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	<title>Electronic Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Jun 2026 15:28:05 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Electronic Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>Kraftwerk &#8211; Radio-Activity</title>
		<link>https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 15:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p>Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN stand Kraftwerk 1975 vor der Aufgabe, den überraschenden Durchbruch zu bestätigen. Anstatt jedoch einfach an die Formel des Vorgängers anzuknüpfen, entwickelten Ralf Hütter und Florian Schneider mit RADIO-ACTIVITY ein deutlich konsequenteres Konzept. Das fünfte Studioalbum der Düsseldorfer gilt heute als das erste komplett elektronische Werk der Band.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei die doppelte Bedeutung des Titels: Einerseits die Radioaktivität als physikalisches Phänomen, andererseits die Aktivität im Äther, also die Welt des Rundfunks und der Funkübertragung. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Blu-ray Disc / Streaming | Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN stand Kraftwerk 1975 vor der Aufgabe, den überraschenden Durchbruch zu bestätigen. Anstatt jedoch einfach an die Formel des Vorgängers anzuknüpfen, entwickelten Ralf Hütter und Florian Schneider mit RADIO-ACTIVITY ein deutlich konsequenteres Konzept. Das fünfte Studioalbum der Düsseldorfer gilt heute als das erste komplett elektronische Werk der Band.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei die doppelte Bedeutung des Titels: Einerseits die Radioaktivität als physikalisches Phänomen, andererseits die Aktivität im Äther, also die Welt des Rundfunks und der Funkübertragung.</p>
<p>Mit RADIO-ACTIVITY festigte sich zugleich die klassische Kraftwerk-Besetzung aus Ralf Hütter, Florian Schneider, Karl Bartos und Wolfgang Flür. Das Album entstand vollständig im eigenen Kling-Klang-Studio in Düsseldorf, das der Band erstmals die vollständige Kontrolle über Produktion, Gestaltung und Vermarktung ihrer Musik ermöglichte. Parallel gründeten Kraftwerk ihren eigenen Musikverlag und legten damit den Grundstein für die weitgehende Unabhängigkeit, die ihre weitere Karriere prägen sollte.</p>
<p>Rückblickend gilt RADIO-ACTIVITY als Übergangswerk zwischen dem eher offenen, experimentellen Charakter von AUTOBBAHN und den späteren, streng konzipierten Alben TRANS-EUROPA EXPRESS und DIE MENSCH-MASCHINE. Obwohl das Werk bei seiner Veröffentlichung teilweise als kühl und minimalistisch wahrgenommen wurde, entwickelte es sich zu einem wichtigen Einfluss auf New Wave, Synth-Pop und die spätere elektronische Tanzmusik. Besonders die Titelsingle <em>Radioactivity</em> gewann über die Jahrzehnte zusätzliche Bedeutung und wurde durch spätere Überarbeitungen der Band zu einer internationalen Anti-Atom-Hymne.</p>
<p>Zum 50. Geburtstag des Albums wurde nun ein neuer Mix in Dolby Atmos vorgestellt, der nicht nur auf Streamingportalen gehört werden kann, sondern auch wie <a href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-autobahn/">AUTOBAHN im letzten Jahr </a>als Blu-ray veröffentlicht wurde. Erstellt wurde er wieder von Fritz Hilpert mit Ralf Hütter.</p>
<p style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6909 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity.jpg" alt="Kraftwerk Radio-Activity Dolby Atmos" width="1200" height="715" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-300x179.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-1024x610.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-768x458.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Geiger Counter &#8211; 1:07<br />
2 Radioactivity &#8211; 6:42<br />
3 Radioland &#8211; 5:51<br />
4 Airwaves &#8211; 4:40<br />
5 Intermission &#8211; 0:39<br />
6 News &#8211; 1:17<br />
7 The Voice of Energy &#8211; 0:55<br />
8 Antenna &#8211; 3:43<br />
9 Radio Stars &#8211; 3:35<br />
10 Uranium &#8211; 1:27<br />
11 Transistor &#8211; 2:15<br />
12 Ohm Sweet Ohm &#8211; 5:39</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 37:51</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch verfolgt RADIO-ACTIVITY einen deutlich reduzierteren Ansatz als sein Vorgänger. Während AUTOBBAHN noch auf eine Mischung aus elektronischen Klängen und traditionellen Instrumenten setzte, dominiert hier erstmals eine vollständig synthetische Klangwelt. Synthesizer, Vocoder, elektronische Percussion und Radiogeräusche bilden das Fundament der Kompositionen. Geigerzähler, Morsezeichen, Rauschen und Nachrichtenschnipsel werden nicht nur als Effekte eingesetzt, sondern sind integraler Bestandteil der musikalischen Struktur. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen technisch, futuristisch und erstaunlich intim wirkt.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt das Album eine stärkere Konzentration auf kurze, prägnante Themen und wiederkehrende Motive. Die langen, organisch entwickelten Strukturen von AUTOBAHN weichen einer strengeren Formensprache, die bereits die späteren Meisterwerke der Band vorwegnimmt. Stücke wie <em>Radioland</em>, <em>Antenna</em> oder <em>Ohm Sweet Ohm</em> verbinden minimalistische Melodien mit präzise konstruierten elektronischen Arrangements und verdeutlichen, wie Kraftwerk ihren charakteristischen Stil weiter verfeinerten. Neben diesen Stücken, die noch deutlichen Songcharakter aufweisen, enthält das Album aber auch eine Reihe an avandgardistischen Klangcollagen, wodurch es auch als das sperrigste Werk ihrer Hauptphase angesehen werden könnte.</p>
<p>Auch sprachlich nimmt RADIO-ACTIVITY innerhalb der Kraftwerk-Diskografie eine Sonderstellung ein. Zwar erschien das Album sowohl als RADIO-ACTIVITY als auch als RADIO-AKTIVITÄT, die Unterschiede beschränken sich jedoch auf Titel, Covergestaltung und Beschriftungen. Die Musik selbst ist identisch. Auf mehreren Stücken wechseln deutsche und englische Textpassagen innerhalb derselben Aufnahme. Andererseits sind Stücke wie <em>News (Nachrichten)</em> und <em>The Voice of Energy</em> <em>(Die Stimme der Energie)</em> weiterhin komplett auf deutsch. Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN, das überwiegend in deutscher Sprache gehalten war, öffnete sich die Band damit bewusst einem breiteren Publikum. Erst mit dem Nachfolger TRANS-EUROPA EXPRESS begann Kraftwerk, eigenständige deutsche und englische Sprachversionen ihrer Alben zu produzieren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Ralf Hütter – vocals, synthesizers, Orchestron, electronic piano, drum machine, electronics<br />
Florian Schneider – vocals, vocoder, votrax, synthesizers, electronics<br />
Karl Bartos – electronic percussion<br />
Wolfgang Flür – electronic percussion</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix von RADIO-ACTIVITY demonstriert einmal mehr eindrucksvoll, welches Potenzial in einer offensiven Verteilung elektronischer Klänge innerhalb eines dreidimensionalen Klangfeldes steckt. Besonders deutlich wird dies bei den Stücken mit klassischer Songstruktur. Synthesizer-Melodien, Sequenzen und elektronische Rhythmusmuster werden konsequent über alle Lautsprecherebenen verteilt. Rhythmische Elemente verbleiben dabei nicht ausschließlich auf der Front, sondern erscheinen ebenso aus den Rear-Lautsprechern oder den Höhenkanälen. Flächige Klänge und Orchestron-Sounds schweben teilweise förmlich über dem Hörplatz und verleihen Titeln wie <em>Radioland</em>, <em>Airwaves</em> oder <em>Ohm Sweet Ohm</em> eine beeindruckende räumliche Tiefe. Auffällig ist dabei, wie intensiv die vertikale Ebene genutzt wird. Dennoch funktioniert die Abmischung auch auf einem klassischen 5.1-System hervorragend und verliert dort nur wenig von ihrer Wirkung.</p>
<p>Das Konzept des Albums kommt dem Atmos-Format zusätzlich entgegen. Da sich RADIO-ACTIVITY inhaltlich mit Radiowellen, Frequenzen, elektromagnetischen Signalen und radioaktiven Prozessen beschäftigt, finden sich zahlreiche bewegte Klangeffekte im Mix. Signale wandern durch den Raum, kreisen um den Hörer oder bewegen sich von vorne nach hinten und zurück. Gerade diese Bewegungen wirken nie wie ein Selbstzweck, sondern unterstützen die technische und futuristische Atmosphäre des Albums. Immer wieder entstehen Momente, die selbst erfahrene Surround-Hörer überraschen können.</p>
<p>Gleichzeitig unterscheidet sich RADIO-ACTIVITY deutlich von den späteren Kraftwerk-Alben. Ein großer Teil der Laufzeit besteht aus kurzen Klangstudien, Soundcollagen und experimentellen Zwischenspielen, die oft nur aus wenigen Klangquellen aufgebaut sind. Auch diese profitieren grundsätzlich von der räumlichen Aufbereitung. Besonders gelungen ist etwa <em>News</em>, bei dem Nachrichtenschnipsel aus unterschiedlichen Richtungen des Raumes erklingen und der Eindruck mehrerer gleichzeitig laufender Radiogeräte entsteht. In <em>The Voice of Energy</em> wird die einzelne Vocoder-Stimme dagegen wirkungsvoll in die Höhenebene verlagert, wodurch sie wie eine über dem Hörer schwebende Ansage eines elektrischen Gottes erscheint.</p>
<p>Naturgemäß wirken diese minimalistischen Klangcollagen jedoch weniger spektakulär als die eigentlichen Songs des Albums. Wo lediglich ein oder zwei Klangelemente vorhanden sind, gibt es weniger Möglichkeiten für komplexe Rauminszenierungen als bei den reich instrumentierten Stücken. Dennoch gelingt es dem Atmos-Mix, selbst den experimentelleren Passagen zusätzliche Tiefe und Präsenz zu verleihen. Seine größten Stärken spielt er jedoch dort aus, wo Kraftwerks elektronische Arrangements in voller Ausprägung zu hören sind und sich die zahlreichen Klangschichten frei im Raum entfalten können.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Audio 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"> </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album kann ohne Zuschalten des Fernsehers per Enter-Taste in Dolby Atmos gestartet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray befindet sich kein weiteres Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Radioactivity, Radioland</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiterer sehr schöner Mix von Kraftwerk in Dolby Atmos.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+1 %)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Ausgabe ist frisch auf dem Markt und für ca. 20-25 Euro zu bekommen.<br />
</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">RADIO-ACTIVITY kann auch im Streaming bei Apple Music, Amazon Music und Tidal in Dolby Atmos gehört werden.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 23.06.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://kraftwerk.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Kraftwerk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Human League &#8211; Dare</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 09:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[The Human League]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1981 &#124; STREAMING / Blu-ray &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Album DARE von The Human League ist ein weiterer Klassiker der 80er-Jahre, der vor einiger Zeit von Superdeluxeedition.com auf Blu-ray in Dolby Atmos veröffentlicht wurde. Bereits seit einiger Zeit war der Mix auch auf den Streaming Portalen in Atmos erhältlich. Das Album wurde im Oktober 1981 erstmals veröffentlicht und ist das dritte Studioalbum der Band.</p>
<p>Nach internen Spannungen verließen die Gründungsmitglieder Martyn Ware und Ian Craig Marsh die Band (und gründeten Heaven 17), wodurch Sänger Philip Oakey praktisch vor einem Neuanfang stand. Gemeinsam mit Philip Adrian Wright stellte er kurzfristig eine neue Besetzung zusammen, darunter Joanne Catherall und Susan Ann Sulley, die zunächst eher als visuelle Ergänzung gedacht waren und später zu prägenden Stimmen des Albums wurden.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1981 | STREAMING / Blu-ray | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Album DARE von The Human League ist ein weiterer Klassiker der 80er-Jahre, der vor einiger Zeit von Superdeluxeedition.com auf Blu-ray in Dolby Atmos veröffentlicht wurde. Bereits seit einiger Zeit war der Mix auch auf den Streaming Portalen in Atmos erhältlich. Das Album wurde im Oktober 1981 erstmals veröffentlicht und ist das dritte Studioalbum der Band.</p>
<p>Nach internen Spannungen verließen die Gründungsmitglieder Martyn Ware und Ian Craig Marsh die Band (und gründeten Heaven 17), wodurch Sänger Philip Oakey praktisch vor einem Neuanfang stand. Gemeinsam mit Philip Adrian Wright stellte er kurzfristig eine neue Besetzung zusammen, darunter Joanne Catherall und Susan Ann Sulley, die zunächst eher als visuelle Ergänzung gedacht waren und später zu prägenden Stimmen des Albums wurden.</p>
