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	<title>Synthie Pop Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
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	<title>Synthie Pop Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>New Order &#8211; Brotherhood</title>
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					<comments>https://surroundmixe.de/new-order-brotherhood/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:36:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[New Order]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1986 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>BROTHERHOOD erschien im September 1986 und ist das vierte Studioalbum der englischen Band New Order, die 1980 aus den verbliebenen Mitgliedern von Joy Division hervorging. Mit einer Laufzeit von rund 37 Minuten umfasst die ursprüngliche LP neun Titel. In der Banddiskografie folgt das Album auf MOVEMENT (1981), POWER, CORRUPTION &#38; LIES (1983) und LOW-LIFE (1985).</p>
<p>Die Aufnahmen fanden 1985 und 1986 in mehreren Studios statt, darunter Jam Studios in London und Windmill Lane Studios in Dublin. Produziert wurde das Album von der Band selbst, als Toningenieur fungierte erneut Michael Johnson. Charakteristisch für die Entstehung ist die Mischung aus vorbereiteten Demo-Skizzen – teils auf einem 4-Spur-Gerät aufgenommen – und im Studio entwickelten Arrangements. Dabei kam eine Vielzahl damals moderner Sequencer, Drum Machines und Sampler zum Einsatz, parallel zu klassischen Bandaufnahmen mit Gitarren, Bass und Schlagzeug. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/new-order-brotherhood/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1986 | Blu-ray Disc / Streaming | Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>BROTHERHOOD erschien im September 1986 und ist das vierte Studioalbum der englischen Band New Order, die 1980 aus den verbliebenen Mitgliedern von Joy Division hervorging. Mit einer Laufzeit von rund 37 Minuten umfasst die ursprüngliche LP neun Titel. In der Banddiskografie folgt das Album auf MOVEMENT (1981), POWER, CORRUPTION &amp; LIES (1983) und LOW-LIFE (1985).</p>
<p>Die Aufnahmen fanden 1985 und 1986 in mehreren Studios statt, darunter Jam Studios in London und Windmill Lane Studios in Dublin. Produziert wurde das Album von der Band selbst, als Toningenieur fungierte erneut Michael Johnson. Charakteristisch für die Entstehung ist die Mischung aus vorbereiteten Demo-Skizzen – teils auf einem 4-Spur-Gerät aufgenommen – und im Studio entwickelten Arrangements. Dabei kam eine Vielzahl damals moderner Sequencer, Drum Machines und Sampler zum Einsatz, parallel zu klassischen Bandaufnahmen mit Gitarren, Bass und Schlagzeug.</p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/new-order-movement/">MOVEMENT</a>, LOW-LIFE und BROTHERHOOD wurden im letzten Jahr in Dolby Atmos auf Blu-ray wiederveröffentlicht. Alle Mixe wurden von Steven Wilson erstellt. Im Booklet gibt es eine interessante Geschichte von Stephen Morris. Als Jugendlicher hatte er in den 70er-Jahren die Vorstellung, dass Musik besser klingen würde, je mehr Lautsprecher angeschlossen wären. Als die Quadrophonie aufkam, musste er aber feststellen, dass dieses System viel zu teuer war und man Unmengen an Kabeln brauchte. Viele Jahre später kaufte er sich von seinen Lieblingsbands diverse Deluxe-Boxen, die immer wieder auch 5.1-Mixe der Alben enthielten, die Morris aber völlig ignorierte. Bis irgendwann die Kinder eine Surroundanlage für die Playstation haben wollten. Von da an war es um ihn geschehen. Da die 5.1-Mixe, die ihm gefielen, vor allem von einem gewissen Steven Wilson waren, durfte nur dieser die Mixe für New Order erstellen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6733 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood.jpg" alt="New Order Brotherhood Blu-ray" width="1200" height="834" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood-300x209.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood-1024x712.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood-768x534.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Paradise – 3:50<br />
2 Weirdo – 3:52<br />
3 As It Is When It Was – 3:46<br />
4 Broken Promise – 3:47<br />
5 Way of Life – 4:06<br />
6 Bizarre Love Triangle – 4:22<br />
7 All Day Long – 5:12<br />
8 Angel Dust – 3:44<br />
9 Every Little Counts – 4:28<br />
10 State of The Nation &#8211; 6:33</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 43:45</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Konzeptionell wird BROTHERHOOD häufig als Album mit zwei klar unterscheidbaren Seiten beschrieben. Die erste Hälfte ist stärker gitarren- und bandorientiert, während die zweite Seite deutlicher auf Sequencer, Synthesizer und elektronische Strukturen setzt. Diese Gegenüberstellung von Rockband und elektronischem Projekt war bereits auf früheren Veröffentlichungen angelegt, tritt hier jedoch besonders deutlich hervor. Stephen Morris sprach rückblickend von einer bewusst zugespitzten Trennung der beiden Pole.</p>
<p>Stilistisch verbindet das Album Post-Punk-Elemente mit tanzorientierter Elektronik. Stücke wie <em>Bizarre Love Triangle</em> stehen exemplarisch für die cluborientierte Seite der Band, während Titel wie <em>As It Is When It Was</em> stärker vom Zusammenspiel der Instrumente leben. Das Spannungsverhältnis zwischen Hooks melodisch dominierendem Bass, Sumners Gitarrenarbeit und der zunehmenden elektronischen Produktion prägt den Charakter des Albums nachhaltig.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 78 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Bernard Sumner – vocals, electric guitar, synthesizer, programming<br />
Peter Hook – bass, percussion, backing vocals<br />
Stephen Morris – drums, synthesizer, programming<br />
Gillian Gilbert – synthesizer, programming, guitars, backing vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Einmal mehr hat man es hier mit einem Atmos-Mix der Qualitätsstufe von Steven Wilson zu tun. Allerdings wirken die ersten Stücke, die im Vergleich zur zweiten Hälfte deutlich gitarrenlastiger sind, zunächst noch etwas verhalten. Zumindest bei mir stellte sich hier nicht sofort dieses typische „Hören mit großen Augen“ ein, das viele seiner Mischungen auszeichnet.</p>
<p>Die ersten Songs sind zwar ebenfalls diskret abgemischt. Gitarren werden dabei auf die vorderen, seitlichen und hinteren Kanäle verteilt, wodurch ein insgesamt durchaus immersives Klangbild entsteht. Dennoch wirkt dieser erste Teil des Albums zunächst noch etwas zurückhaltend. Für die auffälligsten Momente sorgen hier eher die immer wieder auftauchenden Drumfills, die sich häufig hinter dem Hörplatz oder über dem Kopf aufbauen. Dadurch entsteht generell der Eindruck, dass das Schlagzeug etwas höher im Raum positioniert ist.</p>
<p>Dass die erste Hälfte des Albums etwas zurückhaltender wirkt, dürfte auch mit der technischen Ausgangslage zusammenhängen. Die Stücke <em>As It Is When It Was</em> und <em>Broken Promise</em> sind Upmixes, da die originalen Multitracks offenbar nicht mehr gefunden werden konnten. Es liegt daher nahe, dass Wilson die übrigen Titel dieser Albumseite bewusst etwas moderater gemischt hat, um allzu große klangliche Unterschiede zwischen den einzelnen Tracks zu vermeiden.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6734" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood.jpg" alt="New Order Brotherhood Blu-ray" width="1200" height="664" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood-300x166.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood-1024x567.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood-768x425.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Der Eindruck verändert sich jedoch deutlich, sobald man die zweite Hälfte des Albums erreicht, in der die elektronischen Elemente stärker in den Vordergrund treten. Ab <em>Bizarre Love Triangle</em> entfaltet sich spürbar mehr Bewegung im Raum. In diesem Stück wird man regelrecht von Keyboards umgeben, dazu kommen mehrere Klänge, die sich hörbar durch den Raum bewegen. Auch hier finden sich wieder zahlreiche Drumfills, die aus den hinteren oder oberen Kanälen einsetzen.</p>
<p>Neben <em>Bizarre Love Triangle</em> hinterlassen vor allem <em>Angel Dust</em> und <em>Every Little Counts</em> einen bleibenden Eindruck, da hier besonders viel im Raum passiert und Wilson eine sehr gelungene Verteilung der einzelnen Klangelemente erreicht. Vor allem in <em>Every Little Counts</em> bleibt das weit oben positionierte Schlagzeug in Erinnerung, dessen einzelne Schläge unmittelbar hinter dem Hörplatz erklingen und so wesentlich zur charakteristischen Stimmung des Stücks beitragen.</p>
<p>Insgesamt braucht der Atmos-Mix von BROTHERHOOD etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen. Hat man das Album jedoch einmal komplett gehört, stellt sich am Ende dennoch eine gewisse Zufriedenheit ein.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>93 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet in Atmos beim drücken der Enter-Taste im Menü.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Mit <em>State of The Nation</em> gibt es einen Bonussong, der nicht auf dem Album enthalten war. Ansonsten gibht es kein Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Bizarre Love Triangle, Every Little Counts</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Überwiegend eine sehr gut Abmischung in Dolby Atmos, die zu Beginn noch etwas verhalten ist.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ High Resolution  (+ 1%)<br />
&#8211; Zwei Stücke haben nur einen Upmix</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray ist erhältlich für knapp über 20 Euro.<br />
</span></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon und Tidal zu hören.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 25.03.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.neworder.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von New Order</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zaho de Sagazan &#8211; La Symphonie Des Éclairs</title>
		<link>https://surroundmixe.de/zaho-de-sagazan-la-symphonie-des-eclairs/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/zaho-de-sagazan-la-symphonie-des-eclairs/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 12:08:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Zaho de Sagazan]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 &#124; STREAMING &#124; Chanson Electronique</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Zaho de Sagazan wurde 1999 in Saint-Nazaire geboren und wuchs in einer künstlerisch geprägten Familie mit vier Schwestern auf. Schon früh entwickelte sie eine besondere Sensibilität für Musik, inspiriert von Jacques Brel, Barbara und der Elektronik von Kraftwerk. Bevor sie sich vollständig der Musik widmete, begann sie ein BWL-Studium in Nantes. Ihre künstlerische Ausdrucksweise ist stark von persönlichen Erfahrungen und einer ausgeprägten Hypersensibilität geprägt, die auch ihre Texte und ihren musikalischen Stil bestimmen.</p>
<p>Am 31. März 2023 erschien ihr Debütalbum LA SYMPHONIE DES ÉCLAIRS. Es war in Frankreich und Belgien ein Überraschungserfolg und verband auf eigenständige Weise Elemente des Chansons mit elektronischem Pop und minimalistisch geprägten Arrangements. 2024 folgte eine Deluxe-Edition des Erstlings unter dem erweiterten Titel LE DERNIER DES VOYAGES mit sieben zusätzlichen Songs.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 | STREAMING | Chanson Electronique</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Zaho de Sagazan wurde 1999 in Saint-Nazaire geboren und wuchs in einer künstlerisch geprägten Familie mit vier Schwestern auf. Schon früh entwickelte sie eine besondere Sensibilität für Musik, inspiriert von Jacques Brel, Barbara und der Elektronik von Kraftwerk. Bevor sie sich vollständig der Musik widmete, begann sie ein BWL-Studium in Nantes. Ihre künstlerische Ausdrucksweise ist stark von persönlichen Erfahrungen und einer ausgeprägten Hypersensibilität geprägt, die auch ihre Texte und ihren musikalischen Stil bestimmen.</p>
