Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Im September 2003 veröffentlichte Sting mit SECRET LOVE sein siebtes Studioalbum. Es ist der Nachfolger von BRAND NEW DAY, welches vier Jahre zuvor erschienen ist. Darauf passte der Bassist seinen musikalischen Stil ein wenig an die Moderne an. Langzeitproduzent Hugh Padgham wurde nicht länger benötigt, stattdessen arbeitete Sting nun mit dem britischen Produzenten Kipper zusammen, der dem Album einen etwas elektronischeren Anstrich verpasste, was BRAND NEW DAY zu einem guten Endresultat machte. Mit SACRED LOVE wollte man nun diese Erfolgsgeschichte weiterführen.</p>
<p>Doch es kam etwas anders. SACRED LOVE konnte nur knapp ein Drittel der Verkaufszahlen vom Vorgänger aufweisen. Auch findet sich kein richtiger Hit darauf, wo auf BRAND NEW DAY noch der Titelsong und <em>Desert Rose</em> für hohe Bekanntheit sorgten. Auf SACRED LOVE gibt es ein Duett mit Mary J. Blige, mit dem man jüngeres Publikum ködern wollte. Der Song ist mitnichten ein Fremdkörper auf dem Album, denn SACRED LOVE hatte auf mehreren Songs eine Tendenz zum damals sehr populären R&amp;B-Sound.</p>
<p>Im Jahr 2003 war man zudem mittendrin, als man mit SACDs und DVD-Audios versuchen wollte, ein neues musikalisches Zeitalter einzuläuten. Die Musikindustrie war wieder kurz davor zu sterben, weil mp3-Dateien kostenlos im Internet gezogen und getauscht wurden. Also wollte man mit diesen Medien und Musik in Surround-Sound Kaufargumente setzen. Aus dem Grund wurde von SACRED LOVE auch ein 5.1-Mix erstellt und auf SACD veröffentlicht. In Amerika gab es das Album zudem auch auf DVD-Audio zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3727 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/227-Foto-Sting-Sacred-Love.jpg" alt="Sting Sacred Love SACD 5.1" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/227-Foto-Sting-Sacred-Love.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/227-Foto-Sting-Sacred-Love-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/227-Foto-Sting-Sacred-Love-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Inside &#8211; 4:46<br />
2 Send Your Love &#8211; 4:38<br />
3 Whenever I Say Your Name &#8211; 5:25<br />
4 Dead Man&#8217;s Rope &#8211; 5:44<br />
5 Never Coming Home &#8211; 7:49<br />
6 Stolen Car (Take Me Dancing) &#8211; 3:55<br />
7 Forget About the Future &#8211; 5:12<br />
8 This War &#8211; 5:29<br />
9 The Book of My Life &#8211; 6:14<br />
10 Sacred Love &#8211; 5:43<br />
11 Send Your Love (Dave Audé Remix) – 3:16<br />
12 Shape of My Heart (Live) – 2:18</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 60:59</span><span style="color: #800000;"><br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Irgendwann scheint einfach die Luft raus zu sein! In den 80ern und 90ern konnte man einem neuen Album von Sting voller Vorfreude entgegenfiebern. Egal, was er machte, die Alben waren alle mehr oder weniger von hoher Qualität, es gab nur wenige Stücke, die nicht gezündet haben. 2003 sah man sich aber mit völlig neuen Tatsachen konfrontiert. Was Sting mit SACRED LOVE ablieferte, war doch am Ende ziemlich enttäuschend. Das ist nicht nur meine Ansicht. Jeder, den ich kenne und der Sting Fan ist, konnte wenig mit diesem neuen Album anfangen. Zu mittelmäßig war das Songmaterial, zu langweilig war die Produktion. Plötzlich sah man sich damit konfrontiert, dass einer der Lieblingsmusiker ein recht schwaches neues Album herausgebracht hat. Ich war damals regelrecht schockiert und auch heute noch denke ich an das Album eher mit Unbehagen. Ich glaube, ich habe es seit der Veröffentlichung keine zehn Mal gehört…</p>
<p>Man wünscht sich beim Hören, dass SACRED LOVE nach dem achten Song <em>This War</em> zu Ende ist. Denn bis dahin ist es eigentlich ganz passabel. In den letzten Stücken nimmt die Qualität jedoch merklich ab und der Rest zieht sich wie Kaugummi. Dabei sind es nur noch zwei reguläre Songs, die dann noch kommen. Anschließend folgt ein unnötiger Dance-Remix von <em>Send Your Love</em> und eine ebenso unnötige Kurz-Liveversion von <em>Shape Of My Heart.</em> Vermutlich hat Sting selbst gemerkt, dass SACRED LOVE nicht der große Wurf ist und wollte das Album mit einem Klassiker beenden.</p>
