<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>New Age Archive | surroundmixe.de</title>
	<atom:link href="https://surroundmixe.de/tag/new-age/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://surroundmixe.de/tag/new-age/</link>
	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Apr 2023 11:28:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/favicon-surroundmixe.jpg</url>
	<title>New Age Archive | surroundmixe.de</title>
	<link>https://surroundmixe.de/tag/new-age/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Loreena McKennitt &#8211; The Visit</title>
		<link>https://surroundmixe.de/loreena-mckennitt-the-visit/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/loreena-mckennitt-the-visit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 17:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Loreena McKennitt]]></category>
		<category><![CDATA[New Age]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=2969</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1991 &#124; Blu-ray &#124; Folk<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Neben dem ganzen Prog Rock Kram, der über die letzten Jahre in Surround Sound wiederveröffentlicht wird, gibt es immer mal wieder einzelne Perlen aus anderen Musikgenres, die ebenfalls eine neue Abmischung in 5.1 erfahren. Das Album THE VISIT von Loreena McKennitt ist so ein Beispiel, welches vor Kurzem in einer Geburtstagsedition veröffentlicht wurde und sogar in einem Dolby Atmos Mix vorliegt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/loreena-mckennitt-the-visit/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/loreena-mckennitt-the-visit/">Loreena McKennitt &#8211; The Visit</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1991 | Blu-ray | Folk<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Neben dem ganzen Prog Rock Kram, der über die letzten Jahre in Surround Sound wiederveröffentlicht wird, gibt es immer mal wieder einzelne Perlen aus anderen Musikgenres, die ebenfalls eine neue Abmischung in 5.1 erfahren. Das Album THE VISIT von Loreena McKennitt ist so ein Beispiel, welches vor Kurzem in einer Geburtstagsedition veröffentlicht wurde und sogar in einem Dolby Atmos Mix vorliegt.</p>
<p>Obwohl, so weit vom Progressive Rock ist die Musik der Kanadierin eigentlich gar nicht mal. Loreena McKennitts Werk ist größtenteils Folk Music keltischer Natur und man ist zunächst überrascht, dass diese Art der Musik aus Kanada kommt. Allerdings hat Loreena irische und schottische Vorfahren. Mike Oldfield hatte in seinen früheren Tagen auch ein Faible für keltische Musik und wird auch weitestgehend dem Progressive Rock zugeordnet. Wer seine Ausflüge in die Musik zu Zeiten Shakespeares mag (das, was gemeinhin als keltische Musik bezeichnet wird, hat seinen Ursprung in dieser Zeit und nicht in der Antike als die Kelten gelebt haben), könnte auch Gefallen an der Musik von Lorenna McKennitt finden. Sie war übrigens Anfang der 90er im Vorprogramm von Mike Oldfield, als dieser seine Fortsetzung von Tubular Bells live vorstellte.</p>
<p>THE VISIT erschien 1991 und ist das vierte Studioalbum von Loreena McKennitt. Es gilt als ihr Durchbruch. In Kanada erreichte es mehrfach Platin und in den USA Gold-Status. In Europa wurde man dagegen erst auf sie aufmerksam, nachdem sie mit Mike Oldfield auf Tour war. Entsprechend sind hier die späteren Alben erfolgreicher und landeten auch in Deutschland in den Charts.</p>
<p>Die Ausgabe zum 30. Geburtstag erschien in einem hübschen Mediabook-Format, welches neben den Liedtexten auch einen Text zur Albumentstehung enthält. Beigefügt sind insgesamt fünf Silberscheiben. Auf CD 1 befindet sich der Orginalmix im Remaster von 2004, auf CD 2 gibt es zwei Konzertmitschnitte, die 1992 im Radio übertragen wurden und auf CD 3 zwei Interviews. Die vierte CD enthält wieder das Album, allerdings dieses Mal im sogenannten Binaural Headphone Mix, mit dem über normale Stereokopfhörer ein räumlicher Eindruck erzeugt werden soll. Das klingt schon etwas anders als ein normaler Stereomix auf den Kopfhörern, ist aber mit einem echten Surroundmix nicht zu vergleichen. Ebenfalls auf CD 4 gibt es einige Neuaufnahmen der Songs von 2016. Die fünfte Scheibe ist schließlich eine Blu-ray, auf der sich THE VISIT in Dolby Atmos, DTS, sowie hochauflösendem Stereo befindet. Gemischt wurde er von Jeff Wolpert.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2971 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/10/174-Foto-Loreena-McKennitt-The-Visit.jpg" alt="Loreena McKennitt The Visit Definitive Edition" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/10/174-Foto-Loreena-McKennitt-The-Visit.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/10/174-Foto-Loreena-McKennitt-The-Visit-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/10/174-Foto-Loreena-McKennitt-The-Visit-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><br />
1 All Souls Night &#8211; 5:09<br />
2 Bonny Portmore &#8211; 4:21<br />
3 Between the Shadows &#8211; 3:42<br />
4 The Lady of Shalott &#8211; 11:34<br />
5 Greensleeves &#8211; 4:26<br />
6 Tango to Evora &#8211; 4:10<br />
7 Courtyard Lullaby &#8211; 4:57<br />
8 The Old Ways &#8211; 5:44<br />
9 Cymbeline &#8211; 5:07<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 49:16<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Mit der Musik von Mike Oldfield kann die Musik von Lorenna McKennitt aber nur schwer verglichen werden. Wenn man vergleichen will, würde man vielleicht eher Enya in die nähere Auswahl bringen. Der Unterschied zu Enya ist jedoch, dass Lorenna McKennit den synthetischen Klangerzeugern auf THE VISIT viel weniger Raum gibt und stattdessen auf echte handgemachte Klänge setzt. Ich hatte beim ersten Hören (ich kannte das Album vorher nicht) sogar Assoziationen zu den späteren Soloalben von Robert Plant, der auch mit der Zeit etwas folkiger wurde.</p>
<p>Das Klangspektrum der Platte ist schon überraschend, denn man bekommt nicht nur die für die britischen Inseln typischen Klänge von Harfen, Dudelsäcken und Bodhran-Trommeln zu hören, sondern auch russische Balalaikas und indische Tampuras und Sitars, also Instrumente, die man eher nicht zur keltischen Musik zählen würde. Und doch ist die geografische Lage des Musikstils eindeutig den beiden großen Inseln im Westen Europas zuzuordnen.</p>
<p>Natürlich haben wir es hier wegen des grundlegenden Charakters der Musik auf THE VISIT mit einem ruhigen Album zu tun. Vermutlich deswegen wird es gerne auch in die Kategorie des New Age einsortiert, wobei ich finde, dass dies dem Album nicht gerecht wird. Für New Age ist THE VISIT dann doch viel zu aufwendig arrangiert. Es passiert sehr viel auf dem Album, als dass man bei der ruhigen Stimmung weg driften könnte. Ein schönes, erdiges Album, welches perfekt passt, wenn man mal keine Lust auf lauten Rock, hektischen Jazz oder hypnotische Elektronik hat. Oder anstrengenden Prog.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 85 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Loreena McKennitt – synthesizer, piano, harp, accordion, bodhran, vocals,<br />
Anne Bourne – cello<br />
Al Cross – drums<br />
Tom Hazlett – bass<br />
Brian Hughes – balalaika, electric &amp; acoustic guitar<br />
Patrick Hutchinson – uillean pipes<br />
George Koller – bass, cello, mad fiddle, tamboura, sitar<br />
Rick Lazar – percussion, udu drum<br />
Hugh Marsh – fiddle</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Es gibt zahlreiche verschiedene Instrumente auf THE VISIT zu hören und doch ist es kein Album, welches übermäßig viele Overdubs hat. Es gibt einige Stücke, die relativ sparsam instrumentiert sind. Gesang, ein Flächensound vom Keyboard, Harfe oder Gitarre, Bass, vielleicht noch eine Geige, das war es dann auch schon. So liegt es in der Natur, dass es nicht bei jedem Song ein diskretes Feuerwerk zu hören gibt. In solchen Stücken findet sich das meiste in der vorderen Raumhälfte wieder, wobei man bei den Keyboardflächen schon darauf geachtet hat, dass sich diese wie ein Klangteppich im gesamten Zimmer ausbreiten.</p>
<p>Saiteninstrumente hört man häufig links und rechts im Raum. Die Harfe findet sich zumeist frontal, was auch so okay ist, denn als Zuhörer stellt man sich schon das Bild vor, dass Loreena McKennitt die Harfe spielt und währenddessen singt. Es würde vielleicht etwas eigenartig sein, diese beiden Klangfarben zu trennen und die Harfe nach hinten zu legen. Gelegentlich taucht aber auch eine zweite auf, die dann gerne von der ersten Harfe etwas im Raum separiert wird und zumeist hinter dem Hörer erklingt.</p>
<p>Hier und da gibt es leichte Verschiebungen im Klangbild. Im ersten Song <em>All Souls Night</em> bleibt die Tamboura nicht an ihrem Platz, sondern schwebt von rechts hinten nach vorne und weiter nach links hinten, was sehr schön klingt. Zudem hat man hier auch das Gefühl, dass die Keyboards sich hier langsam von hinten nach vorne bewegen.</p>
<p>Die diskreten Stücke kommen auf dem Album gegen Ende. Zwar gibt es auch vorher schon Momente, wo Instrumente wie Geigen, Gitarren, Dudelsäcke und Zweitstimmen in die hinteren Kanäle gemischt werden, doch ist dies bei den späteren Songs noch etwas stärker ausgeprägt. Mein persönliches Highlight wäre da der Song <em>The Old Ways</em>, der auch mein Lieblingsstück auf dem Album ist. Dieser fängt mit einem längeren Instrumentalteil an, der zudem, was auf dem Album eher selten der Fall ist, mit massiven Percussion-Anteilen begeistert. Diese Rhythmen finden sich vorne wie hinten und man ist regelrecht davon umzingelt. Das Leadinstrument ist hierbei eine Fidel hinten rechts, begleitet von der Harfe vorne und dem Dudelsack links. Die Fidel beginnt im Raum zu kreisen und der furiose Instrumentalteil geht in einen ruhigen Gesangsteil mit toller Melodie über, bei dem eine E-Gitarre hinten für Gänsehaut sorgt. Anschließend setzt wieder der Instrumentalteil vom Beginn ein. Perfekt!</p>
<p>Der Atmos-Mix klingt noch eine Spur luftiger und weiträumiger, als würde man sich in einer riesigen Halle einer Burg befinden, ohne das im Mix sonderlich viel Hall zugemischt wurde. Hier und da hat man auch das Gefühl, dass Sounds über einem schweben, vor allem bei den Dudelsäcken. Alles klingt etwas größer, im Song <em>Courtyard Lullaby</em> hat man das Gefühl, dass eine riesige Harfe vor einem aufgebaut ist. Im Vergleich zum herkömmlichen 5.1 Mix, sind die Unterschiede aber ansonsten nicht so groß.</p>