<p>Am 31. März 2023 erschien ihr Debütalbum LA SYMPHONIE DES ÉCLAIRS. Es war in Frankreich und Belgien ein Überraschungserfolg und verband auf eigenständige Weise Elemente des Chansons mit elektronischem Pop und minimalistisch geprägten Arrangements. 2024 folgte eine Deluxe-Edition des Erstlings unter dem erweiterten Titel LE DERNIER DES VOYAGES mit sieben zusätzlichen Songs.</p>
<p>Im selben Jahr gewann Zaho de Sagazan viermal den wichtigsten französischen Musikpreis „Victoires de la Musique“, unter anderem für das beste Album und das beste Lied. Internationale Aufmerksamkeit erhielt sie auch durch Auftritte bei den Filmfestspielen in Cannes und zur Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Paris.</p>
<p>Kritiker heben ihre warme, tiefe Stimme hervor, die als ihr Markenzeichen gilt, sowie die Mischung aus Elektro, Pop und Chanson, die ihren Songs einen unverwechselbaren Charakter verleiht. Viele sehen in ihr eine moderne Fortführung der französischen Chanson-Tradition, erweitert um elektronische Elemente. Ihre Live-Auftritte gelten als intensiv und energiegeladen, was zusätzlich zu ihrer rasch wachsenden Popularität beigetragen hat.</p>
<p>Ihr Album (inklusive der sieben Bonusstücke) kann seit einiger Zeit im Streaming in Dolby Atmos gehört werden. Vor einiger Zeit machte mich ein Leser auf das Album aufmerksam. Hier kommt nun endlich die Rezension zum Atmos-Mix.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6271 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/09/402-Screenshot-Zaho-de-Sagazan-La-Symphonie-des-eclairs.jpg" alt="Zaho de Sagazan La Symphonie des Éclairs Dolby Atmos" width="2224" height="678" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/09/402-Screenshot-Zaho-de-Sagazan-La-Symphonie-des-eclairs.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/09/402-Screenshot-Zaho-de-Sagazan-La-Symphonie-des-eclairs-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/09/402-Screenshot-Zaho-de-Sagazan-La-Symphonie-des-eclairs-1024x312.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/09/402-Screenshot-Zaho-de-Sagazan-La-Symphonie-des-eclairs-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/09/402-Screenshot-Zaho-de-Sagazan-La-Symphonie-des-eclairs-1536x468.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/09/402-Screenshot-Zaho-de-Sagazan-La-Symphonie-des-eclairs-2048x624.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 La Fontaine de sang – 4:27<br />
2 Aspiration – 3:02<br />
3 Les Dormantes – 3:17<br />
4 La Symphonie des éclairs – 3:18<br />
5 Les Garçons – 2:50<br />
6 Langage – 2:48<br />
7 Dis-moi que tu m&#8217;aimes – 4:26<br />
8 Mon Inconnu – 3:00<br />
9 Je rêve – 3:54<br />
10 Tristesse – 3:31<br />
11 Suffisamment – 3:46<br />
12 Mon Corps – 3:11<br />
13 Ne te regarde pas – 3:17<br />
14 Le dernier des voyages – 2:55<br />
15 Old Friend (avec Tom Odell) – 2:37<br />
16 Ô travers – 2:41<br />
17 Est-ce que tu vas bien ? – 2:16<br />
18 Hab Sex – 4:48<br />
19 Parler l&#8217;amour – 2:54<br />
20 L&#8217;envol – 3:05<br />
21 01 – 2:47</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 68:50</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Wie eingangs erwähnt verbindet Zaho de Sagazan französische Chansons mit einem elektronischen Unterbau. Das funktioniert sehr gut. Interessanterweise hat man beim Anhören des Albums in erster Linie das Gefühl, eine Chanson-Platte zu hören. Dass es zugleich elektronische Musik ist, fällt kaum auf. Ich würde es nicht als Elektropop bezeichnen, mehr als Chanson Electronique, um beim französischen zu bleiben. Erreicht wird dies dadurch, dass die Elektronik unaufdringlich bleibt und sich kaum in den Vordergrund spielt.</p>
<p>Genau diese Philosophie wurde auch beim Atmos-Mix beibehalten, was ich für eine sehr gute Lösung halte. Es gibt kein großes Feuerwerk, bei dem aus allen Richtungen Sounds niederprasseln, wie man es von vielen elektronischen Produktionen kennt. Auch der Atmos-Mix ist passend unaufdringlich ausgefallen.</p>
<p>Das heißt aber nicht, dass er frontlastig wäre oder das Medium nicht genügend ausreizt. Alle Lautsprecher sind durchgängig im Einsatz, wobei die oberen Kanäle häufiger genutzt werden als die hinteren. Die Rears dienen in erster Linie dazu, die Klänge weiter in die Raummitte zu tragen. Diskrete Sounds aus den Rears gibt es nicht sehr oft, meistens dann, wenn es sich um Soundeffekte handelt.</p>
<p>Im ersten Stück wird Zahos Gesang mit Effekten verfremdet und regelrecht zerstückelt, und genau diese Passagen werden von hinten in den Mix eingebracht. Ansonsten gibt es hinten immer wieder einzelne Sounds, die aber zumeist so dezent eingesetzt sind, dass sie nur beim genauen Hinhören auffallen. Das Gleiche gilt auch für Bewegungen im Raum: sie sind vorhanden, wurden aber ebenfalls unaufdringlich umgesetzt. Es ist ein Atmos Mix, der entdeckt werden will. Wer genau hinhört und sich nicht von anderen Dingen ablenken lässt, wird hier belohnt.</p>
<p>Insgesamt hat man es mit einem sehr geschmackvollen Mix zu tun, der eine schöne immersive Räumlichkeit bietet, den Fokus aber klar auf Gesang und Texte legt.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>La Fontaine de sang, Parler l&#8217;amour</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Sollte man unbedingt mal reingehört haben!.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 92%<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von LA SYMPHONIE DES ÉCLAIRS gibt bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 28.09.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://eu.zahodesagazan.store/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von Zaho de Sagazan</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/zaho-de-sagazan-la-symphonie-des-eclairs/">Zaho de Sagazan &#8211; La Symphonie Des Éclairs</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ultravox &#8211; Lament</title>
		<link>https://surroundmixe.de/ultravox-lament/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/ultravox-lament/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:09:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Ultravox]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; DVD / Blu-ray / Streaming &#124; New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>LAMENT, das siebte Studioalbum von Ultravox, wurde am 6. April 1984 veröffentlicht und markierte den Höhepunkt ihrer kommerziell erfolgreichsten Phase in den frühen 1980er-Jahren. Die Aufnahmen fanden zwischen 1983 und 1984 in den Musicfest Studios in London statt. Das Album wurde von der Band selbst produziert und erschien bei Chrysalis Records. Mit einer Laufzeit von 27 Wochen in den britischen Top 75 und einer Höchstposition auf Platz 8 der Albumcharts war LAMENT ein großer Erfolg. Auch in den deutschen Charts konnte es sich mit Platz 11 behaupten. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/ultravox-lament/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | DVD / Blu-ray / Streaming | New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>LAMENT, das siebte Studioalbum von Ultravox, wurde am 6. April 1984 veröffentlicht und markierte den Höhepunkt ihrer kommerziell erfolgreichsten Phase in den frühen 1980er-Jahren. Die Aufnahmen fanden zwischen 1983 und 1984 in den Musicfest Studios in London statt. Das Album wurde von der Band selbst produziert und erschien bei Chrysalis Records. Mit einer Laufzeit von 27 Wochen in den britischen Top 75 und einer Höchstposition auf Platz 8 der Albumcharts war LAMENT ein großer Erfolg. Auch in den deutschen Charts konnte es sich mit Platz 11 behaupten.</p>
<p>Das Album enthielt einige der bekanntesten Songs der Band, darunter natürlich den Hit <em>Dancing with Tears in My Eyes</em>. Die Single erreichte Platz 3 der britischen Singlecharts und gilt bis heute als einer ihrer größten Erfolge. <em>One Small Day</em> und der titelgebende Track <em>Lament</em> konnten sich ebenfalls in den Charts platzieren und festigten den Status der Band im New Wave- und Synth-Pop-Genre.</p>
<p>LAMENT war zudem das letzte Album, das Ultravox in dieser Besetzung aufnahm, bevor Schlagzeuger Warren Cann die Band verließ und durch Mark Brzezicki ersetzt wurde. Spätere Neuveröffentlichungen, wie die Deluxe Edition 2009 und die Super Deluxe Edition 2024, erweiterten das Album um zusätzliche Tracks. Die diesjährige Deluxe Box enthält zudem einen von Steven Wilson erstellten Surroundmix. Die Aufmachung der Box entspricht dabei den in den letzten Jahren veröffentlichten Deluxe-Boxen der vorangegangenen Alben von Ultravox.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5353 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament.jpg" alt="" width="1200" height="952" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament-300x238.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament-1024x812.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament-768x609.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  1 White China – 3:50<br />
2 One Small Day – 4:30<br />
3 Dancing with Tears in My Eyes – 4:39<br />
4 Lament – 4:40<br />
5 Man of Two Worlds – 4.27<br />
6 Heart of The Country – 5:05<br />
7 When The Time Comes – 4:56<br />
8 A Friend I Call Desire – 5:09</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 9 Easterly – 3:49<br />
10 Building – 3:14<br />
11 Love&#8217;s Great Adventure &#8211; 3:12</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 47:56<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>LAMENT zeigt Ultravox auf dem Höhepunkt ihrer musikalischen Entwicklung und dokumentiert zugleich ihre endgültige Hinwendung zu Synth-Pop und elektronischer Musik. Während frühere Alben noch stärker von Punk und New Wave geprägt waren, setzt LAMENT vermehrt auf raffinierte Synthesizerklänge und elektronische Elemente. Diese Kombination führt zu einem polierteren, dem damaligen Zeitgeist entsprechenden modernen Sound.</p>
<p>Mit ihren Songs demonstriert Ultravox eine meisterhafte Beherrschung von Synth-Pop-Ästhetik, die dennoch von Komplexität in den Arrangements und einer größeren Vielfalt an musikalischen Einflüssen geprägt ist. Im Vergleich zu Alben wie <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-vienna/">VIENNA</a> oder <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/">RAGE IN EDEN</a> zeigt LAMENT eine Weiterentwicklung, sowohl in der Produktion als auch in der Komposition, und hebt sich als eines der vielseitigsten Werke der Band ab. Dies zeigt sich auch daran, dass erstmals auch Gastmusiker auf dem Album zu hören sind.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 77 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Warren Cann – drums, electronic percussion, backing vocals<br />
Chris Cross – bass, synthesizer, backing vocals<br />
Billy Currie – keyboards, violin<br />
Midge Ure – guitar, lead vocals</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Mae McKenna &#8211; Gaelic vocals<br />
Amanda Woods, Jacky Woods, Margaret Roseberry, Robert Woollard &#8211; String quartet<br />
Shirley Roden, Debi Doss &#8211; Backing vocals<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Zum ersten Mal gibt es von einem Album von Ultravox einen Dolby-Atmos-Mix, der im Streaming verfügbar und in kleiner Auflage kurzzeitig im SDE-Shop als limitierte Ausgabe der SDE-Serie auf Blu-ray verkauft wurde. Die Deluxe-Box hat allerdings neben den CDs nur eine DVD, sodass hier das Album lediglich im normalen 5.1-Mix vorliegt. In meiner Rezension werde ich mich fast ausschließlich auf diesen 5.1-Mix konzentrieren, da er die reguläre Veröffentlichung auf einem Tonträger darstellt.</p>