<p>Und warum besitze ich SACRED LOVE dann zweimal? Einmal als reguläre CD-Veröffentlichung und dann noch als SACD mit Surroundmix? Es liegt an dem Preis der SACD! Gebraucht bekommt man sie zu Schleuderpreisen, ich habe sie vor ein paar Jahren für ca. 3 Euro bekommen. Ein Preis, über den man zum Vervollständigen seiner Surround-Sammlung nicht lange überlegen braucht. Auch am günstigen Preis für die SACD lässt sich die geringe Beliebtheit des Albums erkennen. Wenn es ein Album wäre, das alle haben wollen, wäre die SACD mit Sicherheit nicht für 3 Euro zu haben.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 60 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Sting – vocals, keyboards, guitars, bass, Turkish clarinet<br />
Dominic Miller – guitars<br />
Vicente Amigo – flamenco guitar<br />
Anoushka Shankar – sitar<br />
Danny Dunlap – bass<br />
Christian McBride – double bass<br />
Jacqueline Thomas – cello<br />
Kipper – keyboards, programming, backing vocals<br />
David Hartley – piano and choir arrangements<br />
Jason Rebello – acoustic piano, Rhodes piano<br />
Jeff Young – Hammond organ<br />
Manu Katché – drums<br />
Vinnie Colaiuta – drums<br />
Rhani Krija – percussion<br />
Valerie Denys – castanets<br />
Aref Durvesh – tabla<br />
Levon Minassian – duduk<br />
Clark Gayton – trombone<br />
Chris Botti – trumpet<br />
Mary J. Blige – lead vocals (3)<br />
Katreese Barnes – backing vocals<br />
Ada Dyer – backing vocals<br />
Lance Ellington – backing vocals<br />
Donna Gardier – backing vocals<br />
Joy Rose – featured and backing vocals<br />
Bahija Rhapl – ethnic vocals<br />
Choeur de Radio France – choir<br />
Philip White – associate chorus master</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Die große Frage ist nun: Wenn schon die Musik wenig taugt, taugt denn dann wenigstens der Surroundmix? Leider nur bedingt. Um es positiv zu sagen, ist der Surroundmix nicht sonderlich diskret, er scheint aber das eher schwache Album um einiges interessanter zu machen. Meistens sind es Effektshots und Drumprogramming, die diskret im Raum verteilt werden. Ab und zu verirrt sich aber auch das eine oder andere Instrument in die rückwärtigen Kanäle. Sogar Sting singt bei <em>Send Your Love</em> und <em>Whenever I Say Your Name</em> mal aus dem linken Rear-Kanal.</p>
<p>Was den Gesamtsound angeht, macht das Album aber fast durchgehend eine sehr gute Figur. Mit einer Ausnahme! Ich weiß nicht, was man sich bei der Abmischung von <em>This War</em> gedacht hat. Dies ist mit Abstand der rockigste Song des Albums, aber dieser klingt richtig blutleer und kraftlos. Es klingt so, als wollte man bewusst Dinge im Mix begraben, damit sie niemand heraushören kann. Dies ist aber auch schon bei der Stereoversion der Fall. Die gleichen Probleme in den Surroundmix zu überführen ist da schon ziemlich konsequent.</p>
<p>Zwei Stücke könnte man im Mix als echte Highlights bezeichnen. <em>Never Come Home</em> ist fast drei Minuten länger als auf der Stereofassung. Das mag etwas widersprüchlich klingen, warum auf einem als langweilig kritisierten Album die Langfassung eines Stückes ein Highlight darstellt. Das Finale ist ein langes, jazziges Klaviersolo, was es bei Sting immer wieder mal gegeben hat. Hier ist dieser Instrumentalteil eben um einiges länger und hebt sich dadurch deutlich vom restlichen Mittelmaß ab.</p>
<p>Das zweite Highlight ist <em>Forget about The Future</em>, welches der mit Abstand diskreteste Song auf dem Album ist. Hier schwebt ein Synthesizersound durchs Zimmer, hinten sind diverse Samples und ein Clavinet zu hören, später kommen sogar Bläser aus den Rears. Geht doch!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>82 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">CD Audio</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD lässt sich (sofern man dieses so eingestellt hat) automatisch mit dem 5.1 Mix starten.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Kein Bonus.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Forget About The Future</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Mittelmäßiges Album, mittelmäßiger Mix mit ein paar Highlights.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Guter Klang (größtenteils), doch nur selten wirklich spannend im Surroundmix.<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+ 1%)<br />
