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	<title>New Wave Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Mar 2026 16:38:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>New Wave Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>New Order &#8211; Brotherhood</title>
		<link>https://surroundmixe.de/new-order-brotherhood/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/new-order-brotherhood/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:36:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[New Order]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1986 &#124; Blu-ray Disc / Streaming &#124; Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>BROTHERHOOD erschien im September 1986 und ist das vierte Studioalbum der englischen Band New Order, die 1980 aus den verbliebenen Mitgliedern von Joy Division hervorging. Mit einer Laufzeit von rund 37 Minuten umfasst die ursprüngliche LP neun Titel. In der Banddiskografie folgt das Album auf MOVEMENT (1981), POWER, CORRUPTION &#38; LIES (1983) und LOW-LIFE (1985).</p>
<p>Die Aufnahmen fanden 1985 und 1986 in mehreren Studios statt, darunter Jam Studios in London und Windmill Lane Studios in Dublin. Produziert wurde das Album von der Band selbst, als Toningenieur fungierte erneut Michael Johnson. Charakteristisch für die Entstehung ist die Mischung aus vorbereiteten Demo-Skizzen – teils auf einem 4-Spur-Gerät aufgenommen – und im Studio entwickelten Arrangements. Dabei kam eine Vielzahl damals moderner Sequencer, Drum Machines und Sampler zum Einsatz, parallel zu klassischen Bandaufnahmen mit Gitarren, Bass und Schlagzeug. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/new-order-brotherhood/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1986 | Blu-ray Disc / Streaming | Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>BROTHERHOOD erschien im September 1986 und ist das vierte Studioalbum der englischen Band New Order, die 1980 aus den verbliebenen Mitgliedern von Joy Division hervorging. Mit einer Laufzeit von rund 37 Minuten umfasst die ursprüngliche LP neun Titel. In der Banddiskografie folgt das Album auf MOVEMENT (1981), POWER, CORRUPTION &amp; LIES (1983) und LOW-LIFE (1985).</p>
<p>Die Aufnahmen fanden 1985 und 1986 in mehreren Studios statt, darunter Jam Studios in London und Windmill Lane Studios in Dublin. Produziert wurde das Album von der Band selbst, als Toningenieur fungierte erneut Michael Johnson. Charakteristisch für die Entstehung ist die Mischung aus vorbereiteten Demo-Skizzen – teils auf einem 4-Spur-Gerät aufgenommen – und im Studio entwickelten Arrangements. Dabei kam eine Vielzahl damals moderner Sequencer, Drum Machines und Sampler zum Einsatz, parallel zu klassischen Bandaufnahmen mit Gitarren, Bass und Schlagzeug.</p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/new-order-movement/">MOVEMENT</a>, LOW-LIFE und BROTHERHOOD wurden im letzten Jahr in Dolby Atmos auf Blu-ray wiederveröffentlicht. Alle Mixe wurden von Steven Wilson erstellt. Im Booklet gibt es eine interessante Geschichte von Stephen Morris. Als Jugendlicher hatte er in den 70er-Jahren die Vorstellung, dass Musik besser klingen würde, je mehr Lautsprecher angeschlossen wären. Als die Quadrophonie aufkam, musste er aber feststellen, dass dieses System viel zu teuer war und man Unmengen an Kabeln brauchte. Viele Jahre später kaufte er sich von seinen Lieblingsbands diverse Deluxe-Boxen, die immer wieder auch 5.1-Mixe der Alben enthielten, die Morris aber völlig ignorierte. Bis irgendwann die Kinder eine Surroundanlage für die Playstation haben wollten. Von da an war es um ihn geschehen. Da die 5.1-Mixe, die ihm gefielen, vor allem von einem gewissen Steven Wilson waren, durfte nur dieser die Mixe für New Order erstellen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6733 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood.jpg" alt="New Order Brotherhood Blu-ray" width="1200" height="834" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood-300x209.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood-1024x712.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-1-New-Order-Brotherhood-768x534.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Paradise – 3:50<br />
2 Weirdo – 3:52<br />
3 As It Is When It Was – 3:46<br />
4 Broken Promise – 3:47<br />
5 Way of Life – 4:06<br />
6 Bizarre Love Triangle – 4:22<br />
7 All Day Long – 5:12<br />
8 Angel Dust – 3:44<br />
9 Every Little Counts – 4:28<br />
10 State of The Nation &#8211; 6:33</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 43:45</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Konzeptionell wird BROTHERHOOD häufig als Album mit zwei klar unterscheidbaren Seiten beschrieben. Die erste Hälfte ist stärker gitarren- und bandorientiert, während die zweite Seite deutlicher auf Sequencer, Synthesizer und elektronische Strukturen setzt. Diese Gegenüberstellung von Rockband und elektronischem Projekt war bereits auf früheren Veröffentlichungen angelegt, tritt hier jedoch besonders deutlich hervor. Stephen Morris sprach rückblickend von einer bewusst zugespitzten Trennung der beiden Pole.</p>
<p>Stilistisch verbindet das Album Post-Punk-Elemente mit tanzorientierter Elektronik. Stücke wie <em>Bizarre Love Triangle</em> stehen exemplarisch für die cluborientierte Seite der Band, während Titel wie <em>As It Is When It Was</em> stärker vom Zusammenspiel der Instrumente leben. Das Spannungsverhältnis zwischen Hooks melodisch dominierendem Bass, Sumners Gitarrenarbeit und der zunehmenden elektronischen Produktion prägt den Charakter des Albums nachhaltig.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 78 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Bernard Sumner – vocals, electric guitar, synthesizer, programming<br />
Peter Hook – bass, percussion, backing vocals<br />
Stephen Morris – drums, synthesizer, programming<br />
Gillian Gilbert – synthesizer, programming, guitars, backing vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Einmal mehr hat man es hier mit einem Atmos-Mix der Qualitätsstufe von Steven Wilson zu tun. Allerdings wirken die ersten Stücke, die im Vergleich zur zweiten Hälfte deutlich gitarrenlastiger sind, zunächst noch etwas verhalten. Zumindest bei mir stellte sich hier nicht sofort dieses typische „Hören mit großen Augen“ ein, das viele seiner Mischungen auszeichnet.</p>
<p>Die ersten Songs sind zwar ebenfalls diskret abgemischt. Gitarren werden dabei auf die vorderen, seitlichen und hinteren Kanäle verteilt, wodurch ein insgesamt durchaus immersives Klangbild entsteht. Dennoch wirkt dieser erste Teil des Albums zunächst noch etwas zurückhaltend. Für die auffälligsten Momente sorgen hier eher die immer wieder auftauchenden Drumfills, die sich häufig hinter dem Hörplatz oder über dem Kopf aufbauen. Dadurch entsteht generell der Eindruck, dass das Schlagzeug etwas höher im Raum positioniert ist.</p>
<p>Dass die erste Hälfte des Albums etwas zurückhaltender wirkt, dürfte auch mit der technischen Ausgangslage zusammenhängen. Die Stücke <em>As It Is When It Was</em> und <em>Broken Promise</em> sind Upmixes, da die originalen Multitracks offenbar nicht mehr gefunden werden konnten. Es liegt daher nahe, dass Wilson die übrigen Titel dieser Albumseite bewusst etwas moderater gemischt hat, um allzu große klangliche Unterschiede zwischen den einzelnen Tracks zu vermeiden.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6734" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood.jpg" alt="New Order Brotherhood Blu-ray" width="1200" height="664" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood-300x166.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood-1024x567.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/02/434-Foto-2-New-Order-Brotherhood-768x425.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Der Eindruck verändert sich jedoch deutlich, sobald man die zweite Hälfte des Albums erreicht, in der die elektronischen Elemente stärker in den Vordergrund treten. Ab <em>Bizarre Love Triangle</em> entfaltet sich spürbar mehr Bewegung im Raum. In diesem Stück wird man regelrecht von Keyboards umgeben, dazu kommen mehrere Klänge, die sich hörbar durch den Raum bewegen. Auch hier finden sich wieder zahlreiche Drumfills, die aus den hinteren oder oberen Kanälen einsetzen.</p>
<p>Neben <em>Bizarre Love Triangle</em> hinterlassen vor allem <em>Angel Dust</em> und <em>Every Little Counts</em> einen bleibenden Eindruck, da hier besonders viel im Raum passiert und Wilson eine sehr gelungene Verteilung der einzelnen Klangelemente erreicht. Vor allem in <em>Every Little Counts</em> bleibt das weit oben positionierte Schlagzeug in Erinnerung, dessen einzelne Schläge unmittelbar hinter dem Hörplatz erklingen und so wesentlich zur charakteristischen Stimmung des Stücks beitragen.</p>
<p>Insgesamt braucht der Atmos-Mix von BROTHERHOOD etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen. Hat man das Album jedoch einmal komplett gehört, stellt sich am Ende dennoch eine gewisse Zufriedenheit ein.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>93 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Das Album startet in Atmos beim drücken der Enter-Taste im Menü.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Mit <em>State of The Nation</em> gibt es einen Bonussong, der nicht auf dem Album enthalten war. Ansonsten gibht es kein Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Bizarre Love Triangle, Every Little Counts</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Überwiegend eine sehr gut Abmischung in Dolby Atmos, die zu Beginn noch etwas verhalten ist.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ High Resolution  (+ 1%)<br />
&#8211; Zwei Stücke haben nur einen Upmix</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 90 %<br />
</strong></h2>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray ist erhältlich für knapp über 20 Euro.<br />
</span></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix gibt es auch bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon und Tidal zu hören.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 25.03.2026</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.neworder.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von New Order</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>New Order &#8211; Movement</title>
		<link>https://surroundmixe.de/new-order-movement/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/new-order-movement/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 15:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Order]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1981 &#124; STREAMING &#124; Post-Punk</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>MOVEMENT ist das Debütalbum von New Order und erschien am 13. November 1981 bei Factory Records. Nach dem Tod von Joy Division-Sänger Ian Curtis im Mai 1980 gründeten die verbliebenen Mitglieder Bernard Sumner, Peter Hook und Stephen Morris New Order. Kurz darauf stieß Gillian Gilbert als Keyboarderin und Gitarristin hinzu. Die Aufnahmen fanden zwischen April und Mai 1981 in den Strawberry Studios in Stockport statt und wurden von Martin Hannett produziert, dessen kalter, halliger Sound dem Album eine düstere, distanzierte Atmosphäre verleiht.</p>
<p>Musikalisch knüpft MOVEMENT an die Post-Punk-Wurzeln von Joy Division an, integriert jedoch erste elektronische Elemente wie Drumcomputer und Synthesizer. Thematisch spiegeln die Songs Verlust, Unsicherheit und Identitätsfindung wider, wobei insbesondere Stücke wie <i>I.C.B.</i> und <i>The Him</i> direkte Verweise auf Ian Curtis enthalten. Trotz zurückhaltender Gesangsparts und markanter Basslinien wirkt das Album introspektiv und suchend. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/new-order-movement/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr: 1981 | STREAMING / Blu-ray | Post-Punk</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>MOVEMENT ist das Debütalbum von New Order und erschien am 13. November 1981 bei Factory Records. Nach dem Tod von Joy Division-Sänger Ian Curtis im Mai 1980 gründeten die verbliebenen Mitglieder Bernard Sumner, Peter Hook und Stephen Morris New Order. Kurz darauf stieß Gillian Gilbert als Keyboarderin und Gitarristin hinzu. Die Aufnahmen fanden zwischen April und Mai 1981 in den Strawberry Studios in Stockport statt und wurden von Martin Hannett produziert, dessen kalter, halliger Sound dem Album eine düstere, distanzierte Atmosphäre verleiht.</p>
<p>Musikalisch knüpft MOVEMENT an die Post-Punk-Wurzeln von Joy Division an, integriert jedoch erste elektronische Elemente wie Drumcomputer und Synthesizer. Thematisch spiegeln die Songs Verlust, Unsicherheit und Identitätsfindung wider, wobei insbesondere Stücke wie <i>I.C.B.</i> und <i>The Him</i> direkte Verweise auf Ian Curtis enthalten. Trotz zurückhaltender Gesangsparts und markanter Basslinien wirkt das Album introspektiv und suchend.</p>