<p>Der Surround-Mix von LAMENT bietet, wie bei Steven Wilson gewohnt, eine überdurchschnittlich gute und diskrete Verteilung der Klänge im Raum. Er ist vergleichbar mit seinen bisherigen Ultravox-Mixen. Wieder sind verschiedenste Synthesizer-Sounds lebhaft im Raum verteilt, und es gibt hin und wieder sogar Bewegungen innerhalb der Klangkulisse, wobei ich das bei der letzten Veröffentlichung, <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/"><em>Q</em><em>UARTET</em></a>, etwas ausgeprägter fand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5354" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament.jpg" alt="Ultravox Lament Super Deluxe Edition Surround Sound" width="1200" height="1106" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament-300x277.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament-1024x944.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament-768x708.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Einige Stücke werden von vielfältigen rhythmischen Elementen dominiert, sodass vorne und hinten verschiedene Beats und Rhythmen zu hören sind – echte Highlights der Abmischung. Ich kenne auch den Dolby-Atmos-Mix und kann bestätigen, dass dieser noch imposanter klingt. Wilson hat sich hier nicht nehmen lassen, einige Rhythmen auch in die Höhe zu verlagern, was vor allem im Titelstück und den folgenden <em>Man of Two Worlds</em> und <em>Heart Of The Country</em> sowie dem ersten Bonusstück <em>Easterly</em> besonders auffällt.</p>
<p>Steven Wilson scheut sich zudem nicht, Sounds, die man aufgrund ihrer Frequenzen eher vorne erwartet, nach hinten zu verlagern. Dazu gehören Sequenzer und Bass-Synths. Schon im ersten Stück erklingen diese weit hinten im Raum. Bei <em>When The Time Comes</em> wurde ein Bass-Sound ebenfalls nach hinten verlegt (im Atmos-Mix oben!).</p>
<p>Es gibt nur wenige Momente, die weniger immersiv wirken, was vermutlich daran liegt, dass Wilson bewusst etwas Dramatik in den Mix einbauen wollte. Diese Stellen sind jene, in denen Sounds nach und nach hinten auftauchen, um die vorwiegend vor dem Hörplatz erklingende Musik zu unterstützen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97,5 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos (nur Blu-ray-Ausgabe und Streaming)<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1  (96 kHz / 24 bit)<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Perfekt! Man muss lediglich die Entertaste drücken, um das Album auf der DVD in DTS 5.1 zu hören. Wie dies auf der SDE-Blu-ray ist, kann ich nicht sagen.<span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Die Box besteht aus 7 CDs und einer DVD in schöner hochwertiger Aufmachung mit geprägten Schwarz auf Schwarz Covern. Aus dem Grund habe ich mich auch gegen die SDE-Blu-ray entschieden, die mit Versand wieder deutlich über 40 Euro kosten würde. Mit der Deluxe-Box hält man die Musik wirklich in der Hand&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5355" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament.jpg" alt="Ultravox Lament Super Deluxe Edition Surround Sound" width="1200" height="1177" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament-300x294.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament-1024x1004.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament-768x753.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Auf CD 1 ist der Original Mix, CD 2 enthält den Steven Wilson Remix und seine remixten B-Seiten. CDs 3 bis 5 haben zahlreiche Remixe, unter anderem auch von Moby und Blank &amp; Jones, sowie Unmengen andere Raritäten. Die letzten beiden CDs beinhalten schließlich einen Konzert-Mitschnitt von 1984. Auch dieses Mal gibt es keine Musikvideos und sonstiges Bildmaterial auf der DVD. Aber vielleicht sollte man auch damit zufrieden sein. Bei meiner ersten Bestellung fehlten die CDs und die DVDs, stattdessen war der Schuber mit den beiden großformatigen Booklets doppelt drin. Interessanterweise war die Druckqualität des einen schwarzen Booklets deutlich schlechter (ohne Prägung und eher grau als schwarz):</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5356" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament.jpg" alt="" width="1820" height="1920" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament.jpg 1820w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament-284x300.jpg 284w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament-971x1024.jpg 971w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament-768x810.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament-1456x1536.jpg 1456w" sizes="auto, (max-width: 1820px) 100vw, 1820px" /></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +2,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Lament, When The Time Has Come</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Wieder eine üppige Deluxe-Box und ein sehr guter Surroundmix. Einziger Wermutstropfen: Warum hat man hier nicht statt der DVD einfach eine Blu-ray mit dem Atmos Mix beigefügt?</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Surroundmix<br />
+ Bonusmaterial (+2,5%)<br />
&#8211; nur eine DVD und keine Blu-ray mit dem Atmos-Mix<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 94 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition:</em> </span>Diese Ausgabe erschien im September 2024 und kostet etwa 80 Euro.</p>
<p><em>Stand: 2.11.2024</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.ultravox.org.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Ultravox</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Howard Jones &#8211; Human&#8217;s Lib</title>
		<link>https://surroundmixe.de/howard-jones-humans-lib/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/howard-jones-humans-lib/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 16:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Howard Jones]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5142</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; Blu-ray &#124; Pop</span></span></h5>
<hr />
<p>Howard Jones veröffentlichte sein Debütalbum HUMAN’S LIB im März 1984. Aufgenommen wurde es in der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres mit Rupert Hine und Colin Thurston als Produzenten. Das Album erreichte sofort Platz 1 der britischen Albumcharts und blieb dort insgesamt 57 Wochen. Es wurde in Großbritannien mit Doppelplatin ausgezeichnet, nachdem es über 600.000 Mal verkauft wurde.<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/howard-jones-humans-lib/">Howard Jones &#8211; Human&#8217;s Lib</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | Blu-ray | Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Howard Jones veröffentlichte sein Debütalbum HUMAN’S LIB im März 1984. Aufgenommen wurde es in der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres mit Rupert Hine und Colin Thurston als Produzenten. Das Album erreichte sofort Platz 1 der britischen Albumcharts und blieb dort insgesamt 57 Wochen. Es wurde in Großbritannien mit Doppelplatin ausgezeichnet, nachdem es über 600.000 Mal verkauft wurde.</p>
<p>Das Album umfasst mehrere erfolgreiche Singles wie <em>New Song</em>, <em>What Is Love?</em>, <em>Hide and Seek</em> und <em>Pearl in the Shell</em>, die alle die Top 20 der britischen Charts erreichten. <em>What Is Love?</em> platzierte sich zudem auch in Deutschland sehr gut und kam in die Top Ten. Auch das Album kletterte hier auf Platz 8. Ein weiteres bemerkenswertes Stück ist <em>Equality</em>, das nur in Südafrika als Single erschien und die Apartheid-Politik kritisiert.</p>
<p>40 Jahre später wurde HUMAN’S LIB von Cherry Red neu herausgebracht. Es gibt das Album nun als CD/Blu-ray-Kombination zu kaufen. Auf der Blu-ray befindet sich ein von Stephen W Tayler erstellter Surroundmix des Albums. Tayler war seinerzeit für die Albumaufnahmen verantwortlich, sodass er die Stücke in- und auswendig kennt. Übrigens ist auch das Nachfolgealbum DREAM INTO ACTION auf ähnliche Weise zeitgleich neu herausgekommen. Dessen Surroundmix werde ich zu einem späteren Zeitpunkt besprechen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5152 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Foto-Howard-Jones-Humans-Lib.jpg" alt="Howard Jones Human's Lib Blu-ray 5.1 Mix" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Foto-Howard-Jones-Humans-Lib.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Foto-Howard-Jones-Humans-Lib-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Foto-Howard-Jones-Humans-Lib-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Conditioning – 4:42<br />
2 What Is Love? – 4:04<br />
3 Pearl in the Shell – 4:20<br />
4 Hide and Seek – 6:22<br />
5 Hunt the Self – 3:55<br />
6 New Song – 4:54<br />
7 Don’t Always Look at the Rain – 4:36<br />
8 Equality – 4:56<br />
9 Natural – 5:01<br />
10 Human’s Lib – 4:13<br />
11 Always Asking Questions &#8211; 4:32<br />
12 New Song (Farmyard Version) -4:45<br />
13 China Dance – 4:11 </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 60:31</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch bewegt sich HUMAN’S LIB im Synthiepop und New Wave und zeigt Jones’ Talent für eingängige Melodien mit tiefgründigen Texten. Die Themen des Albums reichen von persönlichen Reflexionen bis zu gesellschaftlichen Kommentaren, was es vielseitig und zeitlos macht.</p>
<p>Vor allem <em>What is Love?</em> dürfte wohl ziemlich jedem bekannt sein, da es auch heute noch regelmäßig im Radio gespielt wird. Die Musik auf dem Album ist stark von Keyboards, Synthesizern, Sequenzern und Drumcomputern getrieben. Auf Konzerten war Howard Jones zumeist als One-Man-Show unterwegs. Kritiker könnten bemängeln, dass es zu viel Plastik ist, was aus den Lautsprechern ertönt. Insgesamt ist HUMAN’S LIB aber ein doch sehr farbenfrohes und abwechslungsreiches Album geworden, das einigen Spaß bereitet und eigentlich ganz gut gealtert ist.</p>
<p>Kennern des Originalmixes dürften einige Änderungen im neuen Mix auffallen. So ist die Länge eines jeden Stückes um einige Sekunden oder auch deutlich mehr angewachsen. Jones wollte im Remix Fade outs vermeiden, die damals gemacht wurden, damit die Lieder noch auf die Seite der LP passen. Jetzt haben die Stücke echte Enden und klingen so wie ursprünglich beabsichtigt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 82 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Howard Jones – synthesizers, keyboards, vocals, drum machines<br />
Davey Payne – saxophone on &#8222;Pearl in the Shell&#8220;<br />
Stephen W Tayler – saxophone on &#8222;Pearl in the Shell&#8220;<br />
Rupert Hine – backing vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Stephen W Tayler gilt als jemand, der überaus räumliche Surroundmixe erstellt, die allerdings nur selten richtig diskret sind und nur gelegentlich bestimmte Sounds separat in den Rears platziert haben. Meistens erstrecken sich die hinteren Sounds auf die hintere Raumhälfte, sodass es zumeist nach homogenem Rundumklang klingt. Hier zählt die Devise: Die Musik ist das Wichtigste, der Surroundmix soll diese Musik lediglich aufwerten, statt den Fokus auf sich zu ziehen.</p>
<p>Seine Herangehensweise an dieses Album ist jedoch etwas anders. Denn hier gibt es fast durchgehend auch diskrete Sounds aus den hinteren Lautsprechern. Mit anderen Worten, HUMAN’S LIB ist ein sehr lebhafter Mix geworden, bei dem es vorne, seitlich und hinten eine Menge zu entdecken gibt. Das passt im Endeffekt auch super zu dieser synthetischen Pop-Musik der 80er-Jahre.</p>
<p>Viele Drumcomputer-Sounds werden im gesamten Raum verteilt, auch Sequenzer, Pads und Leadsounds haben eigentlich keine feste Position, sondern werden je nach Song dort platziert, wo sie am besten hinpassen. Hier und da gibt es auch ein paar Bewegungen der Klänge im Raum, aber das hält sich doch größtenteils in Grenzen oder fällt nur wenig auf.</p>
<p>Auch vom Gesamtsound her klingt der Mix richtig gut. Bei Musik aus den 80ern habe ich immer ein wenig die Befürchtung, dass alles im Hall ertrinkt. Mit Hall wird hier auch immer wieder mal gespielt, aber es ist alles wohldosiert.</p>
<p>Die Arrangements der Songs sind sehr vielfältig, sodass man bei jedem Hördurchlauf garantiert neue Sounds entdecken wird. Man hat bei der Produktion auch Easter Eggs versteckt, so soll es bei jedem Song irgendwo einen Glockensound zu hören geben. Mir sind diese bei weitem noch nicht bei allen Stücken aufgefallen. Auch das berühmte kurze Thema aus Spielbergs Film &#8222;Unheimliche Begegnung der dritten Art&#8220; soll irgendwo auf dem Album versteckt sein.</p>