+ Album lässt sich ohne TV-Hilfsmittel starten<br />
&#8211; musikalisch wahrlich keine Sternstunde von Sting<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 76 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die SACD ist 2003 erschienen und gebraucht ab etwa 3 Euro erhältlich.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Wer es auf die DVD-Audio abgesehen hat, muss mindestens das zehnfache zahlen.</span><br />
</em></span><br />
<em>Stand: 15.04.2023</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="https://www.sting.com/">Webseite von Sting</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/sting-sacred-love/">Sting &#8211; Sacred Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/sting-sacred-love/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genesis &#8211; Foxtrot</title>
		<link>https://surroundmixe.de/genesis-foxtrot/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/genesis-foxtrot/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 16:28:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=3592</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1972 &#124; SACD + DVD &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>FOXTROT feierte vor Kurzem seinen 50. Geburtstag. Es ist das vierte Studioalbum von Genesis und das zweite, welches in der klassischen Besetzung Banks/Collins/Gabriel/Hackett/Rutherford erschienen ist. Veröffentlicht wurde es im September 1972.</p>
<p>Auf dem Cover ist auf einer Eisscholle stehend eine Frau im roten Abendkleid zu sehen, die einen Fuchskopf trägt. Der Künstler Paul Whitehead ließ sich beim Cover weitestgehend von den Lyrics des Albums inspirieren. Die Fuchsfrau allerdings dürfte ihren Ursprung aus dem Jimi Hendrix Stück <em>Foxy Lady</em> haben. Die Band war von dem Cover wenig begeistert, doch genau dieses Cover dürfte in der Geschichte von Genesis große Bedeutung zukommen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/genesis-foxtrot/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/genesis-foxtrot/">Genesis &#8211; Foxtrot</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1972 | SACD + DVD | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>FOXTROT feierte vor Kurzem seinen 50. Geburtstag. Es ist das vierte Studioalbum von Genesis und das zweite, welches in der klassischen Besetzung Banks/Collins/Gabriel/Hackett/Rutherford erschienen ist. Veröffentlicht wurde es im September 1972.</p>
<p>Auf dem Cover ist auf einer Eisscholle stehend eine Frau im roten Abendkleid zu sehen, die einen Fuchskopf trägt. Der Künstler Paul Whitehead ließ sich beim Cover weitestgehend von den Lyrics des Albums inspirieren. Die Fuchsfrau allerdings dürfte ihren Ursprung aus dem Jimi Hendrix Stück <em>Foxy Lady</em> haben. Die Band war von dem Cover wenig begeistert, doch genau dieses Cover dürfte in der Geschichte von Genesis große Bedeutung zukommen.</p>
<p>Bei einem Konzert nach dem Instrumentalteil von <em>The Musical Box</em> ist Sänger Peter Gabriel mit einem roten Kleid seiner Frau und einem Fuchskopf wieder auf die Bühne erschienen, ohne den Rest der Band darüber zu informieren. Das bewirkte ein großes Maß an Aufmerksamkeit, plötzlich wurden Genesis in der Presse besprochen und waren ein Woche später auf Seite 1 des Melody Maker. Dies verschaffte FOXTROT dann auch eine deutlich bessere Chartplatzierung als die vorangegangenen Alben. Es kletterte in England bis auf Platz 12. In Italien kam es sogar bis auf Platz 1. Und Peter Gabriel durfte weitere Masken und Kostüme tragen.</p>
<p>Auf dem Album gibt es zwei große Klassiker der Band. Das ist zum einen <em>Watcher of The Skies</em> mit seinem langen, bedrohlichen Mellotron-Intro und zum anderen der Progressive Rock Longsong schlechthin <em>Supper‘s Ready</em>, welcher mit 23 Minuten fast die komplette zweite Albumseite einnimmt.</p>
<p>2008 erschien FOXTROT einzeln als SACD/DVD und in der roten Box 1970-1975 in Surround Sound. Den Surroundmix hat wieder Nick Davis erstellt. Tony Banks war wie immer dabei und hörte genau hin.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3597 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/11/217-foto-Genesis-Foxtrot.jpg" alt="Genesis Foxtrot SACD Surround 5.1" width="1000" height="570" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/11/217-foto-Genesis-Foxtrot.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/11/217-foto-Genesis-Foxtrot-300x171.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/11/217-foto-Genesis-Foxtrot-768x438.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Watcher of the Skies – 7:19<br />
