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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
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		<title>Bryan Ferry &#8211; Bête Noire</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 09:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
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		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1987 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit BÊTE NOIRE veröffentlichte Bryan Ferry am 2. November 1987 sein siebtes Soloalbum und knüpfte damit an den Erfolg von BOYS AND GIRLS aus dem Jahr 1985 an. Nachdem Ferry in den Jahren zuvor sowohl mit Soloprojekten als auch mit Roxy Music beschäftigt war, präsentierte er ein Album, das den Zeitgeist der späten 80er Jahre aufgriff, ohne dabei seine musikalische Identität aufzugeben. Das Ergebnis ist eine stilvolle Mischung aus Pop, Rock, Soul und Funk, verpackt in einer makellos produzierten Klangästhetik. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bryan-ferry-bete-noire/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1987 | Blu-ray / Streaming | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit BÊTE NOIRE veröffentlichte Bryan Ferry am 2. November 1987 sein siebtes Soloalbum und knüpfte damit an den Erfolg von BOYS AND GIRLS aus dem Jahr 1985 an. Nachdem Ferry in den Jahren zuvor sowohl mit Soloprojekten als auch mit Roxy Music beschäftigt war, präsentierte er ein Album, das den Zeitgeist der späten 80er Jahre aufgriff, ohne dabei seine musikalische Identität aufzugeben. Das Ergebnis ist eine stilvolle Mischung aus Pop, Rock, Soul und Funk, verpackt in einer makellos produzierten Klangästhetik.</p>
<p>Für die Entstehung von BÊTE NOIRE arbeitete Ferry mit einer Reihe namhafter Musiker und Songwriter zusammen. So steuerte unter anderem Johnny Marr von The Smiths Gitarrenparts bei, Patrick Leonard war als Keyboarder und Co-Songwriter beteiligt und Guy Pratt übernahm auf einem Stück den Bass. Trotz dieser prominenten Unterstützung bleibt das Album unverkennbar ein Bryan-Ferry-Werk, dessen markante Stimme und elegante Ausstrahlung sämtliche Songs prägen.</p>
<p>Musikalisch zeigt sich BÊTE NOIRE rhythmischer und direkter als BOYS AND GIRLS. Klare Drum-Sounds, zahlreiche Synthesizer und ein insgesamt moderneres Klangbild bestimmen das Album, während Ferrys charakteristisch zurückhaltender Gesang für die gewohnt melancholische Note sorgt. Mit Songs wie <em>Kiss and Tell</em>, <em>The Right Stuff</em> oder dem Titelstück verbindet das Album eingängige Pop-Hooks mit einer für Ferry typischen Mischung aus Eleganz und kühler Distanz.</p>
<p>In UK erreichte das Album Platz 9 der Charts, während <em>Kiss and Tell</em> zu einem internationalen Hit avancierte. Für Surround-Fans ist BÊTE NOIRE inzwischen ebenfalls interessant geworden. Neben der Streaming-Veröffentlichung des Dolby-Atmos-Mixes erschien dieser auch physisch auf Blu-ray in der SDE Surround Series von SuperDeluxeEdition. Dort bildet BÊTE NOIRE die Ausgabe Nummer 63 und wurde gemeinsam mit Ferrys Nachfolgealbum TAXI (Nummer 64) veröffentlicht.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7039 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir.jpg" alt="" width="2224" height="680" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-1024x313.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-768x235.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-1536x470.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/457-Screenshot-Bryan-Ferry-Bete-Noir-2048x626.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /></p>
<p><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Limbo – 5:00<br />
2 Kiss and Tell – 4:57<br />
3 New Town – 4:50<br />
4 Day for Night – 5:35<br />
5 Zamba – 3:00<br />
6 The Right Stuff – 4:25<br />
7 Seven Deadly Sins – 5:10<br />
8 The Name of the Game – 5:28<br />
9 Bête Noire – 4:53</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 43:44</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Den Atmos Mix erstellte Bob Clearmountain, der neben Steven Wilson und Bruce Soord zu den bekannteren Namen gehört. Von ihm sind beispielsweise Mixe von <a href="https://surroundmixe.de/huey-lewis-and-the-news-sports/">Huey Lewis &amp; The News</a> oder <a href="https://surroundmixe.de/the-band-cahoots/">The Band</a>. Insgesamt lieferte er mit BÊTE NOIRE einen Dolby-Atmos-Mix ab, der zeigt, dass 80er-Jahre Alben sich für dieses Format hervorragend eignen.</p>
<p>Das Album lebt von seinen detailreichen Arrangements mit zahlreichen Keyboards, Gitarren, programmierten Rhythmen und viel zusätzlichem Gesang, Das sind ideale Voraussetzungen, um den Raum intensiv auszunutzen. Clearmountain macht davon reichlich Gebrauch.</p>
<p>Besonders auffällig ist die Vielzahl an Keyboardsounds, die praktisch während des gesamten Albums im Raum verteilt werden. Mal erklingen sie hinter dem Hörplatz, mal seitlich oder oberhalb der Hörposition und wechseln sich dabei immer wieder mit Gitarren und elektronischen Percussion-Elementen ab. Auch die programmierten Beats beschränken sich nicht ausschließlich auf den Frontbereich. Immer wieder werden Hallfahnen oder einzelne rhythmische Elemente bis in die hinteren oder oberen Lautsprecher gezogen, wodurch ein sehr luftiges und räumliches Klangbild entsteht. Bewegungen sind ebenfalls keine Seltenheit. Bereits im Intro des ersten Stückes wandern einzelne Sounds durch den Raum, später schweben immer wieder Effekte oder Stimmen über den Hörplatz oder ziehen von vorne nach hinten.</p>
<p>Bryan Ferrys Leadgesang bleibt erwartungsgemäß überwiegend im Frontbereich verankert, wirkt dabei aber immer wieder leicht angehoben. Backing Vocals dagegen nutzt Clearmountain sehr offensiv. Sie tauchen regelmäßig hinter dem Hörplatz oder oberhalb des Hörers auf und sorgen gerade in den Refrains für zusätzliche Räumlichkeit. Vereinzelt werden auch weibliche Gesangsstimmen oder verfremdete Vocal-Effekte als eigenständige Klangereignisse im Raum platziert, was den Mix zusätzlich belebt.</p>
<p>Auch instrumental gibt es einiges zu entdecken. Gitarren wechseln je nach Song zwischen Front-, Seiten- und Rückbereich, während Synthesizer und Pads praktisch überall auftauchen können. Besonders gelungen sind die vielen kleinen Details, die man im Stereomix kaum wahrnimmt. Mal erklingen elektronische Percussion-Instrumente oberhalb des Hörplatzes, mal tauchen Klavier, Akkordeon oder sogar Streicher an unerwarteten Positionen im Raum auf.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Limbo, Zamba</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiterer sehr guter Atmos-Mix von Bob.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 96 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SDE-Shop Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray wurde im Juli veröffentlicht und ist überraschenderweise noch immer im Shop erhältlich, TAXI übrigens auch. Kostenpunkt: 30 Pfund plus Versand, dürfte so um die 45-50 Euro sein.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von BÊTE NOIRE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple zu hören. Bei Tidal konnte ich das Album nicht finden. Ob es bei Amzon Music zu finden ist, kann ich nicht sagen.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 16.08.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.bryanferry.com/">Offizielle Webseite von Bryan Ferry</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>Magenta &#8211; Tarot</title>
		<link>https://surroundmixe.de/magenta-tarot/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/magenta-tarot/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 09:48:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Magenta]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Reed]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 &#124; DVD &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit TAROT meldeten sich Magenta im April 2026 nach sechs Jahren Pause mit ihrem zehnten Studioalbum zurück. Die walisische Progressive-Rock-Band um Robert Reed bleibt dabei ihrem bewährten Stil treu und präsentiert erneut ein Konzeptalbum, das symphonischen Prog Rock mit eingängigen Melodien und aufwendigen Arrangements verbindet. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/magenta-tarot/">Weiterlesen …</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 | DVD | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit TAROT meldeten sich Magenta im April 2026 nach sechs Jahren Pause mit ihrem zehnten Studioalbum zurück. Die walisische Progressive-Rock-Band um Robert Reed bleibt dabei ihrem bewährten Stil treu und präsentiert erneut ein Konzeptalbum, das symphonischen Prog Rock mit eingängigen Melodien und aufwendigen Arrangements verbindet.</p>
<p>Inhaltlich orientiert sich TAROT an fünf der bekanntesten Tarotkarten. <em>The Lovers</em>, <em>The Magician</em>, <em>The World</em>, <em>Strength</em> und <em>The Empress</em> bilden die zentralen Kompositionen des Albums und erzählen jeweils ihre eigenen Geschichten, die lose durch kurze instrumentale <em>Etude</em>-Zwischenspiele miteinander verbunden werden. Inspiration fanden Robert Reed und sein Bruder Steve, der die Texte beisteuerte, unter anderem im Horror-Episodenfilm <em>Dr. Terror&#8217;s House of Horrors</em>, in dem Tarotkarten die Schicksale der Figuren vorhersagen.</p>
<p>Musikalisch bietet TAROT genau das, was man von Magenta erwartet. Ausgedehnte Kompositionen zwischen acht und zehn Minuten treffen auf opulente Keyboardflächen, melodische Gitarrensoli von Chris Fry und den markanten Gesang von Christina Booth. Stilistisch bewegt sich das Album klar im symphonischen Progressive Rock und erinnert mit seinen weitläufigen Arrangements immer wieder an Genregrößen wie Yes, Genesis oder Renaissance.</p>
<p>Neben der Stammbesetzung mit Christina Booth, Robert Reed und Chris Fry wirken auf TAROT mehrere namhafte Gastmusiker mit. Nick D&#8217;Virgilio übernimmt das Schlagzeug, während Katie Axelson (Flöte) und Sam Baxter (Oboe) zusätzliche Farbtupfer ins Klangbild bringen. Für die Backing Vocals im abschließenden Titelstück <em>Tarot</em> konnten außerdem Peter Jones und Steve Balsamo gewonnen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-7045 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot.jpg" alt="Magenta Tarot Surround Sound 5.1-Mix" width="1200" height="696" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot-300x174.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot-1024x594.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-1-Magenta-Tarot-768x445.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 The Lovers &#8211; 9:02<br />
2 Etude 1 &#8211; 0:24<br />
3 The Magician &#8211; 8:21<br />
4 Etude 2 &#8211; 0:21<br />
5 The World &#8211; 9:28<br />
6 Etude 3 &#8211; 0:25<br />
7 Strength &#8211; 10:03<br />
8 Etude 4 &#8211; 0:22<br />
9 The Empress &#8211; 10:08<br />
10 Tarot &#8211; 4:40</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 53:19</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch weiß man bei Magenta inzwischen ziemlich genau, was einen erwartet. Die Band liefert seit vielen Jahren konstant melodischen, symphonischen Retro-Prog auf hohem Niveau, und genau das bekommt man auch auf TAROT geboten. Wer den typischen Magenta-Sound mag, wird deshalb auch mit diesem Album seine Freude haben. Mir persönlich sagen Magenta mittlerweile sogar mehr zu als Robert Reeds zweites Progressive-Rock-Projekt Cyan. Zwischen <a href="https://surroundmixe.de/magenta-masters-of-illusion/"><em>MASTERS OF ILLUSION</em></a> von 2020 und TAROT veröffentlichte Reed zwei <a href="https://surroundmixe.de/cyan-for-king-and-country/">Cyan-Alben</a>, die größtenteils Neuaufnahmen von Material seiner gleichnamigen Jugendband waren. Musikalisch liegen beide Projekte gar nicht so weit auseinander. Vermutlich spricht mich Magenta vor allem deshalb mehr an, weil Christina Booth mit ihrer markanten Stimme den Songs eine ganz eigene Note verleiht. Weiblicher Gesang ist im Progressive Rock nach wie vor eher die Ausnahme und sorgt hier für einen angenehmen Wiedererkennungswert.</p>