<p>Vom letzten Stück <em>China Dance</em> wurden die Bänder nicht gefunden, sodass dieses Stück nur im Upmix gehört werden kann. Es fällt aber kaum auf.</p>
<p>Eigentlich schon verrückt und in gewisser Weise unfair. Das Einzige, was man diesem Mix vorwerfen kann, ist, dass er nicht in Dolby Atmos ist, sodass es keine Klänge gibt, die auch in der Höhe platziert werden konnten. Dann wären mit Sicherheit noch einige Prozentpunkte mehr drin gewesen. Man stelle sich vor, wie der Titelsong mit seinem treibenden Rhythmus in Dolby Atmos klingen würde, wenn dieser von der Decke niederprasselt.</p>
<p>Übrigens gibt es auf der Blu-ray drei Stücke in Dolby Atmos als Bonus. Diese Mixe wurden von Bob Clearmountain erstellt und deuten an, wie das Gesamtwerk in Dolby Atmos klingen könnte.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master  5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM (96 kHz / 24 bit) Stereo</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos (3 Songs)</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Leider startet das Album in Stereo, wenn man lediglich die Entertaste im Menü betätigt. Die Audiotaste verschafft Abhilfe. Über das Menü ist das Prozedere etwas umständlich:<br />
</span></p>
<p>RUNTER &gt; RUNTER &gt; ENTER &gt; RUNTER &gt; ENTER &gt; ENTER &gt; RAUF &gt; RAUF &gt; ENTER</p>
<div id="attachment_5153" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-1-Howard-Jones-Humans-Lib.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5153" class="wp-image-5153 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-1-Howard-Jones-Humans-Lib-300x186.jpg" alt="Howard Jones Human's Lib Blu-ray Menus-Humans-Lib" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-1-Howard-Jones-Humans-Lib-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-1-Howard-Jones-Humans-Lib-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-1-Howard-Jones-Humans-Lib-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-1-Howard-Jones-Humans-Lib-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-1-Howard-Jones-Humans-Lib.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5153" class="wp-caption-text">RUNTER &gt; RUNTER &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_5154" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-2-Howard-Jones-Humans-Lib.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5154" class="wp-image-5154 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-2-Howard-Jones-Humans-Lib-300x186.jpg" alt="Howard Jones Human's Lib Blu-ray Menus-Humans-Lib" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-2-Howard-Jones-Humans-Lib-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-2-Howard-Jones-Humans-Lib-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-2-Howard-Jones-Humans-Lib-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-2-Howard-Jones-Humans-Lib-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/314-Menu-2-Howard-Jones-Humans-Lib.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5154" class="wp-caption-text">RUNTER &gt; 2xENTER &gt; 2XRAUF &gt; ENTER</p></div>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 3 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt die Stücke What is Love?, Hide And Seek und New Song (Farmyard Version) in Dolby Atmos zu hören. Hier hat Bob Clearmountain den Mix erstellt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Human&#8217;s Lib</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Hier führt kein Weg vorbei, wer sich für Musik aus den 80ern begeistern kann.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix<br />
+ drei Stücke in Dolby Atmos als Bonus (+0,5 %)<br />
&#8211; startet zunächst in Stereo und muss umgestellt werden. (-3%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>CD/Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese neue Edition ist für etwa 35 Euro im Handel erhältlich. VORSICHT: Es gibt eine ältere CD/DVD-Veröffentlichung. Hier ist kein Surroundmix drauf!</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 20.08.2024</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.howardjones.com/">Offizielle Webseite von Howard Jones</a></h6>
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			</item>
		<item>
		<title>Birdy &#8211; Portraits</title>
		<link>https://surroundmixe.de/birdy-portraits/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/birdy-portraits/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2024 10:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Birdy]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4716</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 &#124; STREAMING &#124; Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Vermutlich geht es einigen der etwas älteren Musikhörern so. Wenn man den Namen Birdy hört, denkt man zunächst an den gleichnamigen Film von Alan Parker, bei dem Nicholas Cage und Matthew Modine die Hauptrollen spielten und Peter Gabriel den Soundtrack beisteuerte.</p>
<p>Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es aber auch die junge britische Sängerin Birdy, die eigentlich Jasmine Lucilla Elizabeth Jennifer van den Bogaerde heißt und mit fünfzehn Jahren ihr erstes Album veröffentlichte, welches in den Niederlanden, Belgien und Australien auf Platz 1 stürmte. Den Song <em>People Help the People</em> durfte man 2011 wohl sehr oft im Radio gehört haben.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/birdy-portraits/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/birdy-portraits/">Birdy &#8211; Portraits</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 | STREAMING | Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Vermutlich geht es einigen der etwas älteren Musikhörern so. Wenn man den Namen Birdy hört, denkt man zunächst an den gleichnamigen Film von Alan Parker, bei dem Nicholas Cage und Matthew Modine die Hauptrollen spielten und Peter Gabriel den Soundtrack beisteuerte.</p>
<p>Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es aber auch die junge britische Sängerin Birdy, die eigentlich Jasmine Lucilla Elizabeth Jennifer van den Bogaerde heißt und mit fünfzehn Jahren ihr erstes Album veröffentlichte, welches in den Niederlanden, Belgien und Australien auf Platz 1 stürmte. Den Song <em>People Help the People</em> durfte man 2011 wohl sehr oft im Radio gehört haben.</p>
<p>Ich höre aber kein Radio und wurde erst in diesem Jahr eher durch Zufall auf Birdy aufmerksam, als ich irgendwo den Song <em>Raincatchers</em> ihres neuen Albums PORTRAITS hörte und dieser mich an Kate Bush erinnerte. Wie so vieles an neuer Musik gibt es auch Birdys neues Album, welches bereits 2023 erschienen ist auf den einschlägigen Streamingportalen in Dolby Atmos zu hören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5120 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/313-Screenshot-Birdy-Portraits.jpg" alt="Birdy Portraits Dolby Atmos" width="2224" height="681" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/313-Screenshot-Birdy-Portraits.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/313-Screenshot-Birdy-Portraits-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/313-Screenshot-Birdy-Portraits-1024x314.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/313-Screenshot-Birdy-Portraits-768x235.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/313-Screenshot-Birdy-Portraits-1536x470.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/04/313-Screenshot-Birdy-Portraits-2048x627.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Paradise Calling &#8211; 3:06<br />
2 Raincatchers &#8211; 4:00<br />
3 Ruins I &#8211; 4:07<br />
4 Your Arms &#8211; 3:51<br />
5 Heartbreaker &#8211; 3:04<br />
6 I Wish I Was A Shooting Star &#8211; 3:37<br />
7 Portraits &#8211; 3:53<br />
8 Ruins II &#8211; 4:10<br />
9 Automatic &#8211; 3:07<br />
10 Battlefield &#8211; 3:55<br />
11 Tears Don&#8217;t Fall &#8211; 3:29</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 40:19</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>PORTRAITS präsentiert einen alternativen Sound, der Elemente von Alt-Pop, Synthiepop und Electropop vereint und stark von der Musik der 80er-Jahre geprägt ist. Das geht so weit, dass man bei einigen Stücken meint, dass der gute alte Fairlight für einige gesampelte Stimmeffekte von einem Speicher heruntergeholt wurde. Es gibt zahlreichen Einsatz an Synthesizern, wobei man andererseits auch sagen muss, dass vieles auf dem Album eher sparsam instrumentiert ist. Aber es gibt immer wieder Sounds, die irgendwo zu hören sind und so die Musik im Arrangement bereichern.</p>
<p>Die Verteilung dieser Klänge im Raum erfolgt grundsätzlich zufriedenstellend, wobei es nur selten wirklich diskret wird. In die Deckenlautsprecher und die Rearkanäle wird aber immer wieder was platziert. Zumeist sind das die erwähnten etwas verfremdeten Zweit- und Drittstimmen im Gesang, die für einige Aha-Erlebnisse sorgen. Bei einigen ruhigeren Klavierstücken wird das Klavier auch prominent im Raum platziert und kann aus allen Kanälen vernommen werden.</p>
<p>Vor allem in den ruhigeren Stücken ist der Hall in Birdys Stimme lobend zu erwähnen. Das klingt sehr schön, wie ihre Stimme gefühlt nach oben oder hinten entweicht. Hätte man den Hall doch nur bei der Stimme gelassen! Leider liegt auch ziemlich viel davon auf den verschiedenen Synthesizersounds. Hier wollte man sich wohl an zahlreichen 80er-Jahre-Produktionen orientieren. Bei Dolby Atmos heißt es jedoch oft, weniger ist mehr. Der Gesamtklang des Albums leidet leider deutlich darunter; es klingt doch alles sehr matschig und mir fiel es teilweise schwer, Instrumente bewusst im Raum orten zu können. Schade, denn durch eine etwas gemäßigtere Dosierung wäre dieser Dolby-Atmos-Mix weitaus zufriedenstellender.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Raincatchers</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Größtenteils schöne Verteilung im Raum, aber wegen des Gesamtsounds und der Hallsoße gibt es einige Abzüge in der B-Note.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 72 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-21 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von PORTRAITS gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 16.08.2024</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.officialbirdy.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von Birdy</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/birdy-portraits/">Birdy &#8211; Portraits</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Everything But The Girl &#8211; Fuse</title>
		<link>https://surroundmixe.de/everything-but-the-girl-fuse/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/everything-but-the-girl-fuse/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 17:09:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Everything But The Girl]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4140</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 &#124; Blu-ray &#124; Electronic Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Das englische Duo Everything But The Girl dürfte man in erster Linie durch ihren Hit <em>Missing</em> kennen, der 1995 in Deutschland auf Platz 1 der Single Charts kletterte. Erfolgreich wurde das Lied allerdings erst durch einen Remix von Todd Terry, der aus dem entspannten Original einen Dance-Track machte, der in Zeiten des Eurodance fast zwangsläufig zum Hit werden musste.</p>
<p>Gegründet wurde die Band bereits 1982. Den Namen entnahm man von einem Werbeslogan eines Schlafzimmer-Möbel-Ladens. Die ersten Jahre war Everything But The Girl ein Geheimtipp im Genre des Sophisti-Pop, man mischte Soul, Jazz und Pop zu gefälligen Nummern. Doch der Bekanntheitsgrad verließ nie die britische Insel. Bis schließlich 1995 <em>Missing</em> kam. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/everything-but-the-girl-fuse/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 | Blu-ray | Electronic Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Das englische Duo Everything But The Girl dürfte man in erster Linie durch ihren Hit <em>Missing</em> kennen, der 1995 in Deutschland auf Platz 1 der Single Charts kletterte. Erfolgreich wurde das Lied allerdings erst durch einen Remix von Todd Terry, der aus dem entspannten Original einen Dance-Track machte, der in Zeiten des Eurodance fast zwangsläufig zum Hit werden musste.</p>
