<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pop Archive | surroundmixe.de</title>
	<atom:link href="https://surroundmixe.de/tag/pop/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://surroundmixe.de/tag/pop/</link>
	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Jun 2026 15:21:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/favicon-surroundmixe.jpg</url>
	<title>Pop Archive | surroundmixe.de</title>
	<link>https://surroundmixe.de/tag/pop/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Tori Amos &#8211; In Times Of Dragons</title>
		<link>https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tori Amos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6889</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit IN TIMES OF DRAGONS veröffentlichte Tori Amos gerade ihr 18. Studioalbum, welches zudem von SuperDeluxeEdition.com direkt Bestandteil der Surround Sound Series wurde und auf Blu-ray in Dolby Atmos erschienen ist. Es ist mittlerweile Teil 61 der Serie.<br />
Nach mehreren eher persönlichen und introspektiven Werken richtet Tori Amos den Blick diesmal wieder stärker nach außen und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer metaphorischen Fantasy-Erzählung. Das Album entstand in ihrer Wahlheimat Cornwall. Unterstützt wurde sie erneut von langjährigen Weggefährten wie Matt Chamberlain, Jon Evans und ihrem Lebensgefährten Mark Hawley. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/">Tori Amos &#8211; In Times Of Dragons</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 | Blu-ray / Streaming | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit IN TIMES OF DRAGONS veröffentlichte Tori Amos gerade ihr 18. Studioalbum, welches zudem von SuperDeluxeEdition.com direkt Bestandteil der Surround Sound Series wurde und auf Blu-ray in Dolby Atmos erschienen ist. Es ist mittlerweile Teil 61 der Serie.</p>
<p>Nach mehreren eher persönlichen und introspektiven Werken richtet Tori Amos den Blick diesmal wieder stärker nach außen und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer metaphorischen Fantasy-Erzählung. Das Album entstand in ihrer Wahlheimat Cornwall. Unterstützt wurde sie erneut von langjährigen Weggefährten wie Matt Chamberlain, Jon Evans und ihrem Lebensgefährten Mark Hawley.</p>
<p>Inhaltlich erzählt IN TIMES OF DRAGONS eine moderne Fabel über Demokratie, Tyrannei und gesellschaftliche Spaltung. Im Mittelpunkt steht eine wohlhabende Frau, die vor ihrem autoritären Ehemann flieht und auf ihrer Reise durch die USA unterschiedlichsten Figuren begegnet. Amos arbeitet dabei mit einer Vielzahl symbolischer Bilder, insbesondere mit Drachen und sogenannten „Lizard Demons“, die für autoritäre und demokratiefeindliche Kräfte stehen. Die Geschichte wirkt wie ein düsteres Roadmovie voller politischer und persönlicher Traumata, gleichzeitig aber auch wie eine Suche nach Hoffnung und Veränderung.</p>
<p>Dabei bleibt vieles bewusst metaphorisch und offen formuliert. Mehrere Songs entstanden gemeinsam mit ihrer Tochter Natashya Hawley, die auf dem Album auch verschiedene Rollen innerhalb der Geschichte verkörpert. Gerade dadurch wirkt das Werk trotz seiner politischen Ebene oft erstaunlich persönlich und intim. Bereits auf ihrem 2014 erschienenen Album <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-unrepentant-geraldines/">UNREPENTANT GERALDINES</a> konnte man ihre Tochter bei einem Duett hören, die damals noch hörbar im Teenager-Alter steckte. Ihre heutige Stimme dagegen erinnert stark an die junge Tori Amos.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6896 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons.jpg" alt="Tori Amos In Times Of Dragons Dolby Atmos" width="1200" height="686" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-300x172.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-1024x585.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/446-tori-Amos-In-Times-Of-Dragons-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Shush – 6:15<br />
2 In Times of Dragons – 4:50<br />
3 Provincetown – 5:06<br />
4 St. Teresa – 6:19<br />
5 Gasoline Girls – 2:56<br />
6 Ode to Minnesota – 1:34<br />
7 Fanny Faudrey – 1:47<br />
8 Veins – 3:59<br />
9 Strawberry Moon – 4:10<br />
10 Song of Sorrow – 6:19<br />
11 Flood – 4:03<br />
12 Pyrite – 3:34<br />
13 Tempest – 5:18<br />
14 Angelshark – 3:47<br />
15 Blue Lotus – 6:03<br />
16 Stronger Together – 3:14<br />
17 23 Peaks – 6:42</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 76:02</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Düster ist die Geschichte, die das Konzeptalbum zusammenhält, und überraschend düster ist auch das Album selbst geworden. An den wohlklingenden Piano-Pop der früheren Werke von Tori Amos erinnert nur noch wenig. Ihre Stimme ist altersbedingt mittlerweile deutlich dunkler und rauer geworden, was mir bereits beim Konzert vor einigen Wochen aufgefallen ist, das ich noch vor der Albumveröffentlichung besucht habe.</p>
<p>Klar ist ihr Bösendorfer-Flügel in den meisten Stücken wieder das Hauptinstrument, wobei sie bewusst häufiger in tieferen Lagen spielt. Zudem gibt es auf IN TIMES OF DRAGONS einen größeren Einsatz von Synthesizern. Das letzte Stück <em>23 Peaks</em> kommt sogar gänzlich ohne Klavier aus und ist stark von Ambient-Klängen geprägt. Beim Sounddesign musste ich bei einigen Songs immer wieder an Peter Gabriel denken. <em>St. Teresa</em> klingt mit dem afrikanisch anmutenden Gitarrenpicking fast wie eine kleine Schwester von <i>Secret World</i>.</p>
<p>Aufgrund der bedrückenden Stimmung ist dies ein eher untypisches Album von Tori Amos, das unbedingt mehrere Hördurchläufe benötigt. Schon allein wegen der Laufzeit von 76 Minuten kann es sich beim ersten Hören kaum vollständig erschließen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 84 %<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Tori Amos – piano, synthesizers, keyboards, harpsichord, vocals<br />
Matt Chamberlain – drums, percussion, drum programming, electronics<br />
Jon Evans – basses<br />
Mark Hawley – guitars<br />
John Philip Shenale – synthesizers, samplers, orchestral arrangements<br />
Natashya Hawley – additional vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix hinterlässt beim ersten Hördurchlauf zunächst einen eher unscheinbaren Eindruck. Genau wie die Musik selbst braucht allerdings auch die Abmischung mehrere Durchläufe, um sich vollständig zu entfalten. Mit der Zeit wird deutlich, wie viele kleine Details hier im Raum versteckt wurden. Immer wieder entdeckt man Sounds, die beim ersten oder zweiten Hören kaum auffielen und sich erst später dezent irgendwo im Raum bemerkbar machen.</p>
<p>Toris Bösendorfer-Flügel ist meist vorne positioniert und wirkt im Vergleich zu ihrer Stimme, die ebenfalls frontal ortbar bleibt, etwas weiter in den Raum geschoben. Bei einigen Stücken scheint das Klavier zudem sehr breit im Panorama abgemischt zu sein, gelegentlich lässt es sich auch leicht erhöht wahrnehmen.</p>
<p>Wie eigentlich immer bei Alben von Tori Amos gibt es auch hier zahlreiche zusätzliche Stimmen, Chöre und Backing Vocals, die wie erwähnt teilweise von ihrer Tochter Natashya gesungen werden und die stellenweise auch als Duettpartnerin fungiert. Diese zusätzlichen Stimmen erklingen häufig hinten oder oben im Raum. Teilweise sind sie auch seitlich verteilt, was einen sehr schönen räumlichen Effekt erzeugt. Die wenigen Gitarren, die auf dem Album zu hören sind, werden meist im hinteren Bereich positioniert, wo sie einen gelungenen Kontrast zu den tiefen und schweren Klavierklängen bilden. Dort wirken sie sehr passend eingesetzt.</p>
<p>Für ein Tori-Amos-Album vergleichsweise ungewohnt ist der recht hohe Anteil an Keyboards, Synthesizern und weiteren dezenten elektronischen Effekten. Auch gesampelte Orchesterklänge tauchen immer wieder auf. Diese Elemente werden im gesamten Raum verteilt und bilden das eigentliche Fundament des räumlichen Mixes. Synthesizerflächen schweben häufig etwas höher positioniert durch den Raum, während andere Keyboard- und E-Piano-Klänge eher hinten erklingen. Insgesamt sind diese Sounds allerdings meist sehr dezent eingebunden und fallen beim oberflächlichen Hören zunächst kaum auf. Bei einigen Songs spielt Tori Amos statt ihres Flügels auch E-Piano oder Cembalo, wobei diese Instrumente dann wieder eher frontal im Mix platziert sind.</p>
<p>Die Rhythmussektion bleibt dagegen vergleichsweise klassisch. Das akustische Schlagzeug kommt überwiegend von vorne, während Drum-Programming und zusätzliche Percussion-Elemente immer wieder über den gesamten Raum verteilt werden, meist hinten, gelegentlich aber auch oben. Der Bass ist in vielen Stücken angenehm kraftvoll und nicht einfach starr vorne positioniert, sondern häufig eher mittig im Raum verankert. Auch er wagt gelegentlich kleinere Ausflüge in die hinteren Bereiche.</p>
<p>Es gibt durchaus Alben, die noch deutlich immersiver abgemischt wurden. Insgesamt macht der Atmos-Mix von IN TIMES OF DRAGONS aber eine sehr gute Figur, weil er ausgesprochen geschmackvoll umgesetzt wurde. Die Räumlichkeit drängt sich nie unnötig in den Vordergrund, sondern unterstützt die Musik und lässt sie auf natürliche Weise lebendiger wirken.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet in Dolby Atmos, wenn man im Menü die Enter Taste drückt. Perfekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Wie meistens bei einer SDE-Veröffentlichung gibt es auch hier Bonusmaterial, bei dem man sich fragen könnte, ob es das gebraucht hätte. So gibt es auch bei diesem Konzeptalbum, bei dem die Texte keine unwesentliche Rolle spielen, das Album im Instrumentalmix (in Atmos und Stereo). Der Karaoke-Abend kann kommen!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>St. Teresa, Stronger Together, 23 Peaks</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiteres schönes Album von Tori Amos mit überwiegend sehr gutem Atmos-Mix.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ etwas Bonusmaterial für den Karaoke-Abend (+ 0,5 %)<br />
+ High-Res (+1%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe ist Bestandteil der SDE-Series und war nur im Shop von Superdeluxeeditions.com für etwa 40 Euro inkl. Versand vorzubestellen. Restbestände dürften aber noch verfügbar sein.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 11.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://toriamos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Tori Amos</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/">Tori Amos &#8211; In Times Of Dragons</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/tori-amos-in-times-of-dragons/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chicago &#8211; Chicago X (Quad-Mix)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-x-quad-mix/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-x-quad-mix/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 14:02:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzrock]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6864</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 &#124; Blu-ray Disc &#124; Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Bevor in den nächsten Wochen in erster Linie aktuelle Veröffentlichungen besprochen werden, soll es hier nochmal um einen Klassiker gehen, der vor fast zehn Jahren auf Blu-ray erschienen ist. Damals brachte Rhino die Blu-ray-Box <a href="https://surroundmixe.de/chicago-quadio-box-set/">QUADIO</a> von Chicago heraus, die alle quadrofonischen Veröffentlichungen der amerikanischen Band beinhaltete. Ich habe seitdem fast alle Alben immer wieder mal besprochen, aber CHICAGO X fehlte bisher. Da es in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, will ich das noch schnell nachholen. (Auch CHICAGO IX hatte ich noch nicht besprochen, dieses lasse ich aber außen vor, da es sich um eine Greatest-Hits-Zusammenstellung handelt.) <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-x-quad-mix/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-x-quad-mix/">Chicago &#8211; Chicago X (Quad-Mix)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 | Blu-ray Disc | Jazzrock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Bevor in den nächsten Wochen in erster Linie aktuelle Veröffentlichungen besprochen werden, soll es hier nochmal um einen Klassiker gehen, der vor fast zehn Jahren auf Blu-ray erschienen ist. Damals brachte Rhino die Blu-ray-Box <a href="https://surroundmixe.de/chicago-quadio-box-set/">QUADIO</a> von Chicago heraus, die alle quadrofonischen Veröffentlichungen der amerikanischen Band beinhaltete. Ich habe seitdem fast alle Alben immer wieder mal besprochen, aber CHICAGO X fehlte bisher. Da es in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, will ich das noch schnell nachholen. (Auch CHICAGO IX hatte ich noch nicht besprochen, dieses lasse ich aber außen vor, da es sich um eine Greatest-Hits-Zusammenstellung handelt.)</p>
