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	<title>Miles Davis Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
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	<title>Miles Davis Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>Miles Davis &#8211; Kind Of Blue (Dolby Atmos)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 17:07:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Miles Davis]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1959 &#124; STREAMING &#124; Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Album KIND OF BLUE von Miles Davis gilt als sein Meisterwerk und eines der bedeutendsten Jazzalben aller Zeiten. Es wurde 1959 im Columbia Studio in New York aufgenommen und am 17. August desselben Jahres veröffentlicht. Davis leitete ein Sextett, zu dem Musiker wie John Coltrane, Cannonball Adderley, Bill Evans, Paul Chambers, Jimmy Cobb und gelegentlich Wynton Kelly gehörten. Inspiriert von Evans' Einfluss und seinem Interesse an modaler Musik, experimentierte Miles Davis auf KIND OF BLUE intensiver mit musikalischen Modi. Die Aufnahmen erfolgten mit minimaler Probezeit und spontanen Anweisungen von Davis. Es ist das mit über 5 Millionen verkauften Kopien erfolgreichste Jazz-Album überhaupt.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1959 | STREAMING | Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><strong>Eine Dolby Atmos Streaming Review</strong></p>
<p>Das Album KIND OF BLUE von Miles Davis gilt als sein Meisterwerk und eines der bedeutendsten Jazzalben aller Zeiten. Es wurde 1959 im Columbia Studio in New York aufgenommen und am 17. August desselben Jahres veröffentlicht. Davis leitete ein Sextett, zu dem Musiker wie John Coltrane, Cannonball Adderley, Bill Evans, Paul Chambers, Jimmy Cobb und gelegentlich Wynton Kelly gehörten. Inspiriert von Evans&#8216; Einfluss und seinem Interesse an modaler Musik, experimentierte Miles Davis auf KIND OF BLUE intensiver mit musikalischen Modi. Die Aufnahmen erfolgten mit minimaler Probezeit und spontanen Anweisungen von Davis. Es ist das mit über 5 Millionen verkauften Kopien erfolgreichste Jazz-Album überhaupt.</p>
<p>KIND OF BLUE ist seit einiger Zeit auf Apple Music und vermutlich auch bei Tidal und Amazon in Dolby Atmos verfügbar. Dieser Mix wurde bereits 2019 in den Capitol Studios in Los Angeles erstellt. Ursprünglich wurde die Dolby Atmos-Mischung für Demonstrationszwecke entwickelt. Dabei haben Maurice Patist (Präsident von PMC USA, ein Lautsprecher-Hersteller), der Grammy-preisgekrönte Toningenieur David Rideau und der leitende Ingenieur von Capitol Studios, Steve Genewick, zusammengearbeitet. Diese neu abgemischte Version wurde erstmals 2019 auf einer Messe in München vorgestellt. Die Familie von Miles Davis zeigte sich begeistert und meinte, dass das Album endlich so klingt, wie es immer hätte klingen sollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4665 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/02/xxx-Screenshot-Kind-Of-Blue-Miles-Davis.jpg" alt="Miles Davis Kind Of Blue Dolby Atmos" width="2224" height="671" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/02/xxx-Screenshot-Kind-Of-Blue-Miles-Davis.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/02/xxx-Screenshot-Kind-Of-Blue-Miles-Davis-300x91.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/02/xxx-Screenshot-Kind-Of-Blue-Miles-Davis-1024x309.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/02/xxx-Screenshot-Kind-Of-Blue-Miles-Davis-768x232.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/02/xxx-Screenshot-Kind-Of-Blue-Miles-Davis-1536x463.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/02/xxx-Screenshot-Kind-Of-Blue-Miles-Davis-2048x618.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 So What &#8211; 9:22<br />
2 Freddie Freeloader &#8211; 9:46<br />
3 Blue in Green &#8211; 5:27<br />
4 All Blues &#8211; 11:33<br />
5 Flamenco Sketches &#8211; 9:26</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:34</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></p>
<p>KIND OF BLUE wurde Ende der 50er-Jahre aufgenommen, zu einer Zeit, als es noch üblich war, auf zwei Spuren aufzuzeichnen. Damals kamen die ersten Vierspur-Maschinen auf den Markt. Das Album wurde laut einigen Berichten jedoch auf drei Spuren aufgezeichnet. Natürlich wurde alles live eingespielt. Es gab keine nachträglichen Overdubs. Es ist eher unwahrscheinlich, dass auf den Spuren irgendein Instrument separat zu hören war. Und das macht es schwierig, ein Album diskret abzumischen und Sounds gezielt im Raum zu verteilen.</p>