<p>Gegründet wurde die Band bereits 1982. Den Namen entnahm man von einem Werbeslogan eines Schlafzimmer-Möbel-Ladens. Die ersten Jahre war Everything But The Girl ein Geheimtipp im Genre des Sophisti-Pop, man mischte Soul, Jazz und Pop zu gefälligen Nummern. Doch der Bekanntheitsgrad verließ nie die britische Insel. Bis schließlich 1995 <em>Missing</em> kam.</p>
<p>Das letzte Album veröffentlichte man 1999 und dann war es für lange Zeit sehr still um die Band, bis schließlich im November 2022 ein Album für dieses Jahr angekündigt wurde. FUSE heißt dieses und erschien am 21. April und ist das mittlerweile elfte Album von Everything But The Girl. Erfreulich: Von diesem Album wurde ein Dolby Atmos Mix erstellt, der nicht nur im Streaming gehört, sondern auch für kleines Geld als CD/Blu-Ray-Ausgabe erworben werden kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4141 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/08/246-Foto-EBTG-Fuse.jpg" alt="Everything But The Girl Fuse Dolby Atmos" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/08/246-Foto-EBTG-Fuse.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/08/246-Foto-EBTG-Fuse-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/08/246-Foto-EBTG-Fuse-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Nothing Left to Lose &#8211; 3:44<br />
2 Run a Red Light &#8211; 3:39<br />
3 Caution to the Wind &#8211; 4:06<br />
4 When You Mess Up &#8211; 3:48<br />
5 Time and Time Again &#8211; 2:51<br />
6 No One Knows We&#8217;re Dancing &#8211; 4:09<br />
7 Lost &#8211; 3:25<br />
8 Forever &#8211; 3:41<br />
9 Interior Space &#8211; 2:24<br />
10 Karaoke &#8211; 3:51</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 35:38</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Mit 35 Minuten ist FUSE ein recht kurzes Album. Es enthält insgesamt zehn Stücke, die überwiegend elektronisch sind. Die Band macht also da weiter, wo sie sich aufgrund des internationallen Erfolges mit ihrem remixten Hit in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre sah. Zuvor hatte die Musik von Everything But The Girl deutlich akustischeren Charakter.</p>
<p>Die schnelleren, auch tanzbaren Nummern werden immer wieder von ruhigeren Stücken unterbrochen, die eindeutig experimentelleren Charakter aufweisen. Zum großen Teil bestehen diese Stücke aus improvisierten Pianoballaden. Es dauert einige Durchläufe, bis auch diese langsamen Songs zünden. Die anderen gehen eigentlich sofort ins Ohr und wissen durchaus zu gefallen. Ein Album, das je öfter ich es höre, mir immer besser gefällt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Tracey Thorn – vocals, background vocals<br />
Ben Watt – background vocals, drums, electric guitar, piano, programming, synthesizer programming</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Bruno Ellingham – mixing, programming<br />
Ewan Pearson – programming</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Sowohl der Dolby Atmos Mix als auch der auf alten Verstärkern herunterskalierte 5.1-Mix machen eine überaus gute Figur. Dabei sind es von Natur aus die eher schnelleren Stücke mit ihren kleinen elektronischen Spielereien, die in Surround Spaß bereiten. Die ruhigen Balladen sind dagegen recht sparsam instrumentiert. Auch hier kommen alle Lautsprecher zur Geltung, aber es ist letztendlich weniger im Raum los.</p>
<p>Die generelle Klangqualität bei FUSE ist richtig gut und ausgewogen. Bereits im ersten Stück wird der Körper mit sehr tiefen Sounds befeuert, ohne dass es irgendwann störend wirkt. Diverse elektronische Sounds finden sich oft links und rechts vom Hörplatz. Flächensounds nimmt man häufig aus dem hinteren Raum war, diese werden also häufig über die hinteren Lautsprecher ausgegeben. Dort gibt es auch immer wieder zusätzliche Gesangstimmen zu hören.</p>
<p>Auch die Deckenlautsprecher kommen im Dolby Atmos Mix immer wieder zur Geltung. Mir sind hier Percussionsounds aufgefallen, außerdem verzerrte, umherschwirrende Gesangssequenzen (<em>Caution To The Wind</em>), aber auch der ein oder andere Synthie-Leadsound. Im Vergleich zu anderen Produktionen aus dem Bereich der Elektronik ist die Verteilung der Sounds und das Hin- und Hergeschiebe im Raum etwas verhaltener, im großen Ganzen hat man es aber mit einem am Ende doch recht immersiven Mix zu tun.</p>
<p>Meine persönlichen Highlights sind <em>No One Knows We‘re Dancing</em> und <em>Forever</em>, die beide eine sehr schöne Räumlichkeit bieten und auch musikalisch zu meinen Favoriten gehören. Interessanterweise hat mir die Ballade <em>Lost</em> im heruntergerechneten 5.1 besser gefallen als im Original Dolby Atmos Mix, wo ich den Eindruck hatte, dass hier der Mix etwas mit angezogener Handbremse daherkommt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM (48 kHz / 24 bit) Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Vorbildlich: Das Album startet per Enter-Taste aus dem Menü direkt in Dolby Atmos.<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt kein Bonusmaterial.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>No One Knows We&#8217;re Dancing, Forever</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein Comeback bei dem Everything But The Girl nicht nur durch einen Dolby Atmos Mix auf sich aufmerksam macht.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Dolby Atmos Mix<br />
+ High-Res (+1 %)<br />
+ Dolby Atmos Mix auf Blu-ray günstig zu bekommen<br />
</span><span style="font-size: 12px;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Limited Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe als CD/Blu-ray gibt es für knapp über 20 Euro.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Der Dolby Atmos Mix kann auch auf Apple Music, Amazon und Tidal gehört werden. </span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 06.09.2022</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://ebtg.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Everything But The Girl</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/everything-but-the-girl-fuse/">Everything But The Girl &#8211; Fuse</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ultravox &#8211; Quartet</title>
		<link>https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2023 12:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Ultravox]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4110</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1982 &#124; DVD &#124; New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Weiter geht es mit den Reissues der Ultravox-Alben aus den 80ern. Nachdem bereits VIENNA und RAGE IN EDEN veröffentlicht wurden, kam nun vor wenigen Wochen leicht verspätet zum 40. Geburtstag das sechste Album mit dem Titel QUARTET in einer Deluxe Edition heraus. Den Surroundmix hat ein weiteres Mal Steven Wilson erstellt. Enthalten ist dieser auf einer DVD, die mit insgesamt sechs CDs der Box beigefügt wurde. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1982 | DVD | New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Weiter geht es mit den Reissues der Ultravox-Alben aus den 80ern. Nachdem bereits VIENNA und RAGE IN EDEN veröffentlicht wurden, kam nun vor wenigen Wochen leicht verspätet zum 40. Geburtstag das sechste Album mit dem Titel QUARTET in einer Deluxe Edition heraus. Den Surroundmix hat ein weiteres Mal Steven Wilson erstellt. Enthalten ist dieser auf einer DVD, die mit insgesamt sechs CDs der Box beigefügt wurde.</p>
<p>QUARTET wurde ursprünglich im Oktober 1982 veröffentlicht. Die Band wollte ihren Sound weiterentwickeln und trennte sich von Conny Plank, der die letzten drei Ultravox-Alben produziert hatte. Der Ersatzmann ist nicht weniger bekannter. Es handelt sich um den langjährigen Produzenten der Beatles, George Martin. Mit ihm versprach man sich, den angestrebten Durchbruch in den USA zu schaffen. Im Gegensatz zu Plank schaute Martin nicht nur auf den Sound und die Klangerzeugung, sondern half der Band auch mit den Arrangements, die immer umfangreicher wurden. Im Studio konnten bis zu fünf 24-Spur-Maschinen synchron verwendet werden, sodass bis zu 120 Spuren zur Verfügung standen. Viele Spuren, die nun im ganzen Raum verteilt werden konnten!</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4115 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-Ultravox-Quartet.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-Ultravox-Quartet.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-Ultravox-Quartet-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-Ultravox-Quartet-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Reap the Wild Wind – 3:49<br />
2 Serenade – 5:05<br />
3 Mine for Life – 4:46<br />
4 Hymn – 5:46<br />
5 Visions in Blue – 4:41<br />
6 When the Scream Subsides – 4:20<br />
7 We Came to Dance – 4:14<br />
8 Cut and Run – 4:19<br />
9 The Song (We Go) – 3:58</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">10 Hosanna (In Excelsis Deo) – 3:23<br />
11 Monument – 3:22<br />
12 Break Your Back – 3:26<br />
13 Overlook – 4:11</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 56:34<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Ultravox verwendete auf QUARTET zum ersten Mal digitale Synthesizer. Kenner werden die Unterschiede bemerken, aber auch alle anderen Hörer werden merken, dass sich der Sound der Band stetig weiterentwickelte, obwohl er immer noch im typischen Klanggewand der frühen 80er-Jahre feststeckt. Im Heimatland wurden insgesamt vier Singles veröffentlicht. Am erfolgreichsten war der Song Hymn, der vor allem in Deutschland ein Hit wurde.</p>
<p>QUARTET bietet eine gute Mischung aus New Wave, Pop und Rock, die mal mehr, mal weniger schnell ins Ohr geht. Weitaus experimenteller geht es bei den B-Seiten zu, die rein instrumental sind und interessante Stimmungen erzeugen. Steven Wilson hat diese vier Bonusstücke ebenfalls in Surround abgemischt, die automatisch im Anschluss des Albums abgespielt werden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Warren Cann – drums, backing vocals<br />
Chris Cross – bass, synthesizer, backing vocals<br />
Billy Currie – keyboards, violin<br />
Midge Ure – guitar, lead vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Was als Erstes auffällt, ist der absolut beeindruckende Sound. Musik Anfang der 80er-Jahre hatte oft die Eigenschaft, etwas blutleer und kraftlos zu klingen, vor allem dann, wenn Synthesizer die tragende Rolle spielten. Das ist auch bei Ultravox der Fall. QUARTET klingt auch weiterhin in diesem etwas dünnen Sound, andererseits werden aber auch die Tiefen prominent zum Einsatz gebracht. Steven Wilson hat es geschafft, den Soundcharakter beizubehalten, es aber dennoch weitaus kraftvoller klingen zu lassen.</p>
<p>Über die Verteilung der Instrumente im Raum muss man eigentlich keine großen Worte verlieren. Auch QUARTET zeigt wieder, dass Steven Wilson zurecht einer der gefeiertesten Surround-Mischer ist. Zum großen Teil finden wir hier wieder einen sehr diskreten Mix vor, bei dem aus allen Ecken diverse Instrumente und Sounds erklingen. Auch gibt es immer wieder mal Fälle, in denen Sounds hin und her schwirren. Man ist in der Tat etwas enttäuscht, dass es kein Mix in Dolby Atmos ist, denn hier hätte die Zunahme der weiteren Dimension Raumhöhe noch etwas zusätzliches Spektakel garantiert.</p>
