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	<title>Blues Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
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	<title>Blues Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>Pink Floyd &#8211; Wish You Were Here (Dolby Atmos)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 16:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Streaming / Blu-ray &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Review</strong></p>
<p>Im letzten Jahr wurde WISH YOU WERE HERE von Pink Floyd 50 Jahre alt. Den runden Geburtstag hat man dementsprechend gebührend gefeiert und das Album in einer Deluxe-Box neu veröffentlicht. Diese enthält neben zahlreichem Bonusmaterial auch eine Blu-ray, auf der ein neuer Dolby-Atmos-Mix von James Guthrie enthalten ist. Wer nicht den ganzen Bonus-Kram auf verschiedenen Datenträgern braucht, konnte aber auch auf eine deutlich günstigere Einzel-Blu-ray zugreifen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here-dolby-atmos/">Pink Floyd &#8211; Wish You Were Here (Dolby Atmos)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Streaming / Blu-ray | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Review</strong></p>
<p>Im letzten Jahr wurde WISH YOU WERE HERE von Pink Floyd 50 Jahre alt. Den runden Geburtstag hat man dementsprechend gebührend gefeiert und das Album in einer Deluxe-Box neu veröffentlicht. Diese enthält neben zahlreichem Bonusmaterial auch eine Blu-ray, auf der ein neuer Dolby-Atmos-Mix von James Guthrie enthalten ist. Wer nicht den ganzen Bonus-Kram auf verschiedenen Datenträgern braucht, konnte aber auch auf eine deutlich günstigere Einzel-Blu-ray zugreifen.</p>
<p>Das letzte Jahr wurde somit von zwei Veröffentlichungen von Pink Floyd flankiert, denn neben WISH YOU WERE HERE wurde auch LIVE AT POMPEII neu herausgebracht, mit einem Atmos-Mix von Steven Wilson. Dass sich bei Pink Floyd gerade einiges tut, kommt nicht von ungefähr. In einem kürzlichen Interview verriet Steven Wilson, dass man pro Jahr zwei Veröffentlichungen plant. Das liegt aber weniger an der Band als an dem Umstand, dass der Bandkatalog für 400 Mio. Dollar an Sony Music verkauft wurde. Und die sind natürlich daran interessiert, dass dieses Geld wieder irgendwie erwirtschaftet wird.</p>
<p>WISH YOU WERE HERE ist ein Konzeptalbum und handelt von den Tücken des Musikbusiness. Zu großen Teilen ist es dem ehemaligen Gitarristen Syd Barrett gewidmet, dem genau das zum Verhängnis wurde. Berühmt ist die Geschichte, dass bei der Albumaufnahme eines Tages ein Kerl im Studio auftauchte, den niemand erkannte. Es war Syd. Ursprünglich hatte man vor, ein Album zu machen, bei dem Haushaltsgegenstände in musikalischer Form aufgenommen werden. Von dieser Idee ist nur der Anfang von <em data-start="1679" data-end="1707">Shine On You Crazy Diamond</em> erhalten geblieben, der klingende Weingläser enthält.</p>
<p>Die Blu-ray enthält nicht nur den Dolby-Atmos-Mix, sondern ist vollgepackt mit zusätzlichem Content. Surround-Freunde freuen sich zusätzlich über den alten 5.1-Mix von 2009 und den Quad-Mix von 1976. Es gibt eine Menge an Raritäten und Outtakes sowie einen Livemitschnitt eines Konzerts in Los Angeles von 1975. Zudem sind als Video die Screen Films enthalten, die schon damals während der Konzerte gezeigt wurden, damals natürlich noch nicht auf großen Video-Screens.</p>
<p style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6682 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg" alt="Pink Floyd Wish You Were Here Dolby Atmos" width="1200" height="713" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-300x178.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-1024x608.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-1-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-768x456.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Shine On You Crazy Diamond (Parts I–V) &#8211; 13:32<br />
2 Welcome to the Machine &#8211; 7:28<br />
3 Have a Cigar &#8211; 5:08<br />
4 Wish You Were Here &#8211; 5:35<br />
3 Shine On You Crazy Diamond (Parts VI–IX) &#8211; 12:28</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 44:19</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p align="justify">Ich hatte bereits vor einigen Jahren den 5.1-Mix von <a href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-wish-you-were-here/">WISH YOU WERE HERE</a> rezensiert. Mein Fazit lautete damals, dass der Mix zwar durchgehend räumlich angelegt ist, man jedoch immer wieder das Gefühl hat, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Genau dieser Eindruck stellt sich auch beim neuen Dolby-Atmos-Mix ein. Er wirkt weniger wie ein echtes Upgrade gegenüber der 5.1-Version, sondern eher wie ein behutsames Update.</p>
<p>Unbestritten ist jedoch, dass der Atmos-Mix durchgehend sehr hochwertig und immersiv ausgefallen ist. Die neu hinzugekommenen Höhenkanäle wurden sauber integriert. Bei nahezu allen Instrumenten entsteht der Eindruck, dass sie etwas höher im Raum positioniert sind oder zumindest klanglich in die Vertikale erweitert wurden. James Guthrie setzt vor allem solierende Instrumente gezielt nach oben: Gitarrensoli erscheinen teilweise höher positioniert als im 5.1-Mix, Keyboard-Soli wirken im Vergleich sogar noch etwas weiter über dem Hörplatz angesiedelt. Auch das Saxophonsolo im ersten Teil von <em>Shine On You Crazy Diamond</em> erklingt deutlich vorne über dem Kopf und gewinnt dadurch an Präsenz.</p>
<p>Gleichzeitig gibt es auf dem Album immer wieder Passagen, in denen hinter dem Hörplatz vergleichsweise wenig passiert. Das betrifft insbesondere <em>Have a Cigar</em>, das über weite Strecken recht frontlastig bleibt. Erst ganz am Ende, beim Übergang zum Titelstück, wenn sich der elektronische Sound von links nach rechts bewegt und der folgende Abschnitt in Radioakustik erklingt, wird der hintere Raum deutlicher einbezogen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6681" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg" alt="Pink Floyd Wish You Were Here Dolby Atmos" width="1200" height="903" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-300x226.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-1024x771.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/430-Foto-2-Pink-Floyd-WISH-You-Were-Here-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Referenzwürdig ist dagegen – wenig überraschend – <em>Welcome To The Machine</em>. Die Vielzahl an Effekten wird konsequent im gesamten Raum verteilt, und insbesondere durch die Einbindung der Höhenkanäle wirkt der Song deutlich eindrucksvoller als noch im 5.1-Mix. Noch stärker überzeugt allerdings der zweite Teil von <em>Shine On You Crazy Diamond</em>. Die Windgeräusche zu Beginn wandern allmählich von vorne nach hinten, hinten ist David Gilmour mit seiner Gitarre zu hören, während vorne oben Rick Wright sein markantes Synthesizer-Solo spielt. Später kommt ein E-Piano aus den Höhen hinzu, und auch das Schlagzeug scheint insgesamt weiter im Raum aufgefächert zu sein als in früheren Fassungen.</p>
<p>Unterm Strich ist der Dolby-Atmos-Mix von WISH YOU WERE HERE sehr gelungen und in vielen Momenten klanglich beeindruckend. Dennoch bleibt – ähnlich wie schon beim 5.1-Mix – stellenweise das Gefühl, dass der Raum hinter dem Hörplatz noch konsequenter hätte genutzt werden können.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Welcome To The Machine, Shine On You Crazy Diamond (Parts VI–IX)</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Etwas räumlicher als der alte 5.1 Mix, aber kein Upgrade, was man unbedingt haben müsste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray gibt es für unter 25 Euro zu kaufen. EAN: 0198028767392</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Natürlich gibt es auch eine teure Deluxe Box. 4 LPs, eine Single, 2 CDs, die Blu-ray und ein Buch gibt es für über 200 Euro. EAN: 0198028767415</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von WISH YOU WERE HERE gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 05.03.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.pinkfloyd.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Pink Floyd</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mike Oldfield &#8211; Tubular Bells (Dolby Atmos)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells-dolby-atmos/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells-dolby-atmos/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 15:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Oldfield]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1973 &#124; STREAMING / Blu-ray &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Review</strong></p>
<p>Über 50 Jahre ist es mittlerweile her, dass Mike Oldfield sein Debüt-Album TUBULAR BELLS herausgebracht hat, was als Meilenstein der instrumentalen Rockmusik gilt. Mit gerade 20 Jahren nahm der schüchterne Musiker ein Album auf, welches er fast im Alleingang einspielte. Das alles innerhalb weniger Tage, weil Studiozeit Geld kostete, welches die neugegründete Plattenfirma Virgin Records nicht hatte.</p>
<p>Es war fast eine logische Konsequenz, dass TUBULAR BELLS zu diesem Geburtstag in Dolby Atmos abgemischt wurde. Die Aufnahmespuren lagen eh seit Jahren in digitaler Form vor, nachdem Oldfield im Jahr 2009 selbst das Album in 5.1 abmischte. <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells/">Zu diesem Surroundmix gibt es bereits eine Rezension von mir.</a> Für den neuen Mix ist nicht Mike Oldfield verantwortlich, der sich vor einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen aus dem Musikgeschäft verabschiedet hat. Erstellt hat den Dolby Atmos Mix David Kosten, der aus dem Umfeld von Steven Wilson kommt, also fähig sein sollte, ähnlich gute Mixe zu erstellen, wie es Wilson selbst tut. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells-dolby-atmos/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells-dolby-atmos/">Mike Oldfield &#8211; Tubular Bells (Dolby Atmos)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1973 | STREAMING / Blu-ray | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Review</strong></p>
<p>Über 50 Jahre ist es mittlerweile her, dass Mike Oldfield sein Debüt-Album TUBULAR BELLS herausgebracht hat, was als Meilenstein der instrumentalen Rockmusik gilt. Mit gerade 20 Jahren nahm der schüchterne Musiker ein Album auf, welches er fast im Alleingang einspielte. Das alles innerhalb weniger Tage, weil Studiozeit Geld kostete, welches die neugegründete Plattenfirma Virgin Records nicht hatte.</p>
<p>Es war fast eine logische Konsequenz, dass TUBULAR BELLS zu diesem Geburtstag in Dolby Atmos abgemischt wurde. Die Aufnahmespuren lagen eh seit Jahren in digitaler Form vor, nachdem Oldfield im Jahr 2009 selbst das Album in 5.1 abmischte. <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells/">Zu diesem Surroundmix gibt es bereits eine Rezension von mir.</a> Für den neuen Mix ist nicht Mike Oldfield verantwortlich, der sich vor einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen aus dem Musikgeschäft verabschiedet hat. Erstellt hat den Dolby Atmos Mix David Kosten, der aus dem Umfeld von Steven Wilson kommt, also fähig sein sollte, ähnlich gute Mixe zu erstellen, wie es Wilson selbst tut.</p>
<p>Gehört werden kann TUBULAR BELLS in Dolby Atmos fast ausschließlich auf den unterstützenden Streamingportalen. Es gab aber eine kleine Auflage einer Blu-ray-Ausgabe, die vom <a href="https://www.thesdeshop.com/collections/spatial-audio">SDE-Shop</a> initiiert wurde, der regelmäßig solche Veröffentlichungen in seiner SDE Surround Series herausbringt. TUBULAR BELLS war Teil 10 der Serie und konnte im Frühjahr letzten Jahres vorbestellt werden. Der Preis dieser Blu-rays ist nicht ganz billig und beläuft sich inklusive Versandkosten um die 40 Euro. Die Kleinstauflagen, die sich meistens zwischen 2000 und 6000 Stück bewegen, sind natürlich schnell vergriffen. Über Ebay und andere Portale sind sie im Anschluss aber ganz gut zu bekommen, allerdings werden hier die Preise in der Regel noch höher liegen. Man kann aber auch Glück haben. Ich konnte dort zuletzt einige Blu-rays aus der Serie beobachten, für die um die 30 Euro gezahlt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4577 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/284-Mike-Oldfield-Tubular-Bells-Atmos.jpg" alt="Tubular Bells Dolby Atmos" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/284-Mike-Oldfield-Tubular-Bells-Atmos.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/284-Mike-Oldfield-Tubular-Bells-Atmos-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/01/284-Mike-Oldfield-Tubular-Bells-Atmos-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Part 1 – 25:30<br />
2 Part 2 – 23:20</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 48:50</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Dolby Atmos Mix von David Kosten beginnt genauso unspektakulär wie TUBULAR BELLS musikalisch gesehen im Grunde auch startet. Anders ausgedrückt, ähnlich wie sich das frühe Meisterwerk von Mike Oldfield mit den Minuten mehr und mehr aufbaut, entfaltet sich auch der Dolby Atmos Mix zu einem immer intensiveren Erlebnis. Zu Beginn ist die berühmte Klavierfigur aber weitestgehend vor dem Hörplatz angesiedelt.</p>
<p>Je mehr Takte verstreichen, desto mehr passiert um einen herum und auch über dem Kopf. In den Höhenlautsprechern ereignet sich allerhand Spektakel. Oftmals sind es Leadinstrumente, die David Kosten dort platziert hat, vor allem Oldfields Leadgitarre. Selbst kleinere Soloeinschübe, wie zum Beispiel vom Glockenspiel, werden effektvoll nach oben gesetzt.</p>