<p>Mitte der 70er gehörten Chicago längst zu den erfolgreichsten Bands der USA. Die Gruppe hatte eine beeindruckende Serie erfolgreicher Alben veröffentlicht und verband Rock, Jazz, Soul und aufwendige Bläserarrangements zu einem damals unverwechselbaren Sound. Nach den intensiven Jahren zuvor machte die Band jedoch erstmals eine etwas längere Pause, nachdem das letzte Studioalbum <a href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-viii/">CHICAGO VIII</a> unter recht erschöpften Bedingungen entstanden war. Als die Musiker 1976 wieder ins Studio gingen, wirkte die Band deutlich konzentrierter und frischer.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-242 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/foto-chicago-quadio-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Once or Twice – 3:03<br />
2 You Are on My Mind – 3:24<br />
3 Skin Tight – 3:20<br />
4 If You Leave Me Now – 3:58<br />
5 Together Again – 3:53<br />
6 Another Rainy Day in New York City – 3:01<br />
7 Mama Mama – 3:31<br />
8 Scrapbook – 3:28<br />
9 Gently I’ll Wake You – 3:36<br />
10 You Get It Up – 3:34<br />
11 Hope for Love – 3:03</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 37:51</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch zeigt sich CHICAGO X deutlich kompakter und radiofreundlicher als viele der früheren Werke der Band. Während ältere Alben oft ausgedehnte Songs, komplexe Arrangements und lange Suiten enthielten, konzentriert man sich hier fast ausschließlich auf relativ kurze, eingängige Stücke mit klaren Hooklines. Besonders erfolgreich wurde dabei <em>If You Leave Me Now</em>, die von Peter Cetera geschriebene Ballade, die Chicagos erster Nummer-1-Hit wurde und das öffentliche Bild der Band nachhaltig verändern sollte.</p>
<p>Trotz der stärkeren Pop-Ausrichtung bleibt der typische Chicago-Sound weiterhin erkennbar. Die markanten Bläsersätze sind weiterhin präsent, wirken jedoch meist gezielter und weniger ausufernd eingesetzt als auf den frühen Alben. Dazu kommen funkige Grooves, Soul-Einflüsse und Balladen, die den Sound insgesamt glatter und zugänglicher erscheinen lassen. Stücke wie <em>Skin Tight</em> oder <em>Once or Twice</em> zeigen noch deutlich die rhythmische und jazzige Seite der Band, während Songs wie <em>Mama Mama</em> oder der Schmachtfetzen <em>If You Leave Me Now</em> bereits die spätere, stärker balladenorientierte Entwicklung andeuten. Gerade dieses Album zeigt meiner Meinung nach ganz gut, dass 20 Jahre später eine Band wie <a href="https://surroundmixe.de/jamiroquai-travelling-without-moving/">Jamiroquai</a> von Chicago stark beeinflusst war.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 72 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">   Peter Cetera – bass, lead and backing vocals<br />
Terry Kath – electric guitars and acoustic guitar, lead and backing vocals<br />
Robert Lamm – keyboards, lead and backing vocals<br />
Lee Loughnane – trumpet, backing vocals, lead vocals<br />
James Pankow – trombone, lead vocals, backing vocals<br />
Walter Parazaider – woodwinds, backing vocals<br />
Danny Seraphine – drums, backing vocals<br />
Laudir de Oliveira – percussion, backing vocals</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">David J. Wolinski – keyboards<br />
James William Guercio – lead and rhythm acoustic guitars, lead acoustic guitars<br />
Vince DeRosa – French horns<br />
David Duke – French horns<br />
Othello Molineaux – steel drums<br />
Leroy Williams – steel drums<br />
Jimmie Haskell – string and brass orchestration, conductor</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Ab 1974 begann Chicago damit, ihre Studioalben auch in Quadrophonie zu veröffentlichen, was angesichts des enormen Erfolgs der Band in den USA ein logischer Schritt war. CHICAGO X erschien wohl nahezu zeitgleich sowohl in der regulären Stereo- als auch in der Quad-Version. Für den Quadmix war erneut Wayne Tarnowski verantwortlich, der bereits die beiden vorherigen Chicago-Alben in Quadrophonie abgemischt hatte.</p>
<p>Auch bei diesem Mix zeigt sich sofort das typische Prinzip der damaligen Chicago-Quadmixe. Der Hörer wird regelrecht vom charakteristischen Bandsound umgeben. Im hinteren Bereich des Raumes befinden sich vor allem Keyboards, die Bläser und immer wieder Gitarrenparts. Dazu kommen Percussion-Elemente sowie Chorstimmen, die ebenfalls häufig aus den Rear-Lautsprechern erklingen. Vorne verbleiben überwiegend Leadgesang, Bass und Schlagzeug, wobei einzelne Gitarren auch frontal gemischt wurden. Auffällig bleibt allerdings erneut, dass der Leadgesang für heutige Hörgewohnheiten vergleichsweise leise ausgefallen ist und sich gegen die dichten Arrangements nur schwer behaupten kann. Das zieht sich im Grunde durch nahezu alle klassischen Chicago-Quadmixe.</p>
<p>Natürlich gibt es auch hier einige Ausnahmen in der Verteilung im Raum, besonders bei solierenden Instrumenten. Gitarren- oder Bläsersoli werden fast immer prominent vorne platziert. Im sechsten Stück <i>Another Rainy Day in New York City</i> fällt zudem ein Solo auf der Steel Drum auf, das ebenfalls klar frontal abgemischt wurde. Gleichzeitig finden sich immer wieder interessante Variationen in der Instrumentenverteilung. Besonders gelungen wirkt dabei <em>If You Leave Me Now</em>. Hier erklingen die akustischen Gitarren überwiegend aus dem hinteren Bereich, während die Keyboards eher vorne wahrnehmbar sind. Gemeinsam mit den ebenfalls hinten positionierten Streichern entsteht dadurch eine sehr atmosphärische und eindrucksvolle Raumwirkung. Die Hörner bleiben dagegen weiter vorne und leicht zur Raummitte versetzt. Gerade bei diesem Stück fällt zudem auf, wie viele akustische Gitarren überhaupt im Arrangement enthalten sind, die im weiteren Verlauf teilweise auch frontal hervortreten.</p>
<p>Ein weiteres Highlight des Quadmixes ist für mich <em>Scrapbook</em>. Hier kommen vor allem die Percussion-Elemente im hinteren Bereich hervorragend zur Geltung. Besonders gut gefällt mir dabei die Staffelung des Klangbildes. Es wird eben nicht einfach alles pauschal nach hinten gelegt, sondern die Bläser befinden sich eher vorne beziehungsweise leicht seitlich in Richtung Raummitte. Genau dadurch wirkt der Mix immersiver als manche anderen Stücke des Albums.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>91 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 4.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong>Album starten:</strong></p>
<p>Der Quad-Mix startet sofort, nachdem die Blu-ray geladen wurde. Perfekt.</p>
<hr />
<p><strong>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf diesem Album, wie auch auf den anderen Alben der Quadio-Box gibt es keine Extras. Was aber unbedingt erwähnt werden muss, ist die Art der Verpackung des Albums. Es kommt in einem Mini-Vinyl-Cover wie es auch in den 70ern veröffentlicht wurde. Sogar eine Minischutzhülle hat man der Blu-ray spendiert. Zudem beinhalten die Alben noch die Beigaben, die auch die Erstveröffentlichungen damals hatten, wie Textbeilagen, Poster, Bügelbilder und so weiter. Das macht die gesamte Box auch von außen sehr hochwertig. CHICAGO X enthält ein Miniposter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6866 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/444-foto-chicago-X.jpg" alt="Chicago X Quadio" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/444-foto-chicago-X.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/444-foto-chicago-X-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/444-foto-chicago-X-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Scrapbook, If You Leave Me Now</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Die gesamte Quadio-Box ist ein Muss für jeden Surround- und Chicago-Fan. Dies gilt auch für CHICAGO X.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Gute quadrophonische Abmischung<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Album startet automatisch<br />
&#8211; leider keine Downloadcodes enthalten, um das Album auch unterwegs zu hören.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 86 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Das Album gibt es nur in der Gesamt Quadio-Box, die schon damals schwer zu bekommen war und heute noch schwieriger zu bekommen ist. Die Gebrauchtpreise gingen zuletzt etwas runter (ca. 350 Euro), was daran liegen könnte, dass einiges bereits in Atmos verfügbar ist. Ich könnte mir vorstellen, dass in diesem Jahr auch noch CHICAGO X in Atmos erscheint, immerhin ist da ihr größter Hit drauf.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 29.05.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.chicagotheband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Chicago</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/chicago-chicago-x-quad-mix/">Chicago &#8211; Chicago X (Quad-Mix)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/chicago-chicago-x-quad-mix/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Human League &#8211; Dare</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 09:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[The Human League]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6836</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1981 &#124; STREAMING / Blu-ray &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Album DARE von The Human League ist ein weiterer Klassiker der 80er-Jahre, der vor einiger Zeit von Superdeluxeedition.com auf Blu-ray in Dolby Atmos veröffentlicht wurde. Bereits seit einiger Zeit war der Mix auch auf den Streaming Portalen in Atmos erhältlich. Das Album wurde im Oktober 1981 erstmals veröffentlicht und ist das dritte Studioalbum der Band.</p>
<p>Nach internen Spannungen verließen die Gründungsmitglieder Martyn Ware und Ian Craig Marsh die Band (und gründeten Heaven 17), wodurch Sänger Philip Oakey praktisch vor einem Neuanfang stand. Gemeinsam mit Philip Adrian Wright stellte er kurzfristig eine neue Besetzung zusammen, darunter Joanne Catherall und Susan Ann Sulley, die zunächst eher als visuelle Ergänzung gedacht waren und später zu prägenden Stimmen des Albums wurden.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/">The Human League &#8211; Dare</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1981 | STREAMING / Blu-ray | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Album DARE von The Human League ist ein weiterer Klassiker der 80er-Jahre, der vor einiger Zeit von Superdeluxeedition.com auf Blu-ray in Dolby Atmos veröffentlicht wurde. Bereits seit einiger Zeit war der Mix auch auf den Streaming Portalen in Atmos erhältlich. Das Album wurde im Oktober 1981 erstmals veröffentlicht und ist das dritte Studioalbum der Band.</p>
<p>Nach internen Spannungen verließen die Gründungsmitglieder Martyn Ware und Ian Craig Marsh die Band (und gründeten Heaven 17), wodurch Sänger Philip Oakey praktisch vor einem Neuanfang stand. Gemeinsam mit Philip Adrian Wright stellte er kurzfristig eine neue Besetzung zusammen, darunter Joanne Catherall und Susan Ann Sulley, die zunächst eher als visuelle Ergänzung gedacht waren und später zu prägenden Stimmen des Albums wurden.</p>
<p>Die Band stand finanziell unter Druck und musste schnell neues Material liefern, um ihren Vertrag zu rechtfertigen. Erste Demoaufnahmen entstanden in Sheffield, während die Single The Sound of the Crowd bereits andeutete, dass der neue, zugänglichere Ansatz funktionieren könnte. Der Fokus verschob sich weg von experimenteller Elektronik hin zu strukturierten Songs mit stärkerem Pop-Appeal.</p>
<p>Die eigentlichen Aufnahmen fanden zwischen März und September 1981 unter der Leitung von Martin Rushent statt. In seinem Genetic Sound Studio entstand ein Album, das auf den Einsatz von Drum-Machines und Sequencern setzte. Besonders die damals neue Linn LM-1 prägte den Rhythmus vieler Stücke. Gleichzeitig wurde großer Wert auf Details gelegt, etwa durch aufwendige Overdubs oder ungewöhnliche Methoden zur Klangerzeugung, bei denen auch reale Räume für Hall-Effekte genutzt wurden.</p>
