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	<title>DVD Audio Archive | surroundmixe.de</title>
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	<description>Stereo ist nicht genug...   &#124;     Musik in Dolby Atmos und Surround Sound</description>
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	<title>DVD Audio Archive | surroundmixe.de</title>
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	<item>
		<title>Björk &#8211; Medúlla</title>
		<link>https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Art Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Björk]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 &#124; SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) &#124; Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Björk &#8211; Medúlla</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2004 | SACD / DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) | Avantgarde Pop</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">5.1-Mix</a>  |  <a href="#atmos">Dolby Atmos</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Die ersten vier Studioalben von Björk waren recht erfolgreich und gingen richtig gut ins Ohr. Es war schon etwas eigenwillige elektronische Musik der kleinen Isländerin, die aber zum Großteil tolle Melodien enthielt und auch immer wieder mal im Radio oder auf den Musikvideo-TV-Stationen gespielt wurden.</p>
<p>2004 veröffentlichte Björk mit MEDÚLLA ihr fünftes Album, mit dem sie eine weitaus avantgardistischere Richtung einschlug. Diese hat sie bis heute beibehalten. Musikalisch erschließt sich einem dabei kaum etwas beim ersten oder generell oberflächlichen Hördurchgang. Beim Hören von Björks Musik wird man regelrecht gefordert und zum Teil auch vor den Kopf gestoßen. Trotzdem gelingt es ihr, sich mit jedem neuen Album quasi neu zu erfinden und andererseits doch typisch nach Björk zu klingen.</p>
<p>MEDÚLLA unterscheidet sich von den vorangegangenen Alben dadurch, dass Björk den Fokus nahezu vollständig auf die menschliche Stimme als Klangquelle legt. Nach dem stark elektronisch geprägten und verträumten <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a> suchte sie bewusst nach einem Gegenentwurf und entwickelte die Idee, ein Album zu erschaffen, das fast ausschließlich aus vokalen Elementen besteht. Statt klassischer Instrumentierung kommen Beatboxing, Chöre, Kehlgesang und vielschichtige Gesangsspuren zum Einsatz, die wie Instrumente arrangiert und geschichtet werden.</p>
<p>Für die Umsetzung arbeitete sie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Vokalisten zusammen, darunter Mike Patton, Rahzel oder Tanya Tagaq. Die Aufnahmen entstanden über mehrere Jahre hinweg an verschiedenen Orten und nicht in einem klassischen, abgeschlossenen Studioprozess. Dadurch wirkt das Album weniger wie ein homogen produziertes Werk, sondern eher wie ein Mosaik aus unterschiedlichsten vokalen Ansätzen, die sich um Björks kompositorischen Kern gruppieren.</p>
<p>Seit letztem Jahr sind im Streaming alle Studioalben von Björk in Dolby Atmos aufgetaucht. Bereits vor 20 Jahren wurden alle bisher erschienenen Alben in Surround abgemischt und als „Surrounded“ veröffentlicht. Ich habe bereits etliche davon rezensiert. Auch MEDÚLLA ist damals als SACD und auch als DVD-Audio erschienen. Aus diesem Grund will ich in dieser Rezension sowohl auf den alten 5.1-Mix als auch auf die neue Dolby-Atmos-Abmischung eingehen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6815 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="872" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-300x218.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-1024x744.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-1-Bjoerk-Medulla-768x558.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  </span><span style="color: #800000;">1 Pleasure Is All Mine – 3:26<br />
2 Show Me Forgiveness – 1:23<br />
3 Where Is the Line – 4:41<br />
4 Vökuró – 3:14<br />
5 Öll Birtan – 1:52<br />
6 Who Is It – 3:57<br />
7 Submarine – 3:13<br />
8 Desired Constellation – 4:55<br />
9 Oceania – 3:24<br />
10 Sonnets / Unrealities XI – 1:59<br />
11 Ancestors – 4:08<br />
12 Mouth’s Cradle – 3:59<br />
13 Miðvikudags – 1:24<br />
14 Triumph of a Heart – 4:04</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 45:56</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Stilistisch bewegt sich MEDÚLLA weitgehend im Grenzbereich zwischen Pop, Avantgarde und experimenteller Vokalmusik. Klassische Songstrukturen sind zwar noch erkennbar, werden aber häufig durch ungewöhnliche Klangflächen, rhythmische Vokalpattern und abrupte Wechsel aufgebrochen. Viele Stücke wirken weniger wie traditionelle Songs, sondern eher wie klangliche Studien, in denen Stimmen unterschiedliche Funktionen übernehmen – mal als Rhythmusinstrument, mal als harmonisches Fundament oder als geräuschhafte Textur. Gerade diese konsequente Reduktion auf die Stimme sorgt dafür, dass vertraute Hörgewohnheiten kaum greifen.</p>
<p>Auffällig ist zudem die enorme Bandbreite an vokalen Ausdrucksformen. Von klaren, fast schon hymnischen Passagen bis hin zu archaisch wirkendem Kehlgesang oder abstrakten Lautfolgen deckt das Album ein breites Spektrum ab. Dabei entstehen dichte, teils körperlich wirkende Klangräume, die weniger auf eingängige Melodien als auf Atmosphäre und Struktur setzen. Gleichzeitig blitzen immer wieder zugänglichere Momente auf, die als Ankerpunkte dienen und das Album trotz seiner Sperrigkeit zusammenhalten.</p>
<p>Gerade diese ungewöhnlichen Arrangements machen MEDÚLLA für eine Abmischung in Surround bzw. Dolby Atmos spannend. Tatsächlich habe ich mir das Album in Stereo nur wenige Male angehört und es dann schnell wieder beiseitegelegt. Erst als ich mir einige Jahre später die SACD gekauft habe (eher aus Sammelleidenschaft, da sie recht günstig war, als aus echtem Hörinteresse) habe ich das Album zunehmend zu schätzen gelernt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 76 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Björk – lead vocals, arrangement, programming, choir arrangement, bass line, bass synth, piano<br />
Tagaq – Inuit throat singing<br />
Mike Patton – vocals<br />
Robert Wyatt – vocals<br />
Rahzel – beatboxing<br />
Shlomo – beatboxing<br />
Dokaka – beatboxing<br />
Gregory Purnhagen – human trombone<br />
The Icelandic Choir – choral vocals<br />
The London Choir – choral vocals<br />
Nico Muhly – piano<br />
Mark Bell – bass synthesizer, programming<br />
Peter Van Hooke – gong<br />
Little Miss Spectra – programming<br />
Matmos – programming<br />
Olivier Alary – programming<br />
Valgeir Sigurdsson – programming</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="Mix"></a>Der 5.1-Surroundmix auf SACD (und DVD-Audio):</strong></h2>
<p>Auf dem Album werden etwa 90 % aller hörbaren Sounds durch Stimme und Mund erzeugt, während der restliche Anteil – vorwiegend Elektronik und Synthesizer – bei rund 10 % liegt. Die Grenzen sind dabei jedoch teilweise fließend, da auch Stimmen gelegentlich verfremdet werden und dann verzerrt oder nicht mehr eindeutig menschlich klingen. Als Beispiel wäre hier der flirrende Synthie-Sound in <em>Desired Constellation</em> genannt. Es ist eine bis zur Unkenntlichkeit verfremdete Gesangspassage Björks aus dem Song <em>Hidden Place</em> des vorangegangenen Albums <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">VESPERTINE</a>.</p>
<p>Im Surround-Mix lassen sich die zahlreichen Stimmen sehr gut unterscheiden, da sie äußerst raumfüllend verteilt sind. Egal ob Beatboxing, Kehlgesang, die unterschiedlichen stimmlichen Klangfarben, die Björk ohnehin beherrscht, oder die Chöre – alles ist klar separiert und diskret im Raum platziert.</p>
<p>Auffällig ist, dass Björks Leadgesang nur selten klassisch in der Front zu finden ist. Das war zwar auch auf anderen Surround-Veröffentlichungen von ihr häufig der Fall, doch auf MEDÚLLA wird dieser Ansatz noch konsequenter umgesetzt. In vielen Stücken ist ihre Stimme teilweise weit im Raum nach hinten verlagert, sodass mitunter der Eindruck entsteht, sie befinde sich direkt hinter dem Hörplatz oder sogar „im Kopf“ des Hörers – ein ungewöhnlicher, aber sehr interessanter Effekt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6812" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla 5.1 SACD" width="1200" height="515" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-300x129.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-1024x439.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Foto-2-Bjoerk-Medulla-768x330.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Auch die Chöre sind meist seitlich und im hinteren Bereich aufgebaut, während die Human Beatbox je nach Stück sowohl vorne als auch hinten positioniert wird. Soundeffekte, ob vokal erzeugt oder synthetisch, bewegen sich teilweise frei durch den Raum. Tatsächlich entsteht dabei gelegentlich der Eindruck, man würde das Album bereits in Atmos hören, da die Abmischung stellenweise erstaunlich modern und dreidimensional wirkt.</p>
<p>Durch die häufige Platzierung des Leadgesangs im hinteren Bereich kann es stellenweise so wirken, als leide die Balance etwas darunter, da sich vieles im Rear-Bereich konzentriert, während die Front vergleichsweise zurückhaltend genutzt wird. Insgesamt fällt das jedoch nur selten negativ ins Gewicht.</p>
<p>Einige Stücke sind deutlich reduzierter arrangiert und wirken entsprechend weniger spektakulär. <em>Desired Constellation</em> ist ein gutes Beispiel dafür. Gerade hier zeigt sich, wie wirkungsvoll auch minimalistische Arrangements im Surround funktionieren, die räumliche Verteilung ist auch hier sehr gelungen. Für mich zählt der Track zu den Highlights des Mixes, ebenso wie das abschließende Stück, bei dem noch einmal das gesamte Spektrum vokaler Möglichkeiten ausgeschöpft wird und das trotz des A-cappella-Ansatzes erstaunlich poppig und tanzbar wirkt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Desired Constellation, Triumph of a Heart</p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate auf der SACD und DVD-Audio: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DSD 5.1 (SACD)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS  5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1 (DVD-Audio)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die SACD beginnt automatisch mit dem 5.1-Mix (sofern dies in den Einstellungen des Players entsprechend aktiviert wurde). Wie es sich auf der DVD-Audio verhällt, weiß ich nicht.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Es gibt kein Bonusmaterial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Bewertung SACD Ausgabe:</strong></p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Sound und räumlicher Mix.<br />
+ High Resolution (+1 %)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #333399; font-size: 14pt;">GESAMTWERTUNG SACD: 92 %</span></strong></p>
<h2><img decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6813 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg" alt="Björk Medulla Dolby Atmos" width="2224" height="679" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1024x313.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-768x234.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-1536x469.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2026/04/439-Screenshot-Bjoerk-Medulla-2048x625.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><br />
<span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="atmos"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></h2>
<p>Der 5.1-Mix ist bereits sehr referenzwürdig, der Dolby-Atmos-Mix legt jedoch erwartungsgemäß noch eine deutliche Schippe drauf. Das liegt vor allem an zwei Aspekten. Zum einen an der Einbeziehung der Höhenkanäle. Vor allem verschiedene Chöre, Männer- wie Frauenstimmen, werden breit über den Raum hinweg in den oberen Ebenen verteilt und wirken dabei wie schwebende Klangwolken. Gleichzeitig bleiben sie hervorragend separiert und verlieren sich nicht in einem diffusen Gesamtklang.</p>
<p>Zum anderen wurde Björks Leadgesang deutlich stärker in die Front gezogen. Besonders in den späteren Stücken ist er zudem leicht erhöht positioniert. Das sorgt insgesamt für mehr Klarheit und Präzision. Während im 5.1-Mix der Gesang teilweise sehr weit in den Raum verlagert wurde, was zwar für Immersion sorgte, aber auf Kosten der Ortbarkeit ging, wirkt die Atmos-Abmischung hier deutlich ausgewogener. Dadurch treten die übrigen Stimmen, das Beatboxing und auch die sporadischen elektronischen Elemente noch klarer hervor und gewinnen zusätzlich an Plastizität.</p>
<p>Es ist fast müßig zu erwähnen, dass die Vielzahl an Stimmen, Gesängen sowie menschlichen und verfremdeten Lauten im gesamten Raum verteilt ist und sich bei jedem Hördurchgang neue Details entdecken lassen. Gerade diese permanente Bewegung und Staffelung im Raum macht einen großen Reiz dieser Abmischung aus.</p>
<p>Der Mix bewegt sich damit auf sehr hohem Niveau und kann durchaus als Vorzeigeproduktion gelten, die das Potenzial von Dolby Atmos eindrucksvoll demonstriert. Eigentlich wäre die volle Punktzahl gerechtfertigt, wäre da nicht ein kurzer Moment, der das Gesamtbild minimal trübt. Im zweiten Stück, das im Wesentlichen nur aus Björks Solostimme und etwas Hall besteht, fehlt naturgemäß die räumliche Opulenz. Es wirkt daher fast ein wenig ungerecht, dass ausgerechnet diese reduzierte Passage die Gesamtwertung leicht nach unten zieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399; font-size: 14pt;"><strong>Wertung Dolby Atmos Mix: 99 %</strong></span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp in Dolby Atmos:</strong></p>
<p>Vekuró, Ancestors</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Beide Mixe sind Referenzwürdig, der Atmos Mix noch mehr!</p>
<h6></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD:</em> </span>Die SACD ist immer noch recht günstig für ca. 15 Euro zu bekommen. z.B. bei JPC. EAN: 5016958061029</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio:</em> </span>Auch die DVD-Audio lässt sich noch für einen ähnlichen Preis erwerben. EAN: 5016958061203</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>STREAMING:</em> </span>Alle Alben von Björk gibt es seit 2025 in Dolby Atmos zu hören. Verfügbar bei Apple Music, Amazon Music und Tidal.</p>
<p><em>Stand: 26.04.2026</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.bjork.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Björk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-medulla/">Björk &#8211; Medúlla</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Talking Heads &#8211; Talking Heads: 77</title>
		<link>https://surroundmixe.de/talking-heads-talking-heads-77/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/talking-heads-talking-heads-77/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 15:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Talking Heads]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5770</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 &#124; DVD-Audio (5.1) / Streaming / Blu-ray (Dolby Atmos) &#124; New Wave</span></span></h5>