<p>Um es kurz zu machen, man sollte kein immersives Feuerwerk von diesem Album erwarten. Obwohl kein Lautsprecher still ist, spielt sich die gesamte Musik grundsätzlich vorne ab. Was man hinten und auch oben hört, ist Ambience. Gelegentlich hat man das Gefühl, dass Klavier oder die Soloinstrumente Trompete und Saxophon etwas höher angesiedelt sind oder etwas mehr aus den Seiten kommen. Das war es aber auch schon.</p>
<p>Dennoch klingt das Gesamtergebnis am Ende gar nicht mal so schwach und tatsächlich sehr authentisch. Es erweckt den Eindruck, in einem verrauchten Jazzkeller zu sitzen. Trotz der eher frontlastigen Zweidimensionalität fühlt man, dass die Instrumente gut separiert sind, wenn auch nur vor der Nase. Was den Sound betrifft, kann der Dolby Atmos Mix also durchaus überzeugen. Die Frage bleibt, ob man letztendlich lieber die gute alte Schallplatte auflegt, die vielleicht hier und da etwas knistert, oder den Streaming-komprimierten Dolby Atmos Mix vorzieht. Im Grunde ist der Unterschied zu Stereo nicht so groß, denn KIND OF BLUE gilt auch hier als Meilenstein der frühen Stereo-Veröffentlichungen.</p>
<p>Es gibt von KIND OF BLUE übrigens auch einen 5.1 Mix (vor 20 Jahren auf SACD veröffentlicht), der aber, was die Räumlichkeit angeht, ebenfalls kaum anders klingt und eher als 3.0 Mix bezeichnet werden kann.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Flamenco Sketches</p>
<hr />
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Sehr guter Klang, aber nicht wirklich immersiv.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>WERTUNG DOLBY ATMOS MIX: 53 %<br />
</strong></h2>
<h2><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-2.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-19 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-2.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-2.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-2-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></a></h2>
<h6></h6>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Streaming: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Den Dolby Atmos Mix von KIND OF BLUE gibt es bei entsprechendem Abo bei Apple Music und wahrscheinlich auch bei Amazon und Tidal zu hören.</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 28.10.2024</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.milesdavis.com/">Webseite von Miles Davis</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Miles Davis &#8211; Bitches Brew</title>
		<link>https://surroundmixe.de/miles-davis-bitches-brew/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/miles-davis-bitches-brew/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 17:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Miles Davis]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1970 &#124; SACD &#124; Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Im Jahr 1970 veröffentlichte Miles Davis sein Doppelalbum BITCHES BREW. Im Jazz gilt dieses Album als Meilenstein und als Wegbereiter des Fusion Jazz und des Jazz Rock. Es ist aber nicht das erste Album, welches Jazz und Rock miteinander verknüpfte. Bereits im Jahr zuvor veröffentlichte Davis mit IN A SILENT WAY ein Fusion-Album. In den späten 60er-Jahren merkte der Jazztrompeter, dass Rock mächtiger wurde und Jazz immer mehr in die Nische gedrängt wurde, in der er heute noch zu finden ist. Ebenfalls im Jahr 1969 veröffentlichte Tony Williams ein Fusion-Album und auch Frank Zappa experimentierte im selben Jahr auf HOT RATS mit Jazz und Rock. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/miles-davis-bitches-brew/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1970 | SACD | Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Im Jahr 1970 veröffentlichte Miles Davis sein Doppelalbum BITCHES BREW. Im Jazz gilt dieses Album als Meilenstein und als Wegbereiter des Fusion Jazz und des Jazz Rock. Es ist aber nicht das erste Album, welches Jazz und Rock miteinander verknüpfte. Bereits im Jahr zuvor veröffentlichte Davis mit IN A SILENT WAY ein Fusion-Album. In den späten 60er-Jahren merkte der Jazztrompeter, dass Rock mächtiger wurde und Jazz immer mehr in die Nische gedrängt wurde, in der er heute noch zu finden ist. Ebenfalls im Jahr 1969 veröffentlichte Tony Williams ein Fusion-Album und auch Frank Zappa experimentierte im selben Jahr auf HOT RATS mit Jazz und Rock.</p>
<p>BITCHES BREW wurde überaus erfolgreich und vervielfachte auf einen Schlag die Verkäufe von Miles Davis im Vergleich zu seinen zuvor veröffentlichten Alben. Im Jahr darauf erhielt er dafür einen Grammy und das Album erschien dann auch in einer Quadrophonie-Fassung.</p>