<p>Beim regulären Album ist es vor allem das Stück <em>Visions in Blue</em>, welches mir in bleibender Erinnerung geblieben ist. Als echte Highlights entpuppen sich aber die experimentellen vier Bonustracks, bei denen das Spiel mit dem Raum noch einmal eine Schippe zunimmt. In Stereo dürften diese Stücke schnell etwas monoton wirken, in Surround fangen diese an, regelrecht zu atmen und zu leben. Ein Glück, dass Steven Wilson auch diese Stücke remixen konnte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4114 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-2-Ultravox-Quartet.jpg" alt="Ultravox Rage in Eden Deluxe Box" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-2-Ultravox-Quartet.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-2-Ultravox-Quartet-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-2-Ultravox-Quartet-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>98,46 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1  (96 kHz / 24 bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Perfekt! Man muss lediglich die Entertaste drücken, um das Album in DTS 5.1 zu hören.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Die Box besteht aus 6 CDs und einer DVD. Auf CD 1 ist der Original Mix, CD 2 enthält den Steven Wilson Remix und seine remixten B-Seiten. Auf CD 3 und 4 gibt es Single Versionen, Extended Versions, Remixe und andere Raritäten. Die letzten beiden CDs beinhalten schließlich einen Konzert-Live-Mitschnitt von 1982. Leider gibt es keine Musikvideos und sonstiges Bildmaterial auf der DVD.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +2,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Visions in Blue, We Came To Dance, Hosanna</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Wieder eine üppige Deluxe-Box und ein sehr guter Surroundmix. Der Preis ist gerade noch zu verschmerzen für ein einziges Album.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Surroundmix, vor allem auch die B-Seiten in Surround<br />
+ Bonusmaterial (+2,5%)<br />
&#8211; Leider nur eine DVD und keine hochauflösende Blu-ray / DVD-Audio<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition:</em> </span>Diese Ausgabe erschien im Juli 2023 und kostet etwa 70 Euro.</p>
<p><em>Stand: 22.08.2023</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.ultravox.org.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Ultravox</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/">Ultravox &#8211; Quartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mike Oldfield &#8211; Five Miles Out</title>
		<link>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-five-miles-out/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/mike-oldfield-five-miles-out/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2023 10:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Oldfield]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=3908</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1982 &#124; DVD &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  &#124;  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  &#124;  <a href="#Start">Albumstart</a>  &#124;  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  &#124;  <a href="#Fazit">Fazit</a>  &#124;  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>FIVE MILES OUT ist das siebte Studioalbum von Mike Oldfield, welches im März 1982 veröffentlicht wurde. In Oldfields Diskografie hat es einen Sonderstatus inne, da es das einzige Album ist, welches er zusammen mit einer Band einspielte. Im Jahr zuvor tourte er auf seiner sogenannten European Adventure Tour, um seine Platte QE2 zu promoten. Mit seiner Tourband ging Oldfield anschließend im September 1981 ins Studio, um neue Musik zu produzieren. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-five-miles-out/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1982 | DVD | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>FIVE MILES OUT ist das siebte Studioalbum von Mike Oldfield, welches im März 1982 veröffentlicht wurde. In Oldfields Diskografie hat es einen Sonderstatus inne, da es das einzige Album ist, welches er zusammen mit einer Band einspielte. Im Jahr zuvor tourte er auf seiner sogenannten European Adventure Tour, um seine Platte QE2 zu promoten. Mit seiner Tourband ging Oldfield anschließend im September 1981 ins Studio, um neue Musik zu produzieren.</p>
<p>Von der Plattenfirma Virgin gab es indes die Anweisung, Mike Oldfield sollte doch bitte die ein oder andere Single produzieren. Vorbei waren die Zeiten, als man noch mit Instrumentalmusik und langen Titeln hohe Plattenverkäufe generieren konnte. So kam es, dass FIVE MILES OUT zweigeteilt daher kam. Auf der einen Seite gab es das typisch lange Stück, wie man es von Oldfield kannte, auf der anderen Plattenseite gab es stattdessen mehrere kürzere Nummern, die potenzielle Singles enthielt. Diese Aufteilung sollte Mike Oldfield für den größten Teil der 80er-Jahre beibehalten. Im Vergleich zu den späteren Alben gibt es auf FIVE MILES OUT aber auch nur zwei Songs, die sich fürs Radio eignen würden. Diese wurden natürlich dann auch als Single veröffentlicht und halfen, dass es Mike Oldfield nach längerer Zeit wieder in die Top 10 der britischen Albumcharts schaffte.</p>
<p>Vor knapp 10 Jahren erschien eine Neuauflage des Albums, die eine DVD mit einem von Mike Oldfield erstellten Surroundmix enthält. Außerdem enthalten ist auf einer zusätzlichen CD ein Konzertmitschnitt eines Konzertes in Köln, was übrigens das erste Konzert war, das meine Schwester besucht hatte. Mit von der Partie war auch wieder Mike Oldfields Band.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3911 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/05/231-Foto-Mike-Oldfield-Five-MIles-Out.jpg" alt="Mike Oldfield Five Miles Out Surround Sound" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/05/231-Foto-Mike-Oldfield-Five-MIles-Out.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/05/231-Foto-Mike-Oldfield-Five-MIles-Out-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/05/231-Foto-Mike-Oldfield-Five-MIles-Out-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Taurus II – 24:43<br />
2 Family Man – 4:01<br />
3 Orabidoo – 10:47<br />
4 Mount Teidi – 4:06<br />
5 Five Miles Out – 4:21</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 47:58</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>FIVE MILES OUT ist überaus rockig und rhythmisch ausgefallen. Graham Broad, Mike Frye und Morris Pert waren für eine Vielzahl an perkussiven Sounds verantwortlich. Zudem kann man vor allem beim langen Stück <em>Taurus II</em> öfter zwei Schlagzeuge heraushören. Die folkigen Elemente, mit denen Mike Oldfield bei seinen ersten Platten punkten konnte, gibt es hier eher selten. Aber das war auch schon auf dem Vorgänger QE2 der Fall. Auf FIVE MILES OUT ist es der irische Dudelsack, den man an mehreren Stellen sehr prominent hören kann.</p>
<p><em>Taurus II</em> ist mit seinen 25 Minuten Spieldauer das zentrale Stück der Platte, kann aber nicht wirklich als Instrumentalstück bezeichnet werden, da es einige Textpassagen enthält, die von Maggie Reilly gesungen werden. Sie übernahm bereits auf QE2 den Gesang und sollte Mike Oldfield mit ihrer Stimme in den Folgejahren zu einigen Hits verhelfen (<em>Moonlight Shadows</em>, <em>To France</em>).</p>
<p>Die andere Hälfte der Platte besteht aus den beiden Singles <em>Family Man</em> und <em>Five Miles Out</em>. Bei <em>Family Man</em> und der kleinen Suite<em> Orabidoo</em> war die gesamte Band am Schreibprozess beteiligt. Mit <em>Mount Teidi</em> gibt es auf FIVE MILES OUT nur ein einziges Stück, welches Instrumental ist. Hier ist mit Carl Palmer noch ein weiterer prominenter Schlagzeuger an Bord.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 95 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Mike Oldfield – guitars, bass guitars, keyboards, percussion, Linn LM-1 drum machine, vocals, vocoder, Fairlight CMI<br />
Maggie Reilly – vocals<br />
Tim Cross – keyboards<br />
Rick Fenn – guitar<br />
Morris Pert – percussion, keyboards, strings arrangement on &#8222;Five Miles Out&#8220;<br />
Mike Frye – percussion<br />
Graham Broad – drums<br />
Paddy Moloney – Uilleann pipes on &#8222;Taurus II&#8220;<br />
Carl Palmer – drums on &#8222;Mount Teidi&#8220;<br />
Martyn Ford – conductor on &#8222;Five Miles Out&#8220;</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Ich kenne FIVE MILES OUT bereits seit Mitte der 80er. Als Grundschüler hatte ich dieses Album und andere auf einigen Audiokassetten rauf und runter gehört und kenne es seitdem nahezu auswendig. Aber auch wenn nicht, jedem Kenner dürften die heftigen Änderungen aufgefallen sein, die Mike Oldfield beim Surroundmix vollzogen hat. Änderungen, die mir den Spaß beim Anhören des Albums in 5.1 vermiesen.</p>
<p>Man wundert sich direkt am Anfang, warum die berühmten Anzählschläge auf den Drumsticks fehlen. Man wundert sich, warum später immer mal wieder das Mischungsverhältnis zwischen den einzelnen Instrumenten anders ist, als man es vom Originalmix kennt. Man wundert sich, warum <em>Family Man</em> direkt mit der gesamten Band anfängt und nicht zunächst nur mit Fairlight, Maggie und Bassdrum. Man fragt sich, wo die ersten zwei Minuten von <em>Orabidoo</em> geblieben sind. Und so weiter.</p>
<p>Um es kurz zu machen, Mike Oldfield hat sich die Freiheit genommen, FIVE MILES OUT im 5.1-Mix erheblich zu verändern. Aber selbst darüber könnte man hinwegsehen. Doch der Mix klingt öfter so, als wäre er nicht mit der nötigen Sorgfalt erstellt worden. Und es gibt insgesamt drei Stellen auf dem Album, die mich völlig ratlos hinterlassen und ich mich frage, ob da überhaupt die finale Version auf die DVD gepresst wurde und ob es denn niemanden gibt, der das Endprodukt gegen hört und absegnet.</p>
<p>Im langen Stück <em>Taurus II</em> gibt es ab 16:30 einen längeren Gesangspart in Fantasiesprache (Sana Rosana…), den man im 5.1-Mix beim besten Willen nicht mehr als Gesangspart bezeichnen kann. Man kann ihn da nur noch sehr schwer heraushören. Auf mich wirkt das, als wären Effektanteile noch enthalten, aber die eigentliche Gesangsspur von Maggie Reilly versehentlich gemutet. Mike Oldfield kann dies doch unmöglich so gewollt haben?</p>
<p>Zwei schlimme klangliche Eskapaden gibt es zudem bei <em>Orabidoo</em>: Nach circa 3:00 Minuten kommt es zu einem kurzfristigen Ausfall von, ja, von was eigentlich? Es hört sich so an, als würden die Frequenzen für einige Sekunden erheblich durch den Wolf gezogen. Vielleicht hat Mike Oldfield da zwischen seinem neuen Mix und dem alten hin und hergeblendet, weil die Stelle auf den Bändern kaputt war. Ich weiß es nicht. Knapp drei Minuten später (5:30) hört sich eine Passage im selben Stück ebenfalls so an, als hätte man vergessen, ein paar Effekte hinzuzuschalten: leise und drucklos.</p>
<p>Dabei hätte FIVE MILES OUT ein grandioser 5.1-Mix werden können, denn es gibt ebenso viele Stellen, die einfach magisch sind. Der Dudelsack klingt einfach unfassbar plastisch und präsent. Eine Passage in <em>Taurus II</em> enthält eine Vielzahl von Vibraphone- und Glockenspuren, vermutlich weitestgehend vom Fairlight, die im ganzen Raum platziert sind. Gänsehaut! Vocodereinsätze vorne und hinten. Geil! Am Ende dann der ausklingende Synthesizersound, der durch den ganzen Raum Pingpong spielt. Im großen Ganzen ist FIVE MILES OUT ein sehr diskret abgemischtes Album, was eine Referenz für einen Surroundmix hätte werden können. Schlagzeugsounds vorne und hinten. Gitarren und Keyboards überall. Und, und, und… Doch leider klingt es zum großen Teil wie nicht fertiggestellt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>68 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1 96/24</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Auf der DVD kann FIVE MILES OUT per Enter-Taste direkt aus dem Menü gestartet werden, allerdings erklingt es dann in Dolby Digital. Will man vorher DTS ausgewählt haben, muss man im Menü einmal nach unten navigieren und die Enter-Taste betätigen. Der Tonspurwechsel funktioniert auch über die Audiotaste während des Abspielens des Albums.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Wie bereits erwähnt gibt es auf einer zweiten CD einen Konzertmitschnitt aus der Kölner Sporthalle vom 06.12.1982 zu hören. Auf der ersten CD befindet sich neben dem Remaster des Albums noch eine Demoversion des Stücks <em>Five Miles Out</em> und den Non-Album-Track <em>Waldberg (The Peak). </em>Auf der DVD gibt es noch einen kurzen TV-Mitschnitt und das Musikvideo zu <em>Five Miles Out.</em></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Taurus II</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Eine qualifizierte Endabnahme hätte dem Mix gut getan.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Größtens sehr guter, räumlicher Surroundmix<br />
