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	<title>Streaming Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Jun 2026 15:28:05 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Streaming Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>Kraftwerk &#8211; Radio-Activity</title>
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					<comments>https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 15:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p>Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN stand Kraftwerk 1975 vor der Aufgabe, den überraschenden Durchbruch zu bestätigen. Anstatt jedoch einfach an die Formel des Vorgängers anzuknüpfen, entwickelten Ralf Hütter und Florian Schneider mit RADIO-ACTIVITY ein deutlich konsequenteres Konzept. Das fünfte Studioalbum der Düsseldorfer gilt heute als das erste komplett elektronische Werk der Band.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei die doppelte Bedeutung des Titels: Einerseits die Radioaktivität als physikalisches Phänomen, andererseits die Aktivität im Äther, also die Welt des Rundfunks und der Funkübertragung. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Blu-ray Disc / Streaming | Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN stand Kraftwerk 1975 vor der Aufgabe, den überraschenden Durchbruch zu bestätigen. Anstatt jedoch einfach an die Formel des Vorgängers anzuknüpfen, entwickelten Ralf Hütter und Florian Schneider mit RADIO-ACTIVITY ein deutlich konsequenteres Konzept. Das fünfte Studioalbum der Düsseldorfer gilt heute als das erste komplett elektronische Werk der Band.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei die doppelte Bedeutung des Titels: Einerseits die Radioaktivität als physikalisches Phänomen, andererseits die Aktivität im Äther, also die Welt des Rundfunks und der Funkübertragung.</p>
<p>Mit RADIO-ACTIVITY festigte sich zugleich die klassische Kraftwerk-Besetzung aus Ralf Hütter, Florian Schneider, Karl Bartos und Wolfgang Flür. Das Album entstand vollständig im eigenen Kling-Klang-Studio in Düsseldorf, das der Band erstmals die vollständige Kontrolle über Produktion, Gestaltung und Vermarktung ihrer Musik ermöglichte. Parallel gründeten Kraftwerk ihren eigenen Musikverlag und legten damit den Grundstein für die weitgehende Unabhängigkeit, die ihre weitere Karriere prägen sollte.</p>
<p>Rückblickend gilt RADIO-ACTIVITY als Übergangswerk zwischen dem eher offenen, experimentellen Charakter von AUTOBBAHN und den späteren, streng konzipierten Alben TRANS-EUROPA EXPRESS und DIE MENSCH-MASCHINE. Obwohl das Werk bei seiner Veröffentlichung teilweise als kühl und minimalistisch wahrgenommen wurde, entwickelte es sich zu einem wichtigen Einfluss auf New Wave, Synth-Pop und die spätere elektronische Tanzmusik. Besonders die Titelsingle <em>Radioactivity</em> gewann über die Jahrzehnte zusätzliche Bedeutung und wurde durch spätere Überarbeitungen der Band zu einer internationalen Anti-Atom-Hymne.</p>
<p>Zum 50. Geburtstag des Albums wurde nun ein neuer Mix in Dolby Atmos vorgestellt, der nicht nur auf Streamingportalen gehört werden kann, sondern auch wie <a href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-autobahn/">AUTOBAHN im letzten Jahr </a>als Blu-ray veröffentlicht wurde. Erstellt wurde er wieder von Fritz Hilpert mit Ralf Hütter.</p>
<p style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6909 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity.jpg" alt="Kraftwerk Radio-Activity Dolby Atmos" width="1200" height="715" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-300x179.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-1024x610.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-768x458.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Geiger Counter &#8211; 1:07<br />
2 Radioactivity &#8211; 6:42<br />
3 Radioland &#8211; 5:51<br />
4 Airwaves &#8211; 4:40<br />
5 Intermission &#8211; 0:39<br />
6 News &#8211; 1:17<br />
7 The Voice of Energy &#8211; 0:55<br />
8 Antenna &#8211; 3:43<br />
9 Radio Stars &#8211; 3:35<br />
10 Uranium &#8211; 1:27<br />
11 Transistor &#8211; 2:15<br />
12 Ohm Sweet Ohm &#8211; 5:39</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 37:51</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch verfolgt RADIO-ACTIVITY einen deutlich reduzierteren Ansatz als sein Vorgänger. Während AUTOBBAHN noch auf eine Mischung aus elektronischen Klängen und traditionellen Instrumenten setzte, dominiert hier erstmals eine vollständig synthetische Klangwelt. Synthesizer, Vocoder, elektronische Percussion und Radiogeräusche bilden das Fundament der Kompositionen. Geigerzähler, Morsezeichen, Rauschen und Nachrichtenschnipsel werden nicht nur als Effekte eingesetzt, sondern sind integraler Bestandteil der musikalischen Struktur. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen technisch, futuristisch und erstaunlich intim wirkt.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt das Album eine stärkere Konzentration auf kurze, prägnante Themen und wiederkehrende Motive. Die langen, organisch entwickelten Strukturen von AUTOBAHN weichen einer strengeren Formensprache, die bereits die späteren Meisterwerke der Band vorwegnimmt. Stücke wie <em>Radioland</em>, <em>Antenna</em> oder <em>Ohm Sweet Ohm</em> verbinden minimalistische Melodien mit präzise konstruierten elektronischen Arrangements und verdeutlichen, wie Kraftwerk ihren charakteristischen Stil weiter verfeinerten. Neben diesen Stücken, die noch deutlichen Songcharakter aufweisen, enthält das Album aber auch eine Reihe an avandgardistischen Klangcollagen, wodurch es auch als das sperrigste Werk ihrer Hauptphase angesehen werden könnte.</p>
<p>Auch sprachlich nimmt RADIO-ACTIVITY innerhalb der Kraftwerk-Diskografie eine Sonderstellung ein. Zwar erschien das Album sowohl als RADIO-ACTIVITY als auch als RADIO-AKTIVITÄT, die Unterschiede beschränken sich jedoch auf Titel, Covergestaltung und Beschriftungen. Die Musik selbst ist identisch. Auf mehreren Stücken wechseln deutsche und englische Textpassagen innerhalb derselben Aufnahme. Andererseits sind Stücke wie <em>News (Nachrichten)</em> und <em>The Voice of Energy</em> <em>(Die Stimme der Energie)</em> weiterhin komplett auf deutsch. Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN, das überwiegend in deutscher Sprache gehalten war, öffnete sich die Band damit bewusst einem breiteren Publikum. Erst mit dem Nachfolger TRANS-EUROPA EXPRESS begann Kraftwerk, eigenständige deutsche und englische Sprachversionen ihrer Alben zu produzieren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Ralf Hütter – vocals, synthesizers, Orchestron, electronic piano, drum machine, electronics<br />
Florian Schneider – vocals, vocoder, votrax, synthesizers, electronics<br />
Karl Bartos – electronic percussion<br />
Wolfgang Flür – electronic percussion</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix von RADIO-ACTIVITY demonstriert einmal mehr eindrucksvoll, welches Potenzial in einer offensiven Verteilung elektronischer Klänge innerhalb eines dreidimensionalen Klangfeldes steckt. Besonders deutlich wird dies bei den Stücken mit klassischer Songstruktur. Synthesizer-Melodien, Sequenzen und elektronische Rhythmusmuster werden konsequent über alle Lautsprecherebenen verteilt. Rhythmische Elemente verbleiben dabei nicht ausschließlich auf der Front, sondern erscheinen ebenso aus den Rear-Lautsprechern oder den Höhenkanälen. Flächige Klänge und Orchestron-Sounds schweben teilweise förmlich über dem Hörplatz und verleihen Titeln wie <em>Radioland</em>, <em>Airwaves</em> oder <em>Ohm Sweet Ohm</em> eine beeindruckende räumliche Tiefe. Auffällig ist dabei, wie intensiv die vertikale Ebene genutzt wird. Dennoch funktioniert die Abmischung auch auf einem klassischen 5.1-System hervorragend und verliert dort nur wenig von ihrer Wirkung.</p>
<p>Das Konzept des Albums kommt dem Atmos-Format zusätzlich entgegen. Da sich RADIO-ACTIVITY inhaltlich mit Radiowellen, Frequenzen, elektromagnetischen Signalen und radioaktiven Prozessen beschäftigt, finden sich zahlreiche bewegte Klangeffekte im Mix. Signale wandern durch den Raum, kreisen um den Hörer oder bewegen sich von vorne nach hinten und zurück. Gerade diese Bewegungen wirken nie wie ein Selbstzweck, sondern unterstützen die technische und futuristische Atmosphäre des Albums. Immer wieder entstehen Momente, die selbst erfahrene Surround-Hörer überraschen können.</p>
<p>Gleichzeitig unterscheidet sich RADIO-ACTIVITY deutlich von den späteren Kraftwerk-Alben. Ein großer Teil der Laufzeit besteht aus kurzen Klangstudien, Soundcollagen und experimentellen Zwischenspielen, die oft nur aus wenigen Klangquellen aufgebaut sind. Auch diese profitieren grundsätzlich von der räumlichen Aufbereitung. Besonders gelungen ist etwa <em>News</em>, bei dem Nachrichtenschnipsel aus unterschiedlichen Richtungen des Raumes erklingen und der Eindruck mehrerer gleichzeitig laufender Radiogeräte entsteht. In <em>The Voice of Energy</em> wird die einzelne Vocoder-Stimme dagegen wirkungsvoll in die Höhenebene verlagert, wodurch sie wie eine über dem Hörer schwebende Ansage eines elektrischen Gottes erscheint.</p>
<p>Naturgemäß wirken diese minimalistischen Klangcollagen jedoch weniger spektakulär als die eigentlichen Songs des Albums. Wo lediglich ein oder zwei Klangelemente vorhanden sind, gibt es weniger Möglichkeiten für komplexe Rauminszenierungen als bei den reich instrumentierten Stücken. Dennoch gelingt es dem Atmos-Mix, selbst den experimentelleren Passagen zusätzliche Tiefe und Präsenz zu verleihen. Seine größten Stärken spielt er jedoch dort aus, wo Kraftwerks elektronische Arrangements in voller Ausprägung zu hören sind und sich die zahlreichen Klangschichten frei im Raum entfalten können.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Audio 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"> </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album kann ohne Zuschalten des Fernsehers per Enter-Taste in Dolby Atmos gestartet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray befindet sich kein weiteres Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Radioactivity, Radioland</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiterer sehr schöner Mix von Kraftwerk in Dolby Atmos.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+1 %)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Ausgabe ist frisch auf dem Markt und für ca. 20-25 Euro zu bekommen.<br />