<p>Seitlich und hinten handelt es sich meist um unterstützende Gitarren, Orgeln sowie Klaviersequenzen, die die Musik zu einem rundum beeindruckenden Erlebnis machen. Besonders interessant ist die räumliche Aufteilung im Finale des ersten Teils. Die Hintergrundbegleitung an Gitarre und Bass ist unspektakulär vorne platziert. Die Ansagen der verschiedenen Instrumente erfolgen auf der linken Seite des Zimmers. Die Soloinstrumente machen anschließend einen großen Bogen: Sie beginnen unten links, wandern nach oben und klingen schließlich unten rechts ab. Mit Ausnahme der TUBULAR BELLS, deren Klänge majestätisch direkt von der Decke niederprasseln.</p>
<p>Im Gegensatz dazu erscheint mir der zweite Teil von TUBULAR BELLS etwas weniger räumlich, insbesondere die als &#8222;Caveman&#8220; bekannte rockige Stelle mit Oldfields Gesang wirkt mit Ausnahme des Klaviers und der Hintergrundchöre recht frontlastig.</p>
<p>Insgesamt merkt man auch diesem Dolby Atmos Mix an, dass die Aufnahmen nicht gerade von höchster Klangqualität zeugen. Auch fallen hier kleine Unsicherheiten in Oldfields Instrumentierung deutlicher auf als in der Stereoabmischung. Das verleiht dem Album einerseits seinen authentischen Charakter, andererseits lenkt es auch etwas ab. Dennoch übertrifft der Dolby Atmos Mix Oldfields eigens erstellten 5.1 Mix. Eine bessere Klangqualität dürfte das Original-Album (Mike Oldfield erstellte 2003 eine Neuaufnahme) wohl nicht mehr erhalten, es sei denn, man würde es irgendwann durch irgendeine KI-Software glätten. Aber dann wäre es nicht mehr TUBULAR BELLS.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Part 1 und 2 (sollte man nur als Einheit anhören)</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>In meiner Rezension zur Mike Oldfields erstellter 5.1-Version wünschte ich mir, dass es irgendwann einen neuen Mix geben wird, der dem Album gerecht wird. Hier ist er.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></a></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray gab es kurz im <a href="https://www.thesdeshop.com/collections/spatial-audio">SDE Shop</a> zu kaufen (ca. 40 Euro). Gebraucht gibt es sie ab ca. 50 Euro. Manchmal auch für weniger.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von TUBULAR BELLS gibt bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 05.04.2024</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://mikeoldfieldofficial.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Mike Oldfield</a></h6>
<p><a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells/">Rezension zu Mike Oldfields 5.1-Mix von Tubular Bells</a></p>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells-dolby-atmos/">Mike Oldfield &#8211; Tubular Bells (Dolby Atmos)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>David Gilmour &#8211; On An Island</title>
		<link>https://surroundmixe.de/david-gilmour-on-an-island/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/david-gilmour-on-an-island/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 16:57:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[David Gilmour]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=2952</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2006 &#124; DVD &#124; Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Dieses Mal gibt es einen Geheimtipp! Denn viele dürften nicht wissen, dass David Gilmours Soloalbum ON AN ISLAND auch in Surround abgemischt wurde. Erschienen ist dieser Mix aber nicht auf einer regulären Deluxe Version des Albums, sondern erst zwei Jahre später auf dem Livealbum LIVE IN GDANSK.</p>
<p>Dieses Livealbum aus dem Jahre 2008 gibt es in verschiedenen Editionen Einer, die nur zwei CDs enthält, einer weiteren Version mit einer zugehörigen DVD, auf der das Konzert in Danzig auch gesehen werden kann und schließlich gibt es noch eine weitere Version, bei der es zwei DVDs gibt. Auf dieser zweiten DVD befindet sich neben verschiedenem Bonusmaterial eben auch das Album ON AN ISLAND in Surround. Wichtig: Den Surroundmix erhält man nur auf der 2 CD + 2 DVD Variante von LIVE IN GDANSK. Meines Wissens nach ist ON AN ISLAND in 5.1 nicht auf anderem Wege veröffentlicht worden. Das Gute: Auch wenn die Veröffentlichung schon 13 Jahre zurückliegt, kann man LIVE IN GDANSK auch heute noch ohne Probleme bestellen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/david-gilmour-on-an-island/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/david-gilmour-on-an-island/">David Gilmour &#8211; On An Island</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2006 | DVD | Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
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<p>Dieses Mal gibt es einen Geheimtipp! Denn viele dürften nicht wissen, dass David Gilmours Soloalbum ON AN ISLAND auch in Surround abgemischt wurde. Erschienen ist dieser Mix aber nicht auf einer regulären Deluxe Version des Albums, sondern erst zwei Jahre später auf dem Livealbum LIVE IN GDANSK.</p>
<p>Dieses Livealbum aus dem Jahre 2008 gibt es in verschiedenen Editionen. Einer, die nur zwei CDs enthält, einer weiteren Version mit einer zugehörigen DVD, auf der das Konzert in Danzig auch gesehen werden kann und schließlich gibt es noch eine weitere Version, bei der es zwei DVDs gibt. Auf dieser zweiten DVD befindet sich neben verschiedenem Bonusmaterial eben auch das Album ON AN ISLAND in Surround. Wichtig: Den Surroundmix erhält man nur auf der 2 CD + 2 DVD Variante von LIVE IN GDANSK. Meines Wissens nach ist ON AN ISLAND in 5.1 nicht auf anderem Wege veröffentlicht worden. Das Gute: Auch wenn die Veröffentlichung schon 13 Jahre zurückliegt, kann man LIVE IN GDANSK auch heute noch ohne Probleme kaufen.</p>
<p>Auch abseits des Surroundmixes lohnt sich das Album LIVE IN GDANSK. Bei dem Konzert auf der Danziger Werft spielt David Gilmour, begleitet von einem polnischen Orchester, nicht nur die Songs seines damaligen aktuellen Albums ON AN ISLAND, sondern auch viele Klassiker von Pink Floyd. Das Mischungsverhältnis zwischen Solomaterial und Pink Floyd Musik dürfte dabei etwa 50% betragen. Auch auf der Bühne sind 50% Pink Floyd vorhanden. Denn neben David Gilmour ist auch Keyboarder Rick Wright mit dabei. Historisch betrachtet ist das Album für jeden Pink Floyd Fan eh ein Pflichtkauf, da dies die letzten Liveaufnahmen von Rick Wright sind, der im September 2008 gestorben ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2957 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/09/172-Foto-David-Gilmour-On-An-Island.jpg" alt="David Gilmour Live In Gdansk On An Island Surround" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/09/172-Foto-David-Gilmour-On-An-Island.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/09/172-Foto-David-Gilmour-On-An-Island-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/09/172-Foto-David-Gilmour-On-An-Island-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Castellorizon &#8211; 3:54<br />
2 On an Island &#8211; 6:47<br />
3 The Blue &#8211; 5:26<br />
4 Take a Breath &#8211; 5:46<br />
5 Red Sky at Night &#8211; 2:51<br />
6 This Heaven &#8211; 4:24<br />
7 Then I Close My Eyes &#8211; 5:26<br />
8 Smile &#8211; 4:03<br />
9 A Pocketful of Stones &#8211; 6:17<br />
10 Where We Start &#8211; 6:45</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 51:39</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch unterscheiden sich die Solowege David Gilmours von denen seiner Stammband Pink Floyd. Klar, die Gitarre ist unverwechselbar und alleine der Gitarrensound lässt hier und da Erinnerungen und Vergleiche aufkommen. Zudem lässt sich auch wie bei Pink Floyd eine Nähe zum Blues erkennen. Aber was das Tempo angeht, geht es auf ON AN ISLAND sehr viel ruhiger zu. Zwar war alles, was Pink Floyd nach The Wall veröffentlicht hat, auch nicht wirklich eine Up-Tempo-Demonstration, aber verglichen mit dem ist das meiste auf ON AN ISLAND noch eine deutliche Spur gemächlicher. Lediglich der Song <em>Take A Breath</em> ist etwas schneller.</p>
<p>Obwohl mir selber die Geschwindigkeit eines Songs völlig egal ist, Hauptsache der Song ist gut, habe ich jedes Mal ernste Schwierigkeiten, mir das Album komplett anzuhören, ohne dabei schläfrig zu werden. Das Album hat seine tollen Momente, aber zwischendurch würde man sich einen Wachrüttler wünschen. Ich habe das Livekonzert aus Danzig schon lange nicht mehr gesehen und gehört, aber aus meiner Erinnerung heraus, fand ich die Live-Versionen ansprechender und spannender. Und auch der Surroundmix wertet das Album ungemein auf.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 73 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">David Gilmour – guitars, lead vocals, lap steel guitars, electric piano, percussion, bass guitar, piano, alto saxophone, cümbüş, bass harmonica, Hammond organ, harmonica<br />
Guy Pratt – bass guitar<br />
Richard Wright – Hammond organ, co-lead vocals<br />
David Crosby – vocals<br />
Graham Nash – vocals<br />
Rado Klose – guitar<br />
Chris Stainton – Hammond organ<br />
Andy Newmark – drums, percussion<br />
Jools Holland – piano<br />
Polly Samson – piano, backing vocals<br />
Phil Manzanera – guitar<br />
Leszek Możdżer – piano<br />
Ged Lynch – drums<br />
Caroline Dale – cello<br />
Chris Laurence – double bass<br />
Ilan Eshkeri – programming<br />
Georgie Fame – Hammond organ<br />
BJ Cole – Weissenborn guitar<br />
Robert Wyatt – cornet, percussion, vocals<br />
Willie Wilson – drums<br />
Alasdair Malloy – glass harmonica<br />
Lucy Wakeford – harp<br />
Chris Thomas – keyboards<br />
Zbigniew Preisner – orchestration </span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>ON AN ISLAND gewinnt deutlich beim Anhören in 5.1! Das Album enthält insgesamt drei Instrumentals, die in Stereo regelrecht dahinplätschern, sich in Surround aber ungemein entfalten. Hier wird durch die Verteilung verschiedener Sounds im gesamten Raum eine tolle Atmosphäre aufgebaut, sodass man unweigerlich viel aufmerksamer zuhört und hier und da einige Sachen hört, die man in der Stereoversion gar nicht beachten würde. Das alles ist sehr diskret abgemischt.</p>
<p>Vor allem das Stück <em>Then I Close My Eyes</em> ist hier ein regelrechtes Referenzstück in 5.1. Es fängt schon mit dem Intro an. Meeresrauschen und ein paar Akkorde auf einer Klampfe, die sich im Raum bewegt. Man hat unweigerlich ein Lagerfeuer am Strand im Kopf. Plötzlich erklingt von vorne ein Sound der einem Schiffshorn nahekommt, was den Song einsetzen lässt. Dezentes Picking auf E-Gitarren erfolgt nun sowohl hinten links als auch vorne links, während im rechten Raum eine Akustikgitarre zu hören ist. Mit der Zeit kommen weitere Gitarren in allen Ecken des Raumes hinzu, sowie eine Trompete, ein Cello, Percussion und weitere Gitarren in den Rears. Fantastisch! Im Stereomix ist das der Song, bei dem ich spätestens die Augen schließe – passend zum Titel.</p>
<p>Auch die gesungenen Stücke gewinnen in Surround und bieten ebenfalls einen weitestgehend diskreten Mix. Hier fällt auf, dass es auf dem Album sehr viel Chorgesang gibt, der schön um den Hörer herum platziert wurde. Soundtechnisch macht das Album auch sehr viel Spaß, man hört einen klaren und kraftvollen Mix, bei dem jedes Instrument sehr gut herausgehört werden kann.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS </span><span style="color: #800000; font-size: 14px;">5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Da das Album eher ein Bonusfeature auf der zweiten DVD ist, ist klar, dass man das DVD-Menü nicht explizit darauf zugeschnitten hat. Die Auswahl des Mixes von ON AN ISLAND geht zwar relativ einfach, allerdings hört man dann das Album nur im verlustbehafteten Dolby Digital. Über die Audiotaste kann man aber anschließend auf DTS umstellen:</p>
<p>DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER  (nur DD 5.1)</p>
<div id="attachment_2954" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/09/172-Menu-David-Gilmour-On-An-Island.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2954" class="size-medium wp-image-2954" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/09/172-Menu-David-Gilmour-On-An-Island-300x167.jpg" alt="David Gilmour Live In Gdansk On An Island DVD" width="300" height="167" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/09/172-Menu-David-Gilmour-On-An-Island-300x167.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/09/172-Menu-David-Gilmour-On-An-Island-768x428.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/09/172-Menu-David-Gilmour-On-An-Island.jpg 899w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2954" class="wp-caption-text">DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER (+Audiotaste)</p></div>
<p>Will man bereits im Menü auf DTS umschalten, ist dies ein wenig verzweigt:</p>
<p>DOWN &gt; DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER &gt; UP &gt; ENTER &gt; ENTER</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 4%</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Schwierig. Eigentlich ist ja der Surroundmix von ON AN ISLAND Teil des Bonusmaterial von LIVE IN GDANSK. Wer aber (so wie ich) das Album ausschließlich deswegen kauft, erhält zusätzlich noch reichlich anderen Content, wie das Konzert auf 2 CDs, das Konzert auf DVD, eine Dokumentation, sowie weitere Videos auf der zweiten DVD: Livemitschnitte, Studioaufnahmen und Jams. Das sind insgesamt fast 4 Studen Videoaufnahmen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 4%</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Then I Close My Eyes</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Das Album ist so lala, aber der Surroundmix ist Spitze!</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ fantastischer Surroundmix mit fantastischem Klang<br />
+ man erhält noch viel mehr als den Surroundmix, beim Kauf der 2CD/2DVD-Kombi (+ 4%)<br />
&#8211; Menüführung (- 4%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 88 %<br />
</strong></h2>