2 Time Table – 4:42<br />
3 Get ’em out by Friday – 8:35<br />
4 Can-Utility and the Coastliners – 5:43<br />
5 Horizons – 1:39<br />
6 Supper’s Ready – 23:06 </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 50:53<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Als die Plattenfirma FOXTROT das erste Mal hörte, war man restlos begeistert. Es wird die Karriere der Band entscheidend nach vorne bringen, hieß es. Das waren noch Zeiten, als es noch nicht den Standardspruch gab, dass man auf dem Album keine Single hört. Als Single wurde dann auch das kurze <em>Happy The Man</em> veröffentlicht, welches gar nicht auf dem Album zu finden war.</p>
<p>Genesis machten da weiter, wo sie mit <a href="https://surroundmixe.de/genesis-nursery-cryme/">NURSERY CRYME</a> im Jahr zuvor aufgehört hatten. Das Selbstbewusstsein stieg, sodass die neuen Stücke um einiges ausgefeilter klangen. Spürbar nahm Tony Banks eine noch größere Rolle ein, denn im Vergleich zum Vorgängeralbum ist FOXTROT etwas weniger Gitarrenlastiger, sondern wird von seinen Orgeln, seinem Mellotron und Klavier getragen. Auf dem nächsten Album sollten dann noch Synthesizer hinzukommen.</p>
<p><em>Watcher Of The Skies</em> ist eine schnelle vertrackte Nummer mit einem Science-Fiction-Text über Außerirdische, welches von einem morsecodeartigen Rhythmus getragen wird. <em>Time Table</em> ist eine von Tony Banks geschriebene Ballade, die zeigt, wo es später mal mit Genesis hingehen sollte. Das zweitlängste Stück auf dem Album<em> Get´em out by Friday</em> dürfte das erste sozialkritische Stück der Band sein, bei dem Peter Gabriel die Rollen mehrerer Mieter und Vermieter einnimmt. Das in weiten Teilen von Steve Hackett geschriebene Stück <em>Can-Utility And The Coastlines</em> ist ein Beweis, dass ein Prog Rock Stück nicht immer 10 Minuten braucht um verschiedene Stimmungs- und Stilwechsel zu haben. <em>Horizons</em> ist ein kurzes Gitarrensolostück von Steve Hackett, welches auch heute noch zu seinem Liverepertoire gehört und von Johann Sebastian Bach inspiriert ist.</p>
<p>Als Nachtisch gibt es dann schließlich <em>Supper‘s Ready</em>, eine Zusammenstellung mehrerer Stücke, welche ineinander übergehen. Es beginnt mit einem akustisch getragenen, romantisch angehauchten Teil und geht später in einen bizarren Blues-Rock-Stampfer über. Der Höhepunkt dürfte schließlich die Apokalypse im 9/8-Takt sein, ein langes instrumentales Orgelsolo, welches zum besten und fesselndsten gehört, was Genesis je auf Platte gebracht haben. Übrigens komplett geschrieben von Banks/Collins/Rutherford, also der späteren Pop-Formation, die für den einen oder anderen einfach nicht Genesis ist, weil Gabriel und Hackett fehlen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 93 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Tony Banks – Hammond organ, Mellotron, electric and acoustic pianos, 12-string guitar, backing vocals<br />
Steve Hackett – electric guitar, 6-string guitar, 12-string guitar<br />
Phil Collins – drums, backing vocals, assorted percussion<br />
Peter Gabriel – lead vocals, flute, bass drum, tambourine, oboe<br />
Mike Rutherford – bass guitar, bass pedals, cello, 12-string guitar, backing vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>FOXTROT ist ein weiterer Surroundmix, der größtenteils sehr diskret aus den Lautsprechern erklingt. Im ersten Stück <em>Watcher of The Skies</em> ist dies aber noch nicht zu Hundertprozent spürbar. Das lange Intro von Tony Banks ist hier von Nick Davis in die Raummitte gelegt worden, wobei die tieferen Mellotron-Töne gefühlt mehr aus den Rears kommen. Sobald Phil Collins mit seinem hektischen Schlagzeugspiel loslegt, ist auch das Schlagzeug sehr weit im Raum zu finden. Mike Rutherfords Bassspiel ist sogar noch weiter hinten zu hören. Dadurch wird in diesem ersten Stück der Fokus auf den Rhythmus gesetzt, was genau richtig ist, da es hier der Rhythmus ist, der das Lied trägt. Orgel und Gitarre sind hier weitestgehend vorne zu finden, wobei für einzelne Töne Steve Hackett auch hinten rechts auszumachen ist. Es klingt sehr druckvoll, aber es erscheint einem nicht vollkommen diskret.</p>