<p>Mit der Veröffentlichung entwickelte sich DARE schnell zum kommerziellen Durchbruch. Die Single <em>Don’t You Want Me</em> wurde zum internationalen Hit und trug maßgeblich dazu bei, dass sich das Album millionenfach verkaufte und die Band schlagartig in die erste Reihe des Pop katapultierte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6856 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare.jpg" alt="The Human League Dare Dolby Atmos" width="2224" height="501" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-300x68.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-1024x231.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-768x173.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-1536x346.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-2048x461.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Tidal App<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 The Things That Dreams Are Made Of – 4:14<br />
2 Open Your Heart – 3:53<br />
3 The Sound of the Crowd – 3:56<br />
4 Darkness – 3:56<br />
5 Do or Die – 5:25<br />
6 Get Carter – 1:02<br />
7 I Am the Law – 4:09<br />
8 Seconds – 4:58<br />
9 Love Action (I Believe in Love) – 4:58<br />
10 Don’t You Want Me – 3:56</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:53</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix von DARE kommt im Internet nicht besonders gut weg. Vor allem im Quadforum wird er stellenweise regelrecht zerrissen. Ich hatte das Album deshalb schon länger auf meiner Rezensionsliste stehen, es aber immer wieder vor mir hergeschoben. Vor kurzem schrieb mir Mike, dass er sich den Mix angehört habe und ihn gar nicht so schlecht finde. Also habe ich nun selbst einmal genauer hingehört.</p>
<p>Und tatsächlich frage auch ich mich, woher die teils harsche Kritik kommt. Möglicherweise liegt es an einer gewissen Erwartungshaltung. In den vergangenen Jahren gab es einige Atmos-Abmischungen von 80er-Synthpop-Alben, die eindrucksvoll gezeigt haben, was mit diesem Format möglich ist. An diese Referenzklasse reicht DARE zwar nicht heran, doch gleichzeitig handelt es sich keineswegs um einen rein frontlastigen Mix, bei dem praktisch alles nur vorne stattfindet.</p>
<p>Es stimmt allerdings, dass sich direkt hinter dem Hörplatz vergleichsweise wenig abspielt. Vereinzelte Sounds tauchen dort zwar immer wieder auf, über die gesamte Albumlänge betrachtet bleibt der Rear-Bereich jedoch eher zurückhaltend genutzt. Dafür passiert seitlich und insbesondere in den Höhenkanälen umso mehr. Zahlreiche Synthesizerklänge wurden dort positioniert. Dabei hatte ich den Eindruck, dass bassbetonte Sequencer eher bodennah bleiben, während höhere Synthsounds bewusst weiter oben angesiedelt wurden, was einen durchaus interessanten Effekt erzeugt. Auch einzelne Beats tauchen immer wieder in den Heights auf, während Fills gelegentlich seitlich oder leicht hinter dem Hörplatz erscheinen. Zudem wurden die weiblichen Backing Vocals häufig erhöht positioniert. Teilweise schweben einzelne Klänge sogar direkt über dem Kopf umher.</p>
<p>Gerade im hinteren Bereich des Raumes hatte ich dabei oft das Gefühl, dass die hinteren Height-Speaker mehr beschäftigt werden als die klassischen Rear-Lautsprecher am Boden oder teilweise sogar die vorderen Höhenkanäle. Dadurch werden die kritischen Stimmen zumindest etwas nachvollziehbarer. Auf Setups mit lediglich zwei vorderen Höhenlautsprechern dürfte der Mix deutlich frontlastiger wirken. Gleiches gilt vermutlich auch für einen Downmix auf herkömmliches 5.1.</p>
<p>Insgesamt bleibt es ein Mix, bei dem durchaus noch mehr möglich gewesen wäre. Gleichzeitig ist er aber auch deutlich besser als sein Ruf. Ich empfand die Abmischung insgesamt als recht stimmig und atmosphärisch passend zur Musik.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Sound of The Crowd, Open Your Heart</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Guter Atmos Mix, dem aber noch einiges zum sehr gut fehlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 83 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von DARE gibt es bei entsprechendem Abo bei Tidal zu hören. Bei Apple Music konnte ich ihn nicht finden, Amazon Music Unlimited konnte ich nicht überprüfen.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-Ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray wurde von Superdeluxeedition aufgelegt, Restbestände gibt es immer noch im Shop für 25 Pfund. Inklusive Versand kommt man da auf etwa 40 Euro.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 17.05.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.thehumanleague.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von The Human League</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/">The Human League &#8211; Dare</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Alan Parsons Project &#8211; I Robot</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 17:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Alan Parsons Project]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6832</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 &#124; Blu-ray &#124; Pop Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>I ROBOT erschien 1977 als zweites Album des The Alan Parsons Project und wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Ursprünglich sollte das Album deutlich enger an die Robotergeschichten von Isaac Asimov angelehnt sein. Da die Rechte an der konkreten Vorlage jedoch bereits vergeben waren, wurde das Konzept thematisch offener gestaltet. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/">The Alan Parsons Project &#8211; I Robot</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 | Blu-ray | Pop Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>I ROBOT erschien 1977 als zweites Album des The Alan Parsons Project und wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Ursprünglich sollte das Album deutlich enger an die Robotergeschichten von Isaac Asimov angelehnt sein. Da die Rechte an der konkreten Vorlage jedoch bereits vergeben waren, wurde das Konzept thematisch offener gestaltet.</p>
<p>Im Zentrum steht nun allgemeiner das Verhältnis von Mensch und Maschine, verbunden mit Fragen nach Kontrolle, Technologie und Identität. In den 70er-Jahren war dies eines der großen Themen und Science Fiction sehr angesagt. Einige Monate zuvor kam Star Wars in die Kinos. Diese inhaltliche Ausrichtung prägt das Album über die gesamte Laufzeit hinweg und gibt den einzelnen Stücken einen gemeinsamen Rahmen.</p>
<p>Wie bei diesem Projekt üblich, arbeiteten Parsons und Woolfson mit einer Vielzahl von Gastmusikern und Sängern. Es gab kein festes Bandgefüge, sondern eine gezielte Auswahl an Stimmen und Instrumentalisten für die jeweiligen Songs. Unter anderem wirkte Steve Harley bei einem Song mit. Ergänzt wurde das durch orchestrale Arrangements von Andrew Powell. Die Kombination aus Studiotechnik, wechselnden Stimmen und klarer Produktion trägt wesentlich zum charakteristischen Gesamtbild bei.</p>
<p>I ROBOT erreichte seinerzeit Platz 9 in den US-Charts. In Deutschland kletterte das Album im September 1977 bis auf Platz 2. Das klappte auch noch ein zweites Mal im Jahr 2025, als es in seiner Deluxe Edition veröffentlicht wurde. Diese enthält das Album auch in Dolby Atmos. Den Mix erstellte Alan Parsons persönlich. Einige Monate später wurde der Mix aber auch auf Einzel-Blu-ray veröffentlicht. Auf den Streaming Portalen habe ich den Dolby Atmos Mix nicht gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6833 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot.jpg" alt="The Alan Parsons Project I Robot Dolby Atmos" width="1200" height="854" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-300x214.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-1024x729.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-768x547.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 I Robot – 6:02<br />
2 I Wouldn’t Want to Be Like You – 3:19<br />
3 Some Other Time – 4:05<br />
4 Breakdown – 3:50<br />
5 Don’t Let It Show – 4:21<br />
6 The Voice – 5:21<br />
7 Nucleus – 3:35<br />
8 Day After Day (The Show Must Go On) – 3:43<br />
9 Total Eclipse – 3:05<br />
10 Genesis Ch. 1 V. 32 – 3:37</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 41:05<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch bewegt sich I ROBOT zwischen Pop, Progressive Rock und orchestraler Studioproduktion. Viele Stücke basieren auf eingängigen Songstrukturen, werden aber durch aufwendige Arrangements erweitert. Synthesizer spielen eine zentrale Rolle und erzeugen zusammen mit Chören und orchestralen Elementen eine (für die damalige Zeit) futuristische Klangästhetik, die gut zum inhaltlichen Konzept passt.</p>
<p>Auffällig ist die sehr präzise, fast schon klinische Produktion. Jedes Instrument ist klar definiert im Mix platziert, nichts wirkt zufällig oder roh. Gleichzeitig bleibt die Musik zugänglich, da Melodien und Refrains bewusst im Vordergrund stehen. Diese Verbindung aus technischer Perfektion, konzeptionellem Ansatz und eingängigen Strukturen macht den besonderen Reiz des Albums aus. Mir persönlich ist es an einigen Stellen aber doch etwas zu glatt produziert.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 79 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Eric Woolfson – clavinet, Fender Rhodes, Wurlitzer, piano, organ, keyboards, backing vocals<br />
Alan Parsons – Projectron, Synthi-A Sequencer Programming, acoustic guitar, vocoder, tape loops and effects, backing vocals<br />
David Paton – bass, acoustic guitar, backing vocals<br />
Stuart Tosh – drums, percussion, water gongs<br />
Ian Bairnson – electric and acoustic guitars, backing vocals<br />
Duncan Mackay – keyboards<br />
John Wallace – piccolo trumpet<br />
B.J. Cole – steel guitar<br />
Andrew Powell – Hammond B-3 organ<br />
John Leach – cimbalom, kantele<br />
Lenny Zakatek – vocals<br />
Allan Clarke – vocals<br />
Steve Harley – vocals<br />
Jack Harris – vocals<br />
Peter Straker – vocals<br />
Jaki Whitren – vocals<br />
Dave Townsend – vocals<br />
Hilary Western – soprano vocals<br />
Tony Rivers – backing vocals<br />
John Perry – backing vocals<br />
Stu Calver – backing vocals<br />
The English Chorale – choir<br />
The New Philharmonia Chorus – choir</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bereits im Opener <em>I Robot</em> wird deutlich, dass man es hier mit einem äußerst immersiven Mix zu tun hat. Synthetische Sounds bewegen sich frei im Raum und ziehen den Hörer sofort ins Geschehen. Nach und nach kommen aus dem hinteren Bereich weitere Keyboards und Gitarren hinzu, während sich später in den Höhen ein sehr präsenter, teils leicht harsch wirkender Glockensound entfaltet. Insgesamt fällt auf, dass der Mix stellenweise recht höhenbetont ist. Das wurde bereits von Mike in einer <a href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-the-turn-of-a-friendly-card/">früheren Abmischung von Alan Parsons</a> kritisiert und zeigt sich auch hier immer wieder, hält sich jedoch insgesamt noch im Rahmen.</p>
<p>Was die Verteilung im Dolby-Atmos-Raum betrifft, werden sowohl die Höhenkanäle als auch die hinteren Lautsprecher intensiv genutzt. Vor allem Gitarren und Keyboards tauchen regelmäßig im Rear-Bereich auf, während solierende Passagen häufig nach oben verlagert werden, um sich klar vom restlichen Geschehen abzuheben. Auch Chöre spielen eine wichtige Rolle und profitieren stark von der räumlichen Platzierung. Besonders auffällig ist das bei <em>Total Eclipse</em>, das nahezu vollständig aus vielschichtigen Chorarrangements besteht, die sich über den gesamten Raum erstrecken. Dabei entsteht eine fast schon cineastische Wirkung, die unweigerlich Assoziationen zum Film 2001 und seinem schwarzen Monolithen hervorruft.</p>
<p>Vor allem die instrumentalen Stücke profitieren von dieser Herangehensweise, da Alan Parsons hier deutlich freier mit der räumlichen Verteilung umgeht. Die Gesangstitel sind zwar ebenfalls über weite Strecken sehr sauber umgesetzt, wirken im Vergleich jedoch etwas konservativer. Schlagzeug, Bass und Leadgesang bleiben meist klassisch in der Front verankert, wodurch nicht immer das volle Potenzial der Raumabbildung ausgeschöpft wird.</p>
<p>Der 5.1-Mix unterscheidet sich dabei leicht vom Downmix des Atmos-Mixes. Letzterer wirkt insgesamt etwas weiter, halliger und tendenziell auch höhenlastiger, im Vergleich dazu erschien mir der 5.1-Mix dann etwas zu dumpf und ja auch irgendwie etwas leblos.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM 96/24 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>I ROBOT startet auf der Blu-ray per Entertaste aus dem Menü heraus direkt in Dolby Atmos, ohne dass man sich vorher durchs Menü quälen muss. Ebenfalls enthalten ist der Original-Stereomix</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray gibt es als Bonus ein Musikvideo (nicht in HD) und ein Interview mit Eric Woolfson (19 Min).</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Voice, Total Eclipse</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt ein größtenteils sehr guter Atmos Mix.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix<br />
