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	<title>Streaming Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
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	<title>Streaming Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>Bryan Ferry &#8211; Bête Noire</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 09:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Bryan Ferry]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1987 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit BÊTE NOIRE veröffentlichte Bryan Ferry am 2. November 1987 sein siebtes Soloalbum und knüpfte damit an den Erfolg von BOYS AND GIRLS aus dem Jahr 1985 an. Nachdem Ferry in den Jahren zuvor sowohl mit Soloprojekten als auch mit Roxy Music beschäftigt war, präsentierte er ein Album, das den Zeitgeist der späten 80er Jahre aufgriff, ohne dabei seine musikalische Identität aufzugeben. Das Ergebnis ist eine stilvolle Mischung aus Pop, Rock, Soul und Funk, verpackt in einer makellos produzierten Klangästhetik. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bryan-ferry-bete-noire/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1987 | Blu-ray / Streaming | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit BÊTE NOIRE veröffentlichte Bryan Ferry am 2. November 1987 sein siebtes Soloalbum und knüpfte damit an den Erfolg von BOYS AND GIRLS aus dem Jahr 1985 an. Nachdem Ferry in den Jahren zuvor sowohl mit Soloprojekten als auch mit Roxy Music beschäftigt war, präsentierte er ein Album, das den Zeitgeist der späten 80er Jahre aufgriff, ohne dabei seine musikalische Identität aufzugeben. Das Ergebnis ist eine stilvolle Mischung aus Pop, Rock, Soul und Funk, verpackt in einer makellos produzierten Klangästhetik.</p>
<p>Für die Entstehung von BÊTE NOIRE arbeitete Ferry mit einer Reihe namhafter Musiker und Songwriter zusammen. So steuerte unter anderem Johnny Marr von The Smiths Gitarrenparts bei, Patrick Leonard war als Keyboarder und Co-Songwriter beteiligt und Guy Pratt übernahm auf einem Stück den Bass. Trotz dieser prominenten Unterstützung bleibt das Album unverkennbar ein Bryan-Ferry-Werk, dessen markante Stimme und elegante Ausstrahlung sämtliche Songs prägen.</p>
<p>Musikalisch zeigt sich BÊTE NOIRE rhythmischer und direkter als BOYS AND GIRLS. Klare Drum-Sounds, zahlreiche Synthesizer und ein insgesamt moderneres Klangbild bestimmen das Album, während Ferrys charakteristisch zurückhaltender Gesang für die gewohnt melancholische Note sorgt. Mit Songs wie <em>Kiss and Tell</em>, <em>The Right Stuff</em> oder dem Titelstück verbindet das Album eingängige Pop-Hooks mit einer für Ferry typischen Mischung aus Eleganz und kühler Distanz.</p>
<p>In UK erreichte das Album Platz 9 der Charts, während <em>Kiss and Tell</em> zu einem internationalen Hit avancierte. Für Surround-Fans ist BÊTE NOIRE inzwischen ebenfalls interessant geworden. Neben der Streaming-Veröffentlichung des Dolby-Atmos-Mixes erschien dieser auch physisch auf Blu-ray in der SDE Surround Series von SuperDeluxeEdition. Dort bildet BÊTE NOIRE die Ausgabe Nummer 63 und wurde gemeinsam mit Ferrys Nachfolgealbum TAXI (Nummer 64) veröffentlicht.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7039 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir.jpg" alt="" width="2224" height="680" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-1024x313.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-768x235.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-1536x470.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-2048x626.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></p>
<p><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Limbo – 5:00<br />
2 Kiss and Tell – 4:57<br />
3 New Town – 4:50<br />
4 Day for Night – 5:35<br />
5 Zamba – 3:00<br />
6 The Right Stuff – 4:25<br />
7 Seven Deadly Sins – 5:10<br />
8 The Name of the Game – 5:28<br />
9 Bête Noire – 4:53</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 43:44</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Den Atmos Mix erstellte Bob Clearmountain, der neben Steven Wilson und Bruce Soord zu den bekannteren Namen gehört. Von ihm sind beispielsweise Mixe von <a href="https://surroundmixe.de/huey-lewis-and-the-news-sports/">Huey Lewis &amp; The News</a> oder <a href="https://surroundmixe.de/the-band-cahoots/">The Band</a>. Insgesamt lieferte er mit BÊTE NOIRE einen Dolby-Atmos-Mix ab, der zeigt, dass 80er-Jahre Alben sich für dieses Format hervorragend eignen.</p>
<p>Das Album lebt von seinen detailreichen Arrangements mit zahlreichen Keyboards, Gitarren, programmierten Rhythmen und viel zusätzlichem Gesang, Das sind ideale Voraussetzungen, um den Raum intensiv auszunutzen. Clearmountain macht davon reichlich Gebrauch.</p>
<p>Besonders auffällig ist die Vielzahl an Keyboardsounds, die praktisch während des gesamten Albums im Raum verteilt werden. Mal erklingen sie hinter dem Hörplatz, mal seitlich oder oberhalb der Hörposition und wechseln sich dabei immer wieder mit Gitarren und elektronischen Percussion-Elementen ab. Auch die programmierten Beats beschränken sich nicht ausschließlich auf den Frontbereich. Immer wieder werden Hallfahnen oder einzelne rhythmische Elemente bis in die hinteren oder oberen Lautsprecher gezogen, wodurch ein sehr luftiges und räumliches Klangbild entsteht. Bewegungen sind ebenfalls keine Seltenheit. Bereits im Intro des ersten Stückes wandern einzelne Sounds durch den Raum, später schweben immer wieder Effekte oder Stimmen über den Hörplatz oder ziehen von vorne nach hinten.</p>
<p>Bryan Ferrys Leadgesang bleibt erwartungsgemäß überwiegend im Frontbereich verankert, wirkt dabei aber immer wieder leicht angehoben. Backing Vocals dagegen nutzt Clearmountain sehr offensiv. Sie tauchen regelmäßig hinter dem Hörplatz oder oberhalb des Hörers auf und sorgen gerade in den Refrains für zusätzliche Räumlichkeit. Vereinzelt werden auch weibliche Gesangsstimmen oder verfremdete Vocal-Effekte als eigenständige Klangereignisse im Raum platziert, was den Mix zusätzlich belebt.</p>
<p>Auch instrumental gibt es einiges zu entdecken. Gitarren wechseln je nach Song zwischen Front-, Seiten- und Rückbereich, während Synthesizer und Pads praktisch überall auftauchen können. Besonders gelungen sind die vielen kleinen Details, die man im Stereomix kaum wahrnimmt. Mal erklingen elektronische Percussion-Instrumente oberhalb des Hörplatzes, mal tauchen Klavier, Akkordeon oder sogar Streicher an unerwarteten Positionen im Raum auf.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Limbo, Zamba</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiterer sehr guter Atmos-Mix von Bob.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 96 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SDE-Shop Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray wurde im Juli veröffentlicht und ist überraschenderweise noch immer im Shop erhältlich, TAXI übrigens auch. Kostenpunkt: 30 Pfund plus Versand, dürfte so um die 45-50 Euro sein.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von BÊTE NOIRE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple zu hören. Bei Tidal konnte ich das Album nicht finden. Ob es bei Amzon Music zu finden ist, kann ich nicht sagen.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 16.08.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.bryanferry.com/">Offizielle Webseite von Bryan Ferry</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Stooges &#8211; The Stooges</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-stooges-the-stooges/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-stooges-the-stooges/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 13:53:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Iggy Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Stooges]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1969 &#124; Streaming / Blu-Ray &#124; Punk</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum legten The Stooges 1969 den Grundstein für eine Musikrichtung, die erst Jahre später ihren großen Durchbruch erleben sollte. Obwohl sich das Album bei seiner Veröffentlichung nur mäßig verkaufte und in den US-Charts lediglich Platz 106 erreichte, gilt es heute als eines der wichtigsten Proto-Punk-Alben überhaupt. Zahlreiche spätere Punk- und Alternative-Bands nennen THE STOOGES als entscheidenden Einfluss. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-stooges-the-stooges/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1969 | Streaming / Blu-Ray | Punk</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum legten The Stooges 1969 den Grundstein für eine Musikrichtung, die erst Jahre später ihren großen Durchbruch erleben sollte. Obwohl sich das Album bei seiner Veröffentlichung nur mäßig verkaufte und in den US-Charts lediglich Platz 106 erreichte, gilt es heute als eines der wichtigsten Proto-Punk-Alben überhaupt. Zahlreiche spätere Punk- und Alternative-Bands nennen THE STOOGES als entscheidenden Einfluss.</p>
<p>Die Band aus Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan bestand damals aus Sänger Iggy Pop, Gitarrist Ron Asheton, Bassist Dave Alexander und Schlagzeuger Scott Asheton. Für die Produktion konnte Elektra Records mit John Cale von The Velvet Underground einen ebenso ungewöhnlichen wie passenden Produzenten gewinnen. Die Aufnahmen verliefen dabei alles andere als klassisch. Die Band verfügte zu Beginn der Sessions nur über wenige fertige Songs, weitere Stücke entstanden oder entwickelten sich erst während der Studioarbeit.</p>
<p>Musikalisch lebt THE STOOGES von seiner radikalen Reduktion. Einfache, sich ständig wiederholende Gitarrenriffs, ein schnörkelloser Schlagzeugstil und Iggy Pops markanter Gesang zwischen gelangweilter Coolness, Sprechgesang und animalischem Ausbruch verleihen dem Album seinen unverwechselbaren Charakter. Songs wie <em>1969</em>, <em>I Wanna Be Your Dog</em> oder <em>No Fun</em> wirken aus heutiger Sicht fast selbstverständlich, waren 1969 mit ihrer kompromisslosen Einfachheit jedoch ihrer Zeit weit voraus. Mit dem über zehnminütigen <em>We Will Fall</em> findet sich zugleich ein nahezu hypnotisches Drone-Stück auf dem Album, das eher an The Velvet Underground oder Minimal Music erinnert als an klassischen Rock.</p>