<h2><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Live in Gdansk (2CD / 2DVD): <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ist immer noch für ca. 25 Euro zu haben. </span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 05.10.2021</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.davidgilmour.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von David Gilmour</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nick Cave &#038; the Bad Seeds &#8211; Collector&#8217;s Edition</title>
		<link>https://surroundmixe.de/nick-cave-the-bad-seeds-collectors-edition/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/nick-cave-the-bad-seeds-collectors-edition/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 19:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Blues-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Cave & the Bad Seeds]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=2109</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2009-2012 &#124; DVD &#124; Alternative Rock<br />
</span></h5>
<hr />
<p>Heute will ich wieder mal ein ganzes Set an Musik in Surround Sound vorstellen. Dabei handelt es sich um Musik von Nick Cave und seinen Bad Seeds.</p>
<p>Zwischen den Jahren 2009 und 2012 sind die bis dahin veröffentlichten Studioalben der Band als Collector‘s Edition veröffentlicht worden. Das sind insgesamt 14 Alben, die ursprünglich zwischen 1984 und 2008 erschienen sind. Die Collector‘s Editions bestehen jeweils aus einer CD und einer DVD im Digipack (mit Ausnahme des Albums Abattoir Blues/The Lyre of Orpheus von 2004, denn dies ist ein Doppelalbum und enthält somit 2 CDs). <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/nick-cave-the-bad-seeds-collectors-edition/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2009-2012 | DVD | Alternative Rock<br />
</span></h5>
<hr />
<p>Heute will ich wieder mal ein ganzes Set an Musik in Surround Sound vorstellen. Dabei handelt es sich um Musik von Nick Cave und seinen Bad Seeds.</p>
<p>Zwischen den Jahren 2009 und 2012 sind die bis dahin veröffentlichten Studioalben der Band als Collector‘s Edition veröffentlicht worden. Das sind insgesamt 14 Alben, die ursprünglich zwischen 1984 und 2008 erschienen sind. Die Collector‘s Editions bestehen jeweils aus einer CD und einer DVD im Digipack (mit Ausnahme des Albums Abattoir Blues/The Lyre of Orpheus von 2004, denn dies ist ein Doppelalbum und enthält somit 2 CDs).</p>
<p>Auf der jeweiligen DVD befindet sich das Album in Surround Sound in DTS 96/24 und Dolby Digital, sowie in Stereo 96/24. Darüber hinaus gibt es sämtliche Non-Album-Tracks, ebenfalls in Surround. Außerdem sind die Musikvideos enthalten. Eine Dokumentation (mit einblendbaren Untertiteln) darf auch nicht fehlen, die pro Album um die 40 Minuten dauert.</p>
<p>Das gesamte Package erinnert ein wenig an die Reissues von Depeche Mode, die einige Jahre früher erschienen sind. Kein Wunder, denn mit Mute steckt das gleiche Plattenlabel dahinter. Auch die Surroundmixe sind vom selben Mann erstellt worden: Kevin Paul. Geholfen hat ihm dabei Bad Seed Multiinstrumentalist Mick Harvey.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2110 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/05/S-11-nick-cave.jpg" alt="Nick Cave Collector's Edition Surround Sound" width="1000" height="847" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/05/S-11-nick-cave.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/05/S-11-nick-cave-300x254.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/05/S-11-nick-cave-768x650.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Folgende Alben gibt es in 5.1:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">From Her to Eternity (1984)<br />
The Firstborn Is Dead (1985)<br />
Kicking Against the Pricks (1986)<br />
Your Funeral&#8230; My Trial (1986)<br />
Tender Prey (1988)<br />
The Good Son (1990)<br />
Henry&#8217;s Dream (1992)<br />
Let Love In (1994)<br />
Murder Ballads (1996)<br />
The Boatman&#8217;s Call (1997)<br />
No More Shall We Part (2001)<br />
Nocturama (2003)<br />
Abattoir Blues / The Lyre of Orpheus (2004)<br />
Dig, Lazarus, Dig!!! (2008)</span></p>
<hr />
<p><strong>Sind die Sets überhaupt noch erhältlich?</strong></p>
<p>Ja, ich habe mir selbst alle 14 Alben in den letzten Wochen bei Amazon und JPC zugelegt, vor allem weil sie auch zu einem sehr fairen Preis erhältlich sind. Alle Alben kosten momentan jeweils zwischen 10 und 13 Euro. Sie sind noch ohne Probleme zu bekommen. Bei den Preisen kann man sich natürlich die Frage stellen, wie lange das so sein wird.</p>
<p><strong>Wie sind die Surroundmixe?</strong></p>
<p>Generell kann man sagen, dass der Klang aller Alben sehr gut und transparent ist. Die Verteilung der Musik im Raum entspricht in etwa den Surroundmixen von Depeche Mode. Dort gibt es sehr diskrete Stücke und Stücke, die sich hauptsächlich in den Frontkanälen abspielen. Das ist in etwa auch bei Nick Cave &amp; the Bad Seeds so. Ich habe noch nicht alle 14 Alben in 5.1 durch gehört, würde aber sagen, dass sie weitestgehend sehr geschmackvoll sind. Manches klingt sehr diskret, vor allem das letzte Studioalbum DIG, LAZARUS DIG!!!, bei dem Instrumente durchgehend im gesamten Raum verteilt sind. Dann gibt es viele Stücke, bei denen der Schwerpunkt eher in den Frontkanälen liegt, wo aber immer wieder hinten links und rechts irgendwas erklingt, seien es Gitarren, Orgeln, Violinen oder Backing Vocals. Meistens klingt dies sehr gefällig und dem jeweiligen Song zuträglich, sodass man eine noch diskretere Verteilung für nicht notwendig hält. Vereinzelt gibt es aber auch Songs, die mir im Mix etwas langweilig vorkommen, wo definitiv mehr möglich gewesen wäre. Im großen Ganzen lässt sich sagen, dass die Mixe keine Referenz sind, wer aber die Musik mag, dürfte auch mit den Surroundmixen weitestgehend seine Freude haben.</p>
<p><strong>Was ist zur Musik zu sagen?</strong></p>
<p>So viel von Nick Cave kannte ich persönlich eigentlich gar nicht. Die MURDER BALLADS, sein vermutlich erfolgreichstes Album, hatte ich auf CD. Das wars. Ich habe zufällig gesehen, dass der Surroundmix für 12 Euro zu haben ist und habe ihn gekauft. Anschließend habe ich mich durch sein komplettes Oevre durch gehört und musste feststellen, dass der Mann doch sehr variabel ist, was Musikstile angeht. Da gleicht kein Album dem anderen. Die ersten vier Alben aus den 80ern sind noch etwas speziell, etwas experimenteller und wilder, sowie um einiges schwerer zugänglich. Nick Cave &amp; the Bad Seeds haben sich aus der Band The Birthday Party gegründet, einen Vertreter des Post-Punks. Mit Blixa Bargeld von den Einstürzenden Neubauten kam eine Prise Experimentierfreude hinzu. Von diesen ersten Alben gefällt mir das zweite am besten. THE FIRSTBORN IS DEAD ist im Grunde ein Blues-Album, obwohl es hier die typischen Blueszutaten gar nicht gibt. Die Alben ab THE GOOD SON (1990) werden etwas ruhiger und balladesker, was im 1997 erschienen THE BOATSMAN‘S CALL gipfelt, auf dem es nur Pianoballaden gibt. Die Alben danach werden wieder rockiger, es kommen weitere Zutaten wie Gospel hinzu, bis schließlich mit DIG, LAZARUS DIG!!! ein echtes Gitarrenrock Album auf den Hörer wartet. Gerade über dieses Album von 2008 denke ich, dass so auch David Bowie geklungen hätte, hätte er in diesem Jahr inmitten seiner Pause zwischen Reality und The Next Day ein Album aufgenommen. Beim Hören der einzelnen Alben hatte ich zudem immer mal wieder Assoziationen zu Leonard Cohen und Bob Dylan, aber mit ausgefeilteren Arragements.</p>
<p>Nach den Reissues haben Nick Cave &amp; The Bad Seeds noch drei weitere Alben aufgenommen, die es leider nicht in Surround Sound gibt. Inzwischen hat Nick Cave elektronische Klänge für sich entdeckt. Ghosteen aus dem letzten Jahr klingt dabei sehr ruhig und lässt Vergleiche zu den Ambient Alben von Brian Eno zu, aber mit Gesang.</p>
<p><strong>Und das Bonusmaterial?</strong></p>
<p>Wie erwähnt gibt es auch (vermutlich) sämtlich Non-Album-Tracks in 5.1. Diese sind übrigens nicht auf der CD enthalten, sondern nur auf der DVD. Ein netter Service: Diese gibt es auf der DVD auch als mp3-Files, um sie unterwegs anhören zu können. Auch die Videos gibt es als mp4, allerdings in Auflösungen die für damalige Geräte optimiert waren. Bei den Dokumentationen handelt es sich um reine Interviews mit Bandmitgliedern, anderen Weggefährten, Fans und weiteren Musikern. Interessanterweise taucht Nick Cave selber in den Interviews nie auf, was auf den Titel der 14-teiligen Reihe hindeutet: Do You Love Me Like I Love You. Da es auch das als mp4 auf den DVDs gibt, verwundert es nicht, dass man die komplette Serie auch bei Youtube findet.</p>
<p>Alles in allem kann man bei dem derzeitigen Preis von unter 13 Euro pro Album nicht meckern, auch wenn es spektakulärere Mixe in Surround Sound gibt. Richtiges Spektakel wäre bei den meisten Stücken von Nick Cave &amp; the Bad Seeds aber auch etwas fehl am Platze. Das wäre so, als wären Filme von Jim Jarmusch wahre CGI-Orgien. Selbstverständlich werde ich in den nächsten Jahren (vermutlich, bei 14 Alben!) detaillierter auf alle Mixe eingehen. In einigen Wochen starte ich mit MURDER BALLADS.</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.nickcave.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Nick Cave &amp; the Bad Seeds</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Doors &#8211; Perception (Box-Set)</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-doors-perception-box-set/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-doors-perception-box-set/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2020 15:56:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Blues-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Box-Set]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Doors]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=1868</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2006 &#124; DVD-Audio &#124; Psychedelic<br />
</span></h5>
<hr />
<p>Mit diesem Sonderbeitrag möchte ich eine DVD-Audio-Box vorstellen, die bereits 2006 auf den Markt kam und natürlich längst vergriffen und nur noch zu horrenden Preisen zu erwerben ist. Die Rede ist von dem Box-Set PERCEPTION von den Doors.</p>
<p>Warum mache ich mir eigentlich die Mühe, etwas über diese Box zu schreiben, die eigentlich nicht mehr zu haben ist, es sei denn, man hat das Motto „Geld spielt keine Rolle“ als guten Vorsatz für 2020 deklariert? Aus dem einfachen Grund, weil man auch Glück haben kann! So wie ich. Ich habe PERCEPTION vor einigen Wochen für unter 60 Euro gekauft und das im eingeschweißten Zustand! Dieser Beitrag soll also auch stellvertretend etwas Mut machen, dass man längst vergriffene Tonträger durchaus noch zu normalen Preisen bekommen kann, wenn man hartnäckig bleibt und immer mal wieder die üblichen Online Auktionshäuser und Shops durchforstet. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-doors-perception-box-set/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-doors-perception-box-set/">The Doors &#8211; Perception (Box-Set)</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2006 | DVD-Audio | Psychedelic<br />
</span></h5>
<hr />
<p>Mit diesem Sonderbeitrag möchte ich eine DVD-Audio-Box vorstellen, die bereits 2006 auf den Markt kam und natürlich längst vergriffen und nur noch zu horrenden Preisen zu erwerben ist. Die Rede ist von dem Box-Set PERCEPTION von den Doors.</p>
<p>Warum mache ich mir eigentlich die Mühe, etwas über diese Box zu schreiben, die eigentlich nicht mehr zu haben ist, es sei denn, man hat das Motto „Geld spielt keine Rolle“ als guten Vorsatz für 2020 deklariert? Aus dem einfachen Grund, weil man auch Glück haben kann! So wie ich. Ich habe PERCEPTION vor einigen Wochen für unter 60 Euro gekauft und das im eingeschweißten Zustand! Dieser Beitrag soll also auch stellvertretend etwas Mut machen, dass man längst vergriffene Tonträger durchaus noch zu normalen Preisen bekommen kann, wenn man hartnäckig bleibt und immer mal wieder die üblichen Online Auktionshäuser und Shops durchforstet.</p>
<p>Für PERCEPTION zahlt man heute normalerweise um die 200 Euro und mehr und selbst 2006 wäre der Preis, den ich kürzlich bezahlt habe ein Schnäppchen gewesen. Ich habe es bei Ebay von einer Privatperson gekauft. Ich weiß nicht, ob es ein Gönner war oder ein völlig Unwissender. Jedenfalls hatte ich mächtiges Glück, denn das Angebot (Sofortkauf) war nur wenige Minuten vor meinem Besuch auf der Seite online gestellt worden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1869 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-1.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-1.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-1-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-1-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>PERCEPTION beinhaltet alle sechs Studioalben der Doors mit Jim Morrison als Sänger. Die letzten beiden, die nach seinem Tod eingespielt wurden, wurden hier übergangen, was bei dem harten Kern der Fans auf Unverständnis stieß. Es kam 2006 zum 40. Geburtstag der Band heraus. Alle Alben wurden vom damaligen Toningenieur Bruce Botnick neu abgemischt. Neben der jeweiligen CD hat jedes Album noch eine DVD-Audio spendiert bekommen, auf der sich der jeweilige Surroundmix befindet. Zudem gibt es noch TV-Mitschnitte und Bonustracks.</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Die Box beinhaltet folgende Alben in 5.1:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">The Doors (1967)<br />
Strange Days (1967)<br />
Waiting for the Sun (1968)<br />
The Soft Parade (1969)<br />
Morrison Hotel (1970)<br />
L.A. Woman (1971)<br />
</span></p>
<hr />