<p>Die Kehrseite dieser stilistischen Konstanz ist allerdings eine gewisse Vorhersehbarkeit. Tatsächlich hatte ich beim ersten Hördurchgang immer wieder starke Déjà-vu-Momente. Bei vielen Passagen war ich überzeugt, ähnliche Ideen bereits auf früheren Magenta-Alben gehört zu haben. Kurzzeitig fragte ich mich sogar, ob versehentlich ein Silberling mit einem älteren Album in der Hülle gelandet war. Natürlich gibt es Unterschiede. Die kurzen <em>Etude</em>-Zwischenspiele auf der Akustikgitarre lockern den Albumfluss angenehm auf, hätten für meinen Geschmack aber ruhig etwas länger ausfallen dürfen als die jeweils rund 20 bis 30 Sekunden. Hinzu kommen orchestrale Streicher- und Bläsersätze, die zwar hörbar aus der Sample-Library stammen, aber erfreulich dezent eingesetzt werden und deutlich zurückhaltender wirken als etwa die opulenten Orchesterarrangements auf den Steve-Hackett-Alben der letzten Jahre.</p>
<p>So hinterlässt TAROT trotz vieler schöner Melodien und gelungener Momente am Ende einen zwiespältigen Eindruck. Das Album erfüllt praktisch alle Erwartungen, die man an klassischen symphonischen Progressive Rock stellen kann. Jede typische Zutat ist vorhanden und handwerklich hervorragend umgesetzt. Gleichzeitig wirkt vieles so vertraut, dass der Überraschungseffekt weitgehend ausbleibt. Man könnte fast meinen, eine speziell auf Progressive Rock trainierte KI hätte sämtliche Genremerkmale gewissenhaft zusammengeführt. Bezeichnend ist für mich, dass ausgerechnet das abschließende Titelstück der stärkste Song des Albums ist. Es verzichtet weitgehend auf progtypische Komplexität und funktioniert stattdessen einfach als schöne Rockballade – ein Stück, das im Grunde von nahezu jeder guten Rockband hätte stammen können.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 79 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Christina Booth &#8211; Lead Vocals<br />
Robert Reed &#8211; Keyboards, Piano, Bass, Rhythm Guitars, Recorder<br />
Chris Fry &#8211; Lead Guitar, Nylon-String Guitar</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Nick D&#8217;Virgilio &#8211; Drums<br />
Katie Axelson &#8211; Flute<br />
Sam Baxter &#8211; Oboe<br />
Peter Jones &#8211; Backing Vocals<br />
Steve Balsamo &#8211; Backing Vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bei den Surround-Mixen, die Robert Reed selbst erstellt, feiere ich vor allem seine Ausflüge in die Mike-Oldfield-Gefilde regelmäßig ab. Alben wie die der <a href="https://surroundmixe.de/robert-reed-sanctuary-iv/">SANCTUARY</a>-Reihe oder <a href="https://surroundmixe.de/robert-reed-the-ringmaster-part-one/">RINGMASTER</a> sind sehr diskret abgemischt, klingen hervorragend und nutzen das komplette Surround-Panorama bis weit hinter die schlackernden Ohren aus. Bei den eher bandorientierten Produktionen von Magenta und Cyan bin ich dagegen etwas zurückhaltender. Auch diese Mischungen sind durchweg gelungen, wirken am Ende aber meist etwas weniger räumlich als Reeds Soloprojekte.</p>
<p>Genau das trifft auch auf TAROT zu – vielleicht sogar noch etwas stärker als bei den vorherigen Magenta-Alben. Hauptgrund dafür sind die zahlreichen Streicherarrangements. Diese befinden sich überwiegend in den Rear-Kanälen, was grundsätzlich eine sinnvolle Entscheidung ist und auch bei vielen anderen Surround-Mixen ähnlich gehandhabt wird. Das Problem ist nur, dass es häufig eben hauptsächlich die Streicher und die immer wieder auftauchenden Chorstimmen sind, die von hinten erklingen. Der eigentliche Bandsound bleibt dagegen größtenteils vor dem Hörer, teilweise etwas weiter zur Raummitte geöffnet, insgesamt aber doch recht frontlastig. Da die Streicher zudem eher dezent eingesetzt werden und die Musik nicht dominieren, sondern lediglich bereichern sollen, entsteht stellenweise ein etwas unausgewogenes Verhältnis zwischen Front- und Rückbereich.</p>
<p>Das soll allerdings nicht heißen, dass in den Rear-Lautsprechern gar nichts passiert. Immer wieder tauchen dort Gitarren und Keyboards auf, hinzu kommen gelegentliche Bläser, Flöten, Glockenspiel oder Percussion. Wer Robert Reeds frühere Surround-Mixe kennt, wird aber feststellen, dass hier insgesamt etwas weniger los ist als gewohnt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7044" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot.jpg" alt="Magenta Tarot Surround Sound 5.1-Mix" width="1200" height="387" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot-300x97.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot-1024x330.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/08/456-Foto-2-Magenta-Tarot-768x248.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Etwas schade finde ich auch die Umsetzung des Schlagzeugs. Wie schon bei den vorherigen Magenta- und Cyan-Alben bleibt es nahezu vollständig im Frontbereich und nimmt dort nur eine vergleichsweise schmale Bühne ein. Dadurch wirkt es im Mix etwas unscheinbar und geht stellenweise fast unter. Das überrascht umso mehr, als mit Nick D&#8217;Virgilio einer der renommiertesten Prog-Schlagzeuger hinter dem Drumkit sitzt.</p>
<p>Das interessanteste Stück des Albums ist aus Surround-Sicht deshalb ausgerechnet der abschließende Titeltrack <em>Tarot</em>. Hier verteilt Reed verschiedene Instrumente deutlich großzügiger im gesamten Raum, wodurch der Mix wesentlich luftiger und offener wirkt. Überraschend ist das allerdings nicht, denn <em>Tarot</em> verzichtet komplett auf die Streicher. Dadurch musste Reed sein zuvor konsequent verfolgtes Mixkonzept zwangsläufig aufbrechen – und genau das sorgt dafür, dass dieser Song für mich auch klanglich zum Höhepunkt des Albums wird.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>83 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Menü der DVD ist besser ausgefallen, als beim Vorgänger, bei dem im Blindflug ohne eingeschaltetem TV die Bonusvideos abgespielt wurden. Bei TAROT ist das anders. Hier erklingt das Album per Druck auf Enter-Taste direkt in Surround. Allerdings im minderwertigen Dolby Digital. Um auf das bessere DTS zu schalten, muss man die Audiotaste drücken, oder dies vorher im Menü umstellen:</p>
<p>RECHTS &gt; RUNTER &gt; ENTER &gt; LINKS &gt; ENTER</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>-1 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt auf der DVD einige Bonus-Videos, bestehend aus drei Promo-Vidoes, zwei akustischen Darbietungen sowie Interviews mit Robert und Steven Reed.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Tarot</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Krankt etwas an den üblichen Problemen heutiger Prog-Bands, ist aber ansonsten ein schönes Album, was auch in Surround Spaß macht, wenn auch der Mix nicht &#8222;herausragend&#8220; ist.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Diskreter Surround Mix, aber es geht auch noch besser<br />
+ Bonusmaterial (+1%)<br />
&#8211; Schade, dass Dolby Digital vorausgewählt ist. (-1%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 82 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>CD / DVD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ich habs bei Bandcamp direkt bei Robert Reed bestellt (ca 25-27 Euro mit Versand), was die beste Methode sein dürfte. Es war auch bei JPC gelistet, dort hatte ich ursprünglich bestellt und es wurde nie versendet und irgendwann storniert, da nicht verfügbar.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 09.08.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://robreedofficial.co.uk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Robert Reed</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Stooges &#8211; The Stooges</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-stooges-the-stooges/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 13:53:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Iggy Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Stooges]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1969 &#124; Streaming / Blu-Ray &#124; Punk</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum legten The Stooges 1969 den Grundstein für eine Musikrichtung, die erst Jahre später ihren großen Durchbruch erleben sollte. Obwohl sich das Album bei seiner Veröffentlichung nur mäßig verkaufte und in den US-Charts lediglich Platz 106 erreichte, gilt es heute als eines der wichtigsten Proto-Punk-Alben überhaupt. Zahlreiche spätere Punk- und Alternative-Bands nennen THE STOOGES als entscheidenden Einfluss. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-stooges-the-stooges/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1969 | Streaming / Blu-Ray | Punk</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum legten The Stooges 1969 den Grundstein für eine Musikrichtung, die erst Jahre später ihren großen Durchbruch erleben sollte. Obwohl sich das Album bei seiner Veröffentlichung nur mäßig verkaufte und in den US-Charts lediglich Platz 106 erreichte, gilt es heute als eines der wichtigsten Proto-Punk-Alben überhaupt. Zahlreiche spätere Punk- und Alternative-Bands nennen THE STOOGES als entscheidenden Einfluss.</p>
<p>Die Band aus Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan bestand damals aus Sänger Iggy Pop, Gitarrist Ron Asheton, Bassist Dave Alexander und Schlagzeuger Scott Asheton. Für die Produktion konnte Elektra Records mit John Cale von The Velvet Underground einen ebenso ungewöhnlichen wie passenden Produzenten gewinnen. Die Aufnahmen verliefen dabei alles andere als klassisch. Die Band verfügte zu Beginn der Sessions nur über wenige fertige Songs, weitere Stücke entstanden oder entwickelten sich erst während der Studioarbeit.</p>
<p>Musikalisch lebt THE STOOGES von seiner radikalen Reduktion. Einfache, sich ständig wiederholende Gitarrenriffs, ein schnörkelloser Schlagzeugstil und Iggy Pops markanter Gesang zwischen gelangweilter Coolness, Sprechgesang und animalischem Ausbruch verleihen dem Album seinen unverwechselbaren Charakter. Songs wie <em>1969</em>, <em>I Wanna Be Your Dog</em> oder <em>No Fun</em> wirken aus heutiger Sicht fast selbstverständlich, waren 1969 mit ihrer kompromisslosen Einfachheit jedoch ihrer Zeit weit voraus. Mit dem über zehnminütigen <em>We Will Fall</em> findet sich zugleich ein nahezu hypnotisches Drone-Stück auf dem Album, das eher an The Velvet Underground oder Minimal Music erinnert als an klassischen Rock.</p>
<p>Was bei seinem Erscheinen vielfach als zu primitiv oder eindimensional abgetan wurde, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem echten Klassiker. Heute zählt THE STOOGES regelmäßig zu den bedeutendsten Rockalben aller Zeiten und wird oft als eine der Geburtsstunden des Punk bezeichnet. Gerade die rohe Direktheit und der ungeschönte Sound verleihen dem Album auch mehr als fünf Jahrzehnte später noch eine erstaunliche Frische. Auf Streaming-Portalen ist dieses Album und zwei weitere in Dolby Atmos vorhanden. Rhino veröffentlichte zudem vor kurzem eine Blu-ray auf der sich das Debüt und der Nachfolger FUN HOUSE in der immersiven Abmischung befinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7002 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges.jpg" alt="The Stooges Dolby Atmos" width="2224" height="664" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-1024x306.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-768x229.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-1536x459.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/455-Teaser-The-Stooges-The-Stooges-2048x611.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 1969 &#8211; 4:05<br />
2 I Wanna Be Your Dog &#8211; 3:10<br />
3 We Will Fall &#8211; 10:15<br />
4 No Fun &#8211; 5:15<br />
5 Real Cool Time &#8211; 2:30<br />
6 Ann &#8211; 3:00<br />
7 Not Right &#8211; 2:45<br />
8 Little Doll &#8211; 3:20</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 34:46</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Über diese Dolby-Atmos-Veröffentlichung könnte man vorschnell urteilen. Ein Album von 1969, noch dazu das Debüt der Stooges – ein Werk, das als eine der Geburtsstunden des Punk gilt und bewusst auf einen rohen, direkten Bandsound setzt. Kaum Overdubs, wenige Instrumente und vermeintlich wenig Material für eine räumliche Abmischung. Da könnte man schnell zu dem Schluss kommen, dass eine Stereo-Version völlig ausreicht. Der von Ed Stasium erstellte Atmos-Mix beweist jedoch eindrucksvoll das Gegenteil.</p>
<p>Sein Konzept ist ebenso einfach wie wirkungsvoll. Die Gitarren erklingen überwiegend aus den hinteren Lautsprechern, während Schlagzeug, Bass und Iggy Pops Gesang meist im Frontbereich angesiedelt sind. Dabei bleibt der Mix keineswegs statisch. Im abschließenden <em>Little Doll</em> wandert der Bass beispielsweise überraschend in den rechten hinteren Bereich. Gitarrensoli verbleiben zwar überwiegend vorne, werden dort aber häufig in die Höhenebene angehoben. Auch einzelne Schlagzeugbestandteile, Percussion und rhythmisches Klatschen tauchen immer wieder in den hinteren Kanälen auf und werden stellenweise ebenfalls über den Hörplatz positioniert. Trotz der vergleichsweise einfachen Instrumentierung entsteht so ein ausgesprochen räumlicher Gesamteindruck, dem man das Alter der Aufnahme kaum anhört.</p>