+ Bonusmaterial (+1 %)<br />
&#8211; Einge audiophile Klöpse in der Abmischung<br />
&#8211; Die Änderungen. Mike Oldfield macht einen auf George Lucas<br />
&#8211; DTS Surround muss separat umgestellt werden (- 0,5 %)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 76 %<br />
</strong></h2>
<h2><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></a></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe ist ausverkauft und nur noch zu höheren Preisen zwischen 50 und 80 Euro erhältlich.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 15.05.2023</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://mikeoldfieldofficial.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Mike Oldfield</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/mike-oldfield-five-miles-out/">Mike Oldfield &#8211; Five Miles Out</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ultravox &#8211; Rage in Eden</title>
		<link>https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2022 12:37:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Ultravox]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1981 &#124; DVD &#124; New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Zuletzt gab es hier von den Ferien im Paradies zu lesen, nun gibt es die Wut dazu. Das Album RAGE IN EDEN ist das 5. Studioalbum der Band Ultravox, welches 1981 veröffentlicht wurde. Steven Wilson hat dieses Album zum 40. Geburtstag in eine 5.1-Version neu abgemischt, welche nun etwas verspätet erschienen ist. RAGE IN EDEN ist der Nachfolger des überaus erfolgreichen VIENNA aus dem Vorjahr. Auch das gibt es seit einiger Zeit in einem Surroundmix von Steven Wilson. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/">Ultravox &#8211; Rage in Eden</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1981 | DVD | New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Zuletzt gab es hier von den Ferien im Paradies zu lesen, nun gibt es die Wut dazu. Das Album RAGE IN EDEN ist das 5. Studioalbum der Band Ultravox, welches 1981 veröffentlicht wurde. Steven Wilson hat dieses Album zum 40. Geburtstag in eine 5.1-Version neu abgemischt, welche nun etwas verspätet erschienen ist. RAGE IN EDEN ist der Nachfolger des überaus erfolgreichen VIENNA aus dem Vorjahr. Auch das gibt es seit einiger Zeit in einem Surroundmix von Steven Wilson. <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-vienna/">Mehr dazu hier.</a></p>
<p>Aufgenommen und geschrieben wurde RAGE IN EDEN im damals sehr angesagten Studio von Conny Plank vor den Toren Kölns. Dies wurde prominent auf der Rückseite des Plattencovers mit einem „Köln 1981“ in großen Lettern dokumentiert. Ultravox arbeiteten bereits 1978 auf ihrem dritten Album mit Conny Plank zusammen. Diese Arbeiten machten ihn international bekannt, sodass bald Auftragswünsche von Eurythmics, Gianna Nannini und U2 kamen. U2 lehnte Plank ab, weil er den Sänger nicht ausstehen konnte.</p>
<p>Mit Conny Plank, der gerne ungewöhnliche Wege in der Produktion ging, hoffte man den geeigneten Sound für die neue Platte zu finden. So wurde viel mit Nachhalleffekten und rückwärts abgespielten Bändern experimentiert. Zudem kam die neue Linn Drum zum Einsatz, die erste Drum Machine, die digitale Samples eines akustischen Schlagzeugs abspielen konnte.</p>
<p>RAGE IN EDEN wurde nicht ganz so erfolgreich wie der Vorgänger VIENNA. In Großbritannien kam das Album bis auf Platz 5, in Deutschland kam es gerade auf Platz 48. Das Albumcover wurde ursprünglich von Peter Saville entworfen, der für seine Zusammenarbeit mit New Order bekannt ist. Jedoch durfte dieses Originalcover nur bei der Erstveröffentlichung verwendet werden, spätere Reissues haben ein anderes Cover. Für diese Geburtstagsedition 41 Jahre später konnte wieder das Original Covermotiv verwendet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3495 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-1-Ultravox-Rage-In-Eden.jpg" alt="Ultravox Rage in Eden Deluxe Box" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-1-Ultravox-Rage-In-Eden.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-1-Ultravox-Rage-In-Eden-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-1-Ultravox-Rage-In-Eden-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 The Voice – 6:01<br />
2 We Stand Alone – 5:39<br />
3 Rage in Eden – 4:12<br />
4 I Remember (Death in the Afternoon) – 4:57<br />
5 The Thin Wall – 5:39<br />
6 Stranger Within – 9:56<br />
7 Accent on Youth – 4:47<br />
8 The Ascent – 2:20<br />
9 Your Name (Has Slipped My Mind Again) – 4:29</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">10 I Never Wanted to Begin – 3:34<br />
11 Paths and Angles – 4:24<br />
12 Your Name (Has Slipped My Mind Again) &#8211; Work In Progress – 6:03<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 61:56<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Als sich die Band auf den Weg ins Studio von Conny Plank machte, hatten sie keine neuen Songs im Gepäck. Alles sollte vor Ort geschrieben werden und man wollte die technischen Möglichkeiten und Planks ständiges Bedürfnis, ungewohntes Terrain zu betreten, in den kreativen Prozess mit einfließen lassen. Man merkt den Songs an, dass da eine gewisse Experimentierfreude am Werk war. Bestimmte Stimmungen entstehen eben durch solch ein freies und ungezwungenes Spiel mit der Technik, das lässt sich vorher nicht so komponieren und beschließen.</p>
<p>Dennoch klingt RAGE OF EDEN nicht völlig anders als VIENNA aus dem Jahr zuvor. Es kann klar als direkter Nachfolger identifiziert werden. Die Grundarrangements sind ähnlich. Es gibt viele Synthesizer, die Gitarren sind eher in den Hintergrund gemischt und das Schlagzeug besticht auch nicht durch ein abwechslungsreiches, sondern durch ein groovendes, hypnotisches Spiel. Aber es gibt doch viele Effektshots, so würde ich sie mal bezeichnen. Immer passiert irgendwo was in den Songs, was beim oberflächlichen Hören nicht mal so stark auffällt. Aber wenn man genau hinhört, fragt man sich dann schon, was das da gerade für ein Sound gewesen ist.</p>
<p>Der Gesamtklang aus dem damals üblichen Sound im New Wave und Elektropop und den ungewöhnlichen Klängen und Spielereien, die sich völlig harmonisch in den Bandsound einfügen, machen das Album sehr interessant, wenngleich es stilistisch doch einigermaßen stark gealtert ist.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Warren Cann – drums, electronic percussion, vocals<br />
Chris Cross – bass, synthesizers, vocals<br />
Billy Currie – synthesizers, piano, violin, viola<br />
Midge Ure – lead vocals, guitars, synthesizers </span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Ein Bandsound, der eher synthetisch und elektronisch angelehnt ist und aufpoppende Soundeffekte, die sich über die Gesamtlänge des Albums ziehen, das klingt alles nach einem prädestinierten Album für eine Surroundabmischung. Doch der Surroundmix beginnt mit einer kleinen Enttäuschung. Der erste Song, <em>The Voice</em>, vermutlich das bekannteste Stück der RAGE IN EDEN beginnt relativ verhalten. Bis auf einige Keyboardparts scheint der Song nicht wirklich die vorderen Kanäle verlassen zu wollen. Zudem ist der Klang nicht so, wie man es von Steven Wilson gewohnt ist. Schnell wird klar, es handelt sich hier um einen Upmix. Ein Blick in das große Booklet genügt und man hat Gewissheit. Von zwei Stücken konnten die Masterbänder nicht gefunden werden und somit konnten diese beiden Songs nicht neu abgemischt werden. Das ist zum einen das erwähnte <em>The Voice</em> und zum anderen der vierte Song des Albums <em>I Remember.</em></p>
<p>Steven Wilson hat für diese beiden Stücke vermutlich wieder die Software Penteo genutzt, um diese auf 5.1 hochzumischen. Penteo bewirkt kleine Wunder, diese beiden Songs sind durchaus räumlich und einem ungeübten Hörer oder Hörerin würde das vermutlich gar nicht mal so auffallen. Schon gar nicht, wenn man ein ganzes Album im Upmix hört. Aber wenn sich echter Surround und Upmixe auf einem Album abwechseln, fällt dies schon auf, vor allem eben im Gesamtklang, manchmal weniger in der Räumlichkeit. Und so ist das auch auf RAGE IN EDEN, denn der Rest des Albums ist die hohe Kunst an sehr gutem, transparentem Klang und einer überaus diskreten Verteilung der vielen Sounds im Raum.</p>
<p>Die restlichen Songs klingen im Vergleich zu den beiden Upmixen deutlich räumlicher, luftiger und vom Gesamtklang her auch frischer. In die Rear-Kanäle werden zumeist Keyboards und Synthesizer gelegt, ab und zu auch Gitarren, doch findet man letztere zumeist eher vorne, was auch gut ist, da sie dort besser herauszuhören sind. Sehr oft finden auch Bewegungen im Sound statt, Sequenzer schwirren von einer Seite zur anderen oder von vorne nach hinten, was sich bei elektronischen Klängen schlichtweg anbietet. Das Album bietet auch reichlich an Hintergrundgesang, der ebenfalls druckvoll aus den hinteren Kanälen erschallt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3496 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-2-Ultravox-Rage-In-Eden.jpg" alt="Ultravox Rage in Eden Deluxe Box 5.1" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-2-Ultravox-Rage-In-Eden.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-2-Ultravox-Rage-In-Eden-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-2-Ultravox-Rage-In-Eden-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Was die Effektshots angeht, da merkt man, dass Steven Wilson wie ein Junge an der Modelleisenbahn seine wahre Freude hatte, diese im Raum zu verteilen, sie zu bewegen, um dem Hörplatz tanzen zu lassen und anschließend in irgendeiner Ecke wieder verschwinden zu lassen. Gerade die atmosphärischen Stücke gewinnen ungemein in der Surroundabmischung.</p>
<p>Eines der vielen Highlights ist da das Titelstück <em>Rage in Eden</em>, welches von den Hall- und Echoeffekten des Gesangs getragen wird. Diese Effekte und zusätzlichen Stimmen werden wie auf einer Theaterbühne im Raum verteilt, dass man das Gefühl hat, eine Aufführung zu sehen. Gegen Ende wird der Song durch einen Frequenzfilter gejagt, sodass er am Ende wie aus einem Transistorradio erklingt, was man ja schon von Pink Floyd kennt. Hier passiert das aber um einiges artifizieller. In der Transformation fliegt das Stück komplett in die Rears und schwebt anschließend gemächlich wieder in die Frontkanäle, um dort auszublenden. Auch der letzte Song <em>Your Name</em> experimentiert stark mit Hall- und Delayeffekten. Dieses Mal sind es einzelne Schlagzeugschläge, die buchstäblich durch den Raum geschickt werden.</p>
<p>Eine kleine Anpassung gegenüber des Originalmixes von 1981 erfährt das Stück <em>Stranger Within</em>. Dieses ist nun fast drei Minuten länger. Man wollte schon damals diese lange Version veröffentlichen, was aber wegen der begrenzten Spielzeit der Platte verworfen werden musste. In diesen zusätzlichen Minuten stellt man fest, dass Ultravox damals im Studio gerne jeden Knopf und Hebel ausprobiert hat.</p>