<p>Ich werde die Surroundmixe der jeweiligen Alben zu einem späteren Zeitpunkt intensiver unter die Lupe nehmen. Es sei aber hier schon mal darauf hingewiesen, dass die Qualität der Mixe von Ausgezeichnet bis kaum der Rede wert reicht. Vor allem das selbst betitelte Debüt-Album von 1967 ist eigentlich fast nur Stereo mit etwas Hallanteil in den Rears. Da tut sich leider nicht viel, was daran liegt, dass man hier nur Vierspuraufnahmen zur Verfügung hatte und diese auch schon herunter gemischt wurden. Das übliche Problem von 60er-Jahre-Aufnahmen also. Aber ab dem zweiten Album wird es bereits deutlich besser, denn hier hatte man schon ein 8-Spur-Aufnahmegerät zur Hand. Da die Doors ja auch aus den Psychedelischen Zeiten kommen, kann es hier surroundtechnisch auch schon mal richtig abgehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1871" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-3.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-3.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-3-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-3-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Interessant ist auch die Verpackung der Box. Diese bietet nämlich wichtige Hinweise für alle, die sie auch irgendwann ihr Eigen nennen wollen. In meinen Recherchen und meinem Suchen nach PERCEPTION in den letzten Jahren, stellte ich fest, dass es insgesamt 3 Versionen der Box gibt. Die Erstauflage, die Zweitauflage (noch aus dem selben Jahr) und eine chinesische Fälschung.</p>
<p>Wo sind da die Unterschiede?</p>
<p>Die Erstauflage ist eine hochwertige längliche Box mit einem eingebauten Türspion (siehe erstes Foto oben). Wenn man da durchblickt, sieht man die Band. Über ein kleines Drehrad aus Pappe an der Seite kann man aus mehreren Bandfotos wählen, die man durch den Türspion betrachten kann, sofern man das Ding gegen das Licht hält. Klappt man die Box auf, findet man auf der Innenseite eine weitere nach oben offene schwarze Box in der sich die sechs Alben in Digipacs befinden:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1870" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-2.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-2.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-2-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/01/S-09-Doors-perception-2-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Die andere offizielle Version ist abgespeckt. Die Box ist kleiner, entspricht von der Größe der schwarzen Innenbox der ersten Edition, nur das diese nun mit dem Tür-Motiv bedruckt und nicht schwarz ist. Der eingebaute Türspion fehlt natürlich, dieser ist auf dem Covermotiv nur aufgedruckt. Die Digipacs mit den Alben dürften identisch sein.</p>
<p>Die chinesische Fälschung entspricht der zweiten Edition, also der abgespeckten Box ohne Türspion. Inhaltlich soll es angeblich identisch sein, also mit CD und DVD, wobei ich bezweifle, dass es sich dabei um echte DVD-Audio-Medien handeln wird. Ich vermute, dass hier lediglich die DVD-Video-Information für normale DVD-Spieler auf das Medium gepresst oder gebrannt wurde. Zudem soll die Fälschung an dem schlechten Druck von Cover und Booklets zu erkennen sein.</p>
<p>Man sollte also bei einer günstigen Box in der abgespeckten Variante vorsichtig sein. Es könnte eine Fälschung sein. Mein 60 Euro Glücksfall ist übrigens mit echtem Türspion, also 100% echt!</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://thedoors.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von The Doors</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>The Beatles &#8211; Abbey Road</title>
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					<comments>https://surroundmixe.de/the-beatles-abbey-road/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2019 19:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Blues-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Beatles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=1780</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1969 &#124; Blu-ray Disc &#124; Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Es gibt Alben, die nach Jahrzehnten immer noch nichts von ihrer Faszination verloren haben. So auch das Werk ABBEY ROAD von den Beatles, welches gerade seinen 50. Geburtstag feiert. Natürlich wurde zum Jubiläum eine Deluxe Box veröffentlicht, die im Heimatland der Fab Four wieder an die Spitze der Albumcharts kletterte. Eigentlich müsste doch inzwischen in jedem gut sortierten Haushalt das Album bereits vorhanden sein…</p>
<p>Dabei ist ABBEY ROAD eigentlich gar kein Hitalbum. Wenn man jemanden bitten würde, spontan zehn Songs der Beatles zu nennen, würden vermutlich wenige Songs von diesem Album genannt werden, vielleicht noch <em>Here Comes The Sun</em>. Aber das Albumcover kennt jeder und der Zebrastreifen dürfte der bekannteste und am häufigsten fotografierte auf der Welt sein. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-beatles-abbey-road/">Weiterlesen …</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1969 | Blu-ray Disc | Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Es gibt Alben, die nach Jahrzehnten immer noch nichts von ihrer Faszination verloren haben. So auch das Werk ABBEY ROAD von den Beatles, welches gerade seinen 50. Geburtstag feiert. Natürlich wurde zum Jubiläum eine Deluxe Box veröffentlicht, die im Heimatland der Fab Four wieder an die Spitze der Albumcharts kletterte. Eigentlich müsste doch inzwischen in jedem gut sortierten Haushalt das Album bereits vorhanden sein…</p>
<p>Dabei ist ABBEY ROAD eigentlich gar kein Hitalbum. Wenn man jemanden bitten würde, spontan zehn Songs der Beatles zu nennen, würden vermutlich wenige Songs von diesem Album genannt werden, vielleicht noch <em>Here Comes The Sun</em>. Aber das Albumcover kennt jeder und der Zebrastreifen dürfte der bekannteste und am häufigsten fotografierte auf der Welt sein.</p>
<p>Obwohl es nicht das letzte Album der Beatles ist, befinden sich auf ABBEY ROAD die letzten Aufnahmen der Gruppe. Das vermeintlich letzte Album Let it Be, welches einige Monate später im Mai 1970 veröffentlicht wurde, enthielt Aufnahmen, die zuvor erstellt wurden und erst später von Phil Spector fertig gestellt wurden. Intern gab John Lennon noch vor der Veröffentlichung von ABBEY ROAD seinen Ausstieg bekannt, was das Ende der Beatles bedeutete. Die Platte wurde schließlich am 26.September 1969 veröffentlicht.</p>
<p>50 Jahre später mischtete Giles Martin, der Sohn von Beatles Produzent George Martin das Album neu und erstellte von ABBEY ROAD auch einen Surroundmix. Giles ist fast genau so alt wie ABBEY ROAD und wurde wenige Tage nach der Veröffentlichung geboren. Neben Surroundmix und einem neuen Stereomix enthält die Deluxe Edition noch zwei CDs mit Outtakes aus den Sessions und das obligatorische dicke Buch mit Unmengen an Zusatzinformationen zum Album.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1788 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-foto-beatles-abbey-road-deluxe.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-foto-beatles-abbey-road-deluxe.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-foto-beatles-abbey-road-deluxe-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-foto-beatles-abbey-road-deluxe-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Come Together &#8211; 4:19<br />
2 Something &#8211; 3:02<br />
3 Maxwell&#8217;s Silver Hammer &#8211; 3:27<br />
4 Oh! Darling &#8211; 3:27<br />
5 Octopus&#8217;s Garden &#8211; 2:51<br />
6 I Want You (She&#8217;s So Heavy) &#8211; 7:47<br />
7 Here Comes the Sun &#8211; 3:05<br />
8 Because &#8211; 2:45<br />
9 You Never Give Me Your Money &#8211; 4:03<br />
10 Sun King &#8211; 2:26<br />
11 Mean Mr. Mustard &#8211; 1:06<br />
12 Polythene Pam &#8211; 1:13<br />
13 She Came In Through the Bathroom Window &#8211; 1:58<br />
14 Golden Slumbers &#8211; 1:31<br />
15 Carry That Weight &#8211; 1:36<br />
16 The End &#8211; 2:05<br />
17 Her Majesty &#8211; 0:23</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 47:26</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Das Album teilt sich in zwei unterschiedlichen Plattenhälften auf. Seite A macht da weiter, wo die Beatles mit dem weißen Album im Jahr zuvor aufgehört haben. Es gibt den typischen Mix unterschiedlicher Genres der späteren Beatles, wie Blues Rock, Hard Rock, Psychedelia, Pop und so weiter. Bemerkenswert ist jedoch die B Seite. Diese enthält nämlich ein ca. 16 Minuten langes Medley kürzerer Song-Ideen und ist sozusagen die Blaupause für die Longsongs, die Progressive Rock Bands später aufnehmen sollten.</p>
<p>Bemerkenswert ist auch der Einsatz des Moog Synthesizers. George Harrison besaß dieses Ungetüm und ließ ihn in den Abbey Road Studios aufbauen. Zuvor hatte er im selben Jahr sein Soloalbum Electronic Sound herausgebracht, welches ausschließlich aus wilden Geräusch-Spielereien auf dem Moog bestand. Auf ABBEY ROAD wurde das Gerät dagegen songdienlich eingesetzt. Damit wurden Melodien gespielt die vorher vermutlich von Orgel oder Klavier gekommen wären. ABBEY ROAD dürfte demnach einigen Einfluss darauf gehabt haben, dass Synthesizer in den 70ern ihren Platz im Rockzirkus erlangten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 88 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> John Lennon – vocals, guitars, pianos, Moog synthesizer, sound effects, percussion<br />
Paul McCartney – vocals, bass, guitars, pianos, Moog synthesizer, sound effects, wind chimes, handclaps and percussion<br />
George Harrison – vocals, guitars, bass, harmonium and Moog synthesizer, handclaps and percussion<br />
Ringo Starr – drums and percussion, vocals</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">George Martin – harpsichord, organ, percussion<br />
Billy Preston – Hammond organ </span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Mix liegt auf der Blu-ray sowohl in DTS HD-Master 5.1 als auch in Dolby Atmos vor. Ich beziehe mich hier auf die 5.1 Version, da ich keine Atmos Lautsprecher installiert habe. Die Dolby Atmos Spur wird bei nicht vorhandenem Atmos Equipment ebenfalls auf 5.1 runtergerechnet.</p>
<p>Nachdem der Surroundmix des <a href="https://surroundmixe.de/the-beatles-the-beatles/">weißen Albums</a> bereits eine Weiterentwicklung zu dem von <a href="https://surroundmixe.de/the-beatles-sgt-peppers-lonely-hearts-club-band/">Sgt. Pepper</a> war, ist ABBEY ROAD nochmal eine Spur raumfüllender geworden. Bereits bei <em>Come Together</em> fällt der druckvolle und weiträumige Sound auf, obwohl hier hinter dem Hörer eigentlich noch nicht so viel passiert. Das ändert sich aber spätestens dann, wenn bei <em>Maxwells Silver Hammer</em> Synthesizersounds hinter einem vorbei schwirren.</p>
<p>Vor allem die Synthesizer sind es, die Giles Martin in die hinteren Kanäle gemischt hat und die dadurch sehr viel präsenter wirken, als zuvor im Stereo. Dass die Beatles auf ABBEY ROAD mit dem Synthesizer experimentierten, war mir klar, aber nicht, dass sie ihn in ziemlich vielen Stücken auf dem Album nutzten.</p>
<p>Da das Album auch stark von Blues und Hard Rock getragen wird, gibt es zudem eine Menge Gitarren zu hören. Diese werden in der Regel überall im Raum verteilt, um den Sound voller klingen zu lassen. Hier wäre vor allem <em>Sun King</em> zu erwähnen, in dem die verträumten Gitarren regelrecht durch den Raum schweben. Auch Hintergrundgesang findet sich meistens hinten. Vor allem bei <em>Because</em> kommt der Harmoniegesang aus allen Richtungen sehr gut zur Geltung.</p>
<p>Gegen Ende der Platte habe ich das Gefühl, dass dem Surroundmix etwas die Puste ausgeht. Zumindest klingen die letzten drei Stücke des langen Medleys etwas frontlastiger. Allerdings bietet dann der Abschluss in Form des ultrakurzen Stückes <em>Her Majesty</em> einen kleinen Surroundgimmick: Das Stück startet im hinteren rechten Lautsprecher und kreist in seinen 23 Sekunden einmal gegen den Uhrzeigersinn zum linken hinteren. Eine Hommage an den ursprünglichen Stereomix, bei dem das Stück von einem zum anderen Lautsprecher geschoben wurde.</p>
<p>Was den generellen Sound angeht, hat das Album nie besser geklungen. Das ist im Endeffekt aber keine allzu große Überraschung, denn schon die beiden anderen Wiederveröffentlichungen haben hier für Aufsehen gesorgt. Vielleicht sollte sich Giles Martin dann auch mal an das Frühwerk der Beatles setzen. Nur dürfte man in dem Fall keine Wunderwerke in Sachen Surround erwarten, da die 4-Spur-Aufnahmetechnik ihre Limits hat.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 96/24 2.0 </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Nach Einlegen der Blu-ray startet das Album nach einigen Sekunden automatisch, allerdings in Stereo. Die Audiotaste auf der Fernbedienung bewirkt nichts, umschalten muss man über das Menü, was aber im Blindflug nicht so kompliziert ist. Man muss lediglich entweder einmal oder zweimal nach oben navigieren &#8211; dann ist der Coursor in der Audiospalte &#8211; und bestätigen:</p>
<p>Dolby Atmos: UP &gt; ENTER</p>
<p>DTS HD Master Audio 5.1: UP &gt; UP &gt; ENTER</p>
<div id="attachment_1784" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-menu-beatles-abbey-road.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1784" class="wp-image-1784 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-menu-beatles-abbey-road-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-menu-beatles-abbey-road-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-menu-beatles-abbey-road-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-menu-beatles-abbey-road-1024x576.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-menu-beatles-abbey-road-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-menu-beatles-abbey-road-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/10/098-menu-beatles-abbey-road.jpg 1932w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1784" class="wp-caption-text">UP &gt; ENTER</p></div>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 1%</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Wie bereits erwähnt finden sich auf zwei weiteren CDs noch Outakes und Demos von den Aufnahmesessions. Es ist nicht mehr so viel, wie auf den letzten beiden Deluxe Boxen, vermutlich liegt es an der dicken Luft, die damals im Studio schon geherrscht hat. Das 100-seitige Begleitbuch bietet zahlreiche Informationen und es gibt auch alternative Fotos von den Zebrastreifen-Session zu sehen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 2 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Because</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Der Surroundmix ist der Grund warum man das Album nochmal kaufen sollte, auch wenn es bereits im gut sortierten Haushalt vorhanden ist..</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Ausgezeichnete Beatles-würdige Surround-Abmischung<br />