<hr />
<p>Mit TALKING HEADS: 77 legten die Talking Heads den Grundstein für eine Karriere, die sie zu einer der einflussreichsten Bands der New-Wave-Ära machen sollte. Das Album erschien im September 1977 und vereinte die fiebrige Energie des Punk mit einer klaren, fast minimalistischen Struktur, die bereits den intellektuellen Ansatz der Band erahnen ließ. Besonders <em><i>Psycho Killer</i></em> sollte sich als zeitloser Klassiker etablieren, doch auch die übrigen Stücke zeigten eine Band, die ihren ganz eigenen Weg abseits der gängigen Punk-Klischees verfolgte.</p>
<p>Die Entstehungsgeschichte des Albums ist eng mit der frühen Entwicklung der Band verknüpft. Nachdem sich David Byrne, Chris Frantz und Tina Weymouth an der Rhode Island School of Design kennengelernt hatten, zog es sie nach New York, wo sie Teil der aufstrebenden CBGB-Szene wurden. Da sich kein geeigneter Bassist fand, übernahm Weymouth diesen Part – eine Entscheidung, die den Sound der Band entscheidend mitprägte. Mit der Verpflichtung von Jerry Harrison Anfang 1977 war das Line-up schließlich komplett.<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/talking-heads-talking-heads-77/">Talking Heads &#8211; Talking Heads: 77</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1977 | DVD-Audio (5.1) / Streaming / Blu-ray (Dolby Atmos) | New Wave</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">5.1-Mix</a>  |  <a href="#atmos">Dolby Atmos</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Mit TALKING HEADS: 77 legten die Talking Heads den Grundstein für eine Karriere, die sie zu einer der einflussreichsten Bands der New-Wave-Ära machen sollte. Das Album erschien im September 1977 und vereinte die fiebrige Energie des Punk mit einer klaren, fast minimalistischen Struktur, die bereits den intellektuellen Ansatz der Band erahnen ließ. Besonders <em><i>Psycho Killer</i></em> sollte sich als zeitloser Klassiker etablieren, doch auch die übrigen Stücke zeigten eine Band, die ihren ganz eigenen Weg abseits der gängigen Punk-Klischees verfolgte.</p>
<p>Die Entstehungsgeschichte des Albums ist eng mit der frühen Entwicklung der Band verknüpft. Nachdem sich David Byrne, Chris Frantz und Tina Weymouth an der Rhode Island School of Design kennengelernt hatten, zog es sie nach New York, wo sie Teil der aufstrebenden CBGB-Szene wurden. Da sich kein geeigneter Bassist fand, übernahm Weymouth diesen Part – eine Entscheidung, die den Sound der Band entscheidend mitprägte. Mit der Verpflichtung von Jerry Harrison Anfang 1977 war das Line-up schließlich komplett.</p>
<p>Die Aufnahmen zu TALKING HEADS: 77 fanden über einen längeren Zeitraum statt und liefen intern unter dem Arbeitstitel <em>Melody Attack</em>. Dieser Name, inspiriert von einer japanischen Spielshow, deutet bereits an, worum es der Band ging: eine Mischung aus strukturierten, oft fast artifiziellen Melodien und einer rhythmischen Präzision, die sich von vielen Zeitgenossen abhob. Statt auf rohe Aggression setzten die Talking Heads auf ein klares Klangbild, das ihre nervöse, oft leicht verspielte Ästhetik unterstrich.</p>
<p>Rückblickend zeigt sich das Album als entscheidender Startpunkt für eine Band, die sich in den kommenden Jahren radikal weiterentwickeln sollte. Noch ohne die experimentellen Klangwelten, die spätere Werke mit Brian Eno prägen sollten, bietet TALKING HEADS: 77 einen faszinierenden Einblick in die Ursprünge der Band. Es ist das Werk einer Gruppe, die zwar aus der Punk-Szene hervorging, sich aber nie auf deren Konventionen beschränken ließ.</p>
<p>Die Alben der Talking Heads wurden vor knapp 20 Jahren bereits in 5.1 abgemischt und im DVD-Audio-Format (Foto) veröffentlicht. Seit einiger Zeit gibt es die Band auch im Streaming in Dolby Atmos zu hören. Vom Erstlingswerk erschien kürzlich eine Sonderausgabe, die auf Blu-ray den Dolby Atmos Mix enthält. Enthalten ist dort auch ein 5.1-Mix. Ich vermute, dass es sich dabei um den alten 5.1-Mix handelt und nicht um einen Downmix aus den Atmos-Spuren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5827 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1.jpg" alt="Talking Heads 77 5.1-Surroundmix DVD-Audio" width="1200" height="760" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1-300x190.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1-1024x649.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-1-768x486.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  1 Uh-Oh, Love Comes to Town &#8211; 2:48<br />
2 New Feeling &#8211; 3:09<br />
3 Tentative Decisions &#8211; 3:04<br />
4 Happy Day &#8211; 3:55<br />
5 Who Is It? &#8211; 1:41<br />
6 No Compassion &#8211; 4:47<br />
7 The Book I Read &#8211; 4:06<br />
8 Don&#8217;t Worry About the Government &#8211; 3:00<br />
9 First Week/Last Week&#8230; Carefree &#8211; 3:19<br />
10 Psycho Killer &#8211; 4:19<br />
11 Pulled Up &#8211; 4:29 </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 38:37</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch bewegt sich TALKING HEADS: 77 zwischen New Wave, Art-Punk und minimalistischen Strukturen. Die Band kombiniert die rohe Energie des Punk mit einem fast analytischen Ansatz, der sich vor allem in den ineinandergreifenden Gitarrenlinien von David Byrne und Jerry Harrison zeigt. Inspiriert von The Velvet Underground, setzen die beiden auf gezupfte, oft repetitiv wirkende Motive, die sich zu einem dichten, aber nie überladenen Klangbild verweben.</p>
<p>Das Fundament des Albums bildet die Rhythmussektion aus Chris Frantz am Schlagzeug und Tina Weymouth am Bass. Besonders Weymouths Spiel ist bemerkenswert – ihre klar definierten, oft groovenden Basslinien verleihen den Songs eine subtile, fast tänzerische Note, die den Sound der Band entscheidend prägt.</p>
<p>Die Songs auf dem Album sind in ihrer Stilistik vielfältig. <em>Uh-Oh, Love Comes to Town</em> eröffnet mit einem beinahe entspannten Groove, während <em>No Compassion</em> die kantigere, fast aggressive Seite der Band zeigt. <em>Psycho Killer</em> ragt mit seiner nervösen, spannungsgeladenen Atmosphäre heraus und verdeutlicht Byrnes Talent, Unbehagen und innere Unruhe in Musik zu übersetzen. <em>The Book I Read</em> hingegen wirkt vergleichsweise unbeschwert und harmonisch, was die Bandbreite des Albums zusätzlich unterstreicht.</p>
<p>TALKING HEADS: 77 nutzt Minimalismus nicht als Einschränkung, sondern als stilistisches Mittel. Die Band setzt auf Zurückhaltung und punktuelle Akzente, statt auf überladene Arrangements – Stille und Pausen sind dabei ebenso wichtig wie die eigentlichen Klänge. Trotz der noch relativ geradlinigen Produktion enthält das Album bereits viele Elemente, die den späteren Sound der Band ausmachen sollten.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 83 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> David Byrne – guitar, lead vocals, bells<br />
Chris Frantz – drums, steel pan<br />
Jerry Harrison – guitar, keyboards, backing vocals<br />
Tina Weymouth – bass guitars</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Lew Del Gatto – saxophone<br />
Jimmy Maelen – marimba, percussion</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="Mix"></a>Der 5.1-Surroundmix auf DVD-Audio:</strong></h2>
<p>In den Liner Notes der CD/DVD-Ausgabe steht, dass das Album auf einem 16-Spur-Gerät aufgenommen wurde, wobei vier Spuren bereits für das Schlagzeug reserviert waren. Oftmals wurden die 16 Spuren nicht vollständig genutzt, sodass beim 5.1-Mix nur selten wirklich diskrete Verteilung möglich war. Es ging vielmehr darum, die Klangbühne im Raum etwas zu erweitern.</p>
<p>Genau so klingt der Mix dann auch größtenteils: Vorne befinden sich Schlagzeug, Bass und Gesang. Auch die Gitarren sind meist vorne platziert, allerdings etwas weiter im Raum verteilt, sodass sie oft seitlich wahrgenommen werden. In den Rears sind immer wieder einzelne Instrumente zu hören – meist Overdubs wie zusätzliche Gitarren, Keyboards oder Percussion, etwa die Steel Drum im ersten Stück. Auch Hintergrundgesang wird gelegentlich nach hinten gemischt.</p>
<p>Insgesamt ist der Mix nicht übermäßig diskret, macht aber dennoch Spaß und bietet eine sehr gute Klangqualität. Es wäre jedoch noch mehr möglich gewesen – was der neue Dolby-Atmos-Mix eindrucksvoll beweist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5828 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2.jpg" alt="Talking Heads 77 5.1-Surroundmix DVD-Audio" width="1200" height="808" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2-300x202.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2-1024x689.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-foto-Talking-Heads-77-2-768x517.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>90 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Psycho Killer, No Compassion</p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate auf der DVD-Audio: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless Stereo<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Wie üblich für eine DVD-Audio. Rein in den Player, etwas warten, Enter drücken. Wer nur einen normalen DVD-Player hat und somit den DVD-Video-Anteil ansteuert, dürfte enttäuscht darüber sein, dass es nur Dolby Digital als Tonformat gibt.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Bei der alten DVD-Audio-Veröffentlichung gibt es zwei Bonustracks in Surround zu hören, eine Fotogallerie und zwei kurze Konzertclips. Außerdem gibt es noch fünf Bonusstücke auf der CD.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Bewertung DVD-Audio Ausgabe:</strong></p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Schöner Surroundmix mit guter Klangqualität.<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Zusätzliche Tracks in Surround und weiteres Bonusmaterial (+1 %)<br />
&#8211; DVD-Video-Variante bietet nur Dolby Digital als Tonformat (-2 %)</span></p>
<p><strong><span style="color: #333399; font-size: 14pt;">GESAMTWERTUNG DVD-Audio: 88 %</span></strong></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5829 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77.jpg" alt="Talking Heads 77 Dolby Atmos" width="2224" height="682" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77.jpg 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-300x92.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-1024x314.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-768x236.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-1536x471.jpg 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/03/366-Screenshot-Talking-Heads-77-2048x628.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><br />
<span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="atmos"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></h2>
<p class="" data-start="102" data-end="477">Im Vergleich zum bereits guten 5.1-Mix stellt der Dolby-Atmos-Mix ein Upgrade dar – weniger wegen der zusätzlichen vertikalen Komponente, sondern vielmehr aufgrund der konsequenteren Verteilung der Instrumente. Der Mix klingt insgesamt immersiver, da die Gitarren größtenteils in die Rears gepackt wurden, während sie im Surround-Mix oft weiter vorne im Raum zu hören sind.</p>
<p class="" data-start="479" data-end="1057">Der Atmos-Mix lässt sich daher schnell zusammenfassen: Vorne befinden sich Gesang, Schlagzeug und Bass, während die Gitarren seitlich und hinten platziert wurden. Dadurch wirkt der Mix stimmiger, weil die komplexe Gitarrenarbeit besonders gut zur Geltung kommt. Außerdem klingt der Sound trockener – während der 5.1-Mix etwas halliger war, wodurch jede einzelne Note der Gitarren noch plastischer erscheint. Weitere Instrumente wie Keyboards, Percussion und Bläser sind in der Regel hinten zu hören, sodass vorne vor allem das Fundament aus Bass, Schlagzeug und Gesang bleibt.</p>
<p class="" data-start="1059" data-end="1526">Gelegentlich verirrt sich eine Gitarre oder ein Keyboardsound nach vorne, oft in Kombination mit einer Positionierung in der Höhe. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass die hinteren Deckenlautsprecher stärker genutzt wurden – hier sind beispielsweise Klavier und Orgel höher platziert. Auch einzelne Akustikgitarren befinden sich im hinteren Bereich merklich weiter oben. An zwei Stellen, in den Stücken <em>Don&#8217;t Worry About The Government</em> und <em>Pulled Up</em>, kam mir auch der Gesang etwas höher positioniert vor.</p>
<p class="" data-start="1528" data-end="1842">Klanglich macht das Album eine gute Figur – es klingt knochentrocken, was durchaus seinen Reiz hat. Hier und da hätte der Bass für meinen Geschmack etwas lauter abgemischt sein können. Im Vergleich zum 5.1-Mix ist der Atmos-Mix insgesamt etwas höhenlastiger, während der ältere Mix hier etwas wärmer und ausgewogener klang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399; font-size: 14pt;"><strong>Wertung Dolby Atmos Mix: 98 %</strong></span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp in Dolby Atmos:</strong></p>
<p>Psycho Killer, First Week/Last Week</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Beide Mixe machen Spaß, der Dolby Atmos Mix ist aber definitiv ein Upgrade.</p>
<h6></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>CD/DVD-Audio:</em> </span>Diese Ausgabe ist natürlich längst out of print. Die Gebrauchtpreise schwanken zwischen 20 und 100 Euro, daran scheint auch die aktuelle Super Deluxe Edition nichts daran zu ändern.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Super Deluxe Edition (3 CDs / 1 Bluray):</em> </span>Das neue Set mit dem Dolby Atmos Mix ist im November 2024 erschienen und noch gut erhältlich. Kostenpunkt: 80-100 Euro.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>STREAMING:</em> </span>Alle Alben der Talking Heads kann man auf den Streaming Portalen in Dolby Atmos hören. Verfügbar bei Apple Music, Amazon Music und Tidal.</p>
<p><em>Stand: 03.04.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://talkingheadsofficial.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Talking Heads</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>The Doors &#8211; Waiting For The Sun</title>
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					<comments>https://surroundmixe.de/the-doors-waiting-for-the-sun/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2025 11:34:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Blues-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dolby Atmos]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Doors]]></category>