<p>Bei Veröffentlichung erhielt das Album gemischte Kritiken und erreichte Platz 30 der britischen Charts, wobei ihm noch eine eigene Handschrift fehlte. Heute gilt MOVEMENT als wichtiges Bindeglied zwischen Joy Division und dem späteren, elektronischeren Sound von New Order. Für ein zeitgemäßes Hörerlebnis wurde das Album von Steven Wilson in einem Dolby Atmos Mix neu abgemischt, der auf Streaming-Plattformen verfügbar ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6070 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/06/385-Screenshot-New-Order-The-Movement.jpg" alt="New Order Movement Dolby Atmos" width="2224" height="693" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/06/385-Screenshot-New-Order-The-Movement.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/06/385-Screenshot-New-Order-The-Movement-300x93.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/06/385-Screenshot-New-Order-The-Movement-1024x319.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/06/385-Screenshot-New-Order-The-Movement-768x239.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/06/385-Screenshot-New-Order-The-Movement-1536x479.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/06/385-Screenshot-New-Order-The-Movement-2048x638.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App<br />
</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Dreams Never End – 3:13<br />
2 Truth – 4:37<br />
3 Senses – 4:45<br />
4 Chosen Time – 4:07<br />
5 I.C.B. – 4:33<br />
6 The Him – 5:29<br />
7 Doubts Even Here – 4:16<br />
8 Denial – 4:20</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 35:20</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p data-start="149" data-end="620">Steven Wilsons Dolby-Atmos-Mix von MOVEMENT greift die ursprünglich hallige Produktion des Albums geschickt auf und übersetzt sie in eine immersive Klanglandschaft, ohne den Sound dabei undifferenziert wirken zu lassen. Zwar sind Hallanteile weiterhin deutlich vorhanden – etwa im Gesang, den Gitarren, Keyboards und stellenweise auch in den Drums – doch sie führen nicht zu einem verwaschenen Klangbild. Stattdessen wirkt der Mix klar strukturiert und angenehm räumlich.</p>
<p data-start="622" data-end="1054">Typisch für Wilson ist der diskrete Ansatz: Die Instrumente werden gezielt im Raum verteilt, wobei vor allem Schlagzeug und Drumcomputer oft über sämtliche Kanäle hinweg erklingen – vorne, hinten, seitlich und auch im Höhenfeld. Keyboards finden sich häufig in erhöhten Positionen, mal im vorderen, mal im hinteren Bereich. Gitarren werden meist seitlich platziert, variieren jedoch in ihrer vertikalen Ausrichtung von Song zu Song.</p>
<p data-start="1056" data-end="1462">Die Lead Vocals bleiben zumeist vorne im Klangbild. Für heutige Hörgewohnheiten mögen sie etwas zu leise abgemischt erscheinen – das entspricht jedoch der Ästhetik der Originalproduktion. Dadurch wirkt der Gesang oft eher unspektakulär, was durch die konventionelle Platzierung im Mix zusätzlich unterstrichen wird. Es gibt jedoch Ausnahmen: Hintergrundgesänge werden stellenweise deutlich räumlicher eingesetzt und gelegentlich auch über dem Hörplatz positioniert. Besonders im Stück <em data-start="577" data-end="595">Doubts Even Here</em> wird mit diesen Konventionen gebrochen – die Vocals sind hier deutlich präsenter und weiter sowie höher im Raum verortet.</p>
<p data-start="1464" data-end="1723">MOVEMENT ist zudem ein Album, das eine Vielzahl elektronisch erzeugter Soundeffekte enthält. Diese werden weiträumig positioniert, bewegen sich zum Teil hörbar und sind oft auch an der Decke verortet. Dadurch entsteht ein stark atmosphärischer Gesamteindruck. Steven Wilson hat durch die Verteilung in alle Richtungen eine sehr lebhafte Räumlichkeit geschaffen, die das Album neu entdecken lässt.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Truth, Senses</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein durchweg gelungener Atmos-Mix, der die ambivalente Stimmung des Albums feinfühlig auffächert und klanglich aufwertet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 96 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von MOVEMENT gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music, Amazon Music Unlimited und bei Tidal zu hören.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-Ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Blu-ray ist seit Ende 2025 für knapp über 20 Euro erhältlich.</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 25.03.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.neworder.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite von New Order</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/new-order-movement/">New Order &#8211; Movement</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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		<title>Simple Minds &#8211; Sparkle in The Rain</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 15:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Simple Minds]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; Blu-ray (5.1 / Atmos) / Streaming &#124; Rock</span></span></h5>
<hr />
<p>SPARKLE IN THE RAIN, das im Februar 1984 veröffentlicht wurde, markierte einen stilistischen Wendepunkt in der Karriere der Simple Minds. Nachdem sich die Band auf ihrem Vorgängeralbum NEW GOLD DREAM noch stark am ätherischen Sound des New Wave orientiert hatte, schlugen sie mit ihrem sechsten Studioalbum eine deutlich rockorientiertere Richtung ein. Maßgeblich geprägt wurde diese Entwicklung durch Produzent Steve Lillywhite, der zuvor unter anderem mit U2 gearbeitet hatte. Seine Handschrift zeigt sich in der energischen Produktion, die auf große Gesten, hallende Drums und schneidende Gitarren setzt – Merkmale, die den später als „Big Music“ bezeichneten Stil entscheidend mitdefinieren sollten.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | Blu-ray (5.1 / Atmos) / Streaming | Rock</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">5.1-Mix</a>  |  <a href="#atmos">Dolby Atmos</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>SPARKLE IN THE RAIN, das im Februar 1984 veröffentlicht wurde, markierte einen stilistischen Wendepunkt in der Karriere der Simple Minds. Nachdem sich die Band auf ihrem Vorgängeralbum NEW GOLD DREAM noch stark am ätherischen Sound des New Wave orientiert hatte, schlugen sie mit ihrem sechsten Studioalbum eine deutlich rockorientiertere Richtung ein. Maßgeblich geprägt wurde diese Entwicklung durch Produzent Steve Lillywhite, der zuvor unter anderem mit U2 gearbeitet hatte. Seine Handschrift zeigt sich in der energischen Produktion, die auf große Gesten, hallende Drums und schneidende Gitarren setzt – Merkmale, die den später als „Big Music“ bezeichneten Stil entscheidend mitdefinieren sollten.</p>
<p>Das Album wurde ein kommerzieller Erfolg und erreichte Platz 1 der britischen Charts. Songs wie <em>Waterfront</em> und <em>Up on the Catwalk</em> wurden zu Radiohits und festigten den Ruf der Band als neue Stadiongröße. Inhaltlich griff Sänger Jim Kerr Themen wie Religion, Urbanität und gesellschaftliche Widersprüche auf, wobei sich die Texte deutlich offener und pathetischer präsentierten als auf früheren Alben. Die Kombination aus hymnischen Refrains und teils experimentellen Arrangements verlieh SPARKLE IN THE RAIN eine ambivalente Note – zwischen Aufbruchsstimmung und ideologischer Reflexion.</p>
<p>Kritiker wie Simon Reynolds beschrieben das Album als Übergangswerk: ein Schritt weg vom introspektiven Art-Pop der frühen Jahre hin zu einem expressiveren, massenkompatibleren Sound. Diese stilistische Neuausrichtung bildete die Grundlage für den internationalen Durchbruch der Band mit dem Nachfolgealbum ONCE UPON A TIME (1985). Zugleich spaltete SPARKLE IN THE RAIN aber auch die Fanbasis, da einige Hörer den Verlust der früheren atmosphärischen Tiefe beklagten.</p>
<p>Vor 10 Jahren zum 30. Jubiläum hatte Steven Wilson das Album in Surround abgemischt. Es erschien damals in einer Deluxe Box (mit DVD-Audio) aber auch als separate Blu-ray-Veröffentlichung. Inzwischen gibt es SPARKLE IN THE RAIN auch in Dolby Atmos, der von Bob Clearmountain erstellt wurde. Gehört werden kann dieser über Streaming Portale. In kleiner Auflage wurde der Dolby Atmos Mix als 33. Teil der Surround Series des SDE-Shops auf Blu-ray aufgelegt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6039 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Foto-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain.jpg" alt="" width="1200" height="747" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Foto-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Foto-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain-300x187.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Foto-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain-1024x637.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Foto-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain-768x478.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  1 Up on the Catwalk &#8211; 4:45<br />
2 Book of Brilliant Things &#8211; 4:21<br />
3 Speed Your Love to Me &#8211; 4:24<br />
4 Waterfront &#8211; 4:49<br />
5 East at Easter &#8211; 3:32<br />
6 Street Hassle &#8211; 5:14<br />
7 White Hot Day &#8211; 4:32<br />
8 &#8222;C&#8220; Moon Cry Like a Baby &#8211; 4:19<br />
9 The Kick Inside of Me &#8211; 4:48<br />
10 Shake Off the Ghosts &#8211; 3:57</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 44:41</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p data-start="707" data-end="1377">Viele Songs bewegen sich im Spannungsfeld zwischen treibenden Rhythmen und subtilen Details. So verbinden <em data-start="898" data-end="921">Speed Your Love to Me</em> oder <em data-start="927" data-end="953">Book of Brilliant Things</em> stampfende Basslinien mit jazzigen Pianopassagen oder schwebenden Synthesizerflächen. Der Begriff „ambienter Bombast“, wie ihn Kritiker Simon Reynolds prägte, beschreibt die Mischung aus klanglicher Wucht und atmosphärischer Tiefe treffend. Diese Balance verleiht den Stücken eine emotionale Vielschichtigkeit, etwa im dynamischen Aufbau von <em data-start="1296" data-end="1308">Waterfront</em>, das zwischen kargem Bass-Intro und orchestralen Ausbrüchen pendelt.</p>
<p data-start="1379" data-end="2217" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Zusätzliche klangliche Farbigkeit entsteht durch keltisch inspirierte Elemente, wie sie in Dudelsack-ähnlichen Gitarrenfiguren und textlichen Bezügen zur industriellen Geschichte Glasgows anklingen. Auch die Wahl der Coverversion von Lou Reeds <em data-start="1623" data-end="1638">Street Hassle</em> unterstreicht die Rückbesinnung auf rockigere Wurzeln, während Kirsty MacColls Backgroundgesang eine folkige Note einbringt. Trotz der Neuorientierung bleibt die Handschrift der Band erkennbar: Jim Kerrs metaphorische Texte, die religiöse und gesellschaftliche Themen anreißen, sowie der charakteristische Wechsel zwischen Melancholie und Euphorie sind weiterhin zentrale Bestandteile des Simple-Minds-Sounds. SPARKLE IN THE RAIN wirkt somit als stilistisches Bindeglied zwischen der frühen Experimentierfreude und dem kommerziell erfolgreichen Mainstream-Rock der Folgejahre.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Jim Kerr – vocals<br />
Charlie Burchill – acoustic and electric guitars<br />
Michael MacNeil – keyboards<br />
Derek Forbes – bass guitar, vocals<br />
Mel Gaynor – drums, vocals</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Kirsty MacColl – voice<br />
</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="Mix"></a>Der 5.1-Surroundmix von Steven Wilson:</strong></h2>
<p>Wie nicht anders zu erwarten, bewegt sich der vor 10 Jahren erstellte Surroundmix auf dem hohen Niveau, das man von Steven Wilson kennt. Der gesamte Raum wird genutzt und das Album klingt ausgesprochen räumlich. Dabei besticht der Mix vor allem durch seine atmosphärische Dichte. Zwar gibt es – wie bei Wilson üblich – diskrete Elemente, die gezielt in einzelne Raumecken gelegt wurden, doch dieser Effekt tritt hier etwas weniger deutlich hervor. Das dürfte zum Teil an der typischen 80er-Jahre-Produktion liegen, die stark mit Hall arbeitet und dadurch eine ohnehin breite, offene Raumwirkung erzeugt.</p>
<p>Diese Produktionsweise hat allerdings auch ihre Schattenseiten: An manchen Stellen wirkt der Klang etwas verwaschen, wodurch einzelne Instrumente nicht immer präzise ortbar sind. Dennoch überzeugt der Mix durch seine kraftvolle Wiedergabe – insbesondere in den dynamischen Passagen zeigt sich ein beeindruckender Druck, der den Songs zusätzliche Energie verleiht.</p>
<p>Auffällig ist der häufige Einsatz von Keyboards aus den hinteren Kanälen, teils werden auch Gitarrenanteile dort platziert. Wilson scheut sich zudem nicht, auch Bassläufe und Schlagzeuganteile auf die hinteren Lautsprecher zu legen, was im Surroundfeld immer wieder für hörenswerte Aha-Effekte sorgt. Allerdings übertreibt er es mit der Positionierung der Drums ein wenig, die bei den meisten Stücken doch sehr weit in den Raum gemischt sind. Dadurch hat der Mix gelegentlich einen Flair, den auch ein Upmix versprühen würde.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>91 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>East at Easter</p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate auf der Blu-ray: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS-HD MA 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0 (Originalmix)</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Ich beziehe mich hier auf die Blu-ray Ausgabe von 2015: Gut: Man kann die verfügbaren Tonspuren über die Farbtasten auf der Fernbedienung wählen. Schlecht: Man erfährt das erst, wenn man den Fernseher einschaltet. Im Booklet oder auf dem Cover ist da kein Hinweis drauf. Das Album startet zunächst in Stereo und die Tonspur lässt sich nicht über die Audiotaste ändern. Man ist also ziemlich aufgeschmissen, wenn der Fernseher nicht an ist.</p>