</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">RADIO-ACTIVITY kann auch im Streaming bei Apple Music, Amazon Music und Tidal in Dolby Atmos gehört werden.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 23.06.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://kraftwerk.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Kraftwerk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Foo Fighters &#8211; Your Favorite Toy</title>
		<link>https://surroundmixe.de/foo-fighters-your-favorite-toy/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/foo-fighters-your-favorite-toy/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Foo Fighters]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2026 &#124; STREAMING &#124; Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Nach dem emotionalen und von Trauer geprägten Vorgänger BUT HERE WE ARE standen die Foo Fighters vor der Frage, wie es musikalisch weitergehen sollte. Das Album war stark von der Verarbeitung des Todes von Taylor Hawkins geprägt und wirkte stellenweise wie eine therapeutische Bestandsaufnahme der Band. Für das Nachfolgewerk schlug Dave Grohl nun bewusst einen anderen Weg ein. Statt Rückschau und Melancholie sollte wieder die Freude am gemeinsamen Musizieren im Mittelpunkt stehen.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2026 | STREAMING | Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Nach dem emotionalen und von Trauer geprägten Vorgänger BUT HERE WE ARE standen die Foo Fighters vor der Frage, wie es musikalisch weitergehen sollte. Das Album war stark von der Verarbeitung des Todes von Taylor Hawkins geprägt und wirkte stellenweise wie eine therapeutische Bestandsaufnahme der Band. Für das Nachfolgewerk schlug Dave Grohl nun bewusst einen anderen Weg ein. Statt Rückschau und Melancholie sollte wieder die Freude am gemeinsamen Musizieren im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Während einer längeren Pause nach der Welttournee 2024 nahm Grohl in seinem Heimstudio zahlreiche Demos auf. Aus mehreren Dutzend Songideen kristallisierte sich schließlich eine Gruppe von zehn Stücken heraus, die klanglich und stilistisch zusammenpassten. Besonders der Titeltrack <em>Your Favorite Toy</em> entwickelte sich dabei zu einer Art Leitmotiv für das gesamte Album und gab die Richtung vor: kurze, direkte und energiegeladene Rocksongs ohne große Umwege.</p>
<p>Aufgenommen wurde das Album im bandeigenen Studio 606 in Los Angeles. Eine Besonderheit der Produktion war, dass Dave Grohl und der neue Schlagzeuger Ilan Rubin die Rhythmusspuren gemeinsam live und ohne Clicktrack einspielten. Dadurch entstand ein bewusst organischer Grundsound, der sich von vielen modernen Rockproduktionen unterscheidet. Anschließend ergänzten die übrigen Bandmitglieder Gitarren, Bass und Keyboards. Produziert wurde das Album von den Foo Fighters gemeinsam mit Oliver Roman, während Mark &#8222;Spike&#8220; Stent für den Mix verantwortlich war.</p>
<p>YOUR FAVORITE TOY ist zugleich das erste Studioalbum der Foo Fighters mit Ilan Rubin am Schlagzeug. Der frühere Nine-Inch-Nails- und Angels-&amp;-Airwaves-Schlagzeuger stieß 2025 fest zur Band. Seine dynamische und kraftvolle Spielweise passt sehr gut zu den kompakten Songs, die sich über die gesamte Laufzeit kaum eine Verschnaufpause gönnen. Mit nur gut 36 Minuten ist YOUR FAVORITE TOY zudem das bislang kürzeste Studioalbum der Band.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-6901 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy.jpg" alt="Foo Fighters Your Favorite Toy Dolby Atmos" width="2224" height="660" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-300x89.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-1024x304.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-768x228.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-1536x456.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-2048x608.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Caught in the Echo &#8211; 4:02<br />
2 Of All People &#8211; 2:34<br />
3 Window &#8211; 3:37<br />
4 Your Favorite Toy &#8211; 2:56<br />
5 If You Only Knew &#8211; 4:00<br />
6 Spit Shine &#8211; 3:21<br />
7 Unconditional &#8211; 4:16<br />
8 Child Actor &#8211; 3:45<br />
9 Amen, Caveman &#8211; 3:16<br />
10 Asking for a Friend &#8211; 4:29</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 36:26</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Die ersten Stücke des Albums geben sich im Atmos-Mix noch recht verhalten. Eine gewisse Immersivität stellt sich zwar bereits ein, dennoch hat man zunächst das Gefühl, dass die Bühne überwiegend vor der eigenen Nase aufgebaut ist und aus den hinteren Bereichen kaum diskrete Anteile kommen.</p>
<p>Mit dem dritten Stück <i>Window </i>wird es dann allerdings deutlich räumlicher, hier geht sprichwörtlich das Fenster im Mix auf. Erstmals sind Gitarren nicht nur vorne oder seitlich zu hören, sondern auch links und rechts hinter dem Hörplatz. Dieses Klangbild bleibt mehr oder weniger über den Rest des Albums erhalten. Neben einigen etwas zurückhaltender abgemischten Songs gibt es immer wieder Stücke, die deutlich mehr aus dem Format herausholen und für einige gelungene Überraschungsmomente sorgen.</p>
<p>Für ein Gitarrenrock-Album sind es naturgemäß vor allem die Gitarren, die für die Verteilung im Raum verantwortlich sind. Gelegentlich werden aber auch Teile des Schlagzeugs weiter im Raum positioniert oder seitlich verortet. Dadurch entsteht immer wieder zusätzliche Bewegung im Klangbild, ohne dass der Mix dabei überladen wirkt.</p>
<p>Backing Vocals finden sich meist im hinteren Bereich des Raumes wieder. Auch in der Vertikalen werden diese häufig etwas gestaffelt platziert. Die Höhenkanäle stehen insgesamt allerdings eher selten im Mittelpunkt. Hin und wieder werden Gitarrenspuren etwas nach oben verbreitert oder angehoben. Statt Gitarren diskret an die Decke zu kleben, nutzt man die oberen Kanäle vor allem für die wenigen Tasteninstrumente, die auf dem Album zu hören sind. Gerade diese machen sich dort besonders bemerkbar.</p>
<p>Der Gesamtsound wirkt druckvoll, was auch daran liegen dürfte, dass sich weiterhin ein Großteil des Geschehens vor dem Hörer abspielt und die hinteren sowie oberen Kanäle eher für zusätzliche Klangfarben genutzt werden. Mit den höheren Frequenzen hat man es allerdings stellenweise etwas übertrieben. Diese wirken gelegentlich etwas harsch. Möglicherweise liegt das auch an den häufig leicht verzerrten Lead-Vocals. Wenn diese voll aufdrehen, zieht das klanglich schon ordentlich wie Hechtsuppe.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Window, Spit Shine</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Guter Atmos Mix eines Gitarren-Rock-Albums.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 84 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von YOUR FAVORITE TOY gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 17.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://foofighters.com/">Offizielle Webseite von den Foo Fighters</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/foo-fighters-your-favorite-toy/">Foo Fighters &#8211; Your Favorite Toy</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tori Amos &#8211; In Times Of Dragons</title>
		<link>https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tori Amos]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit IN TIMES OF DRAGONS veröffentlichte Tori Amos gerade ihr 18. Studioalbum, welches zudem von SuperDeluxeEdition.com direkt Bestandteil der Surround Sound Series wurde und auf Blu-ray in Dolby Atmos erschienen ist. Es ist mittlerweile Teil 61 der Serie.<br />
Nach mehreren eher persönlichen und introspektiven Werken richtet Tori Amos den Blick diesmal wieder stärker nach außen und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer metaphorischen Fantasy-Erzählung. Das Album entstand in ihrer Wahlheimat Cornwall. Unterstützt wurde sie erneut von langjährigen Weggefährten wie Matt Chamberlain, Jon Evans und ihrem Lebensgefährten Mark Hawley. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 | Blu-ray / Streaming | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit IN TIMES OF DRAGONS veröffentlichte Tori Amos gerade ihr 18. Studioalbum, welches zudem von SuperDeluxeEdition.com direkt Bestandteil der Surround Sound Series wurde und auf Blu-ray in Dolby Atmos erschienen ist. Es ist mittlerweile Teil 61 der Serie.</p>
<p>Nach mehreren eher persönlichen und introspektiven Werken richtet Tori Amos den Blick diesmal wieder stärker nach außen und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer metaphorischen Fantasy-Erzählung. Das Album entstand in ihrer Wahlheimat Cornwall. Unterstützt wurde sie erneut von langjährigen Weggefährten wie Matt Chamberlain, Jon Evans und ihrem Lebensgefährten Mark Hawley.</p>
<p>Inhaltlich erzählt IN TIMES OF DRAGONS eine moderne Fabel über Demokratie, Tyrannei und gesellschaftliche Spaltung. Im Mittelpunkt steht eine wohlhabende Frau, die vor ihrem autoritären Ehemann flieht und auf ihrer Reise durch die USA unterschiedlichsten Figuren begegnet. Amos arbeitet dabei mit einer Vielzahl symbolischer Bilder, insbesondere mit Drachen und sogenannten „Lizard Demons“, die für autoritäre und demokratiefeindliche Kräfte stehen. Die Geschichte wirkt wie ein düsteres Roadmovie voller politischer und persönlicher Traumata, gleichzeitig aber auch wie eine Suche nach Hoffnung und Veränderung.</p>
<p>Dabei bleibt vieles bewusst metaphorisch und offen formuliert. Mehrere Songs entstanden gemeinsam mit ihrer Tochter Natashya Hawley, die auf dem Album auch verschiedene Rollen innerhalb der Geschichte verkörpert. Gerade dadurch wirkt das Werk trotz seiner politischen Ebene oft erstaunlich persönlich und intim. Bereits auf ihrem 2014 erschienenen Album <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-unrepentant-geraldines/">UNREPENTANT GERALDINES</a> konnte man ihre Tochter bei einem Duett hören, die damals noch hörbar im Teenager-Alter steckte. Ihre heutige Stimme dagegen erinnert stark an die junge Tori Amos.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6896 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons.jpg" alt="Tori Amos In Times Of Dragons Dolby Atmos" width="1200" height="686" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-300x172.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-1024x585.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-768x439.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Shush – 6:15<br />
2 In Times of Dragons – 4:50<br />
3 Provincetown – 5:06<br />
4 St. Teresa – 6:19<br />
5 Gasoline Girls – 2:56<br />
6 Ode to Minnesota – 1:34<br />
7 Fanny Faudrey – 1:47<br />
8 Veins – 3:59<br />