<p>Was bei seinem Erscheinen vielfach als zu primitiv oder eindimensional abgetan wurde, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem echten Klassiker. Heute zählt THE STOOGES regelmäßig zu den bedeutendsten Rockalben aller Zeiten und wird oft als eine der Geburtsstunden des Punk bezeichnet. Gerade die rohe Direktheit und der ungeschönte Sound verleihen dem Album auch mehr als fünf Jahrzehnte später noch eine erstaunliche Frische. Auf Streaming-Portalen ist dieses Album und zwei weitere in Dolby Atmos vorhanden. Rhino veröffentlichte zudem vor kurzem eine Blu-ray auf der sich das Debüt und der Nachfolger FUN HOUSE in der immersiven Abmischung befinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-7002 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges.jpg" alt="The Stooges Dolby Atmos" width="2224" height="664" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-1024x306.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-768x229.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-1536x459.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-2048x611.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 1969 &#8211; 4:05<br />
2 I Wanna Be Your Dog &#8211; 3:10<br />
3 We Will Fall &#8211; 10:15<br />
4 No Fun &#8211; 5:15<br />
5 Real Cool Time &#8211; 2:30<br />
6 Ann &#8211; 3:00<br />
7 Not Right &#8211; 2:45<br />
8 Little Doll &#8211; 3:20</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 34:46</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Über diese Dolby-Atmos-Veröffentlichung könnte man vorschnell urteilen. Ein Album von 1969, noch dazu das Debüt der Stooges – ein Werk, das als eine der Geburtsstunden des Punk gilt und bewusst auf einen rohen, direkten Bandsound setzt. Kaum Overdubs, wenige Instrumente und vermeintlich wenig Material für eine räumliche Abmischung. Da könnte man schnell zu dem Schluss kommen, dass eine Stereo-Version völlig ausreicht. Der von Ed Stasium erstellte Atmos-Mix beweist jedoch eindrucksvoll das Gegenteil.</p>
<p>Sein Konzept ist ebenso einfach wie wirkungsvoll. Die Gitarren erklingen überwiegend aus den hinteren Lautsprechern, während Schlagzeug, Bass und Iggy Pops Gesang meist im Frontbereich angesiedelt sind. Dabei bleibt der Mix keineswegs statisch. Im abschließenden <em>Little Doll</em> wandert der Bass beispielsweise überraschend in den rechten hinteren Bereich. Gitarrensoli verbleiben zwar überwiegend vorne, werden dort aber häufig in die Höhenebene angehoben. Auch einzelne Schlagzeugbestandteile, Percussion und rhythmisches Klatschen tauchen immer wieder in den hinteren Kanälen auf und werden stellenweise ebenfalls über den Hörplatz positioniert. Trotz der vergleichsweise einfachen Instrumentierung entsteht so ein ausgesprochen räumlicher Gesamteindruck, dem man das Alter der Aufnahme kaum anhört.</p>
<p>Das Album besteht aus sieben vergleichsweise kurzen Songs und dem über zehn Minuten langen <em>We Will Fall</em>. Gerade dieses psychedelische, hypnotische Stück bildet sowohl musikalisch als auch klanglich den Höhepunkt der Veröffentlichung. Für mich zählt es sogar zu einem der beeindruckendsten Dolby-Atmos-Demostücken, die ich bislang gehört habe. Der mantraartig singende Chor erklingt eindrucksvoll aus dem hinteren Bereich, während über dem Hörplatz ein kaum definierbarer, rhythmischer Holzklang schwebt. Vorne entfalten sich sphärische Gitarrenflächen und Iggy Pops Gesang, der förmlich über dem gesamten Klangbild zu schweben scheint. Im weiteren Verlauf setzt schließlich noch die von John Cale gespielte Violine ein, die ebenfalls aus den Höhenkanälen erklingt und die ohnehin schon dichte Atmosphäre perfekt ergänzt. Ganz großes Kino.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>We Will Fall</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein sehr schöner Mix in Dolby Atmos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 92 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von THE STOOGES gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray (enthält zwei Alben: The STOOGES und FUN HOUSE) wurde in diesem Jahr von Rhino aufgelegt. Knackpunkt: Sie ist ausschließlich im US-Store erhältlich und dort wohl auch schon ausverkauft. Auch eine SACD wurde in diesem Jahr veröffentlicht, aber: Kein Raumklang!</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 03.08.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://iggyandthestoogesmusic.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite der Stooges</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cardinals &#8211; Masquerade</title>
		<link>https://surroundmixe.de/cardinals-masquerade/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/cardinals-masquerade/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 15:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Cardinals]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6917</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2026 &#124; STREAMING &#124; Alternative Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Cardinals ist eine junge neue Band aus dem irischen Cork, die im Februar ein vielbeachtetes Debütalbum mit dem Namen MASQUERADE herausbrachte. Bereits zuvor veröffentlichte Singles und eine EP ließen aufhorchen und erkennen, dass Cardinals zu den spannendsten Vertretern der aktuellen irischen Gitarrenmusik zählen und sich stilistisch deutlich von vielen Genrekollegen abheben.</p>
<p>Aufgenommen wurde MASQUERADE in den renommierten RAK Studios in London unter der Regie von Produzent Shrink. Die fünfköpfige Band um die Brüder Euan und Finn Manning verbindet auf ihrem Debüt Indie Rock mit Post-Punk-Einflüssen und Folk-Elementen. Besonders das von Finn Manning gespielte Akkordeon verleiht vielen Stücken einen unverwechselbaren Charakter und sorgt für eine Klangfarbe, die man in diesem musikalischen Umfeld nur selten hört. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/cardinals-masquerade/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2026 | STREAMING | Alternative Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Cardinals ist eine junge neue Band aus dem irischen Cork, die im Februar ein vielbeachtetes Debütalbum mit dem Namen MASQUERADE herausbrachte. Bereits zuvor veröffentlichte Singles und eine EP ließen aufhorchen und erkennen, dass Cardinals zu den spannendsten Vertretern der aktuellen irischen Gitarrenmusik zählen und sich stilistisch deutlich von vielen Genrekollegen abheben.</p>
<p>Aufgenommen wurde MASQUERADE in den renommierten RAK Studios in London unter der Regie von Produzent Shrink. Die fünfköpfige Band um die Brüder Euan und Finn Manning verbindet auf ihrem Debüt Indie Rock mit Post-Punk-Einflüssen und Folk-Elementen. Besonders das von Finn Manning gespielte Akkordeon verleiht vielen Stücken einen unverwechselbaren Charakter und sorgt für eine Klangfarbe, die man in diesem musikalischen Umfeld nur selten hört.</p>
<p>Auch inhaltlich verfolgt MASQUERADE einen abwechslungsreichen Ansatz. Die Songs beschäftigen sich mit Liebe, Glauben, Verletzlichkeit und Zynismus, greifen aber ebenso historische Ereignisse auf, etwa im Stück <em>The Burning of Cork</em>, das sich auf die Zerstörung großer Teile der irischen Stadt während des Unabhängigkeitskrieges bezieht. Gleichzeitig besitzt das Album eine bewusst angelegte Dramaturgie: Während die erste Hälfte vergleichsweise offen und melodisch wirkt, entwickelt sich die zweite Seite zunehmend in eine düsterere und nachdenklichere Richtung.</p>
<p>Mit einer Laufzeit von knapp 34 Minuten präsentiert sich MASQUERADE erfreulich kompakt und verzichtet auf überflüssige Längen. Stattdessen setzt das Debüt auf dichte Arrangements, markante Melodien und eine stimmungsvolle Atmosphäre, die den Cardinals bereits kurz nach Erscheinen viel Aufmerksamkeit und hervorragende Kritiken einbrachte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6954 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade.jpg" alt="Cardinals Masquerade Dolby Atmos" width="2224" height="695" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-300x94.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-1024x320.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-768x240.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-1536x480.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-2048x640.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 She Makes Me Real &#8211; 2:59<br />
2 St. Agnes &#8211; 2:10<br />
3 Masquerade &#8211; 3:09<br />
4 I Like You &#8211; 4:14<br />
5 Over At Last &#8211; 4:58<br />
6 Anhedonia &#8211; 2:26<br />
7 Barbed Wire &#8211; 3:05<br />
8 Big Empty Heart &#8211; 2:48<br />
9 The Burning of Cork &#8211; 2:00<br />
10 As I Breathe &#8211; 6:08</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 33:52</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Verzerrte Gitarren und ein Akkordeon, das sich immer wieder gegen diese durchzusetzen versucht – schon das macht deutlich, dass MASQUERADE überwiegend von einem dichten Klangbild geprägt ist. Das gilt insbesondere für die schnelleren und rockigeren Stücke. Gleichzeitig finden sich auf dem Album aber auch ruhigere, luftiger arrangierte Songs. Diesem Kontrast trägt auch der Atmos-Mix Rechnung und behandelt beide Seiten des Albums unterschiedlich.</p>
<p>Die druckvollen Rocknummern setzen weniger auf spektakulär im Raum verteilte Einzelelemente, sondern vielmehr auf einen räumlichen Gesamteindruck. Gitarren sind überwiegend vorne oder seitlich positioniert und variieren immer wieder auch in ihrer Höhenposition. Das Akkordeon schwebt häufig oberhalb des übrigen Klangbildes, wandert aber je nach Song oder sogar innerhalb eines Stückes zwischen linker und rechter Seite. Gerade bei diesen rockigeren Titeln entsteht das Gefühl, als stünde man mit der Band in einem Proberaum oder einem kleinen Club. Der Mix setzt hier bewusst auf einen gewissen Anteil an Rauminformationen, wodurch der Gesamtklang leicht verwaschen wirkt und sich die einzelnen Instrumente nicht immer klar voneinander abgrenzen. Das mag zunächst ungewohnt erscheinen, vermittelt letztlich aber eine sehr authentische Live-Atmosphäre und wirkt keineswegs langweilig.</p>
<p>Die ruhigeren Stücke gehen einen anderen Weg. Hier öffnet sich das Klangbild deutlich stärker und bietet mehr Raum für diskret platzierte Instrumente. Cleane Gitarren, Akkordeon und weitere Details werden wesentlich präziser im Raum verteilt und sorgen für ein immersiveres Hörerlebnis. Bereits der Titeltrack <em>Masquerade</em> gibt einen guten Eindruck davon, welches Potenzial der Mix in diesen ruhigeren Momenten entfaltet.</p>