+ Bonus (+ 1 %)<br />
+ High Res (+1%)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Ausgabe:</em> </span>Die Deluxe Ausgabe ist 2025 erschienen, enthält 4 CDs, 2LPs und eine Blu-ray und kostet knapp 200 Euro. EAN: 0711297534108</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray-Einzelausgabe:</em> </span>Wer es günstig mag, kommt mit der Blu-ray klar. 26 Euro! EAN: 0711297534160</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Ältere SACD-Ausgabe:</em> </span>Kleiner Hinweis: Es gibt auch eine SACD von I ROBOT. Diese ist aber nur in Stereo. Kein Surroundmix drauf!</p>
<p><em>Stand: 07.05.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.the-alan-parsons-project.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von The Alan Parsons Project</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/">The Alan Parsons Project &#8211; I Robot</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oasis &#8211; (What&#8217;s The Story) Morning Glory?</title>
		<link>https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 09:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Britpop]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Oasis]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6789</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1995 &#124; STREAMING &#124; Britpop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Seit letztem Jahr gibt es bei Apple Music sämtliche Alben von Oasis in Dolby Atmos zu hören. Es darf gemutmaßt werden, dass dies in Verbindung mit der durchaus überraschenden Reunion und anschließenden Tour im letzten Jahr passiert ist. Stellvertretend möchte ich daher eines ihrer Alben besprechen, das zudem ihr mit Abstand erfolgreichstes wurde.</p>
<p>(WHAT’S THE STORY) MORNING GLORY? erschien 1995 und verkaufte sich über 22 Millionen Mal, was vor allem auch an den beiden Hits <i>Wonderwall</i> und <i>Don’t Look Back in Anger</i> liegen dürfte, denen man sich damals kaum entziehen konnte, genauso wenig wie den ständigen Streitereien der Gallagher-Brüder, die schon damals in den Medien zum Dauerthema wurden. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/">Oasis &#8211; (What&#8217;s The Story) Morning Glory?</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1995 | STREAMING | Britpop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Seit letztem Jahr gibt es bei Apple Music sämtliche Alben von Oasis in Dolby Atmos zu hören. Es darf gemutmaßt werden, dass dies in Verbindung mit der durchaus überraschenden Reunion und anschließenden Tour im letzten Jahr passiert ist. Stellvertretend möchte ich daher eines ihrer Alben besprechen, das zudem ihr mit Abstand erfolgreichstes wurde.</p>
<p>(WHAT’S THE STORY) MORNING GLORY? erschien 1995 und verkaufte sich über 22 Millionen Mal, was vor allem auch an den beiden Hits <i>Wonderwall</i> und <i>Don’t Look Back in Anger</i> liegen dürfte, denen man sich damals kaum entziehen konnte, genauso wenig wie den ständigen Streitereien der Gallagher-Brüder, die schon damals in den Medien zum Dauerthema wurden.</p>
<p>Nach dem Erfolg des Debüts DEFINITELY MAYBE ging die Band im Frühjahr 1995 mit entsprechend gesteigerten Erwartungen ins Studio. Die Aufnahmen fanden in den Rockfield Studios in Wales statt, wo Noel Gallagher gemeinsam mit Owen Morris nicht nur die Produktion übernahm, sondern den Sound von Oasis auch entscheidend weiterentwickelte. Im Vergleich zum raueren, deutlich livehafteren Vorgänger setzte man nun stärker auf verdichtete Arrangements, mehrschichtige Gitarren und eingängigere, hymnische Strukturen. Dieser Ansatz verlieh den Songs eine neue Größe, die klar auf maximale Wirkung im Radio und auf großen Bühnen abzielte.</p>
<p>Auch innerhalb der Band kam es während der Entstehung zu Veränderungen. Schlagzeuger Tony McCarroll wurde noch während der Arbeiten ersetzt, sodass der Großteil des Albums bereits mit seinem Nachfolger Alan White eingespielt wurde. Inhaltlich stammen sämtliche Songs aus der Feder von Noel Gallagher, während sein Bruder Liam Gallagher mit seinem prägnanten Gesang den charakteristischen Klang der Platte prägte. Heute gilt (WHAT’S THE STORY) MORNING GLORY? als vermutlich das zentrale Britpop-Album der 90er.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6790 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story.jpg" alt="Oasis What's The Story Dolby Atmos" width="2224" height="663" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-300x89.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-1024x305.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-768x229.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-1536x458.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/438-Screenshot-Oasis-Whats-The-Story-2048x611.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Hello – 3:21<br />
2 Roll With It – 3:59<br />
3 Wonderwall – 4:18<br />
4 Don’t Look Back in Anger – 4:48<br />
5 Hey Now! – 5:41<br />
6 Untitled (The Swamp Song – Excerpt 1) – 0:44<br />
7 Some Might Say – 5:29<br />
8 Cast No Shadow – 4:51<br />
9 She’s Electric – 3:40<br />
10 Morning Glory – 5:03<br />
11 Untitled (The Swamp Song – Excerpt 2) – 0:39<br />
12 Champagne Supernova – 7:27</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 50:00</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix haut einen nicht wirklich von den Socken. Das liegt zum einen am Gesamtsound, der recht hallig, verwaschen und zudem eher dünn wirkt. Dadurch fällt es schwer, einzelne Instrumente gezielt herauszuhören. Stattdessen baut sich eine klassische Wall of Sound vor dem Hörer auf, bei der sich vieles direkt in der Front abspielt. Einige Elemente werden zwar in die Höhe gezogen und dort positioniert, darunter Gitarren, gelegentlich auch der Gesang sowie das Schlagzeug, doch über die Raummitte hinaus wagt sich das Geschehen nur selten.</p>
<p>Ganz vereinzelt gibt es auch diskretere Signale aus den Rears. Mitunter tauchen dort Hintergrundgesang oder zusätzliche Gitarren auf. Diese sind jedoch meist so zurückhaltend abgemischt, dass sie sich kaum vom ohnehin verwaschenen Gesamtklang abheben und eher im Hintergrund bleiben.</p>
<p>Es gibt allerdings auch Ausnahmen, die vor allem in der zweiten Hälfte des Albums auftreten, fast so, als wäre hier eine andere Herangehensweise gewählt worden. Bereits das kurze, experimentelle Stück <i>The Swamp Song</i> wirkt deutlich räumlicher, mit Sounds, die sich freier im Raum bewegen. Auch im darauffolgenden Song <i>Some Might Say </i>sind Effekte zu hören, die sich über die Höhenkanäle entfalten. <em>Cast No Shadow</em> kommt schließlich dem am nächsten, was man von einem Atmos-Mix erwartet, mit seitlich und oben platzierten Streicherflächen sowie deutlich präsenterem Hintergrundgesang im Rear-Bereich. Auch klanglich wirkt dieser Abschnitt klarer und differenzierter.</p>
<p>Insgesamt ergibt sich ein durchwachsener Dolby-Atmos-Mix, der zwischen eher unspektakulären und gelungenen Momenten schwankt. Man könnte fast zynisch behaupten, dass sich die Gallagher-Brüder auch hier nicht ganz einig waren, wie das Album in Atmos klingen soll, eher wie ein erweitertes Stereo oder mit mehr Mut zur Räumlichkeit.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Cast No Shadow</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Weder Fisch noch Fleisch in der Oase.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 69 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-21 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von (WHAT’S THE STORY) MORNING GLORY? gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music zu hören. Bei Tidal gibt es die Mixe von Oasis bisher nicht. Ob sie bei Amazon Music Unlimited zu finden sind, entzieht sich meiner Kenntnis. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 19.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.oasisinet.com/">Offizielle Webseite von Oasis</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/">Oasis &#8211; (What&#8217;s The Story) Morning Glory?</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/oasis-whats-the-story-morning-glory/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AnnenMayKantereit &#8211; Es ist Abend und wir sitzen bei mir</title>
		<link>https://surroundmixe.de/annenmaykantereit-es-ist-abend-und-wir-sitzen-bei-mir/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/annenmaykantereit-es-ist-abend-und-wir-sitzen-bei-mir/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 16:54:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[AnnenMayKantereit]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Indie-Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Indie-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6588</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 &#124; STREAMING &#124; Indie-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>AnnenMayKantereit wurde 2011 in Köln gegründet und entwickelte sich innerhalb weniger Jahre von einer lokalen Straßenmusikformation zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Bands ihrer Generation. Die Gründungsmitglieder Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit lernten sich während ihrer Schulzeit am Schiller-Gymnasium in Köln kennen. Schon früh entschieden sie sich für einen unkonventionellen Einstieg ins Musikgeschäft und spielten zunächst als Straßenmusiker im öffentlichen Raum, was maßgeblich zur Ausbildung ihres direkten, publikumsnahen Stils beitrug.</p>
<p>Ein wesentlicher Bestandteil dieser frühen Phase war die Präsenz auf YouTube, wo Mitschnitte der Straßenauftritte veröffentlicht wurden und rasch eine stetig wachsende Fangemeinde fanden. Parallel dazu arbeitete die Band an ersten eigenen Aufnahmen, die noch unabhängig und mit vergleichsweise einfachen Mitteln entstanden. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/annenmaykantereit-es-ist-abend-und-wir-sitzen-bei-mir/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/annenmaykantereit-es-ist-abend-und-wir-sitzen-bei-mir/">AnnenMayKantereit &#8211; Es ist Abend und wir sitzen bei mir</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 | STREAMING | Indie-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>AnnenMayKantereit wurde 2011 in Köln gegründet und entwickelte sich innerhalb weniger Jahre von einer lokalen Straßenmusikformation zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Bands ihrer Generation. Die Gründungsmitglieder Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit lernten sich während ihrer Schulzeit am Schiller-Gymnasium in Köln kennen. Schon früh entschieden sie sich für einen unkonventionellen Einstieg ins Musikgeschäft und spielten zunächst als Straßenmusiker im öffentlichen Raum, was maßgeblich zur Ausbildung ihres direkten, publikumsnahen Stils beitrug.</p>
<p>Ein wesentlicher Bestandteil dieser frühen Phase war die Präsenz auf YouTube, wo Mitschnitte der Straßenauftritte veröffentlicht wurden und rasch eine stetig wachsende Fangemeinde fanden. Parallel dazu arbeitete die Band an ersten eigenen Aufnahmen, die noch unabhängig und mit vergleichsweise einfachen Mitteln entstanden.</p>
<p>Der kommerzielle Durchbruch gelang ab 2014, zunächst über Festivalauftritte und Support-Touren, später verstärkt durch Fernsehauftritte und die Zusammenarbeit mit etablierten Künstlern. Mit dem Wechsel zu einem Major-Label und der Veröffentlichung von ALLES NIX KONKRETES im Jahr 2016 erreichte die Band erstmals Platz eins der deutschen Albumcharts. In den folgenden Jahren festigte sich ihre Stellung im deutschsprachigen Raum.</p>
<p>Nach mehreren erfolgreichen Veröffentlichungen und dem bewussten Schritt zurück in die Unabhängigkeit erschien 2023 das Album ES IST ABEND UND WIR SITZEN BEI MIR auf dem bandeigenen Label. Die Produktion entstand erneut in Zusammenarbeit mit Markus Ganter und wurde im Sommer 2022 in mehreren Proberaum-Sessions aufgenommen.</p>