9 Strawberry Moon – 4:10<br />
10 Song of Sorrow – 6:19<br />
11 Flood – 4:03<br />
12 Pyrite – 3:34<br />
13 Tempest – 5:18<br />
14 Angelshark – 3:47<br />
15 Blue Lotus – 6:03<br />
16 Stronger Together – 3:14<br />
17 23 Peaks – 6:42</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 76:02</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Düster ist die Geschichte, die das Konzeptalbum zusammenhält, und überraschend düster ist auch das Album selbst geworden. An den wohlklingenden Piano-Pop der früheren Werke von Tori Amos erinnert nur noch wenig. Ihre Stimme ist altersbedingt mittlerweile deutlich dunkler und rauer geworden, was mir bereits beim Konzert vor einigen Wochen aufgefallen ist, das ich noch vor der Albumveröffentlichung besucht habe.</p>
<p>Klar ist ihr Bösendorfer-Flügel in den meisten Stücken wieder das Hauptinstrument, wobei sie bewusst häufiger in tieferen Lagen spielt. Zudem gibt es auf IN TIMES OF DRAGONS einen größeren Einsatz von Synthesizern. Das letzte Stück <em>23 Peaks</em> kommt sogar gänzlich ohne Klavier aus und ist stark von Ambient-Klängen geprägt. Beim Sounddesign musste ich bei einigen Songs immer wieder an Peter Gabriel denken. <em>St. Teresa</em> klingt mit dem afrikanisch anmutenden Gitarrenpicking fast wie eine kleine Schwester von <i>Secret World</i>.</p>
<p>Aufgrund der bedrückenden Stimmung ist dies ein eher untypisches Album von Tori Amos, das unbedingt mehrere Hördurchläufe benötigt. Schon allein wegen der Laufzeit von 76 Minuten kann es sich beim ersten Hören kaum vollständig erschließen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 84 %<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Tori Amos – piano, synthesizers, keyboards, harpsichord, vocals<br />
Matt Chamberlain – drums, percussion, drum programming, electronics<br />
Jon Evans – basses<br />
Mark Hawley – guitars<br />
John Philip Shenale – synthesizers, samplers, orchestral arrangements<br />
Natashya Hawley – additional vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix hinterlässt beim ersten Hördurchlauf zunächst einen eher unscheinbaren Eindruck. Genau wie die Musik selbst braucht allerdings auch die Abmischung mehrere Durchläufe, um sich vollständig zu entfalten. Mit der Zeit wird deutlich, wie viele kleine Details hier im Raum versteckt wurden. Immer wieder entdeckt man Sounds, die beim ersten oder zweiten Hören kaum auffielen und sich erst später dezent irgendwo im Raum bemerkbar machen.</p>
<p>Toris Bösendorfer-Flügel ist meist vorne positioniert und wirkt im Vergleich zu ihrer Stimme, die ebenfalls frontal ortbar bleibt, etwas weiter in den Raum geschoben. Bei einigen Stücken scheint das Klavier zudem sehr breit im Panorama abgemischt zu sein, gelegentlich lässt es sich auch leicht erhöht wahrnehmen.</p>
<p>Wie eigentlich immer bei Alben von Tori Amos gibt es auch hier zahlreiche zusätzliche Stimmen, Chöre und Backing Vocals, die wie erwähnt teilweise von ihrer Tochter Natashya gesungen werden und die stellenweise auch als Duettpartnerin fungiert. Diese zusätzlichen Stimmen erklingen häufig hinten oder oben im Raum. Teilweise sind sie auch seitlich verteilt, was einen sehr schönen räumlichen Effekt erzeugt. Die wenigen Gitarren, die auf dem Album zu hören sind, werden meist im hinteren Bereich positioniert, wo sie einen gelungenen Kontrast zu den tiefen und schweren Klavierklängen bilden. Dort wirken sie sehr passend eingesetzt.</p>
<p>Für ein Tori-Amos-Album vergleichsweise ungewohnt ist der recht hohe Anteil an Keyboards, Synthesizern und weiteren dezenten elektronischen Effekten. Auch gesampelte Orchesterklänge tauchen immer wieder auf. Diese Elemente werden im gesamten Raum verteilt und bilden das eigentliche Fundament des räumlichen Mixes. Synthesizerflächen schweben häufig etwas höher positioniert durch den Raum, während andere Keyboard- und E-Piano-Klänge eher hinten erklingen. Insgesamt sind diese Sounds allerdings meist sehr dezent eingebunden und fallen beim oberflächlichen Hören zunächst kaum auf. Bei einigen Songs spielt Tori Amos statt ihres Flügels auch E-Piano oder Cembalo, wobei diese Instrumente dann wieder eher frontal im Mix platziert sind.</p>
<p>Die Rhythmussektion bleibt dagegen vergleichsweise klassisch. Das akustische Schlagzeug kommt überwiegend von vorne, während Drum-Programming und zusätzliche Percussion-Elemente immer wieder über den gesamten Raum verteilt werden, meist hinten, gelegentlich aber auch oben. Der Bass ist in vielen Stücken angenehm kraftvoll und nicht einfach starr vorne positioniert, sondern häufig eher mittig im Raum verankert. Auch er wagt gelegentlich kleinere Ausflüge in die hinteren Bereiche.</p>
<p>Es gibt durchaus Alben, die noch deutlich immersiver abgemischt wurden. Insgesamt macht der Atmos-Mix von IN TIMES OF DRAGONS aber eine sehr gute Figur, weil er ausgesprochen geschmackvoll umgesetzt wurde. Die Räumlichkeit drängt sich nie unnötig in den Vordergrund, sondern unterstützt die Musik und lässt sie auf natürliche Weise lebendiger wirken.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet in Dolby Atmos, wenn man im Menü die Enter Taste drückt. Perfekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Wie meistens bei einer SDE-Veröffentlichung gibt es auch hier Bonusmaterial, bei dem man sich fragen könnte, ob es das gebraucht hätte. So gibt es auch bei diesem Konzeptalbum, bei dem die Texte keine unwesentliche Rolle spielen, das Album im Instrumentalmix (in Atmos und Stereo). Der Karaoke-Abend kann kommen!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>St. Teresa, Stronger Together, 23 Peaks</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiteres schönes Album von Tori Amos mit überwiegend sehr gutem Atmos-Mix.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ etwas Bonusmaterial für den Karaoke-Abend (+ 0,5 %)<br />
+ High-Res (+1%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe ist Bestandteil der SDE-Series und war nur im Shop von Superdeluxeeditions.com für etwa 40 Euro inkl. Versand vorzubestellen. Restbestände dürften aber noch verfügbar sein.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 11.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://toriamos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Tori Amos</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Scorpions &#8211; Rock Believer</title>
		<link>https://surroundmixe.de/scorpions-rock-believer/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/scorpions-rock-believer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Scorpions]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2022 &#124; STREAMING &#124; Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Nachdem ich diese Rezi buchstäblich in letzte Sekunde geschoben habe, weil urplötzlich das Erstlingswerk der Scorpions ebenfalls in Dolby Atmos verfügbar war, will ich das bis jetzt letzte Album des deutschen Hard-Rock-Exports ROCK BELIEVER an dieser Stelle nachreichen. Übrigens: das in der Rezension zu <a href="https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/">LONESOME CROW</a> erwähnte CRAZY WORLD von 1990, mit dem Rittersport für Apple Music und Dolby Atmos wirbt, kann auch über zwei Monate später immer noch nicht in Atmos gehört werden...</p>
<p>ROCK BELIEVER erschien im Februar 2022 und ist das bisher letzte Studioalbum der Scorpions. Der Grund, warum ich es hier vorstelle, ist die Tatsache, dass der Dolby-Atmos-Mix von Hans-Martin Buff ist, der mit dem Inside-Mix von Peter Gabriels I/O einen Grammy gewonnen hat. Wie hat sich Buff bei einer typischen Hard-Rock-Platte geschlagen, die völlig ohne Effekte auskommt, wie es Gabriels Album tat?<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2022 | STREAMING | Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Nachdem ich diese Rezi buchstäblich in letzte Sekunde geschoben habe, weil urplötzlich das Erstlingswerk der Scorpions ebenfalls in Dolby Atmos verfügbar war, will ich das bis jetzt letzte Album des deutschen Hard-Rock-Exports ROCK BELIEVER an dieser Stelle nachreichen. Übrigens: das in der Rezension zu <a href="https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/">LONESOME CROW</a> erwähnte CRAZY WORLD von 1990, mit dem Rittersport für Apple Music und Dolby Atmos wirbt, kann auch über zwei Monate später immer noch nicht in Atmos gehört werden&#8230;</p>
<p>ROCK BELIEVER erschien im Februar 2022 und ist das bisher letzte Studioalbum der Scorpions. Der Grund, warum ich es hier vorstelle, ist die Tatsache, dass der Dolby-Atmos-Mix von Hans-Martin Buff ist, der mit dem Inside-Mix von <a href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-i-o-in-side-mix/">Peter Gabriels I/O</a> einen Grammy gewonnen hat. Wie hat sich Buff bei einer typischen Hard-Rock-Platte geschlagen, die völlig ohne Effekte auskommt, wie es Gabriels Album tat?</p>
<p>Es ist das erste Studioalbum mit Schlagzeuger Mikkey Dee, der 2016 zur Band stieß. Gleichzeitig markiert ROCK BELIEVER das Ende der bislang längsten Studiopause in der Geschichte der Gruppe. Die Besetzung um Klaus Meine, Rudolf Schenker, Matthias Jabs, Paweł Mąciwoda und Mikkey Dee blieb während der gesamten Entstehungsphase stabil.</p>
<p>Die Aufnahmen begannen 2020 im Peppermint Park Studio in Hannover. Ursprünglich war eine Produktion in Los Angeles mit Greg Fidelman geplant, doch pandemiebedingt wurde das Konzept geändert. Stattdessen übernahm die Band gemeinsam mit Hans-Martin Buff die Produktion. Ein zentrales Ziel bestand darin, die Songs weitgehend live im Studio einzuspielen, um ein geschlossenes Band-Gefühl zu erzeugen.</p>
<p>Stilistisch versteht sich ROCK BELIEVER als Rückbesinnung auf die gitarrenbetonte Ausrichtung der späten 1970er- und 1980er-Jahre. Härtere Riffs, klar strukturierte Refrains und prägnante Soli stehen im Vordergrund, ergänzt durch eine zeitgemäße, druckvolle Produktion. Der Titel verweist programmatisch auf ein Selbstverständnis als Rockband, die sich weiterhin diesem Genre verpflichtet fühlt. Kritiken ordneten das Album entsprechend als klassisch ausgerichtetes, zugleich energiereiches Spätwerk ein, das bewusst auf Experimente verzichtet und die etablierten Markenzeichen der Band betont. Von ROCK BELIEVER gibt es auch eine erweiterte Fassung mit Bonus Tracks. Der Mix in Atmos umfasst diese erweiterte Fassung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6721 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer.jpg" alt="Scorpions Rock Believer Dolby Atmos" width="2224" height="669" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-1024x308.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-768x231.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-1536x462.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-2048x616.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Gas in the Tank – 3:41<br />