<p>Man kann die Tonspur am Anfang auf LPCM 5.1 umschalten durch: HOCH &gt; ENTER</p>
<p>Die Farbcodes für den Ton:</p>
<p>ROT: DTS-HD MA 5.1<br />
BLAU: LPCM 5.1<br />
GRÜN: LPCM 2.0<br />
GELB: LPCM Original-Stereomix</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung:</strong> -1 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Auf der Blu-ray ist auch der Original-Stereomix enthalten. Ich betrachte dies aber nicht als wirklichen Bonus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Bewertung Blu-ray-Ausgabe von 2015:</strong></p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ guter Surroundmix von Steven Wilson, aber kein Referenzmix.<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
&#8211; Startet im Normalfall erst in Stereo (-1 %)</span></p>
<p><strong><span style="color: #333399; font-size: 14pt;">GESAMTWERTUNG Blu-ray 2015: 88 %</span></strong></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6040 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Screenshot-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain.jpg" alt="Simple Minds Sparkle In The Rain Dolby Atmos" width="2224" height="551" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Screenshot-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Screenshot-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain-300x74.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Screenshot-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain-1024x254.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Screenshot-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain-768x190.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Screenshot-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain-1536x381.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/05/382-Screenshot-Simple-Minds-Sparkle-in-the-Rain-2048x507.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><br />
<span style="font-size: 10px;">Screenshot Tidal App</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="atmos"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></h2>
<p>In der Verteilung der Instrumente steht der Atmos Mix von Bob Clearmountain grundsätzlich auf ähnlich hohem Niveau wie der 5.1-Mix von Steven Wilson. Hinzu kommt jedoch die erweiterte vertikale Dimension: Klänge werden breiter angelegt und gezielt in die Höhenkanäle und über den Kopf positioniert – etwa eine Akustikgitarre in <em>Street Hassle</em> oder Flächensounds in <em>East at Easter</em>. Diese Elemente verleihen dem Mix eine zusätzliche räumliche Tiefe nach oben.</p>
<p>Allerdings leidet auch der Atmos-Mix unter den charakteristischen Hallanteilen der Originalproduktion, die im Vergleich zum Wilson-Mix sogar noch ausgeprägter erscheinen. Zwar entsteht dadurch ein beeindruckend großer, weiter Raum, doch geht dies zulasten der Ortbarkeit einzelner Instrumente. Die Präzision der Abbildung leidet, und es fällt schwer, die Klangquellen exakt im Raum zu lokalisieren.</p>
<p>Zudem wirkt der Atmos-Mix insgesamt weniger druckvoll als die 5.1-Version von Steven Wilson. Vor allem in den unteren Mitten und im Bassbereich fehlt es dem Mix an Durchsetzungskraft, was insbesondere bei den dynamischeren Passagen auffällt.</p>
<p>Insgesamt bietet der Atmos-Mix einige gelungene Momente – vor allem durch die Nutzung der Höhenkanäle –, in denen er dem älteren Mix durchaus überlegen ist. In Bezug auf die horizontale Verteilung bleibt der Wilson-Mix jedoch diskreter und in der Gesamtklangqualität letztlich überzeugender.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399; font-size: 14pt;"><strong>Wertung Dolby Atmos Mix: 84 %</strong></span></p>
<h2><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp in Dolby Atmos:</strong></p>
<p>East at Easter, Street Hassle</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Der alte 5.1-Mix gehört nicht zu den besten Mixen von Steven Wilson, ist im Vergleich zum neuen Dolby Atmos Mix von Bob Clearmountain aber dennoch etwas überlegen.</p>
<h6></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray von 2015:</em> </span>Diese Ausgabe ist natürlich längst out of print. Die Gebrauchtpreise liegen derzeit bei ca. 30 Euro aufwärts.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition (4 CDs / 1 DVD-Audio) von 2015:</em> </span>Dieses Set ist auch längst nicht mehr erhältlich. Gebrauchtpreise dürften so bei 70-100 Euro liegen.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SDE-Blu-ray von 2025:</em> </span>Wie immer bei diesen Kleinstauflagen vom SDE-Shop: Wer die Vorbestellung verpasst hat, zahlt bei Ebay schnell das Doppelte. (Von 40 auf 80 Euro). Hier ist neben dem neuen Dolby Atmos Mix auch der alte Wilson-Mix enthalten.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>STREAMING:</em> </span>SPARKLE IN THE RAIN kann auch im Streaming in Dolby Atmos gehört werden. Allerdings habe ich es bisher nur bei Tidal gefunden.</p>
<p><em>Stand: 16.06.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.simpleminds.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Simple Minds</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Talking Heads &#8211; Talking Heads: 77</title>
		<link>https://surroundmixe.de/talking-heads-talking-heads-77/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/talking-heads-talking-heads-77/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 15:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Talking Heads]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5770</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 &#124; DVD-Audio (5.1) / Streaming / Blu-ray (Dolby Atmos) &#124; New Wave</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit TALKING HEADS: 77 legten die Talking Heads den Grundstein für eine Karriere, die sie zu einer der einflussreichsten Bands der New-Wave-Ära machen sollte. Das Album erschien im September 1977 und vereinte die fiebrige Energie des Punk mit einer klaren, fast minimalistischen Struktur, die bereits den intellektuellen Ansatz der Band erahnen ließ. Besonders <em><i>Psycho Killer</i></em> sollte sich als zeitloser Klassiker etablieren, doch auch die übrigen Stücke zeigten eine Band, die ihren ganz eigenen Weg abseits der gängigen Punk-Klischees verfolgte.</p>
<p>Die Entstehungsgeschichte des Albums ist eng mit der frühen Entwicklung der Band verknüpft. Nachdem sich David Byrne, Chris Frantz und Tina Weymouth an der Rhode Island School of Design kennengelernt hatten, zog es sie nach New York, wo sie Teil der aufstrebenden CBGB-Szene wurden. Da sich kein geeigneter Bassist fand, übernahm Weymouth diesen Part – eine Entscheidung, die den Sound der Band entscheidend mitprägte. Mit der Verpflichtung von Jerry Harrison Anfang 1977 war das Line-up schließlich komplett.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 | DVD-Audio (5.1) / Streaming / Blu-ray (Dolby Atmos) | New Wave</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">5.1-Mix</a>  |  <a href="#atmos">Dolby Atmos</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit TALKING HEADS: 77 legten die Talking Heads den Grundstein für eine Karriere, die sie zu einer der einflussreichsten Bands der New-Wave-Ära machen sollte. Das Album erschien im September 1977 und vereinte die fiebrige Energie des Punk mit einer klaren, fast minimalistischen Struktur, die bereits den intellektuellen Ansatz der Band erahnen ließ. Besonders <em><i>Psycho Killer</i></em> sollte sich als zeitloser Klassiker etablieren, doch auch die übrigen Stücke zeigten eine Band, die ihren ganz eigenen Weg abseits der gängigen Punk-Klischees verfolgte.</p>
<p>Die Entstehungsgeschichte des Albums ist eng mit der frühen Entwicklung der Band verknüpft. Nachdem sich David Byrne, Chris Frantz und Tina Weymouth an der Rhode Island School of Design kennengelernt hatten, zog es sie nach New York, wo sie Teil der aufstrebenden CBGB-Szene wurden. Da sich kein geeigneter Bassist fand, übernahm Weymouth diesen Part – eine Entscheidung, die den Sound der Band entscheidend mitprägte. Mit der Verpflichtung von Jerry Harrison Anfang 1977 war das Line-up schließlich komplett.</p>
<p>Die Aufnahmen zu TALKING HEADS: 77 fanden über einen längeren Zeitraum statt und liefen intern unter dem Arbeitstitel <em>Melody Attack</em>. Dieser Name, inspiriert von einer japanischen Spielshow, deutet bereits an, worum es der Band ging: eine Mischung aus strukturierten, oft fast artifiziellen Melodien und einer rhythmischen Präzision, die sich von vielen Zeitgenossen abhob. Statt auf rohe Aggression setzten die Talking Heads auf ein klares Klangbild, das ihre nervöse, oft leicht verspielte Ästhetik unterstrich.</p>
<p>Rückblickend zeigt sich das Album als entscheidender Startpunkt für eine Band, die sich in den kommenden Jahren radikal weiterentwickeln sollte. Noch ohne die experimentellen Klangwelten, die spätere Werke mit Brian Eno prägen sollten, bietet TALKING HEADS: 77 einen faszinierenden Einblick in die Ursprünge der Band. Es ist das Werk einer Gruppe, die zwar aus der Punk-Szene hervorging, sich aber nie auf deren Konventionen beschränken ließ.</p>
<p>Die Alben der Talking Heads wurden vor knapp 20 Jahren bereits in 5.1 abgemischt und im DVD-Audio-Format (Foto) veröffentlicht. Seit einiger Zeit gibt es die Band auch im Streaming in Dolby Atmos zu hören. Vom Erstlingswerk erschien kürzlich eine Sonderausgabe, die auf Blu-ray den Dolby Atmos Mix enthält. Enthalten ist dort auch ein 5.1-Mix. Ich vermute, dass es sich dabei um den alten 5.1-Mix handelt und nicht um einen Downmix aus den Atmos-Spuren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5827 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1.jpg" alt="Talking Heads 77 5.1-Surroundmix DVD-Audio" width="1200" height="760" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1-300x190.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1-1024x649.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1-768x486.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  1 Uh-Oh, Love Comes to Town &#8211; 2:48<br />
2 New Feeling &#8211; 3:09<br />
3 Tentative Decisions &#8211; 3:04<br />
4 Happy Day &#8211; 3:55<br />
5 Who Is It? &#8211; 1:41<br />
6 No Compassion &#8211; 4:47<br />
7 The Book I Read &#8211; 4:06<br />
8 Don&#8217;t Worry About the Government &#8211; 3:00<br />
9 First Week/Last Week&#8230; Carefree &#8211; 3:19<br />
10 Psycho Killer &#8211; 4:19<br />
11 Pulled Up &#8211; 4:29 </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 38:37</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch bewegt sich TALKING HEADS: 77 zwischen New Wave, Art-Punk und minimalistischen Strukturen. Die Band kombiniert die rohe Energie des Punk mit einem fast analytischen Ansatz, der sich vor allem in den ineinandergreifenden Gitarrenlinien von David Byrne und Jerry Harrison zeigt. Inspiriert von The Velvet Underground, setzen die beiden auf gezupfte, oft repetitiv wirkende Motive, die sich zu einem dichten, aber nie überladenen Klangbild verweben.</p>
<p>Das Fundament des Albums bildet die Rhythmussektion aus Chris Frantz am Schlagzeug und Tina Weymouth am Bass. Besonders Weymouths Spiel ist bemerkenswert – ihre klar definierten, oft groovenden Basslinien verleihen den Songs eine subtile, fast tänzerische Note, die den Sound der Band entscheidend prägt.</p>
<p>Die Songs auf dem Album sind in ihrer Stilistik vielfältig. <em>Uh-Oh, Love Comes to Town</em> eröffnet mit einem beinahe entspannten Groove, während <em>No Compassion</em> die kantigere, fast aggressive Seite der Band zeigt. <em>Psycho Killer</em> ragt mit seiner nervösen, spannungsgeladenen Atmosphäre heraus und verdeutlicht Byrnes Talent, Unbehagen und innere Unruhe in Musik zu übersetzen. <em>The Book I Read</em> hingegen wirkt vergleichsweise unbeschwert und harmonisch, was die Bandbreite des Albums zusätzlich unterstreicht.</p>
<p>TALKING HEADS: 77 nutzt Minimalismus nicht als Einschränkung, sondern als stilistisches Mittel. Die Band setzt auf Zurückhaltung und punktuelle Akzente, statt auf überladene Arrangements – Stille und Pausen sind dabei ebenso wichtig wie die eigentlichen Klänge. Trotz der noch relativ geradlinigen Produktion enthält das Album bereits viele Elemente, die den späteren Sound der Band ausmachen sollten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 83 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> David Byrne – guitar, lead vocals, bells<br />
Chris Frantz – drums, steel pan<br />
Jerry Harrison – guitar, keyboards, backing vocals<br />
Tina Weymouth – bass guitars</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Lew Del Gatto – saxophone<br />
Jimmy Maelen – marimba, percussion</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="Mix"></a>Der 5.1-Surroundmix auf DVD-Audio:</strong></h2>
<p>In den Liner Notes der CD/DVD-Ausgabe steht, dass das Album auf einem 16-Spur-Gerät aufgenommen wurde, wobei vier Spuren bereits für das Schlagzeug reserviert waren. Oftmals wurden die 16 Spuren nicht vollständig genutzt, sodass beim 5.1-Mix nur selten wirklich diskrete Verteilung möglich war. Es ging vielmehr darum, die Klangbühne im Raum etwas zu erweitern.</p>