<p>Das Album besteht aus sieben vergleichsweise kurzen Songs und dem über zehn Minuten langen <em>We Will Fall</em>. Gerade dieses psychedelische, hypnotische Stück bildet sowohl musikalisch als auch klanglich den Höhepunkt der Veröffentlichung. Für mich zählt es sogar zu einem der beeindruckendsten Dolby-Atmos-Demostücken, die ich bislang gehört habe. Der mantraartig singende Chor erklingt eindrucksvoll aus dem hinteren Bereich, während über dem Hörplatz ein kaum definierbarer, rhythmischer Holzklang schwebt. Vorne entfalten sich sphärische Gitarrenflächen und Iggy Pops Gesang, der förmlich über dem gesamten Klangbild zu schweben scheint. Im weiteren Verlauf setzt schließlich noch die von John Cale gespielte Violine ein, die ebenfalls aus den Höhenkanälen erklingt und die ohnehin schon dichte Atmosphäre perfekt ergänzt. Ganz großes Kino.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>We Will Fall</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein sehr schöner Mix in Dolby Atmos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 92 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von THE STOOGES gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray (enthält zwei Alben: The STOOGES und FUN HOUSE) wurde in diesem Jahr von Rhino aufgelegt. Knackpunkt: Sie ist ausschließlich im US-Store erhältlich und dort wohl auch schon ausverkauft. Auch eine SACD wurde in diesem Jahr veröffentlicht, aber: Kein Raumklang!</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 03.08.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://iggyandthestoogesmusic.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite der Stooges</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jethro Tull &#8211; Under Wraps</title>
		<link>https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 10:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Jethro Tull]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6981</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; Blu-ray &#124; Art Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit UNDER WRAPS schlugen Jethro Tull 1984 einen der ungewöhnlichsten Wege ihrer langen Karriere ein. Nachdem die Band über viele Jahre vor allem für die Verbindung aus Progressive Rock, Folk und Hard Rock bekannt war, orientierte sie sich nun deutlich stärker am Zeitgeist der 1980er-Jahre. Synthesizer, Drum-Machines und elektronische Klänge prägen das Album so stark wie auf keiner anderen Veröffentlichung der Band und machten UNDER WRAPS bei Erscheinen zu einem der umstrittensten Werke im Katalog von Jethro Tull. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | Blu-ray | Art Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit UNDER WRAPS schlugen Jethro Tull 1984 einen der ungewöhnlichsten Wege ihrer langen Karriere ein. Nachdem die Band über viele Jahre vor allem für die Verbindung aus Progressive Rock, Folk und Hard Rock bekannt war, orientierte sie sich nun deutlich stärker am Zeitgeist der 1980er-Jahre. Synthesizer, Drum-Machines und elektronische Klänge prägen das Album so stark wie auf keiner anderen Veröffentlichung der Band und machten UNDER WRAPS bei Erscheinen zu einem der umstrittensten Werke im Katalog von Jethro Tull.</p>
<p>Die Aufnahmen fanden größtenteils im Heimstudio von Ian Anderson statt. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass auf dem Album erstmals vollständig auf einen Schlagzeuger verzichtet wurde. Sämtliche Rhythmusparts entstanden mit programmierten Drum-Machines, wodurch sich der Sound deutlich von den organischeren Produktionen der 1970er-Jahre unterscheidet. Gemeinsam mit Martin Barre, Dave Pegg und Keyboarder Peter-John Vettese entstand so ein Album, das stilistisch zwischen Synthpop und New Wave statt zwischen Progressive Rock und Art Rock pendelt.</p>
<p>Die Neuausrichtung kommt nicht von ungefähr. Im Jahr zuvor veröffentlichte Ian Anderson sein erstes Soloalbum WALK INTO LIGHT, ebenfalls mit synthetischen Drums, welches wie ein Vorläufer von UNDER WRAPS wirkt. Gerade diese konsequente Hinwendung zu elektronischen Arrangements sorgte damals für geteilte Reaktionen. Während viele langjährige Fans den vertrauten Folk- und Prog-Sound vermissten, sehen andere in UNDER WRAPS heute einen mutigen Stilwechsel und eines der unterschätztesten Alben der Band. In Nuancen war diese Neuausrichtung auf dem letzten Tull-Album <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-the-broadsword-and-the-beast/">THE BROADSWORD AND THE BEAST</a> in einigen Stücken bereits erahnbar.</p>
<p>Mit der aktuellen Mediabook-Ausgabe erhält UNDER WRAPS nun die nächste hochwertige Neuauflage im Rahmen der umfangreichen Reissue-Serie des Jethro-Tull-Backkatalogs. Erstmals stammt der neue Remix jedoch nicht von Steven Wilson, der die bisherigen Archivveröffentlichungen betreut hatte, sondern von Bruce Soord, Frontmann von The Pineapple Thief. Gleichzeitig wurde das Format überarbeitet: Anstelle der bislang beiliegenden DVDs enthält das Set nun eine Blu-ray, wodurch erstmals auch ein Dolby-Atmos-Mix eines klassischen Jethro-Tull-Albums möglich wurde.</p>
<p>Für Soord ist dies bereits die vierte Atmos-Produktion für Jethro Tull, nachdem er zuvor bereits die beiden jüngsten Studioalben sowie <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-the-jethro-tull-christmas-album/">THE JETHRO TULL CHRISTMAS ALBUM</a> in das immersive Klangformat überführt hatte. Auch Ian Andersons Soloalbum ist Bestandteil des Sets. Im Vorfeld gab es Gerüchte, dass der Drumcomputer für den Remix durch echtes Schlagzeug ersetzt wird. Das hat man in der Tat versucht, das Ergebnis wirkte aber nicht zufriedenstellend. Stattdessen ersetzte Bruce Soord die Drumparts mit besser klingenden Samples. So wirkt der neue Drumsound immer noch künstlich, ändert dafür die Grundstimmung der Songs nicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6994 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Dolby Atmos" width="1200" height="632" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x158.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x539.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x404.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Lap of Luxury &#8211; 3:35<br />
2 Under Wraps No. 1 &#8211; 3:59<br />
3 European Legacy &#8211; 3:23<br />
4 Later, That Same Evening &#8211; 3:51<br />
5 Saboteur &#8211; 3:31<br />
6 Radio Free Moscow &#8211; 3:40<br />
7 Nobody&#8217;s Car &#8211; 4:08<br />
8 Heat &#8211; 5:37<br />
9 Under Wraps No. 2 &#8211; 2:14<br />
10 Paparazzi &#8211; 3:47<br />
11 Apogee &#8211; 5:28</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 43:38</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Die erste Hälfte der 1980er-Jahre war musikalisch eine ausgesprochen spannende Zeit. Drum-Computer hielten Einzug in die Studios, die ersten digitalen Synthesizer und Sampler eröffneten völlig neue Möglichkeiten und sorgten für einen enormen kreativen Schub. Plötzlich klangen selbst Bands, die bereits seit einem Jahrzehnt oder länger erfolgreich waren, völlig anders als zuvor. Eine derart tiefgreifende Entwicklung kann man sich heute kaum noch vorstellen, wo viele Genres seit Jahren eher auf der Stelle zu treten scheinen und sich Bands oft nur noch in kleinen Nuancen weiterentwickeln.</p>
<p>Aus heutiger Sicht wirkt allerdings vieles aus dieser Zeit mittlerweile ziemlich altmodisch. Zahlreiche Produktionen klingen inzwischen deutlich nach ihrer Entstehungszeit und werden nur selten zu den großen Meisterwerken ihrer jeweiligen Künstler gezählt. Auch bei Jethro Tull sind es natürlich vor allem die Klassiker der 1970er-Jahre, die den Ruf der Band begründet haben.</p>
<p>Trotzdem kann ich UNDER WRAPS einiges abgewinnen. Gerade weil das Album so konsequent seinen eigenen Weg geht, besitzt es einen ganz besonderen Reiz. Die vielen synthetischen Klangfarben, der vergleichsweise sparsame Einsatz von Gitarre und Flöte und selbst die programmierten Schlagzeugrhythmen verleihen dem Album einen ganz eigenen Charakter. Erfreulicherweise hat Bruce Soord diesen Aspekt beim Remix respektiert. Trotz der Bearbeitung der Drum-Tracks bleibt der programmierte Charakter der Rhythmusspuren erhalten. Ein komplett neu eingespieltes Schlagzeug hätte aus meiner Sicht überhaupt nicht zu diesem Album gepasst.</p>
<p>So ist UNDER WRAPS für mich eines jener Alben, zu denen ich vermutlich häufiger greifen werde als zu manchem objektiv stärkeren Werk von Jethro Tull. Gerade weil es so ungewöhnlich, schräg und stellenweise überraschend klingt, übt es eine besondere Faszination aus. Ähnlich geht es mir mit Steve Hacketts CURED von 1981 oder Mike Rutherfords ACTING VERY STRANGE von 1982. Auch das sind Alben, die sicherlich nicht zu den unumstrittenen Höhepunkten ihrer Schöpfer zählen, deren eigenwilliger Charakter sie für mich aber umso interessanter macht.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 75 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Ian Anderson – vocals, flute, acoustic guitar, programming, Fairlight CMI<br />
Martin Barre – electric guitar<br />
Dave Pegg – bass guitar, double bass<br />
Peter-John Vettese – keyboards, programming </span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bruce Soord sagte in einem Interview, dass UNDER WRAPS das Album sei, bei dem er bislang am meisten im Raum verteilen konnte. Das überrascht nicht wirklich, denn kaum eine andere Produktion, an der er bisher gearbeitet hat, bietet eine derart große Fülle an synthetischen Klängen und elektronischen Details. Seine bisherigen Atmos-Mixe waren überwiegend von Gitarrenmusik geprägt, während hier Synthesizer und elektronische Klangfarben das Geschehen dominieren.</p>
<p>Entsprechend immersiv fällt auch der Atmos-Mix aus. Die zahlreichen Synthesizer-Sounds werden gekonnt im gesamten Raum verteilt und tauchen je nach Arrangement vorne, hinten, seitlich oder in den Höhenkanälen auf. Gerade elektronische Musik profitiert von einer offensiven Nutzung des Atmos-Formats, und Bruce Soord nutzt diese Möglichkeiten hier konsequent aus. Hinzu kommen zahlreiche Background-Vocals, die überwiegend in den hinteren Kanälen platziert wurden. Vereinzelt tauchen auch mit Effekten versehene Sprachfetzen aus dem Fairlight über den Hörplatz auf. Auffällig ist allerdings, dass Soord weitgehend auf spektakuläre Bewegungen einzelner Sounds verzichtet. Das dürfte auch daran liegen, dass bereits der ursprüngliche Stereomix kaum mit ausgeprägten Panoramaeffekten arbeitete.</p>
<p>Die Gitarren von Martin Barre treten auf UNDER WRAPS deutlich hinter den Synthesizern zurück und spielen entsprechend auch im Atmos-Mix eine eher untergeordnete Rolle. Meist bleiben sie im Frontbereich verankert, werden bei einigen Songs aber auch in die hinteren oder oberen Kanäle eingebunden – insbesondere dort, wo sie musikalisch etwas stärker in den Vordergrund rücken. Ähnliches gilt für Ian Andersons charakteristische Querflöte. Obwohl sie auf vielen Titeln zu hören ist, übernimmt sie auf diesem Album keine tragende Rolle. Anders als Steven Wilson, der die Flöten bei seinen Jethro-Tull-Abmischungen häufig sehr präsent im hinteren Raum positionierte, belässt Bruce Soord sie überwiegend im Frontbereich. Das wirkt stimmig, denn auf UNDER WRAPS gehören die große Bühne eindeutig den Synthesizern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6992" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Dolby Atmos" width="1200" height="640" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x160.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x546.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Foto-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x410.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Für den neuen Mix wurden die programmierten Drumcomputer-Sounds zudem durch neue Samples ersetzt. Der Unterschied fällt allerdings kleiner aus, als man zunächst vermuten könnte. Die Rhythmen klingen weiterhin bewusst nach Drumcomputer und eben nicht nach einem echten Schlagzeug – genau so, wie es auch beabsichtigt war. Ein vollständig natürlich klingendes Drumset hätte den Charakter des Albums grundlegend verändert. Im Atmos-Mix werden die Sounds ähnlich wie ein akustisches Schlagzeug behandelt und überwiegend im Frontbereich mit einer leichten Anhebung in die Höhenebene positioniert.</p>