2 Roots in My Boots – 3:17<br />
3 Knock ’Em Dead – 4:12<br />
4 Rock Believer – 3:57<br />
5 Shining of Your Soul – 3:58<br />
6 Seventh Sun – 5:31<br />
7 Hot and Cold – 4:13<br />
8 When I Lay My Bones to Rest – 3:08<br />
9 Peacemaker – 2:56<br />
10 Call of the Wild – 5:21<br />
11 When You Know (Where You Come From) – 4:22<br />
12 Shoot for Your Heart – 4:01<br />
13 When Tomorrow Comes – 3:47<br />
14 Unleash the Beast – 4:17<br />
15 Crossing Borders – 3:38<br />
16 When You Know (Where You Come From) (Acoustic Version) – 3:44</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 64:04</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Für diese Rezension habe ich ROCK BELIEVER tatsächlich zum ersten Mal überhaupt gehört. Am Ende war ich doch recht überrascht, dass den Scorpions ein gutes Alterswerk gelungen ist. Das Album hat durchweg Spaß gemacht und wird bei mir sicherlich noch einige weitere Durchläufe bekommen. Dazu trägt nicht zuletzt der über weite Strecken sehr gelungene Dolby-Atmos-Mix von Hans-Martin Buff bei.</p>
<p>Die Gitarren hat Buff großzügig im Raum verteilt. Rhythmusgitarren erklingen meist seitlich oder hinter dem Hörplatz, während Leadgitarren überwiegend vorne positioniert sind. Bei einigen Stücken werden die Soloparts zusätzlich etwas höher im Raum angesiedelt, wodurch sie sich noch deutlicher vom restlichen Arrangement abheben.</p>
<p>Die Höhenkanäle werden dabei regelmäßig genutzt. Allerdings hatte ich nur selten das Gefühl, dass dort gezielt diskrete Signale platziert wurden. Häufig werden bereits vorhandene Sounds einfach etwas nach oben angehoben. Das betrifft vor allem Riffs und Powerchords, die seitlich oder von hinten erklingen. Es gibt aber auch einige Momente, in denen Hintergrundgesänge, zusätzliche Gitarrenspuren oder sogar einzelne Bestandteile des Schlagzeugs wie Kuhglocken oder Becken deutlich aus den Höhenkanälen wahrnehmbar sind.</p>
<p>Es liegt fast in der Natur der Sache, dass die beeindruckendsten Momente des Atmos-Mixes bei den Stücken entstehen, die sich etwas vom klassischen Hard-Rock-Schema lösen. Songs mit cleaneren Gitarren, mehr Dynamik und etwas gemäßigterem Tempo profitieren besonders von der räumlichen Aufbereitung. Hier stellt sich deutlich stärker ein Gefühl von Immersion ein, während manche der schnelleren und härteren Titel etwas konventioneller gemischt wurden. Die ersten echten Aha-Momente hatte ich daher erst ab dem vierten Stück <em>Rock Believer</em> und den beiden folgenden Songs, die mit einer sehr gelungenen Verteilung der Instrumente im Raum überzeugen.</p>
<p>ROCK BELIEVER erschien ursprünglich mit elf regulären Albumtracks und wurde um fünf Bonusstücke für die Deluxe Edition erweitert. Auch diese Titel liegen in Dolby Atmos vor. Leider fallen sie nicht nur musikalisch gegenüber dem eigentlichen Album etwas ab, sondern auch klanglich. Die Bonusstücke wirken größtenteils deutlich frontlastiger und nutzen die Möglichkeiten des Formats wesentlich zurückhaltender. Meine Vermutung ist, dass Hans-Martin Buff diese Titel nachträglich und unter größerem Zeitdruck abmischen musste. Dadurch ziehen sie die ansonsten sehr gute Gesamtwertung, die sich die regulären Stücke des Albums erarbeitet haben, etwas nach unten. Ich habe kurz darüber nachgedacht, die Bonusstücke bei der Bewertung außen vor zu lassen, letztlich gehören sie aber zum Atmos-Mix, wie er auf den Streaming-Portalen veröffentlicht wurde, und sollten daher auch berücksichtigt werden.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Rock Believer, Seventh Sun</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Im Grunde ein sehr guter Mix in Dolby Atmos, bei dem in den Bonus Stücken etwas die Puste ausgeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 82 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von ROCK BELIEVER gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 04.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.the-scorpions.com/">Offizielle Webseite von den Scorpions</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/scorpions-rock-believer/">Scorpions &#8211; Rock Believer</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<title>Pixies &#8211; Doolittle</title>
		<link>https://surroundmixe.de/pixies-doolittle/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/pixies-doolittle/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 10:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Indie-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Pixies]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6860</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1989 &#124; STREAMING &#124; Alternative Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit DOOLITTLE veröffentlichten Pixies 1989 ihr zweites Studioalbum und schufen damit eines der prägendsten Werke des Alternative Rock. Bereits der Vorgänger SURFER ROSA hatte der Band vor allem in Großbritannien viel Aufmerksamkeit eingebracht, doch mit DOOLITTLE gelang endgültig der internationale Durchbruch. Die Songs wirkten zugänglicher und kompakter, ohne dass die Band ihren eigenwilligen Stil aufgab.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1989 | STREAMING | Alternative Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit DOOLITTLE veröffentlichten Pixies 1989 ihr zweites Studioalbum und schufen damit eines der prägendsten Werke des Alternative Rock. Bereits der Vorgänger SURFER ROSA hatte der Band vor allem in Großbritannien viel Aufmerksamkeit eingebracht, doch mit DOOLITTLE gelang endgültig der internationale Durchbruch. Die Songs wirkten zugänglicher und kompakter, ohne dass die Band ihren eigenwilligen Stil aufgab.</p>
<p>Viele Stücke des Albums existierten bereits vor den eigentlichen Aufnahmen in frühen Fassungen aus BBC-Sessions oder Demos. Für die Produktion holte das Label Produzent Gil Norton ins Boot, der zuvor bereits an der Single <i>Gigantic</i> beteiligt gewesen war. Gemeinsam mit Frontmann Black Francis arbeitete Norton intensiv an den Songstrukturen und feilte an Arrangements, Dynamik und Klangbild. Die Aufnahmen fanden Ende 1988 in Boston statt und verfügten über ein deutlich höheres Budget als noch SURFER ROSA.</p>
<p>Klanglich wirkt DOOLITTLE kontrollierter und sauberer produziert als der rohe Sound des Vorgängers, bleibt dabei aber aggressiv und nervös. Typisch sind die abrupten Wechsel zwischen ruhigen Passagen und explosionsartig einsetzenden Gitarrenwänden, die später enormen Einfluss auf den Alternative Rock und Grunge der 90er ausübten. Inhaltlich bewegt sich das Album zwischen surrealistischen Bildern, biblischen Motiven und schwarzem Humor. Songs wie <em>Monkey Gone to Heaven</em>, <em>Debaser</em> oder <em>Gouge Away</em> gehören heute zu den bekanntesten und stilbildendsten Stücken der Band.</p>
<p>Das Album wurde vor etwa zehn Jahren in Surround auf Blu-ray veröffentlicht, einige Jahre später tauchte dann ein Dolby-Atmos-Mix auf den Streaming Portalen auf. Dort gibt es auch die nachfolgenden Pixies-Alben in Atmos zu hören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6871 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/443-Screenshot-Pixies-Doolottle.jpg" alt="Pixies Doolittle Dolby Atmos" width="2224" height="669" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/443-Screenshot-Pixies-Doolottle.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/443-Screenshot-Pixies-Doolottle-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/443-Screenshot-Pixies-Doolottle-1024x308.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/443-Screenshot-Pixies-Doolottle-768x231.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/443-Screenshot-Pixies-Doolottle-1536x462.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/443-Screenshot-Pixies-Doolottle-2048x616.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Debaser – 2:52<br />
2 Tame – 1:55<br />
3 Wave of Mutilation – 2:04<br />
4 I Bleed – 2:34<br />
5 Here Comes Your Man – 3:21<br />
6 Dead – 2:21<br />
7 Monkey Gone to Heaven – 2:56<br />
8 Mr. Grieves – 2:05<br />
9 Crackity Jones – 1:24<br />
10 La La Love You – 2:43<br />
11 No. 13 Baby – 3:51<br />
12 There Goes My Gun – 1:49<br />
13 Hey – 3:31<br />
14 Silver – 2:25<br />
15 Gouge Away – 2:45</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 38:38</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p data-start="0" data-end="460">Musikalisch ist DOOLITTLE ein Album, auf dem in den Arrangements bewusst Chaos und kontrollierte Anarchie herrschen. Genau das wurde hervorragend in den Dolby-Atmos-Mix übertragen, denn dieser entpuppt sich als ausgesprochen immersiv. Stellenweise war selbst mir das Geschehen fast schon etwas zu überladen, wobei ich gar nicht exakt benennen könnte, woran es letztlich lag. Manchmal hätte etwas weniger Räumlichkeit den Songs möglicherweise sogar bessergetan.</p>
<p data-start="462" data-end="1115">Grundsätzlich wird jedoch der komplette Raum konsequent genutzt. Leadgesang, Bass und Schlagzeug befinden sich zwar größtenteils vorne, werden aber immer wieder anders im Raum verteilt oder in die Höhe gezogen. Einzelne Bestandteile des Schlagzeugs tauchen dabei sogar über oder hinter dem Hörplatz auf, etwa im zweiten Stück <em>Tame</em>. Besonders auffällig ist jedoch die Gitarrenarbeit. Gitarren kommen hier tatsächlich von überall. Manche Songs beginnen zunächst vergleichsweise frontal, bei denen die Gitarren zuerst klassisch vorne positioniert sind, doch meist dauert es nicht lange, bis weitere Gitarrenspuren seitlich, hinten oder oben hinzukommen.</p>
<p data-start="1117" data-end="1665">Sehr häufig erklingt im oberen Rear-Bereich eine akustische Rhythmusgitarre, die ausgesprochen klar und plastisch wirkt. Generell profitieren vor allem die unverzerrten Gitarrensounds stark von der räumlichen Platzierung und entfalten hinter dem Hörplatz eine bemerkenswerte Präsenz. Auch zahlreiche Backing Vocals und weitere Stimmelemente verteilen sich über den hinteren Raum und werfen immer wieder kurze Einwürfe oder Gesangsfetzen von hinten ein. Selbst die eher sparsamen Keyboardeinsätze scheinen überwiegend aus dem Rear-Bereich zu kommen.</p>