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					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1968 &#124; DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) &#124; Blues-Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Ich befinde mich mittlerweile in einem kleinen Dilemma, was meine Rezensionen angeht. Ich habe noch unzählige alte 5.1-Mixe auf meiner Liste, die ich irgendwann mal besprechen will. Inzwischen wurden jedoch viele dieser Alben auch schon in Dolby Atmos neu abgemischt. Für mich fühlt es sich nicht richtig an, jeweils nur auf einen der Mixe hinzuweisen. Aus dem Grund habe ich mich entschieden, immer wieder mal eine Rezension zu schreiben, die direkt beide Mixe bespricht. Starten will ich mit dem dritten Album von den Doors, WAITING FOR THE SUN, welches vor fast 20 Jahren in 5.1 im Boxset PERCEPTION veröffentlicht wurde. Seit einiger Zeit gibt es alle Alben der Doors mit Jim Morrison aber auch auf den Streamingportalen in Dolby Atmos zu hören. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-doors-waiting-for-the-sun/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1968 | DVD-Audio (5.1) / Streaming (Dolby Atmos) | Blues-Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">5.1-Mix</a>  |  <a href="#atmos">Dolby Atmos</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Ich befinde mich mittlerweile in einem kleinen Dilemma, was meine Rezensionen angeht. Ich habe noch unzählige alte 5.1-Mixe auf meiner Liste, die ich irgendwann mal besprechen will. Inzwischen wurden jedoch viele dieser Alben auch schon in Dolby Atmos neu abgemischt. Für mich fühlt es sich nicht richtig an, jeweils nur auf einen der Mixe hinzuweisen. Aus dem Grund habe ich mich entschieden, immer wieder mal eine Rezension zu schreiben, die direkt beide Mixe bespricht. Starten will ich mit dem dritten Album von den Doors, WAITING FOR THE SUN, welches vor fast 20 Jahren in 5.1 im Boxset PERCEPTION veröffentlicht wurde. Seit einiger Zeit gibt es alle Alben der Doors mit Jim Morrison aber auch auf den Streamingportalen in Dolby Atmos zu hören.</p>
<p>WAITING FOR THE SUN wurde am 3. Juli 1968 veröffentlicht. Nach den Erfolgen ihrer ersten beiden Alben sahen sich die Musiker mit großem Erwartungsdruck konfrontiert. Die Aufnahmen in den Sunset Sound Studios in Los Angeles zogen sich von Ende 1967 bis Mai 1968 hin und waren von kreativen Herausforderungen und Jim Morrisons zunehmendem Alkoholmissbrauch geprägt. Morrison hatte viele seiner besten Texte bereits verwendet, wodurch die Band im Studio auf Improvisation und ältere Ideen zurückgreifen musste.</p>
<p>Der Titel <em>Hello, I Love You</em> wurde zur zweiten Nummer-eins-Single der Doors, während Stücke wie <em>The Unknown Soldier</em> die damalige Kritik am Vietnamkrieg aufgreifen. Ursprünglich war geplant, das epische Stück <em>Celebration of the Lizard</em> auf der zweiten Seite des Albums zu platzieren. Dieses Vorhaben wurde jedoch verworfen, und die Band nahm stattdessen kürzere Songs auf, um das Album zu vervollständigen. Trotz der schwierigen Entstehungsphase wurde WAITING FOR THE SUN ein großer kommerzieller Erfolg und erreichte Platz 1 der US-Charts.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5724 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-1-Doors-Waiting-for-the-sun.jpg" alt="The Doors Waiting For The Sun 5.1 Surround DVD-Audio" width="1200" height="838" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-1-Doors-Waiting-for-the-sun.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-1-Doors-Waiting-for-the-sun-300x210.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-1-Doors-Waiting-for-the-sun-1024x715.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-1-Doors-Waiting-for-the-sun-768x536.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  1 Hello, I Love You – 2:39<br />
2 Love Street – 2:53<br />
3 Not to Touch the Earth – 3:56<br />
4 Summer’s Almost Gone – 3:22<br />
5 Wintertime Love – 1:54<br />
6 The Unknown Soldier – 3:23<br />
7 Spanish Caravan – 3:03<br />
</span><span style="color: #800000;">8 My Wild Love – 3:01<br />
9 We Could Be So Good Together – 2:26<br />
10 Yes, the River Knows – 2:36<br />
11 Five to One – 4:26</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 34:01<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>WAITING FOR THE SUN zeigt die Doors von einer vielseitigen Seite und vereint unterschiedliche musikalische Elemente. Das Album kombiniert psychedelische Klänge mit Rock- und Blues-Einflüssen, während es insgesamt sanfter klingt als die beiden Vorgänger. Besonders hervorzuheben sind die Balladen wie <em>Love Street</em> und <em>Summer’s Almost Gone</em>, die eine melancholische und intime Atmosphäre schaffen. Daneben bleibt die Band ihrem rockigen Ansatz treu, etwa im eingängigen <em>Hello, I Love You</em>.</p>
<p>Ein markantes Stück ist <em>Spanish Caravan</em>, das mit seinen Flamenco-Elementen eine besondere Klangfarbe in das Album einbringt. Die Doors beweisen hier ihre Experimentierfreude, indem sie ihren Sound um neue Einflüsse erweitern, ohne den typischen Stil zu verlieren. Ein weiteres Highlight ist <em>The Unknown Soldier</em>, ein komplexes Stück, das von einer dramatischen Struktur geprägt ist. Es verbindet jazzige Passagen mit einem inszenierten Mittelteil und einem kraftvollen Finale, das fast an ein Hörspiel erinnert.</p>
<p>Insgesamt schafft es WAITING FOR THE SUN, zwischen zugänglichen Melodien und atmosphärischen Kompositionen zu balancieren. Der typische Doors-Sound bleibt durch Jim Morrisons eindringliche Stimme und Ray Manzareks charakteristisches Orgelspiel stets präsent.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 83 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Jim Morrison – vocals<br />
Ray Manzarek – keyboards<br />
Robby Krieger – guitar<br />
John Densmore – drums</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Douglas Lubahn – bass<br />
Kerry Magness – bass guitar<br />
Leroy Vinnegar – acoustic bass<br />
</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="Mix"></a>Der 5.1-Surroundmix auf DVD-Audio:</strong></h2>
<p>Der alte Surroundmix besticht zunächst durch eine überaus gute Soundqualität. Es ist schwer zu glauben, dass es sich um ein Album aus den 60ern handelt, da alle Instrumente sehr authentisch klingen. Das Einzige, was man bemängeln könnte, ist eine gewisse Höhenlastigkeit. Zum Vergleich: Der neue Atmos-Mix ist deutlich tiefer angesetzt und um einiges basslastiger – um es vorwegzugreifen.</p>
<p>Was die Verteilung der Instrumente im Raum angeht, wird hier einiges geboten. Viele Stücke sind richtig diskret abgemischt. Meistens sind es Orgel oder Klavier, die von hinten erklingen, aber auch der Bass ist in einem Stück kurzzeitig hinten wahrzunehmen. Gitarren werden in der Regel eher vorne oder seitlich positioniert, meist auf der rechten Seite. Es gibt jedoch auch Gitarrenparts in den Rears, zum Beispiel in <em>Not to Touch the Earth</em>. Auch Backing-Vocals sind in den hinteren Kanälen zu hören, etwa in <em>Hello, I Love You</em>. Schön umgesetzt ist auch das quasi A-cappella-Stück <em>My Wild Love</em>, bei dem sich die verschiedenen Stimmen sehr schön im Raum verteilen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5725" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-2-Doors-Waiting-for-the-sun.jpg" alt="The Doors Waiting For The Sun 5.1 Surround DVD-Audio" width="1200" height="396" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-2-Doors-Waiting-for-the-sun.jpg 1200w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-2-Doors-Waiting-for-the-sun-300x99.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-2-Doors-Waiting-for-the-sun-1024x338.jpg 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Foto-2-Doors-Waiting-for-the-sun-768x253.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Wie es sich für Musik aus der psychedelischen Ära gehört, gibt es auch gelegentliche Soundflüge quer durch den Raum. Ein Beispiel ist das kurze Zwischenspiel der Slidegitarre in <em>Hello, I Love You</em>.</p>
<p>Einige Songs klingen etwas frontlastiger, wobei zumindest seitlich noch ein Keyboard oder eine Gitarre positioniert wurde. Meistens handelt es sich dabei um Stücke, bei denen im weiteren Verlauf doch noch gezielt Elemente in die Rears gelegt werden – wie etwa bei <em>The Unknown Soldier</em>. Im Mittelteil marschiert hier ein Erschießungskommando einmal von hinten links über die vorderen Lautsprecher nach hinten rechts.</p>
<p>Insgesamt ist der 5.1-Mix des Albums richtig gut und räumlich überzeugend ausgefallen. Ein großer Vorteil gegenüber dem Dolby-Atmos-Mix, der nur im Streaming verfügbar ist, besteht zudem darin, dass auf der DVD-Audio auch einige Bonustracks in Surround enthalten sind – darunter eine Work in Progress-Version des geplanten <em>Celebration of the Lizard</em>.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>92 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>My Wild Love, Summer&#8217;s Almost Gone</p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate auf der DVD-Audio: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless Stereo<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS  5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Wie üblich für eine DVD-Audio. Rein in den Player, etwas warten, Enter drücken. Wer nur einen normalen DVD-Player hat und somit den DVD-Video-Anteil ansteuert, muss für DTS-Sound die Fernbedienung zücken, da der Mix sonst in Dolby Digital erklingt.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Bei der alten DVD-Audio-Veröffentlichung gibt es 5 Bonustracks (auch in Surround) und zwei Videomitschnitte.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Bewertung DVD-Audio Ausgabe:</strong></p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr guter Sound und räumlicher Mix.<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Zusätzliche Tracks in Surround und zwei Musikvideos als Bonus (+ 1,5 %)</span></p>
<p><strong><span style="color: #333399; font-size: 14pt;">GESAMTWERTUNG DVD-Audio: 91 %</span></strong></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5726" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Screenshot-Doors-Waiting-for-the-sun.png" alt="The Doors Waiting For The Sun Dolby Atmos" width="2224" height="688" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Screenshot-Doors-Waiting-for-the-sun.png 2224w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Screenshot-Doors-Waiting-for-the-sun-300x93.png 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Screenshot-Doors-Waiting-for-the-sun-1024x317.png 1024w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Screenshot-Doors-Waiting-for-the-sun-768x238.png 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Screenshot-Doors-Waiting-for-the-sun-1536x475.png 1536w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2025/02/361-Screenshot-Doors-Waiting-for-the-sun-2048x634.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2224px) 100vw, 2224px" /><br />
<span style="font-size: 10px;">Screenshot Apple Music App</span></p>
<hr />
<h2><strong><a id="atmos"></a>Der Dolby Atmos Mix:</strong></h2>
<p>Wie bereits oben erwähnt, ist der Dolby-Atmos-Mix basslastiger ausgefallen. Mir persönlich gefällt der Gesamtklang des 5.1-Mixes besser, da er lebendiger klingt. Obwohl das Bassfundament im Atmos-Mix grundsätzlich gut zur Geltung kommt, habe ich dennoch immer wieder das Gefühl, als wären die Lautsprecher hinter dicken Vorhängen versteckt.</p>
<p>Bei der räumlichen Verteilung merkt man, dass der Atmos-Mix auf dem alten 5.1-Mix basiert und dass hier insgesamt einiges höher positioniert wurde. Grundsätzlich unterscheiden sich beide Mixe aber nicht allzu stark. Besonders die Höhenverteilung punktet bei der Hörspielsequenz von <em>The Unknown Soldier</em>, die dadurch deutlich räumlicher wirkt als im 5.1-Mix – insbesondere bei den Kirchenglocken am Ende des Stücks, die merklich höher positioniert sind.</p>
<p>Die oberen Kanäle kommen nicht übermäßig oft zum Einsatz, aber gelegentlich sind Gitarren- und Orgelparts merklich höher platziert. Auch psychedelische Soundeffekte werden gerne weiter oben positioniert und schwirren entsprechend über den Köpfen. Im Vergleich zum alten Surroundmix hatte ich jedoch beim Atmos-Mix das Gefühl, dass er insgesamt etwas weniger räumlich wirkt.</p>
<p>Auffällig ist zudem, dass die im Atmos-Mix hinten positionierten Backing-Vocals oft deutlich leiser sind als im 5.1-Mix. Das könnte ebenfalls dazu beitragen, dass er weniger räumlich klingt, da die Rears insgesamt zurückhaltender im Mix eingebettet sind.</p>
<p>Insgesamt bevorzuge ich den alten Mix, auch weil der Klang dort frischer und lebendiger erscheint. Es gibt jedoch ein Stück, das in Dolby Atmos deutlich immersiver klingt: <em>My Wild Love</em>. Da es ausschließlich aus A-cappella-Gesang, Klatschen und etwas Percussion besteht, profitiert es besonders von der räumlichen Verteilung. Der Einsatz der Deckenlautsprecher fällt hier deutlich auf – das Klatschen ist spürbar höher positioniert, und der Chorgesang wirkt imposanter und dichter, insbesondere gegen Ende des Stücks.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399; font-size: 14pt;"><strong>Wertung Dolby Atmos Mix: 87 %</strong></span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp in Dolby Atmos:</strong></p>
<p>My Wild Love</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Beide Mixe sind richtig gut ausgefallen, wobei der alte 5.1-Mix am Ende doch etwas die Nase vorn hat..</p>
<h6></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Perception Box-Set:</em> </span>Das Box-Set mit den ersten 6 Doors-Alben mit DVD-Audios kam 2006 heraus und ist out of Print. Neupreise liegen da in der Regel bei über 400 Euro, Gebrauchtpreise bei der Hälfte. Mir ist nicht bekannt, ob die DVD-Audios auch einzeln erschienen sind.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>STREAMING:</em> </span>Alle Alben mit Jim Morrison sind mittlerweile auch in Dolby Atmos zu hören. Verfügbar bei Apple Music, Amazon Music und Tidal.</p>
<p><em>Stand: 09.03.2025</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://thedoors.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von The Doors</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-doors-waiting-for-the-sun/">The Doors &#8211; Waiting For The Sun</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>David Gray &#8211; A New Day At Midnight</title>
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					<comments>https://surroundmixe.de/david-gray-a-new-day-at-midnight/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 16:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[David Gray]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=5161</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2002 &#124; DVD-Audio &#124; Folktronica<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>A NEW DAY AT MIDNIGHT ist das sechste Studioalbum des britischen Singer-Songwriters David Gray. Es wurde am 28. Oktober 2002 in Großbritannien veröffentlicht und kletterte dort auf Anhieb auf Platz 1 der Albumcharts. Dies war dem Vorgänger WHITE LADDER nicht so schnell gelungen. Dieses brauchte über ein Jahr um die Spitzenposition zu erklimmen. Zwischendurch war David Gray mit <em>Babylon</em> ein Hit gelungen, der als Brandbeschleuniger seiner Karriere diente. WHITE LADDER verkaufte sich daraufhin über sechs Millionen Mal. In Irland ist es das am meisten verkaufte Album aller Zeiten.<br />