<p>Die Band stand finanziell unter Druck und musste schnell neues Material liefern, um ihren Vertrag zu rechtfertigen. Erste Demoaufnahmen entstanden in Sheffield, während die Single The Sound of the Crowd bereits andeutete, dass der neue, zugänglichere Ansatz funktionieren könnte. Der Fokus verschob sich weg von experimenteller Elektronik hin zu strukturierten Songs mit stärkerem Pop-Appeal.</p>
<p>Die eigentlichen Aufnahmen fanden zwischen März und September 1981 unter der Leitung von Martin Rushent statt. In seinem Genetic Sound Studio entstand ein Album, das auf den Einsatz von Drum-Machines und Sequencern setzte. Besonders die damals neue Linn LM-1 prägte den Rhythmus vieler Stücke. Gleichzeitig wurde großer Wert auf Details gelegt, etwa durch aufwendige Overdubs oder ungewöhnliche Methoden zur Klangerzeugung, bei denen auch reale Räume für Hall-Effekte genutzt wurden.</p>
<p>Mit der Veröffentlichung entwickelte sich DARE schnell zum kommerziellen Durchbruch. Die Single <em>Don’t You Want Me</em> wurde zum internationalen Hit und trug maßgeblich dazu bei, dass sich das Album millionenfach verkaufte und die Band schlagartig in die erste Reihe des Pop katapultierte.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-6856 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare.jpg" alt="The Human League Dare Dolby Atmos" width="2224" height="501" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-300x68.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-1024x231.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-768x173.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-1536x346.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/442-Screenshot-Human-League-Dare-2048x461.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Tidal App<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 The Things That Dreams Are Made Of – 4:14<br />
2 Open Your Heart – 3:53<br />
3 The Sound of the Crowd – 3:56<br />
4 Darkness – 3:56<br />
5 Do or Die – 5:25<br />
6 Get Carter – 1:02<br />
7 I Am the Law – 4:09<br />
8 Seconds – 4:58<br />
9 Love Action (I Believe in Love) – 4:58<br />
10 Don’t You Want Me – 3:56</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:53</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Atmos-Mix von DARE kommt im Internet nicht besonders gut weg. Vor allem im Quadforum wird er stellenweise regelrecht zerrissen. Ich hatte das Album deshalb schon länger auf meiner Rezensionsliste stehen, es aber immer wieder vor mir hergeschoben. Vor kurzem schrieb mir Mike, dass er sich den Mix angehört habe und ihn gar nicht so schlecht finde. Also habe ich nun selbst einmal genauer hingehört.</p>
<p>Und tatsächlich frage auch ich mich, woher die teils harsche Kritik kommt. Möglicherweise liegt es an einer gewissen Erwartungshaltung. In den vergangenen Jahren gab es einige Atmos-Abmischungen von 80er-Synthpop-Alben, die eindrucksvoll gezeigt haben, was mit diesem Format möglich ist. An diese Referenzklasse reicht DARE zwar nicht heran, doch gleichzeitig handelt es sich keineswegs um einen rein frontlastigen Mix, bei dem praktisch alles nur vorne stattfindet.</p>
<p>Es stimmt allerdings, dass sich direkt hinter dem Hörplatz vergleichsweise wenig abspielt. Vereinzelte Sounds tauchen dort zwar immer wieder auf, über die gesamte Albumlänge betrachtet bleibt der Rear-Bereich jedoch eher zurückhaltend genutzt. Dafür passiert seitlich und insbesondere in den Höhenkanälen umso mehr. Zahlreiche Synthesizerklänge wurden dort positioniert. Dabei hatte ich den Eindruck, dass bassbetonte Sequencer eher bodennah bleiben, während höhere Synthsounds bewusst weiter oben angesiedelt wurden, was einen durchaus interessanten Effekt erzeugt. Auch einzelne Beats tauchen immer wieder in den Heights auf, während Fills gelegentlich seitlich oder leicht hinter dem Hörplatz erscheinen. Zudem wurden die weiblichen Backing Vocals häufig erhöht positioniert. Teilweise schweben einzelne Klänge sogar direkt über dem Kopf umher.</p>
<p>Gerade im hinteren Bereich des Raumes hatte ich dabei oft das Gefühl, dass die hinteren Height-Speaker mehr beschäftigt werden als die klassischen Rear-Lautsprecher am Boden oder teilweise sogar die vorderen Höhenkanäle. Dadurch werden die kritischen Stimmen zumindest etwas nachvollziehbarer. Auf Setups mit lediglich zwei vorderen Höhenlautsprechern dürfte der Mix deutlich frontlastiger wirken. Gleiches gilt vermutlich auch für einen Downmix auf herkömmliches 5.1.</p>
<p>Insgesamt bleibt es ein Mix, bei dem durchaus noch mehr möglich gewesen wäre. Gleichzeitig ist er aber auch deutlich besser als sein Ruf. Ich empfand die Abmischung insgesamt als recht stimmig und atmosphärisch passend zur Musik.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Sound of The Crowd, Open Your Heart</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Guter Atmos Mix, dem aber noch einiges zum sehr gut fehlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 83 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von DARE gibt es bei entsprechendem Abo bei Tidal zu hören. Bei Apple Music konnte ich ihn nicht finden, Amazon Music Unlimited konnte ich nicht überprüfen.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-Ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray wurde von Superdeluxeedition aufgelegt, Restbestände gibt es immer noch im Shop für 25 Pfund. Inklusive Versand kommt man da auf etwa 40 Euro.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 17.05.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.thehumanleague.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von The Human League</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-human-league-dare/">The Human League &#8211; Dare</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<title>The Alan Parsons Project &#8211; I Robot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 17:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Alan Parsons Project]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 &#124; Blu-ray &#124; Pop Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>I ROBOT erschien 1977 als zweites Album des The Alan Parsons Project und wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Ursprünglich sollte das Album deutlich enger an die Robotergeschichten von Isaac Asimov angelehnt sein. Da die Rechte an der konkreten Vorlage jedoch bereits vergeben waren, wurde das Konzept thematisch offener gestaltet. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-i-robot/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 | Blu-ray | Pop Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>I ROBOT erschien 1977 als zweites Album des The Alan Parsons Project und wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Ursprünglich sollte das Album deutlich enger an die Robotergeschichten von Isaac Asimov angelehnt sein. Da die Rechte an der konkreten Vorlage jedoch bereits vergeben waren, wurde das Konzept thematisch offener gestaltet.</p>
<p>Im Zentrum steht nun allgemeiner das Verhältnis von Mensch und Maschine, verbunden mit Fragen nach Kontrolle, Technologie und Identität. In den 70er-Jahren war dies eines der großen Themen und Science Fiction sehr angesagt. Einige Monate zuvor kam Star Wars in die Kinos. Diese inhaltliche Ausrichtung prägt das Album über die gesamte Laufzeit hinweg und gibt den einzelnen Stücken einen gemeinsamen Rahmen.</p>
<p>Wie bei diesem Projekt üblich, arbeiteten Parsons und Woolfson mit einer Vielzahl von Gastmusikern und Sängern. Es gab kein festes Bandgefüge, sondern eine gezielte Auswahl an Stimmen und Instrumentalisten für die jeweiligen Songs. Unter anderem wirkte Steve Harley bei einem Song mit. Ergänzt wurde das durch orchestrale Arrangements von Andrew Powell. Die Kombination aus Studiotechnik, wechselnden Stimmen und klarer Produktion trägt wesentlich zum charakteristischen Gesamtbild bei.</p>
<p>I ROBOT erreichte seinerzeit Platz 9 in den US-Charts. In Deutschland kletterte das Album im September 1977 bis auf Platz 2. Das klappte auch noch ein zweites Mal im Jahr 2025, als es in seiner Deluxe Edition veröffentlicht wurde. Diese enthält das Album auch in Dolby Atmos. Den Mix erstellte Alan Parsons persönlich. Einige Monate später wurde der Mix aber auch auf Einzel-Blu-ray veröffentlicht. Auf den Streaming Portalen habe ich den Dolby Atmos Mix nicht gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6833 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot.jpg" alt="The Alan Parsons Project I Robot Dolby Atmos" width="1200" height="854" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-300x214.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-1024x729.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/05/441-Foto-APP-I-Robot-768x547.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 I Robot – 6:02<br />
2 I Wouldn’t Want to Be Like You – 3:19<br />
3 Some Other Time – 4:05<br />
4 Breakdown – 3:50<br />
5 Don’t Let It Show – 4:21<br />
6 The Voice – 5:21<br />
7 Nucleus – 3:35<br />
8 Day After Day (The Show Must Go On) – 3:43<br />
9 Total Eclipse – 3:05<br />
10 Genesis Ch. 1 V. 32 – 3:37</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 41:05<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch bewegt sich I ROBOT zwischen Pop, Progressive Rock und orchestraler Studioproduktion. Viele Stücke basieren auf eingängigen Songstrukturen, werden aber durch aufwendige Arrangements erweitert. Synthesizer spielen eine zentrale Rolle und erzeugen zusammen mit Chören und orchestralen Elementen eine (für die damalige Zeit) futuristische Klangästhetik, die gut zum inhaltlichen Konzept passt.</p>
<p>Auffällig ist die sehr präzise, fast schon klinische Produktion. Jedes Instrument ist klar definiert im Mix platziert, nichts wirkt zufällig oder roh. Gleichzeitig bleibt die Musik zugänglich, da Melodien und Refrains bewusst im Vordergrund stehen. Diese Verbindung aus technischer Perfektion, konzeptionellem Ansatz und eingängigen Strukturen macht den besonderen Reiz des Albums aus. Mir persönlich ist es an einigen Stellen aber doch etwas zu glatt produziert.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 79 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Eric Woolfson – clavinet, Fender Rhodes, Wurlitzer, piano, organ, keyboards, backing vocals<br />
Alan Parsons – Projectron, Synthi-A Sequencer Programming, acoustic guitar, vocoder, tape loops and effects, backing vocals<br />
David Paton – bass, acoustic guitar, backing vocals<br />
Stuart Tosh – drums, percussion, water gongs<br />
Ian Bairnson – electric and acoustic guitars, backing vocals<br />
Duncan Mackay – keyboards<br />
John Wallace – piccolo trumpet<br />
B.J. Cole – steel guitar<br />
Andrew Powell – Hammond B-3 organ<br />
John Leach – cimbalom, kantele<br />
Lenny Zakatek – vocals<br />
Allan Clarke – vocals<br />
Steve Harley – vocals<br />
Jack Harris – vocals<br />
Peter Straker – vocals<br />
Jaki Whitren – vocals<br />
Dave Townsend – vocals<br />
Hilary Western – soprano vocals<br />
Tony Rivers – backing vocals<br />
John Perry – backing vocals<br />
Stu Calver – backing vocals<br />
The English Chorale – choir<br />
The New Philharmonia Chorus – choir</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bereits im Opener <em>I Robot</em> wird deutlich, dass man es hier mit einem äußerst immersiven Mix zu tun hat. Synthetische Sounds bewegen sich frei im Raum und ziehen den Hörer sofort ins Geschehen. Nach und nach kommen aus dem hinteren Bereich weitere Keyboards und Gitarren hinzu, während sich später in den Höhen ein sehr präsenter, teils leicht harsch wirkender Glockensound entfaltet. Insgesamt fällt auf, dass der Mix stellenweise recht höhenbetont ist. Das wurde bereits von Mike in einer <a href="https://surroundmixe.de/the-alan-parsons-project-the-turn-of-a-friendly-card/">früheren Abmischung von Alan Parsons</a> kritisiert und zeigt sich auch hier immer wieder, hält sich jedoch insgesamt noch im Rahmen.</p>
<p>Was die Verteilung im Dolby-Atmos-Raum betrifft, werden sowohl die Höhenkanäle als auch die hinteren Lautsprecher intensiv genutzt. Vor allem Gitarren und Keyboards tauchen regelmäßig im Rear-Bereich auf, während solierende Passagen häufig nach oben verlagert werden, um sich klar vom restlichen Geschehen abzuheben. Auch Chöre spielen eine wichtige Rolle und profitieren stark von der räumlichen Platzierung. Besonders auffällig ist das bei <em>Total Eclipse</em>, das nahezu vollständig aus vielschichtigen Chorarrangements besteht, die sich über den gesamten Raum erstrecken. Dabei entsteht eine fast schon cineastische Wirkung, die unweigerlich Assoziationen zum Film 2001 und seinem schwarzen Monolithen hervorruft.</p>