<p>2018 wurde dieser Quad-Mix schließlich auf SACD wiederveröffentlicht. Allerdings nur in Japan. Die Doppel-SACD gibt es als Import auch hierzulande zu kaufen, die Kosten sind aber exorbitant hoch. Es kostet um die 90 bis 100 Euro. Viel zu viel! Wenn da nicht meine Nichte wäre, die in diesem Jahr nach Japan flog. Ich bat sie, danach Ausschau zu halten. In Tokio gibt es mit Tower Records ein riesiges Plattengeschäft. Man muss nach der SACD separat fragen, denn in den Regalen findet man sie nicht. Aber es lohnt! BITCHES BREW kostet dort 5500 Yen, was umgerechnet um die 35 Euro ist. Übrigens gibt es auch IN A SILENT WAY als SACD in Quad. Dieses war aber leider nicht vorrätig.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4214 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-1-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg" alt="Miles Davis - Bitches Brew SACD Quadrophonie" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-1-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-1-Miles-Davis-Bitches-Brew-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-1-Miles-Davis-Bitches-Brew-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Pharaoh’s Dance &#8211; 19:58<br />
2 Bitches Brew &#8211; 27:00<br />
3 Spanish Key &#8211; 17:27<br />
4 John McLaughlin &#8211; 4:24<br />
5 Miles Runs The Voodoo Down &#8211; 14:02<br />
6 Sanctuary &#8211; 10:54</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 94:11</span><span style="color: #800000;"><br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Miles Davis führte seine Musiker im Studio wie ein Dirigent an. Statt dass großer Wert auf Solodarbietungen genommen wurde, wie das im Jazz bisher üblich war, sollten alle Instrumente wie ein Orchester fungieren und auf diese Weise einen Gesamtsound abliefern. Der Titel des Albums kommt daher nicht von ungefähr, denn das Ganze sollte wie ein Gebräu klingen.</p>
<p>Gelegentlich gab Davis einige Melodiepassagen vor, aber zum großen Teil ist BITCHES BREW eine kollektive Improvisation. Dementsprechend ist das Album melodisch abstrakt ausgefallen. Es ist die Rhythmik, die das Ganze zusammenhält. Der Beat ist durchgängig typisch Rock, sodass trotz fehlender Melodien durchaus eine gewisse Gleichförmigkeit heraushörbar wird, die das Ganze anhörbar macht.</p>
<p>Die Besetzung, die Miles Davis auf dem Album zur Verfügung steht, ist ebenso interessant. An der Gitarre ist John McLaughlin, Wayne Shorter spielt Saxophon, Joe Zawinul, Chick Corea und Larry Young spielen E-Piano. Die Tastenmänner sind dabei alle fast durchgängig zu hören. Auch beim Schlagzeug sind in der Regel zwei Schlagzeuger und mindestens ein Percussionist zu hören. Hier sind unter anderem Jack DeJohnette und Lenny White an Bord. Viele der Mitmusiker blieben dieser neuen Musikrichtung treu. Zawinul und Shorter gründeten Weather Report, McLaughlin das Mahavishnu Orchestra.</p>
<p>Es ist definitiv kein Album, welches man oft hören wird. Mit der Bewertung tue ich mich da etwas schwer. Einerseits gibt es unzählige Alben, die man lieber auflegt. Andererseits kann man BITCHES BREW den immensen Einfluss auf die Jazzwelt nicht absprechen. Es gibt nicht viele Alben, die ähnlich einflussreich waren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 80 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Miles Davis – trumpet<br />
Wayne Shorter – soprano saxophone<br />
Bennie Maupin – bass clarinet<br />
Joe Zawinul – electric piano<br />
Larry Young – electric piano<br />
Chick Corea – electric piano<br />
John McLaughlin – electric guitar<br />
Dave Holland – bass, electric bass<br />
Harvey Brooks – electric bass<br />
Lenny White – drum set<br />
Jack DeJohnette – drum set<br />
Don Alias – congas, drum set<br />
Juma Santos – shaker, congas</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Die Instrumente sind im QUAD-Mix überall in Raum verteilt und das so, dass sie über das gesamte Album so gut wie nicht mehr ihren Platz ändern. Auf diese Weise hat man den Eindruck, dass man mittendrin in der Aufnahmesession ist bzw. einer Live-Performance lauscht. Hinten rechts kann man immer die Gitarre von John McLaughlin hören. Ebenfalls nimmt man dort das erste E-Piano war. In den Album-Credits werden die E-Pianos wie folgt angegeben:</p>
<p>Chick Corea: Electric Piano (right)<br />
Larry Young: Electric Piano (center)<br />
Joe Zawinul: Electric Piano (links)</p>
<p>Bei der Positionierung dürfte es sich hierbei um die Stereofassung handeln, denn die ist schließlich etwas früher veröffentlicht worden. Man kann aber davon ausgehen, dass man im späteren Quad-Mix nicht alles vertauscht hat (ich habe es nicht mit dem Stereo-Layer verglichen) und aus dem rechten Rear-Kanal dementsprechend ebenfalls Chick Corea zu hören ist. Aus dem linken hinteren Lautsprecher hört man Joe Zawinul. Larry Young wurde dagegen wohl in die Frontlautsprecher gelegt.</p>