 <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/david-gray-a-new-day-at-midnight/">Weiterlesen …</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/david-gray-a-new-day-at-midnight/">David Gray &#8211; A New Day At Midnight</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2002 | DVD-Audio | Folktronica<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>A NEW DAY AT MIDNIGHT ist das sechste Studioalbum des britischen Singer-Songwriters David Gray. Es wurde am 28. Oktober 2002 in Großbritannien veröffentlicht und kletterte dort auf Anhieb auf Platz 1 der Albumcharts. Dies war dem Vorgänger WHITE LADDER nicht so schnell gelungen. Dieses brauchte über ein Jahr um die Spitzenposition zu erklimmen. Zwischendurch war David Gray mit <em>Babylon</em> ein Hit gelungen, der als Brandbeschleuniger seiner Karriere diente. WHITE LADDER verkaufte sich daraufhin über sechs Millionen Mal. In Irland ist es das am meisten verkaufte Album aller Zeiten.</p>
<p>Das Folgealbum A NEW DAY AT MIDNIGHT hatte somit die Hypothek, den Erfolg zu bestätigen. Es ist geprägt von persönlichen Erfahrungen und tiefgreifenden Emotionen. Gewidmet ist es seinem Vater Peter, der 2001 auf dem Höhepunkt von Grays Karriere an Krebs starb. Das Album reflektiert Themen wie Verlust und die Herausforderungen, die mit großen Lebensveränderungen einhergehen. Trotz gemischter Kritiken wurde es viermal mit Platin ausgezeichnet. Die Singles <em>The Other Side</em> und <em>Be Mine</em> schafften es nicht in die Top 20 der UK-Charts, erreichten aber dennoch Plätze 35 und 23.</p>
<p>Da A NEW DAY AT MIDNIGHT von einem damals aufstrebenden Künstler zu einer Zeit erschien, als man mit DVD-Audios und SACDs neue Formate etablieren wollte, wurde es in Surround abgemischt und auf DVD-Audio veröffentlicht. Heutzutage ist es natürlich nur noch gebraucht zu bekommen und muss mit dem Zustand der Hülle leben:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5163 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/317-Foto-David-Gray-A-New-Day-At-Midnight.jpg" alt="David Gray A NEw Day At Midnight DVD Audio 5.1 Surround" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/317-Foto-David-Gray-A-New-Day-At-Midnight.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/317-Foto-David-Gray-A-New-Day-At-Midnight-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/08/317-Foto-David-Gray-A-New-Day-At-Midnight-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Dead in the Water &#8211; 3:07<br />
2 Caroline &#8211; 3:39<br />
3 Long Distance Call &#8211; 3:42<br />
4 Freedom &#8211; 6:48<br />
5 Kangaroo &#8211; 3:32<br />
6 Last Boat to America &#8211; 4:50<br />
7 Real Love &#8211; 4:40<br />
8 Knowhere &#8211; 3:55<br />
9 December &#8211; 3:35<br />
10 Be Mine &#8211; 4:24<br />
11 Easy Way to Cry &#8211; 3:53<br />
12 The Other Side &#8211; 4:31</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 50:41<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>David Gray wurde zu Beginn seiner Karriere dem Folk zugerechnet. Es gab nicht wenige, die ihn mit Bob Dylan verglichen. Von daher scheint es zunächst etwas eigenartig, dass mit WHITE LADDER um die Jahrtausendwende ein Folk-Album so erfolgreich werden konnte.</p>
<p>Die Antwort liegt hierbei im Sound, den David Gray gemeinsam mit seinem Mitstreiter und Produzenten Craig McClune wählte. Dem Folk wurde eine heftige Portion Elektronik beigemischt, was man fortan als Folktronica bezeichnete. Auf diese Weise klangen die Singles <em>Babylon</em> und <em>Please Forgive Me</em> doch sehr frisch und neuartig. Ganz neu war diese Mixtur indes nicht. Suzanne Vega hatte 1992 auf 99.9F° bereits mit akustischer Gitarre und Beats experimentiert.</p>
<p>Auf A NEW DAY AT MIDNIGHT machte David Gray mit diesem Sound weiter und verfeinerte ihn. Vieles klingt nicht mehr so nach Gegensätzen, stattdessen harmonieren akustische und elektronische Klänge miteinander, sodass es hier und da etwas glatter klingt, als noch beim Vorgänger. Im großen Ganzen ist der hier dargebotene Sound aber gar nicht mal so wichtig. Man hat mehr das Gefühl, dass es auf A NEW DAY AT MIDNIGHT verstärkt um die Songs geht. Und da muss man sagen, dass David Gray doch ein paar tolle Melodien in seine Songs zaubern kann. Schönes Album!</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 82 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">David Gray – vocals, guitar, piano, keyboards<br />
Craig McClune – drums, backing vocals, keyboards, bass<br />
Tony Shanaghan – backing vocals<br />
Rob Malone – bass guitar<br />
Tim Bradshaw – piano, Wurlitzer, electric guitar, lap steel, drone keys, backwards synth<br />
B. J. Cole – pedal steel<br />
Wrecking Crew – orchestra , brass, string quartet </span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Der Surroundmix braucht anfangs etwas Zeit, um sich zu entfalten. Die ersten drei Stücke zeigen zwar bereits eine gewisse Räumlichkeit, überzeugen jedoch noch nicht vollständig. Besonders beim ersten Stück <em>Dead In The Water</em> hat man nur wenig das Gefühl, dass Klänge im Raum separiert werden.</p>
<p>Mit zunehmender Dauer kommt eine diskrete Verteilung jedoch mehr und mehr zur Geltung. Oft sind es E-Piano, Klavier und gelegentliche Synthie-Sounds, die im hinteren Bereich wahrnehmbar werden. Auch Slide-Gitarren und verschiedene Rhythmusgitarren werden gerne nach hinten verlagert.</p>
<p>Den besten Eindruck hinterlassen die Stücke <em>Freedom</em> und<em> Last Boat to America</em>. Beim ersten Stück ist das Bläserintro besonders gelungen, da die verschiedenen Klangfarben schön im Raum verteilt werden und das anschließende E-Piano dezent links und rechts im Hintergrund platziert ist. Bei <em>Last Boat to America</em> sorgen marimbaartige Klänge im hinteren Bereich für besondere Aufmerksamkeit.</p>
<p>Der Gesamtsound des Albums ist übrigens ausgezeichnet und sehr fein abgestimmt, mit perfekt ausbalancierten Tiefen, Mitten und Höhen. Insgesamt hätte man sich aber auf A NEW DAY AT MIDNIGHT eine etwas größere Räumlichkeit gewünscht, insbesondere da das Album voll von kleinen und großen elektronischen Spielereien steckt. Hier wäre einiges mehr möglich gewesen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>84 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 2.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Die DVD-Audio startet wie gewohnt in Surround Sound. Das passiert auch, wenn man lediglich den DVD-Video-Inhalt mittels normalem DVD-Player oder Blu-ray-Player abruft, allerdings wird das Album dann nur in Dolby Digital 5.1 abgespielt. Für DTS muss man vorher im Menü umschalten (die Audio-Taste auf der Fernbedienung ist hier deaktiviert). Die Tastenkombination lautet:</p>
<p>RUNTER &gt; ENTER &gt; RUNTER &gt; ENTER &gt; RAUF &gt; ENTER</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung:</strong> &#8211; 1 %</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Über 20 Jahre alte DVD-Audio-Veröffentlichungen haben meist nur wenig Bonuscontent. Dies gilt auch für diese Scheibe. Es gibt zwei Videos von <em>Be Mine</em> und eine kleine Bildergalerie.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +0,5 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Freedom, Last Boat To America</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Zufriedenstellener Mix, aber es gibt weitaus bessere.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ sehr guter Klang<br />
+ guter Surroundmix, wenngleich zumeist mit angezogener Handbremse<br />
+ High-Res auf DVD-Audio (+1%)<br />
+ zwei Videos als Bonus  (+0,5%)<br />
&#8211; Startet auf DVD-Playern lediglich in Dolby Digital und muss auf das bessere DTS im Menü umgestellt werden. (-1 %)<br />
</span><span style="font-size: 12px;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 84 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio:</em> </span>Längst out of print, gebrauchte Exemplare kosten derzeit um die 50 Euro. Ich habe sie für etwa 25 Euro bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stand: 27.08.2024</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.davidgray.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von David Gray</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/david-gray-a-new-day-at-midnight/">David Gray &#8211; A New Day At Midnight</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>King Crimson &#8211; Red</title>
		<link>https://surroundmixe.de/king-crimson-red/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 09:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[King Crimson]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson Mix]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4969</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 &#124; DVD-Audio &#124; Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>RED ist das siebte Studioalbum der englischen Progressive-Rock-Band King Crimson. Es wurde am 6. Oktober 1974 veröffentlicht. Die Aufnahmen fanden zwischen Juli und August desselben Jahres statt. Zu diesem Zeitpunkt war die Band nur noch ein Trio. Der Violinist David Cross hat die Band zwischenzeitlich verlassen. Auf RED ist er aber trotzdem noch zu hören, da das Stück <em>Providence</em> eine freie Improvisation ist, die auf einem früheren Konzert aufgenommen wurde. Auch ein alter Bekannter ist auf diesem Album zu hören. Ian McDonald, Gründungsmitglied von King Crimson, kehrte für ein paar Saxofon-Parts als Gastmusiker zurück. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/king-crimson-red/">Weiterlesen …</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1974 | DVD-Audio | Progressive Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>RED ist das siebte Studioalbum der englischen Progressive-Rock-Band King Crimson. Es wurde am 6. Oktober 1974 veröffentlicht. Die Aufnahmen fanden zwischen Juli und August desselben Jahres statt. Zu diesem Zeitpunkt war die Band nur noch ein Trio. Der Violinist David Cross hat die Band zwischenzeitlich verlassen. Auf RED ist er aber trotzdem noch zu hören, da das Stück <em>Providence</em> eine freie Improvisation ist, die auf einem früheren Konzert aufgenommen wurde. Auch ein alter Bekannter ist auf diesem Album zu hören. Ian McDonald, Gründungsmitglied von King Crimson, kehrte für ein paar Saxofon-Parts als Gastmusiker zurück.</p>
<p>Der Albumtitel nimmt Bezug auf die dargebotene Musik. Es ist ein für King Crimson verhältnismäßig hartes Album, bei dem die Nadel des VU-Meters im Studio kontinuierlich im roten Bereich tanzte. Neben dem Erstlingswerk dürfte RED vermutlich das wichtigste und bei den Fans beliebteste Album von King Crimson sein. Trotzdem löste Robert Fripp nach der anschließenden Tour die Band auf, da er sich auf andere Dinge konzentrieren wollte. 1981 begann schließlich die zweite Phase von King Crimson mit neuer Besetzung und einem komplett umgekrempelten Sound.</p>
<p>Auch dieses Album wurde vor über 15 Jahren von Steven Wilson in Surroundsound neu abgemischt und innerhalb der 40th-Anniversary-Serie als CD / DVD-Audio veröffentlicht. 2013 erschien zudem das Box-Set THE ROAD TO RED, welches neben zahlreichen Livemitschnitten und Raritäten auch den 5.1-Mix von RED auf Blu-ray enthält. Im Herbst wird das Album 50. Mich würde es nicht wundern, wenn es demnächst davon einen Mix in Dolby Atmos gibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4978 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/300-Foto-King-Crimson-Red.jpg" alt="King Crimson Red 5.1 Surround Sound" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/300-Foto-King-Crimson-Red.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/300-Foto-King-Crimson-Red-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2024/05/300-Foto-King-Crimson-Red-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> 1 Red – 6:16<br />
2 Fallen Angel – 5:58<br />
3 One More Red Nightmare – 7:07<br />
4 Providence – 8:06<br />
5 Starless – 12:18</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 39:57<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Auf RED hat die Band ihren Sound perfektioniert, den sie mit den beiden zuvor erschienenen Werken etabliert hatte. Die Musik klang um einiges härter, die Gitarren dominierten mit ihren Riffs. Viele Jahre später soll der Klang des Albums auch eine Band wie Nirvana beeinflusst haben.</p>
<p>Doch es sind nicht die verzerrten Gitarren, der zum Teil verzerrte Bass und das fantasievolle Drumming von Bill Bruford, was das Highlight von RED ist. Es sind die Melodien, die sich im Ohr einnisten und das, obwohl es auch hier immer mit einer großen Schippe Experimentierfreude zu Werke geht. RED gilt zurecht als einer der Klassiker von King Crimson.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 90 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Robert Fripp – electric guitar, acoustic guitar, Mellotron, Hohner pianet<br />
John Wetton – bass, vocals<br />
Bill Bruford – drums, percussion</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> David Cross – violin, Mellotron<br />
Mel Collins – soprano saxophone<br />
Ian McDonald – alto saxophone<br />
Mark Charig – cornet<br />
Robin Miller – oboe</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Gitarrenriffs spielen auf dem Album die Hauptrolle. Diese werden von Steven Wilson meistens seitlich platziert. Leadgitarren sind häufig aus den hinteren Bereichen des Raumes zu hören. Im ersten Stück ist dies mit Ausnahme des Beginns und des Endes weniger der Fall, dass eine Leadgitarre zu hören ist. Daher bleibt dieses Stück als etwas weniger räumlich in Erinnerung.</p>
<p>Dies ändert sich jedoch spätestens mit dem Stück <em>Fallen Angel</em>, das als Highlight des 5.1-Mixes gilt. Hier passiert deutlich mehr in allen Ecken, was auch daran liegt, dass das Arrangement um einiges komplexer ist und aus mehreren Schichten besteht.</p>
<p>Bill Brufords Schlagzeugspiel ist auf RED etwas weiter in den Raum gelegt. Percussions kommen gerne aus den hinteren Kanälen. Das Gleiche gilt für die musikalischen Gäste. Die Violinen und Blasinstrumente werden ebenfalls immer wieder nach hinten positioniert. Es gibt aber auch genügend Momente, in denen Saxofon oder Geige in den Frontkanälen zu hören sind.</p>