<p>Genau so klingt der Mix dann auch größtenteils: Vorne befinden sich Schlagzeug, Bass und Gesang. Auch die Gitarren sind meist vorne platziert, allerdings etwas weiter im Raum verteilt, sodass sie oft seitlich wahrgenommen werden. In den Rears sind immer wieder einzelne Instrumente zu hören – meist Overdubs wie zusätzliche Gitarren, Keyboards oder Percussion, etwa die Steel Drum im ersten Stück. Auch Hintergrundgesang wird gelegentlich nach hinten gemischt.</p>
<p>Insgesamt ist der Mix nicht übermäßig diskret, macht aber dennoch Spaß und bietet eine sehr gute Klangqualität. Es wäre jedoch noch mehr möglich gewesen – was der neue Dolby-Atmos-Mix eindrucksvoll beweist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5828 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2.jpg" alt="Talking Heads 77 5.1-Surroundmix DVD-Audio" width="1200" height="808" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2-300x202.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2-1024x689.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2-768x517.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>90 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Psycho Killer, No Compassion</p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate auf der DVD-Audio: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless Stereo<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Wie üblich für eine DVD-Audio. Rein in den Player, etwas warten, Enter drücken. Wer nur einen normalen DVD-Player hat und somit den DVD-Video-Anteil ansteuert, dürfte enttäuscht darüber sein, dass es nur Dolby Digital als Tonformat gibt.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Bei der alten DVD-Audio-Veröffentlichung gibt es zwei Bonustracks in Surround zu hören, eine Fotogallerie und zwei kurze Konzertclips. Außerdem gibt es noch fünf Bonusstücke auf der CD.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Bewertung DVD-Audio Ausgabe:</strong></p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Schöner Surroundmix mit guter Klangqualität.<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Zusätzliche Tracks in Surround und weiteres Bonusmaterial (+1 %)<br />
&#8211; DVD-Video-Variante bietet nur Dolby Digital als Tonformat (-2 %)</span></p>
<p><strong><span style="color: #333399; font-size: 14pt;">GESAMTWERTUNG DVD-Audio: 88 %</span></strong></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5829 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77.jpg" alt="Talking Heads 77 Dolby Atmos" width="2224" height="682" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-1024x314.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-768x236.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-1536x471.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-2048x628.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><br />
<span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="atmos"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></h2>
<p class="" data-start="102" data-end="477">Im Vergleich zum bereits guten 5.1-Mix stellt der Dolby-Atmos-Mix ein Upgrade dar – weniger wegen der zusätzlichen vertikalen Komponente, sondern vielmehr aufgrund der konsequenteren Verteilung der Instrumente. Der Mix klingt insgesamt immersiver, da die Gitarren größtenteils in die Rears gepackt wurden, während sie im Surround-Mix oft weiter vorne im Raum zu hören sind.</p>
<p class="" data-start="479" data-end="1057">Der Atmos-Mix lässt sich daher schnell zusammenfassen: Vorne befinden sich Gesang, Schlagzeug und Bass, während die Gitarren seitlich und hinten platziert wurden. Dadurch wirkt der Mix stimmiger, weil die komplexe Gitarrenarbeit besonders gut zur Geltung kommt. Außerdem klingt der Sound trockener – während der 5.1-Mix etwas halliger war, wodurch jede einzelne Note der Gitarren noch plastischer erscheint. Weitere Instrumente wie Keyboards, Percussion und Bläser sind in der Regel hinten zu hören, sodass vorne vor allem das Fundament aus Bass, Schlagzeug und Gesang bleibt.</p>
<p class="" data-start="1059" data-end="1526">Gelegentlich verirrt sich eine Gitarre oder ein Keyboardsound nach vorne, oft in Kombination mit einer Positionierung in der Höhe. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass die hinteren Deckenlautsprecher stärker genutzt wurden – hier sind beispielsweise Klavier und Orgel höher platziert. Auch einzelne Akustikgitarren befinden sich im hinteren Bereich merklich weiter oben. An zwei Stellen, in den Stücken <em>Don&#8217;t Worry About The Government</em> und <em>Pulled Up</em>, kam mir auch der Gesang etwas höher positioniert vor.</p>
<p class="" data-start="1528" data-end="1842">Klanglich macht das Album eine gute Figur – es klingt knochentrocken, was durchaus seinen Reiz hat. Hier und da hätte der Bass für meinen Geschmack etwas lauter abgemischt sein können. Im Vergleich zum 5.1-Mix ist der Atmos-Mix insgesamt etwas höhenlastiger, während der ältere Mix hier etwas wärmer und ausgewogener klang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399; font-size: 14pt;"><strong>Wertung Dolby Atmos Mix: 98 %</strong></span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp in Dolby Atmos:</strong></p>
<p>Psycho Killer, First Week/Last Week</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Beide Mixe machen Spaß, der Dolby Atmos Mix ist aber definitiv ein Upgrade.</p>
<h6></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>CD/DVD-Audio:</em> </span>Diese Ausgabe ist natürlich längst out of print. Die Gebrauchtpreise schwanken zwischen 20 und 100 Euro, daran scheint auch die aktuelle Super Deluxe Edition nichts daran zu ändern.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Super Deluxe Edition (3 CDs / 1 Bluray):</em> </span>Das neue Set mit dem Dolby Atmos Mix ist im November 2024 erschienen und noch gut erhältlich. Kostenpunkt: 80-100 Euro.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>STREAMING:</em> </span>Alle Alben der Talking Heads kann man auf den Streaming Portalen in Dolby Atmos hören. Verfügbar bei Apple Music, Amazon Music und Tidal.</p>
<p><em>Stand: 03.04.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://talkingheadsofficial.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Talking Heads</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/talking-heads-talking-heads-77/">Talking Heads &#8211; Talking Heads: 77</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Billy Idol &#8211; Billy Idol</title>
		<link>https://surroundmixe.de/billy-idol-billy-idol/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/billy-idol-billy-idol/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 16:17:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Idol]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5528</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1982 &#124; STREAMING &#124; Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Selbstbetitelte Debütalbum von Billy Idol aus dem Jahr 1982 markierte den Start seiner erfolgreichen Solokarriere nach der Auflösung seiner Punkband Generation X. Nach der Trennung der Band zog Idol nach New York City, wo er mit dem Produzenten Keith Forsey zusammenarbeitete. Forsey, der bereits Erfahrung in Disco- und Pop-Produktionen hatte, unterstützte Idol dabei, einen Sound zu entwickeln, der Punk, Rock und New Wave vereint. Die Aufnahmen fanden in den Westlake Audio Studios in Los Angeles statt und legten den Grundstein für Idols markante musikalische Identität. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/billy-idol-billy-idol/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/billy-idol-billy-idol/">Billy Idol &#8211; Billy Idol</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1982 | STREAMING | Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Selbstbetitelte Debütalbum von Billy Idol aus dem Jahr 1982 markierte den Start seiner erfolgreichen Solokarriere nach der Auflösung seiner Punkband Generation X. Nach der Trennung der Band zog Idol nach New York City, wo er mit dem Produzenten Keith Forsey zusammenarbeitete. Forsey, der bereits Erfahrung in Disco- und Pop-Produktionen hatte, unterstützte Idol dabei, einen Sound zu entwickeln, der Punk, Rock und New Wave vereint. Die Aufnahmen fanden in den Westlake Audio Studios in Los Angeles statt und legten den Grundstein für Idols markante musikalische Identität.</p>
<p>Ein prägendes Element des Albums ist die Einführung von Steve Stevens als Leadgitarrist. Dessen virtuoses Spiel und kreativer Ansatz trugen entscheidend zum unverwechselbaren Klang von BILLY IDOL bei. Ihre Zusammenarbeit entwickelte sich zu einer erfolgreichen Partnerschaft, die bis 1989 anhielt. Zu den Höhepunkten des Albums zählen die Singles <em>Hot in the City</em> und <em>White Wedding</em>. Letzterer avancierte zu einem der bekanntesten Songs der 1980er Jahre, unterstützt durch ein Musikvideo, das Idols Image als rebellischer Rocker auf MTV weiter etablierte.</p>
<p>Das Album war sowohl kommerziell als auch künstlerisch ein Erfolg. Es erreichte Platz 45 der Billboard 200. Die Kritiken fielen überwiegend positiv aus. Gelobt wurden die innovative Mischung aus Punk und New Wave und die eingängigen Melodien. Seit einiger Zeit gibt es das Album auf Streaming Portalen in Dolby Atmos zu hören.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5530 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/350-Screenshot-Bill-Idol.jpg" alt="Billy Idol Dolby Atmos" width="2224" height="670" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/350-Screenshot-Bill-Idol.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/350-Screenshot-Bill-Idol-300x90.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/350-Screenshot-Bill-Idol-1024x308.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/350-Screenshot-Bill-Idol-768x231.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/350-Screenshot-Bill-Idol-1536x463.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/12/350-Screenshot-Bill-Idol-2048x617.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Come on, Come on – 4:00<br />
2 White Wedding, Part 1 – 4:11<br />
3 Hot in the City – 3:40<br />
4 Dead on Arrival – 6:12<br />
5 Nobody’s Business – 4:06<br />
6 Love Calling – 4:48<br />
7 Hole in the Wall – 4:14<br />
8 Shooting Stars – 4:46<br />
9 It’s So Cruel – 5:20<br />
10 Congo Man – 0:52</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 39:51</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>Der Dolby Atmos-Mix wurde von Paul Hicks erstellt, der bereits für die 3D-Mixe von John Lennon und George Harrison verantwortlich war. Während diese oft mit angezogener Handbremse abgemischt und weniger immersiv wirken, überrascht der Mix von Billy Idols erstem Album durch eine deutlich räumlichere Wirkung.</p>
<p>Die Musik verteilt sich spürbar im gesamten Raum, wobei seitliche und obere Klänge dominanter erscheinen als solche aus den hinteren Lautsprechern. Besonders die markanten Gitarrenriffs tragen zur starken Räumlichkeit bei. Diese sind häufig seitlich und oben platziert, was den Eindruck vermittelt, sich in einer Art „Käseglocke“ aus Gitarrensounds zu befinden. In den oberen Kanälen sind zudem immer wieder Keyboards zu hören. Hintergrundgesang wird meist in der hinteren Raumhälfte positioniert, ist jedoch auch seitlich und oben präsent.</p>
<p>Wer genau hinhört, kann auch einige Bewegungen im Raum wahrnehmen, wenn sich etwa eine Gitarre oder ein Synthesizersound von hinten nach vorne oder seitlich durch den Raum bewegt.</p>
<p>Lediglich das vierte Stück <em>Dead on Arrival</em> fällt etwas ab, da hier die immersive Wirkung reduziert erscheint und die zurückhaltende Abmischung wieder stärker auffällt. Highlights sind dagegen der Hit <em>White Wedding</em> und <em>Love Calling</em>, in dem interessante Saxophoneffekte zu hören sind, die scheinbar von unten nach oben aufsteigen. Insgesamt überzeugt das Album durch eine sehr gelungene Abmischung und einen beeindruckenden Gesamtsound.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>White Wedding</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Insgesamt ein Mix in Dolby Atmos der richtig gut geworden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von BILLY IDOL gibt bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon Music Unlimited und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 17.01.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://billyidol.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Billy Idol</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/billy-idol-billy-idol/">Billy Idol &#8211; Billy Idol</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Cure &#8211; Songs Of A Lost World</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-cure-songs-of-a-lost-world/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-cure-songs-of-a-lost-world/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Nov 2024 10:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Cure]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5441</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2024 &#124; Blu-ray / Streaming &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Und plötzlich sind sie wieder da! Nach 16 Jahren brachte die britische Kultband The Cure ein neues Album heraus. SONGS OF A LOST WORLD ist das vierzehnte Studioalbum der Band und das erste seit 1985, für das Robert Smith alle Stücke im Alleingang schrieb. Entwickelt wurden die Songs seit 2019.</p>