<p data-start="1667" data-end="2063" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Insgesamt ergibt sich daraus ein äußerst interessanter und immersiver Mix, auf den man sich allerdings einlassen muss. Die Abmischung fordert den Hörer durchaus und kann stellenweise auch etwas anstrengend wirken. Mit zunehmender Laufzeit gewöhnt man sich jedoch erstaunlich schnell an diese intensive Raumdarstellung und beginnt gerade das kontrollierte Chaos als Teil des Konzepts wahrzunehmen.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Tame, Hey</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein sehr passender Atmos Mix zur Musik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 94 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von DOOLITTLE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music zu hören. Bei Tidal gibt es lediglich das aktuelle Album THE NIGHT THE ZOMBIES CAME in Atmos, Amazon Music Unlimited konnte ich nicht überprüfen.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-Ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray mit einem 5.1-Mix wurde 2016 aufgelegt. Man kann sie immer noch für ca. 25 Euro kaufen.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Download: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Bei ImmersiveAudioAlbum gibt es den Atmos Mix auch als MKV-Datei für 25 Dollar zu kaufen.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 24.05.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.pixiesmusic.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von den Pixies</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Human League &#8211; Dare</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 09:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[The Human League]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6836</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1981 &#124; STREAMING / Blu-ray &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Album DARE von The Human League ist ein weiterer Klassiker der 80er-Jahre, der vor einiger Zeit von Superdeluxeedition.com auf Blu-ray in Dolby Atmos veröffentlicht wurde. Bereits seit einiger Zeit war der Mix auch auf den Streaming Portalen in Atmos erhältlich. Das Album wurde im Oktober 1981 erstmals veröffentlicht und ist das dritte Studioalbum der Band.</p>
<p>Nach internen Spannungen verließen die Gründungsmitglieder Martyn Ware und Ian Craig Marsh die Band (und gründeten Heaven 17), wodurch Sänger Philip Oakey praktisch vor einem Neuanfang stand. Gemeinsam mit Philip Adrian Wright stellte er kurzfristig eine neue Besetzung zusammen, darunter Joanne Catherall und Susan Ann Sulley, die zunächst eher als visuelle Ergänzung gedacht waren und später zu prägenden Stimmen des Albums wurden.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1981 | STREAMING / Blu-ray | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Album DARE von The Human League ist ein weiterer Klassiker der 80er-Jahre, der vor einiger Zeit von Superdeluxeedition.com auf Blu-ray in Dolby Atmos veröffentlicht wurde. Bereits seit einiger Zeit war der Mix auch auf den Streaming Portalen in Atmos erhältlich. Das Album wurde im Oktober 1981 erstmals veröffentlicht und ist das dritte Studioalbum der Band.</p>
<p>Nach internen Spannungen verließen die Gründungsmitglieder Martyn Ware und Ian Craig Marsh die Band (und gründeten Heaven 17), wodurch Sänger Philip Oakey praktisch vor einem Neuanfang stand. Gemeinsam mit Philip Adrian Wright stellte er kurzfristig eine neue Besetzung zusammen, darunter Joanne Catherall und Susan Ann Sulley, die zunächst eher als visuelle Ergänzung gedacht waren und später zu prägenden Stimmen des Albums wurden.</p>
<p>Die Band stand finanziell unter Druck und musste schnell neues Material liefern, um ihren Vertrag zu rechtfertigen. Erste Demoaufnahmen entstanden in Sheffield, während die Single The Sound of the Crowd bereits andeutete, dass der neue, zugänglichere Ansatz funktionieren könnte. Der Fokus verschob sich weg von experimenteller Elektronik hin zu strukturierten Songs mit stärkerem Pop-Appeal.</p>
<p>Die eigentlichen Aufnahmen fanden zwischen März und September 1981 unter der Leitung von Martin Rushent statt. In seinem Genetic Sound Studio entstand ein Album, das auf den Einsatz von Drum-Machines und Sequencern setzte. Besonders die damals neue Linn LM-1 prägte den Rhythmus vieler Stücke. Gleichzeitig wurde großer Wert auf Details gelegt, etwa durch aufwendige Overdubs oder ungewöhnliche Methoden zur Klangerzeugung, bei denen auch reale Räume für Hall-Effekte genutzt wurden.</p>
<p>Mit der Veröffentlichung entwickelte sich DARE schnell zum kommerziellen Durchbruch. Die Single <em>Don’t You Want Me</em> wurde zum internationalen Hit und trug maßgeblich dazu bei, dass sich das Album millionenfach verkaufte und die Band schlagartig in die erste Reihe des Pop katapultierte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6856 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare.jpg" alt="The Human League Dare Dolby Atmos" width="2224" height="501" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-300x68.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-1024x231.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-768x173.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-1536x346.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-2048x461.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Tidal App<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 The Things That Dreams Are Made Of – 4:14<br />
2 Open Your Heart – 3:53<br />
3 The Sound of the Crowd – 3:56<br />
4 Darkness – 3:56<br />
5 Do or Die – 5:25<br />
6 Get Carter – 1:02<br />
7 I Am the Law – 4:09<br />
8 Seconds – 4:58<br />
9 Love Action (I Believe in Love) – 4:58<br />
10 Don’t You Want Me – 3:56</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:53</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix von DARE kommt im Internet nicht besonders gut weg. Vor allem im Quadforum wird er stellenweise regelrecht zerrissen. Ich hatte das Album deshalb schon länger auf meiner Rezensionsliste stehen, es aber immer wieder vor mir hergeschoben. Vor kurzem schrieb mir Mike, dass er sich den Mix angehört habe und ihn gar nicht so schlecht finde. Also habe ich nun selbst einmal genauer hingehört.</p>
<p>Und tatsächlich frage auch ich mich, woher die teils harsche Kritik kommt. Möglicherweise liegt es an einer gewissen Erwartungshaltung. In den vergangenen Jahren gab es einige Atmos-Abmischungen von 80er-Synthpop-Alben, die eindrucksvoll gezeigt haben, was mit diesem Format möglich ist. An diese Referenzklasse reicht DARE zwar nicht heran, doch gleichzeitig handelt es sich keineswegs um einen rein frontlastigen Mix, bei dem praktisch alles nur vorne stattfindet.</p>
<p>Es stimmt allerdings, dass sich direkt hinter dem Hörplatz vergleichsweise wenig abspielt. Vereinzelte Sounds tauchen dort zwar immer wieder auf, über die gesamte Albumlänge betrachtet bleibt der Rear-Bereich jedoch eher zurückhaltend genutzt. Dafür passiert seitlich und insbesondere in den Höhenkanälen umso mehr. Zahlreiche Synthesizerklänge wurden dort positioniert. Dabei hatte ich den Eindruck, dass bassbetonte Sequencer eher bodennah bleiben, während höhere Synthsounds bewusst weiter oben angesiedelt wurden, was einen durchaus interessanten Effekt erzeugt. Auch einzelne Beats tauchen immer wieder in den Heights auf, während Fills gelegentlich seitlich oder leicht hinter dem Hörplatz erscheinen. Zudem wurden die weiblichen Backing Vocals häufig erhöht positioniert. Teilweise schweben einzelne Klänge sogar direkt über dem Kopf umher.</p>
<p>Gerade im hinteren Bereich des Raumes hatte ich dabei oft das Gefühl, dass die hinteren Height-Speaker mehr beschäftigt werden als die klassischen Rear-Lautsprecher am Boden oder teilweise sogar die vorderen Höhenkanäle. Dadurch werden die kritischen Stimmen zumindest etwas nachvollziehbarer. Auf Setups mit lediglich zwei vorderen Höhenlautsprechern dürfte der Mix deutlich frontlastiger wirken. Gleiches gilt vermutlich auch für einen Downmix auf herkömmliches 5.1.</p>
<p>Insgesamt bleibt es ein Mix, bei dem durchaus noch mehr möglich gewesen wäre. Gleichzeitig ist er aber auch deutlich besser als sein Ruf. Ich empfand die Abmischung insgesamt als recht stimmig und atmosphärisch passend zur Musik.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Sound of The Crowd, Open Your Heart</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Guter Atmos Mix, dem aber noch einiges zum sehr gut fehlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 83 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von DARE gibt es bei entsprechendem Abo bei Tidal zu hören. Bei Apple Music konnte ich ihn nicht finden, Amazon Music Unlimited konnte ich nicht überprüfen.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-Ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray wurde von Superdeluxeedition aufgelegt, Restbestände gibt es immer noch im Shop für 25 Pfund. Inklusive Versand kommt man da auf etwa 40 Euro.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 17.05.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.thehumanleague.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von The Human League</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The xx &#8211; xx</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-xx-xx/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-xx-xx/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:08:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Indie-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The xx]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6819</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2009 &#124; STREAMING &#124; Indie-Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>2009 erschien mit XX ein Debütalbum der Band The xx (mit kleinen x), das sich auffällig jeder Form von Übertreibung verweigerte. Statt einer opulenter Produktion setzten The xx auf Reduktion, leise Töne und viel Raum zwischen den einzelnen Elementen. Gerade diese Zurückhaltung macht den besonderen Reiz des Albums aus und sorgt dafür, dass sich die Songs eher entfalten als aufdrängen.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2009 | STREAMING | Indie-Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>2009 erschien mit XX ein Debütalbum der Band The xx (mit kleinen x), das sich auffällig jeder Form von Übertreibung verweigerte. Statt einer opulenter Produktion setzten The xx auf Reduktion, leise Töne und viel Raum zwischen den einzelnen Elementen. Gerade diese Zurückhaltung macht den besonderen Reiz des Albums aus und sorgt dafür, dass sich die Songs eher entfalten als aufdrängen.</p>