+ High Resolution auf der Blu-ray (+1 %)<br />
+ Tolles Gesamtpaket (+2 %)<br />
</span><span style="font-size: 12px;">&#8211; Menü ein wenig schlechter durchdacht (-1 %)<br />
&#8211; Für ein einzelnes Album teures Paket<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 95%<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe ist etwas günstiger als seinerzeit das weiße Album und Sgt. Pepper. Aber immer noch mit knapp 90 Euro happig.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 12.11.2019</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.thebeatles.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webauftritt der Beatles</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>The Beatles &#8211; The Beatles</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 19:49:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Beatles]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1968 &#124; Blu-ray Disc &#124; Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Nachdem die Beatles 1967 mit Sgt. Pepper die Popmusik neu erfanden, drehten sie anschließend den Fernsehfilm Magical Mystery Tour und veröffentlichten den gleichnamigen Soundtrack dazu. Dem nächsten eigentlichen Studioalbum, welches für 1968 geplant war, ging eine mehrwöchige Reise nach Indien voraus. Hier entstand eine Vielzahl der Songs, die schließlich im Mai in George Harrisons Haus als Demos aufgenommen wurden. Fast 30 Demoaufnahmen auf der Habenseite bedeutete eins: Entweder suchte man die besten Stücke raus, um daraus ein Album zu machen oder man macht einfach ein Doppelalbum. Die Beatles entschieden sich für das Zweite, wovon ihr Produzent George Martin nicht begeistert war, da er einige der Stücke für sehr schwach hielt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-beatles-the-beatles/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1968 | Blu-ray Disc | Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Nachdem die Beatles 1967 mit <a href="https://surroundmixe.de/the-beatles-sgt-peppers-lonely-hearts-club-band/">Sgt. Pepper</a> die Popmusik neu erfanden, drehten sie anschließend den Fernsehfilm Magical Mystery Tour und veröffentlichten den gleichnamigen Soundtrack dazu. Dem nächsten eigentlichen Studioalbum, welches für 1968 geplant war, ging eine mehrwöchige Reise nach Indien voraus. Hier entstand eine Vielzahl der Songs, die schließlich im Mai in George Harrisons Haus als Demos aufgenommen wurden. Fast 30 Demoaufnahmen auf der Habenseite bedeutete eins: Entweder suchte man die besten Stücke raus, um daraus ein Album zu machen oder man macht einfach ein Doppelalbum. Die Beatles entschieden sich für das Zweite, wovon ihr Produzent George Martin nicht begeistert war, da er einige der Stücke für sehr schwach hielt.</p>
<p>Das Doppelalbum kam im November 1968 heraus und erhielt keinen Namen. Auf einem schlichten weißen Cover war lediglich der Bandname eingeprägt und die jeweilige Nummer des Exemplars. Heute ist das Album als THE WHITE ALBUM bzw. in germanischen Gefilden als DAS WEISSE ALBUM bekannt. Es war das erste Album, das die Beatles auf ihrem eigenen Label Apple herausgebracht haben.</p>
<p>Exakt 50 Jahre später erschien nun zum Jubiläum eine luxuriöse Sonderausgabe, die das Album in einer Neuabmischung enthält. Darüber hinaus gibt es auf weiteren CDs die Demo Aufnahmen vom Mai 1968 sowie zahlreiche alternative Takes und Outtakes aus den Aufnahmesessions. Auf einer Blu-ray liegt das Album als Surround Sound Mix vor, der wieder von Giles Martin erstellt wurde. Zusammengehalten wird das Ganze von einem dicken Buch, in dem viele Hintergrundinformationen nachgelesen und eben so viele Fotos betrachtet werden können. Das Buch kommt in einer stabilen Klarsichthülle, welche auf der einen Seite vier Portraitaufnahmen der Band und auf der anderen Seite die Tracklist der Tonträger aufgedruckt hat:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1460 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-foto-beatles-white-album.jpg" alt="" width="1000" height="563" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-foto-beatles-white-album.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-foto-beatles-white-album-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-foto-beatles-white-album-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-foto-beatles-white-album-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-foto-beatles-white-album-780x439.jpg 780w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Back in the U.S.S.R. &#8211; 2:43<br />
2 Dear Prudence &#8211; 3:56<br />
3 Glass Onion &#8211; 2:18<br />
4 Ob-La-Di, Ob-La-Da &#8211; 3:08<br />
5 Wild Honey Pie &#8211; 0:52<br />
6 The Continuing Story of Bungalow Bill &#8211; 3:14<br />
7 While My Guitar Gently Weeps &#8211; 4:45<br />
8 Happiness Is a Warm Gun &#8211; 2:47<br />
9 Martha My Dear &#8211; 2:28<br />
10 I&#8217;m So Tired &#8211; 2:03<br />
11 Blackbird &#8211; 2:18<br />
12 Piggies &#8211; 2:04<br />
13 Rocky Raccoon &#8211; 3:33<br />
14 Don&#8217;t Pass Me By &#8211; 3:51<br />
15 Why Don&#8217;t We Do It in the Road? &#8211; 1:41<br />
16 I Will &#8211; 1:46<br />
17 Julia &#8211; 2:57<br />
18 Birthday &#8211; 2:42<br />
19 Yer Blues &#8211; 4:01<br />
20 Mother Nature&#8217;s Son &#8211; 2:48<br />
21 Everybody&#8217;s Got Something to Hide Except Me and My Monkey &#8211; 2:24<br />
22 Sexy Sadie &#8211; 3:15<br />
23 Helter Skelter &#8211; 4:30<br />
24 Long, Long, Long &#8211; 3:08<br />
25 Revolution 1 &#8211; 4:15<br />
26 Honey Pie &#8211; 2:41<br />
27 Savoy Truffle &#8211; 2:54<br />
28 Cry Baby Cry &#8211; 3:02<br />
29 Revolution 9 &#8211; 8:15<br />
30 Good Night &#8211; 3:14</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 93:33</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>DAS WEISSE ALBUM kann als das genaue Gegenteil von Sgt. Pepper angesehen werden. Während der Vorgänger das vermutlich erste Album war, dessen Songs sich von Anfang bis Ende einem erdachten Konzept unterordneten, sind die Stücke auf THE BEATLES alle eigenständig. Es ist mehr eine Ansammlung von Liedern als ein Album. Heute würde man Playlist zu dem Ganzen sagen.</p>
<p>Das Interessante an der Playlist von 1968 ist, dass man davon auch nicht unbedingt von einem echten Beatles Album sprechen kann. Denn es gibt nur wenige Stücke, auf denen auch alle Bandmitglieder zu hören sind. Oft wurden Songs nur von jeweils einem oder zwei, gelegentlich mal drei Mitgliedern eingespielt. Während der Aufnahmen verließ Ringo Starr kurzzeitig die Band, weil er sich nutzlos fühlte. Während dieser zwei Wochen saß Paul McCartney am Schlagzeug und spielte die Drums für <i>Back in The USSR</i> und <i>Dear Prudence </i>ein.</p>
<p>So wirkt das Album weniger wie ein Bandalbum, sondern mehr, wie eine Sammlung von Soloprojekten, bei denen das eine oder andere Bandmitglied aushilft. Aber es funktioniert! Für viele gilt gerade dieses Album als der wahre Meilenstein der Fab Four. Das mag daran liegen, dass es hier einzig um die Songs geht, um den Kern. Die ausgefeilten Arrangements, wie sie vor allem auf Sgt. Pepper zu finden waren, gibt es hier nur vereinzelt.</p>
<p>Doch die Beatles wären nicht die Beatles, wenn sie nicht auch hier der Welt einige musikalische Neuerungen beschert hätten. So gibt es auf dem Album eine acht minütige Toncollage mit dem Titel <i>Revolution 9</i>. <i>Happiness is a Warm Gun</i> soll der erste Progressive Rock Song sein und <i>Helter Skelter </i>der härteste Song, der damals auf Platte gepresst wurde.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es auf dem Album eine Vielzahl verschiedener Stile, was damit zusammenhängen dürfte, dass halt jeder das machen konnte, worauf er Lust hatte. So gibt es neben Rock, Blues und Balladen auch Reggae, Country, Folk und die zu der Zeit beliebte Psychedelische Musik. Und die Beatles haben Jahre vor Queen den Ragtime für sich entdeckt. Aber es gibt auch den einen oder anderen Lückenbüßer, sodass man George Martin mit seiner Bemerkung, dass einige Stücke schwach sind, durchaus verstehen kann. Vielleicht wären drei LP-Seiten ausreichend gewesen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 83 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> John Lennon – vocals, guitars, bass, piano, Hammond organ, harmonium, mellotron; harmonica, tenor saxophone, percussion, tapes, tape loops, sound effects<br />
Paul McCartney – vocals, bass, guitars, acoustic and electric pianos, Hammond organ, percussion, drums, recorder<br />
George Harrison – vocals, guitars, bass, Hammond organ, percussion, sound effects<br />
Ringo Starr – drums, percussion, piano, sleigh bell, vocals</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">George Martin – string, brass, clarinet, orchestral arrangements, piano on &#8222;Rocky Raccoon&#8220;<br />
Yoko Ono – Vocals, speech, tapes and sound effects on &#8222;Revolution 9&#8220;<br />
Mal Evans – backing vocals, handclaps, trumpet<br />
Eric Clapton – lead guitar on &#8222;While My Guitar Gently Weeps&#8220;<br />
Jack Fallon – violin on &#8222;Don&#8217;t Pass Me By&#8220;<br />
Pattie Harrison – backing vocals on &#8222;Birthday&#8220;<br />
Jackie Lomax – backing vocals and handclaps on &#8222;Dear Prudence&#8220;<br />
John McCartney – backing vocals and handclaps on &#8222;Dear Prudence&#8220;<br />
Maureen Starkey – backing vocals on &#8222;The Continuing Story of Bungalow Bill&#8220;</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Soundtechnisch hat DAS WEISSE ALBUM wohl nie besser geklungen. Allerdings merkt man den Aufnahmen das Alter an. Es ist fast schon verwunderlich, dass nur wenige Jahre später der Klang von Studioaufnahmen so einen großen Sprung gemacht hat, wenn man z.B. Pink Floyds <a href="https://surroundmixe.de/pink-floyd-the-dark-side-of-the-moon/">Dark Side of The Moon</a> als Vergleich zieht, welches nur fünf Jahre später im selben Studio entstanden ist. Vor allem das Schlagzeug klingt auf dem Beatles Album immer noch wie eine 60er Jahre Büchse. Anderseits ist die Musik an vielen Stellen überraschend druckvoll und vor allem die rockigen Stücke wie <em>Birthday</em> klingen sehr dicht im Sound.</p>
<p>Musikalisch gesehen ist die erste Platte (oder CD) des Doppelalbums besser, und das obwohl es hier eigentlich mehr Füllmaterial gibt, als auf der zweiten Platte. Aber es gibt hier die stärkeren Songs im Vergleich zu der (immer noch guten) zweiten Hälfte.</p>
<p>Genau andersrum verhält es sich mit dem Surroundmix. Hier kommen die ersten 17 Songs noch relativ verhalten rüber. Es klingt alles andere als schlecht, aber weitestgehend konzentriert sich der Sound auf die vorderen Zwei Drittel des Raumes. Hinten gibt es zumeist Gesangstimmen zu hören und den einen oder anderen Sound wie Klatschen, Percussion, Gitarren, Klavierparts und Streicher. Den schwächsten Eindruck hinterlässt hier eindeutig <em>While My Guitar Gently Weeps</em>, was bedauerlich ist, da es mein Lieblingsstück des Albums ist.</p>
<p>Während ich den Surroundmix von der ersten Platte qualitativ mit dem von <a href="https://surroundmixe.de/the-beatles-sgt-peppers-lonely-hearts-club-band/">Sgt. Pepper</a> vergleichen würde (stellenweise richtig gut, aber größtenteils auch unspektakulär), bietet sich auf der zweite Hälfte ein anderes Bild. Die Räumlichkeit nimmt hier nahezu sprunghaft zu und spätestens ab der vierten Platten-Hälfte jagt ein Highlight das nächste. Das alles gipfelt, wie man sich schon fast denken kann, in der avantgardistischen Toncollage <em>Revolution 9</em>. Hier erklingen diverse Sounds, bestehend aus Musiktönen, Stimmfetzen, Orchesterklängen, Loops und anderen Geräuschen überall im Raum, poppen kurz auf, schwirren wild durchs Zimmer oder umkreisen den Hörer, was sehr viel Spaß bereitet. Die Stereofassung war mir immer viel zu lang.</p>
<p>Als weiteres Highlight ist das andere <em>Revolution</em> Stück zu nennen (ein echter Song), der zwar zunächst frontlastig beginnt, aber mit der Zeit mit seinen Bläsern und „Schubidua“-Gesangsdarbietungen den kompletten Raum einnimmt. Toll klingt außerdem der Einsatz der Orgel hinten rechts in dem George Harrison Song <em>Long, Long. Long</em>, die mir vorher nie so ins Bewusstsein kroch. Ebenfalls kaum beachtet habe ich vorher <em>Honey Pie</em>, den Ragtime, den ich oben erwähnte. Dieses kleine Stück gewinnt mächtig durch die räumliche Abmischung.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>90 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby True HD 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 96/24 2.0 </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 96/24 1.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Menü ist weniger gut gelungen, denn man muss wissen, was man drücken muss, um das Album in Surround zu hören, ohne den Fernseher einzuschalten. Andernfalls erklingt es in Stereo. Die Lösung ist allerdings recht simpel:</p>
<p>Dolby True HD 5.1: ENTER &gt; LINKS &gt; ENTER</p>