<p>Eine kleine Besonderheit stellt <em>Under Wraps No. 2</em> dar. Der Titel kommt nahezu ohne Synthesizer aus, dennoch gönnt sich der Atmos-Mix hier keine Verschnaufpause. Stattdessen sorgen vor allem die Akustikgitarren, die hinter und oberhalb des Hörplatzes platziert wurden, weiterhin für ein angenehm räumliches Klangbild.</p>
<p>Wie bei den bisherigen Veröffentlichungen der Reihe liegt auch diesmal ein separater 5.1-Mix für klassisches Surround-Equipment bei. Dieser ist ebenfalls sehr diskret aufgebaut und weiß durchaus zu überzeugen. Persönlich gefällt mir der Atmos-Mix jedoch besser. Im 5.1-Mix tauchen in den Rear-Kanälen immer wieder einzelne Synthesizerklänge auf, die mir etwas zu stark vom übrigen Klangbild losgelöst erscheinen. Im Atmos-Mix wirken diese Elemente deutlich homogener in das Gesamtgeschehen eingebunden, wodurch das Klangbild insgesamt stimmiger und natürlicher wirkt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD MASTER AUDIO  5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das ist wieder ein Mediabook, bei dem man sich auf der Blu-ray mühsam durchs Menü quälen muss, da UNDER WRAPS mit Drücken der Enter Taste nur in Stereo startet. Es lässt sich über die Audiotaste zumindest umstellen, wobei man diese für Dolby Atmos zweimal betätigen muss, da die zweite Spur die DTS-Spur ist.</span></p>
<p>Der Aufwand über das Menü ist groß:</p>
<div id="attachment_6995" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6995" class="wp-image-6995 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-1-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6995" class="wp-caption-text">ENTER</p></div>
<div id="attachment_6996" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6996" class="size-medium wp-image-6996" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-2-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6996" class="wp-caption-text">DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_6997" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6997" class="size-medium wp-image-6997" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg" alt="Jethro Tull Under Wraps Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/07/454-Menue-3-Jethro-Tull-Under-Wraps.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6997" class="wp-caption-text">2x DOWN &gt; 2x ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>UNDER WRAPS in Atmos: ENTER &gt; 2x DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; 2x ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p>
<p>WALK INTO LIGHT in Atmos: DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; ENTER &gt; 2x DOWN &gt; 2x ENTER &gt; 2x UP &gt; ENTER</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 3 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Traditionell sind die Reissues von Jethro Tull vollbepackt mit Bonuscontent. So ist dies auch bei dieser Ausgabe. Es gibt wie oben erwähnt nicht nur das Jethro Tull Album zu hören, sondern auch das Soloalbum WALK INTO LIGHT von Ian Anderson, welches im Jahr zuvor veröffentlicht wurde. Dazu gibt es noch etliche Bonustracks. Alles ist insgesamt in drei Mixen enthalten: Stereomixe beider Alben mit und ohne Drum-Bearbeitung und dazu der Atmos-Mix mit neuen Drumspuren. Schade, ein Atmos-Mix mit dem original Drum Computer wäre jeweils schön gewesen. Auf einer weiteren CD ist der obligatorische Live Mitschnitt enthalten. Auf der Blu-ray sind neben den Atmos, 5.1 und diversen Stereomixen auch noch zwei Promovideos zu finden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 4 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Saboteur, Nobody&#8217;s Car</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Wer die anderen Sets alle hat, wird hier natürlich auch zugreifen müssen.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ Bonus-Material (+4 %)<br />
+ High-Res (+1 %)<br />
&#8211; Menü (-3%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 93 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>MEDIABOOK: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Obwohl UNDER WRAPS nicht gerade beliebt bei Fans ist, scheint das Mediabook gut zu laufen. Es ist mittlerweile nicht mehr überall erhältlich. Kostenpunkt: Um die 50 Euro.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Bisher konnte ich weder UNDER WRAPS noch WALK INTO LIGHT bei Apple und Co. in Atmos finden.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 25.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://jethrotull.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Jethro Tull</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-under-wraps/">Jethro Tull &#8211; Under Wraps</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cardinals &#8211; Masquerade</title>
		<link>https://surroundmixe.de/cardinals-masquerade/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/cardinals-masquerade/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 15:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Cardinals]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6917</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2026 &#124; STREAMING &#124; Alternative Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Cardinals ist eine junge neue Band aus dem irischen Cork, die im Februar ein vielbeachtetes Debütalbum mit dem Namen MASQUERADE herausbrachte. Bereits zuvor veröffentlichte Singles und eine EP ließen aufhorchen und erkennen, dass Cardinals zu den spannendsten Vertretern der aktuellen irischen Gitarrenmusik zählen und sich stilistisch deutlich von vielen Genrekollegen abheben.</p>
<p>Aufgenommen wurde MASQUERADE in den renommierten RAK Studios in London unter der Regie von Produzent Shrink. Die fünfköpfige Band um die Brüder Euan und Finn Manning verbindet auf ihrem Debüt Indie Rock mit Post-Punk-Einflüssen und Folk-Elementen. Besonders das von Finn Manning gespielte Akkordeon verleiht vielen Stücken einen unverwechselbaren Charakter und sorgt für eine Klangfarbe, die man in diesem musikalischen Umfeld nur selten hört. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/cardinals-masquerade/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 2026 | STREAMING | Alternative Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Cardinals ist eine junge neue Band aus dem irischen Cork, die im Februar ein vielbeachtetes Debütalbum mit dem Namen MASQUERADE herausbrachte. Bereits zuvor veröffentlichte Singles und eine EP ließen aufhorchen und erkennen, dass Cardinals zu den spannendsten Vertretern der aktuellen irischen Gitarrenmusik zählen und sich stilistisch deutlich von vielen Genrekollegen abheben.</p>
<p>Aufgenommen wurde MASQUERADE in den renommierten RAK Studios in London unter der Regie von Produzent Shrink. Die fünfköpfige Band um die Brüder Euan und Finn Manning verbindet auf ihrem Debüt Indie Rock mit Post-Punk-Einflüssen und Folk-Elementen. Besonders das von Finn Manning gespielte Akkordeon verleiht vielen Stücken einen unverwechselbaren Charakter und sorgt für eine Klangfarbe, die man in diesem musikalischen Umfeld nur selten hört.</p>
<p>Auch inhaltlich verfolgt MASQUERADE einen abwechslungsreichen Ansatz. Die Songs beschäftigen sich mit Liebe, Glauben, Verletzlichkeit und Zynismus, greifen aber ebenso historische Ereignisse auf, etwa im Stück <em>The Burning of Cork</em>, das sich auf die Zerstörung großer Teile der irischen Stadt während des Unabhängigkeitskrieges bezieht. Gleichzeitig besitzt das Album eine bewusst angelegte Dramaturgie: Während die erste Hälfte vergleichsweise offen und melodisch wirkt, entwickelt sich die zweite Seite zunehmend in eine düsterere und nachdenklichere Richtung.</p>
<p>Mit einer Laufzeit von knapp 34 Minuten präsentiert sich MASQUERADE erfreulich kompakt und verzichtet auf überflüssige Längen. Stattdessen setzt das Debüt auf dichte Arrangements, markante Melodien und eine stimmungsvolle Atmosphäre, die den Cardinals bereits kurz nach Erscheinen viel Aufmerksamkeit und hervorragende Kritiken einbrachte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6954 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade.jpg" alt="Cardinals Masquerade Dolby Atmos" width="2224" height="695" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-300x94.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-1024x320.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-768x240.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-1536x480.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/453-Screenshot-Cardinals-Masquerade-2048x640.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 She Makes Me Real &#8211; 2:59<br />
2 St. Agnes &#8211; 2:10<br />
3 Masquerade &#8211; 3:09<br />
4 I Like You &#8211; 4:14<br />
5 Over At Last &#8211; 4:58<br />
6 Anhedonia &#8211; 2:26<br />
7 Barbed Wire &#8211; 3:05<br />
8 Big Empty Heart &#8211; 2:48<br />
9 The Burning of Cork &#8211; 2:00<br />
10 As I Breathe &#8211; 6:08</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 33:52</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Verzerrte Gitarren und ein Akkordeon, das sich immer wieder gegen diese durchzusetzen versucht – schon das macht deutlich, dass MASQUERADE überwiegend von einem dichten Klangbild geprägt ist. Das gilt insbesondere für die schnelleren und rockigeren Stücke. Gleichzeitig finden sich auf dem Album aber auch ruhigere, luftiger arrangierte Songs. Diesem Kontrast trägt auch der Atmos-Mix Rechnung und behandelt beide Seiten des Albums unterschiedlich.</p>
<p>Die druckvollen Rocknummern setzen weniger auf spektakulär im Raum verteilte Einzelelemente, sondern vielmehr auf einen räumlichen Gesamteindruck. Gitarren sind überwiegend vorne oder seitlich positioniert und variieren immer wieder auch in ihrer Höhenposition. Das Akkordeon schwebt häufig oberhalb des übrigen Klangbildes, wandert aber je nach Song oder sogar innerhalb eines Stückes zwischen linker und rechter Seite. Gerade bei diesen rockigeren Titeln entsteht das Gefühl, als stünde man mit der Band in einem Proberaum oder einem kleinen Club. Der Mix setzt hier bewusst auf einen gewissen Anteil an Rauminformationen, wodurch der Gesamtklang leicht verwaschen wirkt und sich die einzelnen Instrumente nicht immer klar voneinander abgrenzen. Das mag zunächst ungewohnt erscheinen, vermittelt letztlich aber eine sehr authentische Live-Atmosphäre und wirkt keineswegs langweilig.</p>
<p>Die ruhigeren Stücke gehen einen anderen Weg. Hier öffnet sich das Klangbild deutlich stärker und bietet mehr Raum für diskret platzierte Instrumente. Cleane Gitarren, Akkordeon und weitere Details werden wesentlich präziser im Raum verteilt und sorgen für ein immersiveres Hörerlebnis. Bereits der Titeltrack <em>Masquerade</em> gibt einen guten Eindruck davon, welches Potenzial der Mix in diesen ruhigeren Momenten entfaltet.</p>
<p>Seinen Höhepunkt erreicht der Atmos-Mix schließlich im über sechs Minuten langen Abschlusstitel <em>As I Breathe</em>. Im Vergleich zu den übrigen Songs, die oft nicht länger als drei Minuten sind, wirkt das Stück beinahe wie ein Prog-Rock-Longtrack. Das Akkordeon erhält hier erneut einen prominenten Platz in der Höhenebene, während im hinteren Bereich dezente Keyboardflächen und plastisch klingende Glockenklänge das Klangbild bereichern. Trotz später einsetzender Gitarren bleibt die Abmischung angenehm luftig und transparent, wobei die Gitarren überwiegend seitlich im Raum positioniert werden.</p>
<p>Insgesamt ist der Atmos-Mix sehr gelungen. Er verfolgt nicht das Ziel, jeden Song maximal spektakulär im Raum zu verteilen, sondern orientiert sich konsequent an den jeweiligen Arrangements. Während die dichteren Rockstücke von einem räumlichen Gesamtklang profitieren, nutzen die ruhigeren Titel die Möglichkeiten des Formats deutlich offensiver. Diese unterschiedliche Herangehensweise wirkt jederzeit nachvollziehbar und passt hervorragend zum Charakter des Albums. Aber natürlich reicht das Album nicht an die Qualität von Mixen heran, die durchgehend diskret abgemischt sind.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>As I Breathe, Masquerade</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Gutes Debüt, passender Atmos-Mix</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 84 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von MASQUERADE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören. </span></em></span></p>