<p>Was den Gesamtsound angeht, klingt THE VISIT einfach großartig. Der Mix ist fein aufgelöst und fein abgestimmt auf die verschiedenen Instrumente und den Gesang. Nur beim Song <em>Greensleeves</em> muss man leichte Abzüge machen, der mir weniger audiophil vorkommt und zum Teil im Gesang etwas übersteuert klingt. Mag sein, dass es an der spontanen Aufnahme liegt. Die Band hat das Stück in einem Take aufgenommen, weil es gerade nichts anderes zu tun gab. Ursprünglich sollte es gar nicht auf das Album kommen. Da kann man schon nachvollziehen, dass hier bei der Aufnahme nicht mit der nötigen Sorgfalt gearbeitet wurde und man den Aufnahmeknopf nur deshalb gedrückt hat, um eine spontane Session zu dokumentieren. Auch die Verteilung der Instrumente im Surroundfeld klingt bei <em>Greensleeves</em> weniger stark ausgeprägt. Könnte sein, dass die Aufnahme damals direkt in Stereo aufgezeichnet wurde und man von diesem Stück einen Upmix machen musste.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>94 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 96/24 2.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Beim Betätigen der Enter Taste erklingt der Mix direkt in Dolby Atmos, sofern man ein entsprechendes System hat. Ist dies nicht installiert, wird der Core in 7.1 als Dolby True HD ausgespielt, der der Atmos Spur bei liegt. Wer lieber direkt auf DTS umschalten will, hat es gar nicht mal so schwer. Endlich mal wieder eine Blu-ray bei der man über die Farbtasten die Tonspur wählen kann. Denn man muss lediglich die rote Taste drücken, um THE VISIT auf DTS umzuschalten. Anschließend muss man noch Enter drücken, damit das Album startet.</p>
<p>Die verschiedenen Farbkombinationen:</p>
<p>GRÜN: Dolby Atmos<br />
ROT: DTS<br />
GELB: Stereo</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Schönes Mediabook mit einem Text zur Entstehung des Albums, Fotos und den Liedtexten. Zu den Inhalten auf den verschiedenen CD&#8217;s habe ich oben schon was geschrieben. Obwohl es gleich vier CD&#8217;s gibt, ist das Ganze aber nicht so üppig, wie man es von anderen Bands kennt. Wie oft man sich  die Interviews auf der einen CD anhört und ob überhaupt, ist die Frage. Aber wir leben ja gerade im Podcast-Zeitalter.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 1,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Old Ways</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Tolles Release, welches hoffentlich eine Fortsetzung findet</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ sehr guter Surroundmix in 5.1 und Dolby Atmos<br />
+ Perfekter Klang<br />
+ High Resolution (+1%)</span><span style="font-size: 12px;"><br />
+ durchdachtes Authoring auf der Blu-ray (Farbtasten-Funktion)<br />
+ viel Bonus, wenn auch nicht wirklich überaus spannend (+ 1,5 %)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>Mediabiook mit 4 CD&#8217;s und einer Blu-ray:</em> </span>Im September 2021 veröffentlicht und seitdem für etwas über 40 Euro erhältlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stand: 25.10.2021</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://loreenamckennitt.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Loreena McKennitt</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/loreena-mckennitt-the-visit/">Loreena McKennitt &#8211; The Visit</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/loreena-mckennitt-the-visit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jean-Michel Jarre &#8211; Amazonia</title>
		<link>https://surroundmixe.de/jean-michel-jarre-amazonia/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/jean-michel-jarre-amazonia/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2021 15:32:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Michel Jarre]]></category>
		<category><![CDATA[New Age]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=2758</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2021 &#124; Download &#124; Electronic<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Der Brasilianer Sebastião Salgado gehört zu den großen Fotografen unserer Zeit. 15 Jahre lang war er Mitglied der angesehenen Agentur Magnum Photos. Als Fotoreporter zeigt er mit seinen Schwarz-Weiß-Fotografien das Leben von Menschen am unteren Ende der Gesellschaft. Salgado ist zudem Umweltaktivist. Mit seinem Projekt „Genesis“ dokumentiert der 77-Jährige die noch unberührten Flecken des Planeten. Wim Wenders hat ihm mit „Das Salz der Erde“ eine Spielfilm-lange Dokumentation gewidmet. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/jean-michel-jarre-amazonia/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jean-michel-jarre-amazonia/">Jean-Michel Jarre &#8211; Amazonia</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2021 | Download | Electronic<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Der Brasilianer Sebastião Salgado gehört zu den großen Fotografen unserer Zeit. 15 Jahre lang war er Mitglied der angesehenen Agentur Magnum Photos. Als Fotoreporter zeigt er mit seinen Schwarz-Weiß-Fotografien das Leben von Menschen am unteren Ende der Gesellschaft. Salgado ist zudem Umweltaktivist. Mit seinem Projekt „Genesis“ dokumentiert der 77-Jährige die noch unberührten Flecken des Planeten. Wim Wenders hat ihm mit „Das Salz der Erde“ eine Spielfilm-lange Dokumentation gewidmet.</p>
<p>Natürlich ist auch der Amazonas ein Kapitel in Salgados Schaffen. In seiner neuen Fotoausstellung werden seine Bilder des Amazonas gezeigt. Hier kommt nun Jean-Michel Jarre ins Spiel. Er erhielt den Auftrag, diese Ausstellung musikalisch zu unterlegen. Das Ergebnis ist AMAZONIA, ein Soundtrack zu den Bilderwelten des Sebastião Salgado.</p>
<p>Zu AMAZONIA gehört auch ein Mix in Surround Sound, der aber auf keiner Blu-ray oder DVD enthalten ist. Ganz gleich, ob man das Album auf CD oder Vinyl kauft, es liegt ein Downloadcode bei, mit dem man das Album in Surround Sound herunterladen kann. Zusätzlich dazu gibt es dies auch als „Binaural Sound Mix“ für die Kopfhörer. Hiermit soll ebenfalls ein räumlicher Mix erwirkt werden. Heruntergeladen wird das Album als einzelne Datei, sowohl der 5.1 Mix, wie auch der binaurale Mix. Das Dateiformat ist jeweils eine WAV-Datei.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2760 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/05/158-foto-Jarre-Amazonia.jpg" alt="Jean-Michel Jarre Amazonia Surround Sound" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/05/158-foto-Jarre-Amazonia.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/05/158-foto-Jarre-Amazonia-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/05/158-foto-Jarre-Amazonia-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Part 1 &#8211; 7:42<br />
2 Part 2 &#8211; 9:59<br />
3 Part 3 &#8211; 8:10<br />
4 Part 4 &#8211; 3:16<br />
5 Part 5 &#8211; 6:04<br />
6 Part 6 &#8211; 3:33<br />
7 Part 7 &#8211; 4:18<br />
8 Part 8 &#8211; 3:19<br />
9 Part 9 &#8211; 6:23</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 52:47</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Jean-Michel Jarre kennt man als Pionier der elektronischen Musik. Sein Markenzeichen sind dabei oft einprägsame einfache Melodien, die die elektronische Musik einer breiten Masse zugänglich machen. Was AMAZONIA angeht, ist dies so gut wie das genaue Gegenteil. Was wir hier vorliegen haben, ist ein Soundtrack. Ein Soundtrack, der auf die Bilder von Salgado wirken soll. Bilder, die mit ihrer Wucht und ihrem Detailreichtum den Besucher der Fotoausstellung inmitten des Geschehens bringen sollen. Wie kann man das unterstützen? Indem auch klanglich der dichte Urwald vermittelt wird. So besteht der Soundtrack von Jarre zum großen Teil aus live aufgenommenen Geräuschen im Amazonas. Jarre verwendete insgesamt 40 Klangquellen mit Aufnahmen ab 1960, die im Genfer Museum für Völkerkunde archiviert werden.</p>
<p>AMAZONIA ist eine riesige Geräuschkulisse, die einem den Amazonas ins Wohnzimmer bringt. Die elektronischen Instrumente werden auf diesem Album dezent eingesetzt. Gelegentlich hört man hier und da sanfte Beats und Flächensounds, doch häufig sind es die Aufnahmen mit dem Fieldrekorder, die man zu hören bekommt. Das können zum einen viele Naturgeräusche sein, wie Regen, Insektenzirpen und Rufe verschiedener Tiere. Oft hört man aber auch Stimmen und Gesänge der Ureinwohner des Amazonas. Für Jarre‘sche Verhältnisse ist auf diesem Album ziemlich viel Gesang drauf, den man aber natürlich nicht mit den Vokaldarbietungen, wie sie die meisten von uns kennen, vergleichen kann.</p>
<p>Manchmal ist man sich auch nicht sicher, ob der eine oder andere Sound nun natürlichen Ursprungs ist oder nicht doch aus Jarres Händen entstammt. Hier hat das Album ohne jeden Zweifel seinen Reiz, wenn natürliche und künstliche Klangwelten miteinander verschmelzen. Einprägsame Melodien muss man auf AMAZONIA dagegen mit der Lupe suchen. Es ist eben sehr Ambient, im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Jean-Michel Jarre – synthesizer, samples, programming</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>In Surround Sound wirkt die Klangkulisse weitaus besser, als es die Stereofassung je könnte. Ich vermute, dass die Installation bei der Ausstellung auch so konzipiert wurde, dass die unzähligen Geräusche des Urwalds auch dort aus allen Richtungen kommen. Die Ausstellung muss beeindruckend sein. Nur, für den Konsumenten zu Hause wird dies zum großen Nachteil. Es fehlen schlichtweg Salgados Bilder.</p>
<p>Es ist vermutlich das erste Mal überhaupt, dass ein Künstler beschließt, den Surround Mix seines Albums nicht auf einem weiteren Datenträger beizulegen, sondern eine Audiodatei zum Download bereitzustellen. Warum ausgerechnet bei AMAZONIA? Dieses Album wäre prädestiniert dazu, dass Salgados Werke auf einem Bildschirm betrachtet werden können, während man der Musik lauscht. Meine Vermutung ist, dass der Fotograf sein Veto eingelegt hat. Was Bilderrechte angeht, soll er sehr schwierig sein. Auch im Booklet der CD werden nur vier Bilder von ihm abgedruckt. So hat man vermutlich letztendlich diesen Weg gewählt, da es wohl etwas merkwürdig wäre, eine Blu-ray mit dem Soundtrack zu einer Ausstellung ohne Bilder beizufügen.</p>
<p>Beim Hören des Soundtracks in Surround ist man sofort mitten drin im Geschehen und hat das Gefühl, sich plötzlich im tiefsten Amazonas zu befinden. Wenn man beim Hören die Augen schließt, erschafft die Musik unweigerlich Bilder. Man meint zum Beispiel in einem Dorf zu sein. Vorne hört man das Knistern des Feuers, hinter einem spielen Kinder und links tanzt jemand mit einer Rassel vorbei. Vorne, hinten, links oder rechts, das alles spielt hier keine Rolle, denn jeder Lautsprecher ist absolut gleichberechtigt. Die Sekunden, in denen mal ein Lautsprecher leise ist, kann man an einer Hand abzählen.</p>