<p>Völlig weg vom Fenster war The Cure in den letzten 16 Jahren indes nicht. Die Band war recht regelmäßig auf Tour und es gab immer wieder mal Gerüchte, dass ein neues Album in Planung ist. Seit 2012 ist Reeves Gabrels Gitarrist von The Cure, der zuvor seit Tin Machine mit David Bowie zusammengearbeitet hatte. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-cure-songs-of-a-lost-world/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-cure-songs-of-a-lost-world/">The Cure &#8211; Songs Of A Lost World</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2024 | Blu-ray / Streaming | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Und plötzlich sind sie wieder da! Nach 16 Jahren brachte die britische Kultband The Cure ein neues Album heraus. SONGS OF A LOST WORLD ist das vierzehnte Studioalbum der Band und das erste seit 1985, für das Robert Smith alle Stücke im Alleingang schrieb. Entwickelt wurden die Songs seit 2019.</p>
<p>Völlig weg vom Fenster war The Cure in den letzten 16 Jahren indes nicht. Die Band war recht regelmäßig auf Tour und es gab immer wieder mal Gerüchte, dass ein neues Album in Planung ist. Seit 2012 ist Reeves Gabrels Gitarrist von The Cure, der zuvor seit Tin Machine mit David Bowie zusammengearbeitet hatte.</p>
<p>SONGS OF A LOST WORLD soll nicht das letzte Album der Band sein. Es soll noch einen Nachfolger geben. Mit 70 will Robert Smith dann The Cure zu Grabe tragen. Das wäre dann 2029 der Fall.</p>
<p>Das Album erreichte in zahlreichen Ländern, darunter Großbritannien, Deutschland und Frankreich, Platz eins der Charts und wurde eines der am schnellsten verkauften Alben des Jahres. Allein in der ersten Woche wurden mehr als 50.000 Einheiten in Großbritannien verkauft, was das Album zur erfolgreichsten Veröffentlichung der Band seit WISH von 1992 macht.</p>
<p>Es heißt, dass Robert Smith schon immer daran interessiert war, Alben seiner Band auch in Surround zu veröffentlichen. Mit diesem neuen Album ist dies nun endlich passiert, da von SONGS OF A LOST WORLD ein Dolby Atmos Mix erstellt wurde. Gehört werden kann dieser im Streaming, es gibt aber auch eine Ausgabe mit zwei CDs und einer Blu-ray, auf der sich der Mix befindet. Auf der zweiten CD ist das Album in instrumentaler Fassung zu hören.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5472 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World.jpg" alt="The Cure Songs Of A Lost World 2 CDs + Blu-ray" width="1200" height="812" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-300x203.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-1024x693.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-768x520.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Alone &#8211; 6:48<br />
2 And Nothing Is Forever &#8211; 6:53<br />
3 A Fragile Thing &#8211; 4:43<br />
4 Warsong &#8211; 4:17<br />
5 Drone:Nodrone &#8211; 4:45<br />
6 I Can Never Say Goodbye &#8211; 6:03<br />
7 All I Ever Am &#8211; 5:21<br />
8 Endsong &#8211; 10:23</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 49:13<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Die acht Stücke auf SONGS OF A LOST WORLD knüpfen an die dunkle, atmosphärische Ästhetik an, die The Cure zu einer Ikone des Gothic Rock gemacht hat. Kritiker loben vor allem die emotionalen Texte, die Themen wie Verlust, Vergänglichkeit und Isolation aufgreifen, sowie Smiths unverändert eindrucksvolle Stimme. Die Inspiration für einige Songs, wie das erste Stück <em>Alone</em>, fand Smith in literarischen Werken, etwa in Ernest Dowsons Gedicht „Dregs“.</p>
<p>Musikalisch knüpft The Cure an ihre Alben aus den 90er-Jahren an, als Gitarren mehr und mehr an Dominanz in ihren Arrangements bekamen. Viele vergleichen es mit ihrem Album DISINTEGRATION von 1989. Für mich ist es aber eher ein Nachfolger zu BLOODFLOWERS aus dem Jahr 2000. Viele Stücke haben ausufernde Instrumentalpassagen und es kommt vor, dass vier bis fünf Minuten vergehen bis schließlich Gesang einsetzt. Insgesamt ist The Cure ein sehr schönes Album gelungen, dem lediglich die eine oder andere etwas schnellere Nummer nicht geschadet hätte.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 84 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Robert Smith – vocals, guitar, six-string bass, keyboards<br />
Simon Gallup – bass<br />
Jason Cooper – drums, percussion<br />
Roger O&#8217;Donnell – keyboards<br />
Reeves Gabrels – guitar</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Das Ergebnis der ersten Gehversuche von The Cure im Bereich Surroundsound fällt leider eher mittelmäßig aus. SONGS OF A LOST WORLD schöpft die Möglichkeiten einer Dolby-Atmos-Abmischung nicht voll aus. Insbesondere die hinteren Kanäle kommen hier nur sparsam zum Einsatz. Stattdessen scheint der Fokus stärker auf der Verteilung von Klängen in der Höhe zu liegen. Die oberen Kanäle werden deutlich besser genutzt, was bereits im ersten Stück hörbar wird.</p>
<p>Hier sind es vor allem die Streicherklänge, die wie ein Klangteppich an der Decke schweben. Das klingt durchaus beeindruckend, doch die restlichen Elemente – Schlagzeug, Bass, Gitarren und Gesang – bleiben größtenteils in der Front verankert. Eine räumlichere Verteilung hätte dem Klangbild mehr Tiefe verliehen.</p>
<p>Dieses Muster zieht sich nahezu durch das gesamte Album. Klavier- und Streicherklänge werden häufig von oben oder seitlich eingespielt, während Gitarren und elektronische Effekte hin und wieder etwas weiter im Raum verteilt auftauchen. Eine klar erkennbare Nutzung der hinteren Kanäle findet jedoch nur sehr dezent statt. Es gibt durchaus Rückkanal-Sounds, wie beispielsweise Backing Vocals, doch diese sind so leise abgemischt, dass man genau hinhören muss, um sie wahrzunehmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5473" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World.jpg" alt="The Cure Songs Of A Lost World Blu-ray Dolby Atmos" width="1200" height="286" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-300x72.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-1024x244.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Foto-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-768x183.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Der letzte Song des Albums bildet hier eine Ausnahme: <em>Endsong</em> wirkt deutlich immersiver, und die hinteren Lautsprecher werden hier merklich stärker eingebunden. Dies zeigt, dass mit einer mutigeren Herangehensweise an die Surround-Abmischung insgesamt mehr möglich gewesen wäre.</p>
<p>Auch der Gesamtklang des Albums bleibt hinter den Erwartungen zurück. Alles wirkt recht verwaschen, mit einem Fokus auf räumlicher Weite, die sich jedoch fast ausschließlich nach oben ausdehnt. Dadurch fällt es schwer, einzelne Elemente wie die verschiedenen Gitarrenspuren klar zu identifizieren. Der Begriff „Klangbrei“ kommt hier unweigerlich in den Sinn. Dennoch muss man anerkennen, dass dieser Klangcharakter durchaus zur Stimmung und Ästhetik der Musik passt.</p>
<p>Insgesamt ist SONGS OF A LOST WORLD in Dolby Atmos eine durchaus immersive Erfahrung, allerdings nur, wenn Deckenlautsprecher vorhanden sind. Im regulären 5.1-Setup wirkt der Mix deutlich weniger spektakulär.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>78 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo (96 kHz / 24 bit)<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>SONGS OF A LOST WORLD startet auf der Blu-ray in Stereo, man muss also zunächst auf Dolby Atmos umstellen. Im Menü ist das etwas umständlich:</p>
<p>LINKS &gt; ENTER &gt; ENTER &gt; RUNTER &gt; RUNTER &gt; RECHTS &gt; ENTER</p>
<div id="attachment_5444" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5444" class="size-medium wp-image-5444" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-300x186.jpg" alt="The Cure Songs Of A Lost World Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-1-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5444" class="wp-caption-text">LINKS &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_5445" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5445" class="size-medium wp-image-5445" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-300x186.jpg" alt="The Cure Songs Of A Lost World Blu-ray Menu" width="300" height="186" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-300x186.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-1024x634.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-768x475.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World-1536x951.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/11/339-Menu-2-The-Cure-Songs-OF-A-Lost-World.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5445" class="wp-caption-text">ENTER &gt; 2x RUNTER &gt; RECHTS &gt; ENTER</p></div>
<p>Die Tonspur lässt sich auch über die Audiotaste ändern, sobald die ersten Klänge des Albums (nicht des Menüs) erklingen. Apropos Menü: Die musikalische Untermalung ist hier viel zu laut. Sobald das Album endet und man ins Menü zurückkehrt, muss man schnell zur Fernbedienung greifen, um die Lautstärke herunterzuregeln.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung: </strong>&#8211; 2,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt keine Extras auf der Blu-ray. Auf der zweiten CD kann das Album instrumental gehört werden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Endsong, Alone</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Für zukünftige Veröffentlichungen von The Cure in Dolby Atmos können die hinteren Kanäle gerne in den Mix einbezogen werden.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Guter Atmos-Mix, allerdings nur in der vertikalen Ausdehnung<br />
+ Instrumentals auf zweiter CD (+0,5%)<br />
+ High-Res (+1%)<br />
</span><span style="font-size: 12px;">&#8211; Menü schlecht konzipiert (-2,5%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 79 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-3-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Doppel-CD + Blu-ray:</em> </span>Diese Ausgabe kostet etwa 25 Euro.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming:</em> </span>Den Dolby Atmos Mix von SONGS OF A LOST WORLD gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören.</p>
<p><em>Stand: 30.11.2024</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.thecure.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von The Cure</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ultravox &#8211; Lament</title>
		<link>https://surroundmixe.de/ultravox-lament/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/ultravox-lament/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:09:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Ultravox]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5344</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; DVD / Blu-ray / Streaming &#124; New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>LAMENT, das siebte Studioalbum von Ultravox, wurde am 6. April 1984 veröffentlicht und markierte den Höhepunkt ihrer kommerziell erfolgreichsten Phase in den frühen 1980er-Jahren. Die Aufnahmen fanden zwischen 1983 und 1984 in den Musicfest Studios in London statt. Das Album wurde von der Band selbst produziert und erschien bei Chrysalis Records. Mit einer Laufzeit von 27 Wochen in den britischen Top 75 und einer Höchstposition auf Platz 8 der Albumcharts war LAMENT ein großer Erfolg. Auch in den deutschen Charts konnte es sich mit Platz 11 behaupten. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/ultravox-lament/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | DVD / Blu-ray / Streaming | New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>LAMENT, das siebte Studioalbum von Ultravox, wurde am 6. April 1984 veröffentlicht und markierte den Höhepunkt ihrer kommerziell erfolgreichsten Phase in den frühen 1980er-Jahren. Die Aufnahmen fanden zwischen 1983 und 1984 in den Musicfest Studios in London statt. Das Album wurde von der Band selbst produziert und erschien bei Chrysalis Records. Mit einer Laufzeit von 27 Wochen in den britischen Top 75 und einer Höchstposition auf Platz 8 der Albumcharts war LAMENT ein großer Erfolg. Auch in den deutschen Charts konnte es sich mit Platz 11 behaupten.</p>
<p>Das Album enthielt einige der bekanntesten Songs der Band, darunter natürlich den Hit <em>Dancing with Tears in My Eyes</em>. Die Single erreichte Platz 3 der britischen Singlecharts und gilt bis heute als einer ihrer größten Erfolge. <em>One Small Day</em> und der titelgebende Track <em>Lament</em> konnten sich ebenfalls in den Charts platzieren und festigten den Status der Band im New Wave- und Synth-Pop-Genre.</p>
<p>LAMENT war zudem das letzte Album, das Ultravox in dieser Besetzung aufnahm, bevor Schlagzeuger Warren Cann die Band verließ und durch Mark Brzezicki ersetzt wurde. Spätere Neuveröffentlichungen, wie die Deluxe Edition 2009 und die Super Deluxe Edition 2024, erweiterten das Album um zusätzliche Tracks. Die diesjährige Deluxe Box enthält zudem einen von Steven Wilson erstellten Surroundmix. Die Aufmachung der Box entspricht dabei den in den letzten Jahren veröffentlichten Deluxe-Boxen der vorangegangenen Alben von Ultravox.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5353 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament.jpg" alt="" width="1200" height="952" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament-300x238.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament-1024x812.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-1-Ultravox-Lament-768x609.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  1 White China – 3:50<br />