<p><em>Stand: 21.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.cardinals.band/">Offizielle Webseite von den Cardinals</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rush &#8211; Caress of Steel</title>
		<link>https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6956</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Streaming &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Von Rush erscheinen ja in aller Regelmäßigkeit teure Deluxe-Boxen, die das jeweilige Album auch in Dolby Atmos enthalten. Gleichzeitig tauchen auf den Streamingportalen aber auch immer wieder weitere Alben der Band in Dolby Atmos auf. Neu hinzugekommen sind vor einiger Zeit die Frühwerke FLY BY NIGHT und CARESS OF STEEL sowie der Klassiker PERMANENT WAVES von 1980.</p>
<p>Mit CARESS OF STEEL schlugen Rush 1975 einen mutigen neuen Weg ein. Nach zwei noch überwiegend vom Hard Rock geprägten Alben begann das kanadische Trio, seinen musikalischen Horizont deutlich zu erweitern. Komplexere Songstrukturen, längere Instrumentalpassagen und progressive Einflüsse rückten stärker in den Mittelpunkt und legten den Grundstein für den Stil, der die Band in den folgenden Jahren zum Durchbruch verhelfen sollte. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/rush-caress-of-steele/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Streaming | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Von Rush erscheinen ja in aller Regelmäßigkeit teure Deluxe-Boxen, die das jeweilige Album auch in Dolby Atmos enthalten. Gleichzeitig tauchen auf den Streamingportalen aber auch immer wieder weitere Alben der Band in Dolby Atmos auf. Neu hinzugekommen sind vor einiger Zeit die Frühwerke FLY BY NIGHT und CARESS OF STEEL sowie der Klassiker PERMANENT WAVES von 1980.</p>
<p>Mit CARESS OF STEEL schlugen Rush 1975 einen mutigen neuen Weg ein. Nach zwei noch überwiegend vom Hard Rock geprägten Alben begann das kanadische Trio, seinen musikalischen Horizont deutlich zu erweitern. Komplexere Songstrukturen, längere Instrumentalpassagen und progressive Einflüsse rückten stärker in den Mittelpunkt und legten den Grundstein für den Stil, der die Band in den folgenden Jahren zum Durchbruch verhelfen sollte.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt bestand Rush bereits aus der klassischen Besetzung mit Geddy Lee, Alex Lifeson und Neil Peart. Gemeinsam mit Produzent Terry Brown nahm die Band das Album in den Toronto Sound Studios auf. Besonders die beiden langen Kompositionen <em>The Necromancer</em> und <em>The Fountain of Lamneth</em> verdeutlichen den wachsenden Anspruch der Band, musikalische Geschichten über ausgedehnte Songzyklen zu erzählen.</p>
<p>Vor allem <em>The Fountain of Lamneth</em>, das die komplette zweite LP-Seite einnimmt, kann als erster großer Vorläufer jener epischen Werke angesehen werden, für die Rush später bekannt werden sollten. Die Suite verbindet mehrere musikalische Abschnitte zu einer zusammenhängenden Komposition und zeigt bereits viele Stilmittel, die auf späteren Klassikern wie 2112 oder HEMISPHERES weiterentwickelt wurden.</p>
<p>Bei seiner Veröffentlichung erwies sich CARESS OF STEEL allerdings als kommerzielles Risiko. Das Album blieb hinter den Erwartungen der Plattenfirma zurück und galt zunächst als Enttäuschung, da es deutlich weniger eingängig war als seine Vorgänger. Rückblickend genießt es jedoch einen besonderen Stellenwert im Katalog der Band. Viele Fans schätzen gerade die Mischung aus Hard Rock und Progressive Rock sowie den ungestümen Ideenreichtum, mit dem Rush hier den Grundstein für ihre weitere Entwicklung legten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6957 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel.jpg" alt="Rush Caress of Steele Dolby Atmos" width="2224" height="665" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-1024x306.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-768x230.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-1536x459.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/452-Screenshot-Rush-Caress-Of-Steel-2048x612.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Bastille Day &#8211; 4:37<br />
2 I Think I&#8217;m Going Bald &#8211; 3:37<br />
3 Lakeside Park &#8211; 4:08<br />
4 The Necromancer &#8211; 12:30<br />
5 The Fountain of Lamneth &#8211; 19:57</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:23</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix von CARESS OF STEEL setzt weniger auf eine spektakuläre Verteilung einzelner Instrumente im Raum, ist deshalb aber keineswegs unspektakulär. Das liegt nicht zuletzt am musikalischen Material selbst. Rush sind ein klassisches Power-Trio mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang. Keyboards, die auf späteren Alben eine immer größere Rolle spielen sollten, sucht man hier noch vergeblich. Entsprechend gibt es naturgemäß weniger Klangquellen, die sich auf die verschiedenen Lautsprecherebenen verteilen lassen. Bass und Leadgesang bleiben überwiegend im Frontbereich verankert, ebenso die Gitarren. Letztere werden jedoch immer wieder dezent in die Seiten- oder Höhenkanäle eingebunden, insbesondere bei den cleanen Picking-Passagen. Vereinzelt tauchen auch kurze Gesangseinwürfe in den oberen Ebenen auf.</p>
<p>Dass der Atmos-Mix dennoch interessant ist, liegt vor allem an zwei Aspekten. Zum einen profitiert Neil Pearts Schlagzeug enorm von der räumlichen Abmischung. Die einzelnen Bestandteile des Drumkits wirken plastisch im Raum verteilt, wodurch besonders seine zahlreichen Fills und Trommelwirbel eindrucksvoll zur Geltung kommen. Immer wieder scheinen diese von hinten oder aus den Höhenkanälen auf den Hörer herabzufallen und verleihen dem Mix zusätzliche Dynamik.</p>
<p>Zum anderen nutzt der Mix die zahlreichen atmosphärischen Gitarreneffekte geschickt aus. Gitarrenfeedbacks, schwebende Klangflächen und schnelle Gitarrenläufe werden immer wieder im Raum bewegt und sorgen für gelungene räumliche Akzente. Vor allem <em>The Necromancer</em> profitiert davon. Die ohnehin dichte und stellenweise düstere Atmosphäre dieses über zwölf Minuten langen Stücks gewinnt durch den Atmos-Mix zusätzlich an Tiefe und Räumlichkeit und zählt damit zu den klanglichen Höhepunkten des Albums.</p>
<p>Rückblickend stehen bei CARESS OF STEEL meist die beiden langen Kompositionen <em>The Necromancer</em> und <em>The Fountain of Lamneth</em> im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, während die drei kürzeren Songs häufig etwas im Schatten stehen. Ähnlich verhält es sich auch beim Atmos-Mix. Zwar profitieren sämtliche Stücke von der neuen Abmischung, die größte Immersion entfalten jedoch eindeutig die beiden ausgedehnten Prog-Suiten, in denen Rush und der Atmos-Mix gleichermaßen ihre größten Stärken ausspielen.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The Necromancer, The Fountain of Lamneth</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt eine gute Abmischung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 84 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von CARESS OF STEEL gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 15.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.rush.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Rush</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bruce Soord &#8211; Ghosts in The Park</title>
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					<comments>https://surroundmixe.de/bruce-soord-ghosts-in-the-park/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 16:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Soord]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Pineapple Thief]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 &#124; Blu-ray / DOWNLOAD &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit GHOSTS IN THE PARK veröffentlichte Bruce Soord im Mai 2026 sein bislang persönlichstes Soloalbum. Im Gegensatz zu seiner Hauptband The Pineapple Thief nutzt er seine Soloarbeiten regelmäßig für intimere und unmittelbarere musikalische Statements. Das neue Album führt diesen Ansatz konsequent fort und rückt persönliche Erfahrungen, Erinnerungen und Verluste in den Mittelpunkt.</p>
<p>Die Entstehung von GHOSTS IN THE PARK erstreckte sich über einen Zeitraum von rund zwei Jahren und fiel in eine Phase intensiver Touraktivitäten mit The Pineapple Thief. Viele der Songs entstanden unterwegs in Hotelzimmern, fremden Städten und in den stillen Stunden zwischen Konzerten und Reisen. Diese ungewöhnlichen Schreib- und Aufnahmebedingungen verleihen dem Album einen beinahe tagebuchartigen Charakter. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bruce-soord-ghosts-in-the-park/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2026 | Blu-ray / DOWNLOAD | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit GHOSTS IN THE PARK veröffentlichte Bruce Soord im Mai 2026 sein bislang persönlichstes Soloalbum. Im Gegensatz zu seiner Hauptband The Pineapple Thief nutzt er seine Soloarbeiten regelmäßig für intimere und unmittelbarere musikalische Statements. Das neue Album führt diesen Ansatz konsequent fort und rückt persönliche Erfahrungen, Erinnerungen und Verluste in den Mittelpunkt.</p>
<p>Die Entstehung von GHOSTS IN THE PARK erstreckte sich über einen Zeitraum von rund zwei Jahren und fiel in eine Phase intensiver Touraktivitäten mit The Pineapple Thief. Viele der Songs entstanden unterwegs in Hotelzimmern, fremden Städten und in den stillen Stunden zwischen Konzerten und Reisen. Diese ungewöhnlichen Schreib- und Aufnahmebedingungen verleihen dem Album einen beinahe tagebuchartigen Charakter.</p>
<p>Den emotionalen Kern des Albums bilden jedoch persönliche Schicksalsschläge. Während der Arbeiten an GHOSTS IN THE PARK verarbeitete Soord den langen gesundheitlichen Verfall und schließlich den Tod seines Vaters sowie das Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung seiner Mutter. Die Songs beschäftigen sich mit Erinnerung, Vergänglichkeit und den oft unscheinbaren Momenten, in denen Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen. Dabei setzt Soord auf eine ruhige, nachdenkliche Erzählweise, die den Themen zusätzliche Glaubwürdigkeit verleiht.</p>
<p>Musikalisch präsentiert sich GHOSTS IN THE PARK deutlich zurückhaltender als viele Veröffentlichungen von The Pineapple Thief. Akustische Gitarren und dezente Arrangements prägen das Klangbild, während die progressive Seite von Soords Songwriting eher in den Details als in ausufernden Instrumentalpassagen zum Vorschein kommt. Die meisten Instrumente spielte Soord selbst ein. Das Ergebnis ist ein bewusst reduziertes Album, das seine Wirkung weniger aus technischer Virtuosität als aus Atmosphäre, Melodie und emotionaler Direktheit bezieht.</p>
<p>Ergänzt wird das Album durch zwei alternative Interpretationen der Songs, die der Deluxe Edition hinzugefügt wurden. Unter dem Titel SHIPWRECKS IN THE HARBOUR präsentiert Gleb Kolyadin Piano-Versionen der Stücke, während ACOUSTIC GHOSTS die Songs in noch stärker reduzierten Akustikfassungen zeigt. Beide Bonusalben eröffnen zusätzliche Perspektiven auf das Material und unterstreichen den introspektiven Charakter der Kompositionen. Darüber hinaus liegen sowohl das Hauptalbum als auch die beiden Alternativfassungen in Dolby Atmos vor.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6930 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg" alt="Bruce Soord Ghosts in The Park Deluxe Edition" width="1200" height="703" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-300x176.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-1024x600.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-1-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-768x450.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Concepcion &#8211; 1:25<br />
2 Pillars &#8211; 3:10<br />
3 Meet Me On The Downs &#8211; 3:05<br />
4 Kept Me Thinking &#8211; 6:34<br />
5 Day Of Wrath &#8211; 4:21<br />
6 Our Predicament &#8211; 3:43<br />
7 Stared Down &#8211; 4:33<br />
8 You Made A Promise &#8211; 2:56<br />
9 Ghosts In The Park &#8211; 12:52</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 42:26</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Bruce Soord veröffentlicht seit vielen Jahren regelmäßig Soloalben zwischen den Veröffentlichungen von The Pineapple Thief. Dabei muss ich sagen, dass mich seine Soloarbeiten mittlerweile oft sogar mehr ansprechen als die Alben seiner Hauptband. Während The Pineapple Thief in den letzten Jahren immer stärker zu einer vollwertigen Band geworden sind, wirken die Soloveröffentlichungen häufig unmittelbarer und persönlicher. Genau das trifft auch auf GHOSTS IN THE PARK zu.</p>