<p>Seinen Höhepunkt erreicht der Atmos-Mix schließlich im über sechs Minuten langen Abschlusstitel <em>As I Breathe</em>. Im Vergleich zu den übrigen Songs, die oft nicht länger als drei Minuten sind, wirkt das Stück beinahe wie ein Prog-Rock-Longtrack. Das Akkordeon erhält hier erneut einen prominenten Platz in der Höhenebene, während im hinteren Bereich dezente Keyboardflächen und plastisch klingende Glockenklänge das Klangbild bereichern. Trotz später einsetzender Gitarren bleibt die Abmischung angenehm luftig und transparent, wobei die Gitarren überwiegend seitlich im Raum positioniert werden.</p>
<p>Insgesamt ist der Atmos-Mix sehr gelungen. Er verfolgt nicht das Ziel, jeden Song maximal spektakulär im Raum zu verteilen, sondern orientiert sich konsequent an den jeweiligen Arrangements. Während die dichteren Rockstücke von einem räumlichen Gesamtklang profitieren, nutzen die ruhigeren Titel die Möglichkeiten des Formats deutlich offensiver. Diese unterschiedliche Herangehensweise wirkt jederzeit nachvollziehbar und passt hervorragend zum Charakter des Albums. Aber natürlich reicht das Album nicht an die Qualität von Mixen heran, die durchgehend diskret abgemischt sind.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>As I Breathe, Masquerade</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Gutes Debüt, passender Atmos-Mix</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 84 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von MASQUERADE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 21.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.cardinals.band/">Offizielle Webseite von den Cardinals</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rush &#8211; Caress of Steel</title>
		<link>https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6956</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Streaming &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Von Rush erscheinen ja in aller Regelmäßigkeit teure Deluxe-Boxen, die das jeweilige Album auch in Dolby Atmos enthalten. Gleichzeitig tauchen auf den Streamingportalen aber auch immer wieder weitere Alben der Band in Dolby Atmos auf. Neu hinzugekommen sind vor einiger Zeit die Frühwerke FLY BY NIGHT und CARESS OF STEEL sowie der Klassiker PERMANENT WAVES von 1980.</p>
<p>Mit CARESS OF STEEL schlugen Rush 1975 einen mutigen neuen Weg ein. Nach zwei noch überwiegend vom Hard Rock geprägten Alben begann das kanadische Trio, seinen musikalischen Horizont deutlich zu erweitern. Komplexere Songstrukturen, längere Instrumentalpassagen und progressive Einflüsse rückten stärker in den Mittelpunkt und legten den Grundstein für den Stil, der die Band in den folgenden Jahren zum Durchbruch verhelfen sollte. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Streaming | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Von Rush erscheinen ja in aller Regelmäßigkeit teure Deluxe-Boxen, die das jeweilige Album auch in Dolby Atmos enthalten. Gleichzeitig tauchen auf den Streamingportalen aber auch immer wieder weitere Alben der Band in Dolby Atmos auf. Neu hinzugekommen sind vor einiger Zeit die Frühwerke FLY BY NIGHT und CARESS OF STEEL sowie der Klassiker PERMANENT WAVES von 1980.</p>
<p>Mit CARESS OF STEEL schlugen Rush 1975 einen mutigen neuen Weg ein. Nach zwei noch überwiegend vom Hard Rock geprägten Alben begann das kanadische Trio, seinen musikalischen Horizont deutlich zu erweitern. Komplexere Songstrukturen, längere Instrumentalpassagen und progressive Einflüsse rückten stärker in den Mittelpunkt und legten den Grundstein für den Stil, der die Band in den folgenden Jahren zum Durchbruch verhelfen sollte.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt bestand Rush bereits aus der klassischen Besetzung mit Geddy Lee, Alex Lifeson und Neil Peart. Gemeinsam mit Produzent Terry Brown nahm die Band das Album in den Toronto Sound Studios auf. Besonders die beiden langen Kompositionen <em>The Necromancer</em> und <em>The Fountain of Lamneth</em> verdeutlichen den wachsenden Anspruch der Band, musikalische Geschichten über ausgedehnte Songzyklen zu erzählen.</p>
<p>Vor allem <em>The Fountain of Lamneth</em>, das die komplette zweite LP-Seite einnimmt, kann als erster großer Vorläufer jener epischen Werke angesehen werden, für die Rush später bekannt werden sollten. Die Suite verbindet mehrere musikalische Abschnitte zu einer zusammenhängenden Komposition und zeigt bereits viele Stilmittel, die auf späteren Klassikern wie 2112 oder HEMISPHERES weiterentwickelt wurden.</p>
<p>Bei seiner Veröffentlichung erwies sich CARESS OF STEEL allerdings als kommerzielles Risiko. Das Album blieb hinter den Erwartungen der Plattenfirma zurück und galt zunächst als Enttäuschung, da es deutlich weniger eingängig war als seine Vorgänger. Rückblickend genießt es jedoch einen besonderen Stellenwert im Katalog der Band. Viele Fans schätzen gerade die Mischung aus Hard Rock und Progressive Rock sowie den ungestümen Ideenreichtum, mit dem Rush hier den Grundstein für ihre weitere Entwicklung legten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6957 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel.jpg" alt="Rush Caress of Steele Dolby Atmos" width="2224" height="665" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-1024x306.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-768x230.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-1536x459.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-2048x612.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Bastille Day &#8211; 4:37<br />
2 I Think I&#8217;m Going Bald &#8211; 3:37<br />
3 Lakeside Park &#8211; 4:08<br />
4 The Necromancer &#8211; 12:30<br />
5 The Fountain of Lamneth &#8211; 19:57</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:23</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix von CARESS OF STEEL setzt weniger auf eine spektakuläre Verteilung einzelner Instrumente im Raum, ist deshalb aber keineswegs unspektakulär. Das liegt nicht zuletzt am musikalischen Material selbst. Rush sind ein klassisches Power-Trio mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang. Keyboards, die auf späteren Alben eine immer größere Rolle spielen sollten, sucht man hier noch vergeblich. Entsprechend gibt es naturgemäß weniger Klangquellen, die sich auf die verschiedenen Lautsprecherebenen verteilen lassen. Bass und Leadgesang bleiben überwiegend im Frontbereich verankert, ebenso die Gitarren. Letztere werden jedoch immer wieder dezent in die Seiten- oder Höhenkanäle eingebunden, insbesondere bei den cleanen Picking-Passagen. Vereinzelt tauchen auch kurze Gesangseinwürfe in den oberen Ebenen auf.</p>
<p>Dass der Atmos-Mix dennoch interessant ist, liegt vor allem an zwei Aspekten. Zum einen profitiert Neil Pearts Schlagzeug enorm von der räumlichen Abmischung. Die einzelnen Bestandteile des Drumkits wirken plastisch im Raum verteilt, wodurch besonders seine zahlreichen Fills und Trommelwirbel eindrucksvoll zur Geltung kommen. Immer wieder scheinen diese von hinten oder aus den Höhenkanälen auf den Hörer herabzufallen und verleihen dem Mix zusätzliche Dynamik.</p>
<p>Zum anderen nutzt der Mix die zahlreichen atmosphärischen Gitarreneffekte geschickt aus. Gitarrenfeedbacks, schwebende Klangflächen und schnelle Gitarrenläufe werden immer wieder im Raum bewegt und sorgen für gelungene räumliche Akzente. Vor allem <em>The Necromancer</em> profitiert davon. Die ohnehin dichte und stellenweise düstere Atmosphäre dieses über zwölf Minuten langen Stücks gewinnt durch den Atmos-Mix zusätzlich an Tiefe und Räumlichkeit und zählt damit zu den klanglichen Höhepunkten des Albums.</p>
<p>Rückblickend stehen bei CARESS OF STEEL meist die beiden langen Kompositionen <em>The Necromancer</em> und <em>The Fountain of Lamneth</em> im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, während die drei kürzeren Songs häufig etwas im Schatten stehen. Ähnlich verhält es sich auch beim Atmos-Mix. Zwar profitieren sämtliche Stücke von der neuen Abmischung, die größte Immersion entfalten jedoch eindeutig die beiden ausgedehnten Prog-Suiten, in denen Rush und der Atmos-Mix gleichermaßen ihre größten Stärken ausspielen.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Necromancer, The Fountain of Lamneth</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt eine gute Abmischung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 84 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von CARESS OF STEEL gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 15.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.rush.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Rush</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/">Rush &#8211; Caress of Steel</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Michael Jackson &#8211; Dangerous</title>
		<link>https://surroundmixe.de/michael-jackson-dangerous/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/michael-jackson-dangerous/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 11:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jackson]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[R&B]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6918</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1991 &#124; STREAMING &#124; Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Zuletzt wurden auf Streaming Portalen einige Alben von Michael Jackson hinzugefügt. <a href="https://surroundmixe.de/michael-jackson-thriller/">THRILLER</a> gab es zumindest bei Apple Music schon länger. Dieses hatte ich auch schon vor einiger Zeit besprochen. Neu hinzu kamen jetzt auch OFF THE WALL, BAD und DANGEROUS. Da aktuell die Biographie von Michael Jackson im Kino läuft, könnte dies die derzeitige Aktivität erklären. Übrigens tauchten bei Apple kurzzeitig auch zwei spätere Alben von ihm in der Rubrik „Jetzt in 3D-Audio“ auf, die aber weiterhin nur in Stereo vorlagen. Entweder war es einfach ein Fehler oder es könnte in nächster Zeit noch einen Nachschlag geben. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/michael-jackson-dangerous/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/michael-jackson-dangerous/">Michael Jackson &#8211; Dangerous</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1991 | STREAMING | Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Zuletzt wurden auf Streaming Portalen einige Alben von Michael Jackson hinzugefügt. <a href="https://surroundmixe.de/michael-jackson-thriller/">THRILLER</a> gab es zumindest bei Apple Music schon länger. Dieses hatte ich auch schon vor einiger Zeit besprochen. Neu hinzu kamen jetzt auch OFF THE WALL, BAD und DANGEROUS. Da aktuell die Biographie von Michael Jackson im Kino läuft, könnte dies die derzeitige Aktivität erklären. Übrigens tauchten bei Apple kurzzeitig auch zwei spätere Alben von ihm in der Rubrik „Jetzt in 3D-Audio“ auf, die aber weiterhin nur in Stereo vorlagen. Entweder war es einfach ein Fehler oder es könnte in nächster Zeit noch einen Nachschlag geben.</p>