<p><em>Timetable</em> ist eine Ballade, welche vom Klavier getragen wird, welches in die Rears gesetzt wurde. Auch Gitarren finden sich hinten. Schlagzeug und Bass sind hier auch wieder weit in den Raum geschoben. Mit Ausnahme des kleinen Solostücks <em>Horizon</em>s, bei dem die Akustikgitarre aus allen Lautsprechern erklingt, bilden die drei restlichen Songs des Albums eine Tour de Force an diskreter Surroundabmischung. Bei diesen Stücken gibt es zahlreiche Pop-ups, also Sounds und Instrumente, die immer irgendwo im Zimmer auftauchen.</p>
<p>Ein echtes Highlight ist da<em> Get´em out by Friday</em>, welches zurecht als kleine Rockoper bezeichnet werden könnte. In diesem Stück, bei dem es um Zwangsräumungen von Mietern geht, spielt Peter Gabriel mit seinem Gesang mehrere Charaktere, die in den einzelnen Lautsprechern positioniert werden. So singt er mal vorne, mal hinten rechts, mal hinten links. Gitarren und Tasteninstrumente haben keinen angestammten Platz, sondern tauchen immer irgendwo im Raum auf. Bei <em>Can-Utility And The Coastliners</em> sind es die 12-saitigen Gitarren, die um den Hörer herum verteilt sind. Später, wo auch Tasteninstrumente und E-Gitarren hinzukommen, sind diese ebenfalls überall im Raum zu hören.</p>
<p>Das zentrale Stück von FOXTROT ist natürlich <em>Supper‘s Ready</em>. Auch hier sind es zunächst die Akustikgitarren, die für die Räumlichkeit sorgen. Die verschiedenen Instrumente werden von Nick Davis wieder gekonnt im Raum verteilt. Die kleinen Soundgimmicks wie Stimmverfremdungen oder der Kinderchor wurden in die hinteren Kanäle gemischt. Gegenüber den restlichen Stücken würde ich aber sagen, dass die Soundqualität bei <em>Supper‘s Ready</em> etwas abfällt. Generell klingt FOXTROT nicht auf allerhöchstem Niveau, man merkt dem Album die 50 Jahre an. Aber es klingt deutlich besser als der Originalmix, ohne dass der Klangcharakter verloren geht.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">CD Audio</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1 (96 kHz / 24 bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD lässt sich (sofern man ein SACD kompatibles Gerät hat und dieses so eingestellt hat) automatisch mit dem 5.1 Mix starten. Wer keinen SACD Player sein eigen nennt, kann den Surround-Mix auch von der DVD hören, der da in Dolly Digital und DTS 96/24 vorliegt. Großer Pluspunkt: Das Menü ist so konzipiert, dass man lediglich zweimal Enter drücken muss, um das Album in DTS hören zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Als Bonus bietet die DVD neben den obligatorischen Bandinterviews (35 Minuten) auch zwei historische TV-Auftritte. Das ist einmal der Fernsehauftritt im belgischen Fernsehen (30 Minuten), der eigentlich besser auf NURSERY CRYME aufgehoben wäre, weil es ein Promoauftritt für dieses Album war. Zum anderen gibt es einige Backstageaufnahmen und Ausschnitte aus einem Konzert in Rom (4 Minuten).</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +2 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Supper&#8217;s Ready</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Das Album ist ein Klassiker, der Surroundmix wird ihm gerecht!</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix<br />
+ High Resolution (+ 1%)<br />
+ Bonusmaterial (+ 2%)<br />
+ Album lässt sich blind starten</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 98 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD / DVD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Der 2008 erschienene 5.1 Mix ist out of Print und nur noch für Preise jenseits von 100 Euro zu bekommen. Die grüne Box mit allen Alben von 1970-1975 kostet gar über 500 € (statt der damaligen 100 €). </span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 22.12.2022</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.genesis-fanclub.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">It &#8211; Genesis Fanclub </a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/genesis-foxtrot/">Genesis &#8211; Foxtrot</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/genesis-foxtrot/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