<p>Wenig überraschend ist das Album von einer durchgehenden Melancholie geprägt. Angesichts der persönlichen Hintergründe wäre alles andere auch kaum vorstellbar. Musikalisch setzt Soord dabei auf einen überwiegend akustischen Ansatz. Akustikgitarren bestimmen das Klangbild, ergänzt durch dezente Keyboardflächen und gelegentliche elektrische Gitarren. Schlagzeug und größere Arrangements treten dagegen meist in den Hintergrund. Das passt hervorragend zur Entstehungsgeschichte der Songs, von denen viele unterwegs in Hotelzimmern entstanden und zunächst nicht viel mehr als Stimme und Akustikgitarre waren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6931" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg" alt="Bruce Soord Ghosts in The Park Deluxe Edition" width="1200" height="605" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-300x151.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-1024x516.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-2-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-768x387.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Interessanterweise fühlte ich mich beim Hören immer wieder an die frühen Jahre von The Pineapple Thief erinnert. Die ersten Alben der Band waren im Grunde ein Soloprojekt von Bruce Soord und besaßen stellenweise eine Atmosphäre, die mich damals an frühe Radiohead erinnerte. Obwohl GHOSTS IN THE PARK stilistisch nur wenig mit diesem Frühwerk gemeinsam hat, blitzt dieses Gefühl hier und da wieder auf. Es sind weniger konkrete musikalische Parallelen als vielmehr eine ähnliche Stimmung und Herangehensweise, die gelegentlich Erinnerungen an diese Zeit wecken.</p>
<p>Insgesamt ist GHOSTS IN THE PARK kein Album für den schnellen Effekt. Die Songs erschließen sich nicht unbedingt beim ersten Hören und verlangen etwas Geduld. Mit jedem Durchlauf entfalten sie jedoch mehr Wirkung, sodass einen das Album nach und nach in seinen Bann zieht. Gerade die Kombination aus zurückhaltenden Arrangements und der sehr persönlichen Atmosphäre macht einen großen Teil seines Reizes aus.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>82 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Bruce Soord – vocals, instruments<br />
Jon Sykes &#8211; Additional Bass<br />
Gleb Kolyadin &#8211; Piano SHIPWRECKS IN THE HARBOUR</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Dass Bruce Soords Dolby-Atmos-Mixe auf konstant hohem Niveau liegen, ist inzwischen fast selbstverständlich. Auch GHOSTS IN THE PARK bildet hier keine Ausnahme. Der Mix nutzt den gesamten Raum sehr natürlich aus, ohne dabei aufdringlich oder effekthascherisch zu wirken. Gleichzeitig ist er klanglich ausgesprochen fein ausbalanciert und unterstützt die intime Stimmung des Albums hervorragend.</p>
<p>Besonders die vielen Akustikgitarren profitieren von der räumlichen Aufbereitung. Sie tauchen nicht nur vorne auf, sondern werden über Seiten-, Rear- und Höhenkanäle verteilt, sodass ein sehr umhüllendes Klangbild entsteht. Elektrische Gitarren bleiben meist im Frontbereich verankert, werden aber häufig leicht nach oben versetzt. Ähnlich verfährt der Mix mit Schlagzeug und den wenigen synthetischen Klangflächen. Dadurch entsteht eine klare, luftige Staffelung, die den reduzierten Arrangements zusätzliche Tiefe verleiht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6932" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg" alt="Bruce Soord Ghosts in The Park Deluxe Edition" width="1200" height="632" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-300x158.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-1024x539.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-3-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-768x404.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Typisch für Soords Surround-Produktionen ist auch die Platzierung von Background-Vocals und zusätzlichen Stimmen. Diese erscheinen oft aus den Höhenlautsprechern oder hinter dem Hörplatz und verstärken die schwebende, introspektive Atmosphäre der Musik. Vereinzelt setzt der Mix auch auf dezente Bewegungen im Raum: In <i>Stared Down</i> driftet eine E-Gitarre subtil von hinten nach vorne und wieder zurück, und im über zwölf Minuten langen Titelstück lassen sich ähnliche Bewegungen einzelner Gitarrenspuren wahrnehmen. Kurze kreisende Percussion-Effekte in der Höhenebene sorgen zusätzlich für Räumlichkeit, bleiben aber stets songdienlich und niemals spektakulär um ihrer selbst willen.</p>
<p>Es gibt auf dem Album einige Passagen, die naturgemäß etwas weniger immersiv wirken. Das liegt weniger am Mix als an den bewusst sehr sparsamen Arrangements, bei denen schlicht weniger Klangmaterial im Raum verteilt werden kann. Insgesamt gehört GHOSTS IN THE PARK dennoch erneut zu den überzeugenden Atmos-Veröffentlichungen aus Bruce Soords Umfeld. Der Mix funktioniert zudem auch auf einem klassischen 5.1-Setup ausgezeichnet. Wie üblich empfiehlt Soord selbst allerdings, auf herkömmlichen Surround-Anlagen eher den eigens dafür erstellten 5.1-Mix zu nutzen, der dem Album ebenfalls beiliegt.</p>
<p>Auch die beiden Alternativfassungen ACOUSTIC GHOSTS und SHIPWRECKS IN THE HARBOUR liegen in Dolby Atmos vor. Trotz der nochmals reduzierteren Arrangements überzeugen auch diese Mischungen durch ihre Räumlichkeit und Feinzeichnung und zeigen, wie gut Soords intime Songstrukturen mit einem immersiven Klangformat harmonieren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>96 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 96/24 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray liegt das Album und die beiden Alternativfassungen in Dolby Atmos, DTS 5.1 und Stereo vor. Das Menü ist so konzipiert, dass durch Drücken der Entertaste das Hauptalbum in Dolby Atmos erklingt. Will man die beiden anderen Alben hören, muss entsprechend im Menü navigiert werden, was aber recht einfach ist:</p>
<p>SHIPWRECKS IN THE HARBOUR: DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p>
<p>ACOUSTIC GHOSTS: DOWN &gt; DOWN &gt; ENTER &gt; ENTER</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6929" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg" alt="Bruce Soord Ghosts in The Park Deluxe Edition" width="1200" height="638" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-300x160.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-1024x544.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/451-Foto-4-Bruce-Soord-Ghosts-in-the-Park-768x408.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Dieses Mal kein Bonusalbum mit komplett anderen Stücken, dafür aber gleich zwei alternative Versionen von GHOSTS IN THE PARK, die sich beträchtlich vom Original unterscheiden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> + 2 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Ghosts In The Park, Kept Me Thinking</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Eine weitere schöne Veröffentlichung aus dem Hause Soord.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Atmos-Mix<br />
+ zusätzliche Bonusalben (auch in Atmos) (+ 2 %)<br />
+ High Res (+1)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe-Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Das LP große Buch mit drei CDs und einer Blu-ray gibt es für ca. 70-80 Euro.<br />
</span></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Download: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby-Atmos-Mix von GHOSTS IN THE PARK gibt es im <a href="https://immersiveaudioalbum.com/product/ghosts-in-the-park-bruce-soord-atmos-mkv-5-1-flac-3d-binaural-wav/">IAA-Shop</a> für 25 Dollar. Für 30 Dollar gibt es noch ACOUSTIC GHOSTS dazu.<br />
</span></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Im Streaming gibt es davon bisher nichts in Dolby Atmos zu hören.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 07.07.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://brucesoord.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Bruce Soord</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bruce-soord-ghosts-in-the-park/">Bruce Soord &#8211; Ghosts in The Park</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<title>Michael Jackson &#8211; Dangerous</title>
		<link>https://surroundmixe.de/michael-jackson-dangerous/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 11:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jackson]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[R&B]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6918</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1991 &#124; STREAMING &#124; Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Zuletzt wurden auf Streaming Portalen einige Alben von Michael Jackson hinzugefügt. <a href="https://surroundmixe.de/michael-jackson-thriller/">THRILLER</a> gab es zumindest bei Apple Music schon länger. Dieses hatte ich auch schon vor einiger Zeit besprochen. Neu hinzu kamen jetzt auch OFF THE WALL, BAD und DANGEROUS. Da aktuell die Biographie von Michael Jackson im Kino läuft, könnte dies die derzeitige Aktivität erklären. Übrigens tauchten bei Apple kurzzeitig auch zwei spätere Alben von ihm in der Rubrik „Jetzt in 3D-Audio“ auf, die aber weiterhin nur in Stereo vorlagen. Entweder war es einfach ein Fehler oder es könnte in nächster Zeit noch einen Nachschlag geben. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/michael-jackson-dangerous/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/michael-jackson-dangerous/">Michael Jackson &#8211; Dangerous</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1991 | STREAMING | Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Zuletzt wurden auf Streaming Portalen einige Alben von Michael Jackson hinzugefügt. <a href="https://surroundmixe.de/michael-jackson-thriller/">THRILLER</a> gab es zumindest bei Apple Music schon länger. Dieses hatte ich auch schon vor einiger Zeit besprochen. Neu hinzu kamen jetzt auch OFF THE WALL, BAD und DANGEROUS. Da aktuell die Biographie von Michael Jackson im Kino läuft, könnte dies die derzeitige Aktivität erklären. Übrigens tauchten bei Apple kurzzeitig auch zwei spätere Alben von ihm in der Rubrik „Jetzt in 3D-Audio“ auf, die aber weiterhin nur in Stereo vorlagen. Entweder war es einfach ein Fehler oder es könnte in nächster Zeit noch einen Nachschlag geben.</p>
<p>Als DANGEROUS Ende November 1991 erschien, stand Michael Jackson vor einer besonderen Herausforderung. Zuvor hatte er bereits drei der erfolgreichsten Pop-Alben aller Zeiten veröffentlicht und war zum größten Popstar seiner Generation aufgestiegen. Ursprünglich war für 1989 ein Best-Of-Album mit einigen neuen Tracks geplant. Da aber mehr und mehr neue Songideen hinzukamen, wurde schließlich ein neues Studioalbum angepeilt. Anstatt die bewährte Zusammenarbeit mit Quincy Jones fortzusetzen, entschied sich Jackson jedoch für einen Neuanfang. Er wollte mehr kreative Kontrolle über seine Musik und zugleich einen Sound, der stärker an den urbanen Strömungen der frühen 1990er-Jahre orientiert war.</p>
<p>Für DANGEROUS holte Jackson deshalb unter anderem Teddy Riley ins Boot, einen der wichtigsten Vertreter des damals modernen New Jack Swing. Die Aufnahmen erstreckten sich über mehr als zwei Jahre und fanden in mehreren Studios in Los Angeles statt. Mit geschätzten Produktionskosten von bis zu zehn Millionen US-Dollar gehörte das Album zu den aufwendigsten Produktionen seiner Zeit. Aus mehr als 50 aufgenommenen Songs wurden schließlich 14 Titel für das fertige Album ausgewählt.</p>
<p>Der kommerzielle Erfolg gab Jackson recht. DANGEROUS erreichte weltweit Spitzenpositionen in den Charts und verkaufte sich bis heute mehr als 40 Millionen Mal und damit häufiger als BAD. In Deutschland dauerte es mit der Spitzenposition dagegen fast ein Jahr, hier hatten Genesis über Monate Platz 1 mit dem fast zeitgleich erscheinenden Album <a href="https://surroundmixe.de/genesis-we-cant-dance/">WE CAN‘T DANCE</a> blockiert.</p>
<p>Mit Singles wie <em>Black or White, Remember the Time, In the Closet, Heal the World</em> und<em> Will You Be There</em> brachte das Album zahlreiche internationale Hits hervor, befeuert durch aufwendige Musikvideos, in denen unter anderem Eddie Murphy und der Junge aus Kevin &#8211; Allein zu Haus (Macaulay Culkin) mitspielten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6919 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous.jpg" alt="Michael Jackson Dangerous Dolby Atmos" width="2224" height="675" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-1024x311.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-768x233.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-1536x466.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/450-Screenshot-Michael-Jackson-Dangerous-2048x622.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Jam &#8211; 5:39<br />