<p>Als DANGEROUS Ende November 1991 erschien, stand Michael Jackson vor einer besonderen Herausforderung. Zuvor hatte er bereits drei der erfolgreichsten Pop-Alben aller Zeiten veröffentlicht und war zum größten Popstar seiner Generation aufgestiegen. Ursprünglich war für 1989 ein Best-Of-Album mit einigen neuen Tracks geplant. Da aber mehr und mehr neue Songideen hinzukamen, wurde schließlich ein neues Studioalbum angepeilt. Anstatt die bewährte Zusammenarbeit mit Quincy Jones fortzusetzen, entschied sich Jackson jedoch für einen Neuanfang. Er wollte mehr kreative Kontrolle über seine Musik und zugleich einen Sound, der stärker an den urbanen Strömungen der frühen 1990er-Jahre orientiert war.</p>
<p>Für DANGEROUS holte Jackson deshalb unter anderem Teddy Riley ins Boot, einen der wichtigsten Vertreter des damals modernen New Jack Swing. Die Aufnahmen erstreckten sich über mehr als zwei Jahre und fanden in mehreren Studios in Los Angeles statt. Mit geschätzten Produktionskosten von bis zu zehn Millionen US-Dollar gehörte das Album zu den aufwendigsten Produktionen seiner Zeit. Aus mehr als 50 aufgenommenen Songs wurden schließlich 14 Titel für das fertige Album ausgewählt.</p>
<p>Der kommerzielle Erfolg gab Jackson recht. DANGEROUS erreichte weltweit Spitzenpositionen in den Charts und verkaufte sich bis heute mehr als 40 Millionen Mal und damit häufiger als BAD. In Deutschland dauerte es mit der Spitzenposition dagegen fast ein Jahr, hier hatten Genesis über Monate Platz 1 mit dem fast zeitgleich erscheinenden Album <a href="https://surroundmixe.de/genesis-we-cant-dance/">WE CAN‘T DANCE</a> blockiert.</p>
<p>Mit Singles wie <em>Black or White, Remember the Time, In the Closet, Heal the World</em> und<em> Will You Be There</em> brachte das Album zahlreiche internationale Hits hervor, befeuert durch aufwendige Musikvideos, in denen unter anderem Eddie Murphy und der Junge aus Kevin &#8211; Allein zu Haus (Macaulay Culkin) mitspielten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6919 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous.jpg" alt="Michael Jackson Dangerous Dolby Atmos" width="2224" height="675" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-1024x311.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-768x233.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-1536x466.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-2048x622.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Jam &#8211; 5:39<br />
2 Why You Wanna Trip on Me &#8211; 5:25<br />
3 In the Closet &#8211; 6:32<br />
4 She Drives Me Wild &#8211; 3:41<br />
5 Remember the Time &#8211; 4:00<br />
6 Can&#8217;t Let Her Get Away &#8211; 4:59<br />
7 Heal the World &#8211; 6:25<br />
8 Black or White &#8211; 4:16<br />
9 Who Is It &#8211; 6:35<br />
10 Give in to Me &#8211; 5:28<br />
11 Will You Be There &#8211; 7:40<br />
12 Keep the Faith &#8211; 5:57<br />
13 Gone Too Soon &#8211; 3:23<br />
14 Dangerous &#8211; 6:57</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 77:05</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Beim ersten Hören könnte man meinen, DANGEROUS sei vergleichsweise spartanisch arrangiert. Gerade die ersten Stücke bestehen scheinbar hauptsächlich aus elektronischen Beats, über die Michael Jackson singt, ergänzt durch vereinzelte Keyboard- oder Gitarreneinsätze sowie gelegentliche Rap- und Sprechpassagen. Erst in der zweiten Albumhälfte werden die Arrangements deutlich opulenter und abwechslungsreicher. Die anfängliche Zurückhaltung ist jedoch ein typisches Merkmal des damals modernen New Jack Swing. Hört man genauer hin, offenbart sich ein äußerst detailreiches Sounddesign. Genau diese Vielzahl an kleinen Beats, Samples, Geräuschen, Seufzern, Jauchzern und anderen für Michael Jackson so typischen stimmlichen Einwürfen macht der Atmos-Mix hervorragend hörbar. Die zahlreichen Details werden wirkungsvoll im gesamten Raum verteilt und gewinnen dadurch zusätzlich an Präsenz.</p>
<p>Der Leadgesang bleibt überwiegend erwartungsgemäß im Frontbereich verankert, wirkt bei einigen Titeln jedoch leicht angehoben und erhält dadurch zusätzliche Räumlichkeit. Backing Vocals sowie einzelne Gesangslinien oder Refrainpassagen werden dagegen häufig in die hinteren Kanäle verlagert. Besonders gelungen ist der Einsatz der Chöre. <em>Will You Be There</em> entwickelt sich hier zu einem der klanglichen Höhepunkte des Albums, wenn der Gospelchor majestätisch aus den hinteren Höhenkanälen über dem eigentlichen Song zu schweben scheint.</p>
<p>Keyboards, Synthesizer und die Anfang der 1990er-Jahre bereits etwas angestaubten Orchestra Hits aus der Keyboardkonserve werden je nach Song ebenfalls häufig in die Höhenebene gelegt. Besonders plastisch gelingt dies beim E-Piano in <em>Gone Too Soon</em>, das hinter dem Hörplatz positioniert wurde. Auffällig ist außerdem, dass selbst Bass-Synthesizer nicht ausschließlich im Frontbereich verbleiben, sondern teilweise ebenfalls nach hinten oder in die Höhenkanäle verlagert werden. Das sorgt für eine ungewöhnlich dreidimensionale Wiedergabe des gesamten Frequenzspektrums.</p>
<p>Gitarren erhalten im Atmos-Mix ebenfalls eine sehr präsente Rolle und werden häufig hinter dem Hörer positioniert. Das gilt sowohl für die rhythmischen Funk-Licks der New-Jack-Swing-Titel als auch für die rockigeren Songs, die auf Michael-Jackson-Alben traditionell ebenfalls ihren Platz fanden. Ein besonderes Highlight ist <em>Black or White</em>. Hier verteilen sich Rhythmus- und Leadgitarren eindrucksvoll über die Rear- und Höhenkanäle und sorgen für ein ausgesprochen immersives Hörerlebnis. Auch das hörspielartige Intro profitiert enorm von der räumlichen Abmischung und entfaltet im Atmos-Format eine beeindruckende Wirkung.</p>
<p>Insgesamt ist der Dolby-Atmos-Mix von DANGEROUS hervorragend gelungen. Er überzeugt nicht nur durch seine räumliche Gestaltung, sondern auch klanglich auf ganzer Linie. Die vielen kleinen Details der aufwendig produzierten Arrangements treten deutlicher hervor als im Stereomix und machen das Album zu einer ausgesprochen abwechslungsreichen Atmos-Produktion. Selbst Hörer, die wie ich mit der Musik von Michael Jackson eher wenig anfangen können, dürften an dieser immersiven Umsetzung ihre Freude haben.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Black or White, Will You Be There</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein Atmos-Mix, der sehr viel Spaß bereitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 97 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von DANGEROUS gibt bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 04.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.michaeljackson.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Michael Jackson</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frankie Goes to Hollywood &#8211; Welcome to The Pleasuredome</title>
		<link>https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 15:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Frankie Goes To Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6914</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1984 &#124; Blu-ray / STREAMING &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Als WELCOME TO THE PLEASUREDOME im Oktober 1984 erschien, hatten Frankie Goes to Hollywood bereits erreicht, wovon die meisten Bands nur träumen konnten. Mit <em>Relax</em> und <em>Two Tribes</em> standen bereits zwei Nummer-1-Hits zu Buche, begleitet von massiver Medienpräsenz, kontroversen Diskussionen und einer Marketingkampagne, die das von Trevor Horn und Paul Morley geführte Label ZTT meisterhaft orchestrierte. Das Debütalbum erschien daher nicht als unbekannter Erstling, sondern als eines der meist erwarteten Pop-Alben des Jahres. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1984 | Blu-ray / Streaming | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Als WELCOME TO THE PLEASUREDOME im Oktober 1984 erschien, hatten Frankie Goes to Hollywood bereits erreicht, wovon die meisten Bands nur träumen konnten. Mit <em>Relax</em> und <em>Two Tribes</em> standen bereits zwei Nummer-1-Hits zu Buche, begleitet von massiver Medienpräsenz, kontroversen Diskussionen und einer Marketingkampagne, die das von Trevor Horn und Paul Morley geführte Label ZTT meisterhaft orchestrierte. Das Debütalbum erschien daher nicht als unbekannter Erstling, sondern als eines der meist erwarteten Pop-Alben des Jahres.</p>
<p>Entdeckt worden war die Band um Sänger Holly Johnson ein Jahr zuvor von Trevor Horn, nachdem Frankie Goes to Hollywood ihren späteren Hit <em>Relax</em> in der Fernsehsendung <em>The Tube</em> präsentiert hatten. Horn nahm die Gruppe umgehend unter Vertrag und machte sie zum Aushängeschild seines Labels. Der Erfolg von <em>Relax</em>, das trotz eines BBC-Sendeverbots zum Millionenhit wurde, und der Nachfolgesingle <em>Two Tribes</em> sorgten dafür, dass WELCOME TO THE PLEASUREDOME bereits vor seiner Veröffentlichung mehr als eine Million Vorbestellungen verzeichnete und direkt Platz 1 der britischen Charts erreichte.</p>
<p>Gleichzeitig verkörpert das Album wie kaum ein anderes Werk seiner Zeit den Produktionsmaximalismus der 80er-Jahre. Trevor Horn investierte enorme Mengen an Zeit und Studioressourcen in die Aufnahmen und nutzte die damals modernste Technik, darunter den Fairlight, Sequencer und zahllose Overdubs. Besonders der über 13 Minuten lange Titeltrack entwickelte sich zu einer Mammutproduktion, an der über Monate gearbeitet wurde. Das Ergebnis ist ein opulent ausgestattetes Doppelalbum, das Synth-Pop, Rock, Disco, Soundeffekte, Spoken-Word-Passagen und aufwendige Studioproduktion zu einem ebenso ambitionierten wie kontrovers diskutierten Gesamtwerk verbindet.</p>