<p>DTS HD Master Audio 5.1: ENTER &gt; LINKS &gt; LINKS &gt; ENTER</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1472" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1472" class="wp-image-1472 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-1-300x163.jpg" alt="" width="300" height="163" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-1-300x163.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-1-768x418.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1472" class="wp-caption-text">ENTER</p></div>
<div id="attachment_1473" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1473" class="wp-image-1473 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-2-300x163.jpg" alt="" width="300" height="163" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-2-300x163.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-2-768x418.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/03/077-menu-beatles-white-album-2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1473" class="wp-caption-text">LINKS &gt; ENTER</p></div>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 1%</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Neben den beiden CDs, auf dem sich das WEISSE ALBUM befindet und der Blu-ray (auf dieser ist neben dem Surround Mix auch der Original Monomix enthalten), gibt es noch vier weitere CDs. Eine beinhaltet die Esher-Demos, die in George Harrisons Haus entstanden sind. Auf drei weiteren CDs gibt es Outtakes, Alternativtakes und auch Stücke, die nicht auf dem Album landeten, unter anderem eine 13 Minuten Version von <em>Helter Skelter</em>. Ich bin eigentlich kein großer Fan von diesen Resteverwertungs-CDs. Bei den Beatles Resten ist das etwas anders, die höre ich verhältnismäßig oft. Mag sein, dass es zum einen daran liegt, dass man das Gefühl hat, ehrfürchtig historischen Aufnahmen zu lauschen. Vielmehr ist es aber das dicke Begleitbuch, was einen dazu bringt, sich ausgiebig mit dem kompletten Material zu beschäftigen. Denn in dem Buch steht eine Vielzahl von Hintergrundinformationen zu jedem Song, die auch immer Bezug auf die alternativen Takes nehmen und man so gut die Entwicklung und die Erstellung des Albums nachvollziehen kann.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 3 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Revolution 9</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Der Surroundmix ist deutlich besser, als der von Sgt. Pepper. Wer da zugegriffen hat, sollte hier erst recht zugreifen.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr gute Surround-Abmischung, vor allem in den letzten Stücken<br />
+ High Resolution auf der Blu-ray (+1 %)<br />
+ Tolles Gesamtpaket (+3 %)<br />
</span><span style="font-size: 12px;">&#8211; Menü ein wenig schlechter durchdacht (-1 %)<br />
&#8211; Für ein einzelnes Album teures Paket<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91%<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Kostet um die 130 Euro, ist eine Menge, dürfte bald aber noch um einiges teurer werden.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 05.04.2019</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.thebeatles.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webauftritt der Beatles</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jethro Tull &#8211; This Was</title>
		<link>https://surroundmixe.de/jethro-tull-this-was/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/jethro-tull-this-was/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 10:05:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Blues-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Jethro Tull]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=1349</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1968 &#124; DVD &#124; Blues Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Ende 2018 erschien zum 50. Geburtstag das Debütalbum THIS WAS von Jethro Tull aus dem Jahr 1968 als Deluxe Ausgabe im Media Book Format, dem ein von Steven Wilson erstellter Surround Mix auf DVD beiliegt.</p>
<p>Die Band gründete sich 1967 und änderte damals zunächst ständig ihren Namen, bis schließlich ein Agent sie für den legendären Marquee Club als Jethro Tull (benannt nach dem Begründer der modernen Landwirtschaft) buchte. Wer es als Band in den Marquee Club schaffte, hatte es geschafft und so blieb man schließlich bei diesem Namen. In diesem Club spielte man dann regelmäßig und aufgrund der etwas skurrilen Auftritte baute die Band schnell eine größere Fangemeinde auf. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-this-was/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1968 | DVD | Blues Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Ende 2018 erschien zum 50. Geburtstag das Debütalbum THIS WAS von Jethro Tull aus dem Jahr 1968 als Deluxe Ausgabe im Media Book Format, dem ein von Steven Wilson erstellter Surround Mix auf DVD beiliegt.</p>
<p>Die Band gründete sich 1967 und änderte damals zunächst ständig ihren Namen, bis schließlich ein Agent sie für den legendären Marquee Club als Jethro Tull (benannt nach dem Begründer der modernen Landwirtschaft) buchte. Wer es als Band in den Marquee Club schaffte, hatte es geschafft und so blieb man schließlich bei diesem Namen. In diesem Club spielte man dann regelmäßig und aufgrund der etwas skurrilen Auftritte baute die Band schnell eine größere Fangemeinde auf.</p>
<p>1968 erschien schließlich das erste Album von Jethro Tull und kletterte bis auf Platz 10 der britischen Charts. Sänger und Flötist Ian Anderson war damals noch nicht die einzige treibende Kraft der Band. Viele der Songs wurden auch vom damaligen Gitarristen Mick Abrahams geschrieben, der aber die Band nach diesem Album verließ. Nach einem kurzen Zwischenspiel von Tony Iommi, der kurz darauf Black Sabbath mitgründete wurde schließlich der langjährige Gitarrist Martin Barre verpflichtet.</p>
<p>THIS WAS ist bereits das zehnte Album von Jethro Tull, das in den letzten Jahren im Media Book Format wiederveröffentlicht wurde. Neben dem Surroundmix auf DVD gibt es noch zwei Bonus CD&#8217;s auf denen sich weitere Songs und Mixe aus den Anfangstagen befinden. Abgerundet wird das Ganze mit einem fast 100 seitigen informativen Buch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1354 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-foto-jethro-Tull-This-Was.jpg" alt="" width="1000" height="563" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-foto-jethro-Tull-This-Was.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-foto-jethro-Tull-This-Was-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-foto-jethro-Tull-This-Was-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-foto-jethro-Tull-This-Was-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-foto-jethro-Tull-This-Was-780x439.jpg 780w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 My Sunday Feeling – 3:43<br />
2 Some Day the Sun Won’t Shine for You – 2:49<br />
3 Beggar’s Farm – 4:19<br />
4 Move on Alone – 1:58<br />
5 Serenade to a Cuckoo – 6:07<br />
6 Dharma for One – 4:15<br />
7 It’s Breaking Me Up – 5:04<br />
8 Cat’s Squirrel – 5:42<br />
9 A Song for Jeffrey – 3:22<br />
10 Round – 1:03</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 38:20</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Mick Abrahams war überzeugter Bluesgitarrist. So ist es wenig verwunderlich, dass das Erstlingswerk stark bluesorientiert ist. Zudem war Blues seinerzeit in England eh up to date. Darüber hinaus gibt es Anklänge von Jazz mit der Coverversion eines Stückes des amerikanischen Saxophonisten und Flötisten Roland Kirk. Das Flötensolo in dem Stück war übrigens eines der ersten Stücke, das sich Anderson auf der Flöte beigebracht hatte. Neben der Flöte machte er auf diesem Album auch exzessiven Gebrauch von der Mundharmonika und von dem Claghorn, einer Erfindung des Bassisten Jeffrey Hammond (der einige Jahre später zu Jethro Tull dazu stieß), welches eine Mischung aus Spielzeugsaxophon und Flöte war.</p>
<p>Auf THIS WAS sind gleich vier der zehn Stücke instrumental, was knapp die Hälfte der Albumlänge bedeutet. Hier wird demnach weniger gesungen, als auf späteren Alben. Auf <em>Move on Alone</em> übernahm zudem Abrahams die Lead Vocals, ein Song, der mit seinen Bläserarrangements auch prima auf eines der ersten Alben von Chicago gepasst hätte.</p>
<p>Hier und da kann man auf dem Album jedoch schon die progressive Richtung erkennen, die die Band in den nächsten Jahren einschlagen sollte. Auch das stilgebende Querflötenspiel wurde auf diesem Album bereits von Ian Anderson effektvoll eingesetzt, was Jethro Tull von anderen Blues Bands der damaligen Zeit abgrenzte.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 81 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Ian Anderson – lead vocals, flute, mouth organ, claghorn, piano<br />
Mick Abrahams – lead vocals (track 4), backing vocals, electric guitar, nine-string guitar<br />
Glenn Cornick – bass guitar<br />
Clive Bunker – drums, percussion </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">David Palmer – French horn and orchestral arrangements<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Was man hier als Surroundmix vorliegen hat, ist eigentlich ein echter Quadmix. Steven Wilson erstellte von diesem Album einen 4.1-Surroundmix und verzichtete auf den Center-Lautsprecher. Dies liegt daran, dass THIS WAS nur auf einer 4-Spur-Maschine aufgenommen wurde und es dementsprechend nicht viel gab, was man im Raum verteilen konnte. Interessanterweise fällt der fehlende Center überhaupt nicht auf, da es diesen ja auch noch als sogenannte Phantomschallquelle gibt. Wenn linker und rechter Frontlautsprecher ein Signal ausgeben, entsteht der Eindruck, dass die Quelle des Signals zwischen den beiden Lautsprechern liegt, was man vom Stereoklang her kennt. Man hat also oft den Eindruck, dass aus dem Center doch Klänge rauskommen, obwohl dem so nicht ist.</p>
<p>Doch wie klingt nun jetzt der Surroundmix, wenn es nur 4 Kanäle zum verteilen gibt? Überraschend räumlich! Wilson erklärt im Booklet, dass sich gelegentlich mehrere Instrumente auf einer Spur abwechselten und er somit diese separieren und so frei im Raum positionieren konnte. Gitarren und Flöten wurden nicht wie oft üblich immer nur in eine der vier Ecken gesteckt, sondern gerne im Raum zentriert, mal links, mal rechts, sodass man auf diese Weise einen voluminösen Gesamtsound geschaffen hat. Am Hörplatz entsteht dadurch links und rechts eine dichte Klangwand. So ist im ersten Stück <em>My Sunday Feelings</em> die Flöte rechts gelegt, während links die Gitarre zu hören ist. Bei <em>Beggar‘s Farm</em>, dem dritten Stück ist dies umgekehrt.</p>
<p>Leider hat dies Steven Wilson auch bei zwei Stücken mit dem Schlagzeug so gehandhabt. Im Kirk-Cover<em> Serenade To A Cuckoo</em> und bei <em>Breaking Me Up</em> ist das Schlagzeug komplett in der linken Hälfte. Das hat mich schon im Quadmix des <a href="https://surroundmixe.de/the-doors-the-best-of-quad-mix/">Best Of The Doors</a> gestört. Beim Schlagzeug funktioniert diese Art der Positionierung meiner Meinung nach nicht so gut, hier ist es aber weitaus weniger irritierend, als ich das bei den Doors empfunden hatte. Ansonsten kommen Schlagzeug und Bass fast immer aus den Frontlautsprechern und bilden eine Einheit. Ich vermute, dass sich diese oft zusammen auf einem einzigen Kanal der 4-Spurbänder befunden haben.</p>
<p>Im Originalstereomix wurden hier und da einige Panningeffekte im Stereobild vollzogen. Hier hat sich Steven Wilson auch daran orientiert und sich entsprechend ausgetobt. So beginnt manches Gitarrensolo an einer Position im Raum und wandert währenddessen durch die Klanglandschaft, wie bei <em>Breaking Me Up</em>. Das gleiche passiert auch mit der Flöte (<em>Beggar‘s Farm</em> und <em>A Song For Jeffrey</em>). Witzig ist zudem auch der Abschluss der Platte: Das kurze Instrumental <em>Round</em> ist in Surround Sound so, wie es der Titel verspricht: Die einzelnen Instrumente jagen sich im Kreis um den Hörplatz.</p>
<p>Neben dem Album gibt es noch zwei weitere Stücke in Surround Sound, welche dann bereits in 5.1 abgemischt sind. Das ist die Single <em>Love Story</em> mit der B-Seite <em>A Christmas Song</em>, die einen Monat nach der Albumveröffentlichung heraus kam. Nachdem man das Album gehört hat, braucht man lediglich die Enter-Taste drücken, um diese beiden Stücke abzuspielen.</p>
<p>Von der Soundqualität kann man bei THIS WAS keine Wunderdinge erwarten. Es klingt wie ein Blues-Album aus der zweiten Hälfte der 60er Jahre. Rau und ungeschliffen. Die Qualität des Klanges konnte ein wenig verbessert werden, atmet aber weiterhin die damalige Zeit ein, was auch gut so ist. Überraschend ist aber, dass das Album weitaus räumlicher klingt, als man es bei 4-Spur-Aufnahmen für möglich gehalten hätte. <a href="https://surroundmixe.de/the-beatles-sgt-peppers-lonely-hearts-club-band/">Sgt. Peppers</a>, welches ebenfalls in 4-Spur aufgenommen wurde, klingt weitaus flacher, was aber auch damit zusammenhängt, dass dort viele Overdubs gemacht wurden und Spuren entsprechend zusammengelegt werden mussten. Bei THIS WAS spielt ein Quartett quasi live im Studio ein Album ein, sodass sich spätere Overdubs in Grenzen halten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>93 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS (96 kHz / 24 bit)  4.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital  4.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM (96 kHz / 24 bit) Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Im Gegensatz zu den letzten veröffentlichten Media Books von Jethro Tull, muss man sich bei THIS WAS wieder durch das Menü quälen, um das Album in Surround Sound abspielen zu können. Alternativ kann man zunächst mittels Enter-Taste die Stereo-Version starten und anschließend mit der Audio-Taste umschalten. Wer lieber über das Menü geht, nutzt folgende Kombination:</span></p>
<p>ENTER &gt; DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p>