2 Why You Wanna Trip on Me &#8211; 5:25<br />
3 In the Closet &#8211; 6:32<br />
4 She Drives Me Wild &#8211; 3:41<br />
5 Remember the Time &#8211; 4:00<br />
6 Can&#8217;t Let Her Get Away &#8211; 4:59<br />
7 Heal the World &#8211; 6:25<br />
8 Black or White &#8211; 4:16<br />
9 Who Is It &#8211; 6:35<br />
10 Give in to Me &#8211; 5:28<br />
11 Will You Be There &#8211; 7:40<br />
12 Keep the Faith &#8211; 5:57<br />
13 Gone Too Soon &#8211; 3:23<br />
14 Dangerous &#8211; 6:57</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 77:05</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Beim ersten Hören könnte man meinen, DANGEROUS sei vergleichsweise spartanisch arrangiert. Gerade die ersten Stücke bestehen scheinbar hauptsächlich aus elektronischen Beats, über die Michael Jackson singt, ergänzt durch vereinzelte Keyboard- oder Gitarreneinsätze sowie gelegentliche Rap- und Sprechpassagen. Erst in der zweiten Albumhälfte werden die Arrangements deutlich opulenter und abwechslungsreicher. Die anfängliche Zurückhaltung ist jedoch ein typisches Merkmal des damals modernen New Jack Swing. Hört man genauer hin, offenbart sich ein äußerst detailreiches Sounddesign. Genau diese Vielzahl an kleinen Beats, Samples, Geräuschen, Seufzern, Jauchzern und anderen für Michael Jackson so typischen stimmlichen Einwürfen macht der Atmos-Mix hervorragend hörbar. Die zahlreichen Details werden wirkungsvoll im gesamten Raum verteilt und gewinnen dadurch zusätzlich an Präsenz.</p>
<p>Der Leadgesang bleibt überwiegend erwartungsgemäß im Frontbereich verankert, wirkt bei einigen Titeln jedoch leicht angehoben und erhält dadurch zusätzliche Räumlichkeit. Backing Vocals sowie einzelne Gesangslinien oder Refrainpassagen werden dagegen häufig in die hinteren Kanäle verlagert. Besonders gelungen ist der Einsatz der Chöre. <em>Will You Be There</em> entwickelt sich hier zu einem der klanglichen Höhepunkte des Albums, wenn der Gospelchor majestätisch aus den hinteren Höhenkanälen über dem eigentlichen Song zu schweben scheint.</p>
<p>Keyboards, Synthesizer und die Anfang der 1990er-Jahre bereits etwas angestaubten Orchestra Hits aus der Keyboardkonserve werden je nach Song ebenfalls häufig in die Höhenebene gelegt. Besonders plastisch gelingt dies beim E-Piano in <em>Gone Too Soon</em>, das hinter dem Hörplatz positioniert wurde. Auffällig ist außerdem, dass selbst Bass-Synthesizer nicht ausschließlich im Frontbereich verbleiben, sondern teilweise ebenfalls nach hinten oder in die Höhenkanäle verlagert werden. Das sorgt für eine ungewöhnlich dreidimensionale Wiedergabe des gesamten Frequenzspektrums.</p>
<p>Gitarren erhalten im Atmos-Mix ebenfalls eine sehr präsente Rolle und werden häufig hinter dem Hörer positioniert. Das gilt sowohl für die rhythmischen Funk-Licks der New-Jack-Swing-Titel als auch für die rockigeren Songs, die auf Michael-Jackson-Alben traditionell ebenfalls ihren Platz fanden. Ein besonderes Highlight ist <em>Black or White</em>. Hier verteilen sich Rhythmus- und Leadgitarren eindrucksvoll über die Rear- und Höhenkanäle und sorgen für ein ausgesprochen immersives Hörerlebnis. Auch das hörspielartige Intro profitiert enorm von der räumlichen Abmischung und entfaltet im Atmos-Format eine beeindruckende Wirkung.</p>
<p>Insgesamt ist der Dolby-Atmos-Mix von DANGEROUS hervorragend gelungen. Er überzeugt nicht nur durch seine räumliche Gestaltung, sondern auch klanglich auf ganzer Linie. Die vielen kleinen Details der aufwendig produzierten Arrangements treten deutlicher hervor als im Stereomix und machen das Album zu einer ausgesprochen abwechslungsreichen Atmos-Produktion. Selbst Hörer, die wie ich mit der Musik von Michael Jackson eher wenig anfangen können, dürften an dieser immersiven Umsetzung ihre Freude haben.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Black or White, Will You Be There</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein Atmos-Mix, der sehr viel Spaß bereitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 97 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von DANGEROUS gibt bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 04.07.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.michaeljackson.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Michael Jackson</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frankie Goes to Hollywood &#8211; Welcome to The Pleasuredome</title>
		<link>https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 15:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Frankie Goes To Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6914</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1984 &#124; Blu-ray / STREAMING &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Als WELCOME TO THE PLEASUREDOME im Oktober 1984 erschien, hatten Frankie Goes to Hollywood bereits erreicht, wovon die meisten Bands nur träumen konnten. Mit <em>Relax</em> und <em>Two Tribes</em> standen bereits zwei Nummer-1-Hits zu Buche, begleitet von massiver Medienpräsenz, kontroversen Diskussionen und einer Marketingkampagne, die das von Trevor Horn und Paul Morley geführte Label ZTT meisterhaft orchestrierte. Das Debütalbum erschien daher nicht als unbekannter Erstling, sondern als eines der meist erwarteten Pop-Alben des Jahres. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/frankie-goes-to-hollywood-welcome-to-the-pleasuredome/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1984 | Blu-ray / Streaming | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Als WELCOME TO THE PLEASUREDOME im Oktober 1984 erschien, hatten Frankie Goes to Hollywood bereits erreicht, wovon die meisten Bands nur träumen konnten. Mit <em>Relax</em> und <em>Two Tribes</em> standen bereits zwei Nummer-1-Hits zu Buche, begleitet von massiver Medienpräsenz, kontroversen Diskussionen und einer Marketingkampagne, die das von Trevor Horn und Paul Morley geführte Label ZTT meisterhaft orchestrierte. Das Debütalbum erschien daher nicht als unbekannter Erstling, sondern als eines der meist erwarteten Pop-Alben des Jahres.</p>
<p>Entdeckt worden war die Band um Sänger Holly Johnson ein Jahr zuvor von Trevor Horn, nachdem Frankie Goes to Hollywood ihren späteren Hit <em>Relax</em> in der Fernsehsendung <em>The Tube</em> präsentiert hatten. Horn nahm die Gruppe umgehend unter Vertrag und machte sie zum Aushängeschild seines Labels. Der Erfolg von <em>Relax</em>, das trotz eines BBC-Sendeverbots zum Millionenhit wurde, und der Nachfolgesingle <em>Two Tribes</em> sorgten dafür, dass WELCOME TO THE PLEASUREDOME bereits vor seiner Veröffentlichung mehr als eine Million Vorbestellungen verzeichnete und direkt Platz 1 der britischen Charts erreichte.</p>
<p>Gleichzeitig verkörpert das Album wie kaum ein anderes Werk seiner Zeit den Produktionsmaximalismus der 80er-Jahre. Trevor Horn investierte enorme Mengen an Zeit und Studioressourcen in die Aufnahmen und nutzte die damals modernste Technik, darunter den Fairlight, Sequencer und zahllose Overdubs. Besonders der über 13 Minuten lange Titeltrack entwickelte sich zu einer Mammutproduktion, an der über Monate gearbeitet wurde. Das Ergebnis ist ein opulent ausgestattetes Doppelalbum, das Synth-Pop, Rock, Disco, Soundeffekte, Spoken-Word-Passagen und aufwendige Studioproduktion zu einem ebenso ambitionierten wie kontrovers diskutierten Gesamtwerk verbindet.</p>
<p>Fast die Hälfte der Laufzeit besteht aus Übergängen, Soundcollagen, Intros, Outros und teils recht experimentellen Passagen. Dadurch erinnert die Struktur stellenweise fast eher an ein Konzeptalbum von Art-Pop- oder Prog-Bands als an ein typisches Mainstream-Popalbum der 1980er-Jahre. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass kein Geringerer als Steven Wilson beim Erstellen des Atmos-Mixes seine Finger im Spiel hatte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6915 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood.jpg" alt="Franky Goes To Hollywood Welcome to The Pleasuredome Dolby Atmos" width="2224" height="509" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-300x69.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-1024x234.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-768x176.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-1536x352.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/449-Screenshot-Frank-Goes-To-Hollywood-2048x469.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Tidal Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Well… / The World Is My Oyster &#8211; 1:59<br />
2 Snatch of Fury (Stay) / Welcome to the Pleasuredome &#8211; 13:41<br />
3 Relax (Come Fighting) &#8211; 3:57<br />
4 War (…and Hide) &#8211; 6:14<br />
5 Two Tribes &#8211; 3:28<br />
6 For the Victims of Ravishment (Tag) &#8211; 0:35<br />
7 Ferry (Go) &#8211; 1:49<br />
8 Born to Run &#8211; 3:59<br />
9 San José (The Way) &#8211; 3:10<br />
10 Wish (The Lads Were Here) &#8211; 2:49<br />
11 The Ballad of 32 &#8211; 4:49<br />
12 Krisco Kisses &#8211; 2:59<br />
13 Black Night White Light &#8211; 4:09<br />
14 The Only Star in Heaven &#8211; 4:16<br />
15 The Power of Love &#8211; 5:32<br />
16 Bang &#8211; 1:09</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 64:25</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Steven Wilson hat mit WELCOME TO THE PLEASUREDOME einmal mehr einen Dolby-Atmos-Mix abgeliefert, der eindrucksvoll demonstriert, was mit diesem Format möglich ist. Zugegeben: Das Ausgangsmaterial kommt ihm dabei auch entgegen. Bereits das Originalalbum war für seine aufwendigen Arrangements, zahllosen Overdubs und die damals hochmoderne Studioproduktion bekannt. Trevor Horn nutzte Mitte der 80er-Jahre nahezu alle technischen Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung standen, um ein möglichst opulentes Klangbild zu erschaffen. Genau diese Detailfülle überträgt Wilson nun in die dritte Dimension.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll gelingt dies bereits im über 13 Minuten langen Titelstück. Schon die eröffnende Klangkulisse mit Naturgeräuschen, Vogelstimmen und umherschwirrenden Effekten verteilt sich weit über den gesamten Hörraum. Sobald die eigentliche Band einsetzt, gibt es kaum einen Lautsprecher, der nicht beschäftigt wird. Keyboards, Gitarren, Percussion und Hintergrundgesänge erscheinen gleichzeitig aus unterschiedlichen Richtungen. Immer wieder erklingen Instrumente hinter dem Hörplatz oder aus den Höhenkanälen, während zahlreiche Effekte durch den Raum wandern. Das Resultat ist ein außergewöhnlich dichtes und lebendiges Klangbild, das den Hörer förmlich umschließt.</p>
<p>Nahtlos geht diese Klangfülle in <em>Relax</em> über, das ebenfalls zu den spektakulärsten Momenten des Albums zählt. Überhaupt profitiert die Musik enorm davon, dass die Arrangements bereits im Original so reichhaltig angelegt wurden. Die zahlreichen Synthesizer, Percussion-Spuren, Chöre und Gitarren liefern Wilson reichlich Material, um den Raum konsequent auszunutzen. Besonders die Höhenkanäle werden intensiv eingebunden, ohne dabei jemals aufgesetzt zu wirken. Hinzu kommen immer wieder dezente Bewegungen einzelner Klänge, die den Eindruck eines ständig in Bewegung befindlichen Klangfeldes erzeugen.</p>
<p>Allerdings setzt das Album die Messlatte mit seinen ersten Titeln auch außergewöhnlich hoch. Im weiteren Verlauf gibt es immer wieder Stücke, die etwas zurückhaltender gemischt wurden oder deren Arrangements weniger spektakuläre Möglichkeiten bieten. Das Springsteen-Cover <em>Born to Run</em> ist hierfür ein gutes Beispiel. Zwar werden auch hier sämtliche Lautsprecherebenen genutzt, nach den zuvor gehörten Klangfeuerwerken wirkt die Präsentation jedoch beinahe schon zurückgenommen. Tatsächlich dürfte dies aber eher eine bewusste, dem jeweiligen Song dienende Entscheidung sein als ein Mangel an Kreativität.</p>