2 One Small Day – 4:30<br />
3 Dancing with Tears in My Eyes – 4:39<br />
4 Lament – 4:40<br />
5 Man of Two Worlds – 4.27<br />
6 Heart of The Country – 5:05<br />
7 When The Time Comes – 4:56<br />
8 A Friend I Call Desire – 5:09</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 9 Easterly – 3:49<br />
10 Building – 3:14<br />
11 Love&#8217;s Great Adventure &#8211; 3:12</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 47:56<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>LAMENT zeigt Ultravox auf dem Höhepunkt ihrer musikalischen Entwicklung und dokumentiert zugleich ihre endgültige Hinwendung zu Synth-Pop und elektronischer Musik. Während frühere Alben noch stärker von Punk und New Wave geprägt waren, setzt LAMENT vermehrt auf raffinierte Synthesizerklänge und elektronische Elemente. Diese Kombination führt zu einem polierteren, dem damaligen Zeitgeist entsprechenden modernen Sound.</p>
<p>Mit ihren Songs demonstriert Ultravox eine meisterhafte Beherrschung von Synth-Pop-Ästhetik, die dennoch von Komplexität in den Arrangements und einer größeren Vielfalt an musikalischen Einflüssen geprägt ist. Im Vergleich zu Alben wie <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-vienna/">VIENNA</a> oder <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/">RAGE IN EDEN</a> zeigt LAMENT eine Weiterentwicklung, sowohl in der Produktion als auch in der Komposition, und hebt sich als eines der vielseitigsten Werke der Band ab. Dies zeigt sich auch daran, dass erstmals auch Gastmusiker auf dem Album zu hören sind.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 77 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Warren Cann – drums, electronic percussion, backing vocals<br />
Chris Cross – bass, synthesizer, backing vocals<br />
Billy Currie – keyboards, violin<br />
Midge Ure – guitar, lead vocals</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  Mae McKenna &#8211; Gaelic vocals<br />
Amanda Woods, Jacky Woods, Margaret Roseberry, Robert Woollard &#8211; String quartet<br />
Shirley Roden, Debi Doss &#8211; Backing vocals<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Zum ersten Mal gibt es von einem Album von Ultravox einen Dolby-Atmos-Mix, der im Streaming verfügbar und in kleiner Auflage kurzzeitig im SDE-Shop als limitierte Ausgabe der SDE-Serie auf Blu-ray verkauft wurde. Die Deluxe-Box hat allerdings neben den CDs nur eine DVD, sodass hier das Album lediglich im normalen 5.1-Mix vorliegt. In meiner Rezension werde ich mich fast ausschließlich auf diesen 5.1-Mix konzentrieren, da er die reguläre Veröffentlichung auf einem Tonträger darstellt.</p>
<p>Der Surround-Mix von LAMENT bietet, wie bei Steven Wilson gewohnt, eine überdurchschnittlich gute und diskrete Verteilung der Klänge im Raum. Er ist vergleichbar mit seinen bisherigen Ultravox-Mixen. Wieder sind verschiedenste Synthesizer-Sounds lebhaft im Raum verteilt, und es gibt hin und wieder sogar Bewegungen innerhalb der Klangkulisse, wobei ich das bei der letzten Veröffentlichung, <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/"><em>Q</em><em>UARTET</em></a>, etwas ausgeprägter fand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5354" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament.jpg" alt="Ultravox Lament Super Deluxe Edition Surround Sound" width="1200" height="1106" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament-300x277.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament-1024x944.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-2-Ultravox-Lament-768x708.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Einige Stücke werden von vielfältigen rhythmischen Elementen dominiert, sodass vorne und hinten verschiedene Beats und Rhythmen zu hören sind – echte Highlights der Abmischung. Ich kenne auch den Dolby-Atmos-Mix und kann bestätigen, dass dieser noch imposanter klingt. Wilson hat sich hier nicht nehmen lassen, einige Rhythmen auch in die Höhe zu verlagern, was vor allem im Titelstück und den folgenden <em>Man of Two Worlds</em> und <em>Heart Of The Country</em> sowie dem ersten Bonusstück <em>Easterly</em> besonders auffällt.</p>
<p>Steven Wilson scheut sich zudem nicht, Sounds, die man aufgrund ihrer Frequenzen eher vorne erwartet, nach hinten zu verlagern. Dazu gehören Sequenzer und Bass-Synths. Schon im ersten Stück erklingen diese weit hinten im Raum. Bei <em>When The Time Comes</em> wurde ein Bass-Sound ebenfalls nach hinten verlegt (im Atmos-Mix oben!).</p>
<p>Es gibt nur wenige Momente, die weniger immersiv wirken, was vermutlich daran liegt, dass Wilson bewusst etwas Dramatik in den Mix einbauen wollte. Diese Stellen sind jene, in denen Sounds nach und nach hinten auftauchen, um die vorwiegend vor dem Hörplatz erklingende Musik zu unterstützen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97,5 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos (nur Blu-ray-Ausgabe und Streaming)<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1  (96 kHz / 24 bit)<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Perfekt! Man muss lediglich die Entertaste drücken, um das Album auf der DVD in DTS 5.1 zu hören. Wie dies auf der SDE-Blu-ray ist, kann ich nicht sagen.<span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Die Box besteht aus 7 CDs und einer DVD in schöner hochwertiger Aufmachung mit geprägten Schwarz auf Schwarz Covern. Aus dem Grund habe ich mich auch gegen die SDE-Blu-ray entschieden, die mit Versand wieder deutlich über 40 Euro kosten würde. Mit der Deluxe-Box hält man die Musik wirklich in der Hand&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5355" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament.jpg" alt="Ultravox Lament Super Deluxe Edition Surround Sound" width="1200" height="1177" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament-300x294.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament-1024x1004.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-3-Ultravox-Lament-768x753.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Auf CD 1 ist der Original Mix, CD 2 enthält den Steven Wilson Remix und seine remixten B-Seiten. CDs 3 bis 5 haben zahlreiche Remixe, unter anderem auch von Moby und Blank &amp; Jones, sowie Unmengen andere Raritäten. Die letzten beiden CDs beinhalten schließlich einen Konzert-Mitschnitt von 1984. Auch dieses Mal gibt es keine Musikvideos und sonstiges Bildmaterial auf der DVD. Aber vielleicht sollte man auch damit zufrieden sein. Bei meiner ersten Bestellung fehlten die CDs und die DVDs, stattdessen war der Schuber mit den beiden großformatigen Booklets doppelt drin. Interessanterweise war die Druckqualität des einen schwarzen Booklets deutlich schlechter (ohne Prägung und eher grau als schwarz):</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5356" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament.jpg" alt="" width="1820" height="1920" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament.jpg 1820w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament-284x300.jpg 284w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament-971x1024.jpg 971w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament-768x810.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/10/332-Foto-4-Ultravox-Lament-1456x1536.jpg 1456w" sizes="auto, (max-width: 1820px) 100vw, 1820px" /></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +2,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Lament, When The Time Has Come</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Wieder eine üppige Deluxe-Box und ein sehr guter Surroundmix. Einziger Wermutstropfen: Warum hat man hier nicht statt der DVD einfach eine Blu-ray mit dem Atmos Mix beigefügt?</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Surroundmix<br />
+ Bonusmaterial (+2,5%)<br />
&#8211; nur eine DVD und keine Blu-ray mit dem Atmos-Mix<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 94 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition:</em> </span>Diese Ausgabe erschien im September 2024 und kostet etwa 80 Euro.</p>
<p><em>Stand: 2.11.2024</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.ultravox.org.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Ultravox</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>XTC &#8211; The Big Express</title>
		<link>https://surroundmixe.de/xtc-the-big-express/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/xtc-the-big-express/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 11:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<category><![CDATA[XTC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4252</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 &#124; Blu-ray Disc &#124; Progressive Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Es ist schon etwas her, dass von der britischen Band XTC etwas in der Souround Sound Series veröffentlicht wurde, also den Reissues, die die Alben der Band in neuen von Steven Wilson erstellten Mixen präsentieren. Das war zuletzt ziemlich genau vor vier Jahren der Fall, als die beiden Alben der Dukes Of Stratosphear als PSURROUNDABOUT RIDE veröffentlicht wurden. Das war ein damaliges Nebenprojekt der Band, mit dem sie ihrer Liebe nach psychedelischen Songs der 60er-Jahre Tribut zollen wollten.</p>
<p>Die Idee zu diesem Nebenprojekt dürfte XTC vermutlich bei den Aufnahmen zum Vorgängeralbum THE BIG EXPRESS gekommen sein, welches 1984 veröffentlicht wurde und bereits erste „psychedelische Anzeichen“ besitzt. Das siebte Studioalbum gilt als autobiografisches Konzeptalbum, denn viele Songs wurden von ihrer Heimatstadt Swindon inspiriert, einer Industriestadt im Westen Englands. Swindon ist eine Eisenbahnstadt, hier wurde im 19. Jahrhundert eine große Eisenbahnindustrie aufgebaut, die das Land mit der neuen Transportmöglichkeit vernetzte. Von daher ist es wenig überraschend, dass dieses XTC Album ausgerechnet THE BIG EXPRESS heißt. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/xtc-the-big-express/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1984 | Blu-ray Disc | Progressive Pop<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Es ist schon etwas her, dass von der britischen Band XTC etwas in der Souround Sound Series veröffentlicht wurde, also den Reissues, die die Alben der Band in neuen von Steven Wilson erstellten Mixen präsentieren. Das war zuletzt ziemlich genau vor vier Jahren der Fall, als die beiden Alben der Dukes Of Stratosphear als PSURROUNDABOUT RIDE veröffentlicht wurden. Das war ein damaliges Nebenprojekt der Band, mit dem sie ihrer Liebe nach psychedelischen Songs der 60er-Jahre Tribut zollen wollten.</p>
<p>Die Idee zu diesem Nebenprojekt dürfte XTC vermutlich bei den Aufnahmen zum Vorgängeralbum THE BIG EXPRESS gekommen sein, welches 1984 veröffentlicht wurde und bereits erste „psychedelische Anzeichen“ besitzt. Das siebte Studioalbum gilt als autobiografisches Konzeptalbum, denn viele Songs wurden von ihrer Heimatstadt Swindon inspiriert, einer Industriestadt im Westen Englands. Swindon ist eine Eisenbahnstadt, hier wurde im 19. Jahrhundert eine große Eisenbahnindustrie aufgebaut, die das Land mit der neuen Transportmöglichkeit vernetzte. Von daher ist es wenig überraschend, dass dieses XTC Album ausgerechnet THE BIG EXPRESS heißt.</p>
<p>Den Surroundmix hat einmal mehr Steven Wilson erstellt. Nicht nur das, es ist zum ersten mal in der Geschichte von XTC ein Dolby-Atmos-Mix geworden, der somit prinzipiell auch im Streaming gehört werden könnte. Dort ist es allerdings anscheinend noch nicht zu hören. Aber es gibt dieses Album zum Glück auch wieder als CD mit Blu-ray zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4264 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/10/254-Foto-XTC-Big-Express.jpg" alt="XTC The Big Express Surround Sound Dolby Atmos" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/10/254-Foto-XTC-Big-Express.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/10/254-Foto-XTC-Big-Express-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/10/254-Foto-XTC-Big-Express-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Wake Up &#8211; 4:40<br />
2 All You Pretty Girls &#8211; 3:40<br />
3 Shake You Donkey Up &#8211; 4:19<br />
4 Seagulls Screaming Kiss Her Kiss Her &#8211; 3:50<br />
5 This World Over &#8211; 5:37<br />
6 The Everyday Story of Smalltown &#8211; 3:53<br />
7 I Bought Myself a Liarbird &#8211; 2:49<br />
8 Reign of Blows &#8211; 3:27<br />
9 You&#8217;re the Wish You Are I Had &#8211; 3:17<br />
10 I Remember the Sun &#8211; 3:10<br />
11 Train Running Low on Soul Coal- 5:19<br />
12 Red Brick Dream &#8211; 2:01<br />
13 Washaway &#8211; 3:01<br />