<p>Vor allem die instrumentalen Stücke profitieren von dieser Herangehensweise, da Alan Parsons hier deutlich freier mit der räumlichen Verteilung umgeht. Die Gesangstitel sind zwar ebenfalls über weite Strecken sehr sauber umgesetzt, wirken im Vergleich jedoch etwas konservativer. Schlagzeug, Bass und Leadgesang bleiben meist klassisch in der Front verankert, wodurch nicht immer das volle Potenzial der Raumabbildung ausgeschöpft wird.</p>
<p>Der 5.1-Mix unterscheidet sich dabei leicht vom Downmix des Atmos-Mixes. Letzterer wirkt insgesamt etwas weiter, halliger und tendenziell auch höhenlastiger, im Vergleich dazu erschien mir der 5.1-Mix dann etwas zu dumpf und ja auch irgendwie etwas leblos.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM 96/24 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>I ROBOT startet auf der Blu-ray per Entertaste aus dem Menü heraus direkt in Dolby Atmos, ohne dass man sich vorher durchs Menü quälen muss. Ebenfalls enthalten ist der Original-Stereomix</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray gibt es als Bonus ein Musikvideo (nicht in HD) und ein Interview mit Eric Woolfson (19 Min).</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Voice, Total Eclipse</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt ein größtenteils sehr guter Atmos Mix.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix<br />
+ Bonus (+ 1 %)<br />
+ High Res (+1%)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Ausgabe:</em> </span>Die Deluxe Ausgabe ist 2025 erschienen, enthält 4 CDs, 2LPs und eine Blu-ray und kostet knapp 200 Euro. EAN: 0711297534108</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray-Einzelausgabe:</em> </span>Wer es günstig mag, kommt mit der Blu-ray klar. 26 Euro! EAN: 0711297534160</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Ältere SACD-Ausgabe:</em> </span>Kleiner Hinweis: Es gibt auch eine SACD von I ROBOT. Diese ist aber nur in Stereo. Kein Surroundmix drauf!</p>
<p><em>Stand: 07.05.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.the-alan-parsons-project.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von The Alan Parsons Project</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Björk &#8211; Medúlla</title>
		<link>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Björk]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6792</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 &#124; SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) &#124; Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Weiterlesen …</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 | SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) | Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">5.1-Mix</a>  |  <a href="#atmos">Dolby Atmos</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen.</p>
<p>MEDÚLLA unterscheidet sich von den vorangegangenen Alben dadurch, dass Björk den Fokus nahezu vollständig auf die menschliche Stimme als Klangquelle legt. Nach dem stark elektronisch geprägten und verträumten <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a> suchte sie bewusst nach einem Gegenentwurf und entwickelte die Idee, ein Album zu erschaffen, das fast ausschließlich aus vokalen Elementen besteht. Statt klassischer Instrumentierung kommen Beatboxing, Chöre, Kehlgesang und vielschichtige Gesangsspuren zum Einsatz, die wie Instrumente arrangiert und geschichtet werden.</p>
<p>Für die Umsetzung arbeitete sie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Vokalisten zusammen, darunter Mike Patton, Rahzel oder Tanya Tagaq. Die Aufnahmen entstanden über mehrere Jahre hinweg an verschiedenen Orten und nicht in einem klassischen, abgeschlossenen Studioprozess. Dadurch wirkt das Album weniger wie ein homogen produziertes Werk, sondern eher wie ein Mosaik aus unterschiedlichsten vokalen Ansätzen, die sich um Björks kompositorischen Kern gruppieren.</p>
<p>Seit letztem Jahr sind im Streaming alle Studioalben von Björk in Dolby Atmos aufgetaucht. Bereits vor 20 Jahren wurden alle bisher erschienenen Alben in Surround abgemischt und als „Surrounded“ veröffentlicht. Ich habe bereits etliche davon rezensiert. Auch MEDÚLLA ist damals als SACD und auch als DVD-Audio erschienen. Aus diesem Grund will ich in dieser Rezension sowohl auf den alten 5.1-Mix als auch auf die neue Dolby-Atmos-Abmischung eingehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6815 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="872" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-300x218.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-1024x744.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-768x558.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  </span><span style="color: #800000;">1 Pleasure Is All Mine – 3:26<br />
2 Show Me Forgiveness – 1:23<br />
3 Where Is the Line – 4:41<br />
4 Vökuró – 3:14<br />
5 Öll Birtan – 1:52<br />
6 Who Is It – 3:57<br />
7 Submarine – 3:13<br />
8 Desired Constellation – 4:55<br />
9 Oceania – 3:24<br />
10 Sonnets / Unrealities XI – 1:59<br />
11 Ancestors – 4:08<br />
12 Mouth’s Cradle – 3:59<br />
13 Miðvikudags – 1:24<br />
14 Triumph of a Heart – 4:04</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:56</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Stilistisch bewegt sich MEDÚLLA weitgehend im Grenzbereich zwischen Pop, Avantgarde und experimenteller Vokalmusik. Klassische Songstrukturen sind zwar noch erkennbar, werden aber häufig durch ungewöhnliche Klangflächen, rhythmische Vokalpattern und abrupte Wechsel aufgebrochen. Viele Stücke wirken weniger wie traditionelle Songs, sondern eher wie klangliche Studien, in denen Stimmen unterschiedliche Funktionen übernehmen – mal als Rhythmusinstrument, mal als harmonisches Fundament oder als geräuschhafte Textur. Gerade diese konsequente Reduktion auf die Stimme sorgt dafür, dass vertraute Hörgewohnheiten kaum greifen.</p>
<p>Auffällig ist zudem die enorme Bandbreite an vokalen Ausdrucksformen. Von klaren, fast schon hymnischen Passagen bis hin zu archaisch wirkendem Kehlgesang oder abstrakten Lautfolgen deckt das Album ein breites Spektrum ab. Dabei entstehen dichte, teils körperlich wirkende Klangräume, die weniger auf eingängige Melodien als auf Atmosphäre und Struktur setzen. Gleichzeitig blitzen immer wieder zugänglichere Momente auf, die als Ankerpunkte dienen und das Album trotz seiner Sperrigkeit zusammenhalten.</p>
<p>Gerade diese ungewöhnlichen Arrangements machen MEDÚLLA für eine Abmischung in Surround bzw. Dolby Atmos spannend. Tatsächlich habe ich mir das Album in Stereo nur wenige Male angehört und es dann schnell wieder beiseitegelegt. Erst als ich mir einige Jahre später die SACD gekauft habe (eher aus Sammelleidenschaft, da sie recht günstig war, als aus echtem Hörinteresse) habe ich das Album zunehmend zu schätzen gelernt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Björk – lead vocals, arrangement, programming, choir arrangement, bass line, bass synth, piano<br />
Tagaq – Inuit throat singing<br />
Mike Patton – vocals<br />
Robert Wyatt – vocals<br />
Rahzel – beatboxing<br />
Shlomo – beatboxing<br />
Dokaka – beatboxing<br />
Gregory Purnhagen – human trombone<br />
The Icelandic Choir – choral vocals<br />
The London Choir – choral vocals<br />
Nico Muhly – piano<br />
Mark Bell – bass synthesizer, programming<br />
Peter Van Hooke – gong<br />
Little Miss Spectra – programming<br />
Matmos – programming<br />
Olivier Alary – programming<br />
Valgeir Sigurdsson – programming</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="Mix"></a>Der 5.1-Surroundmix auf SACD (und DVD-Audio):</strong></h2>
<p>Auf dem Album werden etwa 90 % aller hörbaren Sounds durch Stimme und Mund erzeugt, während der restliche Anteil – vorwiegend Elektronik und Synthesizer – bei rund 10 % liegt. Die Grenzen sind dabei jedoch teilweise fließend, da auch Stimmen gelegentlich verfremdet werden und dann verzerrt oder nicht mehr eindeutig menschlich klingen. Als Beispiel wäre hier der flirrende Synthie-Sound in <em>Desired Constellation</em> genannt. Es ist eine bis zur Unkenntlichkeit verfremdete Gesangspassage Björks aus dem Song <em>Hidden Place</em> des vorangegangenen Albums <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a>.</p>
<p>Im Surround-Mix lassen sich die zahlreichen Stimmen sehr gut unterscheiden, da sie äußerst raumfüllend verteilt sind. Egal ob Beatboxing, Kehlgesang, die unterschiedlichen stimmlichen Klangfarben, die Björk ohnehin beherrscht, oder die Chöre – alles ist klar separiert und diskret im Raum platziert.</p>
<p>Auffällig ist, dass Björks Leadgesang nur selten klassisch in der Front zu finden ist. Das war zwar auch auf anderen Surround-Veröffentlichungen von ihr häufig der Fall, doch auf MEDÚLLA wird dieser Ansatz noch konsequenter umgesetzt. In vielen Stücken ist ihre Stimme teilweise weit im Raum nach hinten verlagert, sodass mitunter der Eindruck entsteht, sie befinde sich direkt hinter dem Hörplatz oder sogar „im Kopf“ des Hörers – ein ungewöhnlicher, aber sehr interessanter Effekt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6812" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="515" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-300x129.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-1024x439.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-768x330.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Auch die Chöre sind meist seitlich und im hinteren Bereich aufgebaut, während die Human Beatbox je nach Stück sowohl vorne als auch hinten positioniert wird. Soundeffekte, ob vokal erzeugt oder synthetisch, bewegen sich teilweise frei durch den Raum. Tatsächlich entsteht dabei gelegentlich der Eindruck, man würde das Album bereits in Atmos hören, da die Abmischung stellenweise erstaunlich modern und dreidimensional wirkt.</p>
<p>Durch die häufige Platzierung des Leadgesangs im hinteren Bereich kann es stellenweise so wirken, als leide die Balance etwas darunter, da sich vieles im Rear-Bereich konzentriert, während die Front vergleichsweise zurückhaltend genutzt wird. Insgesamt fällt das jedoch nur selten negativ ins Gewicht.</p>
<p>Einige Stücke sind deutlich reduzierter arrangiert und wirken entsprechend weniger spektakulär. <em>Desired Constellation</em> ist ein gutes Beispiel dafür. Gerade hier zeigt sich, wie wirkungsvoll auch minimalistische Arrangements im Surround funktionieren, die räumliche Verteilung ist auch hier sehr gelungen. Für mich zählt der Track zu den Highlights des Mixes, ebenso wie das abschließende Stück, bei dem noch einmal das gesamte Spektrum vokaler Möglichkeiten ausgeschöpft wird und das trotz des A-cappella-Ansatzes erstaunlich poppig und tanzbar wirkt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Desired Constellation, Triumph of a Heart</p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate auf der SACD und DVD-Audio: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DSD 5.1 (SACD)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS  5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD beginnt automatisch mit dem 5.1-Mix (sofern dies in den Einstellungen des Players entsprechend aktiviert wurde). Wie es sich auf der DVD-Audio verhällt, weiß ich nicht.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Es gibt kein Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Bewertung SACD Ausgabe:</strong></p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Sound und räumlicher Mix.<br />
+ High Resolution (+1 %)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #333399; font-size: 14pt;">GESAMTWERTUNG SACD: 92 %</span></strong></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6813 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla Dolby Atmos" width="2224" height="679" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1024x313.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1536x469.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-2048x625.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><br />
<span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="atmos"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></h2>
<p>Der 5.1-Mix ist bereits sehr referenzwürdig, der Dolby-Atmos-Mix legt jedoch erwartungsgemäß noch eine deutliche Schippe drauf. Das liegt vor allem an zwei Aspekten. Zum einen an der Einbeziehung der Höhenkanäle. Vor allem verschiedene Chöre, Männer- wie Frauenstimmen, werden breit über den Raum hinweg in den oberen Ebenen verteilt und wirken dabei wie schwebende Klangwolken. Gleichzeitig bleiben sie hervorragend separiert und verlieren sich nicht in einem diffusen Gesamtklang.</p>