<p>Es ist interessant, beim ersten Hördurchgang war ich ob der Klangkulisse so überwältigt, dass ich hinterher der Meinung war, dass auf dem Album kaum Synthesizer zu hören sind. Aber es gibt sie doch, die künstlichen Klänge, und mit jedem neuen Hören kann man neue Nuancen und Sounds heraushören.</p>
<p>Vieles auf dem Album dreht sich um den Hörer, seien es die Gesänge der Ureinwohner, die Synthesizer oder die dezenten Beats, die immer mal auftauchen. Meine Vermutung ist, dass man hier eine Reise erschaffen wollte. Die Eindrücke des Amazonas schwirren langsam links und rechts an einem vorbei. Nur oben nicht. Eigentlich wäre diese Klangkulisse perfekt für eine Abmischung in Dolby Atmos. Ein weiterer kleiner Nachteil, dass es den Mix nur als Download gibt.</p>
<p>Die Datei, die man herunterlädt, ist eine 48 kHz/24 bit Datei im WAV-Format. Für den einen oder anderen dürfte es etwas problematisch werden, das abzuspielen. Hier möchte ich auf die <a href="https://surroundmixe.de/surround-flac-dateien-abspielen-teil-1-einfuehrung/">Serie zum Hören von FLAC-Dateien</a> über Kodi und den Raspberry Pi hinweisen. Damit spielt auch die WAV Datei ohne Probleme ab.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>100 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">WAV-Datei (48 kHz / 24 bit)  5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Bei einer Datei hängt es vom vorhandenen Equipment ab, wie diese gestartet werden kann. Hat man diese auf einem Stick oder einer Festplatte und so am Blu-ray- oder DVD-Player angeschlossen, dürfte man an einer Navigation über den Fernseher nicht drumherum kommen. Bei meiner Methode über Kodi geht das komfortabel über eine passende App am Smartphone.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Hier ist eindeutig der Surroundmix das Bonusmaterial, den man kostenlos zur CD oder Vinyl bekommt.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Alles, es ist ein zusammenhängendes Album, die Unterteilung in neun Parts ist eigentlich nur eine Art &#8222;Komfortfunktion&#8220;.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein fantastischer Surroundmix, den man kostenlos zur CD / Vinyl bekommt. Was will man mehr? Für eine Bildershow und Dolby Atmos auf einer Blu-ray hätte man vermutlich gerne draufgezahlt.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ überragender Surroundmix<br />
+ Kostenlose Beigabe zum Album per Download-Code<br />
&#8211; Download-Datei: Nicht jeder wird dies ohne Probleme abspielen können.<br />
+ / &#8211; Musikalisch ist das nicht für jeden was<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 94 %<br />
</strong></h2>
<h2><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14 size-full alignleft" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></a></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>CD oder Vinyl: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die CD mit dem Downloadcode gibt es für übliche 15 Euro im Handel. Das Doppel-Vinyl gibt es für ca. 23 Euro.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 08.05.2021</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://jeanmicheljarre.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Jean Michel Jarre</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jean-michel-jarre-amazonia/">Jean-Michel Jarre &#8211; Amazonia</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/jean-michel-jarre-amazonia/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jon Anderson &#8211; Olias of Sunhillow</title>
		<link>https://surroundmixe.de/jon-anderson-olias-of-sunhillow/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/jon-anderson-olias-of-sunhillow/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2021 17:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Jon Anderson]]></category>
		<category><![CDATA[New Age]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Yes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=2665</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 &#124; DVD &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>In diesem Jahr jährt sich das erste Soloalbum von Yes-Sänger Jon Anderson zum 45. Mal. OLIAS OF SUNHILLOW ist im Juli 1976 veröffentlicht worden. Nach dem Album Relayer haben die Yes-Musiker beschlossen, eine kleine Auszeit zu nehmen. Jeder sollte durch Soloprojekte seinen musikalischen Horizont erweitern. Während sich die anderen auch auf ihren Soloalben gerne von ihren Bandmitgliedern unterstützen ließen, beschloss Jon Anderson sein Album im Alleingang aufzunehmen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/jon-anderson-olias-of-sunhillow/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jon-anderson-olias-of-sunhillow/">Jon Anderson &#8211; Olias of Sunhillow</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1976 | DVD | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>In diesem Jahr jährt sich das erste Soloalbum von Yes-Sänger Jon Anderson zum 45. Mal. OLIAS OF SUNHILLOW ist im Juli 1976 veröffentlicht worden. Nach dem Album Relayer haben die Yes-Musiker beschlossen, eine kleine Auszeit zu nehmen. Jeder sollte durch Soloprojekte seinen musikalischen Horizont erweitern. Während sich die anderen auch auf ihren Soloalben gerne von ihren Bandmitgliedern unterstützen ließen, beschloss Jon Anderson sein Album im Alleingang aufzunehmen.</p>
<p>OLIAS OF SUNHILLOW wurde gerade von Esoteric Records neu aufgelegt und erhielt zudem einen Surroundmix spendiert. Vorsicht: Hierbei handelt es sich um keine Neuabmischung, da die Masterbänder nicht gefunden werden konnten. Stattdessen hat man den Stereomix genommen und diesen in 5.1 hochgemischt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2669 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-foto-olias-of-sunhillow.jpg" alt="Olias of Sunhillow Deluxe Edition" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-foto-olias-of-sunhillow.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-foto-olias-of-sunhillow-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-foto-olias-of-sunhillow-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><br />
1 Ocean Song &#8211; 3:12<br />
2 Meeting (Garden of Geda)/Sound Out the Galleon &#8211; 3:28<br />
3 Dance of Ranyart/Olias (To Build the Moorglade) &#8211; 4:14<br />
4 Qoquaq Ën Transic/Naon/Transic Tö &#8211; 7:03<br />
5 Flight of the Moorglade &#8211; 3:22<br />
6 Solid Space &#8211; 5:16<br />
7 Moon Ra/Chords/Song of Search &#8211; 12:48<br />
8 To the Runner &#8211; 4:26<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 44:10<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Jon Anderson ist zuvor so gut wie gar nicht als Musiker in Erscheinung getreten. Auf den Yes-Alben war er lediglich als Sänger unterwegs. Ich meine, irgendwo gab es mal einen kleinen Credit, dass er auch eine akustische Gitarre und Harfe gespielt hat, das war es dann aber auch schon. Umso erstaunlicher ist es, dass er als „Nichtmusiker“ ein ganzes Album im Alleingang aufgenommen hat, was vermutlich in der Rockwelt seinesgleichen sucht. Anderson sammelte gerne verschiedene Instrumente und wollte diese auch alle auf seinem Soloalbum vertreten haben.</p>
<p>Als ich mir vor etlichen Jahren mal OLIAS OF SUNHILLOW als gebrauchte Schallplatte gekauft habe, war mir das gar nicht bewusst, dass nur er auf dem Album zu hören ist. Vielmehr hatte ich den Anschein, als wären unzählige Musiker daran beteiligt gewesen, denn so vielfältig klang das Album. Dabei ist dies nicht mal ein typisches Sängeralbum, denn es gibt zahlreiche Instrumentalpassagen. Anderson bedient hier eine Vielzahl verschiedener Instrumente aus allen Herren Ländern: Saiteninstrumente, Flöten, Synthesizer und diverse Percussion. Es gab damals Gerüchte, dass Vangelis ihm bei den Aufnahmen geholfen hätte. In der Tat erinnert einiges, was auf den Tasteninstrumenten gespielt wird, an die schwelgerischen Melodien des Griechen.</p>
<p>Musikalisch ist das Album schwer einzuordnen. Es erinnert eher wenig an Yes, höchstens durch die aufkommende, leicht esoterisch anmutende Stimmung. Durch den zahlreichen Einsatz an Saiteninstrumenten gibt es eine Annäherung an den Folk, wobei die typischen Songstrukturen hier gänzlich fehlen. Die durchaus vielen Synthesizer hinterlassen auch viele elektronische Spuren von Ambient und New Age und man findet ähnliche mystische Momente, wie sie Tangerine Dream seinerzeit auch hinterlassen haben. Schließlich gibt es auch eine Vielzahl an Weltmusikeinflüssen, sei es durch verschiedene Percussion, aber auch durch asiatische Saiteninstrumente und Flötenklänge. Dies alles lässt das Album zu einem einzigartigen Werk werden, mit einigen unvergesslichen Höhen, aber auch einigen Stellen, die sich ein wenig ziehen. Interessante Platte!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 75 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Jon Anderson – lead and backing vocals, guitars, harp, sitar, keyboards, percussion, bass guitar, wooden flute, mandolins, saz</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Wie eingangs erwähnt, konnten von dem Album die Masterbänder nicht gefunden werden, sodass man nur einen Upmix erstellen konnte. Diesen hat Ben Wiseman erstellt. Im Booklet wird einem gewissen Steven Wilson gedankt. Gut möglich, dass dieser ein wenig Ratschläge gegeben hat. Wenn Masterbänder fehlen, erstellt Steven Wilson Upmixe mit der Software Penteo. Vermutlich ist diese hier auch zum Einsatz gekommen, obwohl dies im Booklet nirgends ersichtlich wird.</p>
<p>Ich habe bereits einige Penteo-Upmixe gehört und kann sagen, dass es sehr gute gibt, die richtiggehend diskret klingen, bei denen man kaum auf die Idee kommen würde, es würde sich um einen Upmix handeln. Und es gibt solche, bei denen das sofort auffällt, dass lediglich das Stereosignal entsprechend aufbereitet wurde. Es hängt immer etwas davon ab, wie gut das Original klingt und wie gut die Instrumente bereits in Stereo getrennt sind. Eine Stereoabmischung mit einer großen Panoramawirkung kann da nur vorteilhaft sein. Was bei einem Upmix aber nicht geht, ist, die Soundqualität auf ein neues Level zu heben und den Mix dementsprechend etwas luftiger klingen zu lassen.</p>