<p>Im Kölner Umland ist vor allem der letzte Song <i>Tommi</i>, der teilweise auf Kölsch gesungen wird, ziemlich bekannt. Mittlerweile hat er fast den Status einer Stadthymne erlangt, da ihn die Spieler des 1. FC Köln seit einiger Zeit nach mehr oder weniger erfolgreichen Spielen gemeinsam singen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6622 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/426-Screenshot-AnnenMAyKantereit-EsistAbend.jpg" alt="AnnenMayKantereit - Es ist Abend Dolby Atmos" width="2224" height="679" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/426-Screenshot-AnnenMAyKantereit-EsistAbend.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/426-Screenshot-AnnenMAyKantereit-EsistAbend-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/426-Screenshot-AnnenMAyKantereit-EsistAbend-1024x313.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/426-Screenshot-AnnenMAyKantereit-EsistAbend-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/426-Screenshot-AnnenMAyKantereit-EsistAbend-1536x469.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/426-Screenshot-AnnenMAyKantereit-EsistAbend-2048x625.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Lass es kreisen – 3:34<br />
2 3 Tage am Meer – 3:16<br />
3 Es ist Abend – 2:48<br />
4 Lottoscheine – 3:34<br />
5 Katharina – 3:55<br />
6 Verliebt sein – 2:15<br />
7 Ausgehen – 3:31<br />
8 Erdbeerkuchen – 3:16<br />
9 Heute Abend wird es regnen – 3:11<br />
10 Weißhausstraße – 3:18<br />
11 Kein Stern – 4:42<br />
12 Als ich ein Kind war – 3:47<br />
13 Du tust mir nie mehr weh – 3:36<br />
14 Orangenlied – 3:42<br />
15 Tommi – 4:50</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 49:57</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Dolby Atmos Mix von ES IST ABEND UND WIR SITZEN BEI MIR fällt überwiegend sehr räumlich aus, was bereits in den ersten Stücken deutlich wird. Rhythmische Elemente wie Schlagzeug und Percussions sind im gesamten Raum verteilt, und auch in den Höhenkanälen lassen sich immer wieder Sounds entdecken. Besonders im ersten Stück, wenn passend zum Titel ein elektronischer Klang seine Runden zieht, wird dies hörbar.</p>
<p>Gitarren und Keyboards sind ebenfalls im Raum verteilt und werden immer wieder in den Höhenkanälen eingesetzt. Vor allem das Klavier in den Balladen wird gekonnt im Raum verteilt, sodass sich ein sehr plastischer Klang ergibt. Hintergrundgesang ist meist hinten positioniert und verleiht den Stücken Tiefe und Weite.</p>
<p>Viele Songs beginnen eher spärlich instrumentiert, wobei sich die Musik zunächst vor allem vorne im Raum abspielt. In diesen Momenten wirkt der Mix gelegentlich etwas frontlastig, bis weitere Instrumente hinzukommen, die die Räumlichkeit deutlich erhöhen. Eine noch abwechslungsreichere Positionierung, zum Beispiel von Sologitarren in Relation zum Gesang, hätte hier zusätzlich für ein dynamischeres Raumgefühl sorgen können. Das spärlichste Arrangement findet sich im Stück <em>Weißhausstraße</em>, das dennoch in Dolby Atmos sehr schön zur Geltung kommt.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist <em>Als ich ein Kind war</em>. Hier passiert durchgehend viel im Raum, vor allem durch die verteilten Percussions. Das einsetzende Trompetensolo wird zudem überzeugend hoch im Raum positioniert, was dem Stück eine beeindruckende Plastizität verleiht.</p>
<p>Insgesamt ist der Mix sehr gelungen. Nur zwei bis drei Stücke wirken etwas zu frontlastig und trüben leicht das Gesamtbild. Generell legt der Mix jedoch mehr Wert auf die Höhenkanäle als auf eine konsequente Nutzung der hinteren Kanäle, was dem Album einen klaren, räumlichen Charakter verleiht und die Intimität der Bandaufnahmen betont.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Als ich ein Kind war</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Schönes Album, schöner Atmos-Mix.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 88 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von ES IST ABEND UND WIR SITZEN BEI MIR gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 11.02.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.annenmaykantereit.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von AnnenMayKantereit</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/annenmaykantereit-es-ist-abend-und-wir-sitzen-bei-mir/">AnnenMayKantereit &#8211; Es ist Abend und wir sitzen bei mir</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/annenmaykantereit-es-ist-abend-und-wir-sitzen-bei-mir/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sting &#8211; &#8230;Nothing Like The Sun</title>
		<link>https://surroundmixe.de/sting-nothing-like-the-sun/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/sting-nothing-like-the-sun/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 16:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6543</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1987 &#124; STREAMING &#124; Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>…NOTHING LIKE THE SUN erschien 1987 als zweites Soloalbum von Sting und war ein weiterer Schritt in seiner Entwicklung zum Solokünstler nach dem Ende von The Police. Stings zweites Album wirkt deutlich geschlossener, ernster und thematisch fokussierter. Es ist ein Werk, das weniger auf unmittelbare Eingängigkeit setzt, sondern auf langfristige Wirkung. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/sting-nothing-like-the-sun/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/sting-nothing-like-the-sun/">Sting &#8211; &#8230;Nothing Like The Sun</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1987 | STREAMING | Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>…NOTHING LIKE THE SUN erschien 1987 als zweites Soloalbum von Sting und war ein weiterer Schritt in seiner Entwicklung zum Solokünstler nach dem Ende von The Police. Stings zweites Album wirkt deutlich geschlossener, ernster und thematisch fokussierter. Es ist ein Werk, das weniger auf unmittelbare Eingängigkeit setzt, sondern auf langfristige Wirkung.</p>
<p>Die Entstehung fiel in eine persönlich schwierige Phase für Sting. Der Tod seiner Mutter prägten den emotionalen Grundton vieler Stücke. Themen wie Vergänglichkeit, Verlust, politische Verantwortung und innere Zerrissenheit ziehen sich durch das gesamte Album.</p>
<p>Musikalisch erweitert Sting hier den Ansatz seines Debüts konsequent. Jazz-Elemente, Pop, Rock, Reggae und Weltmusik werden nicht nebeneinandergestellt, sondern eng miteinander verwoben. Unterstützt wird er dabei von einer hochkarätigen Besetzung, darunter Branford Marsalis, Kenny Kirkland und Manu Katché. Hinzu kommen prominente Gastmusiker wie Eric Clapton, Mark Knopfler und Andy Summers, deren Beiträge sich unaufdringlich in das Gesamtbild einfügen.</p>
<p>Produziert wurde das Album überwiegend von Neil Dorfsman, der gemeinsam mit Sting eine stark studiogeprägte, vollständig digitale Produktion umsetzte. …NOTHING LIKE THE SUN gehörte zu den ersten komplett digital aufgenommenen Alben, die kommerziell erfolgreich waren. Die detailreichen Arrangements und die kontrollierte Dynamik machten das Album schon in der Stereo-Fassung zu einer audiophilen Referenz. Daher entschied man sich wohl seinerzeit auch, das Album auf Vinyl direkt als Doppelalbum zu veröffentlichen, statt die 55 Minuten Spielzeit mehr schlecht als recht auf eine Platte zu pressen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6550 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/423-Screenshot-Sting-Nothing-Like-The-Sun.jpg" alt="Sting Nothin Like The Sun" width="2224" height="682" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/423-Screenshot-Sting-Nothing-Like-The-Sun.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/423-Screenshot-Sting-Nothing-Like-The-Sun-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/423-Screenshot-Sting-Nothing-Like-The-Sun-1024x314.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/423-Screenshot-Sting-Nothing-Like-The-Sun-768x236.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/423-Screenshot-Sting-Nothing-Like-The-Sun-1536x471.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/423-Screenshot-Sting-Nothing-Like-The-Sun-2048x628.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 The Lazarus Heart &#8211; 4:34<br />
2 Be Still My Beating Heart &#8211; 5:32<br />
3 Englishman in New York &#8211; 4:25<br />
4 History Will Teach Us Nothing &#8211; 4:58<br />
5 They Dance Alone (Cueca Solo) &#8211; 7:16<br />
6 Fragile &#8211; 3:54<br />
7 We&#8217;ll Be Together &#8211; 4:52<br />
8 Straight to My Heart &#8211; 3:55<br />
9 Rock Steady &#8211; 4:27<br />
10 Sister Moon &#8211; 3:46<br />
11 Little Wing &#8211; 5:04<br />
12 The Secret Marriage &#8211; 2:03</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 54:53</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Die bisherigen Atmos-Mixe von Sting gehörten für mich nur selten zu den wirklichen Sternstunden. Umso überraschender und erfreulicher ist es, dass …NOTHING LIKE THE SUN einen durchgehend sehr gelungenen und räumlich überzeugenden Mix erhalten hat.</p>
<p>Auffällig ist vor allem die konsequente Einbindung der Höhenkanäle. In vielen Stücken ist das Saxophon deutlich vorne oben positioniert. Auch Chorgesang kommt in der Regel aus der Decke. Typisch für Produktionen der 1980er-Jahre ist die Vielzahl an Keyboardspuren, die auch auf diesem Album eine zentrale Rolle spielen. Diese werden meist hinten oben platziert, gelegentlich auch hinten auf Bodenhöhe. Das Klavier hingegen befindet sich häufig im vorderen Raum, wird aber immer wieder auch vertikal angehoben. Lediglich im letzten Stück <i>The Secret Marriage</i> ist das Klavier klar im hinteren Raum positioniert.</p>
<p>Gitarren spielen auf Stings zweitem Soloalbum insgesamt eine eher untergeordnete Rolle. Wenn sie auftauchen, sind sie meist im hinteren Bereich des Raumes angesiedelt. Eine Ausnahme bildet <i>They Dance Alone</i>, in dem sich mehrere Gitarristen wie Mark Knopfler und Eric Clapton die zurückhaltenden Akustikgitarrenparts teilen. Hier werden die Gitarren breit im Raum verteilt und sind hinten, seitlich und auch vorne wahrnehmbar.</p>
<p>Besonders beeindruckend ist für mich <i>History Will Teach Us Nothing</i>, ein Stück, das mir seit jeher eher wenig zugesagt hat. Im Atmos-Mix macht der Song jedoch eine ausgesprochen gute Figur, da hier sehr viel Aktivität im Raum stattfindet. Etwas enttäuschend wirkt dagegen das Hendrix-Cover <i>Little Wing</i>, das für mich eher wie ein Upmix klingt. Möglicherweise konnten hier nicht alle Originalbänder herangezogen werden, denn abgesehen von einigen atmosphärischen Keyboardflächen verbleibt das meiste Klanggeschehen deutlich im Frontbereich.</p>
<p>Auch klanglich hinterlässt das Album in der Atmos-Fassung einen insgesamt positiven Eindruck. Die für 1980er-Jahre-Produktionen typischen Hallanteile sind weiterhin präsent und sorgen stellenweise für einen leicht verwaschenen Charakter. Gelegentlich hatte ich den Eindruck, dass die Höhen etwas zu stark betont sind. Insgesamt klingt das Album jedoch so, wie man es über Jahre hinweg aus der Stereo-Version zu schätzen gelernt hat, nur erweitert um eine überzeugende räumliche Dimension.</p>
<p>Von …NOTHING LIKE THE SUN gab es bereits einen Surroundmix, der vor über 20 Jahren erschienen ist und natürlich mittlerweile nur zu fragwürdigen Preises zu bekommen ist. Vor längerer Zeit konnte ich mal in ihn reinhören. Das Ergebnis war zwar auch ziemlich räumlich, allerdings ist bei mir hängen geblieben, dass mir der Gesamtsound damals nicht so sehr gefallen hatte.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>History Will Teach Us Nothing</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Definitiv einer der besseren Atmos-Mixe von Sting.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von …NOTHING LIKE THE SUN gibt bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 23.01.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.sting.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Sting</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/sting-nothing-like-the-sun/">Sting &#8211; &#8230;Nothing Like The Sun</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/sting-nothing-like-the-sun/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Paul Young &#8211; No Parlez</title>