<p>Die Bandmitglieder, alle um 1990 geboren, stammen aus dem Londoner Stadtteil Putney und gingen gemeinsam auf die Elliott School. Bereits im Alter von 15 Jahren probten sie zusammen und sammelten erste Bühnenerfahrungen. Mit Romy Madley Croft und Oliver Sim verfügte die Band von Beginn an über zwei markante Leadstimmen, die im ständigen Wechselspiel einen großen Teil des Reizes ausmachen. Ergänzt wurde das Line-up durch Jamie Smith an Beats und Elektronik sowie zunächst Baria Qureshi an Gitarre und Keyboard.</p>
<p>Aufgenommen wurde XX zwischen Ende 2008 und Anfang 2009 im Studio von XL Recordings in London. Jamie Smith, besser bekannt als Jamie xx, prägte den Sound entscheidend mit seinen sparsamen elektronischen Beats und der bewusst minimalistischen Produktion. Gitarren, Bass, Stimmen und dezente Rhythmuselemente stehen eng nebeneinander und schaffen eine ungewöhnlich intime Atmosphäre. Der Erfolg stellte sich nicht sofort ein, entwickelte sich jedoch nach und nach, bis das Album schließlich 2010 mit dem Mercury Prize ausgezeichnet wurde. Seit einigen Monaten kann man es über Streaming in Dolby Atmos hören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6820 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/440-Screenshot-The-xx-XX.jpg" alt="The xx XX Dolby Atmos" width="2224" height="694" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/440-Screenshot-The-xx-XX.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/440-Screenshot-The-xx-XX-300x94.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/440-Screenshot-The-xx-XX-1024x320.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/440-Screenshot-The-xx-XX-768x240.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/440-Screenshot-The-xx-XX-1536x479.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/440-Screenshot-The-xx-XX-2048x639.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Intro – 2:07<br />
2 VCR – 2:57<br />
3 Crystalised – 3:21<br />
4 Islands – 2:40<br />
5 Heart Skipped a Beat – 4:02<br />
6 Fantasy – 2:38<br />
7 Shelter – 4:30<br />
8 Basic Space – 3:08<br />
9 Infinity – 5:13<br />
10 Night Time – 3:37<br />
11 Stars – 4:23</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 38:39</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Die Musik auf dem Debütalbum von The xx erinnert stellenweise an frühe Alben von The Cure. Dominanter Bass, cleane Gitarre, ein reduzierter Rhythmus, meist zweistimmiger Gesang und gelegentlich ein zurückhaltender Keyboardeinsatz prägen das Klangbild. Das sollte jedoch keine Entschuldigung dafür sein, dass sich die Räumlichkeit bei diesem Atmos-Mix größtenteils in Grenzen hält.</p>
<p>In gut der Hälfte der Stücke passiert im Raum vergleichsweise wenig. Eine gewisse Immersion entsteht vor allem durch die Einbindung der Höhenkanäle, während in der hinteren Raumhälfte kaum Aktivität festzustellen ist. Meist ist es die Gitarre, die leicht erhöht positioniert wird, was gut funktioniert und klanglich überzeugt. Gelegentlich sind auch Teile des Beats in den oberen Ebenen angesiedelt.</p>
<p>Ab dem Stück <i>Islands</i> gibt es jedoch immer wieder Momente, in denen der Mix deutlich räumlicher wirkt. Hier wird stärker in die Höhe und teilweise auch in die Breite gearbeitet, sodass einzelne Gitarren seitlich erscheinen oder vereinzelt auch Signale aus dem Rear-Bereich wahrnehmbar sind.</p>
<p>In erster Linie lebt der Mix aber von seiner vertikalen Ausrichtung. Entsprechend dürfte ein Downmix auf ein klassisches 5.1-Setup deutlich frontlastiger klingen. Auf einem Atmos-Setup kann der Mix dennoch überzeugen und entfaltet vor allem bei etwas höheren Lautstärken eine stimmige Atmosphäre. Diese sind sogar notwendig, damit sich der Mix richtig entfalten kann, da die Musik trotz ihrer scheinbaren Monotonie einen beachtlichen Dynamikumfang besitzt. Immer wieder tauchen sehr leise, subtile Details auf, die sonst leicht untergehen. Der sechste Track <i>Fantasy</i> bewegt sich zudem über weite Strecken auf einem sehr niedrigen Lautstärkeniveau.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Night Time, Shelter</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Der Mix ist okay, hätte aber deutlich immersiver werden können, trotz reduzierten Arrangements.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 74 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von XX gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music zu hören. Bei Tidal habe ich ihn nicht gefunden. Amazon Music konnte ich nicht überprüfen.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 30.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://thexx.info/">Offizielle Webseite von The xx</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-xx-xx/">The xx &#8211; xx</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Björk &#8211; Medúlla</title>
		<link>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Björk]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6792</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 &#124; SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) &#124; Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Björk &#8211; Medúlla</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 | SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) | Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">5.1-Mix</a>  |  <a href="#atmos">Dolby Atmos</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen.</p>
<p>MEDÚLLA unterscheidet sich von den vorangegangenen Alben dadurch, dass Björk den Fokus nahezu vollständig auf die menschliche Stimme als Klangquelle legt. Nach dem stark elektronisch geprägten und verträumten <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a> suchte sie bewusst nach einem Gegenentwurf und entwickelte die Idee, ein Album zu erschaffen, das fast ausschließlich aus vokalen Elementen besteht. Statt klassischer Instrumentierung kommen Beatboxing, Chöre, Kehlgesang und vielschichtige Gesangsspuren zum Einsatz, die wie Instrumente arrangiert und geschichtet werden.</p>
<p>Für die Umsetzung arbeitete sie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Vokalisten zusammen, darunter Mike Patton, Rahzel oder Tanya Tagaq. Die Aufnahmen entstanden über mehrere Jahre hinweg an verschiedenen Orten und nicht in einem klassischen, abgeschlossenen Studioprozess. Dadurch wirkt das Album weniger wie ein homogen produziertes Werk, sondern eher wie ein Mosaik aus unterschiedlichsten vokalen Ansätzen, die sich um Björks kompositorischen Kern gruppieren.</p>
<p>Seit letztem Jahr sind im Streaming alle Studioalben von Björk in Dolby Atmos aufgetaucht. Bereits vor 20 Jahren wurden alle bisher erschienenen Alben in Surround abgemischt und als „Surrounded“ veröffentlicht. Ich habe bereits etliche davon rezensiert. Auch MEDÚLLA ist damals als SACD und auch als DVD-Audio erschienen. Aus diesem Grund will ich in dieser Rezension sowohl auf den alten 5.1-Mix als auch auf die neue Dolby-Atmos-Abmischung eingehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6815 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="872" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-300x218.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-1024x744.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-768x558.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  </span><span style="color: #800000;">1 Pleasure Is All Mine – 3:26<br />
2 Show Me Forgiveness – 1:23<br />
3 Where Is the Line – 4:41<br />
4 Vökuró – 3:14<br />
5 Öll Birtan – 1:52<br />
6 Who Is It – 3:57<br />
7 Submarine – 3:13<br />
8 Desired Constellation – 4:55<br />
9 Oceania – 3:24<br />
10 Sonnets / Unrealities XI – 1:59<br />
11 Ancestors – 4:08<br />
12 Mouth’s Cradle – 3:59<br />
13 Miðvikudags – 1:24<br />
14 Triumph of a Heart – 4:04</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:56</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Stilistisch bewegt sich MEDÚLLA weitgehend im Grenzbereich zwischen Pop, Avantgarde und experimenteller Vokalmusik. Klassische Songstrukturen sind zwar noch erkennbar, werden aber häufig durch ungewöhnliche Klangflächen, rhythmische Vokalpattern und abrupte Wechsel aufgebrochen. Viele Stücke wirken weniger wie traditionelle Songs, sondern eher wie klangliche Studien, in denen Stimmen unterschiedliche Funktionen übernehmen – mal als Rhythmusinstrument, mal als harmonisches Fundament oder als geräuschhafte Textur. Gerade diese konsequente Reduktion auf die Stimme sorgt dafür, dass vertraute Hörgewohnheiten kaum greifen.</p>
<p>Auffällig ist zudem die enorme Bandbreite an vokalen Ausdrucksformen. Von klaren, fast schon hymnischen Passagen bis hin zu archaisch wirkendem Kehlgesang oder abstrakten Lautfolgen deckt das Album ein breites Spektrum ab. Dabei entstehen dichte, teils körperlich wirkende Klangräume, die weniger auf eingängige Melodien als auf Atmosphäre und Struktur setzen. Gleichzeitig blitzen immer wieder zugänglichere Momente auf, die als Ankerpunkte dienen und das Album trotz seiner Sperrigkeit zusammenhalten.</p>
<p>Gerade diese ungewöhnlichen Arrangements machen MEDÚLLA für eine Abmischung in Surround bzw. Dolby Atmos spannend. Tatsächlich habe ich mir das Album in Stereo nur wenige Male angehört und es dann schnell wieder beiseitegelegt. Erst als ich mir einige Jahre später die SACD gekauft habe (eher aus Sammelleidenschaft, da sie recht günstig war, als aus echtem Hörinteresse) habe ich das Album zunehmend zu schätzen gelernt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Björk – lead vocals, arrangement, programming, choir arrangement, bass line, bass synth, piano<br />
Tagaq – Inuit throat singing<br />
Mike Patton – vocals<br />
Robert Wyatt – vocals<br />
Rahzel – beatboxing<br />
Shlomo – beatboxing<br />
Dokaka – beatboxing<br />
Gregory Purnhagen – human trombone<br />
The Icelandic Choir – choral vocals<br />
The London Choir – choral vocals<br />
Nico Muhly – piano<br />
Mark Bell – bass synthesizer, programming<br />
Peter Van Hooke – gong<br />
Little Miss Spectra – programming<br />
Matmos – programming<br />
Olivier Alary – programming<br />
Valgeir Sigurdsson – programming</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="Mix"></a>Der 5.1-Surroundmix auf SACD (und DVD-Audio):</strong></h2>
<p>Auf dem Album werden etwa 90 % aller hörbaren Sounds durch Stimme und Mund erzeugt, während der restliche Anteil – vorwiegend Elektronik und Synthesizer – bei rund 10 % liegt. Die Grenzen sind dabei jedoch teilweise fließend, da auch Stimmen gelegentlich verfremdet werden und dann verzerrt oder nicht mehr eindeutig menschlich klingen. Als Beispiel wäre hier der flirrende Synthie-Sound in <em>Desired Constellation</em> genannt. Es ist eine bis zur Unkenntlichkeit verfremdete Gesangspassage Björks aus dem Song <em>Hidden Place</em> des vorangegangenen Albums <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a>.</p>