<p>Der Originalmix von OLIAS IN SUNHILLOW hatte schon immer seine Schwächen. Der Gesamtklang ist etwas gewöhnungsbedürftig. Zum einen ist er komprimiert, man hat das Gefühl, einen Gesamtsound zu hören, statt viele verschiedene Instrumente. Zudem klingt alles durch Einsatz von Hall etwas distanziert und weiträumig. Ich vermute, dass man anno 1976 diesen Sound gewählt hatte, um kleine Unzulänglichkeiten von Jon Anderson beim Spielen seiner Instrumente zu kaschieren. Wenn man einen Gesamt-Klangbrei hört, fallen kleinere Fehlerchen hier und da weniger auf.</p>
<p>Für einen Upmix sind das schon mal keine guten Voraussetzungen. Ein Klangbrei wird auch auf fünf Kanälen unterteilt ein Klangbrei bleiben. Und so muss man in dem Surroundmix auch seine Erwartungen stark zurückschrauben. Man hat zum großen Teil das Gefühl, man sitzt unmittelbar vor einer Klangwand, die im Vergleich zu Stereo weiter im Raum ist, wo man aber weitestgehend einen komprimierten Gesamtsound zu hören bekommt. Es passiert relativ wenig um den Hörer herum. Aber es gibt Ausnahmen! Denn gelegentlich passiert dann doch einiges auch auf den hinteren Kanälen, wenn die Software dann doch kleinere Wunder vollbringt. In<em> Meeting</em> etwa, wenn überall im Raum Harfenklänge emporsteigen, oder wenn Mellotronchöre um einen herum für Mystik im Zimmer sorgen wie im Stück <em>Song of Search</em>. Manchmal sind es auch Hallanteile, die den Raum nach hinten öffnen. So hat der Upmix einerseits doch so viel Raumanteil, dass sich manche echten Surroundmixe noch ein Beispiel daran nehmen könnten. Der große Knackpunkt ist aber die Gesamtqualität des Sounds, die nur sehr durchschnittlich ist.</p>
<p>Der Upmix von OLIAS IN SUNHILLOW ist besser als erwartet. Allerdings lässt er auch schmerzlich erkennen, was möglich gewesen wäre, wären die Masterbänder gefunden worden. Mit echtem Surround und verbessertem Klang wäre bei diesem Album eine Wertung weit über 90 % im Bereich des Möglichen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>72 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 96/24 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM 96/24 Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Startet man das Album lediglich über die Entertaste, erklingt es in Stereo. Über die Audiotaste kann man anschließend umstellen. Der Weg über das Menü ist etwas langwierig:</p>
<p>DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p>
<div id="attachment_2670" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2670" class="wp-image-2670 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-1-300x169.jpg" alt="Olias of Sunhillow DVD Menu " width="300" height="169" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-1-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-1-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-1-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-1-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-1.jpg 851w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2670" class="wp-caption-text">DOWN &gt; DOWN&gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_2671" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2671" class="wp-image-2671 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-2-300x167.jpg" alt="" width="300" height="167" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-2-300x167.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-2-768x429.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2021/03/153-menu-olias-of-sunhillow-2.jpg 849w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2671" class="wp-caption-text">DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p></div>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 2 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt kein Bonusmaterial. Die Verpackung ist allerdings sehr schön aufbereitet, kein Vergleich aber zum alten großen LP-Cover.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Dance of Ranyart / Olias (To Build the Moorglade)</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Gehört nicht unbedingt in eine gut sortierte Surroundsammlung. Beim relativ günstigen Preis macht man aber auch nichts falsch.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ guter Upmix, aber eben nur ein Upmix<br />
+ musikalisch sehr interessant, aber auch sehr eigenwillig<br />
</span><span style="font-size: 12px;">&#8211; Klanglich mit Defiziten<br />
&#8211; Muss separat auf Surround umgestellt werden über Menü/Audiotaste (-2 %)<br />
&#8211; Esoteric Records hat es immer noch nicht verstanden: Da hat das DVD-Audio Label nichts zu suchen. Es ist keine hochauflösende DVD-Audio, nur eine normale DVD. (-2 %)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 69 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-21 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>CD + DVD:</em> </span>Frisch am Markt für 17-22 Euro erhältlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stand: 30.03.2021</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.jonanderson.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Jon Anderson</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jon-anderson-olias-of-sunhillow/">Jon Anderson &#8211; Olias of Sunhillow</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/jon-anderson-olias-of-sunhillow/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anthony Phillips &#8211; Strings Of Light</title>
		<link>https://surroundmixe.de/anthony-phillips-strings-of-light/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/anthony-phillips-strings-of-light/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 16:32:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Phillips]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[New Age]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=1999</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2019 &#124; DVD &#124; Gitarrenmusik<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Es war eine Überraschung, als Anthony Phillips im letzten Jahr ankündigte, ein neues Album zu veröffentlichen und dazu noch ein Gitarrenalbum. Ihn hatte man so gar nicht mehr auf dem Schirm. Die letzten neuen Alben mit neuer Musik lagen Jahre zurück und die Veröffentlichung des letzten Albums mit Gitarrenmusik war sogar schon fast 15 Jahre her.</p>
<p>Das Genesis-Gründungsmitglied, dessen Veröffentlichungen eigentlich nur Insidern bekannt sind, hat in den 80ern seine Haupteinnahmequelle in Musik für Fernseh- und Videoproduktionen gefunden. Studioalben einspielen und veröffentlichen ist für Anthony Phillips fast so etwas wie ein Hobby oder eine Nebenbeschäftigung geworden. Nichtsdestotrotz sind in den letzten 43 Jahren weit über 30 Alben herausgekommen, die Phillips in letzter Zeit über sein neues Label Esoteric Recordings zum großen Teil wiederveröffentlichte (auch in Surround). <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-strings-of-light/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-strings-of-light/">Anthony Phillips &#8211; Strings Of Light</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2019 | DVD | Gitarrenmusik<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Es war eine Überraschung, als Anthony Phillips im letzten Jahr ankündigte, ein neues Album zu veröffentlichen und dazu noch ein Gitarrenalbum. Ihn hatte man so gar nicht mehr auf dem Schirm. Die letzten neuen Alben mit neuer Musik lagen Jahre zurück und die Veröffentlichung des letzten Albums mit Gitarrenmusik war sogar schon fast 15 Jahre her.</p>
<p>Das Genesis-Gründungsmitglied, dessen Veröffentlichungen eigentlich nur Insidern bekannt sind, hat in den 80ern seine Haupteinnahmequelle in Musik für Fernseh- und Videoproduktionen gefunden. Studioalben einspielen und veröffentlichen ist für Anthony Phillips fast so etwas wie ein Hobby oder eine Nebenbeschäftigung geworden. Nichtsdestotrotz sind in den letzten 43 Jahren weit über 30 Alben herausgekommen, die Phillips in letzter Zeit über sein neues Label Esoteric Recordings zum großen Teil wiederveröffentlichte (auch in Surround).</p>
<p>Dass im Jahr 2019 ein Gitarrenalbum neu dazugekommen ist, ist in soweit überraschend, da Anthony Phillips in seinen TV-Produktionen weitestgehend keyboardbasierend arbeitet und laut eigener Meinung gitarrentechnisch aus der Übung ist. Gitarren sammelt er aber weiterhin, in erster Linie akustische. Die seit seinem letzten Gitarrenalbum <a href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-field-day/">Field Day</a> neu hinzugekommenen wollten nun auch auf einem Album gehört werden.</p>
<p>Ähnlich wie seinerzeit Field Day erschien das neue Album STRINGS OF LIGHT als Doppelalbum. Es besteht aus zwei Sets, die jeweils knapp über 40 Minuten dauern. Phillips ließ es so unterteilen, weil ihm bewusst ist, dass es etwas anstrengend sein kann, ein so langes Album mit dieser Musik zu hören. Auf diese Weise könnte der Hörer beide Sets in einem zeitlichen Abstand zueinander abarbeiten und zwischendurch eine Pause einlegen. Das Album beinhaltet einen Surroundmix auf einer DVD. Hier sind wiederum beide Sets zusammengefasst, ohne dass man diese im Menü separat anwählen muss. Ich habe das Album direkt über Cherry Red in UK bestellt, was sogar günstiger war, als die Preise der deutschen Händler. Als Dank gab es eine signierte Autogrammkarte des Meisters.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2001 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/03/112-foto-phillips-strings-of-light.jpg" alt="Anthony Phillips Strings of Light mit Autogrammkarte" width="1000" height="499" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/03/112-foto-phillips-strings-of-light.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/03/112-foto-phillips-strings-of-light-300x150.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2020/03/112-foto-phillips-strings-of-light-768x383.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><br />
1 Jour De Fête &#8211; 2:25<br />
2 Diamond Meadows &#8211; 3:19<br />
3 Caprice In Three &#8211; 2:55<br />
4 Castle Ruins &#8211; 2:27<br />
5 Mermaids And Wine Maidens &#8211; 3:19<br />
6 Winter Lights &#8211; 6:20<br />
7 Song For Andy &#8211; 3:49<br />
8 Pilgrimage Of Grace &#8211; 3:36<br />
9 Skies Crying &#8211; 4:51<br />
10 Mouse Trip &#8211; 1:06<br />
11 Restless Heart &#8211; 3:50<br />
12 Still Rain &#8211; 4:07<br />
13 Into The Void &#8211; 0:21<br />
14 Andean Explorer &#8211; 4:06<br />
15 Mystery Tale &#8211; 1:44<br />
16 Sunset Riverbank &#8211; 3:22<br />
17 Tale Ender &#8211; 0:47<br />
18 Shoreline &#8211; 5:36<br />
19 Days Gone By &#8211; 3:44<br />
20 Crystalline &#8211; 3:33<br />
21 Fleur-De-Lys &#8211; 3:41<br />
22 Grand Tour &#8211; 6:01<br />
23 Home Road &#8211; 1:01<br />