		<link>https://surroundmixe.de/paul-young-no-parlez/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/paul-young-no-parlez/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 16:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Young]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Soul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6436</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1983 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p>Paul Youngs musikalischer Weg bis zu seinem Solodebüt NO PARLEZ war von mehreren Bandkonstellationen geprägt, die trotz ausgiebiger Live-Aktivität nur begrenzten Erfolg erreichten. Nach frühen Stationen bei Kat Kool &#38; The Kool Kats, Streetband und später bei den Q-Tips galt Young in erster Linie als talentierter Blue-Eyed-Soul-Sänger, der jedoch keine stabile kommerzielle Basis fand. Erst nach dem Ende der Q-Tips Ende 1982 und dem anschließenden Vertragsabschluss mit CBS Records erhielt er die Möglichkeit, ein eigenes musikalisches Profil zu entwickeln.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/paul-young-no-parlez/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/paul-young-no-parlez/">Paul Young &#8211; No Parlez</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1983 | Blu-ray Disc / Streaming | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Paul Youngs musikalischer Weg bis zu seinem Solodebüt NO PARLEZ war von mehreren Bandkonstellationen geprägt, die trotz ausgiebiger Live-Aktivität nur begrenzten Erfolg erreichten. Nach frühen Stationen bei Kat Kool &amp; The Kool Kats, Streetband und später bei den Q-Tips galt Young in erster Linie als talentierter Blue-Eyed-Soul-Sänger, der jedoch keine stabile kommerzielle Basis fand. Erst nach dem Ende der Q-Tips 1982 und dem anschließenden Vertragsabschluss mit CBS Records erhielt er die Möglichkeit, ein eigenes musikalisches Profil zu entwickeln.</p>
<p>Die Arbeiten an NO PARLEZ begannen 1982 im The Workhouse Studio in London. Ziel war es, Youngs Soul-orientierte Stimme mit einem zeitgemäßen, stärker Pop- und New-Wave-orientierten Klangbild zu verbinden. Produzent Laurie Latham entwickelte dafür einen markanten Sound, der stark auf rhythmische Elemente, den charakteristischen Fretless-Bass von Pino Palladino und prägnante Backing Vocals setzte. Die Kernbesetzung der Aufnahmen bestand aus dem eingespielten Musikerteam, das von Young selbst als „The Royal Family“ bezeichnet wurde.</p>
<p>Das Album basierte überwiegend auf Fremdkompositionen und verband Soul-Klassiker, weniger bekannte Songs und zeitgenössisches Material. Young beteiligte sich nur an zwei Titeln als Co-Autor. Der internationale Durchbruch gelang schließlich mit der Single <em>Wherever I Lay My Hat (That&#8217;s My Home)</em>, einer Marvin-Gaye-Coverversion, die 1983 drei Wochen lang an der Spitze der britischen Charts stand. Es folgten weitere erfolgreiche Singles wie <em>Come Back and Stay</em> und <em>Love of the Common People</em>, die die Nachfrage nach Youngs Solomaterial deutlich steigerten. Heute dürfte vor allem <em>Come Back and Stay </em>als ein echter Klassiker aus den 80ern gelten.</p>
<p>NO PARLEZ entwickelte sich zu einem internationalen Bestseller und prägte den Pop- und Soul-Sound der frühen 1980er Jahre nachhaltig. Der charakteristische Einsatz des Fretless-Bass wurde stilbildend und verhalf Pino Palladino zu weltweiter Bekanntheit. Das Album bleibt das kommerziell erfolgreichste Werk von Paul Young und markiert seinen Übergang vom langjährigen Bandmusiker zum internationalen Pop-Künstler. NO PARLEZ erschien 2024 als Teil 17 der SDE Surround Sound Series auf Blu-ray und ist auch im Streaming in Dolby Atmos verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6516 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/420-Foto-Paul-YOUNG-No-Parlez.jpg" alt="Paul Young No Parlez Dolby Atmos" width="1200" height="645" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/420-Foto-Paul-YOUNG-No-Parlez.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/420-Foto-Paul-YOUNG-No-Parlez-300x161.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/420-Foto-Paul-YOUNG-No-Parlez-1024x550.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/420-Foto-Paul-YOUNG-No-Parlez-768x413.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Come Back and Stay – 4:57<br />
2 Love Will Tear Us Apart – 5:01<br />
3 Wherever I Lay My Hat (That’s My Home) – 5:18<br />
4 Ku Ku Kurama – 4:20<br />
5 No Parlez – 4:54<br />
6 Love of the Common People – 4:56<br />
7 Oh Women – 3:34<br />
8 Iron Out the Rough Spots – 4:47<br />
9 Broken Man – 3:55<br />
10 Tender Trap – 4:31<br />
11 Sex – 4:49<br />
12 Behind Your Smile – 4:08<br />
13 I&#8217;ve Been Lonely for So Long – 3:37<br />
14 Yours – 5:39</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 64:44</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>NO PARLEZ präsentiert eine Mischung aus Soul, New Wave, Pop-Rock und Funk-Elementen. Das Album verbindet klassischen Soul und R&amp;B mit zeitgenössischen 1980er-Jahre-Produktionsmitteln und erzeugt so einen damals modernen, zugänglichen Sound. Paul Youngs Gesang wird als glatt und soulvoll beschrieben.</p>
<p>Musikalisch zeigt NO PARLEZ eine große Vielfalt. Die Hit-Singles sind eher straightforward, groove-orientierte Soul-Nummern: <em>Wherever I Lay My Hat (That’s My Home)</em> ist eine wärmende Soul-Ballade, getragen von Palladinos charakteristischem Fretless-Bass. <em>Come Back and Stay</em> ist eine lebhafte, funky Pop-Soul-Nummer, bei der die Backing-Vocals von Maz Roberts und Kim Lesley besonders hervortreten. <em>Love of the Common People</em> ist ein kraftvolles, sozial bewusstes Soul-Stück, das an Stevie Wonders <em>Living for the City</em> erinnert.</p>
<p>Später zeigt NO PARLEZ eine experimentelle Seite: Das Titelstück <em>No Parlez</em> kombiniert politische Lyrics mit einem chant-ähnlichen Refrain und einer Drum-Machine-Coda, die thematisch kaum mit dem restlichen Song verbunden ist. <em>Love Will Tear Us Apart</em> ist eine düstere Post-Punk-Coverversion des Joy-Division-Klassikers, inklusive einer französischen Sprachpassage. <em>Behind Your Smile</em> nutzt ungewöhnliche Gesangseffekte, die dem Song eine eigenwillige, fast futuristische Atmosphäre verleihen.</p>
<p>Die Produktion zeichnet sich durch Synthesizer-Effekte, moderne 80er-Jahre-Produktionsästhetik und kreative Backing-Vocals aus, die das Album von typischen Soul-Produktionen abheben. Keyboarder Ian Kewley war maßgeblich für die Instrumentation und die Arrangements verantwortlich.</p>
<p>NO PARLEZ wurde seinerzeit in unterschiedlichen Fassungen veröffentlicht: Die US-Vinyl-Ausgabe kürzte einige Songs, während die CD-Ausgabe längere Versionen enthielt. Für den Dolby Atmos-Mix wurde die UK-Vinyl-Version als Referenz genommen, zusätzlich wurden drei Bonustracks integriert.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 78 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Paul Young – lead vocals, backing vocals, guitars,<br />
Ian Kewley – acoustic piano, Oberheim OB-X, E-mu Emulator, vocoder, atmospheric sounds, strings, marimbas, bells, backing vocals,<br />
Matt Irving – ARP synthesizer, Roland MC-4 Microcomposer, guitars, bass guitar, backing vocals<br />
Steve Bolton – acoustic piano doodlings, guitars, lap steel guitar<br />
Pino Palladino – bass guitar, Chapman Stick<br />
Mark Pinder – drums, Simmons drums, Roland TR-808, percussion, cowbells<br />
Rico Rodriguez – trombone<br />
Kim Lesley – backing vocals, congas<br />
Marilyn &#8222;Maz&#8220; Roberts – backing vocals<br />
Eyethu – backing vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Ich glaube, es war dieses Album, das in mir die Erkenntnis wachsen ließ, dass sich Popalben aus den 1980ern besonders gut für eine Dolby-Atmos-Abmischung eignen. David Kosten hatte hier jede Menge Material zum Verteilen. Wie oben erwähnt, ist NO PARLEZ voll von typischen 80er-Jahre-Klängen, und man spürt regelrecht, dass es ihm großen Spaß gemacht haben dürfte, diese Klänge im gesamten Raum zu positionieren.</p>
<p>Das Ergebnis ist ein sehr immersiv abgemischtes Album, bei dem man von allen Richtungen von Klängen umgeben wird. Es gibt zahlreiche Keyboards und Synthesizer, die vorne, hinten und auch über dem Kopf erklingen. Immer wieder tauchen einzelne Klänge auf, sei es nur für wenige Sekunden. Gleiches gilt für Schlagzeug, Drumcomputer und alle anderen perkussiven Elemente. Während das akustische Schlagzeug überwiegend frontal wahrgenommen wird, werden elektronische Percussions immer wieder hinten oder oben im Raum platziert.</p>
<p>Gitarren sind auf dem Album rar, doch wenn sie erklingen, werden sie gern in eine der hinteren Ecken oder seitlich im Raum positioniert. Besonders markant ist das Bassspiel von Pino Palladino, das meist vorne bleibt, aber vom Gefühl her leicht angehoben wirkt, sodass es deutlich hervorsticht.</p>
<p>Der überwiegend weibliche Chorgesang wurde meist hinter dem Hörplatz breit und oft höher positioniert platziert. Gelegentlich gibt es Bewegungen im Raum, die vor allem von elektronisch verfremdeten Sounds erzeugt werden. Auch Stimmeffekte kommen vor, die hin und wieder von hinten nach vorne durch den Raum schweben.</p>
<p>Die Blu-ray enthält zusätzlich einen separaten 5.1-Mix, der sich vom Atmos-Downmix unterscheidet. Meiner Meinung nach klingt er auf einem 5.1-System etwas besser. Auch hier ist der Mix sehr räumlich und vermittelt eine beeindruckende Tiefenstaffelung.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"> </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet durch drücken der Enter-Taste direkt in Dolby Atmos</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray enthalten sind noch die ursprünglichen Stereo-Fassungen (LP-Fassung und die um 13 Minuten längere CD-Fassung). Außerdem enthalten ist ein Instrumental Mix.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>1,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Come Back and Stay, Iron The Rough Spots</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>David Kosten kann nicht nur Mike Oldfield. Sehr gute Atmos-Abmischung!</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+1 %)<br />
+ Bonusmaterial auf der Blu-ray (1,5 %)</span></p>
<p><span style="font-size: 12px;"> </span></p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 94 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray gab es exklusiv im SDE-Shop und ist nur noch gebraucht zu bekommen. Preise dürften so um 60-80 Euro liegen.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Im Streaming kann das Album ebenfalls in Dolby Atmos gehört werden.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 05.01.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://paul-young.com/">Offizielle Seite von Paul Young</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/paul-young-no-parlez/">Paul Young &#8211; No Parlez</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/paul-young-no-parlez/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HAEVN &#8211; Up Close</title>
		<link>https://surroundmixe.de/haevn-up-close/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/haevn-up-close/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 11:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[HAEVN]]></category>
		<category><![CDATA[Indie-Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6472</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2025 &#124; Blu-ray Disc &#124; Indie-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Start</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Bisher habe ich mich in meinen Besprechungen ausschließlich auf Alben in Surround und Dolby Atmos konzentriert. Konzertfilme habe ich hingegen nie behandelt, obwohl sie bereits seit den frühen DVD-Jahren fast immer mit Mehrkanalton veröffentlicht wurden. Der Surroundanteil beschränkt sich bei Livekonzerten in der Regel zumeist auf das Publikum, während die Musik selbst nur selten räumlich erweitert wird. Mit UP CLOSE von HAEVN bietet sich nun ein erster Anlass, einen Konzertfilm in Dolby Atmos genauer zu betrachten. Die Produktion unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Live-Veröffentlichungen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/haevn-up-close/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/haevn-up-close/">HAEVN &#8211; Up Close</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2025 | Blu-ray Disc | Indie-Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Bisher habe ich mich in meinen Besprechungen ausschließlich auf Alben in Surround und Dolby Atmos konzentriert. Konzertfilme habe ich hingegen nie behandelt, obwohl sie bereits seit den frühen DVD-Jahren fast immer mit Mehrkanalton veröffentlicht wurden. Der Surroundanteil beschränkt sich bei Livekonzerten in der Regel zumeist auf das Publikum, während die Musik selbst nur selten räumlich erweitert wird. Mit UP CLOSE von HAEVN bietet sich nun ein erster Anlass, einen Konzertfilm in Dolby Atmos genauer zu betrachten. Die Produktion unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Live-Veröffentlichungen.</p>
<p>Die niederländische Band HAEVN entstand durch eine Zusammenarbeit zwischen Sänger Marijn van der Meer und dem Komponisten Jorrit Kleijnen, die zunächst Filmmusik produzierten. Aus dieser Arbeit entstand der charakteristisch cineastische Bandsound, der später durch Gitarrist Bram Doreleijers, Bassist Mart Jeninga und Drummer David Broeders erweitert wurde. Die Band ist für einen warmen, atmosphärischen Klang bekannt, der Elemente aus Indie-Pop, Filmmusik und elektronischen Arrangements verbindet.</p>