<p>Im Surround-Mix lassen sich die zahlreichen Stimmen sehr gut unterscheiden, da sie äußerst raumfüllend verteilt sind. Egal ob Beatboxing, Kehlgesang, die unterschiedlichen stimmlichen Klangfarben, die Björk ohnehin beherrscht, oder die Chöre – alles ist klar separiert und diskret im Raum platziert.</p>
<p>Auffällig ist, dass Björks Leadgesang nur selten klassisch in der Front zu finden ist. Das war zwar auch auf anderen Surround-Veröffentlichungen von ihr häufig der Fall, doch auf MEDÚLLA wird dieser Ansatz noch konsequenter umgesetzt. In vielen Stücken ist ihre Stimme teilweise weit im Raum nach hinten verlagert, sodass mitunter der Eindruck entsteht, sie befinde sich direkt hinter dem Hörplatz oder sogar „im Kopf“ des Hörers – ein ungewöhnlicher, aber sehr interessanter Effekt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6812" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="515" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-300x129.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-1024x439.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-768x330.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Auch die Chöre sind meist seitlich und im hinteren Bereich aufgebaut, während die Human Beatbox je nach Stück sowohl vorne als auch hinten positioniert wird. Soundeffekte, ob vokal erzeugt oder synthetisch, bewegen sich teilweise frei durch den Raum. Tatsächlich entsteht dabei gelegentlich der Eindruck, man würde das Album bereits in Atmos hören, da die Abmischung stellenweise erstaunlich modern und dreidimensional wirkt.</p>
<p>Durch die häufige Platzierung des Leadgesangs im hinteren Bereich kann es stellenweise so wirken, als leide die Balance etwas darunter, da sich vieles im Rear-Bereich konzentriert, während die Front vergleichsweise zurückhaltend genutzt wird. Insgesamt fällt das jedoch nur selten negativ ins Gewicht.</p>
<p>Einige Stücke sind deutlich reduzierter arrangiert und wirken entsprechend weniger spektakulär. <em>Desired Constellation</em> ist ein gutes Beispiel dafür. Gerade hier zeigt sich, wie wirkungsvoll auch minimalistische Arrangements im Surround funktionieren, die räumliche Verteilung ist auch hier sehr gelungen. Für mich zählt der Track zu den Highlights des Mixes, ebenso wie das abschließende Stück, bei dem noch einmal das gesamte Spektrum vokaler Möglichkeiten ausgeschöpft wird und das trotz des A-cappella-Ansatzes erstaunlich poppig und tanzbar wirkt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Desired Constellation, Triumph of a Heart</p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate auf der SACD und DVD-Audio: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DSD 5.1 (SACD)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS  5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD beginnt automatisch mit dem 5.1-Mix (sofern dies in den Einstellungen des Players entsprechend aktiviert wurde). Wie es sich auf der DVD-Audio verhällt, weiß ich nicht.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Es gibt kein Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Bewertung SACD Ausgabe:</strong></p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Sound und räumlicher Mix.<br />
+ High Resolution (+1 %)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #333399; font-size: 14pt;">GESAMTWERTUNG SACD: 92 %</span></strong></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6813 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla Dolby Atmos" width="2224" height="679" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1024x313.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1536x469.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-2048x625.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><br />
<span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="atmos"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></h2>
<p>Der 5.1-Mix ist bereits sehr referenzwürdig, der Dolby-Atmos-Mix legt jedoch erwartungsgemäß noch eine deutliche Schippe drauf. Das liegt vor allem an zwei Aspekten. Zum einen an der Einbeziehung der Höhenkanäle. Vor allem verschiedene Chöre, Männer- wie Frauenstimmen, werden breit über den Raum hinweg in den oberen Ebenen verteilt und wirken dabei wie schwebende Klangwolken. Gleichzeitig bleiben sie hervorragend separiert und verlieren sich nicht in einem diffusen Gesamtklang.</p>
<p>Zum anderen wurde Björks Leadgesang deutlich stärker in die Front gezogen. Besonders in den späteren Stücken ist er zudem leicht erhöht positioniert. Das sorgt insgesamt für mehr Klarheit und Präzision. Während im 5.1-Mix der Gesang teilweise sehr weit in den Raum verlagert wurde, was zwar für Immersion sorgte, aber auf Kosten der Ortbarkeit ging, wirkt die Atmos-Abmischung hier deutlich ausgewogener. Dadurch treten die übrigen Stimmen, das Beatboxing und auch die sporadischen elektronischen Elemente noch klarer hervor und gewinnen zusätzlich an Plastizität.</p>
<p>Es ist fast müßig zu erwähnen, dass die Vielzahl an Stimmen, Gesängen sowie menschlichen und verfremdeten Lauten im gesamten Raum verteilt ist und sich bei jedem Hördurchgang neue Details entdecken lassen. Gerade diese permanente Bewegung und Staffelung im Raum macht einen großen Reiz dieser Abmischung aus.</p>
<p>Der Mix bewegt sich damit auf sehr hohem Niveau und kann durchaus als Vorzeigeproduktion gelten, die das Potenzial von Dolby Atmos eindrucksvoll demonstriert. Eigentlich wäre die volle Punktzahl gerechtfertigt, wäre da nicht ein kurzer Moment, der das Gesamtbild minimal trübt. Im zweiten Stück, das im Wesentlichen nur aus Björks Solostimme und etwas Hall besteht, fehlt naturgemäß die räumliche Opulenz. Es wirkt daher fast ein wenig ungerecht, dass ausgerechnet diese reduzierte Passage die Gesamtwertung leicht nach unten zieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399; font-size: 14pt;"><strong>Wertung Dolby Atmos Mix: 99 %</strong></span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp in Dolby Atmos:</strong></p>
<p>Vekuró, Ancestors</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Beide Mixe sind Referenzwürdig, der Atmos Mix noch mehr!</p>
<h6></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD:</em> </span>Die SACD ist immer noch recht günstig für ca. 15 Euro zu bekommen. z.B. bei JPC. EAN: 5016958061029</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio:</em> </span>Auch die DVD-Audio lässt sich noch für einen ähnlichen Preis erwerben. EAN: 5016958061203</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>STREAMING:</em> </span>Alle Alben von Björk gibt es seit 2025 in Dolby Atmos zu hören. Verfügbar bei Apple Music, Amazon Music und Tidal.</p>
<p><em>Stand: 26.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.bjork.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Björk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Björk &#8211; Medúlla</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Oasis &#8211; (What&#8217;s The Story) Morning Glory?</title>
		<link>https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 09:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Britpop]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Oasis]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6789</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1995 &#124; STREAMING &#124; Britpop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Seit letztem Jahr gibt es bei Apple Music sämtliche Alben von Oasis in Dolby Atmos zu hören. Es darf gemutmaßt werden, dass dies in Verbindung mit der durchaus überraschenden Reunion und anschließenden Tour im letzten Jahr passiert ist. Stellvertretend möchte ich daher eines ihrer Alben besprechen, das zudem ihr mit Abstand erfolgreichstes wurde.</p>
<p>(WHAT’S THE STORY) MORNING GLORY? erschien 1995 und verkaufte sich über 22 Millionen Mal, was vor allem auch an den beiden Hits <i>Wonderwall</i> und <i>Don’t Look Back in Anger</i> liegen dürfte, denen man sich damals kaum entziehen konnte, genauso wenig wie den ständigen Streitereien der Gallagher-Brüder, die schon damals in den Medien zum Dauerthema wurden. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/">Oasis &#8211; (What&#8217;s The Story) Morning Glory?</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1995 | STREAMING | Britpop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Seit letztem Jahr gibt es bei Apple Music sämtliche Alben von Oasis in Dolby Atmos zu hören. Es darf gemutmaßt werden, dass dies in Verbindung mit der durchaus überraschenden Reunion und anschließenden Tour im letzten Jahr passiert ist. Stellvertretend möchte ich daher eines ihrer Alben besprechen, das zudem ihr mit Abstand erfolgreichstes wurde.</p>
<p>(WHAT’S THE STORY) MORNING GLORY? erschien 1995 und verkaufte sich über 22 Millionen Mal, was vor allem auch an den beiden Hits <i>Wonderwall</i> und <i>Don’t Look Back in Anger</i> liegen dürfte, denen man sich damals kaum entziehen konnte, genauso wenig wie den ständigen Streitereien der Gallagher-Brüder, die schon damals in den Medien zum Dauerthema wurden.</p>
<p>Nach dem Erfolg des Debüts DEFINITELY MAYBE ging die Band im Frühjahr 1995 mit entsprechend gesteigerten Erwartungen ins Studio. Die Aufnahmen fanden in den Rockfield Studios in Wales statt, wo Noel Gallagher gemeinsam mit Owen Morris nicht nur die Produktion übernahm, sondern den Sound von Oasis auch entscheidend weiterentwickelte. Im Vergleich zum raueren, deutlich livehafteren Vorgänger setzte man nun stärker auf verdichtete Arrangements, mehrschichtige Gitarren und eingängigere, hymnische Strukturen. Dieser Ansatz verlieh den Songs eine neue Größe, die klar auf maximale Wirkung im Radio und auf großen Bühnen abzielte.</p>
<p>Auch innerhalb der Band kam es während der Entstehung zu Veränderungen. Schlagzeuger Tony McCarroll wurde noch während der Arbeiten ersetzt, sodass der Großteil des Albums bereits mit seinem Nachfolger Alan White eingespielt wurde. Inhaltlich stammen sämtliche Songs aus der Feder von Noel Gallagher, während sein Bruder Liam Gallagher mit seinem prägnanten Gesang den charakteristischen Klang der Platte prägte. Heute gilt (WHAT’S THE STORY) MORNING GLORY? als vermutlich das zentrale Britpop-Album der 90er.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6790 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story.jpg" alt="Oasis What's The Story Dolby Atmos" width="2224" height="663" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-300x89.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-1024x305.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-768x229.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-1536x458.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-2048x611.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Hello – 3:21<br />