<div id="attachment_1355" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1355" class="size-medium wp-image-1355" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-1-300x167.jpg" alt="" width="300" height="167" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-1-300x167.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-1-768x429.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-1.jpg 842w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1355" class="wp-caption-text">ENTER</p></div>
<div id="attachment_1356" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1356" class="size-medium wp-image-1356" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-2-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-2-300x168.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-2-768x429.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-2-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-2-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-2.jpg 834w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1356" class="wp-caption-text">DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_1357" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1357" class="size-medium wp-image-1357" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-3-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-3-300x168.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-3-768x431.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-3-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-3-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/12/070-discmenu-jethro-tull-this-was-3.jpg 843w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1357" class="wp-caption-text">DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p></div>
<p class="p1"><span class="s1">Die beiden Bonus Tracks kann man im Anschluss an das Album mittels Enter abspielen.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: &#8211;</strong> 2 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Bonusmaterial ist weniger vorhanden, als auf den anderen Media Books. Auf einer zweiten CD gibt es einige Studioouttakes und Singleversionen, sowie Mitschnitte einer BBC-Sendung. Auf CD 3 befindet sich das Album nochmal im Originalmix der englischen Erstausgabe. Sowohl in Mono, als auch in Stereo. Auf der DVD liegt zudem der US Stereomix von 1969 vor. Toll ist wieder das informative Begleitbuch mit Hintergrundinfos zur Bandgründung, den Aufnahmen, den einzelnen Songs, einem Touring-Guide, einer Menge an Fotos und so weiter.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 1,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Beggar&#8217;s Farm</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Musikalisch noch in der Findungsphase. Vier Spuren müssen nicht zu wenig sein, um Raumklang zu erzeugen.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix für verhältnismäßig wenig Spurmaterial<br />
+ informatives Buch und Bonuscontent (+1,5 %)<br />
&#8211; DVD-Menü ist auf Stereo voreingestellt (-2 %)<br />
&#8211; leider nur eine normale DVD und daher kein hochauflösendes Tonformat<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 89 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mediabook &#8222;50th Anniversary Edition&#8220;: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ist erst seit November 2018 draußen und noch gut erhältlich. Kostenpunkt etwa 40 Euro.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 11.01.2019</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://jethrotull.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Jethro Tull</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-this-was/">Jethro Tull &#8211; This Was</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/jethro-tull-this-was/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Robert Reed &#8211; Sanctuary III</title>
		<link>https://surroundmixe.de/robert-reed-sanctuary-iii/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/robert-reed-sanctuary-iii/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2018 19:33:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Oldfield]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Reed]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=1275</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2018 &#124; DVD &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Seit einigen Jahren arbeitet der britische Multiinstrumentalist Robert Reed an seiner SANCTUARY-Reihe. In diesem Jahr ist nun SANCTUARY III veröffentlicht worden. Das besondere an dieser Serie ist die Art der Musik und genau daran scheiden sich die Geister. SANCTUARY ist eine Hommage an die frühen Werke von Mike Oldfield, also an Tubular Bells, Ommadawn, Hergest Ridge und Incantations. Die einen halten Robert Reed für einen schamlosen Plagiator und Kopierer ohne eigene Ideen, die anderen sind dankbar, dass es auf diesem Planeten noch jemand anderen gibt, der diese eigenwillige Musik produziert, wenn es schon der Original-Oldfield selbst nicht mehr macht. Und wer weiß, vielleicht war es ja eben SANCTUARY, das Mike Oldfield dazu brachte ein <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-return-to-ommadawn/">Return to Ommadawn</a> zu produzieren.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/robert-reed-sanctuary-iii/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/robert-reed-sanctuary-iii/">Robert Reed &#8211; Sanctuary III</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2018 | DVD | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Seit einigen Jahren arbeitet der britische Multiinstrumentalist Robert Reed an seiner SANCTUARY-Reihe. In diesem Jahr ist nun SANCTUARY III veröffentlicht worden. Das besondere an dieser Serie ist die Art der Musik und genau daran scheiden sich die Geister. SANCTUARY ist eine Hommage an die frühen Werke von Mike Oldfield, also an Tubular Bells, Ommadawn, Hergest Ridge und Incantations. Die einen halten Robert Reed für einen schamlosen Plagiator und Kopierer ohne eigene Ideen, die anderen sind dankbar, dass es auf diesem Planeten noch jemand anderen gibt, der diese eigenwillige Musik produziert, wenn es schon der Original-Oldfield selbst nicht mehr macht. Und wer weiß, vielleicht war es ja eben SANCTUARY, das Mike Oldfield dazu brachte ein <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-return-to-ommadawn/">Return to Ommadawn</a> zu produzieren.</p>
<p>Ich selber hatte vor einigen Jahren davon gehört, dass es da einen Ersatz-Oldfield geben sollte, hatte aber kein großes Interesse mich damit zu beschäftigen. Bis ich irgendwann hörte, dass Robert Reed seine Alben auch in Surround Sound abmischt. Ich muss schon zugeben, er macht das richtig gut. Man könnte meinen, man hört ein Album des wahren Meisters, sogar der E-Gitarren-Sound ist sehr gut nachempfunden worden. Die Art der instrumentalen Musik, die Mike Oldfield in den 70er Jahren gemacht hat, ist schon sehr eigen und speziell, von daher ist es fast logisch, dass die auf ähnliche Weise arrangierte Musik von Robert Reed gewisse Wiedererkennungseffekte bietet. Aber hat man die bei Rock, Blues und Jazz nicht?</p>
<p>SANCTUARY ist übrigens eine Art Soloprojekt von Robert Reed. Er hat mit der Band Magenta noch ein weiteres Betätigungsfeld. Mit dieser macht er Progressive Rock im Stille von Genesis und Yes und auch hier mischt er die Alben stets in Surround Sound ab.</p>
<p>SANCTUARY III erschien als Vinyl und als umfangreiche CD-Ausgabe, die eine zweite CD mit weiteren Tracks beinhaltet und eine DVD mit dem Surroundmix. Auf der Bonus CD ist mit der <em>Moonsinger Suite</em> ein Stück enthalten, das eher nach dem späteren, elektronischen Oldfield klingt. Als Gäste wirken unter anderem Schlagzeuger Simon Phillips mit, der Oldfield in den 80ern begleitet hat und Tom Newman, der die ersten Alben von Oldfield produzierte. Auf der zweiten CD sind zudem die beiden Stücke von SANCTUARY III als von Tom Newman abgemischte Alternativ-Versionen zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1280 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-foto-reed-sanctuary-3.jpg" alt="" width="1000" height="547" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-foto-reed-sanctuary-3.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-foto-reed-sanctuary-3-300x164.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-foto-reed-sanctuary-3-768x420.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Part 1 – 21:08<br />
2 Part 2 – 20:42</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 41:50</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>SANCTUARY III besteht aus zwei Stücken die jeweils um die 20 Minuten dauern. Es ist nicht rein instrumental. Zum einen wird zu Beginn ein Gedicht rezitiert und es finden sich auch afrikanische Chorgesänge wieder, die Oldfield unter anderem bei Ommadawn und Amarok verwendet hat. Außerdem gibt es Abschnitte mit echtem Gesang, was bei Oldfield eher erst in den 80ern durch Maggie Reilly etabliert wurde. Auch das immer wiederkehrende Schlagzeugspiel von Simon Phillips hat man so auf den ersten Alben Oldfields nicht gehört. Allein dadurch hat SANCTUARY III mehr Groove und klingt so etwas gleichmäßiger. Robert Reed hat sich somit nicht nur auf die ersten Alben seines Vorbildes beschränkt, sondern entwickelte den Sound weiter und fügte auch Elemente ein, die Oldfield erst viel später für sich entdeckt hatte.</p>
<p>Robert Reed spielt auf dem Album über 24 Instrumente. Das sind neben zahlreichen Saiteninstrumenten wie unzähligen Akustik- und E-Gitarren, Mandolinen und Banjos auch viele Tasteninstrumente dabei: Klavier, Orgel, alte analoge Synthesizer. Glockenspiele, Vibraphone, Marimbas und Flöten sind auch mit dabei. Allein an der Fülle der verschiedenen Instrumente lässt sich erahnen, dass der Klangkosmos sich um einiges von der Radiomusik im 4/4-Takt unterscheidet.</p>
<p>Den Geist von Mike Oldfield spürt man dabei an vielen Stellen. Dennoch bieten beide Teile auch Momente, die deutlich die Handschrift Robert Reeds tragen und eigenständiger wirken. Spätestens mit diesem Album versucht er den Sound weiterzuentwickeln. Unter anderem sind dezente Synthesizer-Arpeggios herauszuhören, mit denen der bekannte Oldfield‘sche Sound erweitert wurde. Außerdem gibt es auch Parts, die man eher von Ennio Morricone und seinen Soundtracks für Italowestern kennt. Diese umschiffen noch einigermaßen den Abgrund zum Kitsch.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 88 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Robert Reed – Grand Piano, Electric Guitars, Acoustic Guitar, Nylon Guitar, Twelve-String Guitar, Bass Guitar, Mandolin, Glockenspiel, Vibraphone, Marimba, Timpani, Banjo, Gong, African Drums, Snare Drum, Sleigh Bells, Melodica, Recorder, Farfisa Organ, Solina String Ensemble, Roland SH-2000, Table, Bodhrán, Tubular Bells<br />
Simon Phillips – Drums<br />
Tom Newman – Bodhrán<br />
Les Penning – Recorder, Narrator<br />
Gethin Liddington – Trumpet<br />
Troy Donockley – Uilleann Pipes, Whistle<br />
Angharad Brinn &#8211; Lead Vocals<br />
Synergy Vocals &#8211; Vocal Chants<br />
Shan Cothi &#8211; Opera Vocal<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Eins bleibt festzuhalten: Robert Reed kann Surround Sound abmischen. Wenn man mal diesen Surroundmix mit denen von Mike Oldfield erstellten Mixen vergleicht (vor allem <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells/">Tubular Bells</a>), so fragt man sich, wer hier eigentlich Meister und wer Lehrling ist.</p>
<p>SANCTUARY III klingt einfach traumhaft. Mal abgesehen davon, dass diese reichhaltig arrangierte Musik nahezu nach einer umfangreichen Surroundabmischung schreit, fällt auf, dass vor allem der Klang perfekt ist. Jedes Instrument klingt so klar und plastisch, als würde es live im Zimmer vorgetragen. Dabei hat man es hier nicht einmal mit einem der sogenannten audiophilen Tonformate zu tun, sondern lediglich mit DTS (oder Dolby Digital), die beide auch schon komprimiert sind. Das fällt überhaupt nicht ins Gewicht. Stattdessen wird man sich bewusst, wie gut die heimische Anlage klingen kann, wenn etwas perfekt abgemischt wurde. Nicht wahr, Herr Oldfield?!?</p>
<p>Auch was die Verteilung der Instrumente im Raum angeht, gibt es hier kaum was zu meckern. Jeder Quadratmeter des Raumes wird nahezu gleichmäßig beschallt. Die unzähligen Instrumentenspuren werden geschmackvoll überall im Raum verteilt. So lässt sich jede Nuance heraushören, kein Instrument geht in der Fülle der gleichzeitig hörenden Klänge unter. Allenfalls im zweiten Teil gibt es kurz eine Stelle, die minimal weniger räumlich klingt.</p>
<p>Interessant ist die Verteilung des Gesangs. In der Regel wird Gesang eher frontal abgemischt, weil er in der allgemeinen, radiotauglichen Musik das zentrale Element eines Musikstückes ist. Bei SANCTUARY III ist der Gesang jedoch einfach nur ein weiterer Klang. Und dementsprechend wird er auch im Mix behandelt. Hier scheint er meist aus den hinteren Kanälen zu kommen, was überhaupt nicht als störend empfunden wird, wie es bei Pop- oder Rockstücken leicht passieren könnte.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>99 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Auf der DVD gibt es nur den Surroundmix, keinen Stereomix. Beim doppeltes Drücken der Entertaste erklingt somit das Album in Surround Sound. Allerdings in Dolby Digital. Über die Audio-Taste lässt es sich in DTS umschalten. Direkt über das Menü ist die Prozedur etwas komplizierter:</p>
<p>RECHTS &gt; ENTER &gt; LINKS &gt; ENTER</p>
<div id="attachment_1278" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1278" class="wp-image-1278 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-768x433.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-1024x577.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3.jpg 1429w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1278" class="wp-caption-text">ENTER</p></div>