<p>Zum anderen wurde Björks Leadgesang deutlich stärker in die Front gezogen. Besonders in den späteren Stücken ist er zudem leicht erhöht positioniert. Das sorgt insgesamt für mehr Klarheit und Präzision. Während im 5.1-Mix der Gesang teilweise sehr weit in den Raum verlagert wurde, was zwar für Immersion sorgte, aber auf Kosten der Ortbarkeit ging, wirkt die Atmos-Abmischung hier deutlich ausgewogener. Dadurch treten die übrigen Stimmen, das Beatboxing und auch die sporadischen elektronischen Elemente noch klarer hervor und gewinnen zusätzlich an Plastizität.</p>
<p>Es ist fast müßig zu erwähnen, dass die Vielzahl an Stimmen, Gesängen sowie menschlichen und verfremdeten Lauten im gesamten Raum verteilt ist und sich bei jedem Hördurchgang neue Details entdecken lassen. Gerade diese permanente Bewegung und Staffelung im Raum macht einen großen Reiz dieser Abmischung aus.</p>
<p>Der Mix bewegt sich damit auf sehr hohem Niveau und kann durchaus als Vorzeigeproduktion gelten, die das Potenzial von Dolby Atmos eindrucksvoll demonstriert. Eigentlich wäre die volle Punktzahl gerechtfertigt, wäre da nicht ein kurzer Moment, der das Gesamtbild minimal trübt. Im zweiten Stück, das im Wesentlichen nur aus Björks Solostimme und etwas Hall besteht, fehlt naturgemäß die räumliche Opulenz. Es wirkt daher fast ein wenig ungerecht, dass ausgerechnet diese reduzierte Passage die Gesamtwertung leicht nach unten zieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399; font-size: 14pt;"><strong>Wertung Dolby Atmos Mix: 99 %</strong></span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp in Dolby Atmos:</strong></p>
<p>Vekuró, Ancestors</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Beide Mixe sind Referenzwürdig, der Atmos Mix noch mehr!</p>
<h6></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD:</em> </span>Die SACD ist immer noch recht günstig für ca. 15 Euro zu bekommen. z.B. bei JPC. EAN: 5016958061029</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio:</em> </span>Auch die DVD-Audio lässt sich noch für einen ähnlichen Preis erwerben. EAN: 5016958061203</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>STREAMING:</em> </span>Alle Alben von Björk gibt es seit 2025 in Dolby Atmos zu hören. Verfügbar bei Apple Music, Amazon Music und Tidal.</p>
<p><em>Stand: 26.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.bjork.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Björk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>Isao Tomita – Pictures At An Exhibition</title>
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					<comments>https://surroundmixe.de/isao-tomita-pictures-at-an-exhibition/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mike W.K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:56:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Tomita]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6658</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 &#124; SACD (4.0) &#124; </span></span><span style="color: #800000;"><span style="font-size: medium;">Modern Classical / Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<hr data-start="140" data-end="143" />
<p data-start="145" data-end="897">Mit PICTURES AT AN EXHIBITION bin ich in meiner Teenagerzeit in die Welt von Tomita eingestiegen. Offenbar war ich zu dieser Zeit musikalisch schon recht aufgeschlossen, denn das Werk wurde im Musikunterricht gehört und besprochen (es ist keine leichte Kost!). Tatsächlich hatte einer meiner Schulkameraden eine Musikkassette (ja, das gab es alternativ zu LPs) von dem Album, konnte aber mit der Musik nichts anfangen. So bekam ich die Kassette geschenkt. Ende 1990 habe ich die dann als CD für 25,90 DM in der Lärche in Stuttgart gekauft, damals der größte Plattenladen im Süden von Deutschland. Die CD ist von 1984 und kein Remaster. 2014 erschien das Werk dann auf einer hybriden SACD in Stereo und Quadrophonie. Um den Quadromix geht es in dieser Besprechung.</p>
<p data-start="899" data-end="1167">Das Werk „Bilder einer Ausstellung“ wurde vom russischen Komponisten Modest Mussorgski im Jahre 1874 als Klavierkomposition erschaffen. Die einzelnen Stücke beschreiben musikalisch Gemälde und Zeichnungen seines Freundes Viktor Hartmann, der ein Jahr zuvor verstarb.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-pictures-at-an-exhibition/">Isao Tomita – Pictures At An Exhibition</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 | SACD (4.0) | </span></span><span style="color: #800000;"><span style="font-size: medium;">Modern Classical / Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<hr data-start="140" data-end="143" />
<p data-start="145" data-end="897">Mit PICTURES AT AN EXHIBITION bin ich in meiner Teenagerzeit in die Welt von Tomita eingestiegen. Offenbar war ich zu dieser Zeit musikalisch schon recht aufgeschlossen, denn das Werk wurde im Musikunterricht gehört und besprochen (es ist keine leichte Kost!). Tatsächlich hatte einer meiner Schulkameraden eine Musikkassette (ja, das gab es alternativ zu LPs) von dem Album, konnte aber mit der Musik nichts anfangen. So bekam ich die Kassette geschenkt. Ende 1990 habe ich die dann als CD für 25,90 DM in der Lärche in Stuttgart gekauft, damals der größte Plattenladen im Süden von Deutschland. Die CD ist von 1984 und kein Remaster. 2014 erschien das Werk dann auf einer hybriden SACD in Stereo und Quadrophonie. Um den Quadromix geht es in dieser Besprechung.</p>
<p data-start="899" data-end="1167">Das Werk „Bilder einer Ausstellung“ wurde vom russischen Komponisten Modest Mussorgski im Jahre 1874 als Klavierkomposition erschaffen. Die einzelnen Stücke beschreiben musikalisch Gemälde und Zeichnungen seines Freundes Viktor Hartmann, der ein Jahr zuvor verstarb.</p>
<p data-start="1169" data-end="1649">Es gibt viele verschiedene Fassungen von diesem Werk. Bekannt dürften sein (Liste mit Werken, die ich selbst auf CD habe):<br data-start="1291" data-end="1294" />• Maurice Ravel – Orchesterfassung von 1922<br data-start="1337" data-end="1340" />• Leopold Stokowski – Orchesterfassung von 1939<br data-start="1387" data-end="1390" />• Emerson, Lake and Palmer – Progressive-Rock-Fassung von 1970<br data-start="1452" data-end="1455" />• Isao Tomita – Version auf Moog-Synthesizern von 1975<br data-start="1509" data-end="1512" />• Vladimir Ashkenazy – Orchesterfassung von 1982; meine Doppel-CD enthält auch die Klavierfassung und m. E. die beste Orchesterversion.</p>
<p data-start="1651" data-end="2067">Zur vorliegenden japanischen SACD-Version hätte ich gern das ein oder andere aus den Liner Notes der SACD zitiert, was mir jedoch nicht möglich ist, da ich kein Japanisch lesen kann. Denn das neu gestaltete Booklet enthält sechs Seiten mit bestimmt interessanten Informationen. Was das originale Veröffentlichungsdatum betrifft, habe ich hier 1974 auf dem Booklet der CD stehen, die CD selbst hat 1975 aufgedruckt.</p>
<p data-start="2069" data-end="2190" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Auch dieses Album erschien als 7&#8243;-Cine-Reel, ¼&#8220;-Tonband mit 7 ½ ips Geschwindigkeit in diskreter Quadrophonie und auf LP.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6663" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg" alt="Tomita Pictures at An Exhibition SACD Quad-Mix" width="2000" height="1740" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-300x261.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-1024x891.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-768x668.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-1536x1336.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Promenade: Gnomes &#8211; 4:46<br />
2 Promenade: The Old Castle &#8211; 6:21<br />
3 Promenade: Tuileries &#8211; 1:28<br />
4 Bydlo &#8211; 3:17<br />
5 Promenade: Ballet Of The Chicks In Their Shell &#8211; 2:05<br />
6 Samuel Goldenberg And Schmuyle &#8211; 3:06<br />
7 The Market Place At Limoges &#8211; 1:13<br />
8 Catacombs &#8211; 2:38<br />
9 Con Mortuis In Lingua Mortua &#8211; 2:10<br />
10 The Hut Of Baba Yaga &#8211; 3:44<br />
11 The Great Gate At Kiev &#8211; 6:21<br />
Bonus Tracks:<br />
12 Scheherazade (Rimsky-Korsakov) &#8211; 4:34<br />
13 The Sea Named &#8222;Solaris&#8220; (J. S. Bach, Tomita) &#8211; 5:19</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 47:02</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p data-start="267" data-end="599">Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Synthesizern sind vielfältig und bieten noch mehr Auswahl an Klängen als Klavier und Orchester. Schon als Teenager war ich beeindruckt von <em data-start="439" data-end="455">The Old Castle</em> und <em data-start="460" data-end="482">Ballet of the Chicks</em>, denn ich konnte mir sofort vorstellen, wie das entsprechende Bild möglicherweise aussah, das Hartmann gemalt hat.</p>
<p data-start="601" data-end="994">Auch finde ich die musikalische Gestaltung der Promenade gelungen, sie führen direkt zum Bild (Tracks 1, 2, 3 und 5). <em data-start="721" data-end="763">Tuileries (Dispute d&#8217;enfants après jeux)</em> ist flott, verspielt und gibt die Szene der streitenden Kinder im Park wieder. Der Ochsenkarren (<em data-start="861" data-end="868">Bydlo</em>) ist getragen, gemächlich und langsam. Elektronische Chorklänge (Wie hat er die erzeugt? Großartig!) verstärken den Effekt.</p>
<p data-start="996" data-end="1192">Die Küken in ihren Schalen werden auch von einer Promenade eingeführt, es zwitschert und gackert von allen Seiten. Eine lustige und phantasievolle Interpretation ist Isao Tomita hier gelungen.</p>
<div id="attachment_6662" style="width: 2010px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6662" class="size-full wp-image-6662" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg" alt="" width="2000" height="1742" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-300x261.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-1024x892.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-768x669.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/CD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_1-1536x1338.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-6662" class="wp-caption-text">CD-Ausgabe von 1984</p></div>
<p data-start="1194" data-end="1427">Schwieriger vorzustellen, was die beiden Juden <em data-start="1241" data-end="1260">Samuel Goldenberg</em> und <em data-start="1265" data-end="1275">Schmuyle</em> zu diskutieren haben, es scheint durchaus kontrovers zu sein. Die beiden sehr verschiedenen Charaktere werden musikalisch entsprechend wiedergegeben.</p>
<p data-start="1429" data-end="1600">Der Markt von Limoges (<em data-start="1452" data-end="1480">Limoges – The Market Place</em>) ist ein buntes Durcheinander, dementsprechend geht es auch heftig chaotisch, mal dissonant, mal melodisch zur Sache.</p>
<p data-start="1602" data-end="1825">Die Katakomben (<em data-start="1618" data-end="1629">Catacombs</em>) sind dunkel, langsam und getragen. Orgelklänge und Chorklänge sind präsent, sowie ein fließender Übergang zu <em data-start="1740" data-end="1770">Cum Mortuis in Lingua Mortua</em>. Die beiden Stücke gehören auch thematisch zusammen.</p>
<p data-start="1827" data-end="2163">Die Hütte der Hexe Baba Yaga (<em data-start="1857" data-end="1893">The Hut on Fowl’s Legs (Baba Yaga)</em>) ist wieder sehr abgefahren, schneller und voller Effekte und Wechsel. Fließend ist der letzte Übergang mit einem musikalischen Zitat aus den <em data-start="2036" data-end="2048">Promenaden</em> in <em data-start="2052" data-end="2076">The Great Gate at Kiev</em>. Majestätische Klänge und Tiefe beschreiben musikalisch dieses Bauwerk auf dem Bild.</p>
<p data-start="1827" data-end="2163"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6665" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3.jpg" alt="Tomita Pictures at An Exhibition SACD Quad-Mix" width="2000" height="957" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3-300x144.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3-1024x490.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3-768x367.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_3-1536x735.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="2165" data-end="2339">Die Moog-Klänge sind insgesamt vertraut, sie haben Charakter. Walter Carlos nutzte sie bereits seit 1968 auf SWITCHED ON BACH, oder die Beatles 1969 auf <a href="https://surroundmixe.de/the-beatles-abbey-road/">ABBEY ROAD</a>.</p>
<p data-start="2341" data-end="2468" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Es gibt zudem zwei Bonus-Tracks, die nicht zum Werk selbst gehören. Sie sind ebenfalls gelungen, und auch der Quad-Mix ist gut.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 90 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p align="center"><span style="color: #800000;">Isao Tomita – Synthesizer</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Produktion:<br />