<p>John Wetton ist mit seinem Gesang und Bass ebenfalls vorne zu finden, wobei der Bass gelegentlich auch etwas weiter im Raum zu sein scheint. Insgesamt hat Steven Wilson mit der Abmischung von RED wieder einen sehr schönen räumlichen 5.1 Mix erstellt.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>95 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1  (48 kHz / 24 bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Alle King Crimson Remixe werden als hybride Audio/Video-DVD veröffentlicht (mit der CD als Beigabe). Wer einen DVD-Audio Player besitzt, kann die Alben hochauflösend genießen, allen anderen bleibt die DTS Spur der DVD-Video Version. Ganz gleich welche Version nun vom Player gelesen wird, man kann jedes der Alben einfach per Entertaste starten, nachdem man geduldig ein kurzes Intro und den Aufbau des Menüs abwartet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Auf der DVD gibt es einige Bonus-Tracks. Das sind alternative Versionen und Livemitschnitte. Außerdem gibt es einen Mitschnitt aus dem französischen Fernsehen, bei dem King Crimson vier Stücke gespielt haben.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1 %</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Fallen Angel, Starless</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Ein weiterer ausgezeichneter Surroundmix von Steven Wilson.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Sehr Surroundmix<br />
+ High Resolution (+ 1%)<br />
+ Bonusmaterial (+ 1%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 95 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Diese Ausgabe dürfte auch heute noch erhältlich sein. Kostenpunkt etwa 25 Euro.</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Box-Set: <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Die Box mit 21 CDs, einer DVD und zwei Blu-rays ist 2013 erschienen und noch für ca. 140 Euro erhältlich.</span><br />
</em></span><br />
<em>Stand: 22.06.2024</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.dgmlive.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von King Crimson: DGM Live</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>R.E.M. &#8211; Up</title>
		<link>https://surroundmixe.de/r-e-m-up/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/r-e-m-up/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 18:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blu-ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray Disc]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[R.E.M.]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=4429</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1998 &#124; DVD-Audio / Blu-ray &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>UP ist das elfte Studioalbum von R.E.M., welches 1998 veröffentlicht wurde. Es ist zudem das erste Album, welches die Band als Trio einspielte, da Schlagzeuger Bill Berry die Band im Oktober 1997 aus persönlichen Gründe verlassen hatte. Berry erlitt während eines Konzerts in der Schweiz im März 1995 einen Gehirnschlag, der die Band vorübergehend dazu zwang, ihre Tournee abzubrechen. Obwohl er nach der Genesung wieder voll in der Band integriert war und auch am neuen Album NEW ADVENTURES IN HI-FI beteiligt war, entschied sich der Schlagzeuger danach, seine Lebensplanung zu ändern und dem Musikbusiness den Rücken zuzukehren. Bei einigen Liveauftritten kehrte er in späteren Jahren immer wieder mal kurz auf die Bühne zurück. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/r-e-m-up/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1998 | DVD-Audio / Blu-ray | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>UP ist das elfte Studioalbum von R.E.M., welches 1998 veröffentlicht wurde. Es ist zudem das erste Album, welches die Band als Trio einspielte, da Schlagzeuger Bill Berry die Band im Oktober 1997 aus persönlichen Gründe verlassen hatte. Berry erlitt während eines Konzerts in der Schweiz im März 1995 einen Gehirnschlag, der die Band vorübergehend dazu zwang, ihre Tournee abzubrechen. Obwohl er nach der Genesung wieder voll in der Band integriert war und auch am neuen Album <a href="https://surroundmixe.de/r-e-m-new-adventures-in-hi-fi/">NEW ADVENTURES IN HI-FI</a> beteiligt war, entschied sich der Schlagzeuger danach, seine Lebensplanung zu ändern und dem Musikbusiness den Rücken zuzukehren. Bei einigen Liveauftritten kehrte er in späteren Jahren immer wieder mal kurz auf die Bühne zurück.</p>
<p>Ersetzt wurde Bill Berry durch Joey Waronker und Barrett Martin, die allerdings beide nur den Status von Sessionmusikern innehatten. Ersetzt wurde er zudem durch einen Drumcomputer. Der Verlust des langjährigen Mitglieds gab dem Rest von R.E.M. einen kreativen Schub, sodass auf UP der Musikstil sich beträchtlich von früheren Alben unterscheidet. Es enthält vermehrt elektronische Klänge, was durchaus beeinflusst sein kann durch Radioheads OK COMPUTER, welches im Vorjahr erschienen ist. Immerhin wurde vieles auf UP auch vom langjährigen Radiohead Produzenten Nigel Godrich abgemischt..</p>
<p>Die Kritiker waren anno 1998 eher wenig begeistert vom neuen Album. Erst mit der Zeit erhielt es einen viel größeren Stellenwert in der Diskografie von R.E.M., was auch damit zusammenhängen könnte, dass die späteren Alben deutlich schwächer und uninspirierter werden sollten. In vielerlei Hinsicht ist UP das letzte große Werk von R.E.M.</p>
<p>Den Surroundmix erstellte Elliot Scheiner und wurde bereits 2005 im Zuge der R.E.M.-Reissues auf DVD-Audio veröffentlicht. Diese Ausgabe ist selbstverständlich längst out of print. Allerdings erschien im Herbst ein Boxset zum 25. Geburtstag von UP, welches aus zwei CDs und einer Blu-ray besteht. Auf letzterer befindet sich der alte Scheiner-Mix.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4483 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/12/265-Foto-REM-Up.jpg" alt="R.E.M. - Up Surround Sound" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/12/265-Foto-REM-Up.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/12/265-Foto-REM-Up-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/12/265-Foto-REM-Up-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Airportman – 4:12<br />
2 Lotus – 4:30<br />
3 Suspicion – 5:36<br />
4 Hope – 5:02<br />
5 At My Most Beautiful – 3:35<br />
6 The Apologist – 4:30<br />
7 Sad Professor – 4:01<br />
8 You&#8217;re in the Air – 5:22<br />
9 Walk Unafraid – 4:31<br />
10 Why Not Smile – 4:03<br />
11 Daysleeper – 3:40<br />
12 Diminished – 6:01<br />
13 Parakeet – 4:09<br />
14 Falls to Climb – 5:06</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 64:31<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Die elektronischen Sounds auf UP wurden seinerzeit als modern bezeichnet, was eigentlich witzig ist, denn sie waren in der Tat ziemlich retro. Der Drumcomputer klingt wie aus den 70ern und auch die Synthesizersounds klingen sehr analog. Häufiger verwendet haben R.E.M. den Baldwin Discoverer, kein richtiger Synthesizer, sondern eher eine tragbare Heimorgel mit Rhythmusbegleitung, unter anderem zu hören auf <em>Airportman</em>. Aber auch andere Tasteninstrumente, die Bands gerne in den 70ern verwendet haben, können auf UP gehört werden: Clavinet, Mellotron, Harmonium, Hammond Orgeln. Es klingt deutlich anders als die digitale, etwas kalt anmutende Elektronik, die die 90er-Jahre bei Techno, Euro Dance und anderen Stilen beherrschte. Gut möglich, dass vor allem die junge Riege der neuen Musikjournalisten in den 90ern, die sich nur für hippe neue Musik interessierte und alte Acts grundsätzlich links liegen ließ, solche Vintage Sounds gar nicht kannte.</p>
<p>Die Abwesenheit der festen Rhythmen von Bill Berry ermöglichte es R.E.M., eine breitere Palette von Instrumenten zu erforschen. Akustische Gitarren, Streicher und Keyboards werden geschickt miteinander verflochten, um eine vielseitige Instrumentierung zu schaffen. Die Songstrukturen variieren von konventionell bis experimentell, was zur dynamischen Natur des Albums beiträgt.</p>
<p>Die Atmosphäre von UP wird durch die geschickte Verwendung von Soundeffekten und die sorgfältige Gestaltung der Musik beeinflusst. Stücke wie <em>Suspicion</em> und <em>You&#8217;re In The Air</em> erzeugen eine düstere Klangkulisse. Insgesamt zeichnet sich der musikalische Stil des Albums durch Innovation, Vielseitigkeit und Experimentierfreude aus, wodurch R.E.M. ihre musikalische Identität erweitert und den Hörern eine facettenreiche Sammlung von Songs präsentiert.</p>
<p>Ein weiteres Merkmal von UP ist, dass übliche Songstrukturen aufgebrochen werden. Einige Stücke sind eher konventionell aufgebaut, während andere eine experimentellere Form annehmen. Diese Vielfalt trägt zur Dynamik des Albums bei und spiegelt die kreative Freiheit wider, die R.E.M. in diesem Stadium ihrer Karriere zu genießen schien. Daher kommt der Albumtitel nicht von ungefähr. Trotz des Verlustes ihres Schlagzeugers sah die Band optimistisch in die Zukunft.</p>
<p>Die Texte auf UP sind introspektiv und behandeln eine Vielzahl von Themen, darunter persönliche Veränderungen, Beziehungen und existenzielle Fragen. Tracks wie<em> Daysleeper</em> und<em> At My Most Beautiful</em> zeigen eine nachdenkliche Seite der Band, während sie gleichzeitig Raum für Interpretation und persönliche Resonanz lassen. Sänger Michael Stipe sagte in einem Interview, dass in mehreren Liedern das Spannungsfeld zwischen dem Spirituellen und dem Wissenschaftlich-Technologischen der modernen Ära thematisiert wird.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 82 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Peter Buck – guitar, bass guitar, keyboards, drums, percussion<br />
Mike Mills – bass guitar, keyboards, guitar, backing vocals<br />
Michael Stipe – lead vocals, guitar</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Barrett Martin – drums, percussion<br />
Joey Waronker – drums, percussion<br />
Scott McCaughey – keyboards, percussion</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Klanglandschaften spielen auf UP eine große Rolle. Wenn man das Album das erste Mal hört, fällt auf, dass man sich hier intensive Gedanken darum gemacht hat, wie die einzelnen Songs arrangiert werden sollen. Es gibt eine Fülle an Sounds und doch hat man niemals das Gefühl, irgendwas wäre überproduziert. Das Ganze macht den 5.1-Mix von Elliot Scheiner höchst interessant. Denn man lernt das Album neu kennen. Es werden viele kleine Nuancen deutlich, die im herkömmlichen Stereomix nur beim sehr genauen Hinhören zu entdecken waren oder einfach völlig im Mix untergingen, obwohl hier Nigel Godrich gute Arbeit geleistet hat. Dennoch ist es etwas anderes, diverse Klangfarben im ganzen Raum zu positionieren, statt nur in einem flachen Feld zwischen linken und rechten Stereolautsprecher.</p>
<p>Der Surroundmix klingt luftiger und lässt vor allem die vielen unterschiedlichen Keyboardsounds sehr gut heraushören, die immer wieder hinten oder seitlich platziert werden. Ich hatte oben ja erwähnt, dass hier nicht ausschließlich Synthesizer verwendet wurden. Es sind auch einige Klassiker an Tasteninstrumenten zu hören, wie das Mellotron. Ich hielt die Streicher bei <em>You&#8217;re In The Air</em> immer für echte Streicher, diese sind hier zwar auch zu hören, aber man kann hinten links auch den typischen Stringsound eines Mellotrons hören. War mir in Stereo so nicht klar gewesen.</p>
<p>Gitarren sind auf UP eher etwas unterrepräsentiert, erfahren in 5.1 aber auch eine kleine Renaissance. Hier wird deutlich, dass Peter Buck auf dem Album gerne lang gezogene Gitarrentöne spielte, wohl häufig mit einem E-Bow. Damit wollte er wohl auch eher untypische Gitarrensounds kreieren, die hier und da auch fast wie Synthesizer klingen. Diese langen Töne schweben immer mal wieder etwas durch den Raum. Es gibt einige Stellen im Album, bei denen sie von vorne nach hinten schweben oder zur Seite, etwas, was Elliot Scheiner nur sehr selten bei seinen Mixen gemacht hat.</p>
<p>Auch rhythmische Elemente werden überall im Raum verteilt. Echtes Schlagzeug ist natürlich eher vorne vorzufinden. Percussions aber werden immer wieder mal prominent nach hinten gelegt (<em>You&#8217;re In The Air, Diminished</em>), gleiches gilt für Drumcomputer (<em>Walk Unafraid</em>).</p>
<p>Alles in allem ist der Surroundmix von UP richtig gut geworden und ist die meiste Zeit über sehr diskret ausgefallen. Es gibt aber auch ein paar Stücke, die etwas weniger räumlich klingen. Als Beispiel seien hier <em>Hope</em> und <em>Falls To Climb</em> erwähnt. Der kurze Hidden Track<em> I&#8217;m Not Over You</em> ist mit Ausnahme von etwas Hall völlig in der Front verortet. Das ist aber schon so in Ordnung, da hier nur Michael Stipe zu hören ist, der sich selbst leise auf Gitarre begleitet. Da braucht es kein Surround auf Teufel komm raus.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>96 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless 5.1 (DVD-Audio)<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless Stereo (DVD-Audio)<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 24/48 5.1 (Blu-ray)<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS  5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Der Start über die DVD-Audio ist simpel: Rein in den Player, etwas warten, Enter drücken. Man muss sich nicht durch irgendwelche Menüs hangeln. Ob dies auch für die Blu-ray von 2023 gilt, kann ich nicht beurteilen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Das Bonusmaterial auf der Ausgabe von 2005 mit der DVD-Audio ist marginal. Eine kleine Dokumentation und eine Bildergalerie gibt es hier zu sehen. Die 25th Anniversary Deluxe Edition bietet da weit aus mehr. Es gibt eine zweite CD mit Livetracks. Auf der Blu-ray befindet sich eine Dokumentation (vermutlich die selbe, wie die auf der DVD-Audio) und die Musikvideos zum Album.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1%</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Walk Unafraid, Diminished</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Ein weiterer sehr guter Surroundmix von Elliot Scheiner.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Surroundmix<br />
+ Einfacher Start des Albums (zumindest auf der DVD-Audio)<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
&#8211; reichlich Extras auf der Blu-ray (+1 %)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 94 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>DVD Audio:</em> </span>Ist out of Print, aber man sollte sie zur Zeit sehr günstig gebraucht bekommen, da wohl einige Besitzer auf das neue Set umgestiegen sind. Ich habe sie bei Amazon für unter 8 Euro (!) gesehen.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Blu-ray:</em> </span>Die Deluxe Ausgabe zum 25. Geburtstag, bestehend aus 2 CDs und einer Blu-ray gibt es um die 40 Euro.</p>
<p><em>Stand: 10.01.2024</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://www.remhq.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von R.E.M</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Beck &#8211; Guero</title>