<p>Fast die Hälfte der Laufzeit besteht aus Übergängen, Soundcollagen, Intros, Outros und teils recht experimentellen Passagen. Dadurch erinnert die Struktur stellenweise fast eher an ein Konzeptalbum von Art-Pop- oder Prog-Bands als an ein typisches Mainstream-Popalbum der 1980er-Jahre. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass kein Geringerer als Steven Wilson beim Erstellen des Atmos-Mixes seine Finger im Spiel hatte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6915 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood.jpg" alt="Franky Goes To Hollywood Welcome to The Pleasuredome Dolby Atmos" width="2224" height="509" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-300x69.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-1024x234.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-768x176.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-1536x352.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-2048x469.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Tidal Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Well… / The World Is My Oyster &#8211; 1:59<br />
2 Snatch of Fury (Stay) / Welcome to the Pleasuredome &#8211; 13:41<br />
3 Relax (Come Fighting) &#8211; 3:57<br />
4 War (…and Hide) &#8211; 6:14<br />
5 Two Tribes &#8211; 3:28<br />
6 For the Victims of Ravishment (Tag) &#8211; 0:35<br />
7 Ferry (Go) &#8211; 1:49<br />
8 Born to Run &#8211; 3:59<br />
9 San José (The Way) &#8211; 3:10<br />
10 Wish (The Lads Were Here) &#8211; 2:49<br />
11 The Ballad of 32 &#8211; 4:49<br />
12 Krisco Kisses &#8211; 2:59<br />
13 Black Night White Light &#8211; 4:09<br />
14 The Only Star in Heaven &#8211; 4:16<br />
15 The Power of Love &#8211; 5:32<br />
16 Bang &#8211; 1:09</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 64:25</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Steven Wilson hat mit WELCOME TO THE PLEASUREDOME einmal mehr einen Dolby-Atmos-Mix abgeliefert, der eindrucksvoll demonstriert, was mit diesem Format möglich ist. Zugegeben: Das Ausgangsmaterial kommt ihm dabei auch entgegen. Bereits das Originalalbum war für seine aufwendigen Arrangements, zahllosen Overdubs und die damals hochmoderne Studioproduktion bekannt. Trevor Horn nutzte Mitte der 80er-Jahre nahezu alle technischen Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung standen, um ein möglichst opulentes Klangbild zu erschaffen. Genau diese Detailfülle überträgt Wilson nun in die dritte Dimension.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll gelingt dies bereits im über 13 Minuten langen Titelstück. Schon die eröffnende Klangkulisse mit Naturgeräuschen, Vogelstimmen und umherschwirrenden Effekten verteilt sich weit über den gesamten Hörraum. Sobald die eigentliche Band einsetzt, gibt es kaum einen Lautsprecher, der nicht beschäftigt wird. Keyboards, Gitarren, Percussion und Hintergrundgesänge erscheinen gleichzeitig aus unterschiedlichen Richtungen. Immer wieder erklingen Instrumente hinter dem Hörplatz oder aus den Höhenkanälen, während zahlreiche Effekte durch den Raum wandern. Das Resultat ist ein außergewöhnlich dichtes und lebendiges Klangbild, das den Hörer förmlich umschließt.</p>
<p>Nahtlos geht diese Klangfülle in <em>Relax</em> über, das ebenfalls zu den spektakulärsten Momenten des Albums zählt. Überhaupt profitiert die Musik enorm davon, dass die Arrangements bereits im Original so reichhaltig angelegt wurden. Die zahlreichen Synthesizer, Percussion-Spuren, Chöre und Gitarren liefern Wilson reichlich Material, um den Raum konsequent auszunutzen. Besonders die Höhenkanäle werden intensiv eingebunden, ohne dabei jemals aufgesetzt zu wirken. Hinzu kommen immer wieder dezente Bewegungen einzelner Klänge, die den Eindruck eines ständig in Bewegung befindlichen Klangfeldes erzeugen.</p>
<p>Allerdings setzt das Album die Messlatte mit seinen ersten Titeln auch außergewöhnlich hoch. Im weiteren Verlauf gibt es immer wieder Stücke, die etwas zurückhaltender gemischt wurden oder deren Arrangements weniger spektakuläre Möglichkeiten bieten. Das Springsteen-Cover <em>Born to Run</em> ist hierfür ein gutes Beispiel. Zwar werden auch hier sämtliche Lautsprecherebenen genutzt, nach den zuvor gehörten Klangfeuerwerken wirkt die Präsentation jedoch beinahe schon zurückgenommen. Tatsächlich dürfte dies aber eher eine bewusste, dem jeweiligen Song dienende Entscheidung sein als ein Mangel an Kreativität.</p>
<p>Insgesamt gehört WELCOME TO THE PLEASUREDOME ohne Frage zu den beeindruckendsten Atmos-Veröffentlichungen der letzten Jahre. Der Mix schöpft die Möglichkeiten des Formats konsequent aus, ohne dabei den musikalischen Zusammenhang aus den Augen zu verlieren. Es gibt zwar vereinzelte Momente, in denen Hörer und Lautsprecher etwas durchatmen dürfen, insgesamt befindet sich jedoch nahezu ständig etwas in Bewegung oder an ungewohnten Positionen im Raum. Interessanterweise schließt sich damit auch ein Kreis: Bereits 1984 galt das Album als Vorzeigeproduktion für die damals modernste Studiotechnik. Vier Jahrzehnte später erfüllt der Atmos-Mix eine ganz ähnliche Funktion und demonstriert eindrucksvoll, was mit den heutigen Möglichkeiten immersiver Audiotechnik machbar ist.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Welcome To The Pleasuredome, Relax</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein Atmos-Mix in Referenzqualität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 98 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ende Oktober 2025 wurde eine Deluxe Edition mit 7 CDs und einer Blu-ray veröffentlicht. Diese sollte noch erhältlich sein. Kostenpunkt ca. 120 Euro. </span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SDE-Shop Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ebenfalls veröffentlicht wurde eine Einzel-Blu-ray über Superdeluxeedition.com. Diese kann nur noch gebraucht erworben werden, in der Regel für weit über 50 Euro.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von WELCOME TO THE PLEASUREDOME gibt es bei entsprechendem Abo bei Tidal zu hören. Bei Apple Music konnte ich das Album nicht finden. Ob es bei Amzon Music zu finden ist, kann ich nicht sagen.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 29.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.frankiesayofficial.com/">Offizielle Webseite von Frankie Goes To Hollywood</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kraftwerk &#8211; Radio-Activity</title>
		<link>https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 15:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6908</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p>Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN stand Kraftwerk 1975 vor der Aufgabe, den überraschenden Durchbruch zu bestätigen. Anstatt jedoch einfach an die Formel des Vorgängers anzuknüpfen, entwickelten Ralf Hütter und Florian Schneider mit RADIO-ACTIVITY ein deutlich konsequenteres Konzept. Das fünfte Studioalbum der Düsseldorfer gilt heute als das erste komplett elektronische Werk der Band.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei die doppelte Bedeutung des Titels: Einerseits die Radioaktivität als physikalisches Phänomen, andererseits die Aktivität im Äther, also die Welt des Rundfunks und der Funkübertragung. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/">Kraftwerk &#8211; Radio-Activity</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Blu-ray Disc / Streaming | Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN stand Kraftwerk 1975 vor der Aufgabe, den überraschenden Durchbruch zu bestätigen. Anstatt jedoch einfach an die Formel des Vorgängers anzuknüpfen, entwickelten Ralf Hütter und Florian Schneider mit RADIO-ACTIVITY ein deutlich konsequenteres Konzept. Das fünfte Studioalbum der Düsseldorfer gilt heute als das erste komplett elektronische Werk der Band.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei die doppelte Bedeutung des Titels: Einerseits die Radioaktivität als physikalisches Phänomen, andererseits die Aktivität im Äther, also die Welt des Rundfunks und der Funkübertragung.</p>
<p>Mit RADIO-ACTIVITY festigte sich zugleich die klassische Kraftwerk-Besetzung aus Ralf Hütter, Florian Schneider, Karl Bartos und Wolfgang Flür. Das Album entstand vollständig im eigenen Kling-Klang-Studio in Düsseldorf, das der Band erstmals die vollständige Kontrolle über Produktion, Gestaltung und Vermarktung ihrer Musik ermöglichte. Parallel gründeten Kraftwerk ihren eigenen Musikverlag und legten damit den Grundstein für die weitgehende Unabhängigkeit, die ihre weitere Karriere prägen sollte.</p>
<p>Rückblickend gilt RADIO-ACTIVITY als Übergangswerk zwischen dem eher offenen, experimentellen Charakter von AUTOBBAHN und den späteren, streng konzipierten Alben TRANS-EUROPA EXPRESS und DIE MENSCH-MASCHINE. Obwohl das Werk bei seiner Veröffentlichung teilweise als kühl und minimalistisch wahrgenommen wurde, entwickelte es sich zu einem wichtigen Einfluss auf New Wave, Synth-Pop und die spätere elektronische Tanzmusik. Besonders die Titelsingle <em>Radioactivity</em> gewann über die Jahrzehnte zusätzliche Bedeutung und wurde durch spätere Überarbeitungen der Band zu einer internationalen Anti-Atom-Hymne.</p>
<p>Zum 50. Geburtstag des Albums wurde nun ein neuer Mix in Dolby Atmos vorgestellt, der nicht nur auf Streamingportalen gehört werden kann, sondern auch wie <a href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-autobahn/">AUTOBAHN im letzten Jahr </a>als Blu-ray veröffentlicht wurde. Erstellt wurde er wieder von Fritz Hilpert mit Ralf Hütter.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6909 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity.jpg" alt="Kraftwerk Radio-Activity Dolby Atmos" width="1200" height="715" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-300x179.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-1024x610.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-768x458.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Geiger Counter &#8211; 1:07<br />
2 Radioactivity &#8211; 6:42<br />
3 Radioland &#8211; 5:51<br />
4 Airwaves &#8211; 4:40<br />
5 Intermission &#8211; 0:39<br />
6 News &#8211; 1:17<br />
7 The Voice of Energy &#8211; 0:55<br />
8 Antenna &#8211; 3:43<br />
9 Radio Stars &#8211; 3:35<br />
10 Uranium &#8211; 1:27<br />
11 Transistor &#8211; 2:15<br />