</span><span style="color: #800000;">Isao Tomita – 4.0 Mix</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Mix und Sound:</strong></p>
<p data-start="270" data-end="784">Es beginnt gleich sehr lebhaft: Der Vocalsynthesizer kommt aus allen Richtungen während der ersten <em data-start="369" data-end="380">Promenade</em>. Es wabert, und das Theremin ist vorne, und die Sounds kreisen auf den vier Lautsprechern um einen herum. Die zweite Promenade ist weniger lebhaft inszeniert, was passend zum Übergang zu <em data-start="570" data-end="586">The Old Castle</em> passt. Das alte Schloss oder eine Burg kann ich mir so in exponierter Lage mit Nebelschwaden drumherum vorstellen. Der Mix verteilt die elektronischen Klänge sehr räumlich, um dies zu verstärken.</p>
<p data-start="270" data-end="784"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6664" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg" alt="Tomita Pictures at An Exhibition SACD Quad-Mix" width="2000" height="1802" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2-300x270.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2-1024x923.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2-768x692.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_2-1536x1384.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="786" data-end="1273">Der Surround-Panner kommt sehr intensiv bei dem Kükenballett (in Nr. 5) zum Einsatz, aber nicht nur dort. Beeindruckend ist die Tiefe der Katakomben (8.), es wird sehr viel Hall verwendet, was sich in <em data-start="987" data-end="1017">Cum Mortuis in Lingua Mortua</em> fortsetzt. Die chaotische Hütte der Baba Yaga ist entsprechend auch im Mix lebhafter und chaotischer, während <em data-start="1128" data-end="1152">The Great Gate at Kiev</em> hier strukturierter mit weniger kreisenden Sounds auskommt. Das passt sehr gut und ist dadurch nicht weniger immersiv.</p>
<p data-start="1275" data-end="1413">Zu <em data-start="1278" data-end="1299">A Sea Named &#8222;Solaris&#8220;</em>: Hier inszeniert Tomita das Meeresrauschen mit dem Moog, und der Mix lässt den Zuhörer räumlich am Meer stehen.</p>
<p data-start="1415" data-end="1505" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Insgesamt: guter Klang aus vier gleichberechtigten Lautsprechern mit lebhaften Bewegungen.</p>
<p data-start="1415" data-end="1505" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6661" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4.jpg" alt="Tomita Pictures at An Exhibition SACD Quad-Mix" width="2000" height="1031" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4-300x155.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4-1024x528.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4-768x396.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/SACD_Pictures_Rezi_Bilder_Tomita_4-1536x792.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>90 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">SACD DSD 5.1 (4.0, Center und LFE sind leise)</span></span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">SACD DSD 2.0</span></span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">CD Audio</span></span></h6>
<h6 style="text-align: center;"></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Einlegen, loslegen!</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>keine, SACD.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Old Castle, Ballet Of The Chicks In Their Shell</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Spannende Interpretation von Tomita, sehr guter Klang und interessanter quadrophonischer Mix, aber auch kein easy listening, sondern anspruchsvoll. Empfehlenswert!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: </em></span>gebraucht ca. 18…40€ + Zusatzkosten wie Versand</p>
<p>Stand: 07.04.2026</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Isao Tomita – Planets</title>
		<link>https://surroundmixe.de/isao-tomita-planets/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mike W.K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 10:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Tomita]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6641</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 &#124; SACD (4.0) &#124; </span></span><span style="color: #800000;"><span style="font-size: medium;">Modern Classical / Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>Der britische Komponist Gustav Holst – 21.09.1874 bis 25.05.1934 – komponierte zwischen 1914 und 1916 die siebensätzige Orchestersuite „Die Planeten“. Isao Tomita (1936–2016) veröffentlichte 1976 seine bearbeitete und auf dem Synthesizer gespielte Version. Bereits 1976 gab es auf einem Tonband in 7 ½ ips Geschwindigkeit einen diskreten Quad-Mix sowie eine Version auf LP zu kaufen.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 | SACD (4.0) | </span></span><span style="color: #800000;"><span style="font-size: medium;">Modern Classical / Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p><strong>Von Mike W.K.</strong></p>
<p>Der britische Komponist Gustav Holst – 21.09.1874 bis 25.05.1934 – komponierte zwischen 1914 und 1916 die siebensätzige Orchestersuite „Die Planeten“. Isao Tomita (1936–2016) veröffentlichte 1976 seine bearbeitete und auf dem Synthesizer gespielte Version. Bereits 1976 gab es auf einem Tonband in 7 ½ ips Geschwindigkeit einen diskreten Quad-Mix sowie eine Version auf LP zu kaufen.</p>
<p>Dieses Album habe ich in zwei Versionen:<br />
a) CD von 1991 in Dolby Surround.<br />
b) SACD von 2011, bearbeitet, in Quadrophonie und mit einem zusätzlichen Stück.</p>
<p>Diese japanische SACD von 2011 wird besprochen.</p>
<div id="attachment_6646" style="width: 2010px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6646" class="size-full wp-image-6646" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg" alt="Tomita The Planets SACD" width="2000" height="1767" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-300x265.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-1024x905.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-768x679.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-1536x1357.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-6646" class="wp-caption-text">SACD</p></div>
<p>Das Booklet wurde gegenüber der CD neu gestaltet, auch das Cover unterscheidet sich aufgrund der Neugestaltung. Allerdings ist der Text in Japanisch gehalten und nur wenige Informationen sind in englischer Sprache vorhanden.</p>
<p>Tomita verwendet u. a. folgende Geräte gemäß Booklet von 2011: Moog 55 (1973), Roland Jupiter-80 (2011), Roland GAIA SH-01 (2010), Roland VP-7 (Vocal Processor), Roland VP-770 (2009), Roland SD-50 sowie zur späteren Bearbeitung die Steinberg-Software Nuendo (die es heute noch gibt). Inwieweit die Geräteliste zutreffend ist, kann ich jedoch nicht beurteilen. Wahrscheinlich wurde das Album überarbeitet.</p>
<div id="attachment_6644" style="width: 2010px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6644" class="size-full wp-image-6644" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg" alt="Tomita The Planets Dolby Surround CD" width="2000" height="1778" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-300x267.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-1024x910.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-768x683.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_1-1536x1366.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-6644" class="wp-caption-text">Dolby Surround CD</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Mars &#8211; 11:07<br />
2 Venus &#8211; 9:21<br />
3 Mercury &#8211; 4:44<br />
4 Jupiter &#8211; 7:33<br />
5 Itokawa And Haybusa &#8211; 3:24<br />
6 Saturn &#8211; 7:58<br />
7 Uranus – Neptune &#8211; 9:14</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 53:27</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p data-start="188" data-end="421">Tomita hat auf seine eigene Art Holsts „Die Planeten“ elektronisch vertont. Es ist anzumerken, dass dies 1976 geschah, weit vor digitalen Audio-Workstations und Digitalisierung, und rein mit analogen Synthesizern eingespielt wurde.</p>
<p data-start="423" data-end="549">Gustav Holsts klassische Komposition habe ich sehr lange nicht gehört. Aber das Original ist unverkennbar und herauszuhören.</p>
<ol data-start="551" data-end="2618">
<li data-start="551" data-end="888">
<p data-start="554" data-end="888"><em data-start="554" data-end="581">Mars (The Bringer of War)</em><br data-start="581" data-end="584" />Der Anfang wirkt wie ein Raketenstart zu den Planeten, so die Interpretation von Isao Tomita. Dieser Track hätte auch gut zu einem SF-Film wie Star Wars gepasst. Ich habe mich sowieso immer wieder gefragt, warum in SF-Filmen Orchestermusik verwendet wurde. Synthesizer passen da doch im Grunde perfekt?</p>
</li>
<li data-start="890" data-end="1110">
<p data-start="893" data-end="1110"><em data-start="893" data-end="923">Venus (The Bringer of Peace)</em><br data-start="923" data-end="926" />Es fängt mit einer Frauenstimme an, einer synthetischen. Das Stück ist insgesamt ruhig und friedlich, passend zum Titel. Die Räumlichkeit des Mixes trägt hier auch deutlich dazu bei.</p>
</li>
<li data-start="1112" data-end="1276">
<p data-start="1115" data-end="1276"><em data-start="1115" data-end="1147">Mercury (The Winged Messenger)</em><br data-start="1147" data-end="1150" />Der geflügelte Bote ist musikalisch ziemlich verspielt. Tomita setzt viele interessante analoge Sounds und Effekte dazu ein.</p>
</li>
<li data-start="1278" data-end="1541">
<p data-start="1281" data-end="1541"><em data-start="1281" data-end="1315">Jupiter (The Bringer of Jollity)</em><br data-start="1315" data-end="1318" />Der Jupiter bringt die Fröhlichkeit. Dem wird Tomitas Interpretation durchaus gerecht. Etwa bei 5:25 gibt es eine Sequenz, die sich wie ein landendes Flugzeug anhört und mir aus <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-the-bermuda-triangle/">BERMUDA TRIANGLE</a> (1978) bekannt vorkommt.</p>
</li>
<li data-start="1543" data-end="2006">
<p data-start="1546" data-end="2006"><em data-start="1546" data-end="1568">Itokawa and Hayabusa</em><br data-start="1568" data-end="1571" />Die Asteroidensonde „Wanderfalke“ wurde am 9. Mai 2003 zum Asteroiden (25143) Itokawa gestartet, und der Lander wurde am 12.11.2005 auf dem Asteroiden abgesetzt. Es folgte die Rückkehr zur Erde mit einer weichen Landung am 13.06.2011. Dieses Stück ist von Tomita selbst und auch erst auf der SACD-Veröffentlichung von 2011 zu hören. Er vertont dieses Ereignis mit abgefahrenen Soundeffekten, gepaart mit ruhigen, flächigen Klängen.</p>
</li>
<li data-start="2008" data-end="2158">
<p data-start="2011" data-end="2158"><em data-start="2011" data-end="2044">Saturn (The Bringer of Old Age)</em><br data-start="2044" data-end="2047" />Ruhig und gemächlich ist das Alter (offensichtlich), Orgelklänge und ordentlich Tiefbass unterstreichen dies.</p>
</li>
<li data-start="2160" data-end="2618">
<p data-start="2163" data-end="2618"><em data-start="2163" data-end="2186">Uranus (The Magician)</em> – <em data-start="2189" data-end="2211">Neptune (The Mystic)</em><br data-start="2211" data-end="2214" />Die beiden äußeren Planeten hat Isao Tomita entsprechend vertont (früher gab es noch einen Planeten mehr, den Pluto, der mittlerweile zum Zwergplaneten degradiert wurde. Pluto wurde aber erst am 18.02.1930 entdeckt, also nachdem Holst die Planeten komponierte).<br data-start="2475" data-end="2478" />Der Zauberer wird erneut unterstützt durch weibliche, magische synthetische Stimmen. Und das Magische geht fließend in das Mystische über.</p>
</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6647" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg" alt="Tomita The Planets SACD" width="2000" height="955" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-300x143.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-1024x489.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-768x367.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-1536x733.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="2620" data-end="2723" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Unterschiede zur CD:<br data-start="2644" data-end="2647" />Die Dolby-Surround-CD hat Track 5 nicht, Track 4 und 6 sind zusammengefasst.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p align="center"><span style="color: #800000;">Isao Tomita – Synthesizer</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Produktion:<br />
</span><span style="color: #800000;">Isao Tomita – 4.0 Mix</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Mix und Sound:</strong></p>