2 Roll With It – 3:59<br />
3 Wonderwall – 4:18<br />
4 Don’t Look Back in Anger – 4:48<br />
5 Hey Now! – 5:41<br />
6 Untitled (The Swamp Song – Excerpt 1) – 0:44<br />
7 Some Might Say – 5:29<br />
8 Cast No Shadow – 4:51<br />
9 She’s Electric – 3:40<br />
10 Morning Glory – 5:03<br />
11 Untitled (The Swamp Song – Excerpt 2) – 0:39<br />
12 Champagne Supernova – 7:27</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 50:00</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix haut einen nicht wirklich von den Socken. Das liegt zum einen am Gesamtsound, der recht hallig, verwaschen und zudem eher dünn wirkt. Dadurch fällt es schwer, einzelne Instrumente gezielt herauszuhören. Stattdessen baut sich eine klassische Wall of Sound vor dem Hörer auf, bei der sich vieles direkt in der Front abspielt. Einige Elemente werden zwar in die Höhe gezogen und dort positioniert, darunter Gitarren, gelegentlich auch der Gesang sowie das Schlagzeug, doch über die Raummitte hinaus wagt sich das Geschehen nur selten.</p>
<p>Ganz vereinzelt gibt es auch diskretere Signale aus den Rears. Mitunter tauchen dort Hintergrundgesang oder zusätzliche Gitarren auf. Diese sind jedoch meist so zurückhaltend abgemischt, dass sie sich kaum vom ohnehin verwaschenen Gesamtklang abheben und eher im Hintergrund bleiben.</p>
<p>Es gibt allerdings auch Ausnahmen, die vor allem in der zweiten Hälfte des Albums auftreten, fast so, als wäre hier eine andere Herangehensweise gewählt worden. Bereits das kurze, experimentelle Stück <i>The Swamp Song</i> wirkt deutlich räumlicher, mit Sounds, die sich freier im Raum bewegen. Auch im darauffolgenden Song <i>Some Might Say </i>sind Effekte zu hören, die sich über die Höhenkanäle entfalten. <em>Cast No Shadow</em> kommt schließlich dem am nächsten, was man von einem Atmos-Mix erwartet, mit seitlich und oben platzierten Streicherflächen sowie deutlich präsenterem Hintergrundgesang im Rear-Bereich. Auch klanglich wirkt dieser Abschnitt klarer und differenzierter.</p>
<p>Insgesamt ergibt sich ein durchwachsener Dolby-Atmos-Mix, der zwischen eher unspektakulären und gelungenen Momenten schwankt. Man könnte fast zynisch behaupten, dass sich die Gallagher-Brüder auch hier nicht ganz einig waren, wie das Album in Atmos klingen soll, eher wie ein erweitertes Stereo oder mit mehr Mut zur Räumlichkeit.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Cast No Shadow</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Weder Fisch noch Fleisch in der Oase.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 69 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-21 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von (WHAT’S THE STORY) MORNING GLORY? gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music zu hören. Bei Tidal gibt es die Mixe von Oasis bisher nicht. Ob sie bei Amazon Music Unlimited zu finden sind, entzieht sich meiner Kenntnis. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 19.04.2026</em></p>
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<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.oasisinet.com/">Offizielle Webseite von Oasis</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/">Oasis &#8211; (What&#8217;s The Story) Morning Glory?</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Rush &#8211; Grace Under Pressure</title>
		<link>https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6766</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>GRACE UNDER PRESSURE erschien am 12. April 1984 als zehntes Studioalbum von Rush und markiert eine Phase, in der die Band ihren Sound deutlich in Richtung Synthesizer und elektronische Klangflächen erweiterte. Produziert wurde das Album von der Band gemeinsam mit Peter Henderson. Inhaltlich ist es wie immer stark von den Texten von Neil Peart geprägt, der sich hier intensiv mit Themen wie Angst, technologischer Entwicklung und geopolitischen Spannungen auseinandersetzt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | Blu-ray / Streaming | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>GRACE UNDER PRESSURE erschien am 12. April 1984 als zehntes Studioalbum von Rush und markiert eine Phase, in der die Band ihren Sound deutlich in Richtung Synthesizer und elektronische Klangflächen erweiterte. Produziert wurde das Album von der Band gemeinsam mit Peter Henderson. Inhaltlich ist es wie immer stark von den Texten von Neil Peart geprägt, der sich hier intensiv mit Themen wie Angst, technologischer Entwicklung und geopolitischen Spannungen auseinandersetzt.</p>
<p>Die Entstehung des Albums begann nach dem Ende der Signals-Tour im Jahr 1983. Die eigentlichen Aufnahmen fanden zwischen November 1983 und März 1984 im Le Studio in Morin-Heights, Québec, statt und stellten mit langen täglichen Sessions die bis dahin umfangreichste Produktionsphase der Band dar. Es war zugleich das erste Album seit 1974 ohne den langjährigen Produzenten Terry Brown. Stattdessen fiel die Wahl auf Peter Henderson, nachdem andere Kandidaten abgesagt hatten. Musikalisch baut GRACE UNDER PRESSURE auf dem Vorgänger auf, führt dessen Synthesizer-Einsatz jedoch konsequent weiter, ohne die typischen Prog-Rock-Strukturen vollständig aufzugeben.</p>
<p>Die Besetzung blieb unverändert: Geddy Lee übernahm Bass, Synthesizer und Gesang, Alex Lifeson spielte Gitarren, während Neil Peart für Schlagzeug und Texte verantwortlich war. In dieser Konstellation entwickelte die Band einen Sound, der sowohl von komplexen Arrangements als auch von einer zunehmend düsteren Grundstimmung geprägt ist. Stücke wie <em>Distant Early Warning</em> oder <em>Red Sector A</em> spiegeln die politische und gesellschaftliche Unsicherheit der Zeit wider.</p>
<p>Kommerziell war das Album erfolgreich und erreichte unter anderem Platz 10 der US Billboard 200 sowie Top-5-Platzierungen in Kanada und Großbritannien. In der Rückschau gilt GRACE UNDER PRESSURE als ein zentraler Vertreter der Synthesizer-geprägten Phase der Band in den 1980er-Jahren. Kürzlich wurde das Album in einer umfangreichen Box neu aufgelegt, die unter anderem eine Blu-ray mit einem neuen Dolby-Atmos-Mix von Richard Chycki enthält. Dieser Mix ist zudem auch über Streaming-Plattformen verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6774 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure.jpg" alt="Rush Grace Under Pressure Dolby Atmos" width="2224" height="677" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-1024x312.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-1536x468.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/03/437-Screenshot-Rush-Grace-under-Pressure-2048x623.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Distant Early Warning – 4:59<br />
2 Afterimage – 5:04<br />
3 Red Sector A – 5:10<br />
4 The Enemy Within (Part I of Fear) – 4:34<br />
5 The Body Electric – 5:00<br />
6 Kid Gloves – 4:18<br />
7 Red Lenses – 4:42<br />
8 Between the Wheels – 5:44</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 39:32</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix von GRACE UNDER PRESSURE wirkt über weite Strecken so, als wolle er Neil Peart ein kleines Denkmal setzen. Denn es ist vor allem sein Schlagzeug, das im Mix die größte Aufmerksamkeit erhält. Gitarren, Bass und Keyboards halten sich dagegen weitgehend zurück. Sie sind meist im vorderen Bereich des Raumes verteilt, häufig aber etwas höher und breiter positioniert. Hin und wieder sind Keyboards und Gitarren auch seitlich oder über dem Hörplatz zu hören. Effektsounds, etwa direkt zu Beginn von <em>Distant Early Warning</em>, bewegen sich zudem hinter dem Hörplatz durch den Raum.</p>
<p>Dem Schlagzeug wird hingegen nahezu der gesamte Raum zur Verfügung gestellt. Zwar bleibt es grundsätzlich im Frontbereich verortet, doch zahlreiche Fills und Percussion-Elemente tauchen immer wieder an verschiedenen Positionen im Raum auf. Besonders auffällig sind etwa die Cymbals über dem Hörplatz in <em>Red Sector A</em>. Den deutlichsten Eindruck hinterlässt allerdings das siebte Stück <em>Red Lenses</em>. Hier wird der Song stark vom Schlagzeug getragen, und Peart trommelt sich regelrecht durch eine ganze Schlagzeugfabrik. Möglicherweise wollte er damit das insgesamt eher durchschnittliche Songwriting von Alex Lifeson und Geddy Lee in diesem Stück ausgleichen. In jedem Fall wird <em>Red Lenses</em> dadurch zu einem referenzwürdigen Atmos-Track.</p>
<p>Gelegentlich hatte ich zudem den Eindruck, dass einzelne Details im Mix etwas anders gewichtet sind als in der bekannten Stereoversion. So fiel mir bei <em>The Enemy Within (Part I of Fear)</em> beispielsweise das balalaikaartige Gitarrenspiel von Lifeson während der kurzen Synthesizer-Passagen von Geddy Lee stärker auf. Gleichzeitig wirkt die prägnante Synthesizer-Melodie hier etwas weniger dominant. An anderer Stelle wiederum treten Nuancen aus Lees Synthesizer-Spuren klarer hervor als zuvor.</p>
<p>Zwar gibt es, wie erwähnt, immer wieder Gitarren- und Keyboard-Parts, die auch seitlich oder hinter dem Hörplatz erscheinen. Da jedoch vieles eher vorne beziehungsweise in den Höhenkanälen positioniert ist, wirkt das Album stellenweise etwas frontlastig. Dies dürfte in einem 5.1-Downmix noch stärker auffallen. Insgesamt ist der Dolby-Atmos-Mix von GRACE UNDER PRESSURE dennoch sehr interessant umgesetzt und erinnert in seiner Herangehensweise teilweise an den Mix des Vorgängeralbums SIGNALS, der insgesamt allerdings noch etwas überzeugender ausgefallen ist.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Red Lenses, Red Sector A</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Es hätte etwas diskreter sein können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 89 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von GRACE UDNER PRESSURE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Deluxe-Box mit Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Box ist frisch auf dem Markt und kosten zwischen 250 (CDs) und 350 (LPs) Euro.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 13.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.rush.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Rush</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/rush-grace-under-pressure/">Rush &#8211; Grace Under Pressure</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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