<div id="attachment_1279" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1279" class="size-medium wp-image-1279" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-2-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-2-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-2-1024x576.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-2-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-2-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/11/064-discmenu-reed-sanctuary3-2.jpg 1432w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1279" class="wp-caption-text">RECHTS &gt; ENTER &gt; LINKS &gt; ENTER</p></div>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>-1 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Das Bonusmaterial ist reichhaltig. Zum einen gibt es die Bonus CD mit weiteren Stücken, sowie die alternativen Mixe von Tom Newman. Richtig interessant wird es aber mit dem zusätzlichen Videocontent auf der DVD, der eine Gesamtdauer von 90 Minuten hat. Hier analysiert Robert Reed seine Komposition am Klavier, was sehr interessant ist. Zudem spielt er hier nahezu das komplette Album als Piano Solo Stück, was überraschend gut funktioniert. In einem weiteren Video zeigt er anhand einer Sequenz von Sanctuary III aus wievielen Spuren und Instrumenten das Stück besteht und spielt diese Parts live im Studio nacheinander erneut ein. Abgerundet wird das Ganze mit insgesamt 4 kleinen Promovideos.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+3 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Alles</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Für Mike Oldfield Fans ein Muss und für Freunde von exzellenten Surround Sound Abmischungen erst recht.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Ein perfekter Surround Mix, der nicht besser hätte werden können<br />
+ traumhafter Klang<br />
+ Üppiges Bonusmaterial (+3 %)<br />
&#8211; startet zunächst nur in Dolby Digital, statt im besseren DTS (-1 %)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 98 %<br />
</strong></h2>
<h2><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>CD / DVD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Zugreifen! Gibt es noch ohne Probleme für ca 22 Euro<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 20.11.2018</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://robreedofficial.co.uk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Robert Reed</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/robert-reed-sanctuary-iii/">Robert Reed &#8211; Sanctuary III</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fleetwood Mac &#8211; Fleetwood Mac</title>
		<link>https://surroundmixe.de/fleetwood-mac-fleetwood-mac/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/fleetwood-mac-fleetwood-mac/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 17:59:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Fleetwood Mac]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=961</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1979 &#124; DVD &#124; Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>1974 entschieden Fleetwood Mac von England nach Kalifornien zu ziehen und nahmen dort ein neues Album auf. Kurz darauf verließ der damalige Gitarrist und Sänger Bob Welch die Band und Fleetwood Mac musste sich nach einem Ersatz umschauen. Mit ihrem neuen Produzenten hörte sich Bandleader und Schlagzeuger Mick Fleetwood einige Demos an und irgendwann hörten sie in das Album von Buckingham Nicks, an dem Produzent Keith Olsen beteiligt war. Mick Fleetwood war sofort begeistert vom Gitarrenspiel Lindsey Buckinghams. Dieser wollte jedoch nur in die Band einsteigen, wenn er seine Freundin Stevie Nicks mitbringen durfte. Mick Fleetwood war davon wenig begeistert, da die Band bereits mit Christine McVie eine Frau an Bord hatte und er befürchtete, dass es über kurz oder lang zum Zickenkrieg kommen dürfte. Nach einem gemeinsamen Treffen musste er aber feststellen, dass die Chemie untereinander zu stimmen schien. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/fleetwood-mac-fleetwood-mac/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1979 | DVD | Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>1974 entschieden Fleetwood Mac von England nach Kalifornien zu ziehen und nahmen dort ein neues Album auf. Kurz darauf verließ der damalige Gitarrist und Sänger Bob Welch die Band und Fleetwood Mac musste sich nach einem Ersatz umschauen. Mit ihrem neuen Produzenten hörte sich Bandleader und Schlagzeuger Mick Fleetwood einige Demos an und irgendwann hörten sie in das Album von Buckingham Nicks, an dem Produzent Keith Olsen beteiligt war, rein. Mick Fleetwood war sofort begeistert vom Gitarrenspiel Lindsey Buckinghams. Dieser wollte jedoch nur in die Band einsteigen, wenn er seine Freundin Stevie Nicks mitbringen durfte. Mick Fleetwood war davon wenig begeistert, da die Band bereits mit Christine McVie eine Frau an Bord hatte und er befürchtete, dass es über kurz oder lang zum Zickenkrieg kommen würde. Nach einem gemeinsamen Treffen musste er aber feststellen, dass die Chemie untereinander zu stimmen schien.</p>
<p>Mit dieser Umbesetzung startete die kommerziell erfolgreichste Phase von Fleetwood Mac, die bis in die späten 80er Jahre andauerte. Das erste Album wurde nach der Band genannt und erschien im Juli 1975. Es kam in den USA bis auf Platz 1 und deutete schon dezent an, dass sie mit dem Nachfolger RUMOURS sozusagen die musikalische Weltherrschaft an sich rissen, als dieses für einige Jahre das erfolgreichste Album aller Zeiten wurde.</p>
<p>Anfang diesen Jahres erschien FLEETWOOD MAC in einer Deluxe Edition, welche das Album auf CD und Vinyl, sowie neben etlichen Bonustracks auch einen von Ken Caillat erstellten Surroundmix beinhaltet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-967" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/055-foto-fleetwoodmac-2.jpg" alt="Fleetwood Mac Deluxe Edition" width="1000" height="530" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/055-foto-fleetwoodmac-2.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/055-foto-fleetwoodmac-2-300x159.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/055-foto-fleetwoodmac-2-768x407.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Monday Morning – 2:48<br />
2 Warm Ways – 3:54<br />
3 Blue Letter – 2:41<br />
4 Rhiannon – 4:11<br />
5 Over My Head – 3:38<br />
6 Crystal – 5:14<br />
7 Say You Love Me – 4:11<br />
8 Landslide – 3:19<br />
9 World Turning – 4:25<br />
10 Sugar Daddy – 4:10<br />
11 I’m So Afraid – 4:22<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 44:37</span></p>
<hr />
<h6><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></h6>
<p>Fleetwood Mac startete in den 60ern als reine Bluesband. Nachdem Peter Green die Band verließ, der damals neben Eric Clapton einen Gott-Status inne hatte und sich das Gesicht der Formation mit diversen Besetzungswechseln, bei denen nur die Namensgeber Mick Fleetwood und Bassist John McVie die Konstante blieben, änderte sich auch der Musikstil mehr zum Mainstream-Rock. Mit der neuen Besetzung mit Lindsey Buckingham und Stevie Nicks war die Wandlung vollzogen.</p>
<p>Die Band hatte nun drei Komponisten, Christine McVie, Buckingham und Nicks, die jeweils fast ausnahmslos ihre eigenen Songs auch selber sangen. Buckinghams Material ist weitestgehend rockorientiert, Stevie Nicks Output sind weitestgehend melancholische Balladen und die Stücke von Christine McVie eher softer Pop. Einige der Stücke waren bereits geschrieben und wären, hätte es das Angebot von Mick Fleetwood nicht gegeben, auf einem folgenden Album von Buckingham Nicks gelandet. Mit <i>Crystal</i> ist sogar ein Song auf dem Album, der bereits auf dem Buckingham Nicks Album vorhanden war.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 86 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Lindsey Buckingham – vocals, guitars, banjo<br />
Stevie Nicks – vocals<br />
Christine McVie – vocals, keyboards<br />
John McVie – bass guitar<br />
Mick Fleetwood – drums, percussion</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Waddy Wachtel – rhythm guitar on &#8222;Sugar Daddy&#8220;<br />
</span></p>
<hr />
<h6><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></h6>
<p>In der letzten Rezension habe ich über die zahlreichen Schwachpunkte im Surroundmix von <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-tubular-bells/">Mike Oldfields Tubular Bells</a> geklagt und mich gefragt, ob meine Anlage ein grundsätzliches Problem mit Dolby Digital als Tonformat hat. Jetzt weiß ich, dass sie kein Problem hat, denn auch der 5.1.-Mix von FLEETWOOD MAC wird leider nur im verlustbehafteten Dolby Digital geliefert. Aber im Vergleich zu Tubular Bells gibt es hier diese Probleme gar nicht.</p>
<p>Was als erstes auffällt ist, dass im Surroundmix einige Dinge herauszuhören sind, die im Orginalmix nicht zu hören waren und der Schere zum Opfer fielen. Unter anderem ist das wieder ein gesprochenes Intro von Stevie Nicks, dieses mal bei <i>Rhiannon</i>, was auch schon bei <a href="https://surroundmixe.de/fleetwood-mac-tusk/">TUSK</a> im Song <i>Sara </i>gemacht wurde. <i>Sugar Daddy</i> hat gegen Ende eine Autohupe spendiert bekommen, die in den Rears zu hören ist (und nervt), außerdem hört man am Ende einen Wagen wegfahren. Da hat man offensichtlich Stockmaterial verwendet.</p>
<p>Im Stück <i>I‘m </i><i>so </i><i>Afraid</i> tauchen in den Rears angstvolle Schreie auf, die im Original richtigerweise fehlten, da sie vom Gitarrensolo ablenken. Der 5.1-Mix von TUSK hatte auch schon hier und da einige neue Spuren erhalten, die aber allesamt nicht so wirklich auffielen. Diese neuen zusätzlichen Gimmicks nerven hier etwas, aber es hält sich zum Glück in Grenzen. Das Album dauert jetzt etwa drei Minuten länger, einige Lieder werden also etwas später ausgefaded. Vor allem <i>World Turning</i> ist etwas länger geworden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-966" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/055-foto-fleetwoodmac-1.jpg" alt="Fleetwood Mac Multichannel Mix" width="1000" height="530" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/055-foto-fleetwoodmac-1.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/055-foto-fleetwoodmac-1-300x159.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2018/07/055-foto-fleetwoodmac-1-768x407.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Im großen Ganzen ist der Mix vergleichbar mit dem von TUSK. Die Songs kommen fast alle sehr druckvoll rüber, lediglich <i>Over My Head </i>klingt ein wenig schwach. Die Surroundkanäle werden alle stark beansprucht. Hier werden vor allem neben den üblichen Backing Vocals Lindsey Buckinghams Gitarrenspuren gelegt. Gitarrensoli erklingen so oft auch mal links oder rechts hinten. Der Mann durfte damals im Studio eine Menge Überstunden abgeleistet haben. Auch Keyboards, wie Orgel und E-Piano kann man hinten heraushören. Manchmal verirren sich auch Percussion und Teile des Schlagzeugs in die hinteren Kanäle. Der Leadgesang ist meistens so gemischt, dass er zentral im Raum zu hören ist, ohne aber zu dominant zu wirken.</p>
<p>Mein Highlight ist der Song <i>Crystal</i>. Auch schon in der Stereoversion ist dies mein Lieblingssong auf dem Album, was in erster Linie an dem für Fleetwood Mac untypischen Synthesizer-Sound und dem Solo liegen dürfte. Diesen hört man im linken Rearkanal und man kann ihn hier ganz leise schon zu Beginn des Songs heraushören. Schön ist auch, wie der Gesang von Buckingham vorne etwas nach links versetzt wurde, während die Zweitstimme von Stevie Nicks mehr von Rechts kommt, aber von hinten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby  5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM (96 kHz / 24 bit) Stereo</span></h6>
<hr />
<h6><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></h6>
<p class="p1"><span class="s1">Auf der DVD befindet sich im wesentlichen nur der Surroundmix (neben dem PCM-Stereomix), der per Entertaste startet. Dolby 5.1 ist zudem vorausgewählt. Es gibt noch die Single-Edits, diese sind aber nur Stereo.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h6><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></h6>
<p>Wie das heutzutage so üblich ist, befindet sich der remasterte Stereomix gleich auf zwei Tonträgern: auf CD und auf Vinyl. Auf zwei weiteren CDs gibt es Livemitschnitte und Alternativ-Versionen der Stücke. Ein großes Booklet mit vielen Fotos, der Entstehungsgeschichte und den Songtexten darf auch nicht fehlen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 1,5 %</span></p>
<hr />
<h6><strong>Anspieltipp:</strong></h6>
<p>Crystal</p>
<hr />
<h6><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></h6>
<p>Trotz der etwas nervigen Zugaben im Surroundmix (Autohupen etc.) ein Mix, der Spaß macht. Schande aber, dass es nur Dolby Digital gibt, welcher Vollhonk hat das entschieden?</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix<br />
+ Box mit vielen alternativen Mixen und Vinyl LP&#8217;s (+ 1,5 %)<br />
+ problemloser Albumstart<br />
&#8211; preislich nicht ganz günstig<br />
&#8211; nur Dolby Digital (- 2 %)<br />
&#8211; Auf die Soundgimmicks hätte man verzichten können<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Box (CD / Vinyl / DVD): <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Box ist noch gut zu bekommen, kostet jedoch zwischen 50 und 60 Euro.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 01.08.2018</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.fleetwoodmac.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Fleetwood Mac</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/fleetwood-mac-fleetwood-mac/">Fleetwood Mac &#8211; Fleetwood Mac</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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