14 Blue Overall &#8211; 4:26</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 53:41</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Der Titel THE BIG EXPRESS hat noch eine zweite Bedeutung und kann sich auch auf die künstlerische Expression beziehen. Und genau dies wird auf dem Album deutlich. XTC arbeiteten hier weitaus mehr mit ungewöhnlichen Sounds. Diverse Synthesizer wurden hinzugezogen, das Mellotron, was in den 80er-Jahren von kaum jemandem mehr eingesetzt wurde, wurde Bestandteil des mehr und mehr psychedelischen Sounds. Außerdem experimentierte XTC mit Drum-Programming, sodass auf einigen Stücken eine Linn Drum zu hören war, was ihnen aber auch einiges an Kritik einbrachte.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Die Melodien und Arrangements erschließen sich nicht sofort. Man braucht einige Anläufe, um sich eine Meinung über das Album zu machen. Ich muss zugeben, dass es bei mir noch nicht gezündet hat. Wie eigentlich immer bei XTC finde ich die ersten Stücke richtig gut, aber irgendwann ab der Mitte habe ich bisher immer mit der Aufmerksamkeit zu kämpfen. Neben den regulären Songs gibt es zudem noch drei Bonus-Stücke, die meiner Meinung nach deutlich abfallen und die eigentlich noch einigermaßen wohlwollende Wertung noch etwas nach unten korrigieren.</p>
<p>Was man aber dem Album lassen muss, es befinden sich teilweise wahnwitzige Arrangements darauf, sodass es eigentlich ziemlich spannend ist, dem Ganzen zu lauschen. Vielleicht ist man einfach nach 20 Minuten völlig überfordert mit dem Gehörten, sodass das Gehirn die weiße Fahne schwenkt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 73 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Andy Partridge – vocals, guitar, Linn Drum, harmonica<br />
Colin Moulding – vocals, bass guitar<br />
Dave Gregory – guitar, Yamaha CP-80 electric grand piano, Mellotron, Prophet-5 and Roland JX-3P synthesizers, E-mu Emulator</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Peter Phipps – drums<br />
Stuart Gordon – violin, viola<br />
Annie Huchrak – female choir voice on <em>Wake Up</em><br />
Steve Saunders – euphonium on <em>Seagulls Screaming Kiss Her, Kiss Her</em></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Diese wahnwitzigen Arrangements spielen natürlich dem Dolby-Atmos-Mix und dem 5.1-Mix völlig in die Karten. Einmal mehr konnte sich Steven Wilson hier so richtig austoben. Der ganze Raum wird hier zur Tonbühne. Im Atmos-Mix wurden zahlreiche echte und synthetische Percussions und auch Teile des Schlagzeugs in die Höhe gelegt, sodass hier die Deckenlautsprecher ordentlich zu tun haben. Auch weitere Gesangsstimmen erklingen immer wieder oben und nicht nur hinten, wie das bei einem guten 5.1-Mix der Fall wäre. Schräge Keyboardsounds und ungewöhnliche Gitarrenriffs machen sich zumeist in der normalen Hörebene breit und zwar vorne, gelegentlich auch hinten und seitlich. Hin und wieder werden diese aber auch von Wilson weiter oben gesetzt.</p>
<p>Eigentlich ist das ein typischer Mix, der nichts anderes als die volle Punktzahl verdient gehabt hätte, denn auch vom Gesamtsound macht das Album eine außerordentlich gute Figur. Im späteren Verlauf des Albums und vor allem bei den Bonussongs finde ich die Verteilung der Instrumente im Raum jedoch insgesamt etwas konservativer. Eine Erklärung hierfür lieferte mir der 5.1-Mix. Denn hier fiel mir auf, dass es weniger die Gitarren und Keyboards sind, die Steven Wilson in die hinteren Kanäle gesetzt hat, sondern zum großen Teil die rhythmischen Elemente der Arrangements. Viele Synthie- und Gitarrenspuren sind dagegen eher in der vorderen Raumhälfte zu hören. Mein persönliches Musikempfinden ist nun so, dass ich bei Musik zunächst auf Melodien achte und erst dann auf den Rhythmus. Daher finde ich es letztendlich erklärbar, dass mir der Mix hier und da etwas weniger räumlich vorkommt, vor allem im 5.1 Mix. In der Dolby-Atmos-Abmischung, bei der die perkussiven Elemente eher von oben zu kommen scheinen, sind diese weitaus auffälliger. Auch wenn ich mittlerweile einiges an Atmos-Mixen gehört habe, ist Musik, die von oben kommt, immer noch ein Erlebnis, bei dem man immer noch etwas genauer hinhört.</p>
<p>Insgesamt ziehe ich bei diesem Album also den Atmos-Mix gegenüber dem herkömmlichen 5.1-Mix vor. Letzterer klingt zwar daraus wie ein typisches Wilson-Spektakel, aber es hätte hier und da durchaus noch etwas räumlicher ausfallen können. Letztendlich ein Meckern auf sehr hohem Niveau.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>96 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Atmos</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS HD Master  5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 96/24 5.1 </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 96/24 2.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Gab es bei den XTC-Reissues früher immer mal etwas Probleme beim Menü, startet hier das Album direkt in Dolby Atmos, wenn man die Enter-Taste drückt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der Blu-ray gibt es noch weiteres zahlreiches Material: Instrumental-Mixe, Outakes, Demo und den Original Stereo-Mix.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung: </strong>+ 1,5%</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Wake Up, Seagulls Screaming Kiss Her Kiss Her</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein Album, welches unbedingt öfter gehört werden muss, um sich Schlüsse darüber ziehen zu müssen. Am besten in Dolby Atmos.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Mix in Dolby Atmos<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Bonusmaterial auf der Blu-ray (+1,5 %)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 92%<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13 size-full alignleft" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>CD / Blu-ray: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe gibt es für ca 25 Euro.<br />
</span></em></span></p>
<p><em>Stand: 03.11.2023</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.ape.uk.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von XTC</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/xtc-the-big-express/">XTC &#8211; The Big Express</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ultravox &#8211; Quartet</title>
		<link>https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2023 12:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Ultravox]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4110</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1982 &#124; DVD &#124; New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Weiter geht es mit den Reissues der Ultravox-Alben aus den 80ern. Nachdem bereits VIENNA und RAGE IN EDEN veröffentlicht wurden, kam nun vor wenigen Wochen leicht verspätet zum 40. Geburtstag das sechste Album mit dem Titel QUARTET in einer Deluxe Edition heraus. Den Surroundmix hat ein weiteres Mal Steven Wilson erstellt. Enthalten ist dieser auf einer DVD, die mit insgesamt sechs CDs der Box beigefügt wurde. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1982 | DVD | New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Weiter geht es mit den Reissues der Ultravox-Alben aus den 80ern. Nachdem bereits VIENNA und RAGE IN EDEN veröffentlicht wurden, kam nun vor wenigen Wochen leicht verspätet zum 40. Geburtstag das sechste Album mit dem Titel QUARTET in einer Deluxe Edition heraus. Den Surroundmix hat ein weiteres Mal Steven Wilson erstellt. Enthalten ist dieser auf einer DVD, die mit insgesamt sechs CDs der Box beigefügt wurde.</p>
<p>QUARTET wurde ursprünglich im Oktober 1982 veröffentlicht. Die Band wollte ihren Sound weiterentwickeln und trennte sich von Conny Plank, der die letzten drei Ultravox-Alben produziert hatte. Der Ersatzmann ist nicht weniger bekannter. Es handelt sich um den langjährigen Produzenten der Beatles, George Martin. Mit ihm versprach man sich, den angestrebten Durchbruch in den USA zu schaffen. Im Gegensatz zu Plank schaute Martin nicht nur auf den Sound und die Klangerzeugung, sondern half der Band auch mit den Arrangements, die immer umfangreicher wurden. Im Studio konnten bis zu fünf 24-Spur-Maschinen synchron verwendet werden, sodass bis zu 120 Spuren zur Verfügung standen. Viele Spuren, die nun im ganzen Raum verteilt werden konnten!</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4115 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-Ultravox-Quartet.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-Ultravox-Quartet.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-Ultravox-Quartet-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-Ultravox-Quartet-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Reap the Wild Wind – 3:49<br />
2 Serenade – 5:05<br />
3 Mine for Life – 4:46<br />
4 Hymn – 5:46<br />
5 Visions in Blue – 4:41<br />
6 When the Scream Subsides – 4:20<br />
7 We Came to Dance – 4:14<br />
8 Cut and Run – 4:19<br />
9 The Song (We Go) – 3:58</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">10 Hosanna (In Excelsis Deo) – 3:23<br />
11 Monument – 3:22<br />
12 Break Your Back – 3:26<br />
13 Overlook – 4:11</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 56:34<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Ultravox verwendete auf QUARTET zum ersten Mal digitale Synthesizer. Kenner werden die Unterschiede bemerken, aber auch alle anderen Hörer werden merken, dass sich der Sound der Band stetig weiterentwickelte, obwohl er immer noch im typischen Klanggewand der frühen 80er-Jahre feststeckt. Im Heimatland wurden insgesamt vier Singles veröffentlicht. Am erfolgreichsten war der Song Hymn, der vor allem in Deutschland ein Hit wurde.</p>
<p>QUARTET bietet eine gute Mischung aus New Wave, Pop und Rock, die mal mehr, mal weniger schnell ins Ohr geht. Weitaus experimenteller geht es bei den B-Seiten zu, die rein instrumental sind und interessante Stimmungen erzeugen. Steven Wilson hat diese vier Bonusstücke ebenfalls in Surround abgemischt, die automatisch im Anschluss des Albums abgespielt werden.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Warren Cann – drums, backing vocals<br />
Chris Cross – bass, synthesizer, backing vocals<br />
Billy Currie – keyboards, violin<br />
Midge Ure – guitar, lead vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Was als Erstes auffällt, ist der absolut beeindruckende Sound. Musik Anfang der 80er-Jahre hatte oft die Eigenschaft, etwas blutleer und kraftlos zu klingen, vor allem dann, wenn Synthesizer die tragende Rolle spielten. Das ist auch bei Ultravox der Fall. QUARTET klingt auch weiterhin in diesem etwas dünnen Sound, andererseits werden aber auch die Tiefen prominent zum Einsatz gebracht. Steven Wilson hat es geschafft, den Soundcharakter beizubehalten, es aber dennoch weitaus kraftvoller klingen zu lassen.</p>
<p>Über die Verteilung der Instrumente im Raum muss man eigentlich keine großen Worte verlieren. Auch QUARTET zeigt wieder, dass Steven Wilson zurecht einer der gefeiertesten Surround-Mischer ist. Zum großen Teil finden wir hier wieder einen sehr diskreten Mix vor, bei dem aus allen Ecken diverse Instrumente und Sounds erklingen. Auch gibt es immer wieder mal Fälle, in denen Sounds hin und her schwirren. Man ist in der Tat etwas enttäuscht, dass es kein Mix in Dolby Atmos ist, denn hier hätte die Zunahme der weiteren Dimension Raumhöhe noch etwas zusätzliches Spektakel garantiert.</p>
<p>Beim regulären Album ist es vor allem das Stück <em>Visions in Blue</em>, welches mir in bleibender Erinnerung geblieben ist. Als echte Highlights entpuppen sich aber die experimentellen vier Bonustracks, bei denen das Spiel mit dem Raum noch einmal eine Schippe zunimmt. In Stereo dürften diese Stücke schnell etwas monoton wirken, in Surround fangen diese an, regelrecht zu atmen und zu leben. Ein Glück, dass Steven Wilson auch diese Stücke remixen konnte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4114 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-2-Ultravox-Quartet.jpg" alt="Ultravox Rage in Eden Deluxe Box" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-2-Ultravox-Quartet.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-2-Ultravox-Quartet-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/07/243-Foto-2-Ultravox-Quartet-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>98,46 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1  (96 kHz / 24 bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Perfekt! Man muss lediglich die Entertaste drücken, um das Album in DTS 5.1 zu hören.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Die Box besteht aus 6 CDs und einer DVD. Auf CD 1 ist der Original Mix, CD 2 enthält den Steven Wilson Remix und seine remixten B-Seiten. Auf CD 3 und 4 gibt es Single Versionen, Extended Versions, Remixe und andere Raritäten. Die letzten beiden CDs beinhalten schließlich einen Konzert-Live-Mitschnitt von 1982. Leider gibt es keine Musikvideos und sonstiges Bildmaterial auf der DVD.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +2,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Visions in Blue, We Came To Dance, Hosanna</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Wieder eine üppige Deluxe-Box und ein sehr guter Surroundmix. Der Preis ist gerade noch zu verschmerzen für ein einziges Album.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Surroundmix, vor allem auch die B-Seiten in Surround<br />
+ Bonusmaterial (+2,5%)<br />