		<link>https://surroundmixe.de/beck-guero/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/beck-guero/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 16:22:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Beck]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=3722</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2005 &#124; DVD-Audio &#124; Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Zwei Alben von Beck Hansen haben es geschafft, in Surroundsound veröffentlicht zu werden. Dies passierte Mitte der 2000er-Jahre, als man versuchte, SACD‘s und DVD-Audios zu etablieren. Das wäre zum einen sein 2002 erschienenes Album SEA CHANGE und der Nachfolger von 2005 GUERO. Mit SEA CHANGE dürften die meisten mehr anfangen dürfen. Es ist im Grunde ein melancholisches Singer/Songwriter-Folk-Album, sparsam instrumentiert, wenngleich Radiohead-Produzent Nigel Godrich hier für einige für ihn typischen dezenten Soundspielereien sorgte. SEA CHANGE in Surround ist jedoch schwierig zu bekommen und man muss schon tief ins Portemonnaie greifen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/beck-guero/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2005 | DVD-Audio | Alternative Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Zwei Alben von Beck Hansen haben es geschafft, in Surroundsound veröffentlicht zu werden. Dies passierte Mitte der 2000er-Jahre, als man versuchte, SACD‘s und DVD-Audios zu etablieren. Das wäre zum einen sein 2002 erschienenes Album SEA CHANGE und der Nachfolger von 2005 GUERO. Mit SEA CHANGE dürften die meisten mehr anfangen dürfen. Es ist im Grunde ein melancholisches Singer/Songwriter-Folk-Album, sparsam instrumentiert, wenngleich Radiohead-Produzent Nigel Godrich hier für einige für ihn typischen dezenten Soundspielereien sorgte. SEA CHANGE in Surround ist jedoch schwierig zu bekommen und man muss schon tief ins Portemonnaie greifen.</p>
<p>GUERO ist dagegen recht günstig zu bekommen. Ich habe es vor Kurzem gebraucht für unter 10 Euro als DVD-A erstanden. Allerdings ähnelt GUERO wieder mehr dem Beck, den man aus den 90ern kennt. SEA CHANGE stellt hier im Endeffekt eine Ausnahme in seiner frühen Diskografie dar.</p>
<p>Den Surroundmix von GUERO hat damals Elliot Scheiner erstellt. Und ich kann jetzt schon verraten, dass es in meinen Augen der vielleicht fantasievollste Mix von Scheiner ist. Unter Vorbehalt. Ich kenne natürlich nicht alle. Denn so manche Mixe aus dieser Zeit sind heute schwer zu bekommen und Scheiner hat eine Menge in 5.1 remixt. Übrigens auch SEA CHANGE.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3723 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/226-Foto-Beck-Guero.jpg" alt="Beck Guero 5.1 Surround Sound DVD-Audio" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/226-Foto-Beck-Guero.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/226-Foto-Beck-Guero-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/226-Foto-Beck-Guero-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 E-Pro &#8211; 3:22<br />
2 Qué Onda Guero &#8211; 3:29<br />
3 Girl &#8211; 3:30<br />
4 Missing &#8211; 4:44<br />
5 Black Tambourine &#8211; 2:46<br />
6 Earthquake Weather &#8211; 4:26<br />
7 Hell Yes &#8211; 3:18<br />
8 Broken Drum &#8211; 4:30<br />
9 Scarecrow &#8211; 4:16<br />
10 Go It Alone &#8211; 4:09<br />
11 Farewell Ride &#8211; 4:19<br />
12 Rental Car &#8211; 3:05<br />
13 Emergency Exit &#8211; 4:01<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 49:55<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Wie kann man die Musik von Beck beschreiben? Der Amerikaner scheint alle Musikstile wie ein Schwamm aufzusaugen und macht daraus Musik, die irgendwo zwischen Folk, Blues, Alternative Rock, Elektronica und Pop angesiedelt werden kann. Große Beachtung bekam er mit seinen Alben in der zweiten Hälfte der 90er. Am erfolgreichsten sind seine Alben MELLOW GOLD und ODELAY. Bob Dylan schien vom letzteren recht angetan zu sein, zumindest gab es Überlegungen, sein kommendes Album TIME OUT OF MIND mit Loops zu versehen, wie es Beck auf seinem Album gemacht hat.</p>
<p>GUERO wurde wie ODELAY mit den Dust Brothers produziert. Das macht sich in den Arrangements in der Weise bemerkbar, dass die Songs viele Beats, Drumloops und verschiedene Samples haben. Es flirrt, stampft, haucht immer irgendwo. Im Vergleich dazu ist der Vorgänger SEA CHANGE sehr bodenständig und introvertiert ausgefallen. GUERO dagegen ist rotzfrech.</p>
<p>GUERO ist ein gutes Beispiel, was man alles im Studio mit Songs anstellen kann. Das wird natürlich nicht jedem gefallen. Poppige Alternative Rock Stampfer wechseln sich mit Bluessongs mit Hip-Hop-Beats und diese mit elektronischen Extravaganzen ab, dass es schwerfällt, das Album in eine Genre-Schublade zu stecken. Und dennoch hat man das Gefühl, dass es irgendwie so etwas wie einen grünen Faden dabei gibt. Dem Album sollte man definitiv einige Durchläufe geben, um sich ein Urteil zu bilden. Zu Beginn zündet fast gar nichts, man ist eher irritiert. Letztendlich aber entpuppt sich GUERO als ziemlich farbenfrohes Album, welches innovativ und im wahrsten Sinne des Wortes progressiver klingt als der tausendste Prog-Song nach Schema F.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 82 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Beck – vocals, bass guitar, slide guitar, acoustic guitar, electric guitar, 12-string guitar, harmonica, vocoder, piano, celesta, keyboards, programming, drums, beats, handclaps, percussion, tambourines, kalimba, stomp, additional sounds<br />
The Dust Brothers – beats, handclaps<br />
Paolo Díaz – voice<br />
Charlie Capen – additional sounds<br />
Sean Davis – bass guitar<br />
Roger Joseph Manning Jr. – Clavinet<br />
Money Mark – organ<br />
Justin Meldal-Johnsen – bass, guitar sounds<br />
Joey Waronker – drums<br />
Smokey Hormel – electric guitar<br />
Christina Ricci – voice<br />
Jack White – bass guitar<br />
Petra Haden – vocals</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Vor allem im Surroundmix kommt GUERO so richtig zur Geltung. Ich muss gestehen, dass mich das Album erst beim Hören in Surround so richtig gepackt hat. Elliot Scheiner hat hier ganze Arbeit geleistet. Es macht richtig Spaß, hier zuzuhören und genau hinzuhören, wie sich die vielen Samples und Beats im Raum verteilen. Alles ist überaus diskret und klingt zudem noch sehr gut. Lediglich der erste Song <em>E-Pro</em> kommt mir noch etwas zurückhaltender vor, was aber daran liegen dürfte, dass dieser noch verhältnismäßig konventionell daher kommt und einfach nicht so viele Möglichkeiten bietet, sich in 5.1 zu entfalten. Wenngleich auch hier gegen Ende erste Effekte im Raum anfangen hin und herzuschwirren. Spätestens ab dem stark Hip-Hop-geprägten <em>Qué Onda Guero</em> geht das Feuerwerk in allen Lautsprechern los, denn hier erlebt man schon fast ein kleines Hörspiel abseits der Musik.</p>
<p>Es gibt nicht viele Surroundmixe, bei denen schon beim ersten Hören gewisse Sounds und wo sie im Raum zu finden sind, mir im Gedächtnis haften blieben. Wenn man das Album ein weiteres Mal in den Player schiebt, freut man sich schon auf diese eingeprägten Stellen. Das wäre bei mir zum einen das bei <em>Missing</em> immer wieder hinten zu hörende leise weibliche Seufzen, die kreisende Tambourine in <em>Black Tambourine</em> oder das ebenso umherkreisende Sample eines Liedes der Barry Sisters im Stück <em>Rental Car</em>, welches dem Song einen unvergleichlichen Sixties Flowerpower Touch verleiht.</p>
<p>Bemerkenswert ist dabei, dass GUERO mitnichten ein Album ist, das überhäuft von Sounds und Instrumenten ist. Es gibt Stücke, die fast nur aus Schlagzeug, Bass und Gesang bestehen, also im Grunde recht sparsam instrumentiert sind und dennoch hat man durch kleine Geräusche hier und da immer das Gefühl, als wäre man mitten drin in irgendeiner Szenerie.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>99 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Sowohl die DVD-Audio als auch die DVD-Video-Spur startet durch Betätigen der ENTER-Taste in Surround.</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Das Set kommt in einem Mediabook, was ein wenig die Mediabook-Ausgaben von Jethro Tull Jahre später vorwegnimmt. Zu jedem Stück gibt es ein eigenes Musikvideo, welche allerdings einen sehr psychedelischen Charakter haben. Neben dem regulären Album enthält die CD noch einige Bonustracks.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1%</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Qué Onda Guero, Hell Yes, Rental Car</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>GUERO auf DVD-Audio ist großes Kino in Surround, musikalisch aber nicht für jeden sofort zugänglich.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ sehr guter Klang<br />
+ sehr guter Surroundmix<br />
+ High-Res auf DVD-Audio (+1%)<br />
+ psychedelische Musikvidoes und Bonussongs enthalten (+1%)<br />
</span><span style="font-size: 12px;">&#8211; nur Dolby Digital bei der DVD-Video Option (-2%)<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 94 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-5-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio:</em> </span>Längst out of print, aber mit etwas Glück für wenig Geld gebraucht zu bekommen. Ich habe vor Kurzem weniger als 10 Euro für eine sehr gut erhaltene Ausgabe gezahlt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stand: 27.03.2023</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://www.beck.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Beck</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Doors &#8211; The Doors</title>
		<link>https://surroundmixe.de/the-doors-the-doors/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/the-doors-the-doors/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 18:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Blues-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Doors]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=3643</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1967 &#124; DVD-Audio &#124; Blues-Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Knapp zwei Jahre nachdem Jim Morrison und Ray Manzarek am Strand von Venice Beach eine Band gründeten, erschien im Januar 1967 das Debütalbum der Doors mit dem einfachen Titel THE DOORS. Es zählt zu den einflussreichsten Alben der Musikgeschichte. Aufgenommen wurde es bereits im Sommer 1966 und sollte eigentlich auch noch im selben Jahr veröffentlicht werden. Die Single Light My Fire stieg in Amerika bis auf Platz 1 und auch das Album konnte mit Platz 2 eine hohe Chartnotierung verbuchen. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/the-doors-the-doors/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 1967 | DVD-Audio | Blues-Rock<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Knapp zwei Jahre nachdem Jim Morrison und Ray Manzarek am Strand von Venice Beach eine Band gründeten, erschien im Januar 1967 das Debütalbum der Doors mit dem einfachen Titel THE DOORS. Es zählt zu den einflussreichsten Alben der Musikgeschichte. Aufgenommen wurde es bereits im Sommer 1966 und sollte eigentlich auch noch im selben Jahr veröffentlicht werden. Die Single <em>Light My Fire</em> stieg in Amerika bis auf Platz 1 und auch das Album konnte mit Platz 2 eine hohe Chartnotierung verbuchen.</p>
<p>40 Jahre später erstellte Bruce Botnick, der damals Toningenieur bei den Aufnahmen war, einen Surroundmix. Dieser wurde auf DVD-Audio in einem Boxset veröffentlicht mit dem Titel <a href="https://surroundmixe.de/the-doors-perception-box-set/">PERCEPTION</a>. 2011 wurde dieser Mix des Debütalbums THE DOORS auch noch auf einer SACD veröffentlicht.</p>
<p><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/12/223-foto-doors-doors.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3644 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/12/223-foto-doors-doors.jpg" alt="The Doors The Doors DVD-Audio Surround Sound" width="1000" height="525" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/12/223-foto-doors-doors.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/12/223-foto-doors-doors-300x158.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/12/223-foto-doors-doors-768x403.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">  1. Break on Through (To the Other Side) – 2:27<br />
2. Soul Kitchen – 3:32<br />
3. The Crystal Ship – 2:32<br />
4. Twentieth Century Fox – 2:34<br />
5. Alabama Song (Whisky Bar) – 3:17<br />
6. Light My Fire – 7:00<br />
7. Back Door Man – 3:34<br />
8. I Looked at You – 2:22<br />
9. End of the Night – 2:50<br />
10. Take It as It Comes – 2:18<br />
11. The End – 11:41<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 44:09<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Auf THE DOORS sind viele bekannte Stücke der Band enthalten, allen voran <em>Break On Through</em> und <em>Light My Fire</em>, aber auch <em>The End</em>, das fast zwölfminütige letzte Stück des Albums, welches live und ohne Overdubs im Studio aufgenommen wurde. Große Bekanntheit erreichte das Stück vermutlich erst durch den Einsatz im Film Apocalypse Now.</p>
<p>Auch zwei Coverversionen zieren das Album, das wäre einmal <em>Back Door Man</em> und <em>Alabama Song</em>, der von Berthold Brecht und Kurt Weill geschrieben wurde und in ihrer Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ enthalten ist. Die Band änderte hier die Melodie und den Gesangstext geringfügig.</p>
<p>Das Album traf den damaligen Zeitgeist. Neben blues- und rockartigen Stücken gibt es auch Stücke, die den damals aufkeimenden Psychodelic Rock zu neuen Höhen trieben. THE DOORS ist definitiv eines der Alben, dass die musikalische Welt veränderte.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 83 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"> Jim Morrison – vocals<br />
Ray Manzarek – organ, piano, marxophone, backing vocals<br />
Robby Krieger – guitar, bass guitar on &#8222;Soul Kitchen&#8220; and &#8222;Back Door Man&#8220;, backing vocals<br />
John Densmore – drums, backing vocals </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Larry Knechtel – bass guitar<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Aufgenommen wurde das Album im Sommer 1966 auf einem Vierspurgerät. Die Band spielte die Stücke live im Studio ein. Overdubs wurden nur wenige gemacht und waren nur möglich, wenn die aufgenommenen vier Spuren abgemischt und auf ein anderes Band überspielt wurden, sodass man wieder freie Spuren für weitere Aufnahmen hatte. Sind bestimmte Instrumente also vorher schon zusammengelegt worden, wird es schwierig, diese für einen Surroundmix frei im Raum zu platzieren. Mit anderen Worten, die Möglichkeiten sind begrenzt. Aber es geht! Das beweisen die Mixe von <a href="https://surroundmixe.de/the-beatles-sgt-peppers-lonely-hearts-club-band/">SGT. PEPPERS</a> und dem Jethro Tull Debüt <a href="https://surroundmixe.de/jethro-tull-this-was/">THIS WAS</a>.</p>