12 Ohm Sweet Ohm &#8211; 5:39</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 37:51</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch verfolgt RADIO-ACTIVITY einen deutlich reduzierteren Ansatz als sein Vorgänger. Während AUTOBBAHN noch auf eine Mischung aus elektronischen Klängen und traditionellen Instrumenten setzte, dominiert hier erstmals eine vollständig synthetische Klangwelt. Synthesizer, Vocoder, elektronische Percussion und Radiogeräusche bilden das Fundament der Kompositionen. Geigerzähler, Morsezeichen, Rauschen und Nachrichtenschnipsel werden nicht nur als Effekte eingesetzt, sondern sind integraler Bestandteil der musikalischen Struktur. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen technisch, futuristisch und erstaunlich intim wirkt.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt das Album eine stärkere Konzentration auf kurze, prägnante Themen und wiederkehrende Motive. Die langen, organisch entwickelten Strukturen von AUTOBAHN weichen einer strengeren Formensprache, die bereits die späteren Meisterwerke der Band vorwegnimmt. Stücke wie <em>Radioland</em>, <em>Antenna</em> oder <em>Ohm Sweet Ohm</em> verbinden minimalistische Melodien mit präzise konstruierten elektronischen Arrangements und verdeutlichen, wie Kraftwerk ihren charakteristischen Stil weiter verfeinerten. Neben diesen Stücken, die noch deutlichen Songcharakter aufweisen, enthält das Album aber auch eine Reihe an avandgardistischen Klangcollagen, wodurch es auch als das sperrigste Werk ihrer Hauptphase angesehen werden könnte.</p>
<p>Auch sprachlich nimmt RADIO-ACTIVITY innerhalb der Kraftwerk-Diskografie eine Sonderstellung ein. Zwar erschien das Album sowohl als RADIO-ACTIVITY als auch als RADIO-AKTIVITÄT, die Unterschiede beschränken sich jedoch auf Titel, Covergestaltung und Beschriftungen. Die Musik selbst ist identisch. Auf mehreren Stücken wechseln deutsche und englische Textpassagen innerhalb derselben Aufnahme. Andererseits sind Stücke wie <em>News (Nachrichten)</em> und <em>The Voice of Energy</em> <em>(Die Stimme der Energie)</em> weiterhin komplett auf deutsch. Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN, das überwiegend in deutscher Sprache gehalten war, öffnete sich die Band damit bewusst einem breiteren Publikum. Erst mit dem Nachfolger TRANS-EUROPA EXPRESS begann Kraftwerk, eigenständige deutsche und englische Sprachversionen ihrer Alben zu produzieren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Ralf Hütter – vocals, synthesizers, Orchestron, electronic piano, drum machine, electronics<br />
Florian Schneider – vocals, vocoder, votrax, synthesizers, electronics<br />
Karl Bartos – electronic percussion<br />
Wolfgang Flür – electronic percussion</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix von RADIO-ACTIVITY demonstriert einmal mehr eindrucksvoll, welches Potenzial in einer offensiven Verteilung elektronischer Klänge innerhalb eines dreidimensionalen Klangfeldes steckt. Besonders deutlich wird dies bei den Stücken mit klassischer Songstruktur. Synthesizer-Melodien, Sequenzen und elektronische Rhythmusmuster werden konsequent über alle Lautsprecherebenen verteilt. Rhythmische Elemente verbleiben dabei nicht ausschließlich auf der Front, sondern erscheinen ebenso aus den Rear-Lautsprechern oder den Höhenkanälen. Flächige Klänge und Orchestron-Sounds schweben teilweise förmlich über dem Hörplatz und verleihen Titeln wie <em>Radioland</em>, <em>Airwaves</em> oder <em>Ohm Sweet Ohm</em> eine beeindruckende räumliche Tiefe. Auffällig ist dabei, wie intensiv die vertikale Ebene genutzt wird. Dennoch funktioniert die Abmischung auch auf einem klassischen 5.1-System hervorragend und verliert dort nur wenig von ihrer Wirkung.</p>
<p>Das Konzept des Albums kommt dem Atmos-Format zusätzlich entgegen. Da sich RADIO-ACTIVITY inhaltlich mit Radiowellen, Frequenzen, elektromagnetischen Signalen und radioaktiven Prozessen beschäftigt, finden sich zahlreiche bewegte Klangeffekte im Mix. Signale wandern durch den Raum, kreisen um den Hörer oder bewegen sich von vorne nach hinten und zurück. Gerade diese Bewegungen wirken nie wie ein Selbstzweck, sondern unterstützen die technische und futuristische Atmosphäre des Albums. Immer wieder entstehen Momente, die selbst erfahrene Surround-Hörer überraschen können.</p>
<p>Gleichzeitig unterscheidet sich RADIO-ACTIVITY deutlich von den späteren Kraftwerk-Alben. Ein großer Teil der Laufzeit besteht aus kurzen Klangstudien, Soundcollagen und experimentellen Zwischenspielen, die oft nur aus wenigen Klangquellen aufgebaut sind. Auch diese profitieren grundsätzlich von der räumlichen Aufbereitung. Besonders gelungen ist etwa <em>News</em>, bei dem Nachrichtenschnipsel aus unterschiedlichen Richtungen des Raumes erklingen und der Eindruck mehrerer gleichzeitig laufender Radiogeräte entsteht. In <em>The Voice of Energy</em> wird die einzelne Vocoder-Stimme dagegen wirkungsvoll in die Höhenebene verlagert, wodurch sie wie eine über dem Hörer schwebende Ansage eines elektrischen Gottes erscheint.</p>
<p>Naturgemäß wirken diese minimalistischen Klangcollagen jedoch weniger spektakulär als die eigentlichen Songs des Albums. Wo lediglich ein oder zwei Klangelemente vorhanden sind, gibt es weniger Möglichkeiten für komplexe Rauminszenierungen als bei den reich instrumentierten Stücken. Dennoch gelingt es dem Atmos-Mix, selbst den experimentelleren Passagen zusätzliche Tiefe und Präsenz zu verleihen. Seine größten Stärken spielt er jedoch dort aus, wo Kraftwerks elektronische Arrangements in voller Ausprägung zu hören sind und sich die zahlreichen Klangschichten frei im Raum entfalten können.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Audio 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"> </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album kann ohne Zuschalten des Fernsehers per Enter-Taste in Dolby Atmos gestartet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray befindet sich kein weiteres Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Radioactivity, Radioland</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiterer sehr schöner Mix von Kraftwerk in Dolby Atmos.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+1 %)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Ausgabe ist frisch auf dem Markt und für ca. 20-25 Euro zu bekommen.<br />
</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">RADIO-ACTIVITY kann auch im Streaming bei Apple Music, Amazon Music und Tidal in Dolby Atmos gehört werden.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 23.06.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://kraftwerk.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Kraftwerk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Foo Fighters &#8211; Your Favorite Toy</title>
		<link>https://surroundmixe.de/foo-fighters-your-favorite-toy/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/foo-fighters-your-favorite-toy/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Foo Fighters]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6899</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2026 &#124; STREAMING &#124; Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Nach dem emotionalen und von Trauer geprägten Vorgänger BUT HERE WE ARE standen die Foo Fighters vor der Frage, wie es musikalisch weitergehen sollte. Das Album war stark von der Verarbeitung des Todes von Taylor Hawkins geprägt und wirkte stellenweise wie eine therapeutische Bestandsaufnahme der Band. Für das Nachfolgewerk schlug Dave Grohl nun bewusst einen anderen Weg ein. Statt Rückschau und Melancholie sollte wieder die Freude am gemeinsamen Musizieren im Mittelpunkt stehen.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2026 | STREAMING | Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Nach dem emotionalen und von Trauer geprägten Vorgänger BUT HERE WE ARE standen die Foo Fighters vor der Frage, wie es musikalisch weitergehen sollte. Das Album war stark von der Verarbeitung des Todes von Taylor Hawkins geprägt und wirkte stellenweise wie eine therapeutische Bestandsaufnahme der Band. Für das Nachfolgewerk schlug Dave Grohl nun bewusst einen anderen Weg ein. Statt Rückschau und Melancholie sollte wieder die Freude am gemeinsamen Musizieren im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Während einer längeren Pause nach der Welttournee 2024 nahm Grohl in seinem Heimstudio zahlreiche Demos auf. Aus mehreren Dutzend Songideen kristallisierte sich schließlich eine Gruppe von zehn Stücken heraus, die klanglich und stilistisch zusammenpassten. Besonders der Titeltrack <em>Your Favorite Toy</em> entwickelte sich dabei zu einer Art Leitmotiv für das gesamte Album und gab die Richtung vor: kurze, direkte und energiegeladene Rocksongs ohne große Umwege.</p>
<p>Aufgenommen wurde das Album im bandeigenen Studio 606 in Los Angeles. Eine Besonderheit der Produktion war, dass Dave Grohl und der neue Schlagzeuger Ilan Rubin die Rhythmusspuren gemeinsam live und ohne Clicktrack einspielten. Dadurch entstand ein bewusst organischer Grundsound, der sich von vielen modernen Rockproduktionen unterscheidet. Anschließend ergänzten die übrigen Bandmitglieder Gitarren, Bass und Keyboards. Produziert wurde das Album von den Foo Fighters gemeinsam mit Oliver Roman, während Mark &#8222;Spike&#8220; Stent für den Mix verantwortlich war.</p>
<p>YOUR FAVORITE TOY ist zugleich das erste Studioalbum der Foo Fighters mit Ilan Rubin am Schlagzeug. Der frühere Nine-Inch-Nails- und Angels-&amp;-Airwaves-Schlagzeuger stieß 2025 fest zur Band. Seine dynamische und kraftvolle Spielweise passt sehr gut zu den kompakten Songs, die sich über die gesamte Laufzeit kaum eine Verschnaufpause gönnen. Mit nur gut 36 Minuten ist YOUR FAVORITE TOY zudem das bislang kürzeste Studioalbum der Band.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6901 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy.jpg" alt="Foo Fighters Your Favorite Toy Dolby Atmos" width="2224" height="660" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-300x89.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-1024x304.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-768x228.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-1536x456.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/447-Screenshot-Foo-Fighters-Your-Favorite-Toy-2048x608.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Caught in the Echo &#8211; 4:02<br />
2 Of All People &#8211; 2:34<br />
3 Window &#8211; 3:37<br />
4 Your Favorite Toy &#8211; 2:56<br />
5 If You Only Knew &#8211; 4:00<br />
6 Spit Shine &#8211; 3:21<br />
7 Unconditional &#8211; 4:16<br />
8 Child Actor &#8211; 3:45<br />
9 Amen, Caveman &#8211; 3:16<br />
10 Asking for a Friend &#8211; 4:29</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 36:26</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Die ersten Stücke des Albums geben sich im Atmos-Mix noch recht verhalten. Eine gewisse Immersivität stellt sich zwar bereits ein, dennoch hat man zunächst das Gefühl, dass die Bühne überwiegend vor der eigenen Nase aufgebaut ist und aus den hinteren Bereichen kaum diskrete Anteile kommen.</p>