24 Life Story &#8211; 10:01<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 86:01<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch gilt, was ich bereits bei der Besprechung zu Field Day schrieb. Man muss sich dessen bewusst sein, dass man hier reine, instrumentale Gitarrenmusik zu hören bekommt. Keine anderen Instrumente und zum großen Teil auch nur ein einziges Instrument: die akustische Gitarre. Wer sich bereits bei dem bloßen Gedanken daran langweilt, für den ist dieses Album nichts. Wer sich aber daran erfreuen kann, was man für unterschiedliche Töne, Stimmungen und Melodien aus einem einzigen Instrument entlocken kann, dem empfehle ich in dieses Album hineinzuhören.</p>
<p>Im Vergleich zu Field Day finde ich STRINGS OF LIGHT etwas abwechslungsreicher. Hier gibt es einige kurze &#8211; wie soll man sagen &#8211; Intermezzi, um die normalen Gitarrenstücke herum, in denen die Gitarre mehr Klangfabrikant als Melodienzulieferer ist. In diesen kurzen Stücken ist es nicht die Melodie, die tragend ist, sondern der Klang, den Phillips aus dem Instrument entlockt (<em>Into the Void</em>). Einmal sogar, lässt er den Gitarrenklang durch einen synthetischen Klangprozessor laufen (<em>Mouse Trip</em>).</p>
<p>Auch wenn Field Day mit seinen 2 Sets gegenüber STRINGS OF LIGHT deutlich länger (über zwei Stunden) und somit anstrengender zum kompletten Durchhören ist, gefällt es mir doch einen Tick besser. Auf STRINGS OF LIGHT fehlen mir persönlich die ganz großen Melodien. Aber nichtsdestotrotz freut man sich über ein neues Lebenszeichen von Anthony Phillips!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Anthony Phillips – guitars<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Natürlich darf man, was den Surroundmix angeht, bei Darbietungen auf einem Soloinstrument keine Wunder erwarten. Es wäre auch völlig falsch, den Gitarrenklang quer durch den Raum schießen zu lassen, gerade bei der verhältnismäßig ruhigen Musik. Stattdessen liegt der Effekt im Surround in der Gestaltung der Raumakustik. Die Gitarre klingt etwas weiter in die Raummitte platziert. Um sie herum entsteht der Raum, bestehend aus dem zugemischten Hall.</p>
<p>Klanglich klingt es sehr schön, wie ich finde. Man hat das Gefühl, dass die Töne plastischer, präsenter und dadurch lebhafter wirken, als in der Stereofassung. Anthony Phillips verwendet auf diesem Album insgesamt 18 verschiedene Gitarren. Es ist interessant anzuhören, wie diese unterschiedlich zueinander klingen, aber auch, was das wiederum für den Hall bedeutet, der mal präsenter, dann wieder dezenter eingesetzt wird.</p>
<p>Ähnlich wie bei Field Day gibt es auch auf diesem Album hier und da dezente Surroundeffekte. Im Stück <em>Winter Lights</em> gibt es eine musikalische Pause, nachdem rasant Akkorde angeschlagen wurden. Hier verfliegt der Hall währenddessen zu den Seiten. Auch das oben angesprochene <em>Mouse Trip</em> mit seinen Soundeffekten, findet im Mix seine Entsprechung. Das kürzeste Stück <em>Into the Void</em>, welches nur aus einem einzigen Klang besteht, hervorgerufen durch einen Schlag auf den Gitarrenkörper, hat auf diesem Album den meisten Surroundanteil zu bieten. Dieser Klang rotiert um den Hörer herum.</p>
<p>Etwas schade finde ich dagegen den Mix des Stückes <em>Sunset Riverbank</em>. Hier kommt im späteren Verlauf eine Stratocaster zum Einsatz, die aber in der gleichen Ebene, wie die 6-saitige Akustikgitarre hinzugemischt wurde. Eine etwas diskretere Anordnung, in dem z.B. die E-Gitarre in die Rears platziert wird, wäre hier vielleicht interessanter gewesen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>81 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 96/24 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Stereo (CD)<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Auf der DVD befindet sich nur der Surroundmix, der über Enter in DTS abgespielt wird.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Gab es bei Field Day zumindest noch Hintergrundinformationen zu den Aufnahmesessions im Booklet, gibt es bei diesem Album lediglich eine Auflistung, welche Gitarre jeweils gespielt wurde. Etwas mau.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Winter Lights</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Der Surroundmix alleine ist kein Kaufargument, die Musik schon.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ sehr guter Klang<br />
+ Surroundmix fungiert geschmackvoll als &#8222;Raumausstatter&#8220;<br />
&#8211; Keine DVD-Audio wie auf der Verpackung angegeben (- 2%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 78 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>DVD:</em> </span>Das Set, bestehend aus 2 CDs und einer DVD, gibt es ab ca. 20 Euro. Es gibt keine &#8222;Nur-Stereo-Version&#8220; mit 2CDs.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stand: 24.03.2020</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://anthonyphillips.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Anthony Phillips</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-strings-of-light/">Anthony Phillips &#8211; Strings Of Light</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/anthony-phillips-strings-of-light/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anthony Phillips &#8211; Field Day</title>
		<link>https://surroundmixe.de/anthony-phillips-field-day/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/anthony-phillips-field-day/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 17:25:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Phillips]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[New Age]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=1570</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2005 &#124; DVD &#124; Gitarrenmusik<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Wer sich mit den zahlreichen Veröffentlichungen von Anthony Phillips beschäftigt, wird feststellen dass der erste Gitarrist und Gründungsmitglied von Genesis ein ziemlich weit gefächertes musikalisches Spektrum abdeckt. Er machte Alben, die dem Progressive Rock zugeordnet werden können, und welche, die mehr in Richtung Pop gehen. Das meiste ist jedoch Instrumental. Aber auch hier fand er unzählige Arten sich auszutoben, von reich arrangierten, fast schon klassisch anmutenden Werken, über bombastische Elektronik bis hin zu den eher minimalistisch gehaltenen Stücken für Klavier oder Gitarre. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-field-day/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-field-day/">Anthony Phillips &#8211; Field Day</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2005 | DVD | Gitarrenmusik<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Wer sich mit den zahlreichen Veröffentlichungen von Anthony Phillips beschäftigt, wird feststellen dass der erste Gitarrist und Gründungsmitglied von Genesis ein ziemlich weit gefächertes musikalisches Spektrum abdeckt. Er machte Alben, die dem Progressive Rock zugeordnet werden können, und welche, die mehr in Richtung Pop gehen. Das meiste ist jedoch Instrumental. Aber auch hier fand er unzählige Arten sich auszutoben, von reich arrangierten, fast schon klassisch anmutenden Werken, über bombastische Elektronik bis hin zu den eher minimalistisch gehaltenen Stücken für Klavier oder Gitarre.</p>
<p>Wenn man sich nun mit den Werken von Anthony Phillips ausgiebig beschäftigt, stellt man schnell fest, dass die akustische Gitarre das Herzstück seines Schaffens ist. Nach vielen Jahren, in denen er zumeist Keyboard-lastige Musik herausbrachte oder verstaubte Stücke aus den Archiven, kam 2005 das Doppelalbum FIELD DAY heraus. Auf diesem befinden sich sage und schreibe 61 Stücke für alle Arten von akustischen Gitarren, von der Klassischen bis hin zur für Phillips typischen 12-Saitigen.</p>
<p>Ant Phillips wollte einen Gegenpol schaffen zu seinen zunehmenden Produktionen fürs Fernsehen, die von Natur aus eher Keyboard-dominant sind. Nach der Jahrtausendwende begann er Stücke auf seinen Gitarren zu komponieren und wollte diese schließlich auch einspielen. Jedoch rächte sich das jahrelange Ignorieren der Saiteninstrumente. Phillips musste viel für die recht komplexen Stücke üben, sodass sich irgendwann Verschleißerscheinungen bemerkbar machten und er das Vorhaben aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste.</p>
<p>Im Sommer 2002 startete er einen neuen Versuch, den er aber wegen „zu vieler falscher Noten“ abbrechen musste. Ein Jahr später ebenso. Die Noten waren richtig, aber nicht deren Reihenfolge. Letzte Chance dann der Sommer 2004: Aufnehmen oder aufgeben. Über die Zeit entstanden weitere Stücke, da Anthony Phillips die ersten nicht mehr mochte. So entstanden schließlich die 61 Gitarrenstücke, mal kaum eine halbe Minute lang, andere wiederum länger als fünf Minuten. Das Album FIELD DAY, welches diese Stücke auf zwei CDs enthält, erschien im Jahr 2005. Esoteric Recordings veröffentlichte es im Oktober 2018 mit einer DVD, auf der sich ein Surroundmix befindet, neu.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1572 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-foto-anthony-phillips-field-day.jpg" alt="" width="1000" height="563" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-foto-anthony-phillips-field-day.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-foto-anthony-phillips-field-day-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-foto-anthony-phillips-field-day-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-foto-anthony-phillips-field-day-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-foto-anthony-phillips-field-day-780x439.jpg 780w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><br />
Part 1:<br />
1 The Voyage Out &#8211; 1:23<br />
2 High Fives &#8211; 1:54<br />
3 Credo &#8211; 1:55<br />
4 Cerise &#8211; 1:19<br />
5 Runaway Horses &#8211; 2:32<br />
6 Home Sweet Home &#8211; 0:45<br />
7 Steps Retraced &#8211; 4:12<br />
8 Field Day &#8211; 1:44<br />
9 Nocturne &#8211; 3:47<br />
10 Tryst &#8211; 4:25<br />
11 Girl In The Gallery &#8211; 1:04<br />
12 Bel Ami &#8211; 2:04<br />
13 Concerto De Alvarez &#8211; 8:27<br />
14 Lifer &#8211; 3:16<br />
15 Chasing The Light &#8211; 1:41<br />
16 Parlour Suite I &#8211; 1:39<br />
17 Parlour Suite II &#8211; 1:01<br />
18 Parlour Suite III &#8211; 1:07<br />
19 Parlour Suite IV &#8211; 0:57<br />
20 Parlour Suite V &#8211; 1:47<br />
21 Parlour Suite VI &#8211; 1:36<br />
22 Parlour Suite VII &#8211; 0:46<br />
23 Parlour Suite VIII &#8211; 1:48<br />
24 Swoon &#8211; 0:55<br />