<p data-start="156" data-end="447">Der Mix ist so etwas von immersiv, obwohl er „nur“ quadrophonisch ist. Alle vier Lautsprecher sind voll gleichberechtigt. Einen Subwoofer kannte man zu Zeiten der Quadrophonie in dem Sinne noch nicht, bei mir ist die Low-Frequency-Extension am Receiver entsprechend konfiguriert und aktiv.</p>
<p data-start="449" data-end="637">Es geschieht permanent etwas um einen herum, auch Surround-Panner gab es schon früher. Und davon macht Isao Tomita reichlich Gebrauch. Dadurch wirkt der Mix sehr lebhaft und interessant.</p>
<p data-start="449" data-end="637"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6649" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4.jpg" alt="Tomita The Planets SACD" width="2000" height="1044" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4-300x157.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4-1024x535.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4-768x401.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_4-1536x802.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="639" data-end="703">Insbesondere bei <em data-start="656" data-end="665">Mercury</em> wird heftig davon Gebrauch gemacht.</p>
<p data-start="705" data-end="775">Bei <em data-start="709" data-end="731">Itokawa and Hayabusa</em> rotiert die tickende Uhr im Surroundfeld.</p>
<p data-start="777" data-end="864">Der Klang ist sehr sauber und hat viel Dynamik. Daher ist er sehr angenehm anzuhören.</p>
<p data-start="777" data-end="864"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6648" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3.jpg" alt="Tomita The Planets SACD" width="2000" height="1748" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3-300x262.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3-1024x895.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3-768x671.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/SACD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_3-1536x1342.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p data-start="866" data-end="1118" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Unterschiede zur CD:<br data-start="890" data-end="893" />Die CD klingt auch recht gut, ich habe Dolby Surround an meinem Receiver eingestellt, und es passiert auch ziemlich viel um einen herum. Aufgrund des Verfahrens ist dies aber längst nicht so diskret, wie auf der SACD möglich.</p>
<div id="attachment_6645" style="width: 2010px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6645" class="size-full wp-image-6645" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg" alt="Tomita The Planets Dolby Surround CD" width="2000" height="1750" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2.jpg 2000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-300x263.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-1024x896.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-768x672.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/01/CD_Planets_Rezi_Bilder_Tomita_2-1536x1344.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-6645" class="wp-caption-text">Dolby Surround CD</p></div>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>90 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">SACD DSD 5.1 (4.0, Center und LFE sind leise)</span></span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">SACD DSD 2.0</span></span></h6>
<h6 class="western" align="center"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: small;">CD Audio</span></span></h6>
<h6 style="text-align: center;"></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Einlegen, loslegen!</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>keine, SACD.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Schwierig. Vielleicht der letzte Track: <em>Uranus &#8211; Neptune</em></p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Holsts Musik ist kein easy listening, aber auch nicht so schwer verdaulich. Der sehr gute Klang, ein lebendiger Quad-Mix mit schöner Räumlichkeit machen diese SACD zur Empfehlung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 88 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: </em></span>gebraucht ca. 18€ +- und zusätzliche extra Kosten (Versand etc.)</p>
<p>Stand: 15.03.2026</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/isao-tomita-planets/">Isao Tomita – Planets</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ólafur Arnalds &#8211; For Now I Am Winter</title>
		<link>https://surroundmixe.de/olafur-arnalds-for-now-i-am-winter/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/olafur-arnalds-for-now-i-am-winter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Dec 2025 11:32:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassik]]></category>
		<category><![CDATA[Ólafur Arnalds]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6507</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2013 &#124; STREAMING &#124; Neoklassik<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Heute gibt es mal passend zu den derzeit vorherrschenden frostigen Temperaturen ein Winteralbum. FOR NOW I AM WINTER erschien 2013 als drittes Studioalbum des isländischen Komponisten Ólafur Arnalds. Es markiert eine neue Facette in seinem Schaffen, da Arnalds hier erstmals konsequent über rein instrumentale Formen hinausgeht und Gesang, Elektronik und orchestrale Arrangements in sein zuvor vor allem von Klavier- und Streicherwerken geprägtes Klangbild integriert.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2013 | STREAMING | Neoklassik<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Heute gibt es mal passend zu den derzeit vorherrschenden frostigen Temperaturen ein Winteralbum. FOR NOW I AM WINTER erschien 2013 als drittes Studioalbum des isländischen Komponisten Ólafur Arnalds. Es markiert eine neue Facette in seinem Schaffen, da Arnalds hier erstmals konsequent über rein instrumentale Formen hinausgeht und Gesang, Elektronik und orchestrale Arrangements in sein zuvor vor allem von Klavier- und Streicherwerken geprägtes Klangbild integriert.</p>
<p>Während Arnalds’ frühere Veröffentlichungen oft mit reduzierten Mitteln arbeiteten, erweitert FOR NOW I AM WINTER die klangliche Palette deutlich. Die ursprünglich bereits fertiggestellten Kompositionen wurden bewusst noch einmal überarbeitet, orchestriert und um zusätzliche Ebenen ergänzt. Streicherflächen, Klavierfiguren, elektronische Texturen und Beats greifen ineinander und erzeugen ein dichteres, dynamischeres Klangbild, das zwischen Neo-Klassik, Minimalismus, Electronica und Art-Pop angesiedelt ist.</p>
<p>Eine zentrale Rolle spielen dabei die Vokalstücke mit Arnór Dan Arnarson, dem Sänger von Agent Fresco. Seine Stimme ist auf mehreren Titeln zu hören und verleiht der Musik eine neue strukturelle Klarheit. Die Gesangspassagen öffnen Arnalds’ Klangwelt stärker in Richtung Songform, ohne den atmosphärischen, oft melancholischen Grundcharakter der Musik aufzugeben.</p>
<p>Trotz dieser Erweiterung bleibt FOR NOW I AM WINTER fest in Arnalds’ ästhetischer Handschrift verankert. Das Album arbeitet mit starken Kontrasten in Dynamik und Dichte, verbindet fragile Momente mit orchestraler Weite und kombiniert kühle, teilweise desolate Stimmungen mit einem spürbaren Moment von Wärme und Offenheit. In der Rezeption wurde das Werk häufig als konsequenter Entwicklungsschritt beschrieben, der Arnalds’ neo-klassische Wurzeln mit moderner Elektronik verbindet und zugleich ein breiteres Publikum anspricht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6508 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/419-Screenshot-Olafur-Arnalds-For-Now-I-AM-Winter.jpg" alt="Olafur Arnalds For Now I Am Winter Dolby Atmos" width="2224" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/419-Screenshot-Olafur-Arnalds-For-Now-I-AM-Winter.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/419-Screenshot-Olafur-Arnalds-For-Now-I-AM-Winter-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/419-Screenshot-Olafur-Arnalds-For-Now-I-AM-Winter-1024x307.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/419-Screenshot-Olafur-Arnalds-For-Now-I-AM-Winter-768x230.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/419-Screenshot-Olafur-Arnalds-For-Now-I-AM-Winter-1536x461.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/12/419-Screenshot-Olafur-Arnalds-For-Now-I-AM-Winter-2048x614.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Sudden Throw – 3:17<br />
2 Brim – 4:43<br />
3 For Now I Am Winter – 5:05<br />
4 A Stutter – 5:09<br />
5 Words Of Amber – 3:23<br />
6 Reclaim – 4:01<br />
7 Hands Be Still – 3:40<br />
8 Only The Winds – 5:21<br />
9 Old Skin – 4:09<br />
10 We (Too) Shall Rest – 2:06<br />
11 This Place Was A Shelter – 3:50<br />
12 Carry Me Anew – 3:35</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 48:09</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Auf FOR NOW I AM WINTER setzt Ólafur Arnalds verstärkt auf synthetische Klänge, die sich nahtlos in seinen etablierten Klangkosmos aus Klavier, Streichern und Bläsern einfügen. Auffällig ist dabei, wie geschlossen und selbstverständlich dieses Zusammenspiel wirkt. Elektronische und akustische Elemente verschmelzen zu einem homogenen Gesamtbild, ohne dass einzelne Ebenen künstlich oder aufgesetzt erscheinen.</p>
<p>Bereits bei früheren Atmos-Rezensionen zu <a href="https://surroundmixe.de/olafur-arnalds-remember/">RE:MEMBER</a> und <a href="https://surroundmixe.de/olafur-arnalds-island-songs/">ISLAND SONGS</a> zeigte sich, dass Arnalds’ Musik sehr gut für das immersive Format geeignet ist. FOR NOW I AM WINTER reiht sich hier nahtlos ein. Auch dieses Album liegt in einer überzeugenden Dolby-Atmos-Abmischung vor und bestätigt den hohen Standard, den Arnalds bei seinen Veröffentlichungen in diesem Format inzwischen etabliert hat. Mit weiteren Atmos-Produktionen und dem jüngst erschienenen A DAWNING setzt sich diese Linie konsequent fort.</p>
<p>Der Raum wird auf FOR NOW I AM WINTER umfassend genutzt. Ein Großteil der klanglichen Ereignisse findet hinter dem Hörplatz und über Kopf statt. Das Klavier ist häufig sehr zentral in der Raummitte positioniert und bildet den klanglichen Fixpunkt. Streicher werden bevorzugt im hinteren Bereich oder in den Höhen platziert, während Bläser überwiegend aus den oberen Lautsprecherebenen erklingen. Dezent eingesetzte Synthesizerflächen erweitern das Klangbild zusätzlich und sind meist im hinteren Raum verortet, einzelne Flächen auch klar oberhalb des Hörers.</p>
<p>Beats und Loops, die auf dem Album punktuell eingesetzt werden, sind überwiegend in der vorderen Raumhälfte angesiedelt, ebenso der Gesang. In einem der späteren Stücke (<em>Old Skin</em>) wird die Gesangsstimme jedoch bewusst aus dieser Frontposition gelöst und weiter in den Raum verlagert, bevor sie schließlich auch aus den hinteren Höhenkanälen und aus mehreren Richtungen gleichzeitig erklingt. Diese Bewegung wirkt organisch und fügt sich schlüssig in den Gesamtverlauf des Albums ein.</p>
<p>FOR NOW I AM WINTER zeichnet sich zudem durch eine ausgeprägte Dynamik aus. Sehr leise Passagen, die an die Stille einer winterlichen Landschaft erinnern, wechseln mit dichter instrumentierten Momenten. Auch in den reduzierten Abschnitten bleibt die Räumlichkeit stets präsent. Insgesamt ergibt sich ein atmosphärisch dichter, fein abgestufter Dolby-Atmos-Mix, der die Musik nicht nur erweitert, sondern ihr eine zusätzliche räumliche Tiefe verleiht – ein Album, das in seiner klanglichen Gestaltung besonders gut zur winterlichen Jahreszeit passt.</p>
<p>Da es im heimischen Wohnzimmer naturgemäß deutlich wärmer ist, habe ich das Album in den vergangenen Tagen auch unterwegs bei Minusgraden über Kopfhörer gehört. Selbst in der binauralen Dolby-Atmos-Wiedergabe stellt sich dabei ein überzeugender räumlicher Eindruck ein. Bereits im ersten Stück <em>Sudden Throw</em> sind dezente Synthesizerflächen hinter dem Kopf wahrnehmbar, die wie eisiger Wind um den Hörer kreisen. Unter diesen Bedingungen wirkte dies sogar etwas beeindruckender als in der beheizten Umgebung mit Lautsprechern.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>A Stutter, Old Skin</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Tolles Album, toller Atmos-Mix.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 97 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von FOR NOW I AM WINTER gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon und Tidal zu hören.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 27.12.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://olafurarnalds.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von Ólafur Arnalds</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Air &#8211; The Virgin Suicide</title>