<p>Mit dem dritten Stück <i>Window </i>wird es dann allerdings deutlich räumlicher, hier geht sprichwörtlich das Fenster im Mix auf. Erstmals sind Gitarren nicht nur vorne oder seitlich zu hören, sondern auch links und rechts hinter dem Hörplatz. Dieses Klangbild bleibt mehr oder weniger über den Rest des Albums erhalten. Neben einigen etwas zurückhaltender abgemischten Songs gibt es immer wieder Stücke, die deutlich mehr aus dem Format herausholen und für einige gelungene Überraschungsmomente sorgen.</p>
<p>Für ein Gitarrenrock-Album sind es naturgemäß vor allem die Gitarren, die für die Verteilung im Raum verantwortlich sind. Gelegentlich werden aber auch Teile des Schlagzeugs weiter im Raum positioniert oder seitlich verortet. Dadurch entsteht immer wieder zusätzliche Bewegung im Klangbild, ohne dass der Mix dabei überladen wirkt.</p>
<p>Backing Vocals finden sich meist im hinteren Bereich des Raumes wieder. Auch in der Vertikalen werden diese häufig etwas gestaffelt platziert. Die Höhenkanäle stehen insgesamt allerdings eher selten im Mittelpunkt. Hin und wieder werden Gitarrenspuren etwas nach oben verbreitert oder angehoben. Statt Gitarren diskret an die Decke zu kleben, nutzt man die oberen Kanäle vor allem für die wenigen Tasteninstrumente, die auf dem Album zu hören sind. Gerade diese machen sich dort besonders bemerkbar.</p>
<p>Der Gesamtsound wirkt druckvoll, was auch daran liegen dürfte, dass sich weiterhin ein Großteil des Geschehens vor dem Hörer abspielt und die hinteren sowie oberen Kanäle eher für zusätzliche Klangfarben genutzt werden. Mit den höheren Frequenzen hat man es allerdings stellenweise etwas übertrieben. Diese wirken gelegentlich etwas harsch. Möglicherweise liegt das auch an den häufig leicht verzerrten Lead-Vocals. Wenn diese voll aufdrehen, zieht das klanglich schon ordentlich wie Hechtsuppe.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Window, Spit Shine</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Guter Atmos Mix eines Gitarren-Rock-Albums.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 84 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von YOUR FAVORITE TOY gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 17.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://foofighters.com/">Offizielle Webseite von den Foo Fighters</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/foo-fighters-your-favorite-toy/">Foo Fighters &#8211; Your Favorite Toy</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tori Amos &#8211; In Times Of Dragons</title>
		<link>https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tori Amos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6889</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit IN TIMES OF DRAGONS veröffentlichte Tori Amos gerade ihr 18. Studioalbum, welches zudem von SuperDeluxeEdition.com direkt Bestandteil der Surround Sound Series wurde und auf Blu-ray in Dolby Atmos erschienen ist. Es ist mittlerweile Teil 61 der Serie.<br />
Nach mehreren eher persönlichen und introspektiven Werken richtet Tori Amos den Blick diesmal wieder stärker nach außen und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer metaphorischen Fantasy-Erzählung. Das Album entstand in ihrer Wahlheimat Cornwall. Unterstützt wurde sie erneut von langjährigen Weggefährten wie Matt Chamberlain, Jon Evans und ihrem Lebensgefährten Mark Hawley. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 | Blu-ray / Streaming | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit IN TIMES OF DRAGONS veröffentlichte Tori Amos gerade ihr 18. Studioalbum, welches zudem von SuperDeluxeEdition.com direkt Bestandteil der Surround Sound Series wurde und auf Blu-ray in Dolby Atmos erschienen ist. Es ist mittlerweile Teil 61 der Serie.</p>
<p>Nach mehreren eher persönlichen und introspektiven Werken richtet Tori Amos den Blick diesmal wieder stärker nach außen und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer metaphorischen Fantasy-Erzählung. Das Album entstand in ihrer Wahlheimat Cornwall. Unterstützt wurde sie erneut von langjährigen Weggefährten wie Matt Chamberlain, Jon Evans und ihrem Lebensgefährten Mark Hawley.</p>
<p>Inhaltlich erzählt IN TIMES OF DRAGONS eine moderne Fabel über Demokratie, Tyrannei und gesellschaftliche Spaltung. Im Mittelpunkt steht eine wohlhabende Frau, die vor ihrem autoritären Ehemann flieht und auf ihrer Reise durch die USA unterschiedlichsten Figuren begegnet. Amos arbeitet dabei mit einer Vielzahl symbolischer Bilder, insbesondere mit Drachen und sogenannten „Lizard Demons“, die für autoritäre und demokratiefeindliche Kräfte stehen. Die Geschichte wirkt wie ein düsteres Roadmovie voller politischer und persönlicher Traumata, gleichzeitig aber auch wie eine Suche nach Hoffnung und Veränderung.</p>
<p>Dabei bleibt vieles bewusst metaphorisch und offen formuliert. Mehrere Songs entstanden gemeinsam mit ihrer Tochter Natashya Hawley, die auf dem Album auch verschiedene Rollen innerhalb der Geschichte verkörpert. Gerade dadurch wirkt das Werk trotz seiner politischen Ebene oft erstaunlich persönlich und intim. Bereits auf ihrem 2014 erschienenen Album <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-unrepentant-geraldines/">UNREPENTANT GERALDINES</a> konnte man ihre Tochter bei einem Duett hören, die damals noch hörbar im Teenager-Alter steckte. Ihre heutige Stimme dagegen erinnert stark an die junge Tori Amos.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6896 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons.jpg" alt="Tori Amos In Times Of Dragons Dolby Atmos" width="1200" height="686" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-300x172.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-1024x585.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-768x439.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Shush – 6:15<br />
2 In Times of Dragons – 4:50<br />
3 Provincetown – 5:06<br />
4 St. Teresa – 6:19<br />
5 Gasoline Girls – 2:56<br />
6 Ode to Minnesota – 1:34<br />
7 Fanny Faudrey – 1:47<br />
8 Veins – 3:59<br />
9 Strawberry Moon – 4:10<br />
10 Song of Sorrow – 6:19<br />
11 Flood – 4:03<br />
12 Pyrite – 3:34<br />
13 Tempest – 5:18<br />
14 Angelshark – 3:47<br />
15 Blue Lotus – 6:03<br />
16 Stronger Together – 3:14<br />
17 23 Peaks – 6:42</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 76:02</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Düster ist die Geschichte, die das Konzeptalbum zusammenhält, und überraschend düster ist auch das Album selbst geworden. An den wohlklingenden Piano-Pop der früheren Werke von Tori Amos erinnert nur noch wenig. Ihre Stimme ist altersbedingt mittlerweile deutlich dunkler und rauer geworden, was mir bereits beim Konzert vor einigen Wochen aufgefallen ist, das ich noch vor der Albumveröffentlichung besucht habe.</p>
<p>Klar ist ihr Bösendorfer-Flügel in den meisten Stücken wieder das Hauptinstrument, wobei sie bewusst häufiger in tieferen Lagen spielt. Zudem gibt es auf IN TIMES OF DRAGONS einen größeren Einsatz von Synthesizern. Das letzte Stück <em>23 Peaks</em> kommt sogar gänzlich ohne Klavier aus und ist stark von Ambient-Klängen geprägt. Beim Sounddesign musste ich bei einigen Songs immer wieder an Peter Gabriel denken. <em>St. Teresa</em> klingt mit dem afrikanisch anmutenden Gitarrenpicking fast wie eine kleine Schwester von <i>Secret World</i>.</p>
<p>Aufgrund der bedrückenden Stimmung ist dies ein eher untypisches Album von Tori Amos, das unbedingt mehrere Hördurchläufe benötigt. Schon allein wegen der Laufzeit von 76 Minuten kann es sich beim ersten Hören kaum vollständig erschließen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 84 %<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Tori Amos – piano, synthesizers, keyboards, harpsichord, vocals<br />
Matt Chamberlain – drums, percussion, drum programming, electronics<br />
Jon Evans – basses<br />
Mark Hawley – guitars<br />
John Philip Shenale – synthesizers, samplers, orchestral arrangements<br />
Natashya Hawley – additional vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix hinterlässt beim ersten Hördurchlauf zunächst einen eher unscheinbaren Eindruck. Genau wie die Musik selbst braucht allerdings auch die Abmischung mehrere Durchläufe, um sich vollständig zu entfalten. Mit der Zeit wird deutlich, wie viele kleine Details hier im Raum versteckt wurden. Immer wieder entdeckt man Sounds, die beim ersten oder zweiten Hören kaum auffielen und sich erst später dezent irgendwo im Raum bemerkbar machen.</p>
<p>Toris Bösendorfer-Flügel ist meist vorne positioniert und wirkt im Vergleich zu ihrer Stimme, die ebenfalls frontal ortbar bleibt, etwas weiter in den Raum geschoben. Bei einigen Stücken scheint das Klavier zudem sehr breit im Panorama abgemischt zu sein, gelegentlich lässt es sich auch leicht erhöht wahrnehmen.</p>
<p>Wie eigentlich immer bei Alben von Tori Amos gibt es auch hier zahlreiche zusätzliche Stimmen, Chöre und Backing Vocals, die wie erwähnt teilweise von ihrer Tochter Natashya gesungen werden und die stellenweise auch als Duettpartnerin fungiert. Diese zusätzlichen Stimmen erklingen häufig hinten oder oben im Raum. Teilweise sind sie auch seitlich verteilt, was einen sehr schönen räumlichen Effekt erzeugt. Die wenigen Gitarren, die auf dem Album zu hören sind, werden meist im hinteren Bereich positioniert, wo sie einen gelungenen Kontrast zu den tiefen und schweren Klavierklängen bilden. Dort wirken sie sehr passend eingesetzt.</p>
<p>Für ein Tori-Amos-Album vergleichsweise ungewohnt ist der recht hohe Anteil an Keyboards, Synthesizern und weiteren dezenten elektronischen Effekten. Auch gesampelte Orchesterklänge tauchen immer wieder auf. Diese Elemente werden im gesamten Raum verteilt und bilden das eigentliche Fundament des räumlichen Mixes. Synthesizerflächen schweben häufig etwas höher positioniert durch den Raum, während andere Keyboard- und E-Piano-Klänge eher hinten erklingen. Insgesamt sind diese Sounds allerdings meist sehr dezent eingebunden und fallen beim oberflächlichen Hören zunächst kaum auf. Bei einigen Songs spielt Tori Amos statt ihres Flügels auch E-Piano oder Cembalo, wobei diese Instrumente dann wieder eher frontal im Mix platziert sind.</p>
<p>Die Rhythmussektion bleibt dagegen vergleichsweise klassisch. Das akustische Schlagzeug kommt überwiegend von vorne, während Drum-Programming und zusätzliche Percussion-Elemente immer wieder über den gesamten Raum verteilt werden, meist hinten, gelegentlich aber auch oben. Der Bass ist in vielen Stücken angenehm kraftvoll und nicht einfach starr vorne positioniert, sondern häufig eher mittig im Raum verankert. Auch er wagt gelegentlich kleinere Ausflüge in die hinteren Bereiche.</p>