&#8211; Leider nur eine DVD und keine hochauflösende Blu-ray / DVD-Audio<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition:</em> </span>Diese Ausgabe erschien im Juli 2023 und kostet etwa 70 Euro.</p>
<p><em>Stand: 22.08.2023</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.ultravox.org.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Ultravox</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://surroundmixe.de/ultravox-quartet/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Ultravox &#8211; Rage in Eden</title>
		<link>https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2022 12:37:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Synthie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Ultravox]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=3486</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1981 &#124; DVD &#124; New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Zuletzt gab es hier von den Ferien im Paradies zu lesen, nun gibt es die Wut dazu. Das Album RAGE IN EDEN ist das 5. Studioalbum der Band Ultravox, welches 1981 veröffentlicht wurde. Steven Wilson hat dieses Album zum 40. Geburtstag in eine 5.1-Version neu abgemischt, welche nun etwas verspätet erschienen ist. RAGE IN EDEN ist der Nachfolger des überaus erfolgreichen VIENNA aus dem Vorjahr. Auch das gibt es seit einiger Zeit in einem Surroundmix von Steven Wilson. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1981 | DVD | New Wave<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Zuletzt gab es hier von den Ferien im Paradies zu lesen, nun gibt es die Wut dazu. Das Album RAGE IN EDEN ist das 5. Studioalbum der Band Ultravox, welches 1981 veröffentlicht wurde. Steven Wilson hat dieses Album zum 40. Geburtstag in eine 5.1-Version neu abgemischt, welche nun etwas verspätet erschienen ist. RAGE IN EDEN ist der Nachfolger des überaus erfolgreichen VIENNA aus dem Vorjahr. Auch das gibt es seit einiger Zeit in einem Surroundmix von Steven Wilson. <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-vienna/">Mehr dazu hier.</a></p>
<p>Aufgenommen und geschrieben wurde RAGE IN EDEN im damals sehr angesagten Studio von Conny Plank vor den Toren Kölns. Dies wurde prominent auf der Rückseite des Plattencovers mit einem „Köln 1981“ in großen Lettern dokumentiert. Ultravox arbeiteten bereits 1978 auf ihrem dritten Album mit Conny Plank zusammen. Diese Arbeiten machten ihn international bekannt, sodass bald Auftragswünsche von Eurythmics, Gianna Nannini und U2 kamen. U2 lehnte Plank ab, weil er den Sänger nicht ausstehen konnte.</p>
<p>Mit Conny Plank, der gerne ungewöhnliche Wege in der Produktion ging, hoffte man den geeigneten Sound für die neue Platte zu finden. So wurde viel mit Nachhalleffekten und rückwärts abgespielten Bändern experimentiert. Zudem kam die neue Linn Drum zum Einsatz, die erste Drum Machine, die digitale Samples eines akustischen Schlagzeugs abspielen konnte.</p>
<p>RAGE IN EDEN wurde nicht ganz so erfolgreich wie der Vorgänger VIENNA. In Großbritannien kam das Album bis auf Platz 5, in Deutschland kam es gerade auf Platz 48. Das Albumcover wurde ursprünglich von Peter Saville entworfen, der für seine Zusammenarbeit mit New Order bekannt ist. Jedoch durfte dieses Originalcover nur bei der Erstveröffentlichung verwendet werden, spätere Reissues haben ein anderes Cover. Für diese Geburtstagsedition 41 Jahre später konnte wieder das Original Covermotiv verwendet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3495 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-1-Ultravox-Rage-In-Eden.jpg" alt="Ultravox Rage in Eden Deluxe Box" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-1-Ultravox-Rage-In-Eden.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-1-Ultravox-Rage-In-Eden-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-1-Ultravox-Rage-In-Eden-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 The Voice – 6:01<br />
2 We Stand Alone – 5:39<br />
3 Rage in Eden – 4:12<br />
4 I Remember (Death in the Afternoon) – 4:57<br />
5 The Thin Wall – 5:39<br />
6 Stranger Within – 9:56<br />
7 Accent on Youth – 4:47<br />
8 The Ascent – 2:20<br />
9 Your Name (Has Slipped My Mind Again) – 4:29</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">10 I Never Wanted to Begin – 3:34<br />
11 Paths and Angles – 4:24<br />
12 Your Name (Has Slipped My Mind Again) &#8211; Work In Progress – 6:03<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 61:56<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Als sich die Band auf den Weg ins Studio von Conny Plank machte, hatten sie keine neuen Songs im Gepäck. Alles sollte vor Ort geschrieben werden und man wollte die technischen Möglichkeiten und Planks ständiges Bedürfnis, ungewohntes Terrain zu betreten, in den kreativen Prozess mit einfließen lassen. Man merkt den Songs an, dass da eine gewisse Experimentierfreude am Werk war. Bestimmte Stimmungen entstehen eben durch solch ein freies und ungezwungenes Spiel mit der Technik, das lässt sich vorher nicht so komponieren und beschließen.</p>
<p>Dennoch klingt RAGE OF EDEN nicht völlig anders als VIENNA aus dem Jahr zuvor. Es kann klar als direkter Nachfolger identifiziert werden. Die Grundarrangements sind ähnlich. Es gibt viele Synthesizer, die Gitarren sind eher in den Hintergrund gemischt und das Schlagzeug besticht auch nicht durch ein abwechslungsreiches, sondern durch ein groovendes, hypnotisches Spiel. Aber es gibt doch viele Effektshots, so würde ich sie mal bezeichnen. Immer passiert irgendwo was in den Songs, was beim oberflächlichen Hören nicht mal so stark auffällt. Aber wenn man genau hinhört, fragt man sich dann schon, was das da gerade für ein Sound gewesen ist.</p>
<p>Der Gesamtklang aus dem damals üblichen Sound im New Wave und Elektropop und den ungewöhnlichen Klängen und Spielereien, die sich völlig harmonisch in den Bandsound einfügen, machen das Album sehr interessant, wenngleich es stilistisch doch einigermaßen stark gealtert ist.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Warren Cann – drums, electronic percussion, vocals<br />
Chris Cross – bass, synthesizers, vocals<br />
Billy Currie – synthesizers, piano, violin, viola<br />
Midge Ure – lead vocals, guitars, synthesizers </span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Ein Bandsound, der eher synthetisch und elektronisch angelehnt ist und aufpoppende Soundeffekte, die sich über die Gesamtlänge des Albums ziehen, das klingt alles nach einem prädestinierten Album für eine Surroundabmischung. Doch der Surroundmix beginnt mit einer kleinen Enttäuschung. Der erste Song, <em>The Voice</em>, vermutlich das bekannteste Stück der RAGE IN EDEN beginnt relativ verhalten. Bis auf einige Keyboardparts scheint der Song nicht wirklich die vorderen Kanäle verlassen zu wollen. Zudem ist der Klang nicht so, wie man es von Steven Wilson gewohnt ist. Schnell wird klar, es handelt sich hier um einen Upmix. Ein Blick in das große Booklet genügt und man hat Gewissheit. Von zwei Stücken konnten die Masterbänder nicht gefunden werden und somit konnten diese beiden Songs nicht neu abgemischt werden. Das ist zum einen das erwähnte <em>The Voice</em> und zum anderen der vierte Song des Albums <em>I Remember.</em></p>
<p>Steven Wilson hat für diese beiden Stücke vermutlich wieder die Software Penteo genutzt, um diese auf 5.1 hochzumischen. Penteo bewirkt kleine Wunder, diese beiden Songs sind durchaus räumlich und einem ungeübten Hörer oder Hörerin würde das vermutlich gar nicht mal so auffallen. Schon gar nicht, wenn man ein ganzes Album im Upmix hört. Aber wenn sich echter Surround und Upmixe auf einem Album abwechseln, fällt dies schon auf, vor allem eben im Gesamtklang, manchmal weniger in der Räumlichkeit. Und so ist das auch auf RAGE IN EDEN, denn der Rest des Albums ist die hohe Kunst an sehr gutem, transparentem Klang und einer überaus diskreten Verteilung der vielen Sounds im Raum.</p>
<p>Die restlichen Songs klingen im Vergleich zu den beiden Upmixen deutlich räumlicher, luftiger und vom Gesamtklang her auch frischer. In die Rear-Kanäle werden zumeist Keyboards und Synthesizer gelegt, ab und zu auch Gitarren, doch findet man letztere zumeist eher vorne, was auch gut ist, da sie dort besser herauszuhören sind. Sehr oft finden auch Bewegungen im Sound statt, Sequenzer schwirren von einer Seite zur anderen oder von vorne nach hinten, was sich bei elektronischen Klängen schlichtweg anbietet. Das Album bietet auch reichlich an Hintergrundgesang, der ebenfalls druckvoll aus den hinteren Kanälen erschallt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3496 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-2-Ultravox-Rage-In-Eden.jpg" alt="Ultravox Rage in Eden Deluxe Box 5.1" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-2-Ultravox-Rage-In-Eden.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-2-Ultravox-Rage-In-Eden-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/10/209-foto-2-Ultravox-Rage-In-Eden-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Was die Effektshots angeht, da merkt man, dass Steven Wilson wie ein Junge an der Modelleisenbahn seine wahre Freude hatte, diese im Raum zu verteilen, sie zu bewegen, um dem Hörplatz tanzen zu lassen und anschließend in irgendeiner Ecke wieder verschwinden zu lassen. Gerade die atmosphärischen Stücke gewinnen ungemein in der Surroundabmischung.</p>
<p>Eines der vielen Highlights ist da das Titelstück <em>Rage in Eden</em>, welches von den Hall- und Echoeffekten des Gesangs getragen wird. Diese Effekte und zusätzlichen Stimmen werden wie auf einer Theaterbühne im Raum verteilt, dass man das Gefühl hat, eine Aufführung zu sehen. Gegen Ende wird der Song durch einen Frequenzfilter gejagt, sodass er am Ende wie aus einem Transistorradio erklingt, was man ja schon von Pink Floyd kennt. Hier passiert das aber um einiges artifizieller. In der Transformation fliegt das Stück komplett in die Rears und schwebt anschließend gemächlich wieder in die Frontkanäle, um dort auszublenden. Auch der letzte Song <em>Your Name</em> experimentiert stark mit Hall- und Delayeffekten. Dieses Mal sind es einzelne Schlagzeugschläge, die buchstäblich durch den Raum geschickt werden.</p>
<p>Eine kleine Anpassung gegenüber des Originalmixes von 1981 erfährt das Stück <em>Stranger Within</em>. Dieses ist nun fast drei Minuten länger. Man wollte schon damals diese lange Version veröffentlichen, was aber wegen der begrenzten Spielzeit der Platte verworfen werden musste. In diesen zusätzlichen Minuten stellt man fest, dass Ultravox damals im Studio gerne jeden Knopf und Hebel ausprobiert hat.</p>
<p>Neben dem (fast) gesamten Album hat Steven Wilson auch die beiden B-Seiten der Albumsessions in 5.1 abgemischt, die im Anschluss an das Album automatisch abgespielt werden. Zusätzlich zu diesen beiden Stücken gibt es auch noch die sogenannte Work-In-Progress-Version von <em>Your Name</em> in 5.1, die hier und da noch etwas anders klingt wie das Endresultat auf RAGE OF EDEN. Erwähnt werden muss hier die B-Seite <em>I Never Wanted To Begin</em>, die in 5.1 auch sehr gut zum Tragen kommt. Das Stück besteht aus unzähligen Schlagzeugpattern, die in 5.1 aus allen Richtungen auf einen niederprasseln.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1  (96 kHz / 24 bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">PCM Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ausgezeichnet! Man muss lediglich die Entertaste drücken, um das Album in DTS 5.1 zu hören. Das war auf VIENNA noch ganz anders.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Die Box besteht aus 5 CD&#8217;s und einer DVD. Auf CD 1 ist der Original Mix, CD 2 enthält den Steven Wilson Remix (bis auf die beiden Stücke ohne Masterbänder). Dazu gibt es hier und auf der dritten CD noch B-Seiten, Work-In-Progress-Mixe und Frühversionen der Stücke. Auf den letzten beiden CD&#8217;s gibt es schließlich einen Konzertmitschnitt aus dem Hammersmith von 1981. Auf der DVD ist neben dem neuen Steven Wilson Mix auch der Originalmix in Stereo zu finden. Abgerundet wird das Ganze mit zwei Booklets, wobei das eine ein Reprint des Tourprogramms von 1981 ist. Leider gibt es keine Musikvideos und sonstiges Bildmaterial auf der DVD.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +2 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Rage In Eden, Stranger Within, I Never Wanted To Begin</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Üppige Deluxe-Box, sehr guter Surroundmix und ein Preis, der gerade noch nicht so weh tut. Es gibt weitaus teurere Boxen.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Surroundmix, auch B-Seiten in Surround<br />
+ Bonusmaterial (+2%)<br />
&#8211;  Zwei Stücke gibt es nur als Upmix<br />
&#8211; Leider nur eine DVD und keine hochauflösende Blu-ray / DVD-Audio<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 92 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Deluxe Edition:</em> </span>Diese Ausgabe erschien Ende September 2022 und kostet etwa 55-60 Euro.</p>
<p><em>Stand: 15.10.2022</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.ultravox.org.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Ultravox</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/ultravox-rage-in-eden/">Ultravox &#8211; Rage in Eden</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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