<p>Für das Erstlingswerk der Doors gilt dies leider nicht. Der Surroundmix ist de facto nicht existent und ist eigentlich nur ein Mix, der den linken und den rechten vorderen Kanal sowie den Center bespielt. In den Rears hört man Hallfahnen. Das ist alles! Man hat schon den Eindruck, dass die Musik nicht komplett vorne klebt, also etwas weiter im Raum ist. Das lässt sich gut feststellen, wenn man zwischen Stereo und Surround umschaltet. Verglichen mit einem echten Mix in Surround ist dies aber natürlich nichts, was beeindruckt. Ob wirklich nicht mehr möglich war, ist die große Frage. Vielleicht wollte man diesen Livecharakter beibehalten, wie er bei den Aufnahmen vorherrschte.</p>
<p>Übrigens gibt es von den Doors ein <a href="https://surroundmixe.de/the-doors-the-best-of-quad-mix/">Greatest Hits Album</a>, welches in den 70ern als Quad-Mix veröffentlicht wurde und auch vor einigen Jahren auf Blu-Ray veröffentlicht wurde. Hier findet bei den betreffenden Stücken des ersten Albums dann doch mehr in den Rears statt.</p>
<p>Was positiv ist, ist der doch für ein so altes Album recht gute Klang und die Tatsache, dass THE DOORS nun in der richtigen Tonhöhe und Geschwindigkeit läuft. Als in den 60ern das Master erstellt wurde, lief offensichtlich eine der Bandmaschinen beim Überspielen nicht in der korrekten Geschwindigkeit, sodass das komplette Album 40 Jahre lang zu langsam abgespielt wurde. Erst Anfang der 2000er wurde dies festgestellt, als man Auftritte der Band mit den Aufnahmen des Albums verglich und feststellte, dass die Auftritte alle in einer anderen Tonart gespielt wurden, als jener, die man auf dem Album hört. Diesen Fehler konnte Bruce Botnick nun im neuen Mix beheben und das Album ist hier um fast eine halbe Minute kürzer. Allerdings nur auf der DVD! Auf der beiliegenden CD ist noch der alte Mix enthalten. Bei späteren Veröffentlichungen soll der Originalmix in der Geschwindigkeit angepasst worden sein.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>30 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP Lossless Stereo<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS  5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital Stereo</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Wie üblich für eine DVD-Audio. Rein in den Player, etwas warten, Enter drücken. Wer nur einen normalen DVD-Player hat und somit den DVD-Video-Anteil ansteuert, muss für DTS-Sound die Fernbedienung zücken, da der Mix sonst in Dolby Digital erklingt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p class="western">Neben drei Bonustracks (auch in Surround) gibt es noch zwei Musikvideos auf der DVD.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> +1%</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>The End</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p class="western">Ein Surroundmix, der eher &#8222;besseres Stereo&#8220; ist.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ Guter Sound, das Album nun in der korrekten Geschwindigkeit vorliegend.<br />
+ High Resolution (+1 %)<br />
+ Zusätzliche Tracks in Surround und zwei Musikvideos als Bonus (+ 1 %)<br />
&#8211; Kaum wirkliches Surroundfeeling, eher ein weiter in der Raummitte befindlicher Stereo-Effekt<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 47 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-18 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-1-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-1-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-1-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Perception Box-Set:</em> </span>Das Box-Set mit den ersten 6 Doors-Alben mit DVD-Audios kam 2006 heraus und ist out of Print. Neupreise liegen da in der Regel bei über 400 Euro, Gebrauchtpreise bei der Hälfte. Mir ist nicht bekannt, ob die DVD-Audios auch einzeln erschienen sind.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>SACD:</em> </span>Allerdings wurde das Album 2013 auch als hybride SACD veröffentlicht, auf der sich auch der Surroundmix befindet. Bei JPC für knapp unter 40 Euro zu bekommen.</p>
<p><em>Stand: 05.03.2023</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="https://thedoors.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von The Doors</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/the-doors-the-doors/">The Doors &#8211; The Doors</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Djabe &#8211; Before</title>
		<link>https://surroundmixe.de/djabe-before/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/djabe-before/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2023 10:36:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Djabe]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzrock]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Hackett]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://surroundmixe.de/?p=3709</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 &#124; DVD-Audio &#124; Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Etwas mehr als zwei Jahre sind vergangen, bis die ungarische Jazz-Band Djabe ein neues Album herausgebracht hat. Der Nachfolger von THE MAGIC STAG von 2020 ist im Januar dieses Jahres veröffentlicht worden und heißt BEFORE. Das neue Album ist rappelvoll mit neuen Songs, so voll, dass es sogar ein Doppelalbum geworden ist. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/djabe-before/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2023 | DVD-Audio | Jazz<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Etwas mehr als zwei Jahre sind vergangen, bis die ungarische Jazz-Band Djabe ein neues Album herausgebracht hat. Der Nachfolger von <a href="https://surroundmixe.de/djabe-the-magic-stag/">THE MAGIC STAG</a> von 2020 ist im Januar dieses Jahres veröffentlicht worden und heißt BEFORE. Das neue Album ist rappelvoll mit neuen Songs, so voll, dass es sogar ein Doppelalbum geworden ist.</p>
<p>In der Zwischenzeit gab es bei Djabe einen Besetzungswechsel. Neu an den Keyboards ist Zoltán Bubenyák, eine Position, die zuletzt schon häufiger gewechselt wurde. Zusammen mit den zwei Sardinien-Alben, die Djabe gemeinsam mit Steve Hackett aufgenommen hat, ist BEFORE das mittlerweile 15. Studioalbum der Band. Alle sind mit der Zeit vom Bassisten Tamás Barabás in Surround abgemischt und veröffentlicht worden, so auch BEFORE. Dieses Mal wieder als eigenständige DVD-Audio, die man im Onlineshop von Djabe zu einem vernünftigen Preis ordern kann. Vorbesteller erhielten das Album signiert, ich denke mal von Attila Égerházi.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3710 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/223-Foto-Djabe-Before.jpg" alt="Djabe Before DVD-Audio Surround Sound" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/223-Foto-Djabe-Before.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/223-Foto-Djabe-Before-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2023/02/223-Foto-Djabe-Before-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Before &#8211; 4:40<br />
2 Could Have Been &#8211; 6:16<br />
3 Stars and Moonbeams &#8211; 6:52<br />
4 Teen Days &#8211; 6:16<br />
5 Tale &#8211; 5:32<br />
6 Silent Travelers &#8211; 6:08<br />
7 Franciska &#8211; 5:40<br />
8 Central European Time &#8211; 5:20<br />
9 Hurdy Minute &#8211; 1:08<br />
10 The Mysterious Tower &#8211; 3:48<br />
11 Walking on Hot Asphalt &#8211; 5:10<br />
12 Dawn &#8211; 7:32<br />
13 Started Here &#8211; 7:00<br />
14 Mist &#8211; 6:46<br />
15 After &#8211; 6:14</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 84:23<br />
</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>Musikalisch bietet BEFORE wieder das von Djabe bekannte virtuose Spiel, welches sich zwischen Jazz, Fusion, Weltmusik und Rock bewegt. Wie auch schon auf dem Vorgänger gibt es auch den einen oder anderen Song. Insgesamt gibt es drei Stücke mit Gesang. Auch Steve Hackett ist wieder mit von der Partie. Er ist ebenfalls auf drei Stücken zu hören, wobei er nur zwei Tracks mit seiner Gitarre ausschmückt. Auf dem vorletzten Stück mit dem Namen <em>Mist</em> hört man ihn dagegen auf der Mundharmonika. Ebenfalls dabei ist auf einigen Stücken Hacketts Kollege Rob Townsend, der einige Saxophon-Parts liefert.</p>
<p>Im Vergleich zu früheren Alben finde ich, dass es auf BEFORE etwas gemächlicher zu Werke geht. Es gibt zahlreiche eher ruhige Stücke, die gut ins Ohr wandern. Die Stücke, auf denen die Musiker mit schnellem, virtuosen Spiel gehört werden können, halten sich relativ in Grenzen, was für alle, die beim Hören von Jazz schnell nervös werden, eine gute Nachricht ist.</p>
<p>Interessant ist, dass bei Djabe ein wenig der Slogan „Back To The Roots“ eingekehrt ist. Auf BEFORE finden sich wieder Stücke, bei denen nicht alle Mitglieder zu hören sind. Gerade auf den ersten Alben der Band war es eine Art Markenzeichen, dass die Arrangements recht frei waren und selten die gesamte Band gemeinsam musiziert hat. Diese reduzierten Arrangements finden sich vor allem in der Mitte und zweiten Hälfte des Albums, was BEFORE bei seiner langen Laufzeit durchaus abwechslungsreich macht.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 86 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Tamás Barabás – bass guitar, guitar, synths, vocals<br />
Attila Égerházi – guitar, percussion, synths<br />
Áron Koós-Hutás – trumpet, flugelhorn<br />
Péter Kaszás – vocals, drums<br />
Zoltán Bubenyák – keyboards </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Steve Hackett – guitar, harmonica<br />
Rob Townsend – saxophone<br />
Tibor Karvaly – electric violin<br />
Éva Kozma – koboz<br />
György Mesics – violin</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Bassist Tamás Barabás ist schon fast seit Beginn an verantwortlich für den Klang der Band auf den Tonträgern. Seine Fähigkeiten am Mischpult sind außergewöhnlich, denn die Alben von Djabe gehören zu dem klanglich Besten, was man in der Musikwelt so vorfinden kann. Dies gilt sowohl für die Stereomixe als auch für die Surroundmixe, die er mittlerweile von allen Studioalben erstellt hat. Der superbe Klang, bei dem jedes einzelne Instrument glasklar herausgehört werden kann, findet sich natürlich auch auf BEFORE.</p>
<p>Was die Surroundmixe angeht, mischt Barabás auch stets sehr diskret. Wobei mir das auf dem neuen Album etwas weniger ausgeprägt vorkommt. Stattdessen hat er fast alle Instrumente etwas mehr in die Raummitte geholt, dass man kaum das Gefühl hat, etwas würde nur aus den Frontkanälen kommen. Schlagzeug, Bass, Gesang, alles scheint mehr oder weniger in der Raummitte verortet zu sein. Aber es gibt auch noch genügend Klänge, die man wirklich hinter sich hören kann, vor allem Tasteninstrumente und die ein oder andere Gitarre. Auch wird das Schlagzeug etwas im Raum aufgeteilt, sodass einzelne Schläge auf den Toms aus den hinteren Kanälen kommen. Man hat also etwas weniger den Eindruck eines diskreten Surroundmixes. Stattdessen badet man in einer sehr dichten Klanglandschaft.</p>
<p>Was auch schon auf früheren Djabe-Alben der Fall war, findet sich auf BEFORE in etwas verstärktem Maße. Die Instrumente bleiben nicht immer an einer Stelle im Raum. Vor allem dann, wenn die Trompete, Gitarre oder Bass ein Solo spielt, wandert deren Klang mal mehr, mal weniger dezent durch den Raum, ist mal vorne, dann hinten, mal rechts, mal links zu hören. Oftmals fällt das gar nicht mal so sehr auf, manchmal passt es zu diesem fließenden, relaxten Musizieren der Band. Es verstärkt den Eindruck, dass man mitten in der Musik badet, die sich auch um einen herum bewegt. Manchmal ist es aber auch ein bisschen zu viel des Guten. Ich denke, dass das nicht jedem gefallen dürfte. Was aber nicht heißen soll, dass ich BEFORE nicht uneingeschränkt empfehle. Es bleibt ein Mix, der vom ersten bis zum letzten Ton großen Spaß bereitet.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong> </span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 5.1</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">MLP 2.0<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">LPCM 2.0</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Hat man ein Abspielgerät, welches den hochauflösenden DVD-Audio-Bereich abspielen kann, braucht nur auf Enter zu drücken, um das Album in Surround Sound zu hören. Hat man dagegen nur einen normalen DVD- oder Blu-ray-Player, so startet das Album zunächst in Stereo. Umschalten auf (leider nur) Dolby Digital geht über:</p>
<p>RIGHT &gt; ENTER &gt; RIGHT &gt; ENTER &gt; ENTER</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung:</strong> -1%</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Es gibt kein Bonusmaterial.</p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Central European Time, Walking on Hot Asphalt</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Wieder ein Album mit herausragendem Klang und Surroundmix.</p>
<p><span style="font-size: 12px;">Pros / Cons:<br />
+ sehr guter Klang<br />
+ sehr guter Surroundmix<br />
+ tolles, kurzweiliges Album, trotz der Überlänge<br />
+ High-Res DVD-Audio (+1%)<br />
</span><span style="font-size: 12px;">&#8211; nur Dolby Digital bei der DVD-Video Option (-2%)<br />
</span><span style="font-size: 12px;">&#8211; kleine Stolperfalle beim Albumstart im DVD-Videobereich (-1%)<br />
&#8211; Surroundmix eigentlich nur auf der Bandeigenen Homepage erhältlich. Kauf aber unproblematisch.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 92 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg" alt="" width="317" height="47" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio:</em> </span>BEFORE kann im Online-Shop von Djabe gekauft werden. Inklusive Versand beträgt der Preis etwa 27 Euro und die DVD-A ist innerhalb weniger Tage im Briefkasten. Man findet BEFORE aber auch im Shop von jpc mit dem üblichen Hinweis &#8222;soweit verfügbar beim Lieferanten&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stand: 26.02.2023</em></p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://djabe.hu/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Djabe</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://surroundmixe.de/djabe-before/">Djabe &#8211; Before</a> erschien zuerst auf <a href="https://surroundmixe.de">surroundmixe.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Björk &#8211; Verspertine</title>
		<link>https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/</link>
					<comments>https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Schlegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 10:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[DVD Audio]]></category>
		<category><![CDATA[SACD]]></category>
		<category><![CDATA[Björk]]></category>
		<category><![CDATA[Dual Disc]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://surroundmixe.de/?p=3329</guid>