<p>Es gibt durchaus Alben, die noch deutlich immersiver abgemischt wurden. Insgesamt macht der Atmos-Mix von IN TIMES OF DRAGONS aber eine sehr gute Figur, weil er ausgesprochen geschmackvoll umgesetzt wurde. Die Räumlichkeit drängt sich nie unnötig in den Vordergrund, sondern unterstützt die Musik und lässt sie auf natürliche Weise lebendiger wirken.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet in Dolby Atmos, wenn man im Menü die Enter Taste drückt. Perfekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Wie meistens bei einer SDE-Veröffentlichung gibt es auch hier Bonusmaterial, bei dem man sich fragen könnte, ob es das gebraucht hätte. So gibt es auch bei diesem Konzeptalbum, bei dem die Texte keine unwesentliche Rolle spielen, das Album im Instrumentalmix (in Atmos und Stereo). Der Karaoke-Abend kann kommen!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>St. Teresa, Stronger Together, 23 Peaks</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiteres schönes Album von Tori Amos mit überwiegend sehr gutem Atmos-Mix.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ etwas Bonusmaterial für den Karaoke-Abend (+ 0,5 %)<br />
+ High-Res (+1%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe ist Bestandteil der SDE-Series und war nur im Shop von Superdeluxeeditions.com für etwa 40 Euro inkl. Versand vorzubestellen. Restbestände dürften aber noch verfügbar sein.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 11.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://toriamos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Tori Amos</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/">Tori Amos &#8211; In Times Of Dragons</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Scorpions &#8211; Rock Believer</title>
		<link>https://surroundmixe.de/scorpions-rock-believer/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/scorpions-rock-believer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Scorpions]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2022 &#124; STREAMING &#124; Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Nachdem ich diese Rezi buchstäblich in letzte Sekunde geschoben habe, weil urplötzlich das Erstlingswerk der Scorpions ebenfalls in Dolby Atmos verfügbar war, will ich das bis jetzt letzte Album des deutschen Hard-Rock-Exports ROCK BELIEVER an dieser Stelle nachreichen. Übrigens: das in der Rezension zu <a href="https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/">LONESOME CROW</a> erwähnte CRAZY WORLD von 1990, mit dem Rittersport für Apple Music und Dolby Atmos wirbt, kann auch über zwei Monate später immer noch nicht in Atmos gehört werden...</p>
<p>ROCK BELIEVER erschien im Februar 2022 und ist das bisher letzte Studioalbum der Scorpions. Der Grund, warum ich es hier vorstelle, ist die Tatsache, dass der Dolby-Atmos-Mix von Hans-Martin Buff ist, der mit dem Inside-Mix von Peter Gabriels I/O einen Grammy gewonnen hat. Wie hat sich Buff bei einer typischen Hard-Rock-Platte geschlagen, die völlig ohne Effekte auskommt, wie es Gabriels Album tat?<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2022 | STREAMING | Hard Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Nachdem ich diese Rezi buchstäblich in letzte Sekunde geschoben habe, weil urplötzlich das Erstlingswerk der Scorpions ebenfalls in Dolby Atmos verfügbar war, will ich das bis jetzt letzte Album des deutschen Hard-Rock-Exports ROCK BELIEVER an dieser Stelle nachreichen. Übrigens: das in der Rezension zu <a href="https://surroundmixe.de/scorpions-lonesome-crow/">LONESOME CROW</a> erwähnte CRAZY WORLD von 1990, mit dem Rittersport für Apple Music und Dolby Atmos wirbt, kann auch über zwei Monate später immer noch nicht in Atmos gehört werden&#8230;</p>
<p>ROCK BELIEVER erschien im Februar 2022 und ist das bisher letzte Studioalbum der Scorpions. Der Grund, warum ich es hier vorstelle, ist die Tatsache, dass der Dolby-Atmos-Mix von Hans-Martin Buff ist, der mit dem Inside-Mix von <a href="https://surroundmixe.de/peter-gabriel-i-o-in-side-mix/">Peter Gabriels I/O</a> einen Grammy gewonnen hat. Wie hat sich Buff bei einer typischen Hard-Rock-Platte geschlagen, die völlig ohne Effekte auskommt, wie es Gabriels Album tat?</p>
<p>Es ist das erste Studioalbum mit Schlagzeuger Mikkey Dee, der 2016 zur Band stieß. Gleichzeitig markiert ROCK BELIEVER das Ende der bislang längsten Studiopause in der Geschichte der Gruppe. Die Besetzung um Klaus Meine, Rudolf Schenker, Matthias Jabs, Paweł Mąciwoda und Mikkey Dee blieb während der gesamten Entstehungsphase stabil.</p>
<p>Die Aufnahmen begannen 2020 im Peppermint Park Studio in Hannover. Ursprünglich war eine Produktion in Los Angeles mit Greg Fidelman geplant, doch pandemiebedingt wurde das Konzept geändert. Stattdessen übernahm die Band gemeinsam mit Hans-Martin Buff die Produktion. Ein zentrales Ziel bestand darin, die Songs weitgehend live im Studio einzuspielen, um ein geschlossenes Band-Gefühl zu erzeugen.</p>
<p>Stilistisch versteht sich ROCK BELIEVER als Rückbesinnung auf die gitarrenbetonte Ausrichtung der späten 1970er- und 1980er-Jahre. Härtere Riffs, klar strukturierte Refrains und prägnante Soli stehen im Vordergrund, ergänzt durch eine zeitgemäße, druckvolle Produktion. Der Titel verweist programmatisch auf ein Selbstverständnis als Rockband, die sich weiterhin diesem Genre verpflichtet fühlt. Kritiken ordneten das Album entsprechend als klassisch ausgerichtetes, zugleich energiereiches Spätwerk ein, das bewusst auf Experimente verzichtet und die etablierten Markenzeichen der Band betont. Von ROCK BELIEVER gibt es auch eine erweiterte Fassung mit Bonus Tracks. Der Mix in Atmos umfasst diese erweiterte Fassung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6721 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer.jpg" alt="Scorpions Rock Believer Dolby Atmos" width="2224" height="669" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-1024x308.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-768x231.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-1536x462.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/435-Screenshot-Scorpions-Rock-Believer-2048x616.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Gas in the Tank – 3:41<br />
2 Roots in My Boots – 3:17<br />
3 Knock ’Em Dead – 4:12<br />
4 Rock Believer – 3:57<br />
5 Shining of Your Soul – 3:58<br />
6 Seventh Sun – 5:31<br />
7 Hot and Cold – 4:13<br />
8 When I Lay My Bones to Rest – 3:08<br />
9 Peacemaker – 2:56<br />
10 Call of the Wild – 5:21<br />
11 When You Know (Where You Come From) – 4:22<br />
12 Shoot for Your Heart – 4:01<br />
13 When Tomorrow Comes – 3:47<br />
14 Unleash the Beast – 4:17<br />
15 Crossing Borders – 3:38<br />
16 When You Know (Where You Come From) (Acoustic Version) – 3:44</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 64:04</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Für diese Rezension habe ich ROCK BELIEVER tatsächlich zum ersten Mal überhaupt gehört. Am Ende war ich doch recht überrascht, dass den Scorpions ein gutes Alterswerk gelungen ist. Das Album hat durchweg Spaß gemacht und wird bei mir sicherlich noch einige weitere Durchläufe bekommen. Dazu trägt nicht zuletzt der über weite Strecken sehr gelungene Dolby-Atmos-Mix von Hans-Martin Buff bei.</p>
<p>Die Gitarren hat Buff großzügig im Raum verteilt. Rhythmusgitarren erklingen meist seitlich oder hinter dem Hörplatz, während Leadgitarren überwiegend vorne positioniert sind. Bei einigen Stücken werden die Soloparts zusätzlich etwas höher im Raum angesiedelt, wodurch sie sich noch deutlicher vom restlichen Arrangement abheben.</p>
<p>Die Höhenkanäle werden dabei regelmäßig genutzt. Allerdings hatte ich nur selten das Gefühl, dass dort gezielt diskrete Signale platziert wurden. Häufig werden bereits vorhandene Sounds einfach etwas nach oben angehoben. Das betrifft vor allem Riffs und Powerchords, die seitlich oder von hinten erklingen. Es gibt aber auch einige Momente, in denen Hintergrundgesänge, zusätzliche Gitarrenspuren oder sogar einzelne Bestandteile des Schlagzeugs wie Kuhglocken oder Becken deutlich aus den Höhenkanälen wahrnehmbar sind.</p>
<p>Es liegt fast in der Natur der Sache, dass die beeindruckendsten Momente des Atmos-Mixes bei den Stücken entstehen, die sich etwas vom klassischen Hard-Rock-Schema lösen. Songs mit cleaneren Gitarren, mehr Dynamik und etwas gemäßigterem Tempo profitieren besonders von der räumlichen Aufbereitung. Hier stellt sich deutlich stärker ein Gefühl von Immersion ein, während manche der schnelleren und härteren Titel etwas konventioneller gemischt wurden. Die ersten echten Aha-Momente hatte ich daher erst ab dem vierten Stück <em>Rock Believer</em> und den beiden folgenden Songs, die mit einer sehr gelungenen Verteilung der Instrumente im Raum überzeugen.</p>
<p>ROCK BELIEVER erschien ursprünglich mit elf regulären Albumtracks und wurde um fünf Bonusstücke für die Deluxe Edition erweitert. Auch diese Titel liegen in Dolby Atmos vor. Leider fallen sie nicht nur musikalisch gegenüber dem eigentlichen Album etwas ab, sondern auch klanglich. Die Bonusstücke wirken größtenteils deutlich frontlastiger und nutzen die Möglichkeiten des Formats wesentlich zurückhaltender. Meine Vermutung ist, dass Hans-Martin Buff diese Titel nachträglich und unter größerem Zeitdruck abmischen musste. Dadurch ziehen sie die ansonsten sehr gute Gesamtwertung, die sich die regulären Stücke des Albums erarbeitet haben, etwas nach unten. Ich habe kurz darüber nachgedacht, die Bonusstücke bei der Bewertung außen vor zu lassen, letztlich gehören sie aber zum Atmos-Mix, wie er auf den Streaming-Portalen veröffentlicht wurde, und sollten daher auch berücksichtigt werden.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Rock Believer, Seventh Sun</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Im Grunde ein sehr guter Mix in Dolby Atmos, bei dem in den Bonus Stücken etwas die Puste ausgeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 82 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von ROCK BELIEVER gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 04.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.the-scorpions.com/">Offizielle Webseite von den Scorpions</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/scorpions-rock-believer/">Scorpions &#8211; Rock Believer</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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