25 River Of Life &#8211; 3:05<br />
26 Momento &#8211; 0:48<br />
27 Open Road &#8211; 1:05<br />
28 The White Spider &#8211; 6:38<br />
29 Half Way Out &#8211; 1:02</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><br />
Part 2:<br />
1 Weeping Willow &#8211; 5:50<br />
2 The Love Not Shared &#8211; 0:52<br />
3 Sojourn &#8211; 2:47<br />
4 Dawn Over The Field Of Eternity &#8211; 1:23<br />
5 Fallen City &#8211; 4:50<br />
6 Rain On Sag Harbour &#8211; 1:38<br />
7 Days Of Grace &#8211; 2:35<br />
8 Timeline &#8211; 0:47<br />
9 Oubliette &#8211; 3:33<br />
10 Tania &#8211; 2:57<br />
11 Babbling Brook &#8211; 0:55<br />
12 Shimmering Sharon &#8211; 0:30<br />
13 Tea Room In Terra Del Fuego &#8211; 1:11<br />
14 Mudlark &#8211; 1:41<br />
15 Tearaway &#8211; 1:25<br />
16 Midnight Blue &#8211; 0:41<br />
17 Evening Shroud &#8211; 1:14<br />
18 Rapscallion &#8211; 0:45<br />
19 Beyond The Castle Walls &#8211; 1:09<br />
20 Forgotten Pathway &#8211; 2:16<br />
21 Fairy Ring &#8211; 0:44<br />
22 Largo D&#8217;Armour &#8211; 3:17<br />
23 Kissing Gate &#8211; 1:21<br />
24 Whippersnapper &#8211; 1:54<br />
25 To The Lighthouse &#8211; 8:10<br />
26 Driftwood &#8211; 0:27<br />
27 Festoons And Billows &#8211; 0:58<br />
28 Flotsam And Jetsam &#8211; 0:51<br />
29 Sunfish Shallows &#8211; 1:15<br />
30 Smart Alec &#8211; 1:43<br />
31 Prayer For Natalie &#8211; 2:11<br />
32 Out And Beyond &#8211; 2:22</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 128:44<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>61 instrumentale Stücke auf Gitarre. Nur Gitarre. Kein Gesang, kein Schlagzeug, nur eine einzige Gitarre. Es ist viel Stoff und es kann auf Dauer sehr anstrengend sein, diesem Marathon zuzuhören. Ich selbe höre die beiden CDs meist separat mit Abstand und nur sehr selten direkt nacheinander.</p>
<p>Klar, bei der Fülle an Material ist es schwer, die Namen der Stücke der Musik zuzuordnen. Wie klang nochmal das Stück <em>Timeline</em>? Oder <em>Midnight Blue</em>? Letztendlich ist es egal, denn es ist die Musik die zählt, und die sehr berührend ist. Wie hat schon Shakespeare richtig gesagt: <i>Ist es nicht seltsam, dass Schafsdärme die Seele aus eines Menschen Leibe ziehen können? </i>(Viel Lärm um Nichts)</p>
<p>Anthony Phillips ist ein großartiges Album gelungen, welches mit einem guten Wein oder einem exquisiten Single Malt genossen werden sollte. Obwohl es nur Gitarrenmusik ist, ist es durchaus auch abwechslungsreich. Zum einen gibt es verschiedene Arten, wie man eine Gitarre spielen kann, vom romantischem Zupfen bis hin zum dramatischen Anschlagen. Zum anderen spielt der Meister eine ganze Latte an unterschiedlichen Saiteninstrumenten (er muss eine große Wohnung haben!), sodass es überraschend ist, wie diese alle unterschiedlich klingen können.</p>
<p>Natürlich ist nicht alles auf dem Album super. Hier und da gibt es Stücke, die ich richtig langweilig finde. Aber letztendlich macht das auch das Album aus, diese Höhen und Tiefen. Dadurch klingen die richtig guten Stücke um so besser und entfalten sich mehr, als wenn es nur eine CD mit „Highlights“ gäbe.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 84 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Anthony Phillips – 6-string classical guitar, 10-string guitar, 12-string guitar, cittern, English and Greek bouzouki, charango, mandolin<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Die spannende Frage ist: Braucht dieses Album einen Mix in Surround Sound? Wie will man eine einzelne Gitarre im Raum verteilen? Ich war da selbst sehr skeptisch, ob das wirklich Sinn ergibt, denn strenggenommen ist die Gitarre ein Monoinstrument. Es hat ein Schallloch, aus dem sich der Ton des Instrumentes im Raum ausbreitet. Wozu dann fünf im Zimmer verteilte Löcher?</p>
<p>Ich bin aber positiv überrascht. Der Surroundmix hat durchaus gegenüber dem Stereomix einen Mehrwert. Klar ist, in den Rears passiert nicht so viel, das meiste spielt sich im Vordergrund ab. Das Instrument wurde ein wenig mehr in die Raummitte geschoben. Interessant ist aber, welche Rolle den Surroundlautsprecher auf diesem Album zukommt. Diese formen die Raumakustik. Durch gezielten Einsatz von Hall klingt der Raum mal weiter, mal kleiner, was sehr spannend zu beobachten ist. Und das Wichtigste: Es klingt authentisch und nicht irgendwie aufgesetzt.</p>
<p>Es gibt aber auch Stellen, in denen bewusst mit dem Surround gespielt wird, die dadurch beabsichtigt ein bisschen artifiziell klingen. In der zweiten Hälfte des Albums (zweite CD sozusagen) gibt es einige Stücke, die Anthony Phillips auf einer 12-saitigen Gitarre der Marke Guild spielt, angefangen mit dem acht Minuten langen Stück <em>To The Lighthouse</em>. Bei diesen Stücken wurde der Reverb-Regler etwas mehr aufgedreht, wodurch sich der Nachklang nahezu in einen Klangteppich verwandelt. Es ist sehr schön zu beobachten, wie sich im Surround Sound dieser Teppich im Raum verbreitet. An zwei oder drei Stellen, in denen Phillips einen einzelnen Akkord anschlägt, schwappt der Nachklang wie eine Welle von vorne nach hinten über, was zu dieser träumerisch, meditativen Stimmung dieser Stücke gut passt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>80 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 96/24 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 96/24 Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Im Menü der DVD kann man das komplette Album starten (einfach Enter drücken) oder auswählen, ob man den ersten Teil oder zweiten Teil hören möchte. Es erklingt dann aber in Stereo. Den Ton kann man auf DTS über die Audiotasten wechseln. Tonspurwahl im Menü geht folgendermaßen:</p>
<p>LEFT ENTER DOWN ENTER ENTER</p>
<div id="attachment_1574" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1574" class="wp-image-1574 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-1-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-1-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-1-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-1-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-1.jpg 847w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1574" class="wp-caption-text">LEFT &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_1575" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1575" class="wp-image-1575 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-2-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-2-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-2-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-2-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/085-menu-Anthony-phillips-field-day-2.jpg 849w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1575" class="wp-caption-text">DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung:</strong> -1,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Außer etwas Hintergrundwissen zum Album im Booklet gibt es dieses Mal keinen weiteren Bonus. Aber mal ehrlich, bei 61 Stücken ist man froh, dass es nicht noch weitere 20 gibt&#8230;  <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>To The Lighthouse</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Kein typisches Album mit Surround Mix. Hat aber durchaus seinen Anreiz.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ sehr guter Klang<br />
+ Surroundmix fungiert geschmackvoll als &#8222;Raumausstatter&#8220;<br />
&#8211; kleine Stolperfalle beim Albumstart (-1,5 %)<br />
&#8211; Keine DVD-Audio wie auf der Verpackung angegeben (- 2%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 78 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>DVD:</em> </span>Bestehend aus 2 CDs und einer DVD, kostet etwa zwischen 25 und 30 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stand: 10.07.2019</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://anthonyphillips.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Anthony Phillips</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-field-day/">Anthony Phillips &#8211; Field Day</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/anthony-phillips-field-day/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tangerine Dream &#8211; In Search of Hades</title>
		<link>https://surroundmixe.de/tangerine-dream-in-search-of-hades/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/tangerine-dream-in-search-of-hades/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 18:04:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Box-Set]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Krautrock]]></category>
		<category><![CDATA[New Age]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Tangerine Dream]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=1582</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2019 &#124; Blu-ray Disc &#124; Electronic<br />
</span></h5>
<hr />
<p>In dem Einkaufszettel Eintrag vor ein paar Wochen hatte ich ja das Boxset IN SEARCH OF HADES bereits angekündigt. Bei solch einem opulentem Werk lohnt sich die genauere Betrachtung der gesamten Box, bevor ich dann später im Jahr auf die einzelnen Surround Mixe eingehe.</p>
<p>Tangerine Dream sind eine dieser Bands, die aus Deutschland kommen, jedoch außerhalb der Grenzen einen größeren Bekanntheitsgrad haben, als im eigenen Lande. Gegründet wurde die Band 1967 von Edgar Froese. In den Anfangstagen war der musikalische Stil der Band noch mehr dem Hardrock, Psychedelic Rock und dem Freejazz zugeordnet worden. Dies änderte sich aber bald und Tangerine Dream fügten ihrer instrumentalen Musik elektronische Effekte hinzu und irgendwann kam schließlich der Einsatz von Synthesizern. Herkömmliche Instrumente einer Rockband wie Gitarre, Bass und Schlagzeug wurden immer seltener verwendet, bis sie fast gänzlich aus dem Klangbild der Band verschwanden.</p>
<p>Tangerine Dream gelten als Pioniere der elektronischen Musik, und das obwohl schon vor ihnen Musiker reine Synthesizer-Alben aufnahmen, z.b. ein gewisser George Harrison Ende der 60er. Doch erst Tangerine Dream und mit ihnen andere Musiker wie Kraftwerk, Vangelis oder Jean-Michel Jarre machten synthetische Klänge salonfähig. Ab Mitte der 70er hatte die Band um Edgar Froese einen eigenen Still gefunden, der aus intensiven Einsatz von rhythmisch-hypnotischen Sequenzerpattern bestand, die von Melodien mit ungewöhnlichen Harmonien umspielt wurden. Es klang wie aus einer anderen Welt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/tangerine-dream-in-search-of-hades/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/tangerine-dream-in-search-of-hades/">Tangerine Dream &#8211; In Search of Hades</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;">Erscheinungsjahr 2019 | Blu-ray Disc | Electronic<br />