					<description><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2001 &#124; Dual Disc (DVD) &#124; Electronica<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p>Das vierte Studioalbum VESPERTINE der isländischen Künstlerin Björk erschien am 27. August 2001. Die Arbeiten daran begannen während der Dreharbeiten zu Lars von Triers Film "Dancer In The Dark", in dem Björk die Hauptrolle spielte und die Songs des als Musical angelegten Films lieferte. Die Arbeiten am Film und die Zusammenarbeit mit dem Regisseur beanspruchten sie bis aufs äußerste, sodass Björk anschließend sagte, dass sie nie wieder was mit dem Filmgeschäft zu tun haben wolle. Sie kehrte nach Hause, erholte sich da und lieferte ihre introvertierteste Platte ab. <a class="more-link" href="https://surroundmixe.de/bjoerk-verspertine/">Weiterlesen …</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h5 style="text-align: center;"><span class="" style="color: #800000;"><span style="font-size: 16px;">Erscheinungsjahr 2001 | Dual Disc (DVD) | Electronica<br />
</span></span></h5>
<hr />
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>Springen zu:</strong>  <a href="#Musik">Musik</a>  |  <a href="#Mix">Surroundmix</a>  |  <a href="#Start">Albumstart</a>  |  <a href="#Bonus">Bonusmaterial</a>  |  <a href="#Fazit">Fazit</a>  |  <a href="#Verfuegbarkeit">Verfügbarkeit</a></span></p>
<p>Das vierte Studioalbum VESPERTINE der isländischen Künstlerin Björk erschien am 27. August 2001. Die Arbeiten daran begannen während der Dreharbeiten zu Lars von Triers Film &#8222;Dancer In The Dark&#8220;, in dem Björk die Hauptrolle spielte und die Songs des als Musical angelegten Films lieferte. Die Arbeiten am Film und die Zusammenarbeit mit dem Regisseur beanspruchten sie bis aufs äußerste, sodass Björk anschließend sagte, dass sie nie wieder was mit dem Filmgeschäft zu tun haben wolle. Sie kehrte nach Hause, erholte sich da und lieferte ihre introvertierteste Platte ab.</p>
<p>Ihr &#8222;Homeoffice&#8220; ermöglichte es ihr, Musikstücke zu komponieren, die sich beträchtlich von den letzten Alben unterschieden. Björk nahm verschiedene Haushaltsgeräusche auf, transferierte sie in rhythmische Strukturen und baute anhand dessen die Songs auf. Der Arbeitstitel des Albums hieß daher auch Domestika. Hinzu kam später eine beträchtliche Anzahl an unelektronischen Sounds.</p>
<p>VESPERTINE klingt überaus kalt. Bewusst arrangierte Björk die Songs mit dünnen, eisig klingenden Sounds, da sie der Meinung war, dass im gerade aufkommenden Zeitalter der mp3 diese Sounds sich am Besten komprimieren ließen. Das Album wurde sehr erfolgreich und schaffte es in fast jedem Land in die Top 10. Auch die Kritikerschar war von dem Album sehr angetan. VESPERTINE dürfte das erste Album von Björk sein, welches in Surroundsound abgemischt wurde, da im selben Jahr auch als DVD-Audio erschien. 2004 gab es dann einen Reissue auf SACD. Den meisten dürfte das Album aber als Dual Disc (eine Seite CD, andere Seite DVD) untergekommen sein, welche 2006 veröffentlicht wurde und auch im Boxset SURROUNDED Bestandteil war. Den Mix erstellte Paul „PDubb“ Walton, der auch die anderen Björk-Alben entsprechend abmischte. Ich beziehe mich in dieser Rezension auf die Dual Disc Version.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3332 size-full" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-foto-Bjoerk-Vespertine.jpg" alt="Björk Vespertine Surround Sound 5.1" width="1000" height="667" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-foto-Bjoerk-Vespertine.jpg 1000w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-foto-Bjoerk-Vespertine-300x200.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-foto-Bjoerk-Vespertine-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Tracklist:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">1 Hidden Place &#8211; 5:30<br />
2 Cocoon &#8211; 4:30<br />
3 It&#8217;s Not Up to You &#8211; 5:10<br />
4 Undo &#8211; 5:42<br />
5 Pagan Poetry &#8211; 5:16<br />
6 Frosti &#8211; 1:42<br />
7 Aurora &#8211; 4:42<br />
8 An Echo, A Stain &#8211; 3:58<br />
9 Sun in My Mouth &#8211; 2:38<br />
10 Heirloom &#8211; 5:10<br />
11 Harm of Will &#8211; 4:41<br />
12 Unison &#8211; 6:50</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Gesamtdauer: 55:40</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Musik"></a>Die Musik:</strong></p>
<p>VESPERTINE gilt als Björks bis dahin experimentellstes Album. Interessanterweise finde ich es andererseits auch sehr eingängig. Es hat einen einzigartigen Gesamtsound, den man davor und danach wohl so nicht wieder gehört hat. Auf der einen Seite sind es die vielen kleinen von Björk als Micro-Beats bezeichnenden rhythmischen Spielereien. Es knistert und knattert an allen Stellen und es lässt sich schwer einordnen, welche Geräusche natürlichen Ursprungs sind und welche aus einem Drumcomputer oder Synthesizer kommen.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es diese dünnen Kling-Klang-Strukturen. Auf dem Album wird auf einigen Stücken eine Celesta gespielt. Das ist eine Art von Klavier, welches einen hellen Glockenspiel-artigen Klang liefert. Zudem ließ Björk eigens für das Album Spieluhren herstellen, die ihre Melodien spielen konnten. Hinzu kamen Einsätze eines Clavichords und einer Harfe. Um den Sound noch opulenter zu machen, wurden Streicher und Chöre hinzugefügt. Man sieht also, dass es vom Instrumentarium meilenweit weg ist vom herkömmlichen „Pop-Sound“.</p>
<p>Das Stück <em>Heirloom</em> scheint da auf den ersten Blick überhaupt nicht reinzupassen, wirkt andererseits auf dem Album keineswegs wie deplatziert. Dieses Stück hat keine akustischen Instrumente, sondern besteht komplett aus einem elektronischen Unterbau. Es ist auch kein Stück, welches Björk im eigentlichen Sinne eingespielt hat. Bei <em>Heirloom</em> handelt es sich um den Song <em>Crabcraft</em> von Console, dem Musikprojekt des bayerischen Klangtüftlers Martin Gretschmann. <em>Crabcraft</em> ist drei Jahre zuvor auf Consoles Album ROCKET IN THE POCKET erschienen. Björk hat hier über einen rein instrumentalen Track lediglich ihren Gesang drüber gelegt. Interessant ist allerdings, das Gretschmann damals auch Mitglied bei The Notwist war, die ich gerne als die deutschen Radiohead bezeichne. The Notwist hat zu der Zeit auch viel mit knisternden und knatternden Sounds und Beats auf ihren Alben SHRINK und NEON GOLDEN experimentiert.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung:</strong> 81 %</span></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14px; color: #800000;">Besetzung:</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Björk – bassline, choir arrangement, harp arrangement, programming, music box arrangement, beat programming, string arrangement, vocals<br />
Jake Davies – programming, beat programming<br />
Damian Taylor – programming, beat programming<br />
Guy Sigsworth – programming, choir arrangement, celeste, clavichord, beat programming<br />
Matthew Herbert – programming<br />
Matmos – programming, beat programming<br />
Vince Mendoza – choir arrangement, orchestration, string arrangement<br />
Thomas Knak – programming<br />
Valgeir Sigurðsson – beat programming, programming<br />
Zeena Parkins – harp, harp arrangement<br />
Caryl Thomas – harp<br />
Jack Perron – adaptation to music box<br />
Marius de Vries – additional programming, beat programming<br />
Martin Gretschmann – programming </span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Mix"></a>Der Surroundmix:</strong></p>
<p>Die Surroundmixe der ersten Alben von Björk enthielten Licht und Schatten. <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-debut/">DEBUT</a> und <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-post/">POST</a> klangen mitunter recht konservativ und die hinteren Kanäle wurden meist nur für Effekte verwendet. <a href="https://surroundmixe.de/bjoerk-homogenic/">HOMOGENIC</a> ging dann einen großen Schritt in die richtige Richtung. Hier wurde es schon deutlich diskreter. Wie sieht das nun bei VESPERTINE aus?</p>
<p>Startet man das Album, fühlt es sich zunächst wie ein Rückschritt an. <em>Hidden Place</em> und auch <em>Cocoon</em> versprühen zunächst eher wenig Surround-Feeling und es stellt sich etwas Ernüchterung ein. Doch ab <em>It‘s Not Up To You</em> dreht sich das Blatt! Es ist fast so, als wäre da Björk in den Mischraum gekommen, um die Arbeit von Paul „PDubb“ Walton zu inspizieren. Plötzlich kriechen aus allen Richtungen Sounds hervor, dass es eine Freude ist. Mir unerklärlich, warum die ersten beiden Stücke noch sehr dezent in der Verteilung der Spuren im Raum sind.</p>
<p>Ab diesem dritten Stück des Albums erlebt der Fan von Surround Sound durchgehend großes Tennis. Die Micro-Beats sind im gesamten Raum verteilt, sodass immer irgendwo etwas knistert und knattert. Es gibt zudem zahlreiche umherschwirrende Sounds, die sich von vorne nach hinten oder von der einen zur anderen Seite bewegen. Die vielen dünn klingenden Instrumente wie die Celesta, die Musikboxen oder die Harfe werden meist nach hinten gelegt. Meine Vermutung ist, dass man sich hier den Umstand, dass viele Endverbraucher nur kleine Rearlautsprecher haben zunutze machte und weniger Bauchschmerzen bei einer großzügigen Verteilung der Instrumente hatte. Dadurch, dass diese Instrumente eher wenig tiefe Frequenzen haben, würden diese hinten wohl immer einigermaßen gut klingen, auch bei kleinen Lautsprechern.</p>
<p>Die Streicher und Chöre machen den Gesamtsound am Ende noch opulenter, diese legen sich über den gesamten Raum, haben ihren Schwerpunkt aber auch an den Seiten und hinten. Soundtechnisch überzeugt das Album dadurch, dass diese Teppiche niemals die ganzen filigranen Sounds unterdrücken. Es ist immer alles sehr gut heraushörbar, was es zu einem richtig guten Mix macht. Gerade der immer dichter werdende Sound macht das Stück <em>Undo</em> zum großen Highlight in der Abmischung, bei dem man definitiv eine Gänsehaut bekommt. Ein Vorführstück, wenn man zeigen will, was Musik in Surroundsound kann.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Wertung: </strong>97 %</span></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;"><strong>Vorhandene Tonformate: </strong><br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">DTS 5.1  (96 kHz / 24 bit)</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Dolby Digital 5.1<br />
</span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14px;">Stereo<br />
</span></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Start"></a>Album starten:</strong></p>
<p>Nach Erklingen der bekannten Universal Video Fanfare taucht das Menü auf, welches man aber nicht wirklich blind bedienen kann, will man das Album in der besten Soundqualität genießen. Drücken auf Enter (2x) spielt es nur in Dolby Digital ab, man kann anschließend leider nicht per Audiotaste auf DTS umschalten. Will man DTS Sound hören, muss man im Menü einmal die Pfeiltaste nach unten drücken und dann die Entertasten drücken. Weitere Bedienungsfalle: Innerhalb des Albums kann man nicht ohne weiteres zum nächsten Lied skippen. Dafür gibt es je einen Strafpunkt.</p>
<p>Um das Album in DTS zu spielen, gilt: DOWN  ENTER  ENTER</p>
<div id="attachment_3333" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-Menu-1-Bjoerk-Vespertine.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3333" class="wp-image-3333 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-Menu-1-Bjoerk-Vespertine-300x224.jpg" alt="Björk Vespertine Surround Sound 5.1" width="300" height="224" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-Menu-1-Bjoerk-Vespertine-300x224.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-Menu-1-Bjoerk-Vespertine-768x573.jpg 768w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-Menu-1-Bjoerk-Vespertine.jpg 853w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3333" class="wp-caption-text">DOWN &gt; ENTER</p></div>
<div id="attachment_3334" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-Menu-2-Bjoerk-Vespertine.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3334" class="wp-image-3334 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-Menu-2-Bjoerk-Vespertine-300x223.jpg" alt="Björk Vespertine Surround Sound 5.1 Dual Disc" width="300" height="223" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-Menu-2-Bjoerk-Vespertine-300x223.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2022/06/199-Menu-2-Bjoerk-Vespertine.jpg 711w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3334" class="wp-caption-text">ENTER</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Abwertung:</strong> -2%</span></p>
<hr />
<p><strong><a id="Bonus"></a>Bonusmaterial:</strong></p>
<p>Als Bonus finden sich auf der DVD insgesamt 5 Musikvideos, wobei nur <em>Hidden Place</em>, <em>Pagan Poetry</em> und <em>Cocoon</em> Stücke aus dem Album sind. <em>It&#8217;s In Our Hands</em> wurde 2002 als Single veröffentlicht und <em>Nature is Ancient</em> ist ein Stück, welches noch aus Homogenic-Zeiten stammt und das Boxset FAMILY TREE promoten sollte. Beide Stücke sind auch in 5.1 zu hören.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aufwertung:</strong> + 1%</span></p>
<hr />
<p><strong>Anspieltipp:</strong></p>
<p>Undo, Pagan Poetry</p>
<hr />
<p><strong><a id="Fazit"></a>Fazit:</strong></p>
<p>Hier wäre die volle Punktzahl drin gewesen, wären die beiden ersten Stücke auch schon diskret abgemischt worden.</p>
<p>Pros / Cons:<br />
<span style="font-size: 12px;">+ sehr guter Klang mit einem sehr guten Surroundmix<br />
+ Musikvideos als Bonus (+ 1%)<br />
&#8211; schlechtes DVD-Authoring (- 2%)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>GESAMTWERTUNG: 91 %<br />
</strong></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13 size-medium" src="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg" alt="" width="300" height="44" srcset="https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half-300x44.jpg 300w, https://surroundmixe.de/wp-content/uploads/2017/04/star-4-half.jpg 317w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h6><a href="https://surroundmixe.de/erlaeuterungen-zur-bewertung/"><span style="font-size: 8pt;">Erläuterungen zur Bewertung</span></a></h6>
<hr />
<p><strong><a id="Verfuegbarkeit"></a>Verfügbarkeit:</strong></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Dual Disc:</em> <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;">Ist leider so gut wie vergriffen, <em>aber mit etwas Glück findet man es für Gebrauchtpreise von ca. 20 Euro.</em></span><em><br />
</em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>DVD-Audio und SACD:</em> <span style="background-color: #ffffff; color: #333333;"><em>Diese beiden Ausgaben sind älter und noch schwerer zu bekommen. Gebrauchtpreise liegen so bei 30-50 Euro oder mehr.</em></span><em><br />
</em></span></p>
<p><em><span style="color: #800000;">Surrounded Box:</span> </em>mit allen 7 Veröffentlichungen von Björk in 5.1. von 1993 bis 2006, gibt es gebraucht für ca 200 Euro.</p>
<p><em>Stand: 29.06.2022</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Links:</strong></p>
<h6><a href="http://bjork.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Webseite von Björk</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
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