		<link>https://surroundmixe.de/air-the-virgin-suicide/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/air-the-virgin-suicide/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 11:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Air]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6389</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2000 &#124; Blu-ray &#124; Electronic<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>THE VIRGIN SUICIDES ist das zweite Studioalbum des französischen Duos Air und entstand als Original-Filmmusik zu Sofia Coppolas gleichnamigem Regiedebüt. Das 2000 veröffentlichte Werk markierte nach dem internationalen Erfolg von MOON SAFARI eine deutliche stilistische Wende: Statt warmer Lounge-Atmosphäre und verspielter Elektronik dominiert hier eine dunkle, entrückte Klangsprache. Air schufen eine Musik, die eng mit Coppolas Bildwelt verknüpft ist und den fatalistischen Ton des Films in eine schwebende, melancholische Klanglandschaft übersetzt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/air-the-virgin-suicide/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2000 | Blu-ray | Electronic<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>THE VIRGIN SUICIDES ist das zweite Studioalbum des französischen Duos Air und entstand als Original-Filmmusik zu Sofia Coppolas gleichnamigem Regiedebüt. Das 2000 veröffentlichte Werk markierte nach dem internationalen Erfolg von <a href="https://surroundmixe.de/air-moon-safari/">MOON SAFARI</a> eine deutliche stilistische Wende: Statt warmer Lounge-Atmosphäre und verspielter Elektronik dominiert hier eine dunkle, entrückte Klangsprache. Air schufen eine Musik, die eng mit Coppolas Bildwelt verknüpft ist und den fatalistischen Ton des Films in eine schwebende, melancholische Klanglandschaft übersetzt.</p>
<p>Die Entstehung des Albums war eng mit dem Filmprozess verwoben. Noch während der Schnittphase erhielten Nicolas Godin und Jean-Benoît Dunckel erste Szenen und komponierten daraufhin eine Reihe von instrumentalen Stücken. Titel wie <em>Cemetery Party, Dead Bodies</em> oder <em>Suicide Underground</em> umkreisen eine einheitliche Stimmung aus Melancholie und Morbidität, während <em>Playground Love</em> als einzige klassische Songform eine fragile Verbindung zum früheren Stil herstellt.</p>
<p>Das Album wurde international stark beachtet und 2001 für den Brit Award als bester Soundtrack nominiert. Zudem fand es Eingang in zahlreiche Best-of-Listen und gilt als stilbildend für die enge Verbindung zwischen moderner Popmusik und dem Independent-Film jener Zeit. Vor kurzem erschien eine Jubiläumsausgabe mit neuem Analog-Mix, Demos und einer Dolby-Atmos-Version, deren Titel THE VIRGIN SUICIDES REDUX ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6400 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1.jpg" alt="Air The Virgin Suicides Blu-ray Dolby Atmos" width="1200" height="810" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1-300x203.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1-1024x691.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides1-768x518.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Playground Love – 3:32<br />
2 Clouds Up – 1:30<br />
3 Bathroom Girl – 2:25<br />
4 Cemetary Party – 2:36<br />
5 Dark Messages – 2:28<br />
6 The Word &#8218;Hurricane&#8216; – 2:33<br />
7 Dirty Trip – 6:12<br />
8 Highschool Lover (Theme from The Virgin Suicides) – 2:42<br />
9 Afternoon Sister – 2:24<br />
10 Ghost Song – 2:16<br />
11 Empty House – 2:58<br />
12 Dead Bodies – 2:59<br />
13 Suicide Underground – 5:52</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:08</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Bis auf das erste und letzte Stück ist das Album vollständig instrumental. Man hört ihm deutlich an, dass es als Filmmusik konzipiert wurde. Mehrere Stücke sind kurz gehalten, Themen tauchen in abgewandelter Form erneut auf, und der gesamte Aufbau folgt eher einer filmischen Dramaturgie als einer klassischen Albumstruktur. Auffällig ist, dass die Musik trotz ihres Entstehungsjahres 2000 stark an die 1970er-Jahre erinnert. Klanglich und atmosphärisch wirkt THE VIRGIN SUICIDES wie ein lange verschollener Soundtrack aus jener Ära, etwa wie ein Nachfolgeprojekt von Pink Floyds OBSCURED BY CLOUDS.</p>
<p>Die sanfteren Passagen lassen mitunter an Camels instrumentales THE SNOW GOOSE denken, da Mellotron-Streicher, Chöre und analoge Synthesizer das Album tief im Klangbild des Progressive Rock verankern. Gelegentlich schwingt auch die cineastische Handschrift eines Ennio Morricone mit. Trotz dieser Bezüge bleibt der typische Air-Sound präsent, schwebend, melancholisch und von einer feinen elektronischen Patina überzogen.</p>
<p>Von vielen Kritikern wird THE VIRGIN SUICIDES als das stärkste Werk von Air bezeichnet. Auf Dauer wirkt es für mich jedoch etwas zu gleichförmig; eine Prog-Band hätte in den 70ern wohl doch etwas mehr Abwechslung eingebracht.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 75 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Nicolas Godin – bass, keyboards, guitar, vibraphone<br />
Jean-Benoît Dunckel – Keyboards</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gordon Tracks – vocals, drums<br />
Hugo Ferran – saxophone<br />
Brian Reitzell – drums</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Auch die dritte Atmos-Veröffentlichung von Air liefert ein überzeugendes immersives Ergebnis. Wie schon bei <a href="https://surroundmixe.de/air-10-000-hz-legend/">10.000 HZ LEGEND</a> und MOON SAFARI kommt hier der gesamte Raum zum Einsatz. Der Mix nutzt sowohl die hinteren Kanäle als auch die Höhenebene intensiv. Da THE VIRGIN SUICIDES als Soundtrack entstand, sind die Arrangements naturgemäß oft reduzierter, wodurch es weniger Elemente zum Verteilen gibt. Schließlich soll Filmmusik den Film unterstützen und nicht von der Handlung ablenken.</p>
<p>Nur an einer Stelle hatte ich den Eindruck, dass der Mix etwas zu frontlastig geriet, und zwar in der zweiten Hälfte des letzten Stücks <i>Suicide Underground</i>. Dort sind die tiefgepitchte Stimme, Akustikgitarre, Schlagzeug und Bass fast ausschließlich vorne positioniert. Angesichts der ansonsten sehr räumlichen Gestaltung des Albums dürfte diese Entscheidung jedoch bewusst getroffen worden sein.</p>
<p>Bereits im Eröffnungsstück <i>Playground Love</i> beeindrucken die Mellotron-Streicher, die über dem Hörplatz und im hinteren Raum positioniert sind. Auffällig ist, dass Akkorde und Flächensounds fast durchgängig hinten oder oben platziert werden. Das gilt nicht nur für die Mellotron-Streicher, sondern auch für Chöre, Orgeln und String-Synthesizer.</p>
<p>Passend im Bandkontext und etwas zurückhaltender als bei anderen elektronischen Produktionen bleiben Schlagzeug und Bass in der Front verankert. Das passt gut, denn THE VIRGIN SUICIDES klingt weniger nach einem elektronischen Album der Jahrtausendwende, sondern vielmehr wie eine Produktion aus der ersten Hälfte der siebziger Jahre. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass mich das Album in Teilen an Pink Floyd oder Camel erinnert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6399 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2.jpg" alt="Air The Virgin Suicides Blu-ray Dolby Atmos" width="1200" height="298" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2-300x75.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2-1024x254.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/11/412-Foto-air-virgin-suicides2-768x191.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Gitarren, Klavier oder auch Vibraphone treten häufig höher im Raum in Erscheinung und füllen dabei eine breite, kuppelartige Klangfläche, die dem Mix zusätzliche Tiefe und Fülle verleiht. Vereinzelt sind auch gezielte Bewegungseffekte zu hören, etwa ein über dem Kopf von vorne nach hinten wandernder „Wooosh“-Sound, der den immersiven Charakter noch verstärkt.</p>
<p>Insgesamt überzeugt der Mix vor allem durch die konsequente Einbeziehung der Deckenkanäle. Im 5.1-Downmix fällt die Darstellung naturgemäß etwas weniger spektakulär aus, bleibt aber dennoch klar und stimmig.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>94 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM 96/24 Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet automatisch in Dolby Atmos, nachdem man die Introtafeln der Blu-ray abgewartet hat. Sehr schön!</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der zweiten CD befinden sich Demos und Raritäten, auf der Blu-ray ist noch das Musikvideo zu <em>Playground Love</em> enthalten mit Ausschnitten aus dem Fiilm.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p><span lang="fr-FR">Playground Love, Bathroom Girl</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Eine weitere sehr gute Abmischung in Dolby Atmos aus dem Hause Air.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ Bonus-Material auf zweiter CD und der Blu-ray (+1%)<br />
+ High-Resolution Sound auf Blu-ray (+1%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>2CDs + Blu-ray:</em> </span>THE VIRGIN SUICIDES REDUX mit dem Atmos-Mix gibt es für etwa 25 Euro zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>Streaming:</em> </span>Den Atmos Mix von THE VIRGIN SUICIDES gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, bei Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</p>
<p><em>Stand: 16.11.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.airfrenchband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Air</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/air-the-virgin-suicide/">Air &#8211; The Virgin Suicide</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jónsi &#8211; First Light</title>
		<link>https://surroundmixe.de/jonsi-first-light/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/jonsi-first-light/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 16:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Jónsi]]></category>
		<category><![CDATA[Sigur Rós]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6348</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2024 &#124; STREAMING &#124; Ambient</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit FIRST LIGHT veröffentlichte Jónsi im August 2024 sein viertes Soloalbum. Das Werk entstand ursprünglich als Soundtrack für ein Golf-Videospiel von EA Sports, entwickelte sich jedoch im Verlauf der Arbeit zu einer eigenständigen musikalischen Vision. Jón Þór Birgisson, der als Sänger, Gitarrist und Komponist der isländischen Band Sigur Rós internationale Bekanntheit erlangte, nutzt das Album, um seine unverwechselbare Klangsprache erneut in einem neuen Kontext zu präsentieren.</p>
<p>Während seine früheren Soloalben – etwa GO oder SHIVER – noch stärker auf Gesang und experimentelle Popstrukturen setzten, ist FIRST LIGHT vollständig instrumental gehalten. Das Album verwebt Klavier, Flöten, Streicher, Glockenspiel und sanft bearbeitete Feldaufnahmen zu einer hellen, klaren Klanglandschaft. Vogelgesang und feine elektronische Details verleihen dem Album eine fragile Natürlichkeit. Besonders die Eröffnungs- und Schlussstücke, <i>Flicker</i> und <i>Flutterby</i>, rahmen das Werk atmosphärisch ein und betonen dessen zyklischen Charakter. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/jonsi-first-light/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jonsi-first-light/">Jónsi &#8211; First Light</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2024 | STREAMING | Ambient</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit FIRST LIGHT veröffentlichte Jónsi im August 2024 sein viertes Soloalbum. Das Werk entstand ursprünglich als Soundtrack für ein Golf-Videospiel von EA Sports, entwickelte sich jedoch im Verlauf der Arbeit zu einer eigenständigen musikalischen Vision. Jón Þór Birgisson, der als Sänger, Gitarrist und Komponist der isländischen Band Sigur Rós internationale Bekanntheit erlangte, nutzt das Album, um seine unverwechselbare Klangsprache erneut in einem neuen Kontext zu präsentieren.</p>
<p>Während seine früheren Soloalben – etwa GO oder SHIVER – noch stärker auf Gesang und experimentelle Popstrukturen setzten, ist FIRST LIGHT vollständig instrumental gehalten. Das Album verwebt Klavier, Flöten, Streicher, Glockenspiel und sanft bearbeitete Feldaufnahmen zu einer hellen, klaren Klanglandschaft. Vogelgesang und feine elektronische Details verleihen dem Album eine fragile Natürlichkeit. Besonders die Eröffnungs- und Schlussstücke, <i>Flicker</i> und <i>Flutterby</i>, rahmen das Werk atmosphärisch ein und betonen dessen zyklischen Charakter.</p>
<p>Konzeptionell versteht Jónsi das Album als Gegenentwurf zu den dunkleren Tendenzen der Gegenwart. Entstanden in einer Zeit gesellschaftlicher Unruhe, beschreibt er FIRST LIGHT als eine „utopische Welt, in der alles in Frieden und Harmonie existiert“. Die Musik folgt diesem Leitgedanken konsequent: Anstelle von Spannung oder Dissonanz stehen Ruhe, Licht und Gleichgewicht im Mittelpunkt. Selbst die dramatischeren Stücke wie <i>Cherry Blossom</i> oder <i>Floweret</i> behalten eine ätherische Qualität, die an die ruhigen Passagen von Sigur Rós erinnert, zugleich aber eine eigene, introspektive Klarheit besitzt.</p>