<p>Außerdem hört man hinten links in den meisten Stücken das erste von zwei Schlagzeugen. Hier ist es Lenny White. Außerdem gibt es hier immer reichlich Percussions zu hören. Auch der E-Bass wurde hier positioniert. Man merkt also allein an der Dichtheit der Instrumente, die aus den Rear-Kanälen erklingen, dass man es hier mit einem sehr diskreten Mix zu tun hat. In den 70er-Jahren wurden alle Lautsprecher oftmals gleich behandelt.</p>
<p>Vorne gibt es dann zumeist die geblasenen Instrumente zu hören: Trompete, Saxophon und Bassklarinette. Der Kontrabass unterstützt hier zudem das zweite Schlagzeug, welches vorne rechts zu hören ist und von Jack DeJohnette gespielt wird. Es gibt also ein Schlagzeug vorne rechts und ein anderes hinten links. Mir persönlich ist das etwas zu sehr auseinandergezogen, ich bin eher Fan von Drumsets, die vor mir aufgebaut sind. Man gewöhnt sich aber recht schnell an diese etwas ungewöhnliche Verteilung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4215" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-2-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg" alt="Miles Davis - Bitches Brew SACD Quadrophonie" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-2-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-2-Miles-Davis-Bitches-Brew-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-2-Miles-Davis-Bitches-Brew-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Die Trompete von Miles Davis ist zumeist vorne zu hören. Aber sie ist auch sehr präsent und weiter in den Raum geschoben. Oft gibt es sie mit zusätzlichen Hall-, Echo- und Delayeffekten zu hören, die dann wiederum eher hinten ausklingen, was sehr interessant klingt. Es gibt aber auch Momente, wo die Trompete eher hinten oder seitlich zu hören ist. Man hat so das Gefühl, dass Miles Davis durch den Raum spaziert, um so stärker mit den Mitmusikern, die ja im Raum verteilt sind, interagieren zu können.</p>
<p>Kleine Abstriche muss ich bei dem kürzesten Stück machen, welches nach dem Gitarristen John McLaughlin benannt wurde und bei dem eben die Gitarre die tragende Rolle spielt. Leider wird das Gitarrensolo wild im Kreis durch das Zimmer geschickt und erklingt immer irgendwo anders im Raum. Mir ist das viel zu effekthascherisch.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>96 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 4.0</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">SACD DSD 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">CD Audio</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD lässt sich (sofern man dieses in den Playerenstellungen eingestellt hat) automatisch mit dem Quad-Mix starten.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Die Verpackung ist toll! Etwa halbgroßes LP-Format mit großem Booklet, welches auch Nichtjapaner lesen können. Es gibt aber auch die entsprechende Übersetzung für einheimische Käufer und (vermutlich) alte japanische Broschüren, die Quadrophonie erklären. Die SACDs befinden sich in speziellen Hüllen, die beim Auspacken den Eindruck erwecken, es würde sich um Miniatur-LPs handeln und die beim Wiedereinpacken nerven.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4216" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-3-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg" alt="Miles Davis - Bitches Brew SACD Quadrophonie" width="1000" height="784" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-3-Miles-Davis-Bitches-Brew.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-3-Miles-Davis-Bitches-Brew-300x235.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/09/254-Foto-3-Miles-Davis-Bitches-Brew-768x602.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Miles Runs The Voodoo Down</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Diese SACD ist jede Japan-Reise wert!</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Quad-Mix<br />
+ ein echtes Meilenstein-Album<br />
+ </span><span style="font-size: 12px;">High Resolution (+ 1%)<br />
+ Album lässt sich ohne TV-Hilfsmittel starten<br />
&#8211; Als Japan-Import teuer<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die SACD ist 2018 in Japan erschienen und dort relativ günstig für umgerechnet etwa 35 Euro zu bekommen. Auch als Import hierzulande erhältlich, allerdings dann meistens für um die 90-100 Euro</span><br />
</em></span></p>
<p><em>Stand: 15.11.2023</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="https://www.milesdavis.com/">Webseite von Miles Davis</a></p>
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