<p>Insgesamt gehört WELCOME TO THE PLEASUREDOME ohne Frage zu den beeindruckendsten Atmos-Veröffentlichungen der letzten Jahre. Der Mix schöpft die Möglichkeiten des Formats konsequent aus, ohne dabei den musikalischen Zusammenhang aus den Augen zu verlieren. Es gibt zwar vereinzelte Momente, in denen Hörer und Lautsprecher etwas durchatmen dürfen, insgesamt befindet sich jedoch nahezu ständig etwas in Bewegung oder an ungewohnten Positionen im Raum. Interessanterweise schließt sich damit auch ein Kreis: Bereits 1984 galt das Album als Vorzeigeproduktion für die damals modernste Studiotechnik. Vier Jahrzehnte später erfüllt der Atmos-Mix eine ganz ähnliche Funktion und demonstriert eindrucksvoll, was mit den heutigen Möglichkeiten immersiver Audiotechnik machbar ist.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Welcome To The Pleasuredome, Relax</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein Atmos-Mix in Referenzqualität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 98 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ende Oktober 2025 wurde eine Deluxe Edition mit 7 CDs und einer Blu-ray veröffentlicht. Diese sollte noch erhältlich sein. Kostenpunkt ca. 120 Euro. </span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SDE-Shop Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ebenfalls veröffentlicht wurde eine Einzel-Blu-ray über Superdeluxeedition.com. Diese kann nur noch gebraucht erworben werden, in der Regel für weit über 50 Euro.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von WELCOME TO THE PLEASUREDOME gibt es bei entsprechendem Abo bei Tidal zu hören. Bei Apple Music konnte ich das Album nicht finden. Ob es bei Amzon Music zu finden ist, kann ich nicht sagen.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 29.06.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.frankiesayofficial.com/">Offizielle Webseite von Frankie Goes To Hollywood</a></h6>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kraftwerk &#8211; Radio-Activity</title>
		<link>https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 15:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=6908</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p>Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN stand Kraftwerk 1975 vor der Aufgabe, den überraschenden Durchbruch zu bestätigen. Anstatt jedoch einfach an die Formel des Vorgängers anzuknüpfen, entwickelten Ralf Hütter und Florian Schneider mit RADIO-ACTIVITY ein deutlich konsequenteres Konzept. Das fünfte Studioalbum der Düsseldorfer gilt heute als das erste komplett elektronische Werk der Band.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei die doppelte Bedeutung des Titels: Einerseits die Radioaktivität als physikalisches Phänomen, andererseits die Aktivität im Äther, also die Welt des Rundfunks und der Funkübertragung. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-radio-activity/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1975 | Blu-ray Disc / Streaming | Electronic</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN stand Kraftwerk 1975 vor der Aufgabe, den überraschenden Durchbruch zu bestätigen. Anstatt jedoch einfach an die Formel des Vorgängers anzuknüpfen, entwickelten Ralf Hütter und Florian Schneider mit RADIO-ACTIVITY ein deutlich konsequenteres Konzept. Das fünfte Studioalbum der Düsseldorfer gilt heute als das erste komplett elektronische Werk der Band.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei die doppelte Bedeutung des Titels: Einerseits die Radioaktivität als physikalisches Phänomen, andererseits die Aktivität im Äther, also die Welt des Rundfunks und der Funkübertragung.</p>
<p>Mit RADIO-ACTIVITY festigte sich zugleich die klassische Kraftwerk-Besetzung aus Ralf Hütter, Florian Schneider, Karl Bartos und Wolfgang Flür. Das Album entstand vollständig im eigenen Kling-Klang-Studio in Düsseldorf, das der Band erstmals die vollständige Kontrolle über Produktion, Gestaltung und Vermarktung ihrer Musik ermöglichte. Parallel gründeten Kraftwerk ihren eigenen Musikverlag und legten damit den Grundstein für die weitgehende Unabhängigkeit, die ihre weitere Karriere prägen sollte.</p>
<p>Rückblickend gilt RADIO-ACTIVITY als Übergangswerk zwischen dem eher offenen, experimentellen Charakter von AUTOBBAHN und den späteren, streng konzipierten Alben TRANS-EUROPA EXPRESS und DIE MENSCH-MASCHINE. Obwohl das Werk bei seiner Veröffentlichung teilweise als kühl und minimalistisch wahrgenommen wurde, entwickelte es sich zu einem wichtigen Einfluss auf New Wave, Synth-Pop und die spätere elektronische Tanzmusik. Besonders die Titelsingle <em>Radioactivity</em> gewann über die Jahrzehnte zusätzliche Bedeutung und wurde durch spätere Überarbeitungen der Band zu einer internationalen Anti-Atom-Hymne.</p>
<p>Zum 50. Geburtstag des Albums wurde nun ein neuer Mix in Dolby Atmos vorgestellt, der nicht nur auf Streamingportalen gehört werden kann, sondern auch wie <a href="https://surroundmixe.de/kraftwerk-autobahn/">AUTOBAHN im letzten Jahr </a>als Blu-ray veröffentlicht wurde. Erstellt wurde er wieder von Fritz Hilpert mit Ralf Hütter.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6909 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity.jpg" alt="Kraftwerk Radio-Activity Dolby Atmos" width="1200" height="715" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-300x179.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-1024x610.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/06/448-Foto-Kraftwerk-Radio-Activity-768x458.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Geiger Counter &#8211; 1:07<br />
2 Radioactivity &#8211; 6:42<br />
3 Radioland &#8211; 5:51<br />
4 Airwaves &#8211; 4:40<br />
5 Intermission &#8211; 0:39<br />
6 News &#8211; 1:17<br />
7 The Voice of Energy &#8211; 0:55<br />
8 Antenna &#8211; 3:43<br />
9 Radio Stars &#8211; 3:35<br />
10 Uranium &#8211; 1:27<br />
11 Transistor &#8211; 2:15<br />
12 Ohm Sweet Ohm &#8211; 5:39</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 37:51</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch verfolgt RADIO-ACTIVITY einen deutlich reduzierteren Ansatz als sein Vorgänger. Während AUTOBBAHN noch auf eine Mischung aus elektronischen Klängen und traditionellen Instrumenten setzte, dominiert hier erstmals eine vollständig synthetische Klangwelt. Synthesizer, Vocoder, elektronische Percussion und Radiogeräusche bilden das Fundament der Kompositionen. Geigerzähler, Morsezeichen, Rauschen und Nachrichtenschnipsel werden nicht nur als Effekte eingesetzt, sondern sind integraler Bestandteil der musikalischen Struktur. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen technisch, futuristisch und erstaunlich intim wirkt.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt das Album eine stärkere Konzentration auf kurze, prägnante Themen und wiederkehrende Motive. Die langen, organisch entwickelten Strukturen von AUTOBAHN weichen einer strengeren Formensprache, die bereits die späteren Meisterwerke der Band vorwegnimmt. Stücke wie <em>Radioland</em>, <em>Antenna</em> oder <em>Ohm Sweet Ohm</em> verbinden minimalistische Melodien mit präzise konstruierten elektronischen Arrangements und verdeutlichen, wie Kraftwerk ihren charakteristischen Stil weiter verfeinerten. Neben diesen Stücken, die noch deutlichen Songcharakter aufweisen, enthält das Album aber auch eine Reihe an avandgardistischen Klangcollagen, wodurch es auch als das sperrigste Werk ihrer Hauptphase angesehen werden könnte.</p>
<p>Auch sprachlich nimmt RADIO-ACTIVITY innerhalb der Kraftwerk-Diskografie eine Sonderstellung ein. Zwar erschien das Album sowohl als RADIO-ACTIVITY als auch als RADIO-AKTIVITÄT, die Unterschiede beschränken sich jedoch auf Titel, Covergestaltung und Beschriftungen. Die Musik selbst ist identisch. Auf mehreren Stücken wechseln deutsche und englische Textpassagen innerhalb derselben Aufnahme. Andererseits sind Stücke wie <em>News (Nachrichten)</em> und <em>The Voice of Energy</em> <em>(Die Stimme der Energie)</em> weiterhin komplett auf deutsch. Nach dem internationalen Erfolg von AUTOBAHN, das überwiegend in deutscher Sprache gehalten war, öffnete sich die Band damit bewusst einem breiteren Publikum. Erst mit dem Nachfolger TRANS-EUROPA EXPRESS begann Kraftwerk, eigenständige deutsche und englische Sprachversionen ihrer Alben zu produzieren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Ralf Hütter – vocals, synthesizers, Orchestron, electronic piano, drum machine, electronics<br />
Florian Schneider – vocals, vocoder, votrax, synthesizers, electronics<br />
Karl Bartos – electronic percussion<br />
Wolfgang Flür – electronic percussion</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Dolby-Atmos-Mix von RADIO-ACTIVITY demonstriert einmal mehr eindrucksvoll, welches Potenzial in einer offensiven Verteilung elektronischer Klänge innerhalb eines dreidimensionalen Klangfeldes steckt. Besonders deutlich wird dies bei den Stücken mit klassischer Songstruktur. Synthesizer-Melodien, Sequenzen und elektronische Rhythmusmuster werden konsequent über alle Lautsprecherebenen verteilt. Rhythmische Elemente verbleiben dabei nicht ausschließlich auf der Front, sondern erscheinen ebenso aus den Rear-Lautsprechern oder den Höhenkanälen. Flächige Klänge und Orchestron-Sounds schweben teilweise förmlich über dem Hörplatz und verleihen Titeln wie <em>Radioland</em>, <em>Airwaves</em> oder <em>Ohm Sweet Ohm</em> eine beeindruckende räumliche Tiefe. Auffällig ist dabei, wie intensiv die vertikale Ebene genutzt wird. Dennoch funktioniert die Abmischung auch auf einem klassischen 5.1-System hervorragend und verliert dort nur wenig von ihrer Wirkung.</p>
<p>Das Konzept des Albums kommt dem Atmos-Format zusätzlich entgegen. Da sich RADIO-ACTIVITY inhaltlich mit Radiowellen, Frequenzen, elektromagnetischen Signalen und radioaktiven Prozessen beschäftigt, finden sich zahlreiche bewegte Klangeffekte im Mix. Signale wandern durch den Raum, kreisen um den Hörer oder bewegen sich von vorne nach hinten und zurück. Gerade diese Bewegungen wirken nie wie ein Selbstzweck, sondern unterstützen die technische und futuristische Atmosphäre des Albums. Immer wieder entstehen Momente, die selbst erfahrene Surround-Hörer überraschen können.</p>
<p>Gleichzeitig unterscheidet sich RADIO-ACTIVITY deutlich von den späteren Kraftwerk-Alben. Ein großer Teil der Laufzeit besteht aus kurzen Klangstudien, Soundcollagen und experimentellen Zwischenspielen, die oft nur aus wenigen Klangquellen aufgebaut sind. Auch diese profitieren grundsätzlich von der räumlichen Aufbereitung. Besonders gelungen ist etwa <em>News</em>, bei dem Nachrichtenschnipsel aus unterschiedlichen Richtungen des Raumes erklingen und der Eindruck mehrerer gleichzeitig laufender Radiogeräte entsteht. In <em>The Voice of Energy</em> wird die einzelne Vocoder-Stimme dagegen wirkungsvoll in die Höhenebene verlagert, wodurch sie wie eine über dem Hörer schwebende Ansage eines elektrischen Gottes erscheint.</p>
<p>Naturgemäß wirken diese minimalistischen Klangcollagen jedoch weniger spektakulär als die eigentlichen Songs des Albums. Wo lediglich ein oder zwei Klangelemente vorhanden sind, gibt es weniger Möglichkeiten für komplexe Rauminszenierungen als bei den reich instrumentierten Stücken. Dennoch gelingt es dem Atmos-Mix, selbst den experimentelleren Passagen zusätzliche Tiefe und Präsenz zu verleihen. Seine größten Stärken spielt er jedoch dort aus, wo Kraftwerks elektronische Arrangements in voller Ausprägung zu hören sind und sich die zahlreichen Klangschichten frei im Raum entfalten können.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master Audio 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"> </span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album kann ohne Zuschalten des Fernsehers per Enter-Taste in Dolby Atmos gestartet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray befindet sich kein weiteres Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Radioactivity, Radioland</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiterer sehr schöner Mix von Kraftwerk in Dolby Atmos.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+1 %)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Ausgabe ist frisch auf dem Markt und für ca. 20-25 Euro zu bekommen.<br />
</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">RADIO-ACTIVITY kann auch im Streaming bei Apple Music, Amazon Music und Tidal in Dolby Atmos gehört werden.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 23.06.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://kraftwerk.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite von Kraftwerk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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