<p>Neben dem (fast) gesamten Album hat Steven Wilson auch die beiden B-Seiten der Albumsessions in 5.1 abgemischt, die im Anschluss an das Album automatisch abgespielt werden. Zusätzlich zu diesen beiden Stücken gibt es auch noch die sogenannte Work-In-Progress-Version von <em>Your Name</em> in 5.1, die hier und da noch etwas anders klingt wie das Endresultat auf RAGE OF EDEN. Erwähnt werden muss hier die B-Seite <em>I Never Wanted To Begin</em>, die in 5.1 auch sehr gut zum Tragen kommt. Das Stück besteht aus unzähligen Schlagzeugpattern, die in 5.1 aus allen Richtungen auf einen niederprasseln.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1  (96 kHz / 24 bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ausgezeichnet! Man muss lediglich die Entertaste drücken, um das Album in DTS 5.1 zu hören. Das war auf VIENNA noch ganz anders.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Die Box besteht aus 5 CD&#8217;s und einer DVD. Auf CD 1 ist der Original Mix, CD 2 enthält den Steven Wilson Remix (bis auf die beiden Stücke ohne Masterbänder). Dazu gibt es hier und auf der dritten CD noch B-Seiten, Work-In-Progress-Mixe und Frühversionen der Stücke. Auf den letzten beiden CD&#8217;s gibt es schließlich einen Konzertmitschnitt aus dem Hammersmith von 1981. Auf der DVD ist neben dem neuen Steven Wilson Mix auch der Originalmix in Stereo zu finden. Abgerundet wird das Ganze mit zwei Booklets, wobei das eine ein Reprint des Tourprogramms von 1981 ist. Leider gibt es keine Musikvideos und sonstiges Bildmaterial auf der DVD.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +2 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Rage In Eden, Stranger Within, I Never Wanted To Begin</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Üppige Deluxe-Box, sehr guter Surroundmix und ein Preis, der gerade noch nicht so weh tut. Es gibt weitaus teurere Boxen.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Surroundmix, auch B-Seiten in Surround<br />
+ Bonusmaterial (+2%)<br />
&#8211;  Zwei Stücke gibt es nur als Upmix<br />
&#8211; Leider nur eine DVD und keine hochauflösende Blu-ray / DVD-Audio<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 92 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition:</em> </span>Diese Ausgabe erschien Ende September 2022 und kostet etwa 55-60 Euro.</p>
<p><em>Stand: 15.10.2022</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.ultravox.org.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Ultravox</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/">Ultravox &#8211; Rage in Eden</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alan Parsons &#8211; From The New World</title>
		<link>https://surroundmixe.de/alan-parsons-from-the-new-world/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/alan-parsons-from-the-new-world/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2022 09:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Parsons]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=3438</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2022 &#124; DVD &#124; Pop-Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Das ging aber schnell! Lediglich drei Jahre benötigte Alan Parsons, um einen Nachfolger für sein 2019 veröffentlichtes Album THE SECRET aufzunehmen. Damals erschien THE SECRET nach 15 Jahren Pause. Vielleicht wollte Alan Parson das neue Album FROM THE NEW WORLD relativ schnell nachschieben, weil THE SECRET zuvor sehr verhaltene Kritiken erhalten hat. Auch ich bin mit dem Album damals hart ins Gericht gegangen. So sehr, dass ich mir das Neue zunächst nicht kaufen wollte. THE SECRET habe ich vermutlich, nachdem die Rezension im Kasten war, nicht mehr angehört. In inflationären Tagen überlegt man sich ja doppelt, ob man unbedingt etwas braucht. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/alan-parsons-from-the-new-world/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2022 | DVD | Pop-Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Das ging aber schnell! Lediglich drei Jahre benötigte Alan Parsons, um einen Nachfolger für sein 2019 veröffentlichtes Album THE SECRET aufzunehmen. Damals erschien <a href="https://surroundmixe.de/alan-parsons-the-secret/">THE SECRET</a> nach 15 Jahren Pause. Vielleicht wollte Alan Parson das neue Album FROM THE NEW WORLD relativ schnell nachschieben, weil THE SECRET zuvor sehr verhaltene Kritiken erhalten hat. Auch ich bin mit dem Album damals hart ins Gericht gegangen. So sehr, dass ich mir das Neue zunächst nicht kaufen wollte. THE SECRET habe ich vermutlich, nachdem die Rezension im Kasten war, nicht mehr angehört. In inflationären Tagen überlegt man sich ja doppelt, ob man unbedingt etwas braucht.</p>
<p>Dem einen oder anderen dürfte es bei dem Titel FROM THE NEW WORLD klingeln. So heißt auch die 9. Sinfonie in e-Moll von Antonin Dvorak, die der tschechische Komponist Ende des 19. Jahrhunderts während seines dreijährigen Aufenthalts in den USA komponierte. Alan Parsons ist großer Fan dieser Sinfonie und träumt davon, diese mal gänzlich mit Instrumenten aus der Rockmusik einzuspielen. Der Anfang ist gemacht, denn mit dem Stück <em>Going Home</em> wurde der zweite Satz der Sinfonie zu einer Ballade umgeschrieben. Dies allerdings nicht von Parsons. Das Stück ist sozusagen eine doppelte Coverversion, da bereits vor 100 Jahren jemand dieses Largo zu einem Song umgedichtet hatte, der so zu einem Hit wurde und gar nicht mal so unbekannt ist.</p>
<p>Neben den üblichen Musikern, die man aus dem Umfeld von Alan Parsons kennt, sind auf FROM THE NEW WORLD wieder einige Gäste vorhanden. Der bekannteste dürfte freilich Joe Bonamassa sein, der auf zwei Stücken Leadgitarre spielt. Wie auch THE SECRET zuvor, gibt es FROM THE NEW WORLD auch wieder in einem Surroundmix zu hören, der einer Deluxe Edtion auf DVD enthalten ist. Den Mix erstellte wieder Alan Parsons selbst. Aus den Credits im Booklet geht nicht eindeutig hervor, wie viel Alan Parsons musikalisch zum Album beigetragen hat. Er taucht dort lediglich auf einigen Stücken als Sänger auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3443 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/09/206-Foto-alan-parsons-from-the-new-world.jpg" alt="Alan Parsons From The New World Surround" width="1000" height="504" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/09/206-Foto-alan-parsons-from-the-new-world.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/09/206-Foto-alan-parsons-from-the-new-world-300x151.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/09/206-Foto-alan-parsons-from-the-new-world-768x387.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Fare Thee Well &#8211; 04:33<br />
2 The Secret &#8211; 04:13<br />
3 Uroboros &#8211; 04:05<br />
4 Don&#8217;t Fade now &#8211; 04:12<br />
5 Give &#8218;em my Love &#8211; 03:17<br />
6 Obstacles &#8211; 03:32<br />
7 I won&#8217;t be Led Astray &#8211; 04:36<br />
8 You are the Light &#8211; 04:22<br />
9 Halos &#8211; 04:14<br />
10 Goin&#8216; Home &#8211; 04:45<br />
11 Be my Baby &#8211; 2:42</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 44:31</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch gibt es eigentlich keinen so großen Unterschied zu dem wenig gemochten Vorgänger THE SECRET. Auch auf FROM THE NEW WORLD dominieren zum großen Teil Balladen, was auch hier der große Kritikpunkt ist. Doch ich bin positiv überrascht. War The SECRET spätestens nach der Hälfte langweiliger als eine dreistündige Wartezeit im Einwohnermeldeamt, kann FROM THE NEW WORLD doch über weite Strecken überzeugen. Es muss nicht zwingend schlecht sein, wenn es fast nur Balladen gibt! Ich halte das Songwriting für sehr viel besser, vor allem die ersten drei oder vier Songs sind Stücke, die man sich öfters anhören will. Auch auf diesem Album wird es danach schwächer, aber bei Weitem nicht so schlimm, wie ich es auf dem Vorgänger vernommen habe.</p>
<p>Freunde des Alan Parsons Projects dürften einige Ähnlichkeiten zu der eher poppigeren Phase des Projektes in den 80er-Jahren wiederfinden. Etwas aus der Reihe fällt das letzte Stück auf dem Album, welches eine Coverversion des Ronettes-Hits <em>Be My Baby</em> aus dem Jahr 1963 ist und im gleichen Phil-Spector-Wall-Of-Sound-Sound aufgenommen wurde. Ich war zunächst überzeugt davon, dass es das Originalstück ist, welches man da zu hören bekommt. Es passt überhaupt nicht zum Rest des Albums und klingt eher so, als hätte Spotify eine merkwürdige Playlist erstellt. Aber vielleicht wollte sich Alan Parson damit über die heutige Musikindustrie lustig machen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 74 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Alan Parsons &#8211; Vocals, Backing Vocals<br />
Dan Tracey &#8211; Vocals, Guitar<br />
Danny Thompson &#8211; Drums, Percussion<br />
Guy Erez &#8211; Bass<br />
Jeff Kollman &#8211; Guitar<br />
Doug Powell &#8211; Guitar, Keyboards<br />
Jeff Marshall &#8211; Guitar<br />
Joe Bonnamasda &#8211; Guitar<br />
Tim Pierce &#8211; Guitar<br />
Tom Brooks &#8211; Keyboards, Orchestral Arrangements<br />
Andy Ellis &#8211; Keyboards<br />
Kim Bullard &#8211; Keyboards<br />
Matt McCarrin &#8211; Keyboards<br />
Todd Cooper &#8211; Vocals, Sax<br />
Markc Mikel &#8211; Vocals, Swarmandel<br />
Tommy Shaw &#8211; Vocals<br />
P.J. Olsson &#8211; Vocals, Bass, Keyboards, Programming<br />
James Durbin &#8211; Vocals, Guitar<br />
David Pack &#8211; Vocals<br />
Tabitha Fair &#8211; Vocals<br />
Chris Shutters &#8211; Backing Vocals<br />
Scott Hunt &#8211; Backing Vocals<br />
Mika Larson &#8211; Cello</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Auf dem rückwärtigen Cover steht, dass es auf der DVD „High Fidelity Audio only“ gibt und keine sonstigen Videos. Mit dem Terminus „High Fidelity Audio only“ wollte sich Alan Parsons wohl ebenfalls lustig machen, denn der Surroundmix liegt nur in Dolby Digital vor. Noch schlimmer ist es beim Stereomix. Auch der ist nur in Dolby Digital, also komprimiert und verlustbehaftet. Da stellt sich die Frage, warum man diesen Stereomix auf der DVD dem auf der CD vorziehen sollte. Mr. Spock würde vermutlich „faszinierend“ sagen und anschließend wegen dieser fehlenden Logik weinen.</p>
<p>Es ist schwierig zu sagen, ob die Soundqualität des Surroundmixes mit DTS wirklich deutlich besser geworden wäre. Denn wie auch schon bei THE SECRET fehlt es mir bei FROM THE NEW WORLD an einem wirklich guten Klang. Stattdessen klingt vieles etwas diffus und wenig klar. Eigenartig, denn die beiden Surroundmixe von Al Stewart, die Alan Parsons gemacht hat, klingen hier deutlich besser.</p>
<p>Was die Verteilung der Instrumente im Raum angeht, kann das Album nicht mit wirklich diskreten Mixen wie denen von Steven Wilson mithalten. Andererseits ist es aber auch kein frontlastiger Mix. In den hinteren Kanälen sind immer irgendwelche Sounds zu hören, aber es hätte doch etwas mehr sein können. Begleitende Instrumente sind hier meistens zu hören: akustische und elektrische Rhythmusgitarren, Keyboards, Hintergrundgesang. Gelegentlich gibt es hinterm Hörplatz auch etwas Percussion. Bis auf wenige Ausnahmen aber keine Leadinstrumente. Wem die wirklich diskreten Mixe von Wilson und Co. zu aggressiv sind, dürfte daher mit dem Mix von FROM THE NEW WORLD glücklich sein, wenn da nur nicht der Gesamtklang wäre, der den guten Mix doch etwas abschwächt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>84 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 2.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Immerhin der Albumstart ist simpel. Zwar ist im Menü &#8222;Audio Select&#8220; vorausgewählt, aber es genügt das zweimalige Drücken der Enter-Taste, um das Album zu starten. Das erste Enter, führt ins Audiomenü, bei dem der Surroundmix vorausgewählt ist. Das zweite Enter bestätigt diesen und das Album beginnt anschließend.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Kein Bonus</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Don&#8217;t Fade Now</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Musikalisch deutlich besser als der Vorgänger. Surroundsound gut, klanglich aber mit Defiziten.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ räumlich guter Surroundmix<br />
&#8211; Beim Klang wäre mehr drin gewesen<br />
&#8211; Nur Dolby Digital (-2 %)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 79 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Beinhaltet CD und DVD und ist ohne Probleme für etwa 18 Euro zu bekommen.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 15.09.2022</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://alanparsons.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Alan Parsons</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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