<p>Der Dolby Atmos Mix zu diesem Album kann auf den Streaming Portalen gefunden werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, diesen als Download bei IAA (Immersive Audio Album) zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6349 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/411-Screenshot-Jonsi-First-Light.jpg" alt="Jonsi First Light Dolby Atmos" width="2224" height="677" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/411-Screenshot-Jonsi-First-Light.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/411-Screenshot-Jonsi-First-Light-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/411-Screenshot-Jonsi-First-Light-1024x312.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/411-Screenshot-Jonsi-First-Light-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/411-Screenshot-Jonsi-First-Light-1536x468.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/411-Screenshot-Jonsi-First-Light-2048x623.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Flicker – 4:02<br />
2 First Light – 3:14<br />
3 Green Meadow – 2:16<br />
4 Clearing – 5:57<br />
5 Cherry Blossom – 3:11<br />
6 In Plain View – 1:59<br />
7 Wishful Thinking – 2:03<br />
8 Forest Trill – 3:13<br />
9 Undercurrent – 4:14<br />
10 Willow – 4:06<br />
11 Stillness – 1:38<br />
12 Floweret – 2:52<br />
13 Over The Fence – 3:33<br />
14 Flutterby – 6:05</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 48:23</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Bereits in den ersten Sekunden des Albums wird deutlich, dass man es hier mit einem sehr immersiven Mix zu tun hat. Oben und hinten flirren schnelle Sequenzerkaskaden umher, während sich vor einem Streicherklänge bis an die Decke auftürmen.</p>
<p>Wie oben bereits erwähnt, ist FIRST LIGHT ein reines Instrumentalalbum, das aus elektronischen Sounds, Streichern und Klavierparts besteht. Das Klavier wurde dabei oft leicht verfremdet, mit einer ordentlichen Portion Hall versehen und etwas gedämpft abgemischt. Hinzu kommen in einigen Stücken Naturgeräusche von Vögeln, teilweise offensichtlich synthetisch erzeugt oder entsprechend bearbeitet.</p>
<p>Besonders interessant ist, wie weiträumig der Atmos-Mix klingt. Häufig entsteht der Eindruck, dass die Klänge außerhalb des Raumes ihren Ursprung haben. Es wirkt fast so, als befinde man sich in einer Hütte oder einem Zelt inmitten der freien Natur, während die Musik die aufkommenden Naturgeräusche beim Sonnenaufgang darstellt – passend zum Titel des Albums. Mit dem Atmos-Mix ist dieser Effekt sehr gelungen umgesetzt. Die Musik wirkt wie in einer Art Bogen oder Kuppel um den Hörplatz herum platziert. Es passiert besonders viel in den Höhenkanälen. Ich kann mich kaum erinnern, ein anderes Atmos-Album gehört zu haben, bei dem die Deckenlautsprecher derart stark eingebunden wurden. Fast könnte man den Mix als Test nutzen, um zu prüfen, ob die Deckenlautsprecher korrekt funktionieren.</p>
<p>Auch seitlich wird man von Klängen umgeben, und auch im Rearbereich gibt es immer wieder diskrete Elemente. Der Fokus liegt jedoch auf den Klängen vorne, seitlich und über dem Hörplatz – eben kuppelförmig, mit dem Blick hinaus in die Natur. Einige Stücke sind mit Beats unterlegt, die aber konsequent vorne bleiben. Im Vergleich zu vielen anderen elektronischen Produktionen wirkt das bewusst konservativ. Eine stärkere Verteilung im Raum hätte die ruhige, friedliche Atmosphäre möglicherweise gestört; so bleiben Rhythmen dezent in das Gesamtbild integriert.</p>
<p>Der Gesamtsound ist überwiegend sehr gut gelungen. Die Weiträumigkeit wird durch gezielten Hall unterstützt, der mir an einigen Stellen jedoch etwas zu stark ausfällt. Insgesamt ist der Mix sehr höhenlastig, was auf die Darstellung von Naturgeräuschen wie Vogelgesang oder Blätterrascheln zurückzuführen ist. Dadurch entsteht ein insgesamt eher dünner Klang, der jedoch im Kontext der musikalischen Intention nachvollziehbar ist.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Flicker, Cherry Blossom</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Wie immer aus Island: Interessante Musik und ein interessanter Atmos-Mix.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von FIRST LIGHT gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Download: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Man kann das Album auch bei <a href="https://immersiveaudioalbum.com/product/first-light-jonsi-5-1-flac-atmos-mkv-mp4/">Immersive Audio Album</a> als Download (5.1-FLAC und Atmos-MKV und MP4) für 20 Dollar kaufen. Man sollte aber wissen, wie man solche Dateien anschließend auch abspielen kann. Das ist leider alles andere als trivial.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 13.11.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://jonsi.com/">Offizielle Webseite von Jónsi</a></h6>
<h6><a href="https://sigurros.com/">Offizielle Webseite von Sigur Rós</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dobrawa Czocher &#8211; Dreamscapes</title>
		<link>https://surroundmixe.de/dobrawa-czocher-dreamscapes/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/dobrawa-czocher-dreamscapes/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 16:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dobrawa Czocher]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6344</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 &#124; STREAMING &#124; Neoklassik<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>In der Welt der Neoklassik gibt es mittlerweile eine beachtliche Zahl an Veröffentlichungen, die auch in Dolby Atmos vorliegen. Ich habe bereits einige dieser Alben besprochen – etwa Werke von Ólafur Arnalds oder das Gemeinschaftsprojekt INNER SYMPHONIES von Dobrawa Czocher und Hania Rani. Dieses Mal steht nun das erste Soloalbum von Dobrawa Czocher im Mittelpunkt, das ebenfalls in einer immersiven Dolby-Atmos-Fassung erschienen ist.</p>
<p>Dobrawa Czocher wurde 1991 im polnischen Tczew geboren und begann bereits im Alter von sieben Jahren mit dem Cellospiel. Nach ihrer Ausbildung in Gdansk studierte sie an der Fryderyk-Chopin-Universität in Warschau und an der Hochschule für Musik Detmold. Ihre Laufbahn führte sie von der Jungen Deutschen Philharmonie über die Neue Philharmonie Berlin bis zur Stettiner Philharmonie, wo sie mehrere Jahre als Solocellistin tätig war. Czocher gilt als vielseitige Musikerin, die sich zwischen klassischer und zeitgenössischer Musik bewegt und das Ausdrucksspektrum des Cellos konsequent erweitert.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 | STREAMING | Neoklassik<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>In der Welt der Neoklassik gibt es mittlerweile eine beachtliche Zahl an Veröffentlichungen, die auch in Dolby Atmos vorliegen. Ich habe bereits einige dieser Alben besprochen – etwa Werke von Ólafur Arnalds oder das Gemeinschaftsprojekt <a href="https://surroundmixe.de/hania-rani-dobrawa-czocher-inner-symphonies/">INNER SYMPHONIES</a> von Dobrawa Czocher und Hania Rani. Dieses Mal steht nun das erste Soloalbum von Dobrawa Czocher im Mittelpunkt, das ebenfalls in einer immersiven Dolby-Atmos-Fassung erschienen ist.</p>
<p>Dobrawa Czocher wurde 1991 im polnischen Tczew geboren und begann bereits im Alter von sieben Jahren mit dem Cellospiel. Nach ihrer Ausbildung in Danzig studierte sie an der Fryderyk-Chopin-Universität in Warschau und an der Hochschule für Musik Detmold. Ihre Laufbahn führte sie von der Jungen Deutschen Philharmonie über die Neue Philharmonie Berlin bis zur Stettiner Philharmonie, wo sie mehrere Jahre als Solocellistin tätig war. Czocher gilt als vielseitige Musikerin, die sich zwischen klassischer und zeitgenössischer Musik bewegt und das Ausdrucksspektrum des Cellos konsequent erweitert.</p>
<p>Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit Hania Rani. Das Duo veröffentlichte 2015 das Album BIAŁA FLAGA sowie 2021 INNER SYMPHONIES bei der Deutschen Grammophon – ein Werk, das ihnen internationale Aufmerksamkeit und den Opus Klassik 2022 für das Musikvideo zum Stück <i>Malasana</i> einbrachte.</p>
<p>Mit DREAMSCAPES, erschienen am 27. Januar 2023, legt Dobrawa Czocher nun ihr Solodebüt vor. Das von Niklas Paschburg produzierte Album ist eine klangliche Erkundung des Traumzustands – inspiriert von Künstlern wie Debussy, Dalí und Kafka. Zehn Kompositionen führen durch eine von Czocher gestaltete Traumlandschaft, die zwischen Realität und Fantasie oszilliert. Dabei wurden fast ausschließlich Cellospuren verwendet, die Czocher selbst eingespielt, übereinandergeschichtet und zum Teil stark verfremdet hat. Durch das mehrspurige Aufnehmen einzelner Phrasen, Flageoletts und perkussiver Klänge entsteht ein orchestraler Gesamtsound, der vollständig aus dem Cello heraus entwickelt ist. Ergänzt werden diese Ebenen punktuell durch dezente elektronische Texturen, die nicht dominieren, sondern die räumliche und emotionale Wirkung des Instruments erweitern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6345 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/409-Screenshot-Dobrawa-Czocher-Dreamscapes.jpg" alt="Dowbrawa Czocher Dreamscapes Dolby Atmos" width="2224" height="691" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/409-Screenshot-Dobrawa-Czocher-Dreamscapes.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/409-Screenshot-Dobrawa-Czocher-Dreamscapes-300x93.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/409-Screenshot-Dobrawa-Czocher-Dreamscapes-1024x318.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/409-Screenshot-Dobrawa-Czocher-Dreamscapes-768x239.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/409-Screenshot-Dobrawa-Czocher-Dreamscapes-1536x477.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/10/409-Screenshot-Dobrawa-Czocher-Dreamscapes-2048x636.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Prologue – 3:09<br />
2 Doppelgänger – 3:04<br />
3 Chasing the Now – 5:22<br />
4 Forgive – 4:33<br />
5 Zima – 4:18<br />
6 March – 3:13<br />
7 Voices – 3:35<br />
8 Lullaby – 5:43<br />
9 Prayers – 5:07<br />
10 Epilogue – 2:29</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:38</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Auch wenn Dobrawa Czocher bei ihren Stücken mehrere Cellospuren und Klangschichten übereinanderlegt, ist schnell klar, dass hier keine übermäßig vielen Overdubs zum Einsatz kommen. Entsprechend gibt es im Raum auch nicht allzu viel zu verteilen. Das Ergebnis ist dennoch überzeugend – und stellenweise sogar räumlicher als so manche Aufnahme großer Orchester, bei denen in Dolby Atmos meist vor allem die Akustik des Aufnahmesaals wiedergegeben wird, während das Ensemble selbst klar vor dem Hörplatz bleibt.</p>
<p>Auf DREAMSCAPES liegt der Fokus ebenfalls überwiegend im vorderen Bereich, allerdings ist die Bühne deutlich weiter in die Raummitte gezogen. Dadurch entsteht der Eindruck, die Musik spiele nicht im Bereich der Frontlautsprecher, sondern unmittelbar vor dem Hörplatz. Immer wieder tauchen auch Celloklänge auf, die leicht erhöht oder seitlich im Raum positioniert sind. Eine diskrete Platzierung direkt aus dem Rear-Bereich lässt sich dagegen kaum wahrnehmen. Die Staffelungen in der Vertikalen bleiben meist dezent, werden aber in einzelnen Momenten deutlicher, insbesondere dann, wenn die zusätzlichen Cellospuren mit Effekten versehen sind, etwa im dritten Stück <em>Chasing The Now</em> oder bei <em>Zima</em>. Hier lassen sich auch feine Bewegungen und Hallfahnen ausmachen, die sich im Raum entfalten.</p>
<p>Insgesamt bietet DREAMSCAPES kein übermäßig immersives Hörerlebnis. Es gibt Produktionen aus dem Bereich der Neoklassik, die in Dolby Atmos mit deutlich mehr Spektakel arbeiten. Für die meist fragilen und introspektiven Stücke dieses Albums wirkt die zurückhaltende Herangehensweise jedoch stimmig und angemessen.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Chasing The Now</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Kein Referenzmix aber passend zur Musik und stimmungsvoll</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 74 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von DREAMSCAPES gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon und Tidal zu hören.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 05.11.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="https://dobrawaczocher.com/">Webseite von Dobrawa Czocher</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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