</span></h5>
<hr />
<p>In dem Einkaufszettel Eintrag vor ein paar Wochen hatte ich ja das Boxset IN SEARCH OF HADES bereits angekündigt. Bei solch einem opulentem Werk lohnt sich die genauere Betrachtung der gesamten Box, bevor ich dann später im Jahr auf die einzelnen Surround Mixe eingehe.</p>
<p>Tangerine Dream sind eine dieser Bands, die aus Deutschland kommen, jedoch außerhalb der Grenzen einen größeren Bekanntheitsgrad haben, als im eigenen Lande. Gegründet wurde die Band 1967 von Edgar Froese. In den Anfangstagen war der musikalische Stil der Band noch mehr dem Hardrock, Psychedelic Rock und dem Freejazz zugeordnet worden. Dies änderte sich aber bald und Tangerine Dream fügten ihrer instrumentalen Musik elektronische Effekte hinzu und irgendwann kam schließlich der Einsatz von Synthesizern. Herkömmliche Instrumente einer Rockband wie Gitarre, Bass und Schlagzeug wurden immer seltener verwendet, bis sie fast gänzlich aus dem Klangbild der Band verschwanden.</p>
<p>Tangerine Dream gelten als Pioniere der elektronischen Musik, und das obwohl schon vor ihnen Musiker reine Synthesizer-Alben aufnahmen, z.b. ein gewisser George Harrison Ende der 60er. Doch erst Tangerine Dream und mit ihnen andere Musiker wie Kraftwerk, Vangelis oder Jean-Michel Jarre machten synthetische Klänge salonfähig. Ab Mitte der 70er hatte die Band um Edgar Froese einen eigenen Still gefunden, der aus intensiven Einsatz von rhythmisch-hypnotischen Sequenzerpattern bestand, die von Melodien mit ungewöhnlichen Harmonien umspielt wurden. Es klang wie aus einer anderen Welt.</p>
<p>Die ersten vier Alben brachte die Band für das deutsche Label Ohr heraus. Das vierte mit dem Titel Atem wurde vom englischen Radio DJ John Peel als Album des Jahres betitelt, wodurch ein größeres Interesse vor allem im vereinten Königreich aufkam. Dies machte Richard Branson, der gerade Virgin Records gegründet hatte auf die Band aufmerksam. Es begann die erfolgreichste Phase von Tangerine Dream. Die resultierende Musik wird nun mit dem Boxset IN SEARCH OF HADES wiederentdeckt.</p>
<p>Für Virgin brachte die Band zwischen 1974 und 1983 insgesamt 13 Alben heraus. Die ersten sieben sind in dieser neuen Box enthalten. PHAEDRA, die erste LP, die Tangerine Dream bei Virgin herausbrachte, ist ihr erfolgreichstes Album geworden. Es kam in England bis auf Platz 15 der Albumcharts, ohne dass es im Radio gespielt wurde, denn dafür war die Musik zu ungeeignet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1584" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Box beinhaltet folgende Alben in 5.1:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Phaedra (1974)<br />
Ricochet (1975)<br />
Oedipus Tyrannus (1974 / 2019)<br />
</span></p>
<hr />
<p>Das Boxset IN SEARCH OF HADES besteht aus einem dicken Hardcoverbuch, insgesamt 16 CDs und zwei Blurays. Enthalten sind die sieben Alben, die bis 1979 veröffentlicht wurden, sowie Unmengen an Studio-Outtakes, darunter einem Doppelalbum, welches damals nicht veröffentlicht wurde und einigen Konzertmitschnitten.</p>
<div id="attachment_1587" style="width: 710px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1587" class="wp-image-1587" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-4.jpg" alt="" width="700" height="467" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-4.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-4-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-4-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><p id="caption-attachment-1587" class="wp-caption-text">Auf dem Cover des 70-seitigen Buches: Chris Franke, Edgar Froese, Peter Baumann</p></div>
<p>Eigentlich hätten es weitaus mehr CDs werden müssen. Man muss wissen, dass Tangerine Dream auf ihren Konzerten in den 70ern nahezu vollständig improvisierten. Vor Beginn legten sie lediglich fest, in welcher Tonart sie beginnen wollten, der Rest ergab sich in den nächsten ein bis zwei Stunden von selbst. Das heißt, auf jedem Konzert wurde völlig neue Musik kreiert. Da ist es fast schon etwas enttäuschend, dass in dem Boxset lediglich drei Konzerte enthalten sind.</p>
<p>Es gibt einige Bootleg Aufnahmen aus der Zeit. Unter dem Namen Tangerine Tree sind Anfang der 2000er fast 100 von Fans herausgebrachte Alben im Umlauf gewesen, die das Live-Schaffen der Band über die Jahre dokumentieren. Manche dieser Alben zeigen die Band müde und uninspiriert beim Improvisieren, die meisten lassen jedoch erahnen, wie einzigartig ein Konzertbesuch von Tangerine Dream vor allem in den 70ern sein musste. In der Tangerine Tree Reihe ist nur eines der in dieser Box befindlichen Konzerte veröffentlicht worden, und zwar das Konzert in der Royal Albert Hall vom 2.April 1975.</p>
<div id="attachment_1585" style="width: 710px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1585" class="wp-image-1585" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-2-300x200.jpg" alt="" width="700" height="467" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-2-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-2-768x512.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><p id="caption-attachment-1585" class="wp-caption-text">Die ersten acht CDs &#8211; behandeln alle gerade mal das Jahr 1974</p></div>
<p>Von den Sessions zum Album PHAEDRA gibt es auf zwei CDs Outtakes. Aber was heißt hier schon Outtakes? Im Grunde sind dies eigenständige Stücke, hier und da erinnert eine Klangfarbe oder eine Melodie an das Album, aber das war es dann auch schon. Wer also schon die Virgin-Alben der Zeit besitzt, findet in dieser Box immerhin neun weitere CDs mit neuer alter Musik von Tangerine Dream. Was nicht aus der Zeit enthalten ist, ist der Soundtrack zu William Friedkins Film Sorcerer (deutscher Titel: Atemlos vor Angst), da dieser nicht bei Virgin veröffentlicht wurde. Insgeheim hoffte ich auch noch auf die Originalaufnahmen des Green Desert Albums. Dieses wurde vor PHAEDRA aufgenommen und erst Mitte der 80er stark bearbeitet veröffentlicht.</p>
<div id="attachment_1586" style="width: 710px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1586" class="wp-image-1586" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-3.jpg" alt="" width="700" height="467" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-3.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-3-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-3-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><p id="caption-attachment-1586" class="wp-caption-text">Die beiden Blu-rays in separaten Papierhüllen</p></div>
<p>Auf den beiden Blu-rays befinden sich zwei Fernsehbeiträge: Ein englischer Konzertmitschnitt, der von der BBC produziert wurde und eine deutsche Dokumentation des NDR, die mir beide durchaus restauriert im Bild vorkommen. Außerdem gibt es drei Alben im Surround Sound, deren Mix von Steven Wilson erstellt wurde. Das wären die Alben PHAEDRA, RICOCHET und das bereits oben erwähnte zuvor nicht veröffentlichte Doppelalbum mit dem Namen OEDIPUS TYRANNUS.</p>
<p>Warum nur drei Alben in Surround und nicht alle? Weil nur von diesen Alben die Masterbänder gefunden wurden. Es war geplant, alles in Surround abzumischen, sagte Wilson in einem Interview. Auf die Surround Mixe werde ich in den nächsten Wochen und Monaten genauer eingehen, aber soviel sei schon mal verraten, es ist ein Jammer, das die nicht alle gefunden wurden. Zu hoffen bleibt, dass dies nicht das letzte Box-Set war, denn immerhin haben Tangerine Dream zwischen 1980 und 1983 sechs weitere Alben veröffentlicht, die eigentlich alle in Surround Sound gehört werden sollten.</p>
<div id="attachment_1588" style="width: 710px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1588" class="wp-image-1588" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-5.jpg" alt="" width="700" height="467" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-5.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-5-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2019/06/S-07-Tangerine-Dream-In-Search-5-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><p id="caption-attachment-1588" class="wp-caption-text">Links unten im Bild der VCS3 Synthesizer von EMS. Musik aus dem Koffer.</p></div>
<p>P.S.: Tangerine Dream gibt es übrigens heute immer noch. Von der Besetzung aus den 70ern ist niemand mehr dabei. Der Kopf der Band, Edgar Froese verstarb überraschend im Jahr 2015, seitdem treten die verbliebenen Mitglieder, die erst spät zur Band hinzugestoßen sind, als Tangerine Dream auf. Seit einiger Zeit ist die Improvisation auf Konzerten wieder fester Bestandteil. Als Zugabe spielt die Band immer ein freies Stück, welches um die 30 Minuten lang wird. Einige dieser Zugaben sind bereits unter dem Titel The Sessions veröffentlicht worden.</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.tangerinedream-music.com/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Tangerine Dream</a></h6>
<p><a href="https://www.voices-in-the-net.de/index.htm">Voices in the Net</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/tangerine-dream-in-search-of-hades/">Tangerine Dream &#8211; In Search of Hades</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/tangerine-dream-in-search-of-hades/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anthony Phillips &#8211; Slow Dance</title>