<p>Der Konzertfilm UP CLOSE entstand 2021 im Konzertsaal De Vereeniging in Nijmegen. Die Produktion wurde während der Pandemie als Livestream ohne Publikum realisiert und setzte bewusst auf eine intime, reduzierte Darstellung der Musik. Live-Streicher und ein kleiner Gospel-Chor ergänzten die Band und verliehen Songs wie <em>Where the Heart Is</em>, <em>Fortitude</em> oder <em>Back in the Water</em> einen neuen, unmittelbaren Charakter. Warmes Licht und ruhig geführte Kameras unterstrichen den Ansatz, Nähe und Konzentration zu schaffen.</p>
<p>Im November 2025 erschien eine PureAudio Blu-ray, die UP CLOSE erstmals mit einer überarbeiteten Dolby-Atmos-Abmischung zugänglich macht. Den Mix erstellte Harald Gericke, der unter anderem auch für die Atmos-Mixe von Schiller verantwortlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6479 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-1-Haevn-Up-Close.jpg" alt="Haevn Up Close Blu-Ray" width="1200" height="752" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-1-Haevn-Up-Close.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-1-Haevn-Up-Close-300x188.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-1-Haevn-Up-Close-1024x642.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-1-Haevn-Up-Close-768x481.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 The Sea<br />
2 Trade It For The Night<br />
3 Where The Heart Is<br />
4 Where Did You Go<br />
5 We Are<br />
6 Fortitude<br />
7 City Lights<br />
8 Holy Ground<br />
9 Throw Me A Line<br />
10 Sinner Love<br />
11 Love Is A Game<br />
12 Bright Lights<br />
13 Kite In A Hurricane<br />
14 Finding Out More<br />
15 Back In The Water</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 85:03</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch ist HAEVN eindeutig dem Genre Indie-Pop zuzuordnen. Dieses Genre scheint aktuell sehr im Trend zu sein, lässt sich musikalisch aber nicht so richtig fassen, da die Unterschiede zwischen den Bands dieses Stils doch recht beträchtlich sein können.</p>
<p>Der Stil von HAEVN ist einerseits dezent. Die Stücke sind größtenteils ruhig und leicht melancholisch. Die Arrangements sind jedoch durchaus ausgefeilt, um gewisse Stimmungen zu erzeugen. Hier macht sich deutlich, dass die Erfahrungen aus dem Schaffen von Filmsoundtracks in die Musik von HAEVN mit einfließen und die Stücke doch recht abwechslungsreich bleiben.</p>
<p>Aufgrund der angesprochenen Melancholie und auch aufgrund des Gesangs von Marijn van der Meer machen sich hier gewisse Ähnlichkeiten zu den späten A-ha bemerkbar.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 82 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Vocals, Guitar – Marijn van der Meer<br />
Piano, Keyboards – Jorrit Kleijnen<br />
Guitar – Bram Doreleijers<br />
Bass, Keyboards, Synth – Mart Jeninga<br />
Drums, Marimba – David Broeders<br />
Saxophone – Itai Weissman<br />
Cello – Antonis Pratsinakis, Jonas Pap<br />
Viola – Isabella Petersen, Ro Krauss<br />
Violin – Evelien Jaspers, Ian De Jong, Loes Dooren, Pablo Kleinsmann, Vera Van Der Bie<br />
Choir – G-Roots Gospel Choir</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Die Performance:</strong></p>
<p>Der Konzertfilm setzt auf sanfte Kamerafahrten und ruhige Schwenks, die sich passend zur Musik einfügen. Die Beleuchtung bleibt dezent, wird aber durch Videoscreens ergänzt, die zur friedlich-melancholischen Grundstimmung beitragen. Immer wieder kommen Kamerakräne zum Einsatz, während auf schnelle Schnitte verzichtet wird, die von der Musik ablenken könnten. Es gibt weder Publikum noch Applaus, die Konzerthalle ist bis auf die Musiker und das Filmteam leer. Und dennoch hat man immer das Gefühl einem Konzert beizuwohnen.</p>
<p>Auch dramaturgisch ist das Konzert stimmig aufgebaut. Gerade in Momenten, in denen man den Eindruck bekommt, dass sich die Abläufe etwas ähneln und das gemächliche Tempo überwiegt, folgen Stücke, die mehr Fahrt aufnehmen. Längere Gitarrensoli, unerwartete Einsätze von Saxophon und Marimba sowie Passagen mit südamerikanischem Gitarrenspiel sorgen dafür, dass die Aufmerksamkeit aufrecht gehalten wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Die meisten Konzertmitschnitte in Surround sind so abgemischt, dass die Musik überwiegend vorne agiert, während der Raum und die Rears vor allem für Publikumsgeräusche reserviert sind – Jubel, Applaus und die üblichen Reaktionen zwischen den Stücken. Im Grunde ist das die richtige Art, ein Konzert für das heimische Wohnzimmer wiederzugeben, denn es entspricht dem Eindruck vor Ort und wirkt daher authentisch. Im Vergleich zu Studioalben in Surround oder Atmos ist diese räumliche Gestaltung aber oft recht unspektakulär. Das dürfte auch der Grund sein, warum ich persönlich eher selten Konzertaufzeichnungen schaue und lieber echte Konzerte besuche.</p>
<p>Doch wie mischt man ein Konzert ab, das komplett ohne Publikum auskommen muss? Entweder man lässt die Musiker weiterhin frontal agieren – dann reicht Stereo als Tonformat – oder man beginnt, die Instrumente im gesamten Raum zu verteilen. Genau das ist hier geschehen. Aus diesem Grund unterscheidet sich UP CLOSE deutlich von herkömmlichen Konzertfilmen. Zum einen gibt es kein Publikum, zum anderen befindet man sich als Zuschauer zu Hause mitten im Geschehen.</p>
<p>Besonders deutlich wird das beim häufigen Einsatz der Streicher und des Gospelchors, für die in erster Linie die obere Raumhälfte genutzt wird. Je nach Titel stehen mal die Streicher etwas weiter vorne, während der Chor aus den hinteren Bereichen erklingt; in anderen Stücken ist es umgekehrt, dann hört man die Streicher hinter und über dem Kopf.</p>
<p>Klavier, Synthesizer und Gitarren werden flexibel im Raum positioniert – mal vorne, mal hinten. Synthieflächen werden gerne als Klangteppich von oben eingesetzt, während elektronische Elemente wie Sequenzersounds häufig hinter dem Hörplatz auftauchen und dort auch dezente Bewegungen machen.</p>
<p>Schlagzeug und Bass bleiben überwiegend vorne, genauso wie der Leadgesang. Es gibt jedoch immer wieder Momente, in denen Gesangsfetzen oder perkussive Details auch im hinteren Raum auftauchen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6480" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-2-Haevn-Up-Close.jpg" alt="Haevn Up Close Blu-Ray" width="1200" height="599" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-2-Haevn-Up-Close.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-2-Haevn-Up-Close-300x150.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-2-Haevn-Up-Close-1024x511.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Foto-2-Haevn-Up-Close-768x383.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Während des Konzerts stellte sich mir die Frage, warum UP CLOSE trotz der diskreten Verteilung und des fehlenden Publikums nicht wie ein gewöhnliches Studioalbum klingt. Es hat etwas gedauert, bis klar war, woran das liegt: am Gesang! Die Abmischung der Stimme besitzt eine räumliche Qualität, die den entscheidenden Unterschied macht. Die Hallanteile vermitteln ein starkes Raumgefühl. Dadurch entsteht konstant der Eindruck, live in der Location zu stehen, weil der Nachhall der Stimme sich im gesamten Raum – hinten, seitlich und oben – ausbreitet, als wolle man den Raum akustisch exakt abbilden. Ich bin bekanntermaßen kein großer Freund von Hall, aber hier funktioniert das hervorragend. In dieser Form habe ich das noch nie erlebt: so authentisch, so realistisch, dass man sich regelrecht aus dem Wohnzimmer wegbewegt fühlt.</p>
<p>Das macht UP CLOSE zu einer Art Referenzveröffentlichung, mit der man im Bekanntenkreis zeigen kann, wozu Dolby Atmos fähig ist. Viele können heute kaum noch etwas damit anfangen, sich hinzusetzen und sich konzentriert der Musik zu widmen, ohne nebenbei etwas anderes zu tun. Die meisten tun das eigentlich nur, wenn sie Konzertmitschnitte ansehen, und sei es nur an Silvester auf 3Sat. Mit einer Veröffentlichung wie dieser kann man jedoch eindrucksvoll zeigen, dass sich mit immersivem Klang ein echter Live-Klang nachbilden lässt – sogar dann, wenn kein Publikum vor Ort ist.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Binaural 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"> </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Konzert starten:</strong></p>
<p>Das Konzert startet in Stereo, wenn man nicht vorher auf Dolby Atmos umstellt. Dafür sind einige Schritte notwendig:</p>
<p>2x DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6483 size-large" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Screenshot-2-Haevn-Up-Close-1024x634.jpg" alt="Haevn Up Close Blu-Ray Dolby Atmos" width="540" height="334" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Screenshot-2-Haevn-Up-Close-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Screenshot-2-Haevn-Up-Close-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Screenshot-2-Haevn-Up-Close-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Screenshot-2-Haevn-Up-Close-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/417-Screenshot-2-Haevn-Up-Close.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch über die Audiotaste kann man während des Konzertes umschalten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 1 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt im Grunde kein Bonusmaterial. Ein kleines Making-Of mit den beteiligten Musikern wäre schön gewesen. Ich hätte gerne gewusst, wie es sich angefühlt haben muss in einer leeren Halle zu spielen ohne jegliches Feedback. Und auch, ob man im Vorfeld diskutiert hat, ob man irgendwelche Zugaben spielt&#8230; Erwähnt werden muss: Enthalten ist eine Tonspur im binauralen Format, sodass man auch mit Kopfhörern das Konzert räumlich wahrnehmen kann. Ich finde, das sollte auf Blu-rays zum Standard werden, denn nicht jeder hat Atmos-Equipment zu Hause rumstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Throw Me A Line, Sinner Love</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Tolles Konzert und ebenso tolle Atmos-Abmischung!</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+1 %)<br />
&#8211; Muss vorher im Menü auf Dolby Atmos umgestellt werden (-1%)</span></p>
<p><span style="font-size: 12px;"> </span></p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 94 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray ist frisch am Markt und kostet ca. 40 Euro. Es gibt auch eine DVD-Variante, dann allerdings natürlich ohne Dolby Atmos.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 13.12.2025</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://haevnmusic.com/">Offizielle Seite von HAEVN</a></h6>
<p><a href="https://pureaudiorecordings.com/en/product/haevn-up-close-concert-film/">Die Blu-ray bei Pure Audio</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/haevn-up-close/">HAEVN &#8211; Up Close</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/haevn-up-close/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Phil Collins &#8211; No Jacket Required</title>
		<link>https://surroundmixe.de/phil-collins-no-jacket-required/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/phil-collins-no-jacket-required/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 11:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Collins]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6360</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1985 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Im Februar 1985 veröffentlichte Phil Collins das Album, das ihn endgültig zum Superstar machte, und zugleich in den folgenden Jahrzehnten für viele Kritiker zu einer Art Reizfigur werden ließ. Von diesem Zeitpunkt an war Collins allgegenwärtig: im Radio, auf MTV und in den Charts – sowohl mit seinen zahlreichen Solohits als auch mit den beiden folgenden Genesis-Alben, die viele fälschlicherweise nur noch als „Phil Collins mit zwei anderen Typen“ wahrnahmen.</p>