		<link>https://surroundmixe.de/anthony-phillips-slow-dance/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/anthony-phillips-slow-dance/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2017 19:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Phillips]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[New Age]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=570</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1990 &#124; DVD &#124; New Age<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>1988 begann Anthony Phillips nach längerer Zeit an einem neuen Solo Album zu arbeiten. Die Jahre davor gab es jährlich einen neuen Teil seiner PRIVATE, PARTS &#38; PIECES Reihe, in der Phillips kleinere oder größere Stücke auf Gitarre, Klavier oder Synthesizer veröffentlichte, die er über die Jahre komponiert und eingespielt hatte. 1988 erschien schließlich TARKA, seine Zusammenarbeit mit Harry Williamson, an der beide bereits seit den 70er Jahren sporadisch gearbeitet hatten. TARKA war ein instrumentales Album, welches sich stark der klassischen Musik zuwandte. Die klassischen Gefilde sollte nun auch SLOW DANCE weiter beschreiten, jedoch vermehrt auf Synthesizer zurückgreifen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-slow-dance/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-slow-dance/">Anthony Phillips &#8211; Slow Dance</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1990 | DVD | New Age<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>1988 begann Anthony Phillips nach längerer Zeit an einem neuen Solo Album zu arbeiten. Die Jahre davor gab es jährlich einen neuen Teil seiner PRIVATE, PARTS &amp; PIECES Reihe, in der Phillips kleinere oder größere Stücke auf Gitarre, Klavier oder Synthesizer veröffentlichte, die er über die Jahre komponiert und eingespielt hatte. 1988 erschien schließlich TARKA, seine Zusammenarbeit mit Harry Williamson, an der beide bereits seit den 70er Jahren sporadisch gearbeitet hatten. TARKA war ein instrumentales Album, welches sich stark der klassischen Musik zuwandte. Die klassischen Gefilde sollte nun auch SLOW DANCE weiter beschreiten, jedoch vermehrt auf Synthesizer zurückgreifen.</p>
<p>Um das Album zu realisieren, kaufte Anthony Phillips eine neue 16-Spur-Bandmaschine und ein Mischpult für sein Studio. Kurz darauf meldete jedoch seine amerikanische Plattenfirma Konkurs an und Phillips stand plötzlich ohne Plattenvertrag da. Vom Projekt überzeugt arbeitete er weiter an SLOW DANCE ohne zu wissen, ob es überhaupt jemals veröffentlicht werden würde. Sein zweites Standbein, TV-Soundtracks, verschaffte ihm schließlich 1990 einen neuen Vertrag bei Virgin Records, die zudem interessiert waren, seine früheren Alben remastered wiederzuveröffentlichen. SLOW DANCE erschien schließlich am 24.September 1990. Bei seinen Fans und dem Künstler selbst genießt das Album einen hohen Stellenwert.</p>
<p>Mittlerweile ist Anthony Phillips bei Esoteric Records gelandet, die wiederum daran interessiert waren, seine alten Alben erneut herauszubringen – dieses mal auch in Surround Sound. SLOW DANCE ist nun das fünfte Album, welches eine Surroundabmischung spendiert bekommen hat und (vermutlich) das letzte. Neben dem Album auf CD und der Surroundabmischung auf DVD, hat diese Ausgabe noch eine weitere CD, die Stücke enthält, die ebenfalls in den Sessions zum Album 1988 /1989 entstanden sind. Immer wieder tauchen da Themen auf, die für SLOW DANCE weiter verarbeitet wurden.</p>
<p>Waren die bisherigen Surround-Veröffentlichung von Anthony Phillips noch auf einer DVD-Audio enthalten, hat man bei SLOW DANCE auf eine herkömmliche DVD zurückgegriffen und auf ein hochauflösendes Tonformat verzichtet. Jedoch wird sowohl die DVD als auch das Cover mit einem DVD-Audio-Logo verziert, was schlichtweg falsch ist. Auch Mike Oldfieds Return to Ommadawn hatte Anfang des Jahres diese Fehlinformation.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-571" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-foto-slow-dance.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-foto-slow-dance.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-foto-slow-dance-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-foto-slow-dance-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Slow Dance (Part 1) &#8211; 23:57<br />
2 Slow Dance (Part 2) &#8211; 26:27<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 50:28<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist SLOW DANCE eine zweiteilige Suite, die sich die symphonische klassische Musik zum Vorbild nimmt. Nach seinem Ausstieg als Gitarrist bei Genesis 1970 studierte Anthony Phillips Musik und lernte so klassische Harmonielehre und Arrangieren eines Orchesters. Obwohl das Album durchsetzt ist von lauter Synthesizerklängen der damaligen Zeit, merkt man ihm das musikalische Handwerk an. So widerstrebt es eigentlich SLOW DANCE als elektronische Musik zu bezeichnen, und das obwohl es auch hier gelegentlich typische elektronische Parts mit wiederholenden Sequenzermelodien und elektrorhytmische Spielereien gibt. Das schwelgerisch, romantische überwiegt jedoch eindeutig.</p>
<p>SLOW DANCE hat ein Grundthema, welches man in den ersten Minuten des ersten Teils kennen lernt, und immer wieder mal über dem gesamten Album als Variation zu hören bekommt. Unterstützt werden die synthetischen Klänge von echten Instrumenten, wie Streichern, Blasinstrumenten und einer Harfe, sowie gelegentlichen Einsätzen auf der Gitarre. Das alles fügt sich harmonisch ins gesamte Klangbild ein.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 79 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Anthony Phillips – keyboards, guitars, bass, drum machine, sequencer<br />
Martin Robertson – clarinet<br />
Ian Hardwick – oboe<br />
Michael Cox – flute, piccolo<br />
Tjborn Holtmark – trumpet<br />
Julie Allis – harp<br />
Ian Thomas – drums<br />
Frank Racotti – percussion</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Meine eigene Begeisterung über SLOW DANCE hält sich in Grenzen und es ist eins der wenigen Alben von Anthony Phillips, mit denen ich nicht so viel anfangen kann und relativ selten höre. Das hat sich jedoch etwas mit Erscheinen des Surroundmixes geändert. Der neue Mix tut dem Album außerordentlich gut, ohne dass ich genau sagen kann, warum das der Fall ist. Denn herausragend ist der Surroundmix eigentlich nicht, sondern eher unspektakulär und beschränkt sich eigentlich nur auf die vorderen Zweidrittel im Raum. Hinten passiert dagegen kaum etwas. Aus den hinteren Kanälen ist oftmals nur Hall oder sporadische Instrumente herauszuhören, zumeist sind das Flächensynthesizer, wie in den ersten Minuten des ersten Teils. Dieser Einsatz klingt dann aber durchaus dramatisch, wenn sich zunächst nur vorne alles abspielt und später dann doch auch hinten dramatische Klangbilder erklingen.</p>
<p>Der Gesamtsound des Mixes ist jedoch richtig gut und kristallklar. Gerade wenn es etwas bombastischer und schwelgerischer wird, heben sich die einzelnen Instrumente viel besser voneinander ab. Die Momente, wenn aus allen Lautsprechern gleichermaßen Musik rauskommt sind aber rar gesät. Da SLOW DANCE seinen klassischen Grundcharakter hat, wollte man vermutlich mit dem Surroundmix eine Atmosphäre schaffen, als würde unmittelbar vor der Sitzposition ein Symphonieorchester sitzen und spielen. Nahezu alles spielt sich bis auf wenige Ausnahmen vor dem Hörer ab. Allerdings sind dann die Instrumente durchaus in mehreren Ebenen geschichtet, was so räumlicher klingt, als Stereo.</p>
<p>Manchmal hätte man sich aber dennoch etwas mehr Spektakel gewünscht. Vor allem der plötzliche rhythmische Ausbruch in der Mitte des ersten Teils, wenn unzählige Drumcomputer anfangen zu hämmern, wäre für eine räumlichere Darbietung wie prädestiniert gewesen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>79 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 96/24 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 96/24 Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Man kann das Album ohne Menü-Ansicht starten, es fängt jedoch in Stereo an. Über die Audiotaste an der Fernbedienung lässt es sich auf DTS umschalten. Die Einstellung des Tonformats vor dem Abspielen ist dagegen relativ kompliziert, wie man an den Screenshots erkennen kann:</p>
<p>DOWN DOWN ENTER DOWN ENTER ENTER</p>
<div id="attachment_581" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-1-slowdance.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-581" class="wp-image-581 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-1-slowdance-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-1-slowdance-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-1-slowdance-768x432.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-1-slowdance-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-1-slowdance-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-1-slowdance.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-581" class="wp-caption-text">DOWN &gt;DOWN &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_582" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-2-slowdance.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-582" class="wp-image-582 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-2-slowdance-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-2-slowdance-300x169.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-2-slowdance-768x433.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-2-slowdance-400x225.jpg 400w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-2-slowdance-780x439.jpg 780w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/11/029-screenshot-2-slowdance.jpg 846w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-582" class="wp-caption-text">DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung:</strong> -2%</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Bei seinen Reissues kramt Phillips immer in seinen Archiven und sucht nach Stücken, die er auf eine Bonus-CD packen kann, die im selben Zeitraum entstanden sind. Da findet sich stets etwas, so auch hier. Diese Bonus-CD enthält eine handvoll kürzere Stücke, die eindeutig der SLOW DANCE Zeit zuzuordnen sind. Immer mal wieder tauchen Motive auf, die er dann für seine Suite weiterentwickelt hat.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1%</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Part 1</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Kein Muss für die Surround-Sammlung, für Fans von Anthony Phillips aber eine interessante Veröffentlichung.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ sehr guter Klang<br />
+ Booklet mit sehr viel Hintergrundinfos<br />
+ zusätzliche CD mit Bonustracks (+1%)<br />
&#8211; Surroundmix eher konventionell<br />
&#8211; kleine Stolperfalle beim Albumstart (-2%)<br />
&#8211; Keine DVD-Audio wie auf der Verpackung angegeben (- 2%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 76 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>DVD:</em> </span>Bestehend aus 2 CDs und einer DVD, ist dieses Jahr erschienen und noch ohne Probleme zu bekommen. Kostenfaktor: ca. 27 Euro</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stand: 22.11.2017</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://anthonyphillips.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Anthony Phillips</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/anthony-phillips-slow-dance/">Anthony Phillips &#8211; Slow Dance</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/anthony-phillips-slow-dance/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