<p>NO JACKET REQUIRED war sein drittes Soloalbum und verkaufte sich über 25 Millionen Mal, davon mehr als 12 Millionen allein in den USA. Weltweit erreichte das Album die Spitzenposition der Charts, und auch die ausgekoppelten Singles platzierten sich durchweg auf den vorderen Rängen. Collins wollte sich mit dieser Produktion bewusst von den dunkleren, introspektiven Tönen seiner ersten beiden Alben lösen und ein insgesamt optimistischeres, tanzbareres Werk schaffen – mit Songs, die stärker von Rhythmus, Funk und Pop geprägt sind.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/phil-collins-no-jacket-required/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/phil-collins-no-jacket-required/">Phil Collins &#8211; No Jacket Required</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1985 | Blu-ray Disc / Streaming | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Im Februar 1985 veröffentlichte Phil Collins das Album, das ihn endgültig zum Superstar machte, und zugleich in den folgenden Jahrzehnten für viele Kritiker zu einer Art Reizfigur werden ließ. Von diesem Zeitpunkt an war Collins allgegenwärtig: im Radio, auf MTV und in den Charts – sowohl mit seinen zahlreichen Solohits als auch mit den beiden folgenden Genesis-Alben, die viele fälschlicherweise nur noch als „Phil Collins mit zwei anderen Typen“ wahrnahmen.</p>
<p>NO JACKET REQUIRED war sein drittes Soloalbum und verkaufte sich über 25 Millionen Mal, davon mehr als 12 Millionen allein in den USA. Weltweit erreichte das Album die Spitzenposition der Charts, und auch die ausgekoppelten Singles platzierten sich durchweg auf den vorderen Rängen. Collins wollte sich mit dieser Produktion bewusst von den dunkleren, introspektiven Tönen seiner ersten beiden Alben lösen und ein insgesamt optimistischeres, tanzbareres Werk schaffen – mit Songs, die stärker von Rhythmus, Funk und Pop geprägt sind.</p>
<p>Der Albumtitel geht auf eine Anekdote zurück: Collins wurde in ein nobles Restaurant nicht eingelassen, weil er kein Jackett trug, obwohl er dort mit Robert Plant verabredet war. Der Vorfall inspirierte den ironischen Titel NO JACKET REQUIRED.</p>
<p>Zum 40. Geburtstag des Albums hat Steven Wilson einen Dolby-Atmos-Mix erstellt. Damit zeigt sich erneut, dass er nicht nur bei Progressive-Rock-Klassikern seine Finger im Spiel hat, sondern auch immer wieder Pop-Alben aus den 80er-Jahren neu abmischt. Dass er nun ausgerechnet Phil Collins in seiner Remix-Vita hat, hat schon leicht ironische Züge. Nicht wenige sehen in Phil Collins bis heute eine Art Antichrist des Progressive Rock, der Genesis auf die „dunkle Seite“ des Pop geführt hat. Und Steven Wilson wird wiederum von vielen als Retter und Nachlassverwalter des Prog angesehen.</p>
<p>NO JACKET REQUIRED wurde als einzelne Blu-ray mit Dolby-Atmos-Mix veröffentlicht, ist aber natürlich auch auf den bekannten Streaming-Plattformen immersiv zu hören. Es ist übrigens nicht das erste Werk von Phil Collins, das im Streaming in Dolby Atmos vorliegt: Auch sein Tarzan-Soundtrack ist bereits in diesem Format verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6361 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/410-Foto-Phil-Collins-No-Jacket-Required.jpg" alt="Phil Collins No Jacket Required Blu-ray" width="1200" height="763" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/410-Foto-Phil-Collins-No-Jacket-Required.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/410-Foto-Phil-Collins-No-Jacket-Required-300x191.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/410-Foto-Phil-Collins-No-Jacket-Required-1024x651.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/410-Foto-Phil-Collins-No-Jacket-Required-768x488.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Sussudio – 4:23<br data-start="185" data-end="188" />2 Only You Know and I Know – 4:20<br data-start="221" data-end="224" />3 Long Long Way to Go – 4:20<br data-start="252" data-end="255" />4 I Don&#8217;t Wanna Know – 4:12<br data-start="282" data-end="285" />5 One More Night – 4:47<br data-start="308" data-end="311" />6 Don&#8217;t Lose My Number – 4:46<br data-start="340" data-end="343" />7 Who Said I Would – 4:01<br data-start="368" data-end="371" />8 Doesn&#8217;t Anybody Stay Together Anymore – 4:18<br data-start="417" data-end="420" />9 Inside Out – 5:14<br data-start="439" data-end="442" />10 Take Me Home – 5:51</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 46:25</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Mitte der 80er-Jahre waren elektronische Schlagzeugsounds schwer angesagt. Drumcomputer und die typischen Simmons-E-Drums prägten den Zeitgeist. Es war nur folgerichtig, dass ein Schlagzeuger wie Phil Collins diese Entwicklungen aufgriff. Zur Veröffentlichung von NO JACKET REQUIRED war der Sound topaktuell und modisch. Spätestens in den 90ern wirkte er jedoch schon weit überholt und altmodisch. Collins selbst wies in den Credits seines 1996 erschienenen Albums DANCE INTO THE LIGHT darauf hin, dass dort keine Drum Machines zum Einsatz kamen. Interessant ist, dass der typische 80er-Sound heute wieder in zahlreichen Pophits, Alternative und Indie-Rock-Produktionen zu hören ist. Am Ende kommt eben alles zurück.</p>
<p>Mit seiner Solokarriere suchte Phil Collins bewusst einen amerikanisch geprägten Klang, um sich vom britischen Prog-Rock-Sound von Genesis abzusetzen. Soulige Balladen, markante Bläser und eingängige Grooves wurden zu seinem Markenzeichen. Auf NO JACKET REQUIRED kam eine deutlich funkige Note hinzu. Der Hit <em>Sussudio</em> erinnert stark an Prince, und auch andere Stücke des Albums klingen eher nach einem amerikanischen Superstar als nach einem kleinen britischen Schlagzeuger. Die musikalische Ausrichtung zielte klar auf den US-Markt, weshalb der enorme Erfolg des Albums in den USA kaum überrascht.</p>
<p>Während Genesis auch in den 80er-Jahren noch komplexe Harmoniefolgen, dynamische Brüche und ausgedehnte Instrumentalpassagen boten, konzentrierte sich Phil Collins zunehmend auf geradlinige Songs, eingängige Hooks und hymnische Refrains.</p>
<p>Eigentlich sollte ich zu diesem Album eine stärkere Verbindung haben. Wenn ich mich recht erinnere, war NO JACKET REQUIRED die erste LP, die ich mir Anfang der 90er selbst gekauft habe. Nachdem ich jedoch wenig später erstmals Genesis gehört hatte, verlor der Solo-Output von Phil Collins schnell an Reiz. In den letzten 30 Jahren habe ich das Album vielleicht fünfmal gehört. Beim Anhören des neuen Atmos-Mixes war ich allerdings durchaus positiv überrascht, dass da doch ein paar ganz gute Nummern drauf zu hören sind. Mit <i>Who Said I Would</i> kann man mich aber immer noch jagen. Das habe ich schon 1991 fürchterlich gefunden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Phil Collins – vocals, backing vocals, keyboards, bass, drums, Simmons electronic drums, drum machines, vocoder, kalimba<br />
David Frank – keyboards, synth bass<br />
Nick Glennie-Smith – keyboards<br />
Daryl Stuermer – guitars, keyboards<br />
Leland Sklar – bass guitar, piccolo bass<br />
Don Myrick – saxophones, sax solo<br />
Louis Satterfield – trombone<br />
Michael Harris – trumpet<br />
Rahmlee Michael Davis – trumpet<br />
Gary Barnacle – sax solo<br />
Arif Mardin – string arrangements, orchestral introduction<br />
Sting – backing vocals<br />
Peter Gabriel – backing vocals<br />
Helen Terry – backing vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Steven Wilson bietet im Dolby-Atmos-Mix seine gewohnt immersive und klar getrennte Verteilung der Instrumente und Klänge. Insgesamt wirkt der Mix einerseits sehr räumlich, andererseits aber stellenweise etwas zurückhaltend. Mitunter fehlt es an einer deutlicheren Separation der Keyboardsounds. Gelegentlich entsteht der Eindruck, als seien während der Produktion mehrere Keyboardspuren zu einem Gesamtsound zusammengeführt worden, den Wilson anschließend im Raum positionierte. Diese Flächen liegen meist in der hinteren Raumhälfte oder leicht über dem Kopf. Gitarrenparts werden je nach Song vorne, seitlich oder auch hinten wahrgenommen, während die Bläsereinsätze überwiegend höher im hinteren Bereich platziert sind. Die Höhenkanäle übernehmen dabei meist eine unterstützende Funktion.</p>
<p>Wie zu erwarten, richtet Wilson das Hauptaugenmerk auf das Instrument, mit dem Phil Collins am stärksten verbunden ist – das Schlagzeug. In einigen Stücken ist es ungewöhnlich frontlastig abgemischt, insbesondere dort, wo die typischen 80er-Jahre-E-Drums dominieren. Die eigentlichen Aha-Momente entstehen in den Fills, die über dem Kopf oder im hinteren Raum erklingen. Bei <em>Doesn’t Anybody Stay Together Anymore</em> und <em>Inside Out</em> ist das akustische Schlagzeug dagegen deutlich weiter in den Raum und auch etwas höher gemischt. Besonders gelungen ist die räumliche Platzierung der Drumcomputer-Klänge, die aus allen Richtungen und Ebenen kommen und das Klangbild beleben.</p>
<p>Die beiden Stücke, in denen die Rhythmik eine tragende Rolle spielt, zählen zugleich zu den Höhepunkten des Mixes. Das gilt zunächst für die Ballade <em>Long Long Way To Go</em>, bei der Sting im Refrain als Duettpartner zu hören ist. Dessen Wahl wirkt naheliegend, da das Stück in Atmosphäre und Gitarrensound stark an <em>Wrapped Around Your Finger</em> von The Police erinnert. Die Percussion ist hier sehr schön im gesamten Raum und in der Höhe verteilt, was eine dichte, stimmungsvolle Atmosphäre schafft. Gleiches gilt für das abschließende <em>Take Me Home</em>: Zunächst regnet eine Vielzahl percussiver Elemente von oben herab, bevor ein echtes Schlagzeug einsetzt, das Wilson effektvoll im hinteren Raum positioniert hat. Gegen Ende kommen zusätzliche Fills seitlich von oben hinzu.</p>
<p>Der Mix zeigt seine Stärken vor allem in den atmosphärischen, etwas unkonventionell arrangierten Songs, in denen Wilson mit Raum und Bewegung spielt. Auch der Hit <em>Don’t Lose My Number</em> profitiert von dieser Herangehensweise – hier machen besonders die Gitarrenparts im hinteren Raum Spaß. Klanglich überzeugt das Album insgesamt durch einen überraschend trockenen, klaren Gesamtklang, der mit nur wenig Hall auskommt. Angesichts der Produktionszeit Mitte der 80er ist das bemerkenswert. Die tiefen Frequenzen hätten stellenweise etwas kräftiger ausfallen dürfen, während <em>Inside Out</em> im Gegenzug etwas höhenbetont wirkt.</p>
<p>Wilson erstellt in der Regel auch einen separaten 5.1-Mix. Dieser unterscheidet sich von einem Atmos-Downmix und ist speziell für herkömmliche Surroundanlagen optimiert. Auch dieser Mix kann überzeugen: Es gibt eine durchgehend diskrete Verteilung, wobei das Schlagzeug – wie bei Wilsons in den letzten Jahren oftn üblich – etwas stärker in die Raummitte gemischt wurde als im Atmos-Mix. Zudem hatte ich den Eindruck, dass die Keyboards im 5.1-Mix etwas präziser herauszuhören sind, was vermutlich daran liegt, dass sie hier weitgehend in den Rears platziert wurden und dadurch unmittelbarer wirken. Auch der Bass wirkt im 5.1-Mix etwas kräftiger. Auf der anderen Seite fehlen hier natürlich die typischen Aha-Momente des Atmos-Mixes, wenn sich Klänge über dem Kopf ausbreiten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>94 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Audio 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"> </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album kann ohne Zuschalten des Fernsehers per Enter-Taste in Dolby Atmos gestartet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt kein Bonusmaterial auf der Blu-ray. Viele Fans bemängeln, dass der Bonussong <em>We Said Hello Goodbye</em> nicht enthalten ist, der seinerzeit auf der CD-Ausgabe veröffentlicht wurde, um das damals neue Medium attraktiver zu machen. Da ich das Album nur von der Vinyl-Ausgabe kannte, vermisse ich den Song auch nicht. <em>Take me Home</em> ist meiner Meinung nach auch der viel bessere Albumabschluss.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Take Me Home, Long Long Way To Go</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiteres Album in &#8222;Wilson&#8220;-Qualität abgemischt.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ insgesamt sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ auch der 5.1-Mix kann überzeugen<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+1 %)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 89 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray sollte noch ohne Probleme zu bekommen sein. Kostenpunkt ca. 22 Euro.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">NO JACKET REQUIRED sollte auch im Streaming bei Apple Music, Amazon Music und Tidal in Dolby Atmos verfügbar sein.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 09.11.2025</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://philcollins.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Phil Collins</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/phil-collins-no-jacket-required/">Phil Collins &#8211; No Jacket Required</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/phil-collins-no